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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Gießener Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis an HTA-Alumnus ...
Publikation: Theater für junges Publikum in Hessen ...
HTA unterzeichnet Erklärung der Vielen ...
Trauer um Maria Magdalena Ludewig ...
ANSEHEN ANDENKEN ANDERS Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2018/19 ...

Gießener Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis an HTA-Alumnus

2019 erhält erstmal ein ehemaliger Student der Hessischen Theaterakademie den Hein-Heckroth-Bühnenbildförderpreis, der seit 2003 biennal von der Gießener Hein-Heckroth-Gesellschaft vergeben wird. Manuel Gerst, der nach seinem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft eine Ausbildung zum Bühnenbildner bei Katrin Brack an der Akademie der Bildenden Künste in München absolviert hat, nimmt den Preis am 7.4.2019 im Großen Haus des Stadttheaters Gießen entgegen. Herzlichen Glückwunsch!

Publikation: Theater für junges Publikum in Hessen

"Starke Stücke. Theater für ein junges Publikum in Hessen und Rhein-Main" lautet der Titel einer soeben erschienenen Publikation, das einen Blick auf die lebendige Kinder- und Jugendtheaterszene in Hessen wirft. Der von Nadja Blickle und Wolfgang Schneider herausgegebene Band informiert dabei auch über das HTA-geförderte Forschungsresidenzprogramm "next generation workspace". Zudem werden künstlerische Arbeiten zahlreicher HTA-Absolvent*innen beschrieben, darunter der Gruppierung SKART sowie von Susanne Zaun.

HTA unterzeichnet Erklärung der Vielen

Die HTA ist Unterzeichnerin der Frankfurter Erklärung der Vielen. Damit solidarisiert sie sich ebenso wie zahlreiche andere Frankfurter Kulturinstitutionen mit Menschen, die an den Rand gedrängt werden, und setzt sich für einen vielstimmigen, integrativen und demokratischen Austausch auf allen Ebenen ein. //
The HTA is a signatory to the Frankfurt Declaration of the Many. In doing so, we, like many other Frankfurt cultural institutions, express our solidarity with people who are marginalized and work for a polyphonic, inclusive and democratic exchange at all levels.

Trauer um Maria Magdalena Ludewig

Die Hessische Theaterakademie trauert um Maria Magdalena Ludewig, Kuratorin und Leiterin der Wiesbaden Biennale, die am 31. Dezember 2018 tödlich verunglückt ist. Maria Magdalena Ludewig hat in den vergangenen Jahren in Vertretung von Intendant Uwe Eric Laufenberg die Positionen des Staatstheater Wiesbaden im Rahmen unserer Vorstandssitzung engagiert und einfallsreich vertreten.

Gemeinsam mit ihrem Ko-Kurator Martin Hammer hat sie 2016 den Wiesbaden Biennale Campus gegründet, auf dem zahlreiche Studierende der Hessischen Theaterakademie eine Atmosphäre des intensiven Austauschs zwischen Theorie und künstlerischer Praxis erleben konnten.

Wir werden Maria Magdalena Ludewig vermissen – als phantasievolle Kuratorin, als Wegbereiterin neuer Ansätze in Kunst und Lehre, als inspirierende Kollegin.

ANSEHEN ANDENKEN ANDERS Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2018/19

Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2018/19 wurde zum Thema „ANSEHEN ANDENKEN ANDERS“ vom Regiestudiengang ausgerichtet und kuratiert, unter der Leitung von Friederike Thielmann.

Eingeladen waren Künstler*innen, die aus ihrer künstlerischen Position über prägende Einflüsse, selbst gewählte Referenzen und Vorbilder in der eigenen Arbeit und Arbeitsweise, im Selbstbild und Selbstverständnis der jeweiligen Profession sprechen. Ausgehend der mitgebrachten Referenzen und der Vorstellung der jeweils eigenen Arbeit der Gäste, nahmen die HTA-Studierenden an Gesprächen über Werdegänge und Glaubenssätze, über eigene Normen und neue Wege in künstlerischen Karrieren teil. 

Rückblick Programm:

15.11.2018, 19 h
Holger Falk
Opernsänger
Hörst du, was dich ruft?

6.12.2018, 19 h
Nele Stuhler/ Jan Koslowski
Text- und Regie-Duo
BEUYS GROYS ROIS - Über eine Theaterjugend an der Volksbühne

13.12.2018, 19 h
Sandra Umathum
Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin
Dramaturgien für Zuspätkommende oder für ein Theater der Großzügigkeit

17.1.2019, 19 h
Philip Bussmann
Videokünstler/ Bühnenbildner
Video und Bühne denken: von der Wooster Group über William Forsythe bis zu Schauspiel Frankfurt

Achtung, geändertes Datum und geänderter Ort:
07.02.2019, 19 h
im Whitecube Regie (Raum A325 im Hauptgebäude der HfMDK)
Doris Uhlich
Choreographin/Performerin
Philosophie des Fleisches

 

Kalender

Mi, 20. März 2019

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Do, 21. März 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Fr, 22. März 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

Woman With Stones

20:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)

Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.

Kommende Termine:

22.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
24.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Sa, 23. März 2019

Woman With Stones

19:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)

Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.

Kommende Termine:

22.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
24.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm

Woman With Stones

20:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)

Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.

Kommende Termine:

22.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
24.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm

Zwei Monster

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK

Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.

Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine_r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kommende Termine:

23.03.2019, Schauspiel Frankfurt
06.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

So, 24. März 2019

Woman With Stones

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)

Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.

Kommende Termine:

22.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
23.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm
24.03.2019, Künstlerhaus Mousonturm

Sa, 30. März 2019

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

FUX GEWINNT 3/3 - In welchem FUX nur aus dem, was sie bei Gewinnspielen gewonnen haben, ein ganzes Stück Theater machen

20:00 Uhr, Theater Oberhausen

Konzept, Texte, Musik, Performance: FUX (Stephan Dorn, MA ATW, Falk Rößler, Nele Stuhler, MA ATW)
Technische Gestaltung & Bühne: Jost von Harleßem
Mitarbeit Bühne & Technik: Alexander Buers & Hanke Wilsmann
Produktionsleitung: Franziska Schmidt (stranger in company)

„Ich habe einen Eierkocher gewonnen! Und was noch schöner ist: alle anderen nicht! Von allen, die einen Eierkocher hätten gewinnen können, habe nur ich den einzigen Eierkocher, den man gewinnen konnte, gewonnen.
Zugegeben, manchmal gewinne ich auch nicht. Manche sagen, ich verliere. Aber das klingt so negativ und negativ ist nichts für mich. Ich bin ein Gewinnertyp. Ich habe nur verloren, damit die anderen auch was gewinnen können, denn die sind auch Gewinnertypen.“

Es ist an der Zeit für den nächsten Schritt! Nachdem FUX zwei Monate lang ihr Glück in die Hand genommen und gemeinsam mit dem Publikum Kreuzworträtsel gelöst, Rubbellose gerubbelt, an Fernsehquizshows teilgenommen, Kindermalwettbewerbe unterwandert, Dosen geworfen und auf Pferde gesetzt haben, kommen sie nun mit den gewonnenen Preisen zurück auf die Bühne. Verwenden dürfen sie dort nur das, was sie sich erspielt haben.
Werden sie also Kleidung tragen? Fahren sie mit einem Mercedes SLK vor? Hat sich ein Gruppenmitglied mit der Sofortrente aus dem Theaterbusiness zurückgezogen und ins Ausland abgesetzt?
Egal jedenfalls, welche Siege FUX eingefahren oder welche Niederlagen sie erlitten haben: an Erfahrungen sind sie nun um vieles reicher. Sie haben haufenweise Mini-Dramen durchlebt und sind zu echten Gewinnspiel-Experten mutiert. Das ermöglicht es ihnen, einen ganz eigenen Blick auf eine Welt zu werfen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in nahezu allen Lebensbereichen ständig in wenige Gewinner und viele Verlierer zu unterteilen.

Mit dem Bühnenstück „FUX GEWINNT 3/3“ ziehen FUX die theatrale Summe aus ihrem einjährigen Arbeitszyklus zum Thema Gewinn- und Glücksspiele. Neben ihrer im Selbstversuch unternommenen Prüfung entgarantierter Arbeits-, Beziehungs- und Lebensverhältnissen in Zeiten des Spätkapitalismus fragen sie dabei auch, was mit persönlichen Erfahrungen und Objekten geschieht, wenn sie für die Bühne ausgeschlachtet werden.


Kommende Termine:

30.03.2019, Theater Oberhausen
31.03.2019, Theater Oberhausen

So, 31. März 2019

Alles was zählt

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Lieder von Geld und Schulden

Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes 


Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten. 
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.




Kommende Termine:

31.03.2019, Schauspiel Frankfurt
13.04.2019, Schauspiel Frankfurt

FUX GEWINNT 3/3 - In welchem FUX nur aus dem, was sie bei Gewinnspielen gewonnen haben, ein ganzes Stück Theater machen

20:00 Uhr, Theater Oberhausen

Konzept, Texte, Musik, Performance: FUX (Stephan Dorn, MA ATW, Falk Rößler, Nele Stuhler, MA ATW)
Technische Gestaltung & Bühne: Jost von Harleßem
Mitarbeit Bühne & Technik: Alexander Buers & Hanke Wilsmann
Produktionsleitung: Franziska Schmidt (stranger in company)

„Ich habe einen Eierkocher gewonnen! Und was noch schöner ist: alle anderen nicht! Von allen, die einen Eierkocher hätten gewinnen können, habe nur ich den einzigen Eierkocher, den man gewinnen konnte, gewonnen.
Zugegeben, manchmal gewinne ich auch nicht. Manche sagen, ich verliere. Aber das klingt so negativ und negativ ist nichts für mich. Ich bin ein Gewinnertyp. Ich habe nur verloren, damit die anderen auch was gewinnen können, denn die sind auch Gewinnertypen.“

Es ist an der Zeit für den nächsten Schritt! Nachdem FUX zwei Monate lang ihr Glück in die Hand genommen und gemeinsam mit dem Publikum Kreuzworträtsel gelöst, Rubbellose gerubbelt, an Fernsehquizshows teilgenommen, Kindermalwettbewerbe unterwandert, Dosen geworfen und auf Pferde gesetzt haben, kommen sie nun mit den gewonnenen Preisen zurück auf die Bühne. Verwenden dürfen sie dort nur das, was sie sich erspielt haben.
Werden sie also Kleidung tragen? Fahren sie mit einem Mercedes SLK vor? Hat sich ein Gruppenmitglied mit der Sofortrente aus dem Theaterbusiness zurückgezogen und ins Ausland abgesetzt?
Egal jedenfalls, welche Siege FUX eingefahren oder welche Niederlagen sie erlitten haben: an Erfahrungen sind sie nun um vieles reicher. Sie haben haufenweise Mini-Dramen durchlebt und sind zu echten Gewinnspiel-Experten mutiert. Das ermöglicht es ihnen, einen ganz eigenen Blick auf eine Welt zu werfen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in nahezu allen Lebensbereichen ständig in wenige Gewinner und viele Verlierer zu unterteilen.

Mit dem Bühnenstück „FUX GEWINNT 3/3“ ziehen FUX die theatrale Summe aus ihrem einjährigen Arbeitszyklus zum Thema Gewinn- und Glücksspiele. Neben ihrer im Selbstversuch unternommenen Prüfung entgarantierter Arbeits-, Beziehungs- und Lebensverhältnissen in Zeiten des Spätkapitalismus fragen sie dabei auch, was mit persönlichen Erfahrungen und Objekten geschieht, wenn sie für die Bühne ausgeschlachtet werden.


Kommende Termine:

30.03.2019, Theater Oberhausen
31.03.2019, Theater Oberhausen

Sa, 6. April 2019

Zwei Monster

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK

Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.

Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine_r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kommende Termine:

23.03.2019, Schauspiel Frankfurt
06.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Do, 11. April 2019

DE RERUM NATURA. Zufällige Abweichungen

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Raumkomposition für Stimmen, Körper, Schlagwerk und Elektronik | nach Motiven von Lukrez

Inszenierung: Gregor Glogowski (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) und Benjamin Hoesch (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Sounddesign: Sebastian Schottke | Dramaturgie: Björn Mehlig, Harald Wolff | SchauspielerIn: Paula Schrötter, Magnus Pflüger, Gesang: Marcus Licher, Percussion: Špela Mastnak

Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen herab, kollidieren unkontrolliert, der Zufall kommt in die Welt: Lukrez‘ Naturtheorie änderte das Denken der Menschen fundamental. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung ist alles längst vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen. Lukrez‘ Lehrgedicht begründete die moderne Weltsicht, enthält aber auch einen poetischen Gegenentwurf. Beschwören wir die Nachtseite der Vernunft mit perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen.


Kommende Termine:

11.04.2019, taT-Studiobühne Gießen
26.04.2019, taT-Studiobühne Gießen

Sa, 13. April 2019

Alles was zählt

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Lieder von Geld und Schulden

Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes 


Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten. 
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.




Kommende Termine:

31.03.2019, Schauspiel Frankfurt
13.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Di, 16. April 2019

Patentöchter

19:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

16.04.2019, Schauspiel Frankfurt
16.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Patentöchter

21:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

16.04.2019, Schauspiel Frankfurt
16.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Sa, 20. April 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

So, 21. April 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

Fr, 26. April 2019

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

DE RERUM NATURA. Zufällige Abweichungen

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Raumkomposition für Stimmen, Körper, Schlagwerk und Elektronik | nach Motiven von Lukrez

Inszenierung: Gregor Glogowski (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) und Benjamin Hoesch (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Sounddesign: Sebastian Schottke | Dramaturgie: Björn Mehlig, Harald Wolff | SchauspielerIn: Paula Schrötter, Magnus Pflüger, Gesang: Marcus Licher, Percussion: Špela Mastnak

Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen herab, kollidieren unkontrolliert, der Zufall kommt in die Welt: Lukrez‘ Naturtheorie änderte das Denken der Menschen fundamental. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung ist alles längst vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen. Lukrez‘ Lehrgedicht begründete die moderne Weltsicht, enthält aber auch einen poetischen Gegenentwurf. Beschwören wir die Nachtseite der Vernunft mit perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen.


Kommende Termine:

11.04.2019, taT-Studiobühne Gießen
26.04.2019, taT-Studiobühne Gießen

Sa, 27. April 2019

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

DIE FÜNF SINNE – Live-Hörspiel (UA)

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski

Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik

Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Kommende Termine:

27.04.2019, taT-Studiobühne Gießen