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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Zum Tod von HTA-Gründungsmitglied Hans-Thies Lehmann ...
Zum Tod von HTA-Gründungspräsident Hans Hollmann ...
Frankfurt LAB vergibt fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Alumni der Hessischen Theaterakademie ...
Die studentisch kuratierte & organisierte Ringvorlesung im Sommersemester 2022 unter der Überschrift "Macht ?! Theater" reagiert auf das diesjährige Festival "Politik im Freien Theater". ...
Zwei Ottilie-Roederstein-Stipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gehen an Studentinnen der Hessischen Theaterakademie ...
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Zum Tod von HTA-Gründungsmitglied Hans-Thies Lehmann

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Hans-Thies Lehmann erfahren. Lehmann gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Hessischen Theaterakademie, deren Konzeption und Entwicklung er bis zu seiner Emeritierung 2010 engagiert, mit großem Vermittlungsvermögen und scharfem Verstand nachhaltig geprägt hat. In den 1980er Jahren war Lehmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am neu gegründeten Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen; ab 1988 war er Professor für Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M., wo er auch 2002 das Masterprogramm für Dramaturgie im Verbund der Hessischen Theaterakademie gegründet hat. Mit Hans-Thies Lehmann verlieren wir einen Theoretiker, der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Theaters inspirierend miteinander in Bezug gesetzt hat und sich für die Darstellenden Künste gerade in ihren mannigfaltigen zeitgenössischen Formen, Versuchen und Experimenten stark gemacht hat. Seine Beobachtungen, Ideen und Gedanken leben in seinen zahlreichen Publikationen fort. Als Kollegen und Mentor werden wir ihn sehr vermissen.

Zum Tod von HTA-Gründungspräsident Hans Hollmann

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Hans Hollmann erfahren. Als Professor für Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main hat Hans Hollmann 2002 die Gründung der Hessischen Theaterakademie initiiert, der er anschließend sechs Jahren lang als Präsident vorstand. Hans Hollmann hat die Akademie bis zu seiner Emeritierung mit inspirierendem Engagement und großer Gestaltungsfreude geleitet und damit entscheidende Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Theatern und den Studiengängen für darstellende Künste in Hessen und darüber hinaus ermöglicht. Seine immense Erfahrung als Regisseur und promovierter Jurist verlieh seiner Stimme in unserem Studien- und Produktionsverbund ein ganz besonderes Gewicht. Wir werden Hans Hollmann vermissen – als Künstler, als engagierten Hochschullehrer, als Innovator der Lehre im Bereich der darstellenden Künste.

Frankfurt LAB vergibt fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Alumni der Hessischen Theaterakademie

Auch 2022 ermöglicht es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) dem Frankfurt LAB, fünf Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an Alumni, die einen Bachelor- oder Masterabschluss, ein Diplom oder eine Promotion in einem der elf HTA-Studiengänge Dramaturgie, Schauspiel, Regie, BA Angewandte Theaterwissenschaft, MA Angewandte Theaterwissenschaft, Bühnen- und Kostümbild, Zeitgenössischer und Klassischer Tanz, Choreographie und Performance, Contemporary Dance Education, Theater- und Orchestermanagement sowie Gesang/Musiktheater in Frankfurt/M., Gießen oder Offenbach/M. abgeschlossen haben. Die Postgraduiertenförderung wird ausschließlich durch Mittel des HMWK in Höhe von 25.000 Euro ermöglicht.

Vergeben werden Stipendien in Höhe von 5.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – ob allein oder im Team – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Mit der Förderung soll ein Freiraum geschaffen werden besonders für künstlerische Arbeiten, deren Entwicklung (z. B. gerade wegen ihres Forschungsanspruchs) im Produktionsrahmen der Theaterinstitutionen nicht möglich ist. Darüber hinaus soll durch das Programm das Alumni-Netzwerk der HTA gestärkt werden. Das HTA-Postgraduiertenprogramm „Künstlerisches Forschen“ wird vom Frankfurt LAB realisiert.

Auf Basis einer erfreulichen Bewerbungslage hat sich eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Vertretern des Frankfurt LAB und Lehrenden der HTA sowie ehemalig Geförderten, für die Förderung fünf ambitionierter Forschungsprojekte von fünf Künstler:innen entschlossen. So widmet sich die Performancekünstlerin Jeanne J. Eschert im Projekt The Magic of Transition Darstellungsweisen von Geschlechtsangleichung, und greift dabei auf die Showtradition der Zauberkunst zurück. Das Forschungsinteresse der Diplom-Musikerin und ehemaligen Gesangsstudentin Desirée Hall richtet sich im Rahmen des Projekts Echo:Reflexion auf die Suche nach ästhetischen Zusammenhängen zwischen Neuer Musik und Gebärdensprache. Die Choreographin Olivia Hyunsin Kim setzt sich in Hysteria 2022 mit der Verbindung von chronischer Krankheit und speziell weiblich gelesenen Personen zugeschriebenen Krankheitsbildern auseinander. Verónica Garzón, ebenfalls Choreographin, widmet sich in PACTS dem Phänomen der absprachebasierten Zusammenarbeit auf körperlicher Ebene. Ausgangspunkt für das künstlerische Forschungsprojekt im Verlaufe der Nacht keine Bewegung der Dramaturgin Fanti Baum ist das 1974 vom Ministerium für Auswärtiger Angelegenheiten der DDR eingerichtete Feriendorf Menz für internationale Journalist:innen und Diplomat:innen in Brandenburg.

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Die studentisch kuratierte & organisierte Ringvorlesung im Sommersemester 2022 unter der Überschrift "Macht ?! Theater" reagiert auf das diesjährige Festival "Politik im Freien Theater".

Ringvorlesung SoSe 22: Macht ?! Theater

Das Festivalmotto von „Politik im Freien Theater“ lautet „Macht“ und stellt in der Doppelbedeutung des Begriffs „Akteur:innen und Aktivitäten in den Mittelpunkt, die sich kritisch, fordernd und auch kämpferisch akuten gesellschaftlichen Krisen und globalen Herausforderungen widmen“, so der Ausschreibungstext.

Die HTA Ringvorlesung „Macht ?! Theater“ geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutieren muss, Handlungsmöglichkeiten und –strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Der Doppelbedeutung des Begriffs Macht (!) folgend werden an drei Donnerstagabenden jeweils 4 Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit zusammentreffen und in Bezugnahme auf die eigenen Praxen und Arbeitsbeziehungen Machtfragen diskutieren und nach dem Machen fragen. Die Reihe widmet sich den drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. An jedem Abend soll eine Bezugnahme zu lokalen/regionalen Strukturen geschaffen werden.

Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung

Zwei Ottilie-Roederstein-Stipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gehen an Studentinnen der Hessischen Theaterakademie

>> Zur Pressemitteilung

Erstmals 2021 hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die „Ottilie-Roderstein-Stipendien“ für in Hessen lebende oder arbeitende Künstlerinnen und kulturschaffende Frauen vergeben. Eines von zwei Hauptstipendien (dotiert mit bis zu 70.000,- €) und eines von drei Nachwuchsstipendien (dotiert mit bis zu 40.000,- €) sind dabei an Studentinnen aus Studiengängen der Hessischen Theaterakademie vergeben worden. Ministerin Angela Dorn hat die Preise am 17.12. in einer Feierstunde im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst an Joana Tischkau, Choreographin aus dem Masterprogramm für Choreographie und Performance der Justus-Liebig-Universität Gießen, sowie an Marie Schwesinger, Absolventin des Regiestudiengangs der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie Masterstudentin der Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt überreicht.

Kalender

Fr, 26. August 2022

hungry eyes festival 2022

16:00 Uhr

Das hungry eyes festival ist ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Bildender Kunst und findet eineinhalb-jährlich im hessischen Gießen statt. 

Gemeinsam mit Künstler:innen aus der ganzen Welt und dem Publikum erkunden wir, wie Film abseits vom traditionellen Kinosaal geschaut und über ihn auch in anderen künstlerischen Disziplinen nachgedacht werden kann. 

Kommende Termine:

26.08.2022

27.08.2022

28.08.2022

Programm und Veranstaltungsorte werden noch angekündigt unter: hungryeyesfestival.de

FITNESS 2.0

20:30 Uhr, Frankfurt LAB

Das Performance-Kollektiv MAXIMA - bestehend aus Studierenden der ATW Gießen - sucht in der Performance FITNESS 2.0 zusammen mit den performenden Pflanzen und Fitnessgeräten neue Trainingsziele und Bewegungen. Mit technischen und tänzerischen Mitteln wird das Fitnessstudio untersucht und ein utopischer Ort entworfen, in dem alle Akteur:innen gemeinsam trainieren.

Performer:innen: Marlene Helling, Kat Heß, Ania Pachura
Dramaturgie: Laura Zielinski
Bühne: Marei Dierßen
Kostüm: Meike Kurella
Musik: Julian Grönefeld
Technische Leitung: Hannah Brown

Kommende Termine:

26.08.2022, Frankfurt LAB

Kartenreservierung unter: fitness.performance_at_gmx.de

Sa, 27. August 2022

hungry eyes festival 2022

16:00 Uhr

Das hungry eyes festival ist ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Bildender Kunst und findet eineinhalb-jährlich im hessischen Gießen statt. 

Gemeinsam mit Künstler:innen aus der ganzen Welt und dem Publikum erkunden wir, wie Film abseits vom traditionellen Kinosaal geschaut und über ihn auch in anderen künstlerischen Disziplinen nachgedacht werden kann. 

Kommende Termine:

26.08.2022

27.08.2022

28.08.2022

Programm und Veranstaltungsorte werden noch angekündigt unter: hungryeyesfestival.de

So, 28. August 2022

hungry eyes festival 2022

16:00 Uhr

Das hungry eyes festival ist ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Bildender Kunst und findet eineinhalb-jährlich im hessischen Gießen statt. 

Gemeinsam mit Künstler:innen aus der ganzen Welt und dem Publikum erkunden wir, wie Film abseits vom traditionellen Kinosaal geschaut und über ihn auch in anderen künstlerischen Disziplinen nachgedacht werden kann. 

Kommende Termine:

26.08.2022

27.08.2022

28.08.2022

Programm und Veranstaltungsorte werden noch angekündigt unter: hungryeyesfestival.de