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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Ringvorlesung WiSe 21/22: (Un)settled. Performance, Schutz und Politiken der Verunsicherung ...
ID_Frankfurt erhält Binding-Kulturpreis 2021 ...
Hessische Theatertage 2021 - Preise für HTA-Koproduktion "1001 Sorrys" und zahlreiche weitere HTA-Absolvent:innen ...
Postgraduiertenförderungen 2021 von HTA und LAB vergeben ...
"Regie heute - Positionen des zeitgenössischen Theaters"
Ringvorlesung der HTA / SoSe 21 ...
Ältere Einträge

Ringvorlesung WiSe 21/22: (Un)settled. Performance, Schutz und Politiken der Verunsicherung

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung

ID_Frankfurt erhält Binding-Kulturpreis 2021

Der Binding-Kulturpreis, einer der renommiertesten Kunstpreise Deutschlands, geht an den gemeinnützigen ID_Frankfurt e. V. (Independent Dance and Performance). Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zum bereits 26. Mal verliehen.

 

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung hat sich in diesem Jahr für den Verein ID_Frankfurt als Binding-Kulturpreisträger entschieden. Die Assoziation freischaffender Künstler*innen, Theoretiker*innen und Vermittler*innen in Choreografie und Performance, die in Frankfurt am Main und Umgebung tätig sind, wurde im Jahr 2009 gegründet. Viele Mitglieder sind herausragende Absolvent*innen aus den Hochschulen der Region. Ziel der Vereinsarbeit ist die Verbesserung der Produktionsbedingungen in den freien darstellenden Künsten.

Die Aktivitäten von ID_Frankfurt werden von den Mitgliedern in kollaborativer und solidarischer Arbeitsweise entwickelt und getragen. Ein wechselnder ehrenamtlicher Vorstand begleitet und unterstützt diese Prozesse. „ID_Frankfurt hat sich zu einer wichtigen impulsgebenden Organisation in der Frankfurter Kulturszene entwickelt. Wir freuen uns sehr über die große Anerkennung, die das Engagement des Vereins durch die Verleihung des Binding-Kulturpreises erfährt“, erklärt Jacob Bussmann, Vorstandsmitglied von ID_Frankfurt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann freut sich auf die Preisverleihung im Herbst, wenn nicht nur ID_Frankfurt, sondern auch die letztjährigen Gewinner – die Junge Frankfurter Philharmonie – im Kaisersaal gewürdigt werden: „Es ist der Bürgersinn unserer Stadt, die Unterstützung von Kultur nicht nur der öffentlichen Hand zu überlassen. Dafür ist der Binding-Kulturpreis beispielhaft. Und mit ID_Frankfurt wird just ein Verein ausgezeichnet, der nicht nur Künstlerinnen und Künstler vernetzt, sondern auch eine gewichtige Stimme für Veränderungen in der Kulturförderung unserer Stadt ist.“

„Viele Kulturschaffende hat die Corona-Krise in Existenznot gebracht. Dass wir den Binding-Kulturpreis in diesem Jahr gleich doppelt verleihen, ist ein starkes Signal in einer auch für die Binding-Brauerei sehr schweren Zeit“, so Bergit Gräfin Douglas, Vorstandsvorsitzende des Stiftungsvorstands der Binding-Kulturstiftung.

Mit ID_Frankfurt gesellt sich eine weitere hochkarätige Kulturinstitution zu den stets herausragenden Preisträgern. Mit der Entscheidung hat sich das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung bewusst für eine Organisation aus dem Bereich der darstellenden Künste entschieden, die in besonders hohem Maß von der Pandemie betroffen sind. „Mit ID_Frankfurt würdigen wir in Krisenzeiten einen Verein, der offen ist, kollaborativ arbeitet und sich erfolgreich für eine kluge, ausgewogene Theaterförderung engagiert“, erklärt Kuratoriumsmitglied Peter Michalzik.

Der Binding-Kulturpreis, einer der bestdotierten und angesehensten Kulturpreise in Deutschland, wird voraussichtlich am 30. Oktober 2021 verliehen. In diesem Zug wird auch die Verleihung an den Preisträger des letzten Jahres, die Junge Frankfurter Philharmonie, nachgeholt.

Damit werden in diesem Jahr trotz aller Widrigkeiten gleich zwei Preisträger geehrt und somit insgesamt 100.000 Euro durch die Binding-Kulturstiftung vergeben. Mit der diesjährigen Doppelverleihung an die Preisträger der Jahre 2020 und 2021 unterstreicht die traditionsreiche Binding-Brauerei einmal mehr die enge Verbundenheit zu ihrer Heimatregion.

Hessische Theatertage 2021 - Preise für HTA-Koproduktion "1001 Sorrys" und zahlreiche weitere HTA-Absolvent:innen

 

>> Zur Pressemitteilung

 

Die Performance „1001 Sorrys“ der HTA-Absolvent:innen Hanna Steinmair, Max Brands und Bastian Sistig (Alumni der Studiengänge Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Regie in Frankfurt) gewinnt den Jurypreis der diesjährigen Hessischen Theatertage in Marburg in der Kategorie „Spiel. Realität. Magie“. Das Stück ist eine Koproduktion der Theaterakademie mit dem Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt sowie dem Starke Stücke Festival und ist im Rahmen des „Next Generation Workspace“ entstanden, in dessen Rahmen Künstler:innen Projekte für ein zeitgenössisches Kinder- und Jugendtheater entwickelt haben. Die Jury beschreibt „1001 Sorries“ als „seltene, schöne Erfahrung im Theater, der es gelingt, Jung und Alt mit wenigen und schlichten Theater-Mitteln, wie drei Mikros, ein paar Luftballons, Klickzählern, einem Stuhl und simplen Kostümen ganz groß zu verzaubern“. Die HTA gratuliert den Preisträger:innen!

Ebenfalls gratuliert die HTA ihren zahlreichen weiteren Absolvent:innen, die auf den diesjährigen Theatertagen Preise erhalten haben. Die Performancefilme „Wearing Heavy Boots“ von Hella Lux (u. a. von Milena Wichert, Absolventin Regiestudiengang) und „Rage. A Tennis Western“ (ebenfalls von Hanna Steinmair) wurden in der Kategorie „Raum. Zeit. Fiktion“ prämiert. Die Alumni und Studierenden Martin Bien, Herbert Graf, Friedrich Hartung, Anne Mahlow, Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock und Nikolas Stäudte erhalten undotierte Preise in der Kategorie „Aushalten. Durchhalten. Standhalten“ für herausragende Leistungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Postgraduiertenförderungen 2021 von HTA und LAB vergeben

Auch 2021 ermöglichte es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst dem Frankfurt LAB, vier Forschungsförderungen an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Vergeben wurden Förderungen in Höhe von bis zu 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte ermöglichen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

"Regie heute - Positionen des zeitgenössischen Theaters"
Ringvorlesung der HTA / SoSe 21

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zehn Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? Diese und viele andere Fragen können die Studierenden der HTA mit unseren Gästen diskutieren: Intendant:innen der HTA, eine Alumna der HfMDK, erfolgreiche Regisseurinnen, junge Regieführende, eine Regisseurin aus dem Kinder- und Jugendtheater, internationale Regisseure u. v. a.

Weitere Informationen zu den Daten und Gästen finden Sie hier.

VORLESUNG UND BEGLEITSEMINAR

Parallel zu den Ringvorlesungssitzungen werden in einem Aufführungsanalyseseminar bei Friederike Thielmann die jeweiligen Sitzungen in Diskussionen auf Basis von Videolektüren vorbereitet. Beide Veranstaltungen finden ausschließlich digital statt und in der Regel in deutscher Sprache. Die Teilnahme am Aufführungsanalyseseminar ist auch unabhängig von der Vorlesung möglich.

vorbereitendes Seminar: freitags 10:00 - 13:00 Uhr, online
Ringvorlesung: donnerstags 18:30 bis 20:00 Uhr, online

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich für beide Veranstaltungen über Antigone Akgün, studentische Hilfskraft an: akguen_at_hessische-theaterakademie.de 

CREDITS

Verantwortlich: Prof. Marion Tiedtke, HfMDK Ausbildungsbereich Schauspiel

Moderation: Eva Lange und Carola Unser (Intendantinnen Hessisches Landestheater Marburg); Prof. Martin Nachbar (HfMDK szenische Körperarbeit); Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (Goethe-Universität, Studiengang MA Dramaturgie/CDPR); Dr. Philipp Schulte (Geschäftsführung Hessische Theaterakademie); Friederike Thielmann (HfMDK Dozentin Regie); Prof. Marion Tiedtke (HfMDK Ausbildungsbereich Schauspiel)

Kalender

Sa,16.Oktober2021

DISKURS35

ATW Gießen
DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder biennal am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.

DISKURS35 wird vom 11. – 17. 10. 2021 stattfinden und lädt regionale und internationale Kunst- und Theorieschaffende, Studierende und Interessierte dazu ein, an diesen sieben Tagen zusammenzukommen, zu sehen, zu zeigen, zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.

>> Zum Programm

Kommende Termine:

16.10.2021, ATW Gießen

17.10.2021, ATW Gießen

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REGIE-STUDIENPROJEKT II: Heinrich von Kleist

19:00 Uhr, Kleiner Saal der HfMDK

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.

  • Die Marquise von O…..
    (Regie: Julia Schulz)

    Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
    Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
    Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
    Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr

  • Penthesilea
    (Gil Hoz-Klemme)

    Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr

  • Die Marquise von O…
    (Regie: Laura Nikolich)

    Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr

Kommende Termine:

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

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Z0CK3N

19:00 Uhr, Theater Freiburg

EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN 

Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen? 
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.

Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz

Kommende Termine:

16.10.2021, Theater Freiburg

30.10.2021, Theater Freiburg

31.10.2021, Theater Freiburg

REGIE-STUDIENPROJEKT II: Heinrich von Kleist

20:30 Uhr, Kleiner Saal der HfMDK

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.

  • Die Marquise von O…..
    (Regie: Julia Schulz)

    Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
    Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
    Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
    Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr

  • Penthesilea
    (Gil Hoz-Klemme)

    Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr

  • Die Marquise von O…
    (Regie: Laura Nikolich)

    Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr

Kommende Termine:

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

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REGIE-STUDIENPROJEKT II: Heinrich von Kleist

22:00 Uhr, Kleiner Saal der HfMDK

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.

  • Die Marquise von O…..
    (Regie: Julia Schulz)

    Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
    Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
    Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
    Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr

  • Penthesilea
    (Gil Hoz-Klemme)

    Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr

  • Die Marquise von O…
    (Regie: Laura Nikolich)

    Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr

Kommende Termine:

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

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So,17.Oktober2021

DISKURS35

ATW Gießen
DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder biennal am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.

DISKURS35 wird vom 11. – 17. 10. 2021 stattfinden und lädt regionale und internationale Kunst- und Theorieschaffende, Studierende und Interessierte dazu ein, an diesen sieben Tagen zusammenzukommen, zu sehen, zu zeigen, zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.

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Kommende Termine:

16.10.2021, ATW Gießen

17.10.2021, ATW Gießen

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Cotton Flowers Exist

18:00 Uhr,Frankfurt LAB

Die Choreografie Cotton Flowers Exist bringt das Wirkliche mit dem Virtuellen in Dialog und verbindet die Materialität der Welt mit der Fähigkeit, nichtexistierende Landschaften zu erschaffen.

Genauer gesagt ist es ein Versuch zu erforschen, was die Praxis des Zeichnens, Choreographierens und Gehens verbindet.

Es bringt drei verschiedene Formen des Schreibens in drei unterschiedlichen Maßstäben miteinander ins Gespräch: das beschreiben eines Notizbuches durch Zeichnen, das beschreiben der Bühne durch Choreografie/Tanz und das Geschriebene auf Körpern die sich im Freien bewegen.

Tsitroudi‘s Absicht ist es, diese höchst eigenwilligen, in ihre Zeichnungen eingeschriebenen inneren Landschaften ans Licht zu bringen und in künstliche Landschaften/Rauminstallationen zu übersetzen. Mit ihren Zeichnungen als Partituren versuchte sie, die zweidimensionalen Bilder in bewegte Bilder zu übersetzen.

Die Beziehung des Körpers zur Baumwolle ist dabei das entscheidende Element. In der choreografischen Arbeit Cotton Flowers Exist wird Baumwolle als Material verwendet, dessen ästhetischer Wert zum Erlebnis der Performance wird.

Aber Baumwolle ist auch ein Symbol mit wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung. Es ist ein Material, das Klasse und Rasse symbolisiert. Es ist Symbol des Kampfes. Daher war es eine zwingende ethische Verantwortung, den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext der Baumwollproduktion in die Aufführung einzubringen, um die Hyperästhetisierung der Baumwolle zu vermeiden.

Im Oktober 2020 besuchte Maria Tsitroudi zusammen mit der Filmemacherin Artemis Anastasiadou Nordgriechenland, wo der Baumwollanbau sehr verbreitet ist. Dort haben sie die Baumwollproduzenten der Nachbarschaft, in der Tsitroudi aufgewachsen ist, interviewt und gefilmt. Der Fokus der Forschung lag darauf, den Baumwollproduzenten dreier Generationen, die über die sozioökonomischen und politischen Bedingungen ihrer Mikrogesellschaft reflektieren, eine Stimme zu geben.

Konzept, Choreografie, Raum: Maria Tsitroudi
Mit: Kai Er Eng, Maria Tsitroudi
Ton: Vincent Viala
Licht/Video: Simon Lenzen
Fotoausstellung & Zeichnungen: Maria Tsitroudi

Gefördert durch die Hessische Theaterakademie (HTA) und die Stadt Frankfurt am Main

Kommende Termine:

17.10.2021,Frankfurt LAB

Bei Kartenreservierung e-mailen sie: mtsitroudi_at_yahoo.gr

Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Bitte seien Sie 15 min. vor Vorstellungbeginn vor Ort.

Einlass nur mit Negativnachweis. Zulässig sind: vollständiger Impfnachweis (14 Tage nach der zweiten Impfung), ein Genesenennachweis (nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als 6 Monate), ein PCR Test (nicht älter als 24 Stunden) oder negativer Antigen-Schnelltest (zertifizierter Bürgertest, nicht älter als 24 Stunden).

Kein Eintritt ohne Medizinische Mund-Nase-Bedeckung. Die Mund-Nase-Bedeckung ist den ganzen Aufenthalt über zu tragen.

https://frankfurt-lab.com/de/home/cotton-flowers-exist

REGIE-STUDIENPROJEKT II: Heinrich von Kleist

18:00 Uhr, Kleiner Saal der HfMDK

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.

  • Die Marquise von O…..
    (Regie: Julia Schulz)

    Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
    Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
    Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
    Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr

  • Penthesilea
    (Gil Hoz-Klemme)

    Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr

  • Die Marquise von O…
    (Regie: Laura Nikolich)

    Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr

Kommende Termine:

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

>> Informationen & Tickets

REGIE-STUDIENPROJEKT II: Heinrich von Kleist

19:30 Uhr, Kleiner Saal der HfMDK

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.

  • Die Marquise von O…..
    (Regie: Julia Schulz)

    Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
    Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
    Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
    Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr

  • Penthesilea
    (Gil Hoz-Klemme)

    Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr

  • Die Marquise von O…
    (Regie: Laura Nikolich)

    Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr

Kommende Termine:

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

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KANE: IN HER FACE ODER: DIE AUTORIN IST TOT

20:00 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt am Main

IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT thematisiert lustvoll und zugleich schmerzhaft Klischees von weiblicher Autorschaft, Depression und Selbstmord anhand der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Ich versuche mich selbst als Teil eben dieser Rezeptionsgeschichte frei zu machen von jedem Klischee, und werde daran scheitern, weil die Perspektiven, die ich als Autorin meiner eigenen Geschichte habe, um dieses Stück zu machen, geprägt ist von dem, was die Gesellschaft über die Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk tradiert haben will. Und weil ich ein Teil dieser Gesellschaft bin, bin ich auch ein Teil der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Es wäre schön, wenn ich zum Zwecke der Demaskierung dieser Klischees eine kontextleere Luftblase erzeugen und mich in diese begeben könnten, aber wer wären ich dann außer die, die am Rand steht und versucht, ihre eigene Geschichte zu schreiben und nicht gehört wird. Während ich also versuche, nicht am Rand dieser Gesellschaft zu stehen und gehört zu werden, versuche ich auch, mit den Tabuthemen Depression und Suizid bei Frauen zu brechen, indem ich das tue, was meine Strategie geworden ist, um in dieser Welt zu funktionieren: Nichts hergeben (Du), zu viel hergeben (ich) oder alles in Worte zu fassen, um mich selbst zu hören (Autorin meiner eigenen Geschichte.)

BUCH Hannah Schassner
REGIE Hannah Schassner
MIT Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie) & Léa Zehaf (Alumna HfMDK Schauspiel)
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
MUSIK Thomas Buchenauer
TECHNIK Nina Koempel

Eine Produktion von Hannah Schassner im Rahmen von 20.21 KANE innen.

Kommende Termine:

17.10.2021, Landungsbrücken Frankfurt am Main

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REGIE-STUDIENPROJEKT II: Heinrich von Kleist

21:00 Uhr, Kleiner Saal der HfMDK

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.

  • Die Marquise von O…..
    (Regie: Julia Schulz)

    Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
    Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
    Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
    Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr

  • Penthesilea
    (Gil Hoz-Klemme)

    Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr

  • Die Marquise von O…
    (Regie: Laura Nikolich)

    Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.

    Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr

Kommende Termine:

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

16.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

17.10.2021, Kleiner Saal der HfMDK

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Di,19.Oktober2021

ASJA: Sticky Matter

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.

Von ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Kostüm & Bühne: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien

Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Kommende Termine:

19.10.2021, Frankfurt LAB

20.10.2021, Frankfurt LAB

21.10.2021, Frankfurt LAB

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Mi,20.Oktober2021

ASJA: Sticky Matter

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.

Von ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Kostüm & Bühne: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien

Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Kommende Termine:

19.10.2021, Frankfurt LAB

20.10.2021, Frankfurt LAB

21.10.2021, Frankfurt LAB

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Do,21.Oktober2021

ASJA: Sticky Matter

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.

Von ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Kostüm & Bühne: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien

Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Kommende Termine:

19.10.2021, Frankfurt LAB

20.10.2021, Frankfurt LAB

21.10.2021, Frankfurt LAB

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Do,28.Oktober2021

Gry Tingskog: Warp

18:00 Uhr, Frankfurt LAB

Die Stücke von Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um fließende Übergänge zwischen Sinnesebenen zu schaffen. In ihrem neuem Stück warp, das Tingskog zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell entwickelt hat, steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir sehen und was passiert, wenn nichts zu sehen ist. Dafür stellt die Choreografin das Theater auf den Kopf. Das Publikum sitzt in pulsierendem Licht, während die Bühne im Dunkeln bleibt. Zwischen reflektierenden Geweben bewegen sich Körper, die durch ihr Verhalten und ihre Berührungen geleitet werden. Finger gleiten über Körper, Materialien, Texturen und Technologien. DIY-E-Textilien, Sounds, Codes und Körper verbinden sich zu Choreografien, die zugleich die von ihnen geschaffenen Realitäten verzerren und in die die Vorstellungskraft des Publikums eingewoben ist.

Konzept: Gry Tingskog
Stoffproduktion: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Programmierung und Verkabelung: Gry Tingskog
Sound: Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Rodrigo Andreolli
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell

Eine Produktion von Gry Tingskog, in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Hessischen Theaterakademie mit Unterstützung des Kulturamts Gießen.

Kommende Termine:

28.10.2021, Frankfurt LAB

29.10.2021, Frankfurt LAB

30.10.2021, Frankfurt LAB

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HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Fr,29.Oktober2021

23. HfG-Rundgang

HfG Offenbach

Nach den Monaten der Distanz ist es Ende Oktober endlich soweit: Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffnet ein Wochenende lang ihre Türen für den Rundgang, der sich zum nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt entwickelt hat. »Hands On!« lautet das Motto dieses 23. HfG-Rundgangs, der in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, nicht, wie in »gewöhnlichen« Jahren, zum Ende des Sommersemesters. Ganz bewusst bezieht sich die HfG mit dem Titel auf all das, was während der Coronapandemie nicht möglich war: auf das analoge Leben, auf ein Zusammenkommen im physischen Raum nach langer Abstinenz.

Die Studierenden aller Fachrichtungen der Hochschule zeigen ihre in den vergangenen knapp zwei Studienjahren entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.

Der diesjährige Rundgang wird ein besonderer, soviel steht fest. Nicht nur, weil die Pandemie und die Verlegung in den Herbst gewisse Modifikationen verlangen, sondern auch, weil sich viel Kreatives angestaut hat. Im vergangenen Jahr musste der Rundgang pandemiebedingt komplett abgesagt werden, der Lehrbetrieb in den beiden Fachbereichen Kunst und Design fand über ein Jahr hinweg fast ausschließlich digital statt, auch analoge Ausstellungen waren kaum möglich.

Kommende Termine:

29.10.2021, HfG Offenbach

30.10.2021, HfG Offenbach

31.10.2021, HfG Offenbach

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Gry Tingskog: Warp

21:00 Uhr, Frankfurt LAB

Die Stücke von Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um fließende Übergänge zwischen Sinnesebenen zu schaffen. In ihrem neuem Stück warp, das Tingskog zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell entwickelt hat, steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir sehen und was passiert, wenn nichts zu sehen ist. Dafür stellt die Choreografin das Theater auf den Kopf. Das Publikum sitzt in pulsierendem Licht, während die Bühne im Dunkeln bleibt. Zwischen reflektierenden Geweben bewegen sich Körper, die durch ihr Verhalten und ihre Berührungen geleitet werden. Finger gleiten über Körper, Materialien, Texturen und Technologien. DIY-E-Textilien, Sounds, Codes und Körper verbinden sich zu Choreografien, die zugleich die von ihnen geschaffenen Realitäten verzerren und in die die Vorstellungskraft des Publikums eingewoben ist.

Konzept: Gry Tingskog
Stoffproduktion: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Programmierung und Verkabelung: Gry Tingskog
Sound: Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Rodrigo Andreolli
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell

Eine Produktion von Gry Tingskog, in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Hessischen Theaterakademie mit Unterstützung des Kulturamts Gießen.

Kommende Termine:

28.10.2021, Frankfurt LAB

29.10.2021, Frankfurt LAB

30.10.2021, Frankfurt LAB

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Sa,30.Oktober2021

23. HfG-Rundgang

HfG Offenbach

Nach den Monaten der Distanz ist es Ende Oktober endlich soweit: Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffnet ein Wochenende lang ihre Türen für den Rundgang, der sich zum nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt entwickelt hat. »Hands On!« lautet das Motto dieses 23. HfG-Rundgangs, der in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, nicht, wie in »gewöhnlichen« Jahren, zum Ende des Sommersemesters. Ganz bewusst bezieht sich die HfG mit dem Titel auf all das, was während der Coronapandemie nicht möglich war: auf das analoge Leben, auf ein Zusammenkommen im physischen Raum nach langer Abstinenz.

Die Studierenden aller Fachrichtungen der Hochschule zeigen ihre in den vergangenen knapp zwei Studienjahren entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.

Der diesjährige Rundgang wird ein besonderer, soviel steht fest. Nicht nur, weil die Pandemie und die Verlegung in den Herbst gewisse Modifikationen verlangen, sondern auch, weil sich viel Kreatives angestaut hat. Im vergangenen Jahr musste der Rundgang pandemiebedingt komplett abgesagt werden, der Lehrbetrieb in den beiden Fachbereichen Kunst und Design fand über ein Jahr hinweg fast ausschließlich digital statt, auch analoge Ausstellungen waren kaum möglich.

Kommende Termine:

29.10.2021, HfG Offenbach

30.10.2021, HfG Offenbach

31.10.2021, HfG Offenbach

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Z0CK3N

19:00 Uhr, Theater Freiburg

EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN 

Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen? 
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.

Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz

Kommende Termine:

16.10.2021, Theater Freiburg

30.10.2021, Theater Freiburg

31.10.2021, Theater Freiburg

Gry Tingskog: Warp

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

Die Stücke von Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um fließende Übergänge zwischen Sinnesebenen zu schaffen. In ihrem neuem Stück warp, das Tingskog zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell entwickelt hat, steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir sehen und was passiert, wenn nichts zu sehen ist. Dafür stellt die Choreografin das Theater auf den Kopf. Das Publikum sitzt in pulsierendem Licht, während die Bühne im Dunkeln bleibt. Zwischen reflektierenden Geweben bewegen sich Körper, die durch ihr Verhalten und ihre Berührungen geleitet werden. Finger gleiten über Körper, Materialien, Texturen und Technologien. DIY-E-Textilien, Sounds, Codes und Körper verbinden sich zu Choreografien, die zugleich die von ihnen geschaffenen Realitäten verzerren und in die die Vorstellungskraft des Publikums eingewoben ist.

Konzept: Gry Tingskog
Stoffproduktion: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Programmierung und Verkabelung: Gry Tingskog
Sound: Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Rodrigo Andreolli
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell

Eine Produktion von Gry Tingskog, in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Hessischen Theaterakademie mit Unterstützung des Kulturamts Gießen.

Kommende Termine:

28.10.2021, Frankfurt LAB

29.10.2021, Frankfurt LAB

30.10.2021, Frankfurt LAB

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So,31.Oktober2021

23. HfG-Rundgang

HfG Offenbach

Nach den Monaten der Distanz ist es Ende Oktober endlich soweit: Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffnet ein Wochenende lang ihre Türen für den Rundgang, der sich zum nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt entwickelt hat. »Hands On!« lautet das Motto dieses 23. HfG-Rundgangs, der in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, nicht, wie in »gewöhnlichen« Jahren, zum Ende des Sommersemesters. Ganz bewusst bezieht sich die HfG mit dem Titel auf all das, was während der Coronapandemie nicht möglich war: auf das analoge Leben, auf ein Zusammenkommen im physischen Raum nach langer Abstinenz.

Die Studierenden aller Fachrichtungen der Hochschule zeigen ihre in den vergangenen knapp zwei Studienjahren entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.

Der diesjährige Rundgang wird ein besonderer, soviel steht fest. Nicht nur, weil die Pandemie und die Verlegung in den Herbst gewisse Modifikationen verlangen, sondern auch, weil sich viel Kreatives angestaut hat. Im vergangenen Jahr musste der Rundgang pandemiebedingt komplett abgesagt werden, der Lehrbetrieb in den beiden Fachbereichen Kunst und Design fand über ein Jahr hinweg fast ausschließlich digital statt, auch analoge Ausstellungen waren kaum möglich.

Kommende Termine:

29.10.2021, HfG Offenbach

30.10.2021, HfG Offenbach

31.10.2021, HfG Offenbach

>> Detaillierte Informationen

Lee Mun Wai: On Display

18:30 Uhr, Mousonturm

Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“

Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot

Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).

Kommende Termine:

31.10.2021, Mousonturm

31.10.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

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Z0CK3N

19:00 Uhr, Theater Freiburg

EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN 

Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen? 
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.

Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz

Kommende Termine:

16.10.2021, Theater Freiburg

30.10.2021, Theater Freiburg

31.10.2021, Theater Freiburg

Lee Mun Wai: On Display

20:30 Uhr, Mousonturm

Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“

Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot

Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).

Kommende Termine:

31.10.2021, Mousonturm

31.10.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

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Mo,1.November2021

Lee Mun Wai: On Display

18:30 Uhr, Mousonturm

Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“

Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot

Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).

Kommende Termine:

31.10.2021, Mousonturm

31.10.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

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Lee Mun Wai: On Display

20:30 Uhr, Mousonturm

Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“

Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot

Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).

Kommende Termine:

31.10.2021, Mousonturm

31.10.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

01.11.2021, Mousonturm

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Mo,8.November2021

Joana Tischkau: Being Pink Ain’t Easy

21:00 Uhr, Mousonturm

Gangstas, Pimps und Hoes: Die Welt des US-amerikanischen Hip-Hop ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Denn die afroamerikanischen Rapper verkörperten perfekt die rassifizierten Zuschreibungen von Heterosexualität, Hypermaskulinität und Aggressivität. Mit „Being Pink Ain’t Easy“ nimmt die Choreografin Joana Tischkau erneut das unstillbare weiße Begehren nach Schwarzen Ausdrucksformen in den Blick. Im Performer Rudi Natterer findet sie dafür einen kongenialen Partner. Mal kraftstrotzend posierend, dann weinerlich fragil, erfährt dieser eine Hypermarkierung: Er kann seinem Pinksein nicht entfliehen und ist mit der schwer aushaltbaren Tatsache konfrontiert, Profiteur der weißen Machtmatrix zu sein. Auf analytisch scharfe und zugleich humorvolle Weise sucht das Stück nach den Ambivalenzen, die zwischen den Abwehrmechanismen wie „White Fragility“ (Robin DiAngelo) und Formen kultureller Aneignung verwoben sind.

Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Natterer
Sound Design: Frieder Blume
Dramaturgie & künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir & Elisabeth Hampe
Kostüm: Nadine Bakota
Bühne: Inga Danysz
Licht: Juri Rendler
Produktionsleitung: Lisa Gehring

Kommende Termine:

08.11.2021, Mousonturm

09.11.2021, Mousonturm

10.11.2021, Mousonturm

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Di,9.November2021

Joana Tischkau: Being Pink Ain’t Easy

20:00 Uhr, Mousonturm

Gangstas, Pimps und Hoes: Die Welt des US-amerikanischen Hip-Hop ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Denn die afroamerikanischen Rapper verkörperten perfekt die rassifizierten Zuschreibungen von Heterosexualität, Hypermaskulinität und Aggressivität. Mit „Being Pink Ain’t Easy“ nimmt die Choreografin Joana Tischkau erneut das unstillbare weiße Begehren nach Schwarzen Ausdrucksformen in den Blick. Im Performer Rudi Natterer findet sie dafür einen kongenialen Partner. Mal kraftstrotzend posierend, dann weinerlich fragil, erfährt dieser eine Hypermarkierung: Er kann seinem Pinksein nicht entfliehen und ist mit der schwer aushaltbaren Tatsache konfrontiert, Profiteur der weißen Machtmatrix zu sein. Auf analytisch scharfe und zugleich humorvolle Weise sucht das Stück nach den Ambivalenzen, die zwischen den Abwehrmechanismen wie „White Fragility“ (Robin DiAngelo) und Formen kultureller Aneignung verwoben sind.

Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Natterer
Sound Design: Frieder Blume
Dramaturgie & künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir & Elisabeth Hampe
Kostüm: Nadine Bakota
Bühne: Inga Danysz
Licht: Juri Rendler
Produktionsleitung: Lisa Gehring

Kommende Termine:

08.11.2021, Mousonturm

09.11.2021, Mousonturm

10.11.2021, Mousonturm

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Mi,10.November2021

Joana Tischkau: Being Pink Ain’t Easy

20:00 Uhr, Mousonturm

Gangstas, Pimps und Hoes: Die Welt des US-amerikanischen Hip-Hop ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Denn die afroamerikanischen Rapper verkörperten perfekt die rassifizierten Zuschreibungen von Heterosexualität, Hypermaskulinität und Aggressivität. Mit „Being Pink Ain’t Easy“ nimmt die Choreografin Joana Tischkau erneut das unstillbare weiße Begehren nach Schwarzen Ausdrucksformen in den Blick. Im Performer Rudi Natterer findet sie dafür einen kongenialen Partner. Mal kraftstrotzend posierend, dann weinerlich fragil, erfährt dieser eine Hypermarkierung: Er kann seinem Pinksein nicht entfliehen und ist mit der schwer aushaltbaren Tatsache konfrontiert, Profiteur der weißen Machtmatrix zu sein. Auf analytisch scharfe und zugleich humorvolle Weise sucht das Stück nach den Ambivalenzen, die zwischen den Abwehrmechanismen wie „White Fragility“ (Robin DiAngelo) und Formen kultureller Aneignung verwoben sind.

Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Natterer
Sound Design: Frieder Blume
Dramaturgie & künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir & Elisabeth Hampe
Kostüm: Nadine Bakota
Bühne: Inga Danysz
Licht: Juri Rendler
Produktionsleitung: Lisa Gehring

Kommende Termine:

08.11.2021, Mousonturm

09.11.2021, Mousonturm

10.11.2021, Mousonturm

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Do,11.November2021

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Sa,13.November2021

Rodrigo Andreolli: Zu Verschenken (Phase 3)

17:00 Uhr, Frankfurt LAB

„Zu verschenken“ ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.

Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov

Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza

Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Kommende Termine:

13.11.2021, Frankfurt LAB

14.11.2021, Frankfurt LAB

14.11.2021, Frankfurt LAB

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So,14.November2021

Rodrigo Andreolli: Zu Verschenken (Phase 3)

16:00 Uhr, Frankfurt LAB

„Zu verschenken“ ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.

Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov

Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza

Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Kommende Termine:

13.11.2021, Frankfurt LAB

14.11.2021, Frankfurt LAB

14.11.2021, Frankfurt LAB

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Rodrigo Andreolli: Zu Verschenken (Phase 3)

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

„Zu verschenken“ ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.

Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov

Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza

Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Kommende Termine:

13.11.2021, Frankfurt LAB

14.11.2021, Frankfurt LAB

14.11.2021, Frankfurt LAB

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Fr,19.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

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Sa,20.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

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So,21.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

>> Tickets

Mo,22.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

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Di,23.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

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Mi,24.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

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Do,25.November2021

F. Wiesel: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

Atelier Frankfurt

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.

Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel

Kommende Termine:

19.11.2021, Atelier Frankfurt

20.11.2021, Atelier Frankfurt

21.11.2021, Atelier Frankfurt

22.11.2021, Atelier Frankfurt

23.11.2021, Atelier Frankfurt

24.11.2021, Atelier Frankfurt

25.11.2021, Atelier Frankfurt

>> Tickets

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

zaungäste: Im Internet gibt es keine Mädchen. Eine Tirade

20:00 Uhr, Mousonturm

So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.

Regie, Text, Konzept: Marion Schneider und Susanne Zaun
Mit: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
Raum, Kostüm: J.F. Schmidt-Colinet
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Produktionsleitung, Assistenz: Myriam Pecha

Kommende Termine:

25.11.2021, Mousonturm

26.11.2021, Mousonturm

27.11.2021, Mousonturm

>>Tickets

Fr,26.November2021

zaungäste: Im Internet gibt es keine Mädchen. Eine Tirade

20:00 Uhr, Mousonturm

So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.

Regie, Text, Konzept: Marion Schneider und Susanne Zaun
Mit: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
Raum, Kostüm: J.F. Schmidt-Colinet
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Produktionsleitung, Assistenz: Myriam Pecha

Kommende Termine:

25.11.2021, Mousonturm

26.11.2021, Mousonturm

27.11.2021, Mousonturm

>>Tickets

Sa,27.November2021

zaungäste: Im Internet gibt es keine Mädchen. Eine Tirade

20:00 Uhr, Mousonturm

So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.

Regie, Text, Konzept: Marion Schneider und Susanne Zaun
Mit: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
Raum, Kostüm: J.F. Schmidt-Colinet
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Produktionsleitung, Assistenz: Myriam Pecha

Kommende Termine:

25.11.2021, Mousonturm

26.11.2021, Mousonturm

27.11.2021, Mousonturm

>>Tickets

Do,9.Dezember2021

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Do,13.Januar2022

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Do,27.Januar2022

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Do,3.Februar2022

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr,via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

28.10.2021,via Zoom

Bayo Akomolafe: Becoming Black - The Colonial Grammar of Settlement and the Promise of Fugitive Flight

The performing arts draw our attention to the body - inviting us to focus on "its" demands, its vivacity, and its vibrant place within a politics that tends to treat language and discourse as the be-all and end-all of how the world comes to matter. Part of the wisdom of the arts is, however, to disturb the body and its enacted boundaries, to stray from the edges allocated to it, to trouble its stability and security, and to allow for spills and new ethical formulations. In a time of racialized tensions when certain bodies, not-quite-human and nonhuman, are rendered incapable, disabled, beleaguered, insecure and inadequate by the intensities and libidinal forces of white modernity, what might the arts contribute to the desire for decolonial futures? In this talk exploring his concept of becoming black, Bayo Akomolafe suggests that the insecurity of minoritarian bodies - often rectified within a politics of inclusivity - are desirous overtures to other sites of power that exceed the algorithms of state-sponsored justice. If to be unsettled is to resist the intelligibility of the colonial and to be recalibrated to generative/hospitable depths, how might the arts teach us to become unsettled, to become black?



11.11.2021,via Zoom

Elizabeth A. Povinelli: Heritability and the Ancestral Present

This talk presents a series of parallel moments in the ancestral present of of two clans in order to probe the relationship between Indigeneity and white nativism in the context of settler colonialism. It approaches a turn in the politics of difference by tracking how two sets of clans have moved through historical forms of the ancestral present, namely, changing imaginaries of social form, time, and heritability; and how these imaginaries emerge from and materially sediment into human bodies and the more-than-human world. The clans are, on the one hand, the Simonaz clan, patronym, Povinelli, and Bartolot clan, patronym, Ambrosi from Carisolo, Trentino; and, on the other hand, the totemic clans of the Karrabing that stretch along the coastal region of Anson Bay, Northern Territory, Australia. Each set has been absorbed into monarchical empires and liberal nationalisms; each has moved through forms of settler colonialism and white nativism. Neither are reducible to a national form, but nor are their relations to settler colonialism the same. Thus both continue my interest in the dynamics between colonialism and liberal governance—how the European conquest of the western Atlantic and Pacific continues to transform modes of liberal governance long after the first colonial fleets disgorged their armies, explorers, and settlers.



25.11.2021,via Zoom

Valeria Graziano: The pragmatics of by-production: on approximation, illegalism and other peripatetic methods

In this presentation, I wish to share my work in progress piecing together a theory of byproduction. My starting hypothesis is that the mode of existence of certain concrete and theoretical objects can indeed be comprehended only if we consider them as byproducts, that is, as lateral effects of processes geared to produce something else. While recent ecological thought brought the value of byproducts to the fore, for instance in centering the importance of up-cycling and circularity in economy, byproduction as a distinctive regime of practice that involves bodies in oblique entanglements with their appetites and their environments, remains under-theorized. However, I suspect it could offer a way to sidestep some contemporary aporias of theories of production and reproduction and make available a different ethical-aesthetic horizon for practices geared towards political change.



09.12.2021,via Zoom

Michael Turinsky: Precarious Mobilizations: A crip choreographer`s perspective on settling / unsettling / resettling



13.01.2022,via Zoom

Elsa Dorlin: Rise up. Insurgent grammar and security ideology



27.01.2022,via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022,via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

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Kenncode: 025612