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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Postgraduiertenförderungen 2021 von HTA und LAB vergeben ...
"Regie heute - Positionen des zeitgenössischen Theaters"
Ringvorlesung der HTA / SoSe 21 ...
Ringvorlesung im Sommersemester 2021: "Regie heute!" [AT] ...
Filme der digitalen HTA-Werkschau weiterhin online verfügbar! ...
Die Hessische Theaterakademie lädt zur digitalen HTA-Werkschau 2020: Vom 25.11. - 28.11.2020 zeigen wir filmische und Online-Arbeiten der HTA-Studierenden auf unserer Website! ...
Ältere Einträge

Postgraduiertenförderungen 2021 von HTA und LAB vergeben

Auch 2021 ermöglichte es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst dem Frankfurt LAB, vier Forschungsförderungen an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Vergeben wurden Förderungen in Höhe von bis zu 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte ermöglichen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

"Regie heute - Positionen des zeitgenössischen Theaters"
Ringvorlesung der HTA / SoSe 21

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zehn Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? Diese und viele andere Fragen können die Studierenden der HTA mit unseren Gästen diskutieren: Intendant:innen der HTA, eine Alumna der HfMDK, erfolgreiche Regisseurinnen, junge Regieführende, eine Regisseurin aus dem Kinder- und Jugendtheater, internationale Regisseure u. v. a.

Weitere Informationen zu den Daten und Gästen finden Sie hier.

VORLESUNG UND BEGLEITSEMINAR

Parallel zu den Ringvorlesungssitzungen werden in einem Aufführungsanalyseseminar bei Friederike Thielmann die jeweiligen Sitzungen in Diskussionen auf Basis von Videolektüren vorbereitet. Beide Veranstaltungen finden ausschließlich digital statt und in der Regel in deutscher Sprache. Die Teilnahme am Aufführungsanalyseseminar ist auch unabhängig von der Vorlesung möglich.

vorbereitendes Seminar: freitags 10:00 - 13:00 Uhr, online
Ringvorlesung: donnerstags 18:30 bis 20:00 Uhr, online

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich für beide Veranstaltungen über Antigone Akgün, studentische Hilfskraft an: akguen_at_hessische-theaterakademie.de 

CREDITS

Verantwortlich: Prof. Marion Tiedtke, HfMDK Ausbildungsbereich Schauspiel

Moderation: Eva Lange und Carola Unser (Intendantinnen Hessisches Landestheater Marburg); Prof. Martin Nachbar (HfMDK szenische Körperarbeit); Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (Goethe-Universität, Studiengang MA Dramaturgie/CDPR); Dr. Philipp Schulte (Geschäftsführung Hessische Theaterakademie); Friederike Thielmann (HfMDK Dozentin Regie); Prof. Marion Tiedtke (HfMDK Ausbildungsbereich Schauspiel)

Ringvorlesung im Sommersemester 2021: "Regie heute!" [AT]

Im Sommersemester widmet sich die HTA-Ringvorlesung Fragen des zeitgenössischen Regieführens. Was bedeutet "Regie", und was bedeutet "Regie" im 21. Jahrhundert? Sobald die Gästeliste und Termine stehen, informieren wir!

Filme der digitalen HTA-Werkschau weiterhin online verfügbar!

Gute Nachrichten: Die filmischen Beiträge der ersten digitalen HTA-Werkschau, welche sich vom 25. bis zum 28. November 2020 ereignete, sind weiterhin auf der Webseite der Hessischen Theaterakademie verfügbar!

Online zu sehen sind Beiträge unter der Leitung von: Lisa Horvath, Sharon Jamila Hutchinson, David Campling, Anna Maria Pahlke, Kathrin Selina Frech, Sara Gröning, Hannah Brown, Katharina Kurschat, Ana Clara Montenegro, Sophia Scherer, Mirjam Motzke, Martin Müller sowie dem Schauspielstudio-Ensemble in Zusammenarbeit mit Matthias Faltz, Günter Lehr und Charlotte Bösling.

Die Beiträge im Detail: hessische-theaterakademie.de/de/digitale-werkschau/

Wir wünschen gute Unterhaltung!

Die Hessische Theaterakademie lädt zur digitalen HTA-Werkschau 2020: Vom 25.11. - 28.11.2020 zeigen wir filmische und Online-Arbeiten der HTA-Studierenden auf unserer Website!

Wir laden herzlich zur ersten digitalen HTA-Werkschau ein: Vom 25. bis 28. November 2020 - das war der ursprünglich geplante Zeitraum für die Live-Werkschau - werden elf Filme und eine Online-Performance gezeigt. Wir danken allen Studierenden, die Teil der Vorbereitungen für das Präsenzformat der Werkschau waren und freuen uns, dass wir uns zumindest im digital space verbunden bleiben.

Online zu sehen sein werden Beiträge unter der Leitung von: Lisa Horvath, Sharon Jamila Hutchinson, David Campling, Anna Maria Pahlke, Kathrin Selina Frech, Sara Gröning, Hannah Brown, Katharina Kurschat, Ana Clara Montenegro, Sophia Scherer, Mirjam Motzke, Martin Müller sowie dem Schauspielstudio-Ensemble in Zusammenarbeit mit Matthias Faltz, Günter Lehr und Charlotte Bösling.

Die Beiträge im Detail: hessische-theaterakademie.de/de/digitale-werkschau/

Die Links zu den Video-Arbeiten und die Anmeldung zur Online-Performance ‚skin on screen‘ werden vom 25.11. - 28.11.2020 zugänglich gemacht.

Wir wünschen gute Unterhaltung und viel Spaß mit dem Online-Programm der digitalen HTA-Werkschau 2020!

 

Kalender

Di,22.Juni2021

zaungäste: Schillernde Aussichten. Eine Reise-Einladung zum Umwege gehen und sich Verlieren

NTMannheim - ganztägig

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken. 

Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.

In deutscher Sprache

Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:

Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr

Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr

Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)

Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, NTMannheim - ganztägig

23.06.2021, NTMannheim - ganztägig

24.06.2021, NTMannheim - ganztägig

25.06.2021, NTMannheim - ganztägig

26.06.2021, NTMannheim - ganztägig

27.06.2021, NTMannheim - ganztägig

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HTT 2021: RAGE. A TENNIS WESTERN

Digital

Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …

Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia NovacekMaria SendlhoferJoana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: WEARING HEAVY BOOTS

Digital

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.

Künstlerische Leitung: Liljan HalfenMilena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa BeckLiljan HalfenHanna SteinmairMilena WichertEwelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: A ROOM OF OUR OWN

Digital

„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.

Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet. 

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: CASSIOPEIA I

18:00 Uhr, Kleines Tasch Marburg

Zwischen Kinderfotos und Erinnerungsstücken, zwischen Papas und Mamas Version der Geschichte(n), zwischen Geborgenheit, Wut und Trauer macht sich der Schauspieler und Performer Simon Olubowale an diesem Abend auf den Weg durch seine eigene Biographie. Geboren und aufgewachsen in Österreich, erzählt er seine Geschichte und die seiner Eltern: einer jungen Mutter, die die Konventionen ihres österreichischen Heimatdorfes von sich stößt und eines nigerianischen Vaters, der in dieser Heimat nie wirklich ankommt.
Zwischen Lagos, Wien, Graz und London, zwischen Fela Kuti und österreichischer Heimatfilm-Idylle, erinnert sich Simon Olubowale an Momente seiner Kindheit. Zugehörigkeit und Familie spielen dabei genauso eine Rolle wie Träume, Männlichkeitsbilder und Schwarze Pop Kultur. Wie erinnert man die eigene Geschichte und wessen Erinnerungen vermischen sich zwangsläufig zu mehreren – teils widersprüchlichen – Erzählungen?
Für alle Menschen ab 14 Jahren.

Konzept: Simon OlubowaleMartin Baarsch
Video & Grafik: Janna Pinsker (Alumna ATW)
Bühne & Kostüme: Hannah von Eiff

Kommende Termine:

22.06.2021, Kleines Tasch Marburg

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Caroline Creutzburg: deep net fake hole dark rabbit

20:00 Uhr, Mousonturm

Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.

Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)

 

Kommende Termine:

22.06.2021, Mousonturm

23.06.2021, Mousonturm

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Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

20:00 Uhr, Digitaler Mousonturm

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

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21. Internationale Schillertage: more than one

20:00 Uhr, Digital

Choreografischer Film von Nastya Dzyuban u. a.
Uraufführung

 

Hast Du manchmal dieses seltsame Gefühl, dass Du nicht allein bist, niemals wirklich allein? Dass manche Träume geradezu zu vertraut scheinen, dass die meisten Orte schon einmal besucht wurden und Du lediglich an sie zurückkehren kannst? »more than one« ist ein choreografischer Film, in dem vier Performer*innen die Grenzen zwischen dem allzu Vertrauten und dem gänzlich Unbekannten erforschen. Sie bewegen sich im Graubereich von regelmäßig unterbrochener Einsamkeit, immer wieder erscheint eine Kollektivität, die nie wirklich vollkommen sein kann   sie surfen auf den Rhythmen zwischen Differenz und Gleichem. Indem verschiedene Geschichten der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart erzählt werden, Geschichten aus Paralleluniversen, versinkt die Realität in der Tagträumerei.

Konzept, Choreografie und Performance: Amélie Haller / Herbert Graf / Nastya Dzyuban / René Alejandro Huari Mateus
Bühne und Kostüme: nikolas Stäudte
Bühne und Licht: Marina Rengel Lucena
Kamera: Svenja Polonji / nikolas Stäudte
Dramaturgie: Liza Spivakovskaya
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -

In englischer Sprache
Der Stream ist für 48 Stunden online abrufbar.

Eine Produktion von Nastya Dzyuban in Kooperation mit den Internationalen Schillertagen / Nationaltheater 2021 Mannheim, der Hessischen Theaterakademie und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen.

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

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Mi,23.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

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zaungäste: Schillernde Aussichten. Eine Reise-Einladung zum Umwege gehen und sich Verlieren

NTMannheim - ganztägig

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken. 

Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.

In deutscher Sprache

Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:

Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr

Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr

Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)

Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, NTMannheim - ganztägig

23.06.2021, NTMannheim - ganztägig

24.06.2021, NTMannheim - ganztägig

25.06.2021, NTMannheim - ganztägig

26.06.2021, NTMannheim - ganztägig

27.06.2021, NTMannheim - ganztägig

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HTT 2021: RAGE. A TENNIS WESTERN

Digital

Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …

Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia NovacekMaria SendlhoferJoana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: WEARING HEAVY BOOTS

Digital

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.

Künstlerische Leitung: Liljan HalfenMilena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa BeckLiljan HalfenHanna SteinmairMilena WichertEwelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: A ROOM OF OUR OWN

Digital

„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.

Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet. 

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: SAGT DER WALFISCH ZUM THUNFISCH

09:00 Uhr, Großes Tasch Marburg

ICH und DU stehen im Regen.
So unterschiedlich – wie es zunächst scheint – sind sie gar nicht. Merken sie doch recht schnell, dass ihre Herzen im selben Beat schlagen.
Und im Regen kennen lernen lässt es sich ja auch ganz gut. Würde der sich nicht langsam zu einer Überschwemmung entwickeln. Schwimmen können ICH und DU nämlich beide nicht. Also nichts wie hin zu dem trockenem Ort, der vor ihnen auftaucht.
Doch Noah, der Leiter des intergalaktischen Orchesters, verweigert ihnen den Eintritt. Sein Raumschiff, das sich vor der Sintflut in Raum und Zeit retten wird, ist voll. Alle Plätze besetzt. Und aufgenommen werden sowieso nur Musiker*innen. Richtige Musiker*innen, nicht welche mit so einem altmodischen Beat. Für alle Menschen ab 8 Jahren.

Inszenierung: Ute Bansemir
Choreografie: Katharina Wiedenhofer
Bühne: Samira Behnam & Daniel Cuberos
Performance: Dori Antrie (Schauspielstudierende HfMDK), Linus Koenig, Magdalena Wiedenhofer

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

23.06.2021, Großes Tasch Marburg

23.06.2021, Großes Tasch Marburg

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HTT 2021: SAGT DER WALFISCH ZUM THUNFISCH

11:00 Uhr, Großes Tasch Marburg

ICH und DU stehen im Regen.
So unterschiedlich – wie es zunächst scheint – sind sie gar nicht. Merken sie doch recht schnell, dass ihre Herzen im selben Beat schlagen.
Und im Regen kennen lernen lässt es sich ja auch ganz gut. Würde der sich nicht langsam zu einer Überschwemmung entwickeln. Schwimmen können ICH und DU nämlich beide nicht. Also nichts wie hin zu dem trockenem Ort, der vor ihnen auftaucht.
Doch Noah, der Leiter des intergalaktischen Orchesters, verweigert ihnen den Eintritt. Sein Raumschiff, das sich vor der Sintflut in Raum und Zeit retten wird, ist voll. Alle Plätze besetzt. Und aufgenommen werden sowieso nur Musiker*innen. Richtige Musiker*innen, nicht welche mit so einem altmodischen Beat. Für alle Menschen ab 8 Jahren.

Inszenierung: Ute Bansemir
Choreografie: Katharina Wiedenhofer
Bühne: Samira Behnam & Daniel Cuberos
Performance: Dori Antrie (Schauspielstudierende HfMDK), Linus Koenig, Magdalena Wiedenhofer

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

23.06.2021, Großes Tasch Marburg

23.06.2021, Großes Tasch Marburg

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HTT 2021: STICKY MATTER

18:00 Uhr, Kleines Tasch Marburg

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – hindurch durch das Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe Materie. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam. „Sticky Matter“ beschäftigt sich mit der Konstruktion des Fremden. In einem Raumschiff, das in unbestimmter Zukunft den Kurs verloren hat, erprobt die Crew den Umgang mit dem Unbekannten, dem Verlorenen und dem Vergangenen. Das Bühnenstück arbeitet mit der Suche nach Möglichkeiten des Beschreibens und absurden Erinnerungen – Geschichten von Entdeckungen ausgehend vom globalen Süden über den globalen Norden. „Sticky Matter“ sucht nach einer Auseinandersetzung mit den Zugängen kolonialer Geschichtsschreibung.

Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Bühne & Kostüme: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

23.06.2021, Kleines Tasch Marburg

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Caroline Creutzburg: deep net fake hole dark rabbit

20:00 Uhr, Mousonturm

Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.

Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)

 

Kommende Termine:

22.06.2021, Mousonturm

23.06.2021, Mousonturm

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Do,24.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

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zaungäste: Schillernde Aussichten. Eine Reise-Einladung zum Umwege gehen und sich Verlieren

NTMannheim - ganztägig

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken. 

Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.

In deutscher Sprache

Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:

Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr

Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr

Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)

Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, NTMannheim - ganztägig

23.06.2021, NTMannheim - ganztägig

24.06.2021, NTMannheim - ganztägig

25.06.2021, NTMannheim - ganztägig

26.06.2021, NTMannheim - ganztägig

27.06.2021, NTMannheim - ganztägig

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HTT 2021: RAGE. A TENNIS WESTERN

Digital

Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …

Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia NovacekMaria SendlhoferJoana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: WEARING HEAVY BOOTS

Digital

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.

Künstlerische Leitung: Liljan HalfenMilena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa BeckLiljan HalfenHanna SteinmairMilena WichertEwelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: A ROOM OF OUR OWN

Digital

„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.

Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet. 

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, Digital

23.06.2021, Digital

24.06.2021, Digital

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HTT 2021: 1001 SORRYS

10:00 Uhr, Kleines Tasch Marburg

Hey. Verzeihung. Pardon. Tut mir Leid. Sorry not sorry. Gibt es eine angemessene Form sich zu entschuldigen? Täuschen, flüstern, flehen, zittern – und Tränen als Spezialeffekte! 1001 Sorrys ist eine spielerische Versuchsanordnung für ein junges und älteres Publikum, welches sich mit der Frage beschäftigt, was es bedeuten kann, sich zu entschuldigen. Ob fürs Zuspätkommen, sehr persönliche Verbrechen oder globale Ungerechtigkeiten. Die drei Autor*innen untersuchen das Sorry als soziale Geste, als verbindliche Form und Projektionsfläche. Sie müssen 1001 Mal Sorry sagen. Ein never ending Sorry-Score verbindet personal Sorrys, massive Sorrys und Ritter*innen-Sorrys, ein postironisches Sorry-Medley und beinhartes Apologytraining zu einer Sorrysammlung, bei der kein Auge trocken bleibt. Mit Hilfe des Publikums wird die Sammlung bei jeder Performance konsequent erweitert. Sorry, but we really have to start now! Für alle Menschen ab 8 Jahren.

Konzept, Text & Performance: Hanna SteinmairMax BrandsBastian Sistig
Outside Eye: Nele BeinbornMarcus Dross
Konzept, Text & Performance: Susanne Zaun
Outside Eye: Susanne Zaun
Technischer Support: Jimmy Kömpel
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -

IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

 

Kommende Termine:

24.06.2021, Kleines Tasch Marburg

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HTA-Ringvorlesung: Regie Heute | Florian Lutz

18:30 Uhr, Digital

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?

Florian Lutz, 1979 in Köln geboren, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt‐Universität Berlin. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Intendant der Oper Halle. Unter seiner Leitung wurde die Oper neben vielen weiteren Auszeichnungen 2018 in der Kritikerumfrage des Fachmagazins „Die Deutsche Bühne“ das „Beste Theater abseits der Zentren“, erhielt 2017 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für die spartenübergreifende Raumbühne „Heterotopia“ und 2019 den Theaterpreis des Bundes. Als Nachfolger von Thomas Bockelmann tritt er mit der Spielzeit 2021/2022 die Intendanz des Staatstheaters Kassel an.

Kommende Termine:

24.06.2021, Digital

Anmeldungen unter: akguen_at_hessische-theaterakademie.de

Mehr Infos unter: https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Tanzabteilung der HfMDK: shifting perspectives / dis_dancing ctnd.

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

1961–2021: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK

Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

 

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der Tanzplattform Rhein-Main im Frankfurt LAB.

Kommende Termine:

24.06.2021, Frankfurt LAB

25.06.2021, Frankfurt LAB

26.06.2021, Frankfurt LAB

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Fr,25.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

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zaungäste: Schillernde Aussichten. Eine Reise-Einladung zum Umwege gehen und sich Verlieren

NTMannheim - ganztägig

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken. 

Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.

In deutscher Sprache

Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:

Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr

Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr

Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)

Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, NTMannheim - ganztägig

23.06.2021, NTMannheim - ganztägig

24.06.2021, NTMannheim - ganztägig

25.06.2021, NTMannheim - ganztägig

26.06.2021, NTMannheim - ganztägig

27.06.2021, NTMannheim - ganztägig

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21. Internationale Schillertage: Der Blick der Barbaren

18:30 Uhr, Digital

Online-Vorstellung mit Necati Öziri, Antigone Akgün (HTA-Dramaturgie), Azadeh Sharifi

 

Vor zwei Jahren erschien zu den 20. Internationalen Schillertagen der Sammelband Immer noch Barbaren?. Darin nahmen sich siebenundzwanzig Autor*innen Schillers Briefe zur ästhetischen Erziehung zur Neubetrachtung vor. Darunter auch Necati Öziri, NTM-Hausautor der Spielzeit 2020/21. Im Gespräch mit Azadeh Sharifi und Antigone Akgün (HTA-Dramaturgie) wird nun, zwei Jahre und eine Pandemie später, erneut Bilanz gezogen: Wer sind die Barbaren unserer Zeit? Zusammen sprechen sie über das Schreiben für ein zeitgenössisches Theater und fragen: Inwiefern ist die Bühne Erziehung?

 

Kommende Termine:

25.06.2021, Digital

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Tanzabteilung der HfMDK: shifting perspectives / dis_dancing ctnd.

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

1961–2021: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK

Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

 

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der Tanzplattform Rhein-Main im Frankfurt LAB.

Kommende Termine:

24.06.2021, Frankfurt LAB

25.06.2021, Frankfurt LAB

26.06.2021, Frankfurt LAB

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ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN

20:00 Uhr, studioNAXOS

ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN ist die zweite Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich die Produktionsgruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt sowie Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität zieht. Grundlage hierfür bildet Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge aber auch positionieren, dagegen angehen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.

Mitwirkende: Regie: Carolin Millner (Alumna Regie) | Filmeditor: Yaschar Scheydar | Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans | Dramaturgie: Theresa Selter (HTA Dramaturgie) | Produktionsleitung: Jasna Witkoski | Regieassistenz: Ivana Mitric | Spieler*innen: Sarah Gailer | Florian Mania

Kommende Termine:

25.06.2021, studioNAXOS

26.06.2021, studioNAXOS

27.06.2021, studioNAXOS

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Die Performance ist in den Zeiträumen 26.06.21-27.06.21 sowie 02.07.21-04.07.21 auch im STREAM verfügbar.

Sa,26.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

>> Mehr Infos & Tickets

zaungäste: Schillernde Aussichten. Eine Reise-Einladung zum Umwege gehen und sich Verlieren

NTMannheim - ganztägig

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken. 

Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.

In deutscher Sprache

Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:

Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr

Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr

Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)

Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, NTMannheim - ganztägig

23.06.2021, NTMannheim - ganztägig

24.06.2021, NTMannheim - ganztägig

25.06.2021, NTMannheim - ganztägig

26.06.2021, NTMannheim - ganztägig

27.06.2021, NTMannheim - ganztägig

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21. Internationale Schillertage: Solus

NTM-Park

Audiowalk von Pia Epping und Lina Schonebeck (Studierende der Hessischen Theaterakademie)
Uraufführung

 

Zuwendung und Resonanz sind für uns Menschen essentiell. Doch im letzten Jahr wurde die Isolation zu einer solidarischen Geste für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die damit einhergehende Einsamkeit ist ein subjektives, Scham behaftetes Gefühl. Wie verändert das Alleinsein den Menschen? Oder ist Einsamkeit längst ein Phänomen der modernen Gesellschaft geworden? »Solus« setzt sich mit Theorien auseinander, die das Alleinsein als Moment der modernen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen und untersucht, wie soziale Gefüge auf den Körper einwirken, wann Einsamkeit gefährlich wird, wie sie auf psychische Krankheiten einwirkt und etwa in sozialen Medien zu Hass umschlagen kann. Der Audiowalk schickt die Teilnehmer*innen alleine auf einen Spaziergang, der immer wieder durch performative Aktionen gebrochen wird. Auf Kopfhörern werden theoretische, persönliche, philosophische Betrachtungen des Themas Einsamkeit untersucht und auf spielerische Weise zu einem auditiven Geflecht verknüpft. 

Kommende Termine:

26.06.2021, NTM-Park

14 Uhr - 21 Uhr



27.06.2021, NTM-Park

14 Uhr - 21 Uhr

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Tanzabteilung der HfMDK: shifting perspectives / dis_dancing ctnd.

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

1961–2021: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK

Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

 

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der Tanzplattform Rhein-Main im Frankfurt LAB.

Kommende Termine:

24.06.2021, Frankfurt LAB

25.06.2021, Frankfurt LAB

26.06.2021, Frankfurt LAB

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ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN

20:00 Uhr, studioNAXOS

ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN ist die zweite Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich die Produktionsgruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt sowie Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität zieht. Grundlage hierfür bildet Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge aber auch positionieren, dagegen angehen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.

Mitwirkende: Regie: Carolin Millner (Alumna Regie) | Filmeditor: Yaschar Scheydar | Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans | Dramaturgie: Theresa Selter (HTA Dramaturgie) | Produktionsleitung: Jasna Witkoski | Regieassistenz: Ivana Mitric | Spieler*innen: Sarah Gailer | Florian Mania

Kommende Termine:

25.06.2021, studioNAXOS

26.06.2021, studioNAXOS

27.06.2021, studioNAXOS

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Die Performance ist in den Zeiträumen 26.06.21-27.06.21 sowie 02.07.21-04.07.21 auch im STREAM verfügbar.

So,27.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

>> Mehr Infos & Tickets

zaungäste: Schillernde Aussichten. Eine Reise-Einladung zum Umwege gehen und sich Verlieren

NTMannheim - ganztägig

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken. 

Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.

In deutscher Sprache

Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:

Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr

Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr

Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)

Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021

Kommende Termine:

22.06.2021, NTMannheim - ganztägig

23.06.2021, NTMannheim - ganztägig

24.06.2021, NTMannheim - ganztägig

25.06.2021, NTMannheim - ganztägig

26.06.2021, NTMannheim - ganztägig

27.06.2021, NTMannheim - ganztägig

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21. Internationale Schillertage: Solus

NTM-Park

Audiowalk von Pia Epping und Lina Schonebeck (Studierende der Hessischen Theaterakademie)
Uraufführung

 

Zuwendung und Resonanz sind für uns Menschen essentiell. Doch im letzten Jahr wurde die Isolation zu einer solidarischen Geste für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die damit einhergehende Einsamkeit ist ein subjektives, Scham behaftetes Gefühl. Wie verändert das Alleinsein den Menschen? Oder ist Einsamkeit längst ein Phänomen der modernen Gesellschaft geworden? »Solus« setzt sich mit Theorien auseinander, die das Alleinsein als Moment der modernen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen und untersucht, wie soziale Gefüge auf den Körper einwirken, wann Einsamkeit gefährlich wird, wie sie auf psychische Krankheiten einwirkt und etwa in sozialen Medien zu Hass umschlagen kann. Der Audiowalk schickt die Teilnehmer*innen alleine auf einen Spaziergang, der immer wieder durch performative Aktionen gebrochen wird. Auf Kopfhörern werden theoretische, persönliche, philosophische Betrachtungen des Themas Einsamkeit untersucht und auf spielerische Weise zu einem auditiven Geflecht verknüpft. 

Kommende Termine:

26.06.2021, NTM-Park

14 Uhr - 21 Uhr



27.06.2021, NTM-Park

14 Uhr - 21 Uhr

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ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN

20:00 Uhr, studioNAXOS

ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN ist die zweite Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich die Produktionsgruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt sowie Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität zieht. Grundlage hierfür bildet Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge aber auch positionieren, dagegen angehen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.

Mitwirkende: Regie: Carolin Millner (Alumna Regie) | Filmeditor: Yaschar Scheydar | Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans | Dramaturgie: Theresa Selter (HTA Dramaturgie) | Produktionsleitung: Jasna Witkoski | Regieassistenz: Ivana Mitric | Spieler*innen: Sarah Gailer | Florian Mania

Kommende Termine:

25.06.2021, studioNAXOS

26.06.2021, studioNAXOS

27.06.2021, studioNAXOS

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Die Performance ist in den Zeiträumen 26.06.21-27.06.21 sowie 02.07.21-04.07.21 auch im STREAM verfügbar.

Mo,28.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Di,29.Juni2021

Aran Kleebaur: Wo wirst du jetzt gewesen

Digitaler Mousonturm - ganztägig

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.

Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Kommende Termine:

22.06.2021, Digitaler Mousonturm

23.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

24.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

25.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

26.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

28.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

29.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Mi,30.Juni2021

CuP: Root Proposals: Ein Fungus an Stelle eines Festivals

Digitaler Mousonturm - ganztägig

>> ZUM FESTIVAL PROGRAMM

Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.

Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.

Kommende Termine:

30.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

01.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

02.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

03.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

04.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

Do,1.Juli2021

CuP: Root Proposals: Ein Fungus an Stelle eines Festivals

Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.

Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.

Kommende Termine:

30.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

01.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

02.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

03.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

04.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

HTA-Ringvorlesung: Regie Heute | Henrike Iglesias

18:30 Uhr, Digital

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?

HENRIKE IGLESIAS ist ein Theaterkollektiv based in Berlin und Basel und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth während ihres Studiums des Kreativen Schreibens und der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim gegründet. Mittlerweile sind zudem Licht-, Video- und Stagedesigner*in Eva G. Alonso und Sounddesignerin und Musikerin Malu Peeters fester Teil der Crew. Ihr theatrales Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus explizit feministischen Perspektiven zu beleuchten. Sie treten gern als Feminist Killjoys, DJ Henrike Iglesias und als Internetuser*innen auf. Angezogen werden sie von der Kostüm- und Bühnenbildnerin Mascha Mihoa Bischoff.

Mit ihrem Debüt WIR KOMMEN NICHT AUS DEM SHOWBIZ (AUCH WENN MAN DAS VIELLEICHT DENKEN KÖNNTE) gewannen sie 2013 den Publikumspreis beim 100° Berlin Festival der Sophiensæle. 2014 entstand I CAN BE YOUR HERO BABY in der Residenz des Schauspiel Leipzig. Für das Festival MÄNNER IN GARAGEN der Sophiensæle entwickelten sie 2014 die Performance EROTISCHE AUßENREINIGUNG IHRES PKWS OHNE TROCKNUNG ODER: CAR WASH. Es folgten 2016 die Performance GRRRRRL, in der sie Zuschreibungen des „Bösen“ in Bezug auf Frauen* untersuchten, 2017 #HELDINNEN am Theater Bielefeld in Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen des Ensembles, sowie erstmalig im Rahmen des Festivals The Future is F*E*M*A*L*E* das Workshop-Format ACADEMY. Die ACADEMY ist eine feministische Traum-Schule und eignet sich hervorragend als Rahmenprogramm für Festivals. 2018 waren Henrike Iglesias mit einer Flugnummer in 1968 – EINE BESETZUNG DER MÜNCHNER KAMMERSPIELE zu sehen und produzierten den feministischen live-Porno OH MY, der nun tourt. Bis 2020 befinden sich Henrike Iglesias in einer Doppelpass-Partner*innenschaft mit den Münchner Kammerspielen und dem jungen theater basel, in der 2019 die Produktion FRESSEN an den Kammerspielen und 2020 die Produktion UNTITLED [2020] mit jungen Performerinnen aus Basel am jungen theater entstanden ist.

Während der Corona / COVID-19 Pandemie produzierte Henrike Iglesias online-Versionen der ACADEMY und von UNTITLED [2020], die in der Kammer 4 der Münchner Kammerspiele zu sehen waren, sowie im Rahmen des Festivals Risk & Resilience der Sophiensaele Berlin. Im Sommer 2020 entstand die interaktive Wettbewerbsshow über Leistungsdruck UNDER PRESSURE, in der das Publikum die Jury ist und über THE BEST abstimmt, die sowohl live im Theater als auch zuhause an den eigenen Smartphones und Bildschirmen erlebt werden kann.

Vom Kollektiv Henrike Iglesias werden Laura Naumann und Eva G. Alonso zu Gast sein.

Kommende Termine:

01.07.2021, Digital

Anmeldungen unter: akguen_at_hessische-theaterakademie.de

Mehr Infos unter: https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Fr,2.Juli2021

CuP: Root Proposals: Ein Fungus an Stelle eines Festivals

Digitaler Mousonturm - ganztägig

>> ZUM FESTIVAL PROGRAMM

Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.

Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.

Kommende Termine:

30.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

01.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

02.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

03.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

04.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

Sa,3.Juli2021

CuP: Root Proposals: Ein Fungus an Stelle eines Festivals

Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.

Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.

Kommende Termine:

30.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

01.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

02.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

03.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

04.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

So,4.Juli2021

CuP: Root Proposals: Ein Fungus an Stelle eines Festivals

Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.

Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.

Kommende Termine:

30.06.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

01.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

02.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

03.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

04.07.2021, Digitaler Mousonturm - ganztägig

Do,8.Juli2021

HTA-Ringvorlesung: Regie Heute | Eva Lange & Carola Unser

18:30 Uhr, Digital

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?

Carola Unser: Geboren in der Pfalz, studierte sie nach einer Ausbildung zur Landwirtin Pädagogik und Theologie. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung zur Spiel- und Theaterpädagogin (BUT). Sie arbeitete in verschiedenen Projekten im soziokulturellen Bereich und im Kulturmanagement (OPEN OHR Festival Mainz),  lehrte u.a.  an der KFH Mainz, unterrichtete am Theaterpädagogischen Zentrum Lingen und gibt seit Sommer 2019 Workshops im internationalen Kontext für die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit). 2004 bis 2008 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Regie. Im Rahmen des Studiums erfolgten Inszenierungen am Thalia Theater Hamburg, im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses, auf Kampnagel. Außerdem wurde sie zu diversen Festivals (u.a. Unidram-Potsdam, Premieres Festival-Straßbourg) eingeladen. 2008 bis 2011 leitete Carola Unser die bühne e.V. - das theater der TU Dresden. Weitere Stationen: Theater Kiel/Werftpark sowie div. Inszenierungen in der Offszene des Rhein- Main-Gebiets u. am Pantha Theatre in Caen. Von 2012 bis 2016 leitete sie die Junge Landesbühne Niedersachsen-Nord. 2017 erarbeitete sie mit dem 3. Jahrgang der Kunstuniversität in Graz die Stückentwicklung “My lovely Europe – ein Heimatabend”, das zum NONSTOP!, dem Internationalen Schauspielschultreffen 2017 ans Theater Chemnitz eingeladen wurde.

Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie gemeinsam mit Eva Lange das Hessische Landestheater Marburg.

Eva Lange studierte Evangelische Theologie und Germanistik sowie Pädagogische Psychologie und Pädagogik in Göttingen. Schon während ihrer Schulzeit und im Studium arbeitete sie bei verschiedenen Theatergruppen und hospitierte an mehreren Bühnen im Bereich Regie.

Nach Studium und Referendariat ging sie 2002 als Regieassistentin an das Theater Oberhausen, inszenierte dort „Das kunstseidene Mädchen“ und wurde für diese Arbeit mit dem Oberhausener Theaterpreis ausgezeichnet. Es folgten Engagements an den Städtischen Bühnen Münster und am Staatstheater Kassel, wo sie u.a.  „The new electric ballroom“, die Uraufführungen „Himmelsstürmerin“ und „Vor-Ort-Familie“, „Drei Mal Leben“ und zuletzt „Konsens“ inszenierte.

Als freischaffende Regisseurin arbeitete Eva Lange neben Münster und Kassel auch in Wilhelmshaven, Ingolstadt, Koblenz, Wuppertal, Stendal, Chemnitz und Leipzig.

An der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszenierte sie u.a. Max Frischs „Andorra“.  Für diese Arbeit wurde sie zusammen mit ihrer Ausstatterin Diana Pähler in der Saisonbilanz 2007/2008 der Deutschen Bühne in der Kategorie „herausragende Leistung im Bereich Bühne/Ausstattung“ gewürdigt.

2011 wurde sie mit Peter Weiss „Die Ermittlung“ zu den Landesbühnentagen nach Detmold eingeladen. Diese Inszenierung gehört ebenso wie „Bilal – Leben und Sterben als Illegaler“, „FaustIn ans Out“, „Die Schutzbefohlenen“, „Im Westen nichts Neues“ und „Deportation Cast“ (eingeladen zum 41. Open Ohr-Festival 2015 in Mainz) zu ihren für sie selbst inhaltlich und ästhetisch wichtigsten Theaterarbeiten für Wilhelmshaven. 

Von 2013-2017 Oberspielleitung der Landesbühne Niedersachsen Nord.

Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie gemeinsam mit Carola Unser das HLTM.

Kommende Termine:

08.07.2021, Digital

Anmeldungen unter: akguen_at_hessische-theaterakademie.de

Mehr Infos unter: https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

 

Sa,10.Juli2021

Andreas Weinmann: Dreier steht Kopf

15:00 Uhr, JES Stuttgart

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:

Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.  
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Kommende Termine:

10.07.2021, JES Stuttgart

25.07.2021, JES Stuttgart

26.07.2021, JES Stuttgart

27.07.2021, JES Stuttgart

>> Mehr Infos & Tickets

Do,15.Juli2021

HTA-Ringvorlesung: Regie Heute | The Wooster Group

18:30 Uhr, Digital

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?

Von The Wooster Group wird u. a. zu Gast sein Elizabeth LeCompte. Weitere Informationen folgen.

Kommende Termine:

15.07.2021, Digital

Anmeldungen unter: akguen_at_hessische-theaterakademie.de

Mehr Infos unter: https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

So,25.Juli2021

Andreas Weinmann: Dreier steht Kopf

15:00 Uhr, JES Stuttgart

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:

Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.  
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Kommende Termine:

10.07.2021, JES Stuttgart

25.07.2021, JES Stuttgart

26.07.2021, JES Stuttgart

27.07.2021, JES Stuttgart

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Mo,26.Juli2021

Andreas Weinmann: Dreier steht Kopf

10:00 Uhr, JES Stuttgart

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:

Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.  
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Kommende Termine:

10.07.2021, JES Stuttgart

25.07.2021, JES Stuttgart

26.07.2021, JES Stuttgart

27.07.2021, JES Stuttgart

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Di,27.Juli2021

Andreas Weinmann: Dreier steht Kopf

10:00 Uhr, JES Stuttgart

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:

Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.  
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Kommende Termine:

10.07.2021, JES Stuttgart

25.07.2021, JES Stuttgart

26.07.2021, JES Stuttgart

27.07.2021, JES Stuttgart

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