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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Zwei Ottilie-Roederstein-Stipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gehen an Studentinnen der Hessischen Theaterakademie ...
Ringvorlesung WiSe 21/22: (Un)settled. Performance, Schutz und Politiken der Verunsicherung ...
ID_Frankfurt erhält Binding-Kulturpreis 2021 ...
Hessische Theatertage 2021 - Preise für HTA-Koproduktion "1001 Sorrys" und zahlreiche weitere HTA-Absolvent:innen ...
Postgraduiertenförderungen 2021 von HTA und LAB vergeben ...
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Zwei Ottilie-Roederstein-Stipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gehen an Studentinnen der Hessischen Theaterakademie

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Erstmals 2021 hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die „Ottilie-Roderstein-Stipendien“ für in Hessen lebende oder arbeitende Künstlerinnen und kulturschaffende Frauen vergeben. Eines von zwei Hauptstipendien (dotiert mit bis zu 70.000,- €) und eines von drei Nachwuchstipendien (dotiert mit bis zu 40.000,- €) sind dabei an Studentinnen aus Studiengängen der Hessischen Theaterakademie vergeben worden. Ministerin Angela Dorn hat die Preise am 17.12. in einer Feierstunde im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst an Joana Tischkau, Choreographin aus dem Masterprogramm für Choreographie und Performance der Justus-Liebig-Universität Gießen, sowie an Marie Schwesinger, Absolventin des Regiestudiengangs der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie Masterstudentin der Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt überreicht.

Ringvorlesung WiSe 21/22: (Un)settled. Performance, Schutz und Politiken der Verunsicherung

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung

ID_Frankfurt erhält Binding-Kulturpreis 2021

Der Binding-Kulturpreis, einer der renommiertesten Kunstpreise Deutschlands, geht an den gemeinnützigen ID_Frankfurt e. V. (Independent Dance and Performance). Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zum bereits 26. Mal verliehen.

 

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung hat sich in diesem Jahr für den Verein ID_Frankfurt als Binding-Kulturpreisträger entschieden. Die Assoziation freischaffender Künstler*innen, Theoretiker*innen und Vermittler*innen in Choreografie und Performance, die in Frankfurt am Main und Umgebung tätig sind, wurde im Jahr 2009 gegründet. Viele Mitglieder sind herausragende Absolvent*innen aus den Hochschulen der Region. Ziel der Vereinsarbeit ist die Verbesserung der Produktionsbedingungen in den freien darstellenden Künsten.

Die Aktivitäten von ID_Frankfurt werden von den Mitgliedern in kollaborativer und solidarischer Arbeitsweise entwickelt und getragen. Ein wechselnder ehrenamtlicher Vorstand begleitet und unterstützt diese Prozesse. „ID_Frankfurt hat sich zu einer wichtigen impulsgebenden Organisation in der Frankfurter Kulturszene entwickelt. Wir freuen uns sehr über die große Anerkennung, die das Engagement des Vereins durch die Verleihung des Binding-Kulturpreises erfährt“, erklärt Jacob Bussmann, Vorstandsmitglied von ID_Frankfurt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann freut sich auf die Preisverleihung im Herbst, wenn nicht nur ID_Frankfurt, sondern auch die letztjährigen Gewinner – die Junge Frankfurter Philharmonie – im Kaisersaal gewürdigt werden: „Es ist der Bürgersinn unserer Stadt, die Unterstützung von Kultur nicht nur der öffentlichen Hand zu überlassen. Dafür ist der Binding-Kulturpreis beispielhaft. Und mit ID_Frankfurt wird just ein Verein ausgezeichnet, der nicht nur Künstlerinnen und Künstler vernetzt, sondern auch eine gewichtige Stimme für Veränderungen in der Kulturförderung unserer Stadt ist.“

„Viele Kulturschaffende hat die Corona-Krise in Existenznot gebracht. Dass wir den Binding-Kulturpreis in diesem Jahr gleich doppelt verleihen, ist ein starkes Signal in einer auch für die Binding-Brauerei sehr schweren Zeit“, so Bergit Gräfin Douglas, Vorstandsvorsitzende des Stiftungsvorstands der Binding-Kulturstiftung.

Mit ID_Frankfurt gesellt sich eine weitere hochkarätige Kulturinstitution zu den stets herausragenden Preisträgern. Mit der Entscheidung hat sich das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung bewusst für eine Organisation aus dem Bereich der darstellenden Künste entschieden, die in besonders hohem Maß von der Pandemie betroffen sind. „Mit ID_Frankfurt würdigen wir in Krisenzeiten einen Verein, der offen ist, kollaborativ arbeitet und sich erfolgreich für eine kluge, ausgewogene Theaterförderung engagiert“, erklärt Kuratoriumsmitglied Peter Michalzik.

Der Binding-Kulturpreis, einer der bestdotierten und angesehensten Kulturpreise in Deutschland, wird voraussichtlich am 30. Oktober 2021 verliehen. In diesem Zug wird auch die Verleihung an den Preisträger des letzten Jahres, die Junge Frankfurter Philharmonie, nachgeholt.

Damit werden in diesem Jahr trotz aller Widrigkeiten gleich zwei Preisträger geehrt und somit insgesamt 100.000 Euro durch die Binding-Kulturstiftung vergeben. Mit der diesjährigen Doppelverleihung an die Preisträger der Jahre 2020 und 2021 unterstreicht die traditionsreiche Binding-Brauerei einmal mehr die enge Verbundenheit zu ihrer Heimatregion.

Hessische Theatertage 2021 - Preise für HTA-Koproduktion "1001 Sorrys" und zahlreiche weitere HTA-Absolvent:innen

 

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Die Performance „1001 Sorrys“ der HTA-Absolvent:innen Hanna Steinmair, Max Brands und Bastian Sistig (Alumni der Studiengänge Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Regie in Frankfurt) gewinnt den Jurypreis der diesjährigen Hessischen Theatertage in Marburg in der Kategorie „Spiel. Realität. Magie“. Das Stück ist eine Koproduktion der Theaterakademie mit dem Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt sowie dem Starke Stücke Festival und ist im Rahmen des „Next Generation Workspace“ entstanden, in dessen Rahmen Künstler:innen Projekte für ein zeitgenössisches Kinder- und Jugendtheater entwickelt haben. Die Jury beschreibt „1001 Sorries“ als „seltene, schöne Erfahrung im Theater, der es gelingt, Jung und Alt mit wenigen und schlichten Theater-Mitteln, wie drei Mikros, ein paar Luftballons, Klickzählern, einem Stuhl und simplen Kostümen ganz groß zu verzaubern“. Die HTA gratuliert den Preisträger:innen!

Ebenfalls gratuliert die HTA ihren zahlreichen weiteren Absolvent:innen, die auf den diesjährigen Theatertagen Preise erhalten haben. Die Performancefilme „Wearing Heavy Boots“ von Hella Lux (u. a. von Milena Wichert, Absolventin Regiestudiengang) und „Rage. A Tennis Western“ (ebenfalls von Hanna Steinmair) wurden in der Kategorie „Raum. Zeit. Fiktion“ prämiert. Die Alumni und Studierenden Martin Bien, Herbert Graf, Friedrich Hartung, Anne Mahlow, Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock und Nikolas Stäudte erhalten undotierte Preise in der Kategorie „Aushalten. Durchhalten. Standhalten“ für herausragende Leistungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Postgraduiertenförderungen 2021 von HTA und LAB vergeben

Auch 2021 ermöglichte es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst dem Frankfurt LAB, vier Forschungsförderungen an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Vergeben wurden Förderungen in Höhe von bis zu 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte ermöglichen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

Kalender

Sa, 22. Januar 2022

IM HERZEN TICKT EINE BOMBE

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren

Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.

MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)

Kommende Termine:

22.01.2022, Schauspiel Frankfurt

29.01.2022, Schauspiel Frankfurt

12.02.2022, Schauspiel Frankfurt

19.02.2022, Schauspiel Frankfurt

>> TICKETS

HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI

19:30 Uhr, Megalomania Theater Frankfurt

von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)

 

Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.

Kommende Termine:

22.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

23.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

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So, 23. Januar 2022

HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI

18:00 Uhr, Megalomania Theater Frankfurt

von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)

 

Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.

Kommende Termine:

22.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

23.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

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Do, 27. Januar 2022

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr, via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

27.01.2022, via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022, via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Fr, 28. Januar 2022

MANN IST MANN

19:30 Uhr, Megalomania Theater Frankfurt

von Laura Nikolich (Regie - Jahrgang III)

 

Hier das erste Brecht-Stück mit der Brecht Gardine, dem halbhohen Vorhang, der Umbauten nur halb verdeckt. ‚Mann ist Mann' ist ein eigensinniges Stück, das uns weiß machen will, dass Identitäten sich erst im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen als solche fassen lassen. Der Irische Packer Galy Gay verwandelt sich vor unseren Augen in einen Soldaten und auch andere Figuren wechseln, verschieden motiviert, ihre Identität. Dabei wenden sich die Figuren auch hier schon gelegentlich an das Publikum und brechen die Illusion, wenn es je eine gab, wie das Zitat oben beweist.

Kommende Termine:

28.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

29.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

30.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

>> Mehr Informationen

Sa, 29. Januar 2022

IM HERZEN TICKT EINE BOMBE

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren

Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.

MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)

Kommende Termine:

22.01.2022, Schauspiel Frankfurt

29.01.2022, Schauspiel Frankfurt

12.02.2022, Schauspiel Frankfurt

19.02.2022, Schauspiel Frankfurt

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MANN IST MANN

19:30 Uhr, Megalomania Theater Frankfurt

von Laura Nikolich (Regie - Jahrgang III)

 

Hier das erste Brecht-Stück mit der Brecht Gardine, dem halbhohen Vorhang, der Umbauten nur halb verdeckt. ‚Mann ist Mann' ist ein eigensinniges Stück, das uns weiß machen will, dass Identitäten sich erst im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen als solche fassen lassen. Der Irische Packer Galy Gay verwandelt sich vor unseren Augen in einen Soldaten und auch andere Figuren wechseln, verschieden motiviert, ihre Identität. Dabei wenden sich die Figuren auch hier schon gelegentlich an das Publikum und brechen die Illusion, wenn es je eine gab, wie das Zitat oben beweist.

Kommende Termine:

28.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

29.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

30.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

>> Mehr Informationen

ZEIT DES LEBENS

20:00 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt am Main

Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.

Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen

Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller

Kommende Termine:

29.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

30.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

17.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

18.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

>> Tickets

So, 30. Januar 2022

MANN IST MANN

18:00 Uhr, Megalomania Theater Frankfurt

von Laura Nikolich (Regie - Jahrgang III)

 

Hier das erste Brecht-Stück mit der Brecht Gardine, dem halbhohen Vorhang, der Umbauten nur halb verdeckt. ‚Mann ist Mann' ist ein eigensinniges Stück, das uns weiß machen will, dass Identitäten sich erst im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen als solche fassen lassen. Der Irische Packer Galy Gay verwandelt sich vor unseren Augen in einen Soldaten und auch andere Figuren wechseln, verschieden motiviert, ihre Identität. Dabei wenden sich die Figuren auch hier schon gelegentlich an das Publikum und brechen die Illusion, wenn es je eine gab, wie das Zitat oben beweist.

Kommende Termine:

28.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

29.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

30.01.2022, Megalomania Theater Frankfurt

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ZEIT DES LEBENS

20:00 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt am Main

Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.

Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen

Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller

Kommende Termine:

29.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

30.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

17.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

18.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

>> Tickets

Do, 3. Februar 2022

HTA Ringvorlesung Winter 2021/2022: (UN)SETTLED. PERFORMANCE, PROTECTION, AND POLITICS OF INSECURITY

18:30 Uhr, via Zoom

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?

Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Kommende Termine:

27.01.2022, via Zoom

Ritu Sarin & Tenzing Sonam: Burning against the Dying of the Light, the Body as Site of Radical Protest

Since February 2009, an estimated 155 Tibetans have self-immolated in Tibet. Of these, 133 are known to have died. The whereabouts and condition of those who survived are still largely unknown. While many of those who set fire to themselves were monks and nuns, they also included teachers, students, herdsmen and farmers. The youngest was 15 years old. The self-immolations usually occurred in public spaces – on street corners, outside places of worship – in full view of passers-by. They were acts of protest and they were intended to be witnessed. The actions of the self-immolators in Tibet could similarly be seen to be taking place in the service of a noble goal, fully congruent with the Buddhist ideal of sacrificing oneself for a larger goal that benefits many. Here self-immolation becomes the only action available to protest and draw attention to the increasingly intolerable situation in Tibet, one where all other avenues of peaceful protest have been brutally shut down. Burning the self is transformed into a political action to save a nation. Our lecture for the “Bodies, (un)settled” series will be based on our multimedia installation, Burning Against the Dying of the Light, which was our attempt to respond to and make sense of the self-immolation movement in Tibet. It was exhibited, first at Khoj Studios in New Delhi in 2015 and then as part of Contour Biennale 8 in 2017. Our talk will include photographs, video excerpts, last testaments and fragments of poetry that were presented as part of the installation.



03.02.2022, via Zoom

Ariella Aïsha Azoulay: The Colonial Predicament of Colonized Bodies

Any of the Arab-looking girls in some postcards sent from Algeria in the early 20th century, could have been my ancestor. In 1850, a British traveler who visited one of the embroidery schools in colonized Algeria reported: “there were several little Jewesses squatting most amicably among the Mauresques, conspicuous only by their simpler robe of colored stuff and a conical cap of red velvet, tipped with gold lace.”  The photographs I have of my grandmother in Algeria, taken a few decades later, show her already as a French-looking woman, a Jewish Arab who has learned the lesson of Frenchness these schools were established to impart. Where did my great-great grandmother, who was a native Algerian and could have been one of these girls, disappear to? This lesson of Frenchness, standardization, eradication has a name in French: laïcité. The term “secularism” doesn’t quite capture the stripping bare the worldliness, or being-in-the-world, of a person, which laïcité requires. Part of solving the “Jewish question” in Europe required the refashioning of Jews as secular Europeans (who could still be “Jews” at home) before they could go in public. With the French conquest of Algeria, the Jews were singled out from the Arabs and were made into a “problem,” forced to get rid of what identified them as indigenous, so that a few decades later the colonial regime could reward them for their efforts with the gift of French citizenship. The lecture will explore some aspects of the colonial predicament of the decolonization of bodies.

Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:

https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/

Zoom-Einwahldaten: 

https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09 

Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Mi, 9. Februar 2022

Hölderlin-Gastvorträge: Marta Keil

19:00 Uhr, CAMPUS BOCKENHEIM, PROBEBÜHNE D.108, HÖRSAALGEBÄUDE

Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft / Dramaturgie

Jour Fixe mit Marta Keil

Kommende Termine:

09.02.2022, CAMPUS BOCKENHEIM, PROBEBÜHNE D.108, HÖRSAALGEBÄUDE

Externe Gäste wenden sich bei Interesse bitte zeitnah bei theater_at_tfm.uni-frankfurt.de

Sa, 12. Februar 2022

IM HERZEN TICKT EINE BOMBE

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren

Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.

MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)

Kommende Termine:

22.01.2022, Schauspiel Frankfurt

29.01.2022, Schauspiel Frankfurt

12.02.2022, Schauspiel Frankfurt

19.02.2022, Schauspiel Frankfurt

>> TICKETS

So, 13. Februar 2022

IN HER FACE ODER: DIE AUTORIN IST TOT

20:00 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt am Main

IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT ist eine Stückentwicklung von AKGÜN/SCHASSNER/ZEHAF, die sich zum einen mit der Rezeptionsgeschichte der britischen Dramatikerin Sarah Kane und zum anderen mit Depression beschäftigt. Das Stück fragt danach, inwieweit es überhaupt möglich ist, über Sarah Kane und ihre Stücke zu sprechen, ohne ihre persönliche Geschichte zu beurteilen, zu vermarkten und sich selbst dazu zu positionieren. Finden wir Sarah Kanes Stücke nur so faszinierend, weil wir über sie wissen, was die Welt wollte, das wir über sie wissen? Und das Stück zeigt: Eine Autorin, die versucht, die Geschichte einer anderen zu erzählen, ohne dabei in ihrer eigenen verloren zu gehen.

MIT Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA) & Léa Zehaf (Alumna Schauspiel HfMDK)
REGIE Hannah Schassner
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
KOSTÜM Marijke Wehrmann
BÜHNE Anna Hasche
SOUNDDESIGN Thomas Buchenauer

Kommende Termine:

13.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

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Mi, 16. Februar 2022

Body Boom Boom Brain

Studio Werkhaus / Nationaltheater Mannheim

von PINSKER+BERNHARDT (Alumnae ATW)

Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.

  • Künstlerische Leitung & Konzept: PINSKER+ BERNHARDT (Janna Pinsker, Wicki Bernhardt)
  • Bühne und Objekte : Arnita Jaunsubrena (Gast)
  • Kostüme: Martha Pinsker
  • Musik: Jan Preißler

Mit: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl (Ehemalige der ATW)

Kommende Termine:

16.02.2022, Studio Werkhaus / Nationaltheater Mannheim

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Do, 17. Februar 2022

ZEIT DES LEBENS

20:00 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt am Main

Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.

Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen

Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller

Kommende Termine:

29.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

30.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

17.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

18.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

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Fr, 18. Februar 2022

ZEIT DES LEBENS

20:00 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt am Main

Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.

Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen

Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller

Kommende Termine:

29.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

30.01.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

17.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

18.02.2022, Landungsbrücken Frankfurt am Main

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Sa, 19. Februar 2022

IM HERZEN TICKT EINE BOMBE

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren

Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.

MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)

Kommende Termine:

22.01.2022, Schauspiel Frankfurt

29.01.2022, Schauspiel Frankfurt

12.02.2022, Schauspiel Frankfurt

19.02.2022, Schauspiel Frankfurt

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