MenüClose

In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Die Hessische Theaterakademie solidarisiert sich mit den Forderungen der Budapester Studierenden und der Kolleg:innen aus Lehre und Forschung nach Erhalt der institutionellen Autonomie der Budapester Universität für Theater- und Filmkunst ...
Hessische Theaterakademie stellt zusätzliche Mittel für corona-bedingte Probenausfälle frei ...
Wilsonstrasse.FM: Onlineplattform der ATW Gießen ...
Veranstaltungsausfälle ...
Postgraduiertenförderungen 2020 von HTA und LAB vergeben ...
Ältere Einträge

Die Hessische Theaterakademie solidarisiert sich mit den Forderungen der Budapester Studierenden und der Kolleg:innen aus Lehre und Forschung nach Erhalt der institutionellen Autonomie der Budapester Universität für Theater- und Filmkunst

Seit September wird die Theater- und Filmhochschule in Budapest von einem Kuratorium geleitet, das von der ungarischen Regierung um Viktor Orbán eingesetzt wurde. Damit soll der Regierungseinfluss auf die Kulturszene ausgeweitet werden; die alte Führung der Hochschule wurde entmachtet. Auf diese Weise entzieht die ungarische Regierung der angesehenen Budapester Universität für Theater- und Filmkunst ihre Unabhängigkeit. Fast das gesamte Lehrpersonal ist zurückgetreten, während die Studierenden protestieren. Rund 250 von ihnen haben die Hochschule nun deswegen besetzt. Mit ihrer Aktion fordern sie eine Garantie für Freiheit in der Lehre und Forschung; ein Verlust der Selbstbestimmung sei von studentischer Seite nicht hinnehmbar.

So wie es die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks erfordert, dass Künstler:innen unabhängig und frei von staatlicher Zensur, politischer Einmischung oder Druck nichtstaatlicher Akteure sind, so erfordert eine zeitgenössische akademische Praxis politische Unabhängigkeit und institutionelle Autonomie der Universitäten. Dieses jüngste Beispiel der Missachtung der Meinungsfreiheit in Ungarn zeigt, wie dringend die EU-Institutionen handeln müssen, um autokratischen Tendenzen der Einflussnahme auf akademische Lehre und Forschung entgegenzuwirken.

Hessische Theaterakademie stellt zusätzliche Mittel für corona-bedingte Probenausfälle frei

Die Hessische Theaterakademie stellt ab sofort Mittel für corona-bedingte Probenausfälle aus dem Jahreshaushalt frei, die zur Finanzierung von zusätzlichen Proberäumen verwendet werden können. Die Mittel können für studentische HTA-Projekte, deren Realisierung bzw. Finanzierung durch die Probenausfälle seit Mitte März in Gefahr geraten ist, ab sofort beantragt werden. Das Büro der HTA und das Organisationsteam vom Frankfurt LAB bieten zudem aktiv ihre Unterstützung bei der Suche nach alternativen Probenräumen an. HTA-Partnertheater und weitere Institutionen haben in diesem Zusammenhang signalisiert, weitere Räume zur Verfügung zu stellen.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir dispositionell und finanziell dazu beitragen, dass die (in vielen Fällen prüfungs -und abschlussrelevanten) Projekte der Studierenden weiterhin zu den notwendigen qualitativen Bedingungen im Rahmen des geplanten Curriculums stattfinden können, ohne dass den Projektbeteiligten grundlegende Nachteile entstehen.

Interessierte wenden sich bitte per E-Mail (info_at_hessische-theaterakademie.de) oder telefonisch (069-154007114) an das Büro der Hessischen Theaterakademie. 

Wilsonstrasse.FM: Onlineplattform der ATW Gießen

Seit 30. April stellen Studierende der Angewandte Theaterwissenschaft ein vielfältiges Onlineangebot bereit. In verschiedenen, teils wechselnden Formaten zwischen Late-Night Talkshow und Theoriepodcast werden Ein- und Ausblicke ins und aus dem Institut gegeben. Weitere Informationen und Zugang zum Onlineangebot erhalten Sie auf der Webseite

Veranstaltungsausfälle

Wir aktualisieren unseren Veranstaltungskalender (siehe unten) regelmäßig. Aufgrund der derzeitigen Situation empfehlen wir jedoch, sich immer auch auf den Internetseiten der jeweiligen Veranstalter und Theater über die angekündigten Veranstaltungen und mögliche Ausfälle zu informieren.

Postgraduiertenförderungen 2020 von HTA und LAB vergeben

Auch 2020 ermöglichte es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst dem Frankfurt LAB, vier Forschungsförderungen an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Vergeben wurden Förderungen in Höhe von bis zu 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte ermöglichen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

Kalender

Mi, 30. September 2020

WOLVES - I travel in packs

19:00 Uhr, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link

Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Widerhall

19:00 Uhr, studio NAXOS

Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“

Regie: Marie Schwesinger
Bühnen- und Kostümbild: Loriana Casagrande
Komposition und Soundcollagen: Camilo Bornstein
Performance: Marlene-Sophie Haagen
Produktionsleitung: Mariya Barashka

„Die Welt würde aufatmen, wenn endlich einmal ein menschliches Wort fiele.“ (Fritz Bauer)

Im Dezember 1963 beginnt in Frankfurt der größte innerdeutsche Strafprozess zu den Verbrechen in Auschwitz. Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Dolmetscher*innen, Pressevertreter*innen und Frankfurter Bürger*innen begleiten die Konfrontation zwischen Angeklagten und Zeug*innen. In der Theaterperformance WIDERHALL lässt das Kollektiv Bornstein / Casagrande / Haagen / Schwesinger die originalen Tonbandmitschnitte der Prozesse auf heutige Fragen, Sichtweisen und Stimmen ehemaliger Prozessbeteiligter und deren Nachkommen treffen.

Logo des Kooperationspartners Goethe-Universität FrankfurtLogo des Kooperationspartner Studio Naxos

 

Kommende Termine:

30.09.2020, studio NAXOS

WOLVES - I travel in packs

21:15 Uhr, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link

Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Fr, 2. Oktober 2020

WOLVES - I travel in packs

19:00 Uhr, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link

Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Ichundich

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Christina Tscharyiski, Ausstattung: Dominique Wiesbauer und Verena Dengler, Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit
Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, Nina Plagens, John Sander (Studiojahr Schauspiel)

Drei Theaterstücke hat die Lyrikerin Else Lasker-Schüler geschrieben. Ihr letztes, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstanden ist, blieb ein Dramen-Fragment: »IchundIch« ist ein sprachmächtiges und satirisch-hellsichtiges Drama ihrer Zeit, in dem die Dichterin das Publikum in eine Generalprobe einlädt. Schauplatz der Handlung ist die Hölle: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander. Bei Lasker-Schüler endet dieses utopische Arrangement in einem überraschenden Kompromiss zwischen Faust und Mephisto gegen den rechten Barbarismus. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazi-Schergen, bis am Ende alle buchstäblich zur Hölle fahren und im Lavastrom untergehen. Im letzten Akt ergreifen die Autorin selbst und eine Vogelscheuche das Wort und es entspinnt sich ein Dialog, der die traumatische historische Situation sprachlich reflektiert und der in einem Ruf nach einer neuen Poetik mündet.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

02.10.2020, Schauspiel Frankfurt

04.10.2020, Schauspiel Frankfurt

10.10.2020, Schauspiel Frankfurt

18.10.2020, Schauspiel Frankfurt

22.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

WOLVES - I travel in packs

21:15 Uhr, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link

Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Sa, 3. Oktober 2020

WOLVES - I travel in packs

19:00 Uhr, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link

Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

WOLVES - I travel in packs

21:15 Uhr, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link

Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

30.09.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

02.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

03.10.2020, Pepper Theater des KulturBunt Neuperlach, München

So, 4. Oktober 2020

Ichundich

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Christina Tscharyiski, Ausstattung: Dominique Wiesbauer und Verena Dengler, Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit
Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, Nina Plagens, John Sander (Studiojahr Schauspiel)

Drei Theaterstücke hat die Lyrikerin Else Lasker-Schüler geschrieben. Ihr letztes, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstanden ist, blieb ein Dramen-Fragment: »IchundIch« ist ein sprachmächtiges und satirisch-hellsichtiges Drama ihrer Zeit, in dem die Dichterin das Publikum in eine Generalprobe einlädt. Schauplatz der Handlung ist die Hölle: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander. Bei Lasker-Schüler endet dieses utopische Arrangement in einem überraschenden Kompromiss zwischen Faust und Mephisto gegen den rechten Barbarismus. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazi-Schergen, bis am Ende alle buchstäblich zur Hölle fahren und im Lavastrom untergehen. Im letzten Akt ergreifen die Autorin selbst und eine Vogelscheuche das Wort und es entspinnt sich ein Dialog, der die traumatische historische Situation sprachlich reflektiert und der in einem Ruf nach einer neuen Poetik mündet.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

02.10.2020, Schauspiel Frankfurt

04.10.2020, Schauspiel Frankfurt

10.10.2020, Schauspiel Frankfurt

18.10.2020, Schauspiel Frankfurt

22.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Mi, 7. Oktober 2020

wabe[]ost

18:00 Uhr, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker

Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Logo des Kooperationspartners Insitut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

07.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

18-23 Uhr



08.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



09.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



10.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr

Do, 8. Oktober 2020

wabe[]ost

12:00 Uhr, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker

Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Logo des Kooperationspartners Insitut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

07.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

18-23 Uhr



08.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



09.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



10.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr

SNAKEDRIVER (UA)

20:00 Uhr, Stadttheater Gießen

Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer

Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen Logo des Kooperationspartners Stadttheater Gießen

Kommende Termine:

08.10.2020, Stadttheater Gießen

22.10.2020, Stadttheater Gießen

06.11.2020, Stadttheater Gießen

Tickets

Studienprojekt II Antike

20:00 Uhr, Kleiner Saal, HfMDK
  • DER GEFESSELTE PROMETHEUS
    Regie: Jette Büshel

  • DIE TROERINNEN
    Regie: Jonas Weber
    Schauspiel u.a. mit Toni Pitschmann und Max Böttcher

  • KLYTAIMNESTRA VARIANTIONEN
    Regie: Malin Lamparter
    Schauspiel u.a. mit Julian Melcher, Nina Plagens, Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, John Sander, Alicia Bischoff und Amaru Albancando

  • SISYPHOS LEBT
    Regie: Pia Epping

 

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Kommende Termine:

08.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

09.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

10.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

11.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

Fr, 9. Oktober 2020

wabe[]ost

12:00 Uhr, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker

Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Logo des Kooperationspartners Insitut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

07.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

18-23 Uhr



08.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



09.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



10.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr

Andorra

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Studienprojekt II Antike

20:00 Uhr, Kleiner Saal, HfMDK
  • DER GEFESSELTE PROMETHEUS
    Regie: Jette Büshel

  • DIE TROERINNEN
    Regie: Jonas Weber
    Schauspiel u.a. mit Toni Pitschmann und Max Böttcher

  • KLYTAIMNESTRA VARIANTIONEN
    Regie: Malin Lamparter
    Schauspiel u.a. mit Julian Melcher, Nina Plagens, Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, John Sander, Alicia Bischoff und Amaru Albancando

  • SISYPHOS LEBT
    Regie: Pia Epping

 

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Kommende Termine:

08.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

09.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

10.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

11.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

Sa, 10. Oktober 2020

wabe[]ost

12:00 Uhr, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker

Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Logo des Kooperationspartners Insitut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

07.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

18-23 Uhr



08.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



09.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr



10.10.2020, EINS ZU EINS FESTIVAL, Alte Münze Berlin

12-18 Uhr

Ichundich

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Christina Tscharyiski, Ausstattung: Dominique Wiesbauer und Verena Dengler, Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit
Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, Nina Plagens, John Sander (Studiojahr Schauspiel)

Drei Theaterstücke hat die Lyrikerin Else Lasker-Schüler geschrieben. Ihr letztes, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstanden ist, blieb ein Dramen-Fragment: »IchundIch« ist ein sprachmächtiges und satirisch-hellsichtiges Drama ihrer Zeit, in dem die Dichterin das Publikum in eine Generalprobe einlädt. Schauplatz der Handlung ist die Hölle: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander. Bei Lasker-Schüler endet dieses utopische Arrangement in einem überraschenden Kompromiss zwischen Faust und Mephisto gegen den rechten Barbarismus. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazi-Schergen, bis am Ende alle buchstäblich zur Hölle fahren und im Lavastrom untergehen. Im letzten Akt ergreifen die Autorin selbst und eine Vogelscheuche das Wort und es entspinnt sich ein Dialog, der die traumatische historische Situation sprachlich reflektiert und der in einem Ruf nach einer neuen Poetik mündet.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

02.10.2020, Schauspiel Frankfurt

04.10.2020, Schauspiel Frankfurt

10.10.2020, Schauspiel Frankfurt

18.10.2020, Schauspiel Frankfurt

22.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Studienprojekt II Antike

20:00 Uhr, Kleiner Saal, HfMDK
  • DER GEFESSELTE PROMETHEUS
    Regie: Jette Büshel

  • DIE TROERINNEN
    Regie: Jonas Weber
    Schauspiel u.a. mit Toni Pitschmann und Max Böttcher

  • KLYTAIMNESTRA VARIANTIONEN
    Regie: Malin Lamparter
    Schauspiel u.a. mit Julian Melcher, Nina Plagens, Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, John Sander, Alicia Bischoff und Amaru Albancando

  • SISYPHOS LEBT
    Regie: Pia Epping

 

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Kommende Termine:

08.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

09.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

10.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

11.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

So, 11. Oktober 2020

Andorra

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Studienprojekt II Antike

20:00 Uhr, Kleiner Saal, HfMDK
  • DER GEFESSELTE PROMETHEUS
    Regie: Jette Büshel

  • DIE TROERINNEN
    Regie: Jonas Weber
    Schauspiel u.a. mit Toni Pitschmann und Max Böttcher

  • KLYTAIMNESTRA VARIANTIONEN
    Regie: Malin Lamparter
    Schauspiel u.a. mit Julian Melcher, Nina Plagens, Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, John Sander, Alicia Bischoff und Amaru Albancando

  • SISYPHOS LEBT
    Regie: Pia Epping

 

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Kommende Termine:

08.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

09.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

10.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

11.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

Mo, 12. Oktober 2020

Andorra

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Di, 13. Oktober 2020

Deutschland 2020. Ein Wintermärchen

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren

Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira

Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)

»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

13.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Do, 15. Oktober 2020

Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie)

20:00 Uhr, studio NAXOS

von Jakob Engel und Jan Philipp Stange

mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann 
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter

Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben. 

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners studio NAXOS

Kommende Termine:

15.10.2020, studio NAXOS

16.10.2020, studio NAXOS

17.10.2020, studio NAXOS

18.10.2020, studio NAXOS

23.10.2020, Ringlokschuppen Ruhr

Fr, 16. Oktober 2020

Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie)

20:00 Uhr, studio NAXOS

von Jakob Engel und Jan Philipp Stange

mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann 
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter

Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben. 

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners studio NAXOS

Kommende Termine:

15.10.2020, studio NAXOS

16.10.2020, studio NAXOS

17.10.2020, studio NAXOS

18.10.2020, studio NAXOS

23.10.2020, Ringlokschuppen Ruhr

Sa, 17. Oktober 2020

Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie)

20:00 Uhr, studio NAXOS

von Jakob Engel und Jan Philipp Stange

mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann 
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter

Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben. 

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners studio NAXOS

Kommende Termine:

15.10.2020, studio NAXOS

16.10.2020, studio NAXOS

17.10.2020, studio NAXOS

18.10.2020, studio NAXOS

23.10.2020, Ringlokschuppen Ruhr

So, 18. Oktober 2020

Ichundich

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Christina Tscharyiski, Ausstattung: Dominique Wiesbauer und Verena Dengler, Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit
Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, Nina Plagens, John Sander (Studiojahr Schauspiel)

Drei Theaterstücke hat die Lyrikerin Else Lasker-Schüler geschrieben. Ihr letztes, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstanden ist, blieb ein Dramen-Fragment: »IchundIch« ist ein sprachmächtiges und satirisch-hellsichtiges Drama ihrer Zeit, in dem die Dichterin das Publikum in eine Generalprobe einlädt. Schauplatz der Handlung ist die Hölle: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander. Bei Lasker-Schüler endet dieses utopische Arrangement in einem überraschenden Kompromiss zwischen Faust und Mephisto gegen den rechten Barbarismus. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazi-Schergen, bis am Ende alle buchstäblich zur Hölle fahren und im Lavastrom untergehen. Im letzten Akt ergreifen die Autorin selbst und eine Vogelscheuche das Wort und es entspinnt sich ein Dialog, der die traumatische historische Situation sprachlich reflektiert und der in einem Ruf nach einer neuen Poetik mündet.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

02.10.2020, Schauspiel Frankfurt

04.10.2020, Schauspiel Frankfurt

10.10.2020, Schauspiel Frankfurt

18.10.2020, Schauspiel Frankfurt

22.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie)

20:00 Uhr, studio NAXOS

von Jakob Engel und Jan Philipp Stange

mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann 
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter

Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben. 

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners studio NAXOS

Kommende Termine:

15.10.2020, studio NAXOS

16.10.2020, studio NAXOS

17.10.2020, studio NAXOS

18.10.2020, studio NAXOS

23.10.2020, Ringlokschuppen Ruhr

Mo, 19. Oktober 2020

Andorra

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Do, 22. Oktober 2020

SNAKEDRIVER (UA)

20:00 Uhr, Stadttheater Gießen

Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer

Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen Logo des Kooperationspartners Stadttheater Gießen

Kommende Termine:

08.10.2020, Stadttheater Gießen

22.10.2020, Stadttheater Gießen

06.11.2020, Stadttheater Gießen

Tickets

Ichundich

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Christina Tscharyiski, Ausstattung: Dominique Wiesbauer und Verena Dengler, Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit
Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, Nina Plagens, John Sander (Studiojahr Schauspiel)

Drei Theaterstücke hat die Lyrikerin Else Lasker-Schüler geschrieben. Ihr letztes, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstanden ist, blieb ein Dramen-Fragment: »IchundIch« ist ein sprachmächtiges und satirisch-hellsichtiges Drama ihrer Zeit, in dem die Dichterin das Publikum in eine Generalprobe einlädt. Schauplatz der Handlung ist die Hölle: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander. Bei Lasker-Schüler endet dieses utopische Arrangement in einem überraschenden Kompromiss zwischen Faust und Mephisto gegen den rechten Barbarismus. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazi-Schergen, bis am Ende alle buchstäblich zur Hölle fahren und im Lavastrom untergehen. Im letzten Akt ergreifen die Autorin selbst und eine Vogelscheuche das Wort und es entspinnt sich ein Dialog, der die traumatische historische Situation sprachlich reflektiert und der in einem Ruf nach einer neuen Poetik mündet.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

02.10.2020, Schauspiel Frankfurt

04.10.2020, Schauspiel Frankfurt

10.10.2020, Schauspiel Frankfurt

18.10.2020, Schauspiel Frankfurt

22.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Fr, 23. Oktober 2020

Andorra

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

ZAV Vorspiel | Abschlussjahrgang Schauspiel 2021

19:30 Uhr, Kleiner Saal, HfMDK

Der Absolventenjahrgang 2021 stellt sich mit ausgewählten Szenen, Monologen und Liedern vor.

Mit: Anna Sonnenschein, Annedore Antrie, Dino Niethammer, Eike Hackmann, Julia Pitsch, Leon Häder und Simon Schwan.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Kommende Termine:

23.10.2020, Kleiner Saal, HfMDK

Ichundich

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Christina Tscharyiski, Ausstattung: Dominique Wiesbauer und Verena Dengler, Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit
Fenna Benetz, Anna Bardavelidze, Nina Plagens, John Sander (Studiojahr Schauspiel)

Drei Theaterstücke hat die Lyrikerin Else Lasker-Schüler geschrieben. Ihr letztes, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstanden ist, blieb ein Dramen-Fragment: »IchundIch« ist ein sprachmächtiges und satirisch-hellsichtiges Drama ihrer Zeit, in dem die Dichterin das Publikum in eine Generalprobe einlädt. Schauplatz der Handlung ist die Hölle: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander. Bei Lasker-Schüler endet dieses utopische Arrangement in einem überraschenden Kompromiss zwischen Faust und Mephisto gegen den rechten Barbarismus. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazi-Schergen, bis am Ende alle buchstäblich zur Hölle fahren und im Lavastrom untergehen. Im letzten Akt ergreifen die Autorin selbst und eine Vogelscheuche das Wort und es entspinnt sich ein Dialog, der die traumatische historische Situation sprachlich reflektiert und der in einem Ruf nach einer neuen Poetik mündet.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

02.10.2020, Schauspiel Frankfurt

04.10.2020, Schauspiel Frankfurt

10.10.2020, Schauspiel Frankfurt

18.10.2020, Schauspiel Frankfurt

22.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie)

20:00 Uhr, Ringlokschuppen Ruhr

von Jakob Engel und Jan Philipp Stange

mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann 
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter

Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben. 

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners studio NAXOS

Kommende Termine:

15.10.2020, studio NAXOS

16.10.2020, studio NAXOS

17.10.2020, studio NAXOS

18.10.2020, studio NAXOS

23.10.2020, Ringlokschuppen Ruhr

Do, 29. Oktober 2020

The Big Sleep

20:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Fr, 30. Oktober 2020

Andorra

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

The Big Sleep

20:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Sa, 31. Oktober 2020

Andorra

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)

Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FrankfurtLogo des Kooperationspartners Schauspiel Frankfurt

Kommende Termine:

09.10.2020, Schauspiel Frankfurt

11.10.2020, Schauspiel Frankfurt

12.10.2020, Schauspiel Frankfurt

19.10.2020, Schauspiel Frankfurt

23.10.2020, Schauspiel Frankfurt

30.10.2020, Schauspiel Frankfurt

31.10.2020, Schauspiel Frankfurt

The Big Sleep

20:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

So, 1. November 2020

Body Boom Boom Brain im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

16:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn

Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung: Martin Bien

Wann hat er Dich das letzte Mal erwischt? Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft. Wo Du am liebsten abhauen oder – noch besser – in einer Erdspalte verschwinden willst, wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der Scham. Verdammt! Wie schön wäre es jetzt, wenn da jemand helfen würde. Wenn jetzt einfach das behaarte Bein irgendetwas sagen oder der hochrote Kopf zeigen würde, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden können. Aber sind Beine, Kopf und Brüste nicht gerade der Ursprung dieses ganzen Übels? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt – nur wegen ihnen gucken hier schon wieder alle nur auf Deinen Körper!

In ihrer neuen Produktion laden PINSKER+BERNHARDT alle ab 12 Jahren ein, Scham als einen merkwürdigen und zugleich faszinierenden Körperzustand zu ergründen, der erst durch die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung überhaupt möglich wird und bei dem wir immer irgendwie neben uns stehen. Die Bühne wird dafür zum Laboratorium, in dem drei Performer*innen auf gigantische Körperteile treffen. Diese können nicht nur vorzüglich singen, sondern entpuppen sich auch als versierte Beratungschef*innen des Selbst, die es endlich auf sich nehmen, diesem ganz besonders absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

01.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



02.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



03.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



04.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



05.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher

The Big Sleep

18:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Mo, 2. November 2020

Body Boom Boom Brain im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn

Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung: Martin Bien

Wann hat er Dich das letzte Mal erwischt? Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft. Wo Du am liebsten abhauen oder – noch besser – in einer Erdspalte verschwinden willst, wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der Scham. Verdammt! Wie schön wäre es jetzt, wenn da jemand helfen würde. Wenn jetzt einfach das behaarte Bein irgendetwas sagen oder der hochrote Kopf zeigen würde, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden können. Aber sind Beine, Kopf und Brüste nicht gerade der Ursprung dieses ganzen Übels? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt – nur wegen ihnen gucken hier schon wieder alle nur auf Deinen Körper!

In ihrer neuen Produktion laden PINSKER+BERNHARDT alle ab 12 Jahren ein, Scham als einen merkwürdigen und zugleich faszinierenden Körperzustand zu ergründen, der erst durch die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung überhaupt möglich wird und bei dem wir immer irgendwie neben uns stehen. Die Bühne wird dafür zum Laboratorium, in dem drei Performer*innen auf gigantische Körperteile treffen. Diese können nicht nur vorzüglich singen, sondern entpuppen sich auch als versierte Beratungschef*innen des Selbst, die es endlich auf sich nehmen, diesem ganz besonders absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

01.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



02.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



03.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



04.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



05.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher

Di, 3. November 2020

Body Boom Boom Brain im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn

Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung: Martin Bien

Wann hat er Dich das letzte Mal erwischt? Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft. Wo Du am liebsten abhauen oder – noch besser – in einer Erdspalte verschwinden willst, wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der Scham. Verdammt! Wie schön wäre es jetzt, wenn da jemand helfen würde. Wenn jetzt einfach das behaarte Bein irgendetwas sagen oder der hochrote Kopf zeigen würde, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden können. Aber sind Beine, Kopf und Brüste nicht gerade der Ursprung dieses ganzen Übels? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt – nur wegen ihnen gucken hier schon wieder alle nur auf Deinen Körper!

In ihrer neuen Produktion laden PINSKER+BERNHARDT alle ab 12 Jahren ein, Scham als einen merkwürdigen und zugleich faszinierenden Körperzustand zu ergründen, der erst durch die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung überhaupt möglich wird und bei dem wir immer irgendwie neben uns stehen. Die Bühne wird dafür zum Laboratorium, in dem drei Performer*innen auf gigantische Körperteile treffen. Diese können nicht nur vorzüglich singen, sondern entpuppen sich auch als versierte Beratungschef*innen des Selbst, die es endlich auf sich nehmen, diesem ganz besonders absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

01.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



02.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



03.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



04.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



05.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher

Mi, 4. November 2020

Body Boom Boom Brain im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn

Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung: Martin Bien

Wann hat er Dich das letzte Mal erwischt? Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft. Wo Du am liebsten abhauen oder – noch besser – in einer Erdspalte verschwinden willst, wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der Scham. Verdammt! Wie schön wäre es jetzt, wenn da jemand helfen würde. Wenn jetzt einfach das behaarte Bein irgendetwas sagen oder der hochrote Kopf zeigen würde, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden können. Aber sind Beine, Kopf und Brüste nicht gerade der Ursprung dieses ganzen Übels? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt – nur wegen ihnen gucken hier schon wieder alle nur auf Deinen Körper!

In ihrer neuen Produktion laden PINSKER+BERNHARDT alle ab 12 Jahren ein, Scham als einen merkwürdigen und zugleich faszinierenden Körperzustand zu ergründen, der erst durch die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung überhaupt möglich wird und bei dem wir immer irgendwie neben uns stehen. Die Bühne wird dafür zum Laboratorium, in dem drei Performer*innen auf gigantische Körperteile treffen. Diese können nicht nur vorzüglich singen, sondern entpuppen sich auch als versierte Beratungschef*innen des Selbst, die es endlich auf sich nehmen, diesem ganz besonders absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

01.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



02.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



03.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



04.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



05.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher

Do, 5. November 2020

Body Boom Boom Brain im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn

Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung: Martin Bien

Wann hat er Dich das letzte Mal erwischt? Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft. Wo Du am liebsten abhauen oder – noch besser – in einer Erdspalte verschwinden willst, wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der Scham. Verdammt! Wie schön wäre es jetzt, wenn da jemand helfen würde. Wenn jetzt einfach das behaarte Bein irgendetwas sagen oder der hochrote Kopf zeigen würde, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden können. Aber sind Beine, Kopf und Brüste nicht gerade der Ursprung dieses ganzen Übels? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt – nur wegen ihnen gucken hier schon wieder alle nur auf Deinen Körper!

In ihrer neuen Produktion laden PINSKER+BERNHARDT alle ab 12 Jahren ein, Scham als einen merkwürdigen und zugleich faszinierenden Körperzustand zu ergründen, der erst durch die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung überhaupt möglich wird und bei dem wir immer irgendwie neben uns stehen. Die Bühne wird dafür zum Laboratorium, in dem drei Performer*innen auf gigantische Körperteile treffen. Diese können nicht nur vorzüglich singen, sondern entpuppen sich auch als versierte Beratungschef*innen des Selbst, die es endlich auf sich nehmen, diesem ganz besonders absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

01.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



02.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



03.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



04.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher



05.11.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Einlass endet 10 Min. vorher

The Big Sleep

20:00 Uhr, Roxy Birsfelden

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Tender Fights im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

Konzept: Marja Christians (CuP, Gießen)
Performance: Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians

Drei Personen treffen sich in einem heißen Sommer an dem für sie einzig möglichen Ort. Sie blicken auf das Meer und fragen: „Was wollen und brauchen wir von Körpern auf der Bühne in 2020?“ In „Tender Fights“ erforschen Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians Wissen, das in ihre Körper eingeschrieben ist. Ihre Körper erzählen von widerständigen Praktiken, sichtbar in physischen Taten: wach sein, einander zuhören, für sich und andere aufstehen, überhaupt aufstehen. Sie beginnen dort, wo Wissen in unseren Körpern im Alltag sichtbar und verhandelbar ist, und schauen, wie dies funktioniert. Die drei treten den Kämpfen gegenüber und erkunden Grenzen und Visionen der Zärtlichkeit, die sie in diese Auseinandersetzungen pflanzen.

Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians lernten sich während ihres Masterstudiums „Choreographie und Performance“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen kennen. Mit „Tender Fights“ setzen sie ihre Körperstudien aus queer-feministischer Perspektive fort, die sie zusammen und in anderen Konstellationen u.a. als Teil des Kollektivs Christians//Schwenk begonnen haben. Mit Humor und analytischer Schärfe nutzen die Künstlerinnen die Kraft der Performance, um gewohnte Wahrnehmungsmuster und Körperbilder zu verqueren und auf Machtstrukturen aufmerksam zu machen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

 

Kommende Termine:

05.11.2020, Frankfurt LAB

06.11.2020, Frankfurt LAB

Fr, 6. November 2020

Tender Fights im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

18:00 Uhr, Frankfurt LAB

Konzept: Marja Christians (CuP, Gießen)
Performance: Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians

Drei Personen treffen sich in einem heißen Sommer an dem für sie einzig möglichen Ort. Sie blicken auf das Meer und fragen: „Was wollen und brauchen wir von Körpern auf der Bühne in 2020?“ In „Tender Fights“ erforschen Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians Wissen, das in ihre Körper eingeschrieben ist. Ihre Körper erzählen von widerständigen Praktiken, sichtbar in physischen Taten: wach sein, einander zuhören, für sich und andere aufstehen, überhaupt aufstehen. Sie beginnen dort, wo Wissen in unseren Körpern im Alltag sichtbar und verhandelbar ist, und schauen, wie dies funktioniert. Die drei treten den Kämpfen gegenüber und erkunden Grenzen und Visionen der Zärtlichkeit, die sie in diese Auseinandersetzungen pflanzen.

Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians lernten sich während ihres Masterstudiums „Choreographie und Performance“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen kennen. Mit „Tender Fights“ setzen sie ihre Körperstudien aus queer-feministischer Perspektive fort, die sie zusammen und in anderen Konstellationen u.a. als Teil des Kollektivs Christians//Schwenk begonnen haben. Mit Humor und analytischer Schärfe nutzen die Künstlerinnen die Kraft der Performance, um gewohnte Wahrnehmungsmuster und Körperbilder zu verqueren und auf Machtstrukturen aufmerksam zu machen.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

 

Kommende Termine:

05.11.2020, Frankfurt LAB

06.11.2020, Frankfurt LAB

SNAKEDRIVER (UA)

20:00 Uhr, Stadttheater Gießen

Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer

Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen Logo des Kooperationspartners Stadttheater Gießen

Kommende Termine:

08.10.2020, Stadttheater Gießen

22.10.2020, Stadttheater Gießen

06.11.2020, Stadttheater Gießen

Tickets

The Big Sleep

20:00 Uhr, Roxy Birsfelden

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Di, 10. November 2020

01111000 im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

20:00 Uhr, Frankfurt LAB

Konzept: Gry Tingskog (CuP, Gießen)
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell

„Eine fehlende Verbindung – eine gebrochene Verknüpfung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Durcheinander gebracht, ungewebt in Fasern, es verliert sich in anderen Verarbeitungen. Wir sind die Gewebe und das Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unbestimmte Gefühle durchziehen den Raum, ein Abdruck und ein Eindruck um sich festzuhalten. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch“.

Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen durcheinanderzubringen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration „01111000“ nach dem DIY-Prinzip selbst entwickelte E-Textilien mit Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien, die sich als Materialerforschungen auf die Suche nach der merkwürdigen Poesie des Nichts begeben.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angwandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

10.11.2020, Frankfurt LAB

11.11.2020, Frankfurt LAB

12.11.2020, Frankfurt LAB

Mi, 11. November 2020

01111000 im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

18:00 Uhr, Frankfurt LAB

Konzept: Gry Tingskog (CuP, Gießen)
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell

„Eine fehlende Verbindung – eine gebrochene Verknüpfung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Durcheinander gebracht, ungewebt in Fasern, es verliert sich in anderen Verarbeitungen. Wir sind die Gewebe und das Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unbestimmte Gefühle durchziehen den Raum, ein Abdruck und ein Eindruck um sich festzuhalten. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch“.

Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen durcheinanderzubringen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration „01111000“ nach dem DIY-Prinzip selbst entwickelte E-Textilien mit Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien, die sich als Materialerforschungen auf die Suche nach der merkwürdigen Poesie des Nichts begeben.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angwandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

10.11.2020, Frankfurt LAB

11.11.2020, Frankfurt LAB

12.11.2020, Frankfurt LAB

Do, 12. November 2020

01111000 im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main 2020

21:00 Uhr, Frankfurt LAB

Konzept: Gry Tingskog (CuP, Gießen)
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell

„Eine fehlende Verbindung – eine gebrochene Verknüpfung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Durcheinander gebracht, ungewebt in Fasern, es verliert sich in anderen Verarbeitungen. Wir sind die Gewebe und das Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unbestimmte Gefühle durchziehen den Raum, ein Abdruck und ein Eindruck um sich festzuhalten. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch“.

Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen durcheinanderzubringen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration „01111000“ nach dem DIY-Prinzip selbst entwickelte E-Textilien mit Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien, die sich als Materialerforschungen auf die Suche nach der merkwürdigen Poesie des Nichts begeben.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angwandte TheaterwissenschaftLogo des Kooperationspartners Künstlerhaus Mousonturm

Kommende Termine:

10.11.2020, Frankfurt LAB

11.11.2020, Frankfurt LAB

12.11.2020, Frankfurt LAB

Sa, 14. November 2020

Le Grand Sommeil

14:00 Uhr, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

Kurzstück
im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Technik: Max Wileschek / Produktionsleitung: Nora Schneider / Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss / Live-Präparation: Jean-Marie Zumstein

The core of the museum – naturally to museums – is the collection. This is the major goal: We have to collect, we have to study, we have to identify, we have to preserve these specimen for the coming generations. At the moment you present something, the tragedy begins. But we need to present, we need to have an exhibition. If I were a good director, I would never have an exhibition. To present specimen is to begin to detolerate them, to destroy them, because all these specimen are very fragile, they don't like light, they don't like humidity, they don't like high or low temperature. So this is a trade-off.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)

Der Kern des Museums ist natürlich die Sammlung. Wir sammeln, forschund und identifizieren, um die Tiere für die kommende Generation aufzubewahren. In dem Moment, in dem sie präsentiert werden, beginnt eigentlich die Tragödie. Wenn ich ein guter Museumsdirektor wäre, dann würde ich niemals eine Ausstellung machen. Die Tiere zu präsentieren bedeutet, sie zu zerstören, weil all diese Exponate sehr zerbrechlich sind. Sie mögen kein Licht, keine Feuchtigkeit, keine hohe oder niedrige Temperatur. Das ist also ein Kompromiss.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)

Le Grand Sommeil zeigt eine sich sukzessive verändernde Skulptur aus Menschen und Tieren und unterläuft so die etablierte museale Aufteilung in exponierte Tierpräparate einerseits und menschliche Betrachter*innen andererseits: Inmitten von Exponaten berichten drei Performer*innen über das Privileg, Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie schildern die Herausforderungen korrekter und artspezifischer Darstellung wie auch die Grenzen des präparatorisch Machbaren – unter anderem bei mikroskopisch kleinen Arten. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Kleinem und Unscheinbarem dieser Welt ruft das Stück den Diskurs um Artenverfall und den Verlust an Biodiversität auf.
Das 30-minütige Kurzstück wird flankiert von einer Live-Präparation.

Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt The Big Sleep.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

14.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

14.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

15.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

Le Grand Sommeil

17:00 Uhr, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

Kurzstück
im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Technik: Max Wileschek / Produktionsleitung: Nora Schneider / Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss / Live-Präparation: Jean-Marie Zumstein

The core of the museum – naturally to museums – is the collection. This is the major goal: We have to collect, we have to study, we have to identify, we have to preserve these specimen for the coming generations. At the moment you present something, the tragedy begins. But we need to present, we need to have an exhibition. If I were a good director, I would never have an exhibition. To present specimen is to begin to detolerate them, to destroy them, because all these specimen are very fragile, they don't like light, they don't like humidity, they don't like high or low temperature. So this is a trade-off.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)

Der Kern des Museums ist natürlich die Sammlung. Wir sammeln, forschund und identifizieren, um die Tiere für die kommende Generation aufzubewahren. In dem Moment, in dem sie präsentiert werden, beginnt eigentlich die Tragödie. Wenn ich ein guter Museumsdirektor wäre, dann würde ich niemals eine Ausstellung machen. Die Tiere zu präsentieren bedeutet, sie zu zerstören, weil all diese Exponate sehr zerbrechlich sind. Sie mögen kein Licht, keine Feuchtigkeit, keine hohe oder niedrige Temperatur. Das ist also ein Kompromiss.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)

Le Grand Sommeil zeigt eine sich sukzessive verändernde Skulptur aus Menschen und Tieren und unterläuft so die etablierte museale Aufteilung in exponierte Tierpräparate einerseits und menschliche Betrachter*innen andererseits: Inmitten von Exponaten berichten drei Performer*innen über das Privileg, Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie schildern die Herausforderungen korrekter und artspezifischer Darstellung wie auch die Grenzen des präparatorisch Machbaren – unter anderem bei mikroskopisch kleinen Arten. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Kleinem und Unscheinbarem dieser Welt ruft das Stück den Diskurs um Artenverfall und den Verlust an Biodiversität auf.
Das 30-minütige Kurzstück wird flankiert von einer Live-Präparation.

Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt The Big Sleep.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

14.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

14.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

15.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

So, 15. November 2020

Le Grand Sommeil

14:00 Uhr, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

Kurzstück
im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Technik: Max Wileschek / Produktionsleitung: Nora Schneider / Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss / Live-Präparation: Jean-Marie Zumstein

The core of the museum – naturally to museums – is the collection. This is the major goal: We have to collect, we have to study, we have to identify, we have to preserve these specimen for the coming generations. At the moment you present something, the tragedy begins. But we need to present, we need to have an exhibition. If I were a good director, I would never have an exhibition. To present specimen is to begin to detolerate them, to destroy them, because all these specimen are very fragile, they don't like light, they don't like humidity, they don't like high or low temperature. So this is a trade-off.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)

Der Kern des Museums ist natürlich die Sammlung. Wir sammeln, forschund und identifizieren, um die Tiere für die kommende Generation aufzubewahren. In dem Moment, in dem sie präsentiert werden, beginnt eigentlich die Tragödie. Wenn ich ein guter Museumsdirektor wäre, dann würde ich niemals eine Ausstellung machen. Die Tiere zu präsentieren bedeutet, sie zu zerstören, weil all diese Exponate sehr zerbrechlich sind. Sie mögen kein Licht, keine Feuchtigkeit, keine hohe oder niedrige Temperatur. Das ist also ein Kompromiss.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)

Le Grand Sommeil zeigt eine sich sukzessive verändernde Skulptur aus Menschen und Tieren und unterläuft so die etablierte museale Aufteilung in exponierte Tierpräparate einerseits und menschliche Betrachter*innen andererseits: Inmitten von Exponaten berichten drei Performer*innen über das Privileg, Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie schildern die Herausforderungen korrekter und artspezifischer Darstellung wie auch die Grenzen des präparatorisch Machbaren – unter anderem bei mikroskopisch kleinen Arten. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Kleinem und Unscheinbarem dieser Welt ruft das Stück den Diskurs um Artenverfall und den Verlust an Biodiversität auf.
Das 30-minütige Kurzstück wird flankiert von einer Live-Präparation.

Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt The Big Sleep.

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kommende Termine:

14.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

14.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

15.11.2020, Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève

Do, 19. November 2020

Examenskonzert mit Werken von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms

19:30 Uhr, Stadttheater Gießen

Musikalische Leitung: Martin Spahr | SolistInnen: Alexander Kisch, Yu Gyeong Jeong – Violine, Bogdan Kisch – Violoncello, Adrian Fischer – Klavier | Philharmonisches Orchester Gießen

Beethovens Tripelkonzert für Violine, Cello, Klavier und Orchester ist ein Solitär im Repertoire, auf halbem Weg zwischen der Sinfonia concertante des 18. und dem virtuosen Instrumentalkonzert des 19. Jahrhunderts. Der Klavierpart war für Beethovens Schüler Erzherzog Rudolph gedacht. Während Beethoven im Finale „Rondo alla polacca“ polnische Rhythmen verwendet, besitzt das zweite Werk des Abends, Brahms' Violinkonzert, einen ungarisch gefärbten Schlusssatz; in diesem Werk verbindet er damit wie selten seine formale Meisterschaft mit seiner Freude an lebendiger, rhythmisch mitreißender Volksmelodik.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt Logo des Kooperationspartners Stadttheater Gießen

Kommende Termine:

19.11.2020, Stadttheater Gießen

Tickets