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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

HTA-Postgraduiertenförderung 2020 | HTA Postgraduate Grants 2020 ...
Hessische Theaterakademie kooperiert ab 2020 verstärkt mit Hessens Freien Szenen ...
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive – In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen: HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20
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HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2019) ...
HTA-Abschlussarbeit bei der Tanzplattform Deutschland 2020 ...
Ältere Einträge

HTA-Postgraduiertenförderung 2020 | HTA Postgraduate Grants 2020

Das Frankfurt LAB vergibt auch 2020 wieder künstlerische Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen
Theaterakademie. Vergeben werden mehrere Stipendien in Höhe von 2.000 bis 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – innerhalb oder außerhalb einer Institution; ob alleine, im Team oder im Kollektiv – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Bewerbungsschluss ist der 23.2.2020, der komplette Ausschreibungstext findet sich hier.

In 2020, the Frankfurt LAB will again award artistic research grants to former students of the Hessische Theaterakademie. Several grants of 2,000 to 6,000 euros are awarded to enable the development of artistic projects which can be defined as artistic research - within or outside an institution; whether alone, as a team or collective.
The deadline for applications is 23.2.2020, the complete text of the call for proposals can be found here.

Hessische Theaterakademie kooperiert ab 2020 verstärkt mit Hessens Freien Szenen

In einem zunächst auf drei Jahren angelegten Modellversuch kooperiert die Hessische Theaterakademie ab 2020 mit ausgewählten Kontexten aus den Freien Szenen Hessens. Dadurch soll dem gewachsenen Bedarf an HTA-geförderten Koproduktionen mit freien Theaterhäusern begegnet werden. In einem eng mit laPROF e. V., der kulturpolitischen Vertretung der professionellen freien Darstellenden Künste Hessens, abgestimmten Pilotprojekt geht die Akademie assoziierte Partnerschaften mit drei Einrichtungen der so genannten freien Szenen in Hessen ein, um gemeinsam mit ihnen aktuelle Kooperationen zu vertiefen: dem studioNAXOS, dem Theater neben dem Turm in Marburg sowie mit dem Verein ID_Frankfurt e. V. Die komplette Pressemitteilung finden sie hier.
 

Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive – In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen: HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20

HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):

Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –

In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen

 

Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?

Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.

 

Gäste und Termine:

Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)

Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

 

HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2019)

Das Frankfurt LAB – Raum und Zeit für zeitgenössische Produktion – vergibt auch 2019 wieder künstlerische Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie. Die Ausschreibung richtet sich an alle Absolvent:innen der HTA. Vergeben werden mehre Stipendien in Höhe von 2.000 bis 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – innerhalb oder außerhalb einer Institution; ob alleine, im Team oder im Kollektiv – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Gemäß der Überlegung, dass künstlerische Forschung ihr Potential vor allem in einer gegenseitigen und jeweiligen Verfremdung von Kunst und Wissenschaft hat, wird dabei auch die Einreichung von Projektideen mit institutionskritischem Charakter und von Projektideen, die durch gängige Förderstrukturen und Institutionen keine Unterstützung finden, ausdrücklich begrüßt. Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich

HTA-Abschlussarbeit bei der Tanzplattform Deutschland 2020

Die HTA gratuliert ihrer Absolventin Joana Tischkau, deren Abschlussarbeit „Playblack“ zur Tanzplattform Deutschland nach München eingeladen wurde. Die Choreografin und Tänzerin entblößt das weiße (deutsche) Begehren nach schwarzer Verkörperung und nimmt den Zuschauer mit in die Auswürfe, Erinnerungen und Projektionen afroamerikanischer und afrodeutscher Kulturproduktion. „PLAYBLACK“ verabschiedet sich vom Universalismus (weißer Abstraktion) und lädt ein, in der Spezifität schwarzer deutscher Erfahrung innezuhalten. Die Arbeit wurde vom Künstlerhaus Mousonturm und dem MA-Programm für Choreographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der HTA produziert.

Kalender

Fr, 28. Februar 2020

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

20:00 Uhr, studioNAXOS

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer 

Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Kommende Termine:

28.02.2020, studioNAXOS

29.02.2020, studioNAXOS

01.03.2020, sudioNAXOS

Sa, 29. Februar 2020

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

20:00 Uhr, studioNAXOS

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer 

Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Kommende Termine:

28.02.2020, studioNAXOS

29.02.2020, studioNAXOS

01.03.2020, sudioNAXOS

So, 1. März 2020

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

20:00 Uhr, sudioNAXOS

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer 

Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Kommende Termine:

28.02.2020, studioNAXOS

29.02.2020, studioNAXOS

01.03.2020, sudioNAXOS

Romulus der Große

16:00 Uhr, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Regie Sebastian Sommer

mit David Campling (Schauspiel HfMDK)

Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

 

Kommende Termine:

01.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

15.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

22.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

29.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Di, 3. März 2020

FREIRAUM MIT ANNA SONNENSCHEIN*

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

FIGURENSUCHE

Konzept und szenische Umsetzung
Lea Gockel, Anna Sonnenschein (Schauspiel HfMDK)


Eine Spielerin. Eine Auswählerin. 7 Reclam Hefte mit 7 klassischen Stücken. 7 Frauen- und Männerrollen sind gelb angestrichen. Anna Sonnenschein aus dem Studiojahr Schauspiel wird auf die Probe gestellt. Die Hefte liegen auf dem Bühnenboden. Die Schauspielerin steht vor den Heften. Sprachlos. Noch! An diesem Abend wird vor den Augen des Publikums eine Collage entstehen, die sich um Figuren, Stellung und Darsteller_innen dreht. Ein Freiraum zum Prozess des Schauspielens.

 

 

Kommende Termine:

03.03.2020, Schauspiel Frankfurt

Do, 5. März 2020

LUST. Eine Lecture Performance für alle ab 15 Jahren

11:00 Uhr, Einstein Kultur, München

Ein Projekt des Verein der Künste e.V. von und mit Laura Steinhöfel und Anne Kapsner (Regie HfMDK)

Zum Weltfrauentag 2020 laden die zwei Performerinnen Laura und Anne ein an den runden Tisch, der üppig gefüllt ist mit prallen Trauben, saftigen Kirschen, Papayas und BlutOrangen. Es gibt Bloody Mary und roten Tee. Wer ihre Tage hat und es zugibt, bekommt ein Stück von der Tampon-Torte. Im Hintergrund sich rankende Pflanzen, eine Unterwasserwelt, fließende Stoffe. Laura und Anne beißen in saftige Pfirsiche und erzählen vom Zyklus und anderen Körperflüssigkeiten.

Was passiert eigentlich genau während der Periode? In welche Abschnitte ist sie geteilt? Und warum steigt die Lust auf Schokolade? Die Performerinnen erzählen Geschichten vom weiblichen Geschlechtsorgan, dem Ursprung der Welt. Sie erzählen von Lust und wie sie entsteht, von Erregung und welche Rolle die Klitoris dabei spielt.

LUST mischt Mythen über den weiblichen Körper und Sexualität mit medizinischen Fakten und versucht sich in einer humorvollen, lustvollen Annäherung an dieses tabuisierte Thema.

 

Kommende Termine:

05.03.2020, Einstein Kultur, München

06.03.2020, Einstein Kultur, München

06.03.2020, Einstein Kultur, München

Fr, 6. März 2020

LUST. Eine Lecture Performance für alle ab 15 Jahren

11:00 Uhr, Einstein Kultur, München

Ein Projekt des Verein der Künste e.V. von und mit Laura Steinhöfel und Anne Kapsner (Regie HfMDK)

Zum Weltfrauentag 2020 laden die zwei Performerinnen Laura und Anne ein an den runden Tisch, der üppig gefüllt ist mit prallen Trauben, saftigen Kirschen, Papayas und BlutOrangen. Es gibt Bloody Mary und roten Tee. Wer ihre Tage hat und es zugibt, bekommt ein Stück von der Tampon-Torte. Im Hintergrund sich rankende Pflanzen, eine Unterwasserwelt, fließende Stoffe. Laura und Anne beißen in saftige Pfirsiche und erzählen vom Zyklus und anderen Körperflüssigkeiten.

Was passiert eigentlich genau während der Periode? In welche Abschnitte ist sie geteilt? Und warum steigt die Lust auf Schokolade? Die Performerinnen erzählen Geschichten vom weiblichen Geschlechtsorgan, dem Ursprung der Welt. Sie erzählen von Lust und wie sie entsteht, von Erregung und welche Rolle die Klitoris dabei spielt.

LUST mischt Mythen über den weiblichen Körper und Sexualität mit medizinischen Fakten und versucht sich in einer humorvollen, lustvollen Annäherung an dieses tabuisierte Thema.

 

Kommende Termine:

05.03.2020, Einstein Kultur, München

06.03.2020, Einstein Kultur, München

06.03.2020, Einstein Kultur, München

LUST. Eine Lecture Performance für alle ab 15 Jahren

20:00 Uhr, Einstein Kultur, München

Ein Projekt des Verein der Künste e.V. von und mit Laura Steinhöfel und Anne Kapsner (Regie HfMDK)

Zum Weltfrauentag 2020 laden die zwei Performerinnen Laura und Anne ein an den runden Tisch, der üppig gefüllt ist mit prallen Trauben, saftigen Kirschen, Papayas und BlutOrangen. Es gibt Bloody Mary und roten Tee. Wer ihre Tage hat und es zugibt, bekommt ein Stück von der Tampon-Torte. Im Hintergrund sich rankende Pflanzen, eine Unterwasserwelt, fließende Stoffe. Laura und Anne beißen in saftige Pfirsiche und erzählen vom Zyklus und anderen Körperflüssigkeiten.

Was passiert eigentlich genau während der Periode? In welche Abschnitte ist sie geteilt? Und warum steigt die Lust auf Schokolade? Die Performerinnen erzählen Geschichten vom weiblichen Geschlechtsorgan, dem Ursprung der Welt. Sie erzählen von Lust und wie sie entsteht, von Erregung und welche Rolle die Klitoris dabei spielt.

LUST mischt Mythen über den weiblichen Körper und Sexualität mit medizinischen Fakten und versucht sich in einer humorvollen, lustvollen Annäherung an dieses tabuisierte Thema.

 

Kommende Termine:

05.03.2020, Einstein Kultur, München

06.03.2020, Einstein Kultur, München

06.03.2020, Einstein Kultur, München

So, 8. März 2020

Corpus Delicti

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes

Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK) 
Samuel Simon

In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Kommende Termine:

08.03.2020, Schauspiel Frankfurt

Mi, 11. März 2020

Am Südhang

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki 


Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

 

Kommende Termine:

11.03.2020, Schauspiel Frankfurt

26.03.2020, Schauspiel Frankfurt

29.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Do, 12. März 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

12.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

21.03.2020, Schauspiel Frankfurt

22.03.2020, Schauspiel Frankfurt

11.04.2020, Schauspiel Frankfurt

12.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Fr, 13. März 2020

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

Karten

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

12.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

21.03.2020, Schauspiel Frankfurt

22.03.2020, Schauspiel Frankfurt

11.04.2020, Schauspiel Frankfurt

12.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Novecento

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

von Dennis Duszczak

 

Kommende Termine:

13.03.2020, Frankfurt LAB

14.03.2020, Frankfurt LAB

Sa, 14. März 2020

Novecento

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

von Dennis Duszczak

 

Kommende Termine:

13.03.2020, Frankfurt LAB

14.03.2020, Frankfurt LAB

So, 15. März 2020

Romulus der Große

19:30 Uhr, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Regie Sebastian Sommer

mit David Campling (Schauspiel HfMDK)

Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

 

Kommende Termine:

01.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

15.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

22.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

29.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Di, 17. März 2020

Patentöchter

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

17.03.2020, Schauspiel Frankfurt

Karten

Schulausflug

10:30 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

im Rahmen von Starke Stücke 

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski (Frankfurt/Gießen)

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen.

Wirklich alle?

Nix da!

Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf!

Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Kommende Termine:

17.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

18.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

20.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Mi, 18. März 2020

Schulausflug

10:30 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

im Rahmen von Starke Stücke 

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski (Frankfurt/Gießen)

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen.

Wirklich alle?

Nix da!

Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf!

Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Kommende Termine:

17.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

18.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

20.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Do, 19. März 2020

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

19.03.2020, Schauspiel Frankfurt

Karten

Fr, 20. März 2020

Hölderlin 2020: Der Dichter und der Banker

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Marie Schwesinger (HfMDK Frankfurt)

Mit
Katharina Bach, Christina Geiße, Sebastian Reiß, Fridolin Sandmeyer

Im Auftrag des Schauspiel Frankfurt hat der Autor Peter Michalzik Hölderlins Beziehung mit der Frankfurter Bankiersgattin Susette Gontard und dessen kurzes, aber intensives Eintauchen in die Frankfurter Finanzwelt Ende des 18. Jahrhunderts untersucht. Geld und Poesie, Glücksverheißung und Ruin treffen hier aufeinander; Literatur und Leben verweben sich. Peter Michalzik arbeitet teils fiktional, teils dokumentarisch, und lässt einen zentralen Wendepunkt in Hölderlins Leben wie ein Stück Frankfurter Stadtgeschichte lebendig werden.

Kommende Termine:

20.03.2020, Schauspiel Frankfurt

Schulausflug

10:30 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

im Rahmen von Starke Stücke 

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski (Frankfurt/Gießen)

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen.

Wirklich alle?

Nix da!

Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf!

Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Kommende Termine:

17.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

18.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

20.03.2020, Künstlerhaus Mousonturm

Sa, 21. März 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

12.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

21.03.2020, Schauspiel Frankfurt

22.03.2020, Schauspiel Frankfurt

11.04.2020, Schauspiel Frankfurt

12.04.2020, Schauspiel Frankfurt

So, 22. März 2020

Jedermann (stirbt)

16:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

12.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

21.03.2020, Schauspiel Frankfurt

22.03.2020, Schauspiel Frankfurt

11.04.2020, Schauspiel Frankfurt

12.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Do, 26. März 2020

Am Südhang

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki 


Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

 

Kommende Termine:

11.03.2020, Schauspiel Frankfurt

26.03.2020, Schauspiel Frankfurt

29.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Sa, 28. März 2020

1994 - FUTURO AL DENTE

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer

Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub

Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.


Kommende Termine:

28.03.2020, Schauspiel Frankfurt

03.04.2020, Schauspiel Frankfurt

So, 29. März 2020

Am Südhang

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki 


Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

 

Kommende Termine:

11.03.2020, Schauspiel Frankfurt

26.03.2020, Schauspiel Frankfurt

29.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Fr, 3. April 2020

1994 - FUTURO AL DENTE

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer

Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub

Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.


Kommende Termine:

28.03.2020, Schauspiel Frankfurt

03.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Sa, 11. April 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

12.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

21.03.2020, Schauspiel Frankfurt

22.03.2020, Schauspiel Frankfurt

11.04.2020, Schauspiel Frankfurt

12.04.2020, Schauspiel Frankfurt

So, 12. April 2020

Jedermann (stirbt)

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

12.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.03.2020, Schauspiel Frankfurt

21.03.2020, Schauspiel Frankfurt

22.03.2020, Schauspiel Frankfurt

11.04.2020, Schauspiel Frankfurt

12.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Mo, 13. April 2020

Am Südhang

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki 


Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

 

Kommende Termine:

11.03.2020, Schauspiel Frankfurt

26.03.2020, Schauspiel Frankfurt

29.03.2020, Schauspiel Frankfurt

13.04.2020, Schauspiel Frankfurt

Fr, 22. Mai 2020

Romulus der Große

19:30 Uhr, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Regie Sebastian Sommer

mit David Campling (Schauspiel HfMDK)

Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

 

Kommende Termine:

01.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

15.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

22.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

29.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Fr, 29. Mai 2020

Romulus der Große

19:30 Uhr, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Regie Sebastian Sommer

mit David Campling (Schauspiel HfMDK)

Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

 

Kommende Termine:

01.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

15.03.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

22.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

29.05.2020, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Mo, 1. Juni 2020

None of this

17:00 Uhr, Staatstheater Mainz

Abschlussprojekt von Jil Dreyer, Junus Ersoy und Josef Mehling (ATW Gießen)

 

In dieser Performance werden am Beispiel von Pen-&-Paper-Spielen identitätsstiftende Grundpfeiler wie Kindheit, Erinnerungen, Geschlecht, Bildung, Familie, finanzieller Status, Nationalität, ästhetischer Geschmack, Liebe und Interessen von den individuellen Persönlichkeiten losgelöst und neu sortiert und das Publikum kann anhand dieser vier neue Persönlichkeiten kreieren. 

 

 

Kommende Termine:

01.06.2020, Staatstheater Mainz