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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Zum Tod von HTA-Gründungspräsident Hans Hollmann ...
Frankfurt LAB vergibt fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Alumni der Hessischen Theaterakademie ...
Die studentisch kuratierte & organisierte Ringvorlesung im Sommersemester 2022 unter der Überschrift "Macht ?! Theater" reagiert auf das diesjährige Festival "Politik im Freien Theater". ...
Zwei Ottilie-Roederstein-Stipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gehen an Studentinnen der Hessischen Theaterakademie ...
Ringvorlesung WiSe 21/22: (Un)settled. Performance, Schutz und Politiken der Verunsicherung ...
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Zum Tod von HTA-Gründungspräsident Hans Hollmann

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Hans Hollmann erfahren. Als Professor für Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main hat Hans Hollmann 2002 die Gründung der Hessischen Theaterakademie initiiert, der er anschließend sechs Jahren lang als Präsident vorstand. Hans Hollmann hat die Akademie bis zu seiner Emeritierung mit inspirierendem Engagement und großer Gestaltungsfreude geleitet und damit entscheidende Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Theatern und den Studiengängen für darstellende Künste in Hessen und darüber hinaus ermöglicht. Seine immense Erfahrung als Regisseur und promovierter Jurist verlieh seiner Stimme in unserem Studien- und Produktionsverbund ein ganz besonderes Gewicht. Wir werden Hans Hollmann vermissen – als Künstler, als engagierten Hochschullehrer, als Innovator der Lehre im Bereich der darstellenden Künste.

Frankfurt LAB vergibt fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Alumni der Hessischen Theaterakademie

Auch 2022 ermöglicht es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) dem Frankfurt LAB, fünf Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an Alumni, die einen Bachelor- oder Masterabschluss, ein Diplom oder eine Promotion in einem der elf HTA-Studiengänge Dramaturgie, Schauspiel, Regie, BA Angewandte Theaterwissenschaft, MA Angewandte Theaterwissenschaft, Bühnen- und Kostümbild, Zeitgenössischer und Klassischer Tanz, Choreographie und Performance, Contemporary Dance Education, Theater- und Orchestermanagement sowie Gesang/Musiktheater in Frankfurt/M., Gießen oder Offenbach/M. abgeschlossen haben. Die Postgraduiertenförderung wird ausschließlich durch Mittel des HMWK in Höhe von 25.000 Euro ermöglicht.

Vergeben werden Stipendien in Höhe von 5.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – ob allein oder im Team – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Mit der Förderung soll ein Freiraum geschaffen werden besonders für künstlerische Arbeiten, deren Entwicklung (z. B. gerade wegen ihres Forschungsanspruchs) im Produktionsrahmen der Theaterinstitutionen nicht möglich ist. Darüber hinaus soll durch das Programm das Alumni-Netzwerk der HTA gestärkt werden. Das HTA-Postgraduiertenprogramm „Künstlerisches Forschen“ wird vom Frankfurt LAB realisiert.

Auf Basis einer erfreulichen Bewerbungslage hat sich eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Vertretern des Frankfurt LAB und Lehrenden der HTA sowie ehemalig Geförderten, für die Förderung fünf ambitionierter Forschungsprojekte von fünf Künstler:innen entschlossen. So widmet sich die Performancekünstlerin Jeanne J. Eschert im Projekt The Magic of Transition Darstellungsweisen von Geschlechtsangleichung, und greift dabei auf die Showtradition der Zauberkunst zurück. Das Forschungsinteresse der Diplom-Musikerin und ehemaligen Gesangsstudentin Desirée Hall richtet sich im Rahmen des Projekts Echo:Reflexion auf die Suche nach ästhetischen Zusammenhängen zwischen Neuer Musik und Gebärdensprache. Die Choreographin Olivia Hyunsin Kim setzt sich in Hysteria 2022 mit der Verbindung von chronischer Krankheit und speziell weiblich gelesenen Personen zugeschriebenen Krankheitsbildern auseinander. Verónica Garzón, ebenfalls Choreographin, widmet sich in PACTS dem Phänomen der absprachebasierten Zusammenarbeit auf körperlicher Ebene. Ausgangspunkt für das künstlerische Forschungsprojekt im Verlaufe der Nacht keine Bewegung der Dramaturgin Fanti Baum ist das 1974 vom Ministerium für Auswärtiger Angelegenheiten der DDR eingerichtete Feriendorf Menz für internationale Journalist:innen und Diplomat:innen in Brandenburg.

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Die studentisch kuratierte & organisierte Ringvorlesung im Sommersemester 2022 unter der Überschrift "Macht ?! Theater" reagiert auf das diesjährige Festival "Politik im Freien Theater".

Ringvorlesung SoSe 22: Macht ?! Theater

Das Festivalmotto von „Politik im Freien Theater“ lautet „Macht“ und stellt in der Doppelbedeutung des Begriffs „Akteur:innen und Aktivitäten in den Mittelpunkt, die sich kritisch, fordernd und auch kämpferisch akuten gesellschaftlichen Krisen und globalen Herausforderungen widmen“, so der Ausschreibungstext.

Die HTA Ringvorlesung „Macht ?! Theater“ geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutieren muss, Handlungsmöglichkeiten und –strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Der Doppelbedeutung des Begriffs Macht (!) folgend werden an drei Donnerstagabenden jeweils 4 Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit zusammentreffen und in Bezugnahme auf die eigenen Praxen und Arbeitsbeziehungen Machtfragen diskutieren und nach dem Machen fragen. Die Reihe widmet sich den drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. An jedem Abend soll eine Bezugnahme zu lokalen/regionalen Strukturen geschaffen werden.

Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung

Zwei Ottilie-Roederstein-Stipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gehen an Studentinnen der Hessischen Theaterakademie

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Erstmals 2021 hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die „Ottilie-Roderstein-Stipendien“ für in Hessen lebende oder arbeitende Künstlerinnen und kulturschaffende Frauen vergeben. Eines von zwei Hauptstipendien (dotiert mit bis zu 70.000,- €) und eines von drei Nachwuchsstipendien (dotiert mit bis zu 40.000,- €) sind dabei an Studentinnen aus Studiengängen der Hessischen Theaterakademie vergeben worden. Ministerin Angela Dorn hat die Preise am 17.12. in einer Feierstunde im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst an Joana Tischkau, Choreographin aus dem Masterprogramm für Choreographie und Performance der Justus-Liebig-Universität Gießen, sowie an Marie Schwesinger, Absolventin des Regiestudiengangs der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie Masterstudentin der Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt überreicht.

Ringvorlesung WiSe 21/22: (Un)settled. Performance, Schutz und Politiken der Verunsicherung

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.

Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.

Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung

Kalender

Do, 7. Juli 2022

Ringvorlesung Sommersemester 2022: Macht ?! Theater

18:30 Uhr, studioNAXOS/Naxoshalle, Waldschmidtstrasse 19, 60316 Frankfurt

Im Herbst 2022 findet in Frankfurt das Festival „Politik im Freien Theater“ statt, das von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG, einem Netzwerk der lokalen Freien Szene in Frankfurt veranstaltet wird.

Das Festivalmotto von „Politik im Freien Theater“ lautet „Macht“ und stellt in der Doppelbedeutung des Begriffs „Akteur:innen und Aktivitäten in den Mittelpunkt, die sich kritisch, fordernd und auch kämpferisch akuten gesellschaftlichen Krisen und globalen Herausforderungen widmen“, so der Ausschreibungstext.

Die HTA Ringvorlesung „Macht ?! Theater“ geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutieren muss, Handlungsmöglichkeiten und –strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Der Doppelbedeutung des Begriffs Macht (!) folgend werden an drei Donnerstagabenden jeweils 4 Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit zusammentreffen und in Bezugnahme auf die eigenen Praxen und Arbeitsbeziehungen Machtfragen diskutieren und nach dem Machen fragen. Die Reihe widmet sich den drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. An jedem Abend soll eine Bezugnahme zu lokalen/regionalen Strukturen geschaffen werden.

Kommende Termine:

07.07.2022, studioNAXOS/Naxoshalle, Waldschmidtstrasse 19, 60316 Frankfurt

Machtkritische Kuration

Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/