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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Hessische Theaterakademie stellt zusätzliche Mittel für corona-bedingte Probenausfälle frei ...
Wilsonstrasse.FM: Onlineplattform der ATW Gießen ...
Veranstaltungsausfälle ...
Postgraduiertenförderungen 2020 von HTA und LAB vergeben ...
Hessische Theaterakademie kooperiert ab 2020 verstärkt mit Hessens Freien Szenen ...
Ältere Einträge

Hessische Theaterakademie stellt zusätzliche Mittel für corona-bedingte Probenausfälle frei

Die Hessische Theaterakademie stellt ab sofort Mittel für corona-bedingte Probenausfälle aus dem Jahreshaushalt frei, die zur Finanzierung von zusätzlichen Proberäumen verwendet werden können. Die Mittel können für studentische HTA-Projekte, deren Realisierung bzw. Finanzierung durch die Probenausfälle seit Mitte März in Gefahr geraten ist, ab sofort beantragt werden. Das Büro der HTA und das Organisationsteam vom Frankfurt LAB bieten zudem aktiv ihre Unterstützung bei der Suche nach alternativen Probenräumen an. HTA-Partnertheater und weitere Institutionen haben in diesem Zusammenhang signalisiert, weitere Räume zur Verfügung zu stellen.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir dispositionell und finanziell dazu beitragen, dass die (in vielen Fällen prüfungs -und abschlussrelevanten) Projekte der Studierenden weiterhin zu den notwendigen qualitativen Bedingungen im Rahmen des geplanten Curriculums stattfinden können, ohne dass den Projektbeteiligten grundlegende Nachteile entstehen.

Interessierte wenden sich bitte per E-Mail (info_at_hessische-theaterakademie.de) oder telefonisch (069-154007114) an das Büro der Hessischen Theaterakademie. 

Wilsonstrasse.FM: Onlineplattform der ATW Gießen

Seit 30. April stellen Studierende der Angewandte Theaterwissenschaft ein vielfältiges Onlineangebot bereit. In verschiedenen, teils wechselnden Formaten zwischen Late-Night Talkshow und Theoriepodcast werden Ein- und Ausblicke ins und aus dem Institut gegeben. Weitere Informationen und Zugang zum Onlineangebot erhalten Sie auf der Webseite

Veranstaltungsausfälle

Wir aktualisieren unseren Veranstaltungskalender (siehe unten) regelmäßig. Aufgrund der derzeitigen Situation empfehlen wir jedoch, sich immer auch auf den Internetseiten der jeweiligen Veranstalter und Theater über die angekündigten Veranstaltungen und mögliche Ausfälle zu informieren.

Postgraduiertenförderungen 2020 von HTA und LAB vergeben

Auch 2020 ermöglichte es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst dem Frankfurt LAB, vier Forschungsförderungen an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Vergeben wurden Förderungen in Höhe von bis zu 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte ermöglichen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

Hessische Theaterakademie kooperiert ab 2020 verstärkt mit Hessens Freien Szenen

In einem zunächst auf drei Jahren angelegten Modellversuch kooperiert die Hessische Theaterakademie ab 2020 mit ausgewählten Kontexten aus den Freien Szenen Hessens. Dadurch soll dem gewachsenen Bedarf an HTA-geförderten Koproduktionen mit freien Theaterhäusern begegnet werden. In einem eng mit laPROF e. V., der kulturpolitischen Vertretung der professionellen freien Darstellenden Künste Hessens, abgestimmten Pilotprojekt geht die Akademie assoziierte Partnerschaften mit drei Einrichtungen der so genannten freien Szenen in Hessen ein, um gemeinsam mit ihnen aktuelle Kooperationen zu vertiefen: dem studioNAXOS, dem Theater neben dem Turm in Marburg sowie mit dem Verein ID_Frankfurt e. V. Die komplette Pressemitteilung finden sie hier (PDF).
 

Kalender

Sa, 8. August 2020

HAPPY BIRTHDAY

19:00 Uhr, Frankfurt LAB

von und mit Sahar Rezaei

Text und Regie: Sahar Rezaei (Regie, HfMDK)
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm: Mareike Wehrmann
Musik: Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen (Komposition: Richard Milling, Flöte I: Mutsumi Ito, Flöte II: Claudia Warth)
Gesang: Alina Hupperz (Gesang, HfMDK)
Video: Samuel Simon
Bühnenbildassistenz: Rahwa Oryon

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab erforderlich: britta.scherer_at_hfmdk-frankfurt.de

„Die Chronistin welche die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte

Ein paar Jahre später, während meines Studiums, fährt mein Vater nach seiner Heimatstadt zu seinem Elternhaus und bringt ein paar Fotos von seiner Kindheit und seiner Mutter mit. Ich gucke mir begeistert die Fotos an. Da finde ich ein paar Fotos darin, auf denen die Anwesenden keiner von uns, noch mein Vater kennt.

Kurz vor ihrem Geburtstag schaut Sahar Rezaei auf die letzten dreißig Jahre zurück: Die Wiederholung der eigenen Geschichte entwickelt sich zur Frage, was unsere persönliche Geschichte überhaupt ist. Wie sind wir mit den politischen und sozialen Ereignissen verbunden, die einwandfrei stattgefunden zu haben scheinen? Und wer hat die Deutungshoheit, über das, was oder was nicht geschehen ist? Von Iran, über Prag nach Frankfurt sind wir Zeug*innen der Suche nach einer eigenen Form die Vergangenheit erzählen zu können. Inmitten eines kaleidoskopischen Archivs entsteht Geschichte immerzu neu. Verspricht die sich mit der Gegenwart ständig verändernde Vergangenheit auch eine Zukunft, die wir nicht kennen, die zukünftig bleiben wird und über unsere Vorstellungskraft hinaus geht?

In Deutsch.

Logo des Kooperationspartners Hochschule für Darstellende Kunst Frankfurt

 

Kommende Termine:

08.08.2020, Frankfurt LAB

09.08.2020, Frankfurt LAB

10.08.2020, Frankfurt LAB

ZUM SPÄTI AN DER PLÖTZE im Rahmen der FESTSPIELE AM PLÖTZENSEE

19:30 Uhr, Strandbad Plötzensee

Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski

Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes

Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico

Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

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Kommende Termine:

08.08.2020, Strandbad Plötzensee

NUR DIE LIEBE ZÄHLT, haben sie gesagt

20:30 Uhr, PATHOS München

Eine performative Suche von Anne Kapsner und Charlotte Mednansky

I know it sounds absurd, but please tell me who I am.

Ende 20 setzt die große Desillusionierung ein; die Träume und Vorstellungen der Kindheit und Jugend haben sich nur teilweise erfüllt, die rosa Brille ist zerbrochen. Wer bin ich und was will ich? Alle wissen über alles Mögliche genau Bescheid, sind Dating-Profis, doch wie ging´s danach nochmal weiter? Wie treffen wir Entscheidungen in einer Zeit, in der ALLES möglich scheint? Gilt doch wieder ALL YOU NEED IS LOVE?

In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit begeben sich die Münchner Künstlerinnen Anne Kapsner und Charlotte Mednansky auf eine Suche nach eigenen Worten für die Liebe, essen sich durch ein Buffet aus Erinnerungen, Gefühlen, Torten und Butterbroten, Facts und Fiktionen. Sie nehmen das Publikum mit in einen Reigen aus alten und neuen Rollenbildern, autobiographischem Material und herzerwärmenden Songs

Von + Mit: Anne Kapsner, Charlotte Mednansky / Ausstattung: Sophie Tautorus / Licht + Klangregie: Martine Rojina / Mentoring: Friederike Thielmann, Bernhard Siebert

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Kommende Termine:

08.08.2020, PATHOS München

09.08.2020, PATHOS München

So, 9. August 2020

HAPPY BIRTHDAY

19:00 Uhr, Frankfurt LAB

von und mit Sahar Rezaei

Text und Regie: Sahar Rezaei (Regie, HfMDK)
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm: Mareike Wehrmann
Musik: Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen (Komposition: Richard Milling, Flöte I: Mutsumi Ito, Flöte II: Claudia Warth)
Gesang: Alina Hupperz (Gesang, HfMDK)
Video: Samuel Simon
Bühnenbildassistenz: Rahwa Oryon

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab erforderlich: britta.scherer_at_hfmdk-frankfurt.de

„Die Chronistin welche die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte

Ein paar Jahre später, während meines Studiums, fährt mein Vater nach seiner Heimatstadt zu seinem Elternhaus und bringt ein paar Fotos von seiner Kindheit und seiner Mutter mit. Ich gucke mir begeistert die Fotos an. Da finde ich ein paar Fotos darin, auf denen die Anwesenden keiner von uns, noch mein Vater kennt.

Kurz vor ihrem Geburtstag schaut Sahar Rezaei auf die letzten dreißig Jahre zurück: Die Wiederholung der eigenen Geschichte entwickelt sich zur Frage, was unsere persönliche Geschichte überhaupt ist. Wie sind wir mit den politischen und sozialen Ereignissen verbunden, die einwandfrei stattgefunden zu haben scheinen? Und wer hat die Deutungshoheit, über das, was oder was nicht geschehen ist? Von Iran, über Prag nach Frankfurt sind wir Zeug*innen der Suche nach einer eigenen Form die Vergangenheit erzählen zu können. Inmitten eines kaleidoskopischen Archivs entsteht Geschichte immerzu neu. Verspricht die sich mit der Gegenwart ständig verändernde Vergangenheit auch eine Zukunft, die wir nicht kennen, die zukünftig bleiben wird und über unsere Vorstellungskraft hinaus geht?

In Deutsch.

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Kommende Termine:

08.08.2020, Frankfurt LAB

09.08.2020, Frankfurt LAB

10.08.2020, Frankfurt LAB

NUR DIE LIEBE ZÄHLT, haben sie gesagt

20:30 Uhr, PATHOS München

Eine performative Suche von Anne Kapsner und Charlotte Mednansky

I know it sounds absurd, but please tell me who I am.

Ende 20 setzt die große Desillusionierung ein; die Träume und Vorstellungen der Kindheit und Jugend haben sich nur teilweise erfüllt, die rosa Brille ist zerbrochen. Wer bin ich und was will ich? Alle wissen über alles Mögliche genau Bescheid, sind Dating-Profis, doch wie ging´s danach nochmal weiter? Wie treffen wir Entscheidungen in einer Zeit, in der ALLES möglich scheint? Gilt doch wieder ALL YOU NEED IS LOVE?

In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit begeben sich die Münchner Künstlerinnen Anne Kapsner und Charlotte Mednansky auf eine Suche nach eigenen Worten für die Liebe, essen sich durch ein Buffet aus Erinnerungen, Gefühlen, Torten und Butterbroten, Facts und Fiktionen. Sie nehmen das Publikum mit in einen Reigen aus alten und neuen Rollenbildern, autobiographischem Material und herzerwärmenden Songs

Von + Mit: Anne Kapsner, Charlotte Mednansky / Ausstattung: Sophie Tautorus / Licht + Klangregie: Martine Rojina / Mentoring: Friederike Thielmann, Bernhard Siebert

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Kommende Termine:

08.08.2020, PATHOS München

09.08.2020, PATHOS München

Mo, 10. August 2020

HAPPY BIRTHDAY

19:00 Uhr, Frankfurt LAB

von und mit Sahar Rezaei

Text und Regie: Sahar Rezaei (Regie, HfMDK)
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm: Mareike Wehrmann
Musik: Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen (Komposition: Richard Milling, Flöte I: Mutsumi Ito, Flöte II: Claudia Warth)
Gesang: Alina Hupperz (Gesang, HfMDK)
Video: Samuel Simon
Bühnenbildassistenz: Rahwa Oryon

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab erforderlich: britta.scherer_at_hfmdk-frankfurt.de

„Die Chronistin welche die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte

Ein paar Jahre später, während meines Studiums, fährt mein Vater nach seiner Heimatstadt zu seinem Elternhaus und bringt ein paar Fotos von seiner Kindheit und seiner Mutter mit. Ich gucke mir begeistert die Fotos an. Da finde ich ein paar Fotos darin, auf denen die Anwesenden keiner von uns, noch mein Vater kennt.

Kurz vor ihrem Geburtstag schaut Sahar Rezaei auf die letzten dreißig Jahre zurück: Die Wiederholung der eigenen Geschichte entwickelt sich zur Frage, was unsere persönliche Geschichte überhaupt ist. Wie sind wir mit den politischen und sozialen Ereignissen verbunden, die einwandfrei stattgefunden zu haben scheinen? Und wer hat die Deutungshoheit, über das, was oder was nicht geschehen ist? Von Iran, über Prag nach Frankfurt sind wir Zeug*innen der Suche nach einer eigenen Form die Vergangenheit erzählen zu können. Inmitten eines kaleidoskopischen Archivs entsteht Geschichte immerzu neu. Verspricht die sich mit der Gegenwart ständig verändernde Vergangenheit auch eine Zukunft, die wir nicht kennen, die zukünftig bleiben wird und über unsere Vorstellungskraft hinaus geht?

In Deutsch.

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Kommende Termine:

08.08.2020, Frankfurt LAB

09.08.2020, Frankfurt LAB

10.08.2020, Frankfurt LAB

Fr, 11. September 2020

LOVE ME HARDER im Rahmen des FAVORITEN FESTIVAL 2020

21:00 Uhr, domicil, Dortmund

Von & Mit: CHICKS* freies performancekollektiv * Künstlerische Leitung, Szenographie: Gianna Pargätzi & Marietheres Jesse * Peformance, Musik: Elischa Kaminer * Produktion: Miriam Glöckler * Künstlerische Assistenz: Julia Zarth * Dramaturgische Beratung: Laura Kallenbach

What are you feeling when you hear a breathing body next to you at night? – Aus dem Dunkeln ist eine Stimme zu hören, die im Sprechen eine Lücke eröffnet: „Meine Stimme ist männlich“ – LOVE ME HARDER sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheit zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Elischa Kaminer lässt gewohnte Bilder von Männlichkeit brüchig werden und verwebt sie mit seinem jüdisch-queeren Leben. Was gestaltet unser Begehren? – Touch me carefully and love me harder.

Kommende Termine:

11.09.2020, domicil, Dortmund

12.09.2020, domicil, Dortmund

Sa, 12. September 2020

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels im Rahmen des FAVORITEN FESTIVAL 2020

18:00 Uhr, Theater im Depot, Dortmund

Performance von äöü

Konzept, Performance: Patricia Bechtold, Johannes Karl * Bühne, Kostüm, Performance: Eunsung Yang, Carlos Franke * Dramaturgie: Franziska Schneeberger * Mentorat: Frauke Meyer

Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, autonom – als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln – schwebt er durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel.

äöü nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen.

Auf Deutsch

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

12.09.2020, Theater im Depot, Dortmund

13.09.2020, Theater im Depot, Dortmund

LOVE ME HARDER im Rahmen des FAVORITEN FESTIVAL 2020

21:30 Uhr, domicil, Dortmund

Von & Mit: CHICKS* freies performancekollektiv * Künstlerische Leitung, Szenographie: Gianna Pargätzi & Marietheres Jesse * Peformance, Musik: Elischa Kaminer * Produktion: Miriam Glöckler * Künstlerische Assistenz: Julia Zarth * Dramaturgische Beratung: Laura Kallenbach

What are you feeling when you hear a breathing body next to you at night? – Aus dem Dunkeln ist eine Stimme zu hören, die im Sprechen eine Lücke eröffnet: „Meine Stimme ist männlich“ – LOVE ME HARDER sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheit zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Elischa Kaminer lässt gewohnte Bilder von Männlichkeit brüchig werden und verwebt sie mit seinem jüdisch-queeren Leben. Was gestaltet unser Begehren? – Touch me carefully and love me harder.

Kommende Termine:

11.09.2020, domicil, Dortmund

12.09.2020, domicil, Dortmund

So, 13. September 2020

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels im Rahmen des FAVORITEN FESTIVAL 2020

18:00 Uhr, Theater im Depot, Dortmund

Performance von äöü

Konzept, Performance: Patricia Bechtold, Johannes Karl * Bühne, Kostüm, Performance: Eunsung Yang, Carlos Franke * Dramaturgie: Franziska Schneeberger * Mentorat: Frauke Meyer

Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, autonom – als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln – schwebt er durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel.

äöü nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen.

Auf Deutsch

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

12.09.2020, Theater im Depot, Dortmund

13.09.2020, Theater im Depot, Dortmund

Do, 29. Oktober 2020

The Big Sleep

20:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Fr, 30. Oktober 2020

The Big Sleep

20:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

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Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Sa, 31. Oktober 2020

The Big Sleep

20:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

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Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

So, 1. November 2020

The Big Sleep

18:00 Uhr, Theaterdiscounter Berlin

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

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Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Do, 5. November 2020

The Big Sleep

20:00 Uhr, Roxy Birsfelden

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden

Fr, 6. November 2020

The Big Sleep

20:00 Uhr, Roxy Birsfelden

Performance von Hecke/Rauter/Willmann

Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss

Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg

Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.

Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Dauer: 90 Minuten

Logo des Kooperationspartners Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Kommende Termine:

29.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

30.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

31.10.2020, Theaterdiscounter Berlin

01.11.2020, Theaterdiscounter Berlin

05.11.2020, Roxy Birsfelden

06.11.2020, Roxy Birsfelden