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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

HTA-Postgraduiertenförderung 2020 | HTA Postgraduate Grants 2020 ...
Hessische Theaterakademie kooperiert ab 2020 verstärkt mit Hessens Freien Szenen ...
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive – In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen: HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20
...
HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2019) ...
HTA-Abschlussarbeit bei der Tanzplattform Deutschland 2020 ...
Ältere Einträge

HTA-Postgraduiertenförderung 2020 | HTA Postgraduate Grants 2020

Das Frankfurt LAB vergibt auch 2020 wieder künstlerische Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen
Theaterakademie. Vergeben werden mehrere Stipendien in Höhe von 2.000 bis 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – innerhalb oder außerhalb einer Institution; ob alleine, im Team oder im Kollektiv – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Bewerbungsschluss ist der 23.2.2020, der komplette Ausschreibungstext findet sich hier.

In 2020, the Frankfurt LAB will again award artistic research grants to former students of the Hessische Theaterakademie. Several grants of 2,000 to 6,000 euros are awarded to enable the development of artistic projects which can be defined as artistic research - within or outside an institution; whether alone, as a team or collective.
The deadline for applications is 23.2.2020, the complete text of the call for proposals can be found here.

Hessische Theaterakademie kooperiert ab 2020 verstärkt mit Hessens Freien Szenen

In einem zunächst auf drei Jahren angelegten Modellversuch kooperiert die Hessische Theaterakademie ab 2020 mit ausgewählten Kontexten aus den Freien Szenen Hessens. Dadurch soll dem gewachsenen Bedarf an HTA-geförderten Koproduktionen mit freien Theaterhäusern begegnet werden. In einem eng mit laPROF e. V., der kulturpolitischen Vertretung der professionellen freien Darstellenden Künste Hessens, abgestimmten Pilotprojekt geht die Akademie assoziierte Partnerschaften mit drei Einrichtungen der so genannten freien Szenen in Hessen ein, um gemeinsam mit ihnen aktuelle Kooperationen zu vertiefen: dem studioNAXOS, dem Theater neben dem Turm in Marburg sowie mit dem Verein ID_Frankfurt e. V. Die komplette Pressemitteilung finden sie hier.
 

Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive – In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen: HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20

HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):

Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –

In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen

 

Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?

Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.

 

Gäste und Termine:

Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)

Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

 

HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2019)

Das Frankfurt LAB – Raum und Zeit für zeitgenössische Produktion – vergibt auch 2019 wieder künstlerische Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie. Die Ausschreibung richtet sich an alle Absolvent:innen der HTA. Vergeben werden mehre Stipendien in Höhe von 2.000 bis 6.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – innerhalb oder außerhalb einer Institution; ob alleine, im Team oder im Kollektiv – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Gemäß der Überlegung, dass künstlerische Forschung ihr Potential vor allem in einer gegenseitigen und jeweiligen Verfremdung von Kunst und Wissenschaft hat, wird dabei auch die Einreichung von Projektideen mit institutionskritischem Charakter und von Projektideen, die durch gängige Förderstrukturen und Institutionen keine Unterstützung finden, ausdrücklich begrüßt. Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich

HTA-Abschlussarbeit bei der Tanzplattform Deutschland 2020

Die HTA gratuliert ihrer Absolventin Joana Tischkau, deren Abschlussarbeit „Playblack“ zur Tanzplattform Deutschland nach München eingeladen wurde. Die Choreografin und Tänzerin entblößt das weiße (deutsche) Begehren nach schwarzer Verkörperung und nimmt den Zuschauer mit in die Auswürfe, Erinnerungen und Projektionen afroamerikanischer und afrodeutscher Kulturproduktion. „PLAYBLACK“ verabschiedet sich vom Universalismus (weißer Abstraktion) und lädt ein, in der Spezifität schwarzer deutscher Erfahrung innezuhalten. Die Arbeit wurde vom Künstlerhaus Mousonturm und dem MA-Programm für Choreographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der HTA produziert.

Kalender

Mo, 20. Januar 2020

1994 - FUTURO AL DENTE

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer

Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub

Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.


Kommende Termine:

20.01.2020, Schauspiel Frankfurt

23.01.2020, Schauspiel Frankfurt

01.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Di, 21. Januar 2020

Prof. Dr. Enrico Pitozzi (Bologna): On the Edge of the Visible: Theatre and the Dramaturgy of Sound

18:00 Uhr, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Antrittsvorlesung des Friedrich Hölderlin-Gastprofessors in Allgemeiner und Vergleichender
Theaterwissenschaft
 
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
 

Kommende Termine:

21.01.2020, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411

Do, 23. Januar 2020

1994 - FUTURO AL DENTE

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer

Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub

Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.


Kommende Termine:

20.01.2020, Schauspiel Frankfurt

23.01.2020, Schauspiel Frankfurt

01.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Fr, 24. Januar 2020

El candidato/ Der Kandidat

18:00 Uhr, Teatre Lliure, Barcelona

Performance

Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel

1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.

Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

 

Kommende Termine:

24.01.2020, Teatre Lliure, Barcelona

24.01.2020, Teatre Lliure, Barcelona

El candidato/ Der Kandidat

21:00 Uhr, Teatre Lliure, Barcelona

Performance

Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel

1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.

Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

 

Kommende Termine:

24.01.2020, Teatre Lliure, Barcelona

24.01.2020, Teatre Lliure, Barcelona

So, 26. Januar 2020

Blutige Anfänger*innen

15:30 Uhr, Hessisches Landestheater Marburg

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak

ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt

In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.

Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?

Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.

Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

 

Kommende Termine:

26.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

27.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

05.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

09.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

12.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

20.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

Mo, 27. Januar 2020

Blutige Anfänger*innen

10:00 Uhr, Hessisches Landestheater Marburg

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak

ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt

In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.

Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?

Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.

Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

 

Kommende Termine:

26.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

27.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

05.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

09.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

12.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

20.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

Mi, 29. Januar 2020

Jour fixe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

19:00 Uhr, Studiobühne (D 108), Hörsaalgebäude, Campus Bockenheim
Carena Schlewitt und André Schallenberg (Hellerau)
 

Kommende Termine:

29.01.2020, Studiobühne (D 108), Hörsaalgebäude, Campus Bockenheim

Do, 30. Januar 2020

HAPPINESS IS A WARM GUN

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.

Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

 

Kommende Termine:

30.01.2020, taT-Studiobühne Gießen

Tickets

Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive – In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen

18:30 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):

Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –

In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen

 

Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?

Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.

 

Gäste und Termine:

Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)

Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

 

 

Kommende Termine:

30.01.2020, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

Choreographie als Kulturtechnik

JLU Gießen

Konferenz am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen

Weitere Infos

 

Kommende Termine:

30.01.2020, JLU Gießen

31.01.2020, JLU Gießen

01.02.2020, JLU Gießen

Fr, 31. Januar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Choreographie als Kulturtechnik

JLU Gießen

Konferenz am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen

Weitere Infos

 

Kommende Termine:

30.01.2020, JLU Gießen

31.01.2020, JLU Gießen

01.02.2020, JLU Gießen

Sa, 1. Februar 2020

1994 - FUTURO AL DENTE

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer

Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub

Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.


Kommende Termine:

20.01.2020, Schauspiel Frankfurt

23.01.2020, Schauspiel Frankfurt

01.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Choreographie als Kulturtechnik

JLU Gießen

Konferenz am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen

Weitere Infos

 

Kommende Termine:

30.01.2020, JLU Gießen

31.01.2020, JLU Gießen

01.02.2020, JLU Gießen

So, 2. Februar 2020

Corpus Delicti

15:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes

Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK) 
Samuel Simon

In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Kommende Termine:

02.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Mo, 3. Februar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Mi, 5. Februar 2020

Blutige Anfänger*innen

10:00 Uhr, Hessisches Landestheater Marburg

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak

ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt

In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.

Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?

Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.

Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

 

Kommende Termine:

26.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

27.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

05.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

09.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

12.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

20.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

Fr, 7. Februar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt

So, 9. Februar 2020

Blutige Anfänger*innen

15:30 Uhr, Hessisches Landestheater Marburg

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak

ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt

In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.

Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?

Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.

Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

 

Kommende Termine:

26.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

27.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

05.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

09.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

12.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

20.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

Mi, 12. Februar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Blutige Anfänger*innen

19:30 Uhr, Hessisches Landestheater Marburg

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak

ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt

In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.

Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?

Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.

Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

 

Kommende Termine:

26.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

27.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

05.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

09.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

12.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

20.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

Do, 13. Februar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Sound Knowledge: Exploring the Dramaturgies,Philosophies and Politics of Listening

Goethe Universität Frankfurt

Masterclass im Rahmen der Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft

Donnerstag, 13. Februar – Samstag, 15. Februar 2020
Goethe Universität Frankfurt
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ramona Mosse, Prof. Dr. Nikolaus
Müller-Schöll, Prof. Dr. Enrico Pitozzi.

Kommende Termine:

13.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

14.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

15.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

Fr, 14. Februar 2020

Sound Knowledge: Exploring the Dramaturgies,Philosophies and Politics of Listening

Goethe Universität Frankfurt

Masterclass im Rahmen der Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft

Donnerstag, 13. Februar – Samstag, 15. Februar 2020
Goethe Universität Frankfurt
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ramona Mosse, Prof. Dr. Nikolaus
Müller-Schöll, Prof. Dr. Enrico Pitozzi.

Kommende Termine:

13.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

14.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

15.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

Sa, 15. Februar 2020

Sound Knowledge: Exploring the Dramaturgies,Philosophies and Politics of Listening

Goethe Universität Frankfurt

Masterclass im Rahmen der Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft

Donnerstag, 13. Februar – Samstag, 15. Februar 2020
Goethe Universität Frankfurt
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ramona Mosse, Prof. Dr. Nikolaus
Müller-Schöll, Prof. Dr. Enrico Pitozzi.

Kommende Termine:

13.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

14.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

15.02.2020, Goethe Universität Frankfurt

Do, 20. Februar 2020

Blutige Anfänger*innen

10:00 Uhr, Hessisches Landestheater Marburg

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak

ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt

In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.

Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?

Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.

Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

 

Kommende Termine:

26.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

27.01.2020, Hessisches Landestheater Marburg

05.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

09.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

12.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

20.02.2020, Hessisches Landestheater Marburg

Fr, 21. Februar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Am Südhang

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki 


Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

 

Kommende Termine:

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Premiere



22.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Sa, 22. Februar 2020

Am Südhang

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki 


Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

 

Kommende Termine:

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

Premiere



22.02.2020, Schauspiel Frankfurt

So, 23. Februar 2020

Jedermann (stirbt)

19:30 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker

Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)

Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS? 

 

Kommende Termine:

31.01.2020, Schauspiel Frankfurt

03.02.2020, Schauspiel Frankfurt

07.02.2020, Schauspiel Frankfurt

12.02.2020, Schauspiel Frankfurt

13.02.2020, Schauspiel Frankfurt

21.02.2020, Schauspiel Frankfurt

23.02.2020, Schauspiel Frankfurt