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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Ringvorlesung im Sommersemester 2021: "Regie heute!" [AT] ...
Frohes und gesundes 2021! ...
Filme der digitalen HTA-Werkschau weiterhin online verfügbar! ...
Die Hessische Theaterakademie lädt zur digitalen HTA-Werkschau 2020: Vom 25.11. - 28.11.2020 zeigen wir filmische und Online-Arbeiten der HTA-Studierenden auf unserer Website! ...
25. HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021: Theater und die Krise der Demokratie ...
Ältere Einträge

Ringvorlesung im Sommersemester 2021: "Regie heute!" [AT]

Im Sommersemester widmet sich die HTA-Ringvorlesung Fragen des zeitgenössischen Regieführens. Was bedeutet "Regie", und was bedeutet "Regie" im 21. Jahrhundert? Sobald die Gästeliste und Termine stehen, informieren wir!

Frohes und gesundes 2021!

Liebe Mitglieder* und Freund:innen der Hessischen Theaterakademie,

mit Spannung und Tatendrang erwarten wir ein hoffentlich gesundes und auf vielen Ebenen produktives 2021!

Wir möchten an dieser Stelle auch allen Künstler:innen, Kollaborateur:innen, Kolleg:innen und Förder:innen für ihr Vertrauen und ihre mannigfaltig kreative Bereicherung in den letzten herausfordernden Monaten danken!

Einen guten Start ins neue Jahr,

wünscht

das Team der Hessischen Theaterakademie.

Filme der digitalen HTA-Werkschau weiterhin online verfügbar!

Gute Nachrichten: Die filmischen Beiträge der ersten digitalen HTA-Werkschau, welche sich vom 25. bis zum 28. November 2020 ereignete, sind weiterhin auf der Webseite der Hessischen Theaterakademie verfügbar!

Online zu sehen sind Beiträge unter der Leitung von: Lisa Horvath, Sharon Jamila Hutchinson, David Campling, Anna Maria Pahlke, Kathrin Selina Frech, Sara Gröning, Hannah Brown, Katharina Kurschat, Ana Clara Montenegro, Sophia Scherer, Mirjam Motzke, Martin Müller sowie dem Schauspielstudio-Ensemble in Zusammenarbeit mit Matthias Faltz, Günter Lehr und Charlotte Bösling.

Die Beiträge im Detail: hessische-theaterakademie.de/de/digitale-werkschau/

Wir wünschen gute Unterhaltung!

Die Hessische Theaterakademie lädt zur digitalen HTA-Werkschau 2020: Vom 25.11. - 28.11.2020 zeigen wir filmische und Online-Arbeiten der HTA-Studierenden auf unserer Website!

Wir laden herzlich zur ersten digitalen HTA-Werkschau ein: Vom 25. bis 28. November 2020 - das war der ursprünglich geplante Zeitraum für die Live-Werkschau - werden elf Filme und eine Online-Performance gezeigt. Wir danken allen Studierenden, die Teil der Vorbereitungen für das Präsenzformat der Werkschau waren und freuen uns, dass wir uns zumindest im digital space verbunden bleiben.

Online zu sehen sein werden Beiträge unter der Leitung von: Lisa Horvath, Sharon Jamila Hutchinson, David Campling, Anna Maria Pahlke, Kathrin Selina Frech, Sara Gröning, Hannah Brown, Katharina Kurschat, Ana Clara Montenegro, Sophia Scherer, Mirjam Motzke, Martin Müller sowie dem Schauspielstudio-Ensemble in Zusammenarbeit mit Matthias Faltz, Günter Lehr und Charlotte Bösling.

Die Beiträge im Detail: hessische-theaterakademie.de/de/digitale-werkschau/

Die Links zu den Video-Arbeiten und die Anmeldung zur Online-Performance ‚skin on screen‘ werden vom 25.11. - 28.11.2020 zugänglich gemacht.

Wir wünschen gute Unterhaltung und viel Spaß mit dem Online-Programm der digitalen HTA-Werkschau 2020!

 

25. HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021: Theater und die Krise der Demokratie

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters, der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: die Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, und die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung.

Andererseits soll in der Ringvorlesung, die das Thema Auslaufmodell [: -----------------] der „Frankfurter Positionen 2021“ aufgreift, gefragt werden: Welcher Mensch oder welches Subjekt wird auf die so beschriebenen Herausforderungen antworten können? Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreographie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf die gegenwärtige Krise der Demokratie? Wie geht die Krise in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Festival „Frankfurter Positionen 2021“. Sie wird aus Mitteln der der BHF BANK Stiftung, der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege, der Hessischen Theaterakademie und des DAAD unterstützt.

Koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität (Nikolaus Müller-Schöll / Julia Schade)

Live-Stream per Zoom; Registrierung vorab per Mail an: dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA"

Aktuelle Informationen: 
dramaturginfrankfurt.de

Radioübertragung ohne Anmeldung: wilsonstrassefm.com
Videoaufzeichnungen der Beiträge danach: blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/theater

Kalender

Di,26.Januar2021

A Room of Our Own – Vorstellung für Browser und variables Publikum

Digitaler Mousonturm - ganztägig

von Swoosh Lieu

Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert

„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.

Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.01.2021,Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Das Theater – Nach dem Ende der Versammlung III

20:00 Uhr,Digitaler Mousonturm

von andpartnersincrime

Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan

Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.

Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm

27.01.2021,Digitaler Mousonturm

28.01.2021,Digitaler Mousonturm

29.01.2021,Digitaler Mousonturm

30.01.2021,Digitaler Mousonturm

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Mi,27.Januar2021

A Room of Our Own – Vorstellung für Browser und variables Publikum

Digitaler Mousonturm - ganztägig

von Swoosh Lieu

Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert

„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.

Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm - ganztägig

27.01.2021,Digitaler Mousonturm - ganztägig

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Das Theater – Nach dem Ende der Versammlung III

20:00 Uhr,Digitaler Mousonturm

von andpartnersincrime

Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan

Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.

Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm

27.01.2021,Digitaler Mousonturm

28.01.2021,Digitaler Mousonturm

29.01.2021,Digitaler Mousonturm

30.01.2021,Digitaler Mousonturm

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Do,28.Januar2021

Das Theater – Nach dem Ende der Versammlung III

20:00 Uhr,Digitaler Mousonturm

von andpartnersincrime

Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan

Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.

Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm

27.01.2021,Digitaler Mousonturm

28.01.2021,Digitaler Mousonturm

29.01.2021,Digitaler Mousonturm

30.01.2021,Digitaler Mousonturm

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Fr,29.Januar2021

Das Theater – Nach dem Ende der Versammlung III

20:00 Uhr,Digitaler Mousonturm

von andpartnersincrime

Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan

Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.

Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm

27.01.2021,Digitaler Mousonturm

28.01.2021,Digitaler Mousonturm

29.01.2021,Digitaler Mousonturm

30.01.2021,Digitaler Mousonturm

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Sa,30.Januar2021

Das Theater – Nach dem Ende der Versammlung III

20:00 Uhr,Digitaler Mousonturm

von andpartnersincrime

Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan

Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.

Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

Kommende Termine:

26.01.2021,Digitaler Mousonturm

27.01.2021,Digitaler Mousonturm

28.01.2021,Digitaler Mousonturm

29.01.2021,Digitaler Mousonturm

30.01.2021,Digitaler Mousonturm

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Do,4.Februar2021

HTA-Ringvorlesung: Theater und die Krise der Demokratie | Bettine Menke

18:30 Uhr, Live-Stream

Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?

Giorgio Agambens Äußerung, „Flüchtling“ sei „die einzige Kategorie, die uns heute Einsicht in die Formen und Grenzen einer künftigen politischen Gemeinschaft gewährt“, taugt mir zum Ausgangspunkt. Denn „Flüchtling“ ist Figur der spezifischen, durch staatliche Regularien erzeugten, Nicht-Zugehörigkeit: Als Ausnahme von der vermeintlichen Normalität unter nationalstaatlicher Vorgabe, als Ausnahme vom Recht, die polizeilichen Maßnahmen überantwortet. Das ist, vereinfacht gesagt, der Vogelfreie; von diesen, die der National-Staat mit seiner Gründung ­schon (als Nicht-Zu­ge­hörige) schaffe, spricht Arendt, deren historisch gesättigte Darstellung der mas­senweisen Erzeugung von Flücht­lin­gen nach Nationalstaatsprinzip im 20 Jh. gegenwärtig diagnostisch zutrifft. Die spezifische Ausnahme, die Flüchtlinge vom Mo­ment ihres Grenz­über­tritts an als Illegale definiert und im „Nie­mands­land“ des Irregulären festhält, muß als dringliche Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Repräsentation, bzw. Repräsentier­barkeit aufgefasst werden. Sie erfordert, die Unterminierung der Gewiss­hei­ten von Zu­ge­hörigkeit (zu Gemeinschaft(en)) zu denken, wie damit der Anforderung zur Delimitierung der Demokratie zu folgen: „Kein numerus clausus für die Hinzukommenden“ (Derrida).

Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.

Kommende Termine:

04.02.2021, Live-Stream

Fr,5.Februar2021

hungry eyes festival 2021

Digital
Das hungry eyes festival geht in die nächste Runde! Das 13 köpfige Team aus kunst-hungrigen Kulturschaffenden, Theatermacher*innen und Cineast*innen hat es sich zum Ziel gemacht die Schnittstelle zwischen Film, Performance und Installation zu befragen und freut sich auf die nächste und dritte Ausgabe des hungry eyes festivals vom 5.-7. Februar 2021 in Gießen.
Das Interesse des Festivals richtet sich an künstlerische Positionen, die sich an der Schnittstelle von Film, Performance und Installation bewegen. Neben drei Kurzfilmprogrammen, bestehend aus insgesamt 16 Filmen in der Hauptkategorie und der in den letzten Festivaleditionen etablierten Trash-Night mit sieben Kurzfilmen, wurden neun installative und performative Arbeiten ausgewählt, die sich interdisziplinär mit dem Medium Film auseinandersetzen.
Einen umfangreichen und vollständigen Einblick in das Programm gibt es unter hungryeyesfestival.de
 

Kommende Termine:

05.02.2021, Digital

ganztägig



06.02.2021, Digital

ganztägig



07.02.2021, Digital

ganztägig

Sa,6.Februar2021

hungry eyes festival 2021

Digital
Das hungry eyes festival geht in die nächste Runde! Das 13 köpfige Team aus kunst-hungrigen Kulturschaffenden, Theatermacher*innen und Cineast*innen hat es sich zum Ziel gemacht die Schnittstelle zwischen Film, Performance und Installation zu befragen und freut sich auf die nächste und dritte Ausgabe des hungry eyes festivals vom 5.-7. Februar 2021 in Gießen.
Das Interesse des Festivals richtet sich an künstlerische Positionen, die sich an der Schnittstelle von Film, Performance und Installation bewegen. Neben drei Kurzfilmprogrammen, bestehend aus insgesamt 16 Filmen in der Hauptkategorie und der in den letzten Festivaleditionen etablierten Trash-Night mit sieben Kurzfilmen, wurden neun installative und performative Arbeiten ausgewählt, die sich interdisziplinär mit dem Medium Film auseinandersetzen.
Einen umfangreichen und vollständigen Einblick in das Programm gibt es unter hungryeyesfestival.de
 

Kommende Termine:

05.02.2021, Digital

ganztägig



06.02.2021, Digital

ganztägig



07.02.2021, Digital

ganztägig

So,7.Februar2021

hungry eyes festival 2021

Digital
Das hungry eyes festival geht in die nächste Runde! Das 13 köpfige Team aus kunst-hungrigen Kulturschaffenden, Theatermacher*innen und Cineast*innen hat es sich zum Ziel gemacht die Schnittstelle zwischen Film, Performance und Installation zu befragen und freut sich auf die nächste und dritte Ausgabe des hungry eyes festivals vom 5.-7. Februar 2021 in Gießen.
Das Interesse des Festivals richtet sich an künstlerische Positionen, die sich an der Schnittstelle von Film, Performance und Installation bewegen. Neben drei Kurzfilmprogrammen, bestehend aus insgesamt 16 Filmen in der Hauptkategorie und der in den letzten Festivaleditionen etablierten Trash-Night mit sieben Kurzfilmen, wurden neun installative und performative Arbeiten ausgewählt, die sich interdisziplinär mit dem Medium Film auseinandersetzen.
Einen umfangreichen und vollständigen Einblick in das Programm gibt es unter hungryeyesfestival.de
 

Kommende Termine:

05.02.2021, Digital

ganztägig



06.02.2021, Digital

ganztägig



07.02.2021, Digital

ganztägig

Do,11.Februar2021

HTA-Ringvorlesung: Theater und die Krise der Demokratie | Marc Siegel

18:30 Uhr, Live-Stream

Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?

Vom 12-Spartenhaus (2013) bis zum Nationaltheater Reinickendorf (2017) führten die norwegisch-deutschen Künstler*innen Vegard Vinge und Ida Müller eine gründliche Kritik an der Institution des deutschen Staatstheaters durch. Obwohl diese Institutionskritik in diesen beiden extravaganten Produktionen recht deutlich wurde, war sie auch in früheren Arbeiten wie John Gabriel Borkman (2011) und Die Wildente (2009-10) präsent, in denen Vinge/Müller bereits alles in Frage stellten, von der Werbung, der Kommunikation mit der Presse, den Kartenpreisen, der Probenzeit bis zur konventionellen Länge eines Theaterabends und vieles mehr. Kritische Rezensionen ihrer Arbeit konzentrierten sich verständlicherweise auf ihre radikale Überarbeitung von Ibsen und die spektakuläre Innovation ihrer Bühnenästhetik – die obsessiv handbemalten Papp- und Holz- Konstruktionen, die maskierten Darsteller*innen, die akustischen Collagen. Vinge/Müllers Überarbeitung der Institution Theater geht aber über das hinaus, was sich auf der Bühne abspielt. Es geht um das ideologische Leitungswasser selbst.

Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.

Kommende Termine:

11.02.2021, Live-Stream

Do,18.Februar2021

HTA-Ringvorlesung: Theater und die Krise der Demokratie | Juliane Vogel

18:30 Uhr, Live-Stream

Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?

Die Szene ist eine volatile und bewegliche Form. Ihrer ursprünglichen Bedeutung „Zelt“ nach bezeichnet sie eine provisorische Struktur, die überall errichtet und wieder abgebaut werden kann. Der Vortrag verfolgt dieses Merkmal des Provisorischen in historischer Perspektive, im Kontext des Dramas und darüber hinaus. Er untersucht das Potential einer Form, die auch dann, wenn sie wie im Drama integriert und auf dem Theater sesshaft wird, weiterhin in Bewegung ist. Szenen versetzen das Gefüge in Unruhe, in das sie eingebunden sind. Der Vortrag will in einem historischen Teil den Versuchen nachgehen, die sich darauf ausrichteten, die Szene zu disziplinieren, zugleich aber das politische Potential einer Form aufzeigen, die überall dort, wo sie hinkommt, neue Erscheinungsräume eröffnet.

Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.

Kommende Termine:

18.02.2021, Live-Stream