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Die Hessische Theater·Akademie in leichter Sprache

Die Hessische Theater·Akademie gibt es seit dem Jahr 2002.
Die Abkürzung ist HTA.

Zur Hessischen Theater·Akademie gehören:

An den Hoch·schulen für Theater können junge Menschen
eine Theater·ausbildung machen.
Zum Beispiel Tänzerin und Tänzer.
Schauspielerin und Schauspieler.
Sängerin und Sänger.
Und andere Berufe, die man am Theater braucht.
Zum Beispiel Bühnen·bildnerin und Bühnen·bildner.
Oder wie man sich um ein Theater kümmert.
Oder um ein Orchester.
Also an was man alles denken muss.
Und um was man sich kümmern muss.
Damit alles gut klappt.

Alle Hoch·schulen und Theater arbeiten eng zusammen.
So haben die Studentinnen und Studenten
ganz viele Möglichkeiten für ihre Ausbildung.

Zum Beispiel:
Schauspielerinnen und Schauspieler machen gemeinsame Projekte
mit Tänzerinnen und Tänzern von einer anderen Hoch·schule.
Oder Sängerinnen und Sänger machen gemeinsame Projekte
mit Studentinnen und Studenten aus dem Bereich Bühnen·bild.
Oder Studentinnen und Studenten im Bereich Schauspiel machen gemeinsame Projekte mit Studentinnen und Studenten im Bereich Regie.

Regie führen bedeutet:
Ein Mensch will ein Theater·stück machen. Oder einen Film.
Er überlegt sich: Wie kann ich meine Idee im Theater zeigen. Oder im Film.
Welche Schauspielerinnen und Schauspieler brauche ich.
Wie soll der Raum aussehen.
Welche Musik brauche ich.
Was sollen die Schauspielerinnen und Schauspieler machen.
Und so weiter.
Wenn er sich alles überlegt hat, dann macht er das so.
Der Beruf heißt Regisseurin oder Regisseur.

Die Zusammen·arbeit ist gut für die Hoch·schulen.
Und gut für die Theater.

Die Hoch·schulen  können ganz neue Ausbildungen anbieten.
Und die Studentinnen und Studenten können die Theater für ihre Abschluss·arbeiten und andere Ideen nutzen.
Das hilft den Studentinnen und Studenten.
Und das hilft den Theatern.

Ein Beispiel für eine Zusammen·arbeit ist das Frankfurt LAB.

Die Hessische Theater-Akademie hat das Frankfurt LAB mit gegründet.
Zusammen mit dem Ensemble Modern, der Dresden Frankfurt Dance Company, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und dem Künstler·haus Mouson·turm.

Das Frankfurt LAB ist ein Verein in Frankfurt am Main.
Und ein Ort für neue Musik, neues Theater und aktuelle Tanz·kunst.

Aktuelle Tanz·kunst bedeutet: So tanzen einige heute.
Aktuelle Tanzkunst bedeutet aber auch:
Die Künstlerinnen und Künstler überlegen:
Wie kann Tanz in der Zukunft aussehen.

Die Veranstaltungen sind in einem alten Industrie·gebäude.
Das war früher eine Fabrik.
Dort gibt es große Hallen.
Mit großen Bühnen.
Und viel Platz für die Künstlerinnen und Künstler.

Bei den Veranstaltungen treten Künstlerinnen und Künstler aus ganz verschiedenen Bereichen auf.
Zum Beispiel aus den Bereichen Musik, Schauspiel, Tanz.
Und aus verschiedenen Ländern.
So lernen die jungen Menschen etwas von ihren Kolleginnen und Kollegen.
Zum Beispiel über andere Arten, wie man Kunst machen kann.
Oder über Kunst in verschiedenen Ländern.

 

Wir unterstützen eine demokratische Gesellschaft

Die Hessische Theater·Akademie will Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt zusammen·bringen. Wir wollen eine bunte Gesellschaft.
In der alle Menschen gleich viel wert sind.

Und wir wollen eine demokratische Gesellschaft.
In der alle Menschen frei leben und ihre Meinung sagen können.
Und in der die Menschen mitbestimmen können.
Dafür setzen wir uns ein.

Darum geht es auch in der Frankfurter Erklärung der Vielen.
Das ist eine Vereinbarung.
Die Hessische Theater·Akademie hat die Vereinbarung unterschrieben.
Zusammen mit ganz vielen anderen.

 

Die Leitung der Hessischen Theater·Akademie

Von 2006 bis 2017 hat Professor Heiner Goebbels die HTA geleitet.
Er ist einer der wichtigsten deutschen Künstler
für neue Musik und neues Theater.
Er macht Musik. Er komponiert Musik.
Er schreibt Hör·spiele. Und führt Regie.

Seit 2017 ist Professor Info Diehl der Leiter der HTA.
Er ist der erste Leiter,
der aus dem Bereich Tanz kommt.
Sein Stell·vertreter ist Karsten Wiegand.
Er ist der Leiter vom Staats·theater Darmstadt.

 

Neue Master·Ausbildungen

Master ist Englisch und bedeutet: Meister.

Es gibt viele verschiedene Arten von Kunst.
Und es kommen immer wieder neue dazu.

Die HTA gibt es seit dem Jahr 2002.
Seitdem gibt es 4 neue Master·Ausbildungen:

  1. Dramaturgie
    an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
  2. Theater- und Orchester·management
    an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst
  3. Master for Contemporary Dance Education
    an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst
  4. Master for Choreography and Performance
    am Gießener Institut für Angewandte Theater·wissenschaft
    und an der Frankfurter Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst.

Die Ausbildungen [3] und [4] sind besonders für Menschen aus anderen Ländern. Und für Menschen, die kein Deutsch sprechen. Deshalb sind sie in Englischer Sprache.

Weiter unten erklären wir die Ausbildungen.
Im Kapitel „Das kann man an der Hessischen Theater·Akademie studieren“.

 

Abschluss·arbeiten

Die Studentinnen und Studenten müssen am Ende von ihrer Ausbildung
eine Abschluss·arbeit machen.
Sie müssen zum Beispiel ein Theater·stück aufführen.
Oder einen Text schreiben.

Die Abschluss·arbeit gehört zur Abschluss·prüfung.

Die Studentinnen und Studenten arbeiten dabei oft mit den Theatern zusammen. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Hoch·schulen
und die Theater unterstützen sie bei ihren Abschluss·arbeiten.

 

Frankfurt LAB

Das Frankfurt LAB ist ein Ort für neue Musik, neues Theater
und aktuelle Tanz·kunst. Dort treten Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt auf. Sie zeigen neue Musik, aktuelle Tanz·kunst und neues Theater.

Die Studentinnen und Studenten können dort neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern auftreten. Und viel voneinander lernen.

Die Veranstaltungen sind in einem alten Industrie·gebäude.
Das war früher eine Fabrik.
Die Künstlerinnen und Künstler haben dort viel Platz.
Dort können sie sehr gut neue Sachen ausprobieren.

Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten bei ihren Kunst·projekten
oft mit der Hessischen Theater·Akademie zusammen.

Das Frankfurt LAB gehört zu verschiedenen Einrichtungen:

Alle arbeiten zusammen.
Und kümmern sich gemeinsam um das Frankfurt LAB.

 

Festivals und andere Kunst·Veranstaltungen

Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kunst·bereichen arbeiten oft gerne zusammen. Sie wollen ganz neue Sachen ausprobieren.
Und gemeinsame Projekte machen.
Die Hessische Theater·Akademie unterstützt solche Projekte.
Zum Beispiel:

Die HTA macht auch regelmäßig Werk·schauen für ihre Studentinnen und Studenten.
Bei einer Werk·schau zeigen die Künstlerinnen und Künstler
alles, was sie schon gemacht haben.

Die HTA macht auch bei Lern·Projekten für Künstlerinnen und Künstler mit.
Zum Beispiel bei der Sommer·Akademie am Künstler·haus Mouson·turm.
Oder beim tanzlabor21.

Und die HTA unterstützt ihre Studentinnen und Studenten,
wenn sie große Kunst·Veranstaltungen besuchen wollen.
Zum Beispiel die Wiesbaden Biennale.
Das ist ein Kunst- und Theater·Festival in Wiesbaden.
Oder die Ruhr·Triennale.
Das ist ein Kunst·Festival im Ruhr·gebiet.

 

Praxis·zeiten im Studium Regie und Schauspiel

Zu jeder Künstler·ausbildung gehören Praxis·zeiten.

Praxis bedeutet: praktisches Arbeiten.
Die Studentinnen und Studenten müssen bei ihrer Ausbildung
eine Zeit lang praktisch arbeiten.

Schauspielerinnen und Schauspieler müssen zum Beispiel
bei Theater·stücken an einem Theater mitmachen.

Studentinnen und Studenten im Studien·fach Regie
müssen auch praktisch arbeiten.
Sie müssen zum Beispiel bei einem Theater·stück an einem Theater Regie führen.

Die Studentinnen und Studenten im Fach Schauspiel und im Fach Regie
können ihre Praxis·zeiten in den Partner·theatern machen.
Die HTA unterstützt sie dabei.

 

Studieren an verschiedenen Orten und Partner·Theatern

Die Studentinnen und Studenten sollen verschiedene Theater kennen·lernen.
Sie sollen bei Projekten an verschiedenen Orten mitmachen.
Und sie sollen an verschiedenen Orten lernen.
Deshalb macht die Hessische Theater·Akademie Kurse zu verschiedenen Themen. An Partner·Theatern. Und an anderen Orten.

Die Studentinnen und Studenten sollen so viel wie möglich kennen·lernen.
Die Hessische Theater·Akademie unterstützt sie dabei.

 

Förderung von besonderen Kunst·Projekten

Jemanden fördern bedeutet:
Man hilft einem Menschen.
Zum Beispiel mit Geld.

Die Hessische Theater·Akademie fördert besondere Projekte.
Das bedeutet: Sie gibt Geld für besondere Projekte.

Die Hessische Theater·Akademie gibt zum Beispiel Geld für

Die HTA will Projekte fördern, die sonst keine Förderung bekommen.

 

Förderung von freien Kunst·Projekten

Die HTA fördert Kunst·Projekte von ihren Studentinnen und Studenten.

Bei den Projekten müssen Studentinnen und Studenten
aus mindestens 2 verschiedenen Kunst·bereichen mitmachen.
Zum Beispiel aus den Bereichen Schauspiel und Regie.
Oder aus den Bereichen Tanz und Bühnen·bild.

Oder:
Die Projekte müssen an einem Partner·Theater von der HTA stattfinden.

Die Förderung muss man beantragen.

 

Das kann man an der Hessischen Theater·Akademie studieren

Angewandte Theater·wissenschaft
an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Studentinnen und Studenten lernen, wie man über das Theater nachdenkt.
Wie das Theater früher war. Wie das Theater heute ist.
Welche Arten von Theater es gibt. Was Theater alles noch sein kann.
Wie wichtig Theater für die Menschen in unserer Gesellschaft ist.
Und wie sich das Theater verändert hat und immer weiter verändert.
Von früher bis morgen.

 

Bühnen·bild / Experimenteller Raum
an der Hoch·schule für Gestaltung Offenbach/M.

Theater·aufführungen finden immer in einem Raum statt.
Das kann in einem Haus sein. In einer alten Fabrik.
Oder draußen im Freien.

Experimentell bedeutet:
Man versucht etwas. Man probiert etwas aus.

Bühnen·bildnerinnen und Bühnen·bildner überlegen sich:
Wie kann dieser Raum aussehen.
Sie machen einen Plan.
Und sie kümmern sich darum, dass ein Bühnen·bild gebaut wird.

 

Choreographie und Performance
an der Justus-Liebig-Universität Gießen
und an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

So spricht man das: Ko-re-o-gra-fie und Per-for-mäns

Choreographie hat meistens etwas mit Tanzen zu tun.

Ein Choreograph überlegt sich:
Wie kann die Tanz·vorstellung aussehen.
Er macht einen Plan. Das ist die Choreographie.

In dem Plan steht:
Wann kommt welcher Tänzer oder welche Tänzerin auf die Bühne.
Welche Tanz·bewegungen sollen sie machen.

Der Choreograph überlegt mit den Tänzerinnen und Tänzern, was sie machen können. Und probt den Tanz mit den Tänzerinnen und Tänzern.
Das bedeutet: Sie üben den Tanz.

 

Contemporary Dance Education
an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

So spricht man das: Kon-tem-po-rä-ri Däns Äd-ju-kä-schon

Contemporary Dance bedeutet: AktuellerTanz.
Education bedeutet: Ausbildung.

Die Studentinnen und Studenten lernen:
Wie kann aktueller Tanz aussehen.
Welche Möglichkeiten gibt es.

Sie lernen auch: Wie kann man mit vielen verschiedenen Menschen über aktuellen Tanz sprechen. Was kann man machen, damit diese Menschen, selber tanzen. Und über Tanz nachdenken.

 

Dramaturgie
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.

Dramaturgen beschäftigen sich mit Ideen,
die man auf der Bühne zeigen kann.
Oder die man in einem Film zeigen kann.
Oder in Opern. In Musicals. Oder in einem Ballett.

Sie überlegen zum Beispiel:
Wie kann man eine Idee zeigen, damit die Menschen sie verstehen.
Oder damit die Menschen ein bestimmtes Erlebnis haben.
Zum Beispiel, wenn eine Geschichte sehr spannend ist. Oder sehr lustig.
Oder wenn eine Idee neu ist. Und man ganz neu über sie nachdenkt.
Das nennt man Dramaturgie.

 

Gesang / Musik·theater
an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Hier machen die Studentinnen und Studenten
eine Ausbildung als Sängerin oder Sänger.
Zum Beispiel als Opern·sängerin oder Opern·sänger.
Oder als Konzert·sängerin oder als Konzert·sänger.

Opern·sängerinnen und Opern·sänger müssen bei ihrer Ausbildung
auch Schauspiel·unterricht nehmen.
Das gehört zu der Ausbildung dazu.

 

Regie
an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Regie führen bedeutet:
Ein Mensch will ein Theater·stück machen. Oder einen Film.
Er überlegt sich: Wie kann ich meine Idee im Theater zeigen. Oder im Film.
Welche Schauspielerinnen und Schauspieler brauche ich.
Wie soll der Raum aussehen.
Welche Musik brauche ich.
Was sollen die Schauspielerinnen und Schauspieler machen.
Und so weiter.

Wenn er sich alles überlegt hat, dann macht er das so.

Der Beruf heißt: Regisseurin oder Regisseur.

 

Schauspiel
an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Hier lernen die Studentinnen und Studenten
den Beruf Schauspielerin / Schauspieler.

Sie lernen zum Beispiel:
Wie kann man Gefühle auf einer Bühne zeigen.
Oder: Wie spricht man laut und deutlich.

 

Tanz
an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Hier lernen die Studentinnen und Studenten
den Beruf Tänzerin / Tänzer.
Das kann klassisches Ballett sein.
Oder moderner Tanz.
Oder ganz neue Ideen, wie man sich bewegt.

 

Theater- und Orchester·management
an der Hoch·schule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Management ist Englisch und bedeutet:
sich um etwas kümmern.
So spricht man das: Mä-nätsch-mänt

Theater·management bedeutet:
Wie kümmert man sich um ein Theater.
Was muss man dabei alles beachten.

Theater·managerinnen und Theater·manager müssen an viele Sachen denken.
Und sich um viele Sachen kümmern.
Orchester·managerinnen und Orchester·manager auch.

Das lernen die Studentinnen und Studenten bei diesem Studium.

 

Die Partner·bühnen der HTA