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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Being on Stage (Off the Record): Online-HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2022/2023 ...
HTA-Aktionstag "Freie Szene" am 05.11.2022 ...
Zum Tod von HTA-Gründungsmitglied Hans-Thies Lehmann ...
Zum Tod von HTA-Gründungspräsident Hans Hollmann ...
Frankfurt LAB vergibt fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Alumni der Hessischen Theaterakademie ...
Ältere Einträge

Being on Stage (Off the Record): Online-HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2022/2023

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

Weitere Informationen zu den Daten und Gästen finden Sie hier.

TERMINE
donnerstags 18:30 bis 20:00 Uhr, online

ANMELDUNG UND ZUGANGSDATEN
Bitte melden Sie sich für die Ringvorlesung an unter: info_at_hessische-theaterakademie.de 

 

HTA-Aktionstag "Freie Szene" am 05.11.2022

Am 5. November 2022 ab 17.30h findet am studioNAXOS in der Waldschmidtstraße 19 erstmals ein Freie-Szene-Tag mit den Kooperationspartnern der HTA statt, exklusiv für Eure Studierenden (und natürlich Euch als Kolleg:innen). Genaue Informationen dazu im Anhang - bitte an Eure Studierenden weiterleiten. Ziel ist es, dass wir mindestens fünf Studierende pro HTA-Studiengang vor Ort zusammenbringen - Platz ist für alle da.
 
Worum es geht: Um die Freien Szenen Hessens als Beschäftigungs- und Vernetzungsfeld stärker in den Blick unserer Studierenden (besonders der Studienanfänger:innen) zu rücken, veranstalten wir am 5.11. drei parallele Tischgespräche - auf deutsch und englisch -, in denen sich die drei HTA-Partnerkontexte studioNAXOS, ID_Frankfurt und das Theater neben dem Turm Marburg vorstellen und brennende Fragen aus dem Bereich des Freien Produzierens mit den Studierenden und Euch diskutieren. 
 
Im Anschluss an die Tischgespräche lädt studioNAXOS zur aktuellen Produktion "Kolonos" von HTA-Alumnus Simon Möllendorf sowie einem Nachgespräch zu Aufführung. Für die Studierenden (und Kolleg:innen) ist der Eintritt zur gesamten Veranstaltung sowie Getränke während er Tischgespräche frei.
 
>> Weitere Informationen zum Programm <<
 
Wir bitten um Anmeldung bis zum 28.10.2022 an info_at_hessische-theaterakademie.de. Gerne könnt Ihr Gruppen anmelden, oder die Studierenden wenden sich direkt an uns.
 
Die Veranstaltung wendet sich u. a., aber nicht exklusiv, an Studienanfänger:innen im HTA-Verbund und dient auch einem ersten Kennenlernen und Austausch
 
Vielen Dank und herzliche Grüße, auch im Namen der Kolleg:innen vom studioNAXOS, ID_Frankfurt und TNT:
Ingo Diehl & Philipp Schulte

Zum Tod von HTA-Gründungsmitglied Hans-Thies Lehmann

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Hans-Thies Lehmann erfahren. Lehmann gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Hessischen Theaterakademie, deren Konzeption und Entwicklung er bis zu seiner Emeritierung 2010 engagiert, mit großem Vermittlungsvermögen und scharfem Verstand nachhaltig geprägt hat. In den 1980er Jahren war Lehmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am neu gegründeten Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen; ab 1988 war er Professor für Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M., wo er auch 2002 das Masterprogramm für Dramaturgie im Verbund der Hessischen Theaterakademie gegründet hat. Mit Hans-Thies Lehmann verlieren wir einen Theoretiker, der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Theaters inspirierend miteinander in Bezug gesetzt hat und sich für die Darstellenden Künste gerade in ihren mannigfaltigen zeitgenössischen Formen, Versuchen und Experimenten stark gemacht hat. Seine Beobachtungen, Ideen und Gedanken leben in seinen zahlreichen Publikationen fort. Als Kollegen und Mentor werden wir ihn sehr vermissen.

Zum Tod von HTA-Gründungspräsident Hans Hollmann

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Hans Hollmann erfahren. Als Professor für Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main hat Hans Hollmann 2002 die Gründung der Hessischen Theaterakademie initiiert, der er anschließend sechs Jahren lang als Präsident vorstand. Hans Hollmann hat die Akademie bis zu seiner Emeritierung mit inspirierendem Engagement und großer Gestaltungsfreude geleitet und damit entscheidende Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Theatern und den Studiengängen für darstellende Künste in Hessen und darüber hinaus ermöglicht. Seine immense Erfahrung als Regisseur und promovierter Jurist verlieh seiner Stimme in unserem Studien- und Produktionsverbund ein ganz besonderes Gewicht. Wir werden Hans Hollmann vermissen – als Künstler, als engagierten Hochschullehrer, als Innovator der Lehre im Bereich der darstellenden Künste.

Frankfurt LAB vergibt fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Alumni der Hessischen Theaterakademie

Auch 2022 ermöglicht es eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) dem Frankfurt LAB, fünf Forschungsstipendien an ehemalige Studierende der Hessischen Theaterakademie zu vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an Alumni, die einen Bachelor- oder Masterabschluss, ein Diplom oder eine Promotion in einem der elf HTA-Studiengänge Dramaturgie, Schauspiel, Regie, BA Angewandte Theaterwissenschaft, MA Angewandte Theaterwissenschaft, Bühnen- und Kostümbild, Zeitgenössischer und Klassischer Tanz, Choreographie und Performance, Contemporary Dance Education, Theater- und Orchestermanagement sowie Gesang/Musiktheater in Frankfurt/M., Gießen oder Offenbach/M. abgeschlossen haben. Die Postgraduiertenförderung wird ausschließlich durch Mittel des HMWK in Höhe von 25.000 Euro ermöglicht.

Vergeben werden Stipendien in Höhe von 5.000 Euro, die das Erarbeiten künstlerischer Projekte – ob allein oder im Team – ermöglichen sollen, welche sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren lassen. Mit der Förderung soll ein Freiraum geschaffen werden besonders für künstlerische Arbeiten, deren Entwicklung (z. B. gerade wegen ihres Forschungsanspruchs) im Produktionsrahmen der Theaterinstitutionen nicht möglich ist. Darüber hinaus soll durch das Programm das Alumni-Netzwerk der HTA gestärkt werden. Das HTA-Postgraduiertenprogramm „Künstlerisches Forschen“ wird vom Frankfurt LAB realisiert.

Auf Basis einer erfreulichen Bewerbungslage hat sich eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Vertretern des Frankfurt LAB und Lehrenden der HTA sowie ehemalig Geförderten, für die Förderung fünf ambitionierter Forschungsprojekte von fünf Künstler:innen entschlossen. So widmet sich die Performancekünstlerin Jeanne J. Eschert im Projekt The Magic of Transition Darstellungsweisen von Geschlechtsangleichung, und greift dabei auf die Showtradition der Zauberkunst zurück. Das Forschungsinteresse der Diplom-Musikerin und ehemaligen Gesangsstudentin Desirée Hall richtet sich im Rahmen des Projekts Echo:Reflexion auf die Suche nach ästhetischen Zusammenhängen zwischen Neuer Musik und Gebärdensprache. Die Choreographin Olivia Hyunsin Kim setzt sich in Hysteria 2022 mit der Verbindung von chronischer Krankheit und speziell weiblich gelesenen Personen zugeschriebenen Krankheitsbildern auseinander. Verónica Garzón, ebenfalls Choreographin, widmet sich in PACTS dem Phänomen der absprachebasierten Zusammenarbeit auf körperlicher Ebene. Ausgangspunkt für das künstlerische Forschungsprojekt im Verlaufe der Nacht keine Bewegung der Dramaturgin Fanti Baum ist das 1974 vom Ministerium für Auswärtiger Angelegenheiten der DDR eingerichtete Feriendorf Menz für internationale Journalist:innen und Diplomat:innen in Brandenburg.

Zur kompletten Pressemitteilung

Kalender

Do, 1. Dezember 2022

HTA-Ringvorlesung mit Stefanie Reinsperger

18:30 Uhr, Online

Being on Stage (Off the Record)

Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste

Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23

 

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

Stefanie Reinsberger stammt aus Österreich, hat dort ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar 2011 abgeschlossen und wurde dann festes Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2014 wechselte sie ans Burgtheater, nach zwei Jahren an das Volkstheater in Wien und ist seit 2017 am Berliner Ensemble engagiert. Seit 2021 gehört sie auch als Kommissarin zum Tatort-Ermittlerteam Dortmund. Mit ihrer unbändigen Spielenergie hat sie von Anfang an viele Hauptrollen in sehr unterschiedlichen, vielfach ausgezeichneten Inszenierungen gespielt, obgleich sie nicht den gängigen Rollenerwartungen entsprach. In diesem Jahr erschien ihr erstes Buch Ganz schön wütend, in dem sie schonungslos über ihre Bodyshaming-Erfahrungen spricht. Sie kämpft für ein Theater, das sich gegen ästhetische Normen auflehnt und alle Gesellschaftsschichten erreichen will.

Kommende Termine:

01.12.2022, Online

Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de

Do, 15. Dezember 2022

HTA-Ringvorlesung mit Joana Tischkau

18:30 Uhr, Online

Being on Stage (Off the Record)

Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste

Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23

 

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

 ,„I am not here to convince, I am here to confuse“: Die Choreographin und Performancekünstlerin Joana Tischkau nimmt eine wichtige künstlerische Position ein, indem sie sub- und populärkulturelle, theatrale und choreographische Formen mit analytischer Schärfe, aktivistischer Dringlichkeit sowie einer nicht zu unterschätzenden unterhaltsamen Leichtigkeit in die Diskursfelder von Rassismus, Feminismus, Populärkultur und Schwarzer Deutscher Identität einbringt. Studiert hat sie in am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Masterprogramm für „Choreographie und Performance“.

Kommende Termine:

15.12.2022, Online

Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de

Do, 5. Januar 2023

HTA-Ringvorlesung mit Elias Eilinghoff

18:30 Uhr, Online

Being on Stage (Off the Record)

Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste

Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23

 

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

Elias Eilinghoff hat bis 2015 Schauspiel an der HfMDK Frankfurt am Main studiert und danach sein Erstengagement am Theater Basel unter der Intendanz von Andreas Beck wahrgenommen. 2019 ging er mit Beck ans Residenztheater München, 2021 wechselte er an das Volkstheater Wien unter der Intendanz von Kai Voges. In seinen bisherigen Theaterjahren arbeitete er mit vielen bekannten Regiekräften zusammen, die das zeitgenössische Schauspiel nachhaltig prägen: Claudia Bauer, Sebastian Baumgarten, Thom Luz, Julia Hölscher, Nora Schlocker, Simon Stone und in diesem Jahr auch mit dem Nature Theatre of Oklahoma. Als Alumnus kann er aus seiner Perspektive sehr genau reflektieren, ob die Ausbildung ihn gut für das Berufsleben vorbereitet hat und wie einschneidend der Eintritt in die Arbeitsrealität tatsächlich war.

Kommende Termine:

05.01.2023, Online

Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de

Do, 12. Januar 2023

HTA-Ringvorlesung mit Lisa Lucassen

18:30 Uhr, Online

Being on Stage (Off the Record)

Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste

Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23

 

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

Lisa Lucassen ist Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs She She Pop. In diesem Zusammenhang hat sie zahlreiche Produktionen vom Konzept über Textentwicklung, Proben, Kostümherstellung, Bühnenbildentwurf, technische Einrichtung bis zur Abrechnung begleitet. Und in den meisten Stücken der Gruppe stand sie als Performerin auf der Bühne, was unmittelbar die Frage aufwirft, welche Modi der Entscheidung notwendig, ratsam oder eher nicht empfehlenswert sind, wenn es darum geht, im Kollektiv vor Publikum zu agieren. Lisa Lucassen hat Angewandte Theaterwissenschaft am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen studiert und ist derzeit Vertretungsprofessorin für Regie an der HfMDK Frankfurt.

Kommende Termine:

12.01.2023, Online

Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de

Do, 19. Januar 2023

HTA-Ringvorlesung mit Frank Häusermann

18:30 Uhr, Online

Being on Stage (Off the Record)

Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste

Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23

 

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

Frank Häusermann, geboren 1992, absolvierte von 2010 bis Sommer 2012 die Schauspiel-Ausbildung von Theater HORA und ist seitdem festes Ensemblemitglied. Mit Jérôme Bels Produktion DISABLED THEATER wurde Theater HORA 2012 als eine der zehn besten Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Verleihung des «Alfred-Kerr-Darstellerpreis für die herausragende Leistung einer jungen Schauspielerin» an Frank Häusermann. 2014 wurde er zudem für den New Yorker «Bessie Award» nominiert. Seit 2011 wird Frank Häusermann von der Dokumentarfilmerin Andrea Pfalzgraf begleitet und war Protagonist der Filme “Goethe, Faust und Julia” und “I love me”. Als Schauspieler wirkt er in zahlreichen HORA-Produktionen und -Projekten mit und erarbeitet Solo-Performances wie „No Gambling“ (mit Simone Aughertlony) und “Ich bin´s Frank“ (mit Nele Jahnke). Dazu kommen noch eigene Regiearbeiten wie “Das ist Tanz”, “Dschungelbuch” und “Gott”, zusammen mit 14 anderen HORA-Regisseur*innen.

Kommende Termine:

19.01.2023, Online

Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de

Do, 2. Februar 2023

HTA-Ringvorlesung mit Maren Schwier

18:30 Uhr, Online

Being on Stage (Off the Record)

Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste

Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23

 

Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu  Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.

Die Sopranistin Maren Schwier schloss 2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bei Prof. Ursula Targler-Sell ihren Master in Operngesang ab, etablierte sich aber bereits während ihrer Studienzeit als gefragte Interpretin von Klassik bis zur zeitgenössischen Moderne. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Schwiers Leidenschaft gilt besonders zeitgenössischen Kompositionen, die ihre wandlungsfähige Stimme und ihre darstellerische Stärke fordern und fördern. So ist sie regelmäßig an Uraufführungen zeitgenössischer Werke beteiligt, entwickelt und bietet eigene Soloperformances dar und arbeitet mit Komponist:innen sowie verschiedenen Instrumentalensembles zusammen. Auch in eigenen Ensembles treibt sie die Entwicklung und Konzeption neuer Stücke und Performances voran.

Kommende Termine:

02.02.2023, Online

Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de