Das Buch „Ein recht großes Stück Himmel“ von Studierenden des Fachbereichs Bühnenbild/Szenischer Raum der Hochschule für Gestaltung Offenbach wurde im Wettbewerb „Die Schönsten Deutschen Bücher 2026“ ausgezeichnet. Herausgegeben von Fanti Baum und Heike Schuppelius, entstand die Publikation im Rahmen einer Bühnenbild-Exkursion nach Athen. Das Künstlerbuch verbindet Beobachtungen, Essays und fotografische Arbeiten und beschäftigt sich mit der Frage, wie Raum wahrgenommen und verstanden werden kann. Die Texte sind auf Deutsch und Griechisch gesetzt und erhalten durch die gleichwertige typografische Gestaltung beider Sprachen eine besondere visuelle Qualität. Die Jury lobte insbesondere das Zusammenspiel von Format, Typografie, Materialität und Buchbindung und bezeichnete das Buch als „Buch zum Flanieren“. Die Auszeichnung reiht die Arbeit in eine lange Geschichte herausragender deutscher Buchgestaltung ein: 2026 feiert die Stiftung Buchkunst ihr 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass werden vom 5. September bis zum 1. November 2026 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt ausgewählte „Schönste Deutsche Bücher“ aus sechs Jahrzehnten präsentiert. „Ein recht großes Stück Himmel“ steht damit beispielhaft für die aktuelle Buchgestaltung und zeigt, wie sich Bühnenbild, Fotografie, Text und grafische Gestaltung in einem eigenständigen künstlerischen Buchobjekt verbinden lassen.
Die aktuelle Ausschreibung für die HTA-Postgraduiertenförderung 2026 ist beendet. Informationen zu den neuen Stipendiat:innen und ihren Projekten finden Sie hier.
Die HTA-Postgraduiertenförderung ist ein Förderprojekt exklusiv für Absolvent:innen der im Rahmen der Hessischen Theaterakademie kooperierenden hessischen Studiengänge für Theater, Tanz und Performance Art. Ziel des Programms ist es, das Land Hessen für HTA-Alumni weiterhin als Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion künstlerischer Arbeit attraktiv zu halten und zugleich kreative Impulse für die hessischen Ausbildungs- und Produktionsstrukturen, die Theater vor Ort und die Künstlerinnen der regionalen Freien Szene zu schaffen.
Mit dem Schwerpunkt „Künstlerische Forschung“ richtet sich das Stipendienprogramm ausdrücklich an zukunftsgerichtete Projekte und Arbeitsweisen, deren Entwicklung innerhalb bestehender Theaterinstitutionen schwierig ist. Jährlich werden fünf Stipendien für Projekte vergeben, die sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren und dabei auch die Formen und Formate ihrer Recherche, Präsentation und Dokumentation reflektieren.
Ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für die Alumni der Hessischen Theaterakademie. Das Projekt wird durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur gefördert.
Die Ausschreibung für die nächste Förderrunde ist voraussichtlich ab Februar 2027 verfügbar.
Bei den Hessischen Theatertagen sind beide Festivalpreise an Produktionen von Studierenden der Hessischen Theaterakademie gegangen. Den mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreis erhielt „Hertopia“ von Pia Epping. Der mit 3.000 Euro dotierte Nachwuchspreis ging an die Tanzperformance „Speechless“ von Aleksandra Nowakowska und Andrzej Józefczyk.
Die ganze Pressemitteilung ist hier zu lesen.
Großer Erfolg für die Hessische Theaterakademie: Die Regiestudentin Elisa Künast (HfMDK Frankfurt) wurde beim renommierten Nachwuchsfestival Körber Studio Junge Regie 2026 am Thalia Theater Hamburg mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Ausgezeichnet wurde ihre Stückentwicklung ICH VERMISSE SIE HALT SCHON ODER DIE OSTDEUTSCHE FASSUNG BEWAHREN, die im Verbund der Hessischen Theaterakademie und in Kooperation mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt entstanden ist. Ausgangspunkt der Arbeit sind Interviews mit Frauen verschiedener Generationen aus Ostdeutschland, die sich mit den biografischen und gesellschaftlichen Folgen der Wende auseinandersetzen.
Die Jury würdigte insbesondere die poetische und zugleich eindringliche Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verlust und ostdeutscher Identität. Aus insgesamt 13 Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde Künasts Arbeit einstimmig ausgewählt.
Die gesamte Pressemeldung ist hier einzusehen.
Das szenische Projekt des Masterstudiengangs Dramaturgie unter der künstlerischen Leitung von Azadeh Ganjeh fragt nach Generationen, Erinnerung, Wissensweitergabe und Macht.
11.09.2026, Raum NG 1.741, Nebengebäude des IG-Farben-Hauses

01.10.2026
02.10.2026
03.10.2026
04.10.2026

01.10.2026
02.10.2026
03.10.2026
04.10.2026

01.10.2026
02.10.2026
03.10.2026
04.10.2026

01.10.2026
02.10.2026
03.10.2026
04.10.2026

08.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
09.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
10.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
11.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland

08.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
09.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
10.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
11.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland

08.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
09.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
10.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
11.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland

08.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
09.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
10.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland
11.10.2026, KokoTeatteri in Helsinki, Finland

30.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
31.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
01.11.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 578344146

30.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
31.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
01.11.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 578344146

30.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
31.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
01.11.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 578344146
17.11.2026, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Johanna Zorn (Salzburg) »Herauszufinden, was das Unmögliche ist« Ästhetische Erfahrung zwischen Einlassung und Ablösung Mit der Formulierung, es gelte »herauszufinden, was das Unmögliche ist«, konturiert die Lyrikerin Barbara Köhler poetische Welterschließung als eine Bewegung auf etwas hin, das sich dem bereits Gewussten und Gefühlten, Erlebten und Erdachten entzieht. Der Vortrag nimmt diese Bewegung auf und verfolgt an theatralen Anordnungen das Verhältnis von Einlassung in und Ablösung von der ästhetischen Situation. Gerade dort, wo körperliche Affizierung und atmosphärische Intensität Nähe und situatives Eingebundensein erzeugen, stellt sich die Frage, ob Erfahrung auf ein Außen verweist oder sich im Wiedererkennen eigener Gewissheiten schließt. Nähe wäre dann nicht umstandslos mit einer Öffnung auf Anderes gleichzusetzen, Distanz ebenso wenig mit dessen Erkenntnis. In den Blick geraten damit Konstellationen des zeitgenössischen Theaters, in denen körperliche Affizierung und reflexiver Abstand ineinandergreifen und das Begehren nach Zugehörigkeit auf Unterschiede, Grenzen und Wiedersprüche trifft. In diesem Verhältnis stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob das Gemeinsame zum Resonanzraum eigener Gewissheiten wird oder ob sich darin eine Bewegung auf das Unmögliche hin öffnen kann. Johanna Zorn ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und ist seit Mai 2025 Professorin für Performance and Theatre Studies an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie gegenwärtig einen wissenschaftlich-künstlerischen MA für Performance Studies und Dramaturgie entwickelt. Herausgeberin von Intensive Umgebungen. Zu environmentalen Gefügen ästhetischer Erfahrung (Forum Modernes Theater, 2023).
Adrian Heathfield (London) TBA
Prarthana Purkayastha (London) Dance and Theatre in the Age of Mechanical Reprodarshan Prarthana Purkayastha (Royal Holloway University of London) is the author of Indian Modern Dance, Feminism and Transnationalism (2014, Palgrave Macmillan); The Archives and Afterlives of Nautch Dancers in India (Cambridge University Press, 2025); and co-editor of the Oxford Handbook of Indian Dance (Oxford University Press, 2026).
17.11.2026, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Johanna Zorn (Salzburg) »Herauszufinden, was das Unmögliche ist« Ästhetische Erfahrung zwischen Einlassung und Ablösung Mit der Formulierung, es gelte »herauszufinden, was das Unmögliche ist«, konturiert die Lyrikerin Barbara Köhler poetische Welterschließung als eine Bewegung auf etwas hin, das sich dem bereits Gewussten und Gefühlten, Erlebten und Erdachten entzieht. Der Vortrag nimmt diese Bewegung auf und verfolgt an theatralen Anordnungen das Verhältnis von Einlassung in und Ablösung von der ästhetischen Situation. Gerade dort, wo körperliche Affizierung und atmosphärische Intensität Nähe und situatives Eingebundensein erzeugen, stellt sich die Frage, ob Erfahrung auf ein Außen verweist oder sich im Wiedererkennen eigener Gewissheiten schließt. Nähe wäre dann nicht umstandslos mit einer Öffnung auf Anderes gleichzusetzen, Distanz ebenso wenig mit dessen Erkenntnis. In den Blick geraten damit Konstellationen des zeitgenössischen Theaters, in denen körperliche Affizierung und reflexiver Abstand ineinandergreifen und das Begehren nach Zugehörigkeit auf Unterschiede, Grenzen und Wiedersprüche trifft. In diesem Verhältnis stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob das Gemeinsame zum Resonanzraum eigener Gewissheiten wird oder ob sich darin eine Bewegung auf das Unmögliche hin öffnen kann. Johanna Zorn ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und ist seit Mai 2025 Professorin für Performance and Theatre Studies an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie gegenwärtig einen wissenschaftlich-künstlerischen MA für Performance Studies und Dramaturgie entwickelt. Herausgeberin von Intensive Umgebungen. Zu environmentalen Gefügen ästhetischer Erfahrung (Forum Modernes Theater, 2023).
Adrian Heathfield (London) TBA
Prarthana Purkayastha (London) Dance and Theatre in the Age of Mechanical Reprodarshan Prarthana Purkayastha (Royal Holloway University of London) is the author of Indian Modern Dance, Feminism and Transnationalism (2014, Palgrave Macmillan); The Archives and Afterlives of Nautch Dancers in India (Cambridge University Press, 2025); and co-editor of the Oxford Handbook of Indian Dance (Oxford University Press, 2026).
17.11.2026, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Johanna Zorn (Salzburg) »Herauszufinden, was das Unmögliche ist« Ästhetische Erfahrung zwischen Einlassung und Ablösung Mit der Formulierung, es gelte »herauszufinden, was das Unmögliche ist«, konturiert die Lyrikerin Barbara Köhler poetische Welterschließung als eine Bewegung auf etwas hin, das sich dem bereits Gewussten und Gefühlten, Erlebten und Erdachten entzieht. Der Vortrag nimmt diese Bewegung auf und verfolgt an theatralen Anordnungen das Verhältnis von Einlassung in und Ablösung von der ästhetischen Situation. Gerade dort, wo körperliche Affizierung und atmosphärische Intensität Nähe und situatives Eingebundensein erzeugen, stellt sich die Frage, ob Erfahrung auf ein Außen verweist oder sich im Wiedererkennen eigener Gewissheiten schließt. Nähe wäre dann nicht umstandslos mit einer Öffnung auf Anderes gleichzusetzen, Distanz ebenso wenig mit dessen Erkenntnis. In den Blick geraten damit Konstellationen des zeitgenössischen Theaters, in denen körperliche Affizierung und reflexiver Abstand ineinandergreifen und das Begehren nach Zugehörigkeit auf Unterschiede, Grenzen und Wiedersprüche trifft. In diesem Verhältnis stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob das Gemeinsame zum Resonanzraum eigener Gewissheiten wird oder ob sich darin eine Bewegung auf das Unmögliche hin öffnen kann. Johanna Zorn ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und ist seit Mai 2025 Professorin für Performance and Theatre Studies an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie gegenwärtig einen wissenschaftlich-künstlerischen MA für Performance Studies und Dramaturgie entwickelt. Herausgeberin von Intensive Umgebungen. Zu environmentalen Gefügen ästhetischer Erfahrung (Forum Modernes Theater, 2023).
Adrian Heathfield (London) TBA
Prarthana Purkayastha (London) Dance and Theatre in the Age of Mechanical Reprodarshan Prarthana Purkayastha (Royal Holloway University of London) is the author of Indian Modern Dance, Feminism and Transnationalism (2014, Palgrave Macmillan); The Archives and Afterlives of Nautch Dancers in India (Cambridge University Press, 2025); and co-editor of the Oxford Handbook of Indian Dance (Oxford University Press, 2026).