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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ ...
Roederstein-Stipendien zur Förderung von Künstlerinnen an vier HTA-Absolventinnen ...
Ausschreibung "Kunst als Soziale Praxis" ...
Learning to Learn – HTA Ringvorlesung, Summer Semester 2024 ...
HTA-Förderung "Accessibility" ...
Ältere Einträge

Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“

Das Frankfurt LAB vergibt 2024 fünf Postgraduiertenstipendien „Künstlerisches Forschen“ an Absolvent*innen der Hessischen Theaterakademie. Gefördert werden Projekte, die sich als künstlerische Forschung definieren lassen, mit je 5.000 Euro, ermöglicht durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Eine Jury hat aus über 50 Bewerbungen fünf herausragende Projekte von Rebecca Ajnwojner, ASJA, Anna Krauß, Isabell Ratzinger und Judith Strodtkötter ausgewählt.
Die Pressemitteilung findet ihr hier.

Roederstein-Stipendien zur Förderung von Künstlerinnen an vier HTA-Absolventinnen

Gleich vier Absolventinnen von HTA-Studiengängen erhalten 2024 eines der nachgefragten Roederstein-Stipendien des Landes Hessen für in Hessen ausgebildete oder tätige Künstlerinnen. Carolin Millner, Alumna des Regiestudiengangs an der HfMDK Frankfurt, wurde mit einem von zwei Hauptstipendien ausgezeichnet. Zwei von drei Nachwuchsstipendien gegen an Anna Lublina und Emmilou Rößling, beide Absolventinnen des Masterprogramms Choreographie und Performance an der JLU Gießen. Eines von fünf Arbeitsstipendien erhält die Kulturjournalistin Esther Boldt, Alumna der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen.
 
Weitere Informationen und Begründungen der Jury unter https://wissenschaft.hessen.de/presse/land-foerdert-kuenstlerinnen-mit-neun-ottilie-roederstein-stipendien.

 

Ausschreibung "Kunst als Soziale Praxis"

Ab Oktober 2024 findet zum zweiten Mal das Programm "Kunst als Soziale Praxis" von Hessischer Theaterakademie und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. statt. Es richtet sich an Künstler:innen aller Disziplinen, die über erste Erfahrungen in der künstlerischen Arbeit in sozialen Feldern oder der kulturellen Bildung verfügen. Im Rahmen von vier dialogorientierten Modulen bietet das Programm die Möglichkeit, von und mit Gastdozent:innen aus unterschiedlichen Kontexten kultureller, soziokultureller und soziopolitischer Arbeit zu lernen und sich gemeinsam über die eigenen Praktiken und Disziplinen auszutauschen. Das Programm besteht aus vier Modulen und findet im Frankfurt, St. Erme und dem Odenwald statt. Die Ausschreibung findet Ihr HIER sowie hier: www.kunstalssozialepraxis.de

Bewerbungsschluss: 12.6.



Learning to Learn – HTA Ringvorlesung, Summer Semester 2024

Learning affects us all. Neither is knowledge objective, nor is learning neutral. Yet we often participate in learning processes without questioning them more closely. Who learns what, using which methods? How is it that universities and schools have for so long been spaces that not only tell us what to learn, but also dictate how we should learn it? What and who is excluded from academic learning? And why? And what approaches are there, especially in and from the arts, to practicing other ways and forms of learning, knowledge production and knowledge sharing? 

 

The HTA lecture series invites five positions to five sessions, each of which will share with us their strategies, practices and techniques of different, playful or artistic learning in a lecture, followed by a workshop (normally) the day after. 

 

OMSK Social Club: On Learning and Games:

Do, 2.5., 18-20h Lecture / Fr, 3.5., 10-14h Workshop

 

PAWEL DUDUS aka CHILL & MELANIE BONAJO: On Learning and Skinships:

Do, 23.5., 12-16h Workshop  -  Studio MA CoDE, Eschersheimer Landstr. 50-54, Frankfurt

               18-20h Lecture  -  Studio MA CoDE, Eschersheimer Landstr. 50-54, Frankfurt

 

KATHERINE BALL: On Learning and Infrastructures:

Do, 27.6., 15-16.30h Lecture

               18-21h Workshop

 

ALEX MARTINIS ROE: On Learning and Feminist Collectives:

Do, 11.7., 18-20h Lecture 

Fr, 12.7., 10-14h Workshop  -  Studio MA CoDE, Eschersheimer Landstr. 50-54, Frankfurt

 

VALENTINA DESIDERI: On Learning and Artmaking:

Do, 18. 7., 18-20h Lecture

Fr, 19.7., 10-14h Workshop  -  Studio MA CoDE, Eschersheimer Landstr. 50-54, Frankfurt

 

INSTAGRAMKANAL

 



HTA-Förderung "Accessibility"

Die Hessische Theaterakademie vergibt erstmals für das Sommersemester 2024 und das Wintersemester 2024/25 insgesamt zwei bis vier Projektförderungen im Bereich "Accessibility" mit einer Dotierung von je 2.500 bis 5.000€. Die Förderung richtet sich an Projekte von oder mit Studierenden der HTA, die entweder künstlerische Arbeiten im Bereich der "Aesthetics of Access" entwickeln oder konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit umsetzen möchten. Dabei werden bevorzugt innovative Ansätze gesucht, die die uneingeschränkte Zugänglichkeit in den darstellenden Künsten fördern.

Ausschreibung hier einsehrbar

Kalender

Do, 20. Juni 2024

Orlando - Eine Biografie

19:30 – 21:20 Uhr, Schauspielhaus Frankfurt

Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –

Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.

Kommende Termine:

20.06.2024, Schauspielhaus Frankfurt

Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)

https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/

Sa, 22. Juni 2024

Heat up

20:00 Uhr, Stadttheater Gießen, Kleines Haus

Tanz x Performance von Marie-Lena Kaiser
Mit englischer Sprache

UA

Premiere: 14. Juni 2024, 20:00 Uhr, Kleines Haus, Stadttheater Gießen

Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen.

Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie.

  • Regie & Choreografie: Marie-Lena Kaiser
    Musik & Komposition: Maria Trautmann, Maika Küster
    Bühne & Kostüme: Lukas Noll
    Dramaturgie: Caroline Rohmer, Laura Salerno
    Choreografische Assistenz & Rehearsal Director: Niv Melamed
    Mit: Gustravo de Oliveira Leite, Pin-Chen Hsu, Maja Mirek, Magdalena Stoyanova, Omar Torrico Real

Kommende Termine:

22.06.2024, Stadttheater Gießen, Kleines Haus

Tickets:

Online: https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/heat-up/

Analog: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telefon: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de

Mo, 24. Juni 2024

Der stumme Diener

20:00 Uhr, Mainz Residenz im Kurfürstlichen SchlossPeter-Altmeier-Allee 955116 Mainz

von Harold Pinter

The Dumb Waiter, 1957 / Deutsch von Michael Walter

 

Gus und Ben sind Profikiller. Ihr Job so simpel wie drastisch und vor allem immer der Gleiche. Sie warten: Auf Anweisungen und den nächsten Auftrag, der jeden Moment das Leben eines namenlosen Unbekannten beenden kann. In heruntergekommenen Hotelzimmern harren sie aus, bis ihre anonymen Auftraggeber das nächste Opfer ausrufen, erledigen kurz und schmerzlos ihren Job und verschwinden so unauffällig wie sie kamen in die nächste Stadt, zur nächsten Instruktion. Doch dieses Mal scheint etwas anders zu sein. Während der schier endlosen Warterei erhalten Gus und Ben plötzlich sonderbare Anweisungen über einen Speiseaufzug. Auf unbedingte Befehlstreue getrimmt, versuchen sie die Wünsche der unbekannten Bittsteller zu befriedigen. Da empfängt Ben den erwarteten Befehl, der jeweils die Ankunft des Opfers meldet, er zielt auf den Eintretenden und

Nobelpreisträger Harold Pinter schrieb dieses Gangsterdrama, das gerade durch seine Komik immer bitterer wird, im Stil des absurden Theaters. Dabei gelingt ihm eine minutiöse Darstellung des Alltäglichen und gleichzeitig eine kraftvolle Allegorie auf eine Gesellschaft der Hörigkeit, die sich der Frage stellen muss: Wer bestimmt mein Handeln?

  • Inszenierung: Ramón Jeronimo Wirtz
  • Ausstattung: Marielle Sokoll
  • Dramaturgie: Lara Fritz
  • Sound und Design: Jona Heckmann
  • Ben: Klaus Köhler
  • Gus: Johannes Schmidt

 

Infos und Karten HIER

Ein Studienprojekt des BA Regie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA).

Kommende Termine:

24.06.2024, Mainz Residenz im Kurfürstlichen SchlossPeter-Altmeier-Allee 955116 Mainz

Di, 25. Juni 2024

Jour fixe / Buchvorstellung mit Richard Gough, Ruth Kanner und Freddie Rokem

16:00 Uhr, Goethe Universität, Campus Westend, IG-Farben Haus, Raum 1.411

Richard Gough ist künstlerischer Leiter des Centre for Performance Research (CPR), Chefredakteur der Zeitschrift Performance Research, von Performance Books und Black Mountain Press. Er lehrte als Professor für Performance Research an den Universitäten Falmouth und Aberystwyth und war Gründungspräsident (1997-2001) von Performance Studies international (PSi). Er führte Regie bei mehr als siebzig Produktionen, die häufig durch ganz Europa tourten und hat zahlreiche internationale Theaterprojekte kuratiert und organisiert. Im Jour Fixe der Theaterwissenschaft stellt er seine Arbeit vor und zur Diskussion. 

Ein zweiter Teil seines Besuchs in Frankfurt wird der Präsentation des kürzlich in einer von ihm herausgegebenen Reihe erschienenen Buches „In Praise of Sideways“ gewidmet sein, der ersten umfassenden Publikation über die virtuose Aufführungspraxis der Ruth Kanner Theatre Group (Tel Aviv), die eine einzigartige Form des Erzähltheaters perfektioniert hat. Ihre Theaterpraxis, in dunklen politischen Zeiten entstanden, trägt Spuren der katastrophalen Situation, die sie umgibt. Und doch hält sie gegen alle Widerstände an der Hoffnung fest - einer Hoffnung, die in Elementen der Gegenwart Bestand hat, die sich nicht auf Sinn und Bedeutung reduzieren lassen und deshalb als Gesten im Sinne Kafkas und Benjamins in eine andere Zukunft weisen. Die Regisseurin Ruth Kanner und der am Buch beteiligte Theaterwissenschaftler Freddie Rokem werden für die Hybrid-Veranstaltung aus Tel Aviv bzw. Jerusalem zugeschaltet.



Kommende Termine:

25.06.2024, Goethe Universität, Campus Westend, IG-Farben Haus, Raum 1.411

Do, 27. Juni 2024

GIANTS

Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.

Beteiligte: 

  • Concept: Lena Appel
  • Choreography: Lena Appel, Joana Ferraz
  • Performance: Joana Ferraz, annu koetter, Lena Appel
  • Window Painting and overall Support: Maria Moritz
  • Props and stage: Carla Renée Loose, Lena Appel
  • Costume: Carla Renée Loose
  • Sound: Nikki Buzzi
  • Light: Lena Appel
  • Curation: Leonie Emeka

Kommende Termine:

27.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Premiere



29.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

30.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Fr, 28. Juni 2024

NACH UNS DIE ANGST

20:00 Uhr, Stadttheater Gießen
 
Clankriminalität, Silvesternacht und gemachte Zähne. Der Diskurs um Migration und Asyl wird seit Jahrzehnten von verzerrten Fakten, antimigrantischen Kampfbegriffen und gezielten Lügen geprägt. Im Strudel der Boulevardpresse werden Gesetze verschärft, polizeiliche Maßnahmen ergriffen, und es wird ein zunehmend radikales Vokabular rechter Parteien gefördert. Im Kreuzfeuer der verschiedenen Projektionsversuche finden sich drei Menschen wieder, die auf ihre jeweils eigene Art versuchen, ihr Existenzanrecht in der Gesellschaft zu erkämpfen. Drei ehemals enge Freunde begegnen sich und werden von ihren unterschiedlichen Strategien und Idealen auseinandergetrieben. Eine von ihnen hat einen verheerenden Roman über ihr gemeinsames Aufwachsen geschrieben. Doch von welchen Vorurteilen ist ihr Blickwinkel geprägt? Nach uns die Angst beleuchtet das Aufwachsen in verschiedenen Welten, die Dynamik konkurrierender Geschlechterrollen, die Komplexität identitätsstiftender Kollektive und fragt, wer eigentlich diese Geschichten erzählt und mit welchem Recht sie das tun.
 
  • Schauspiel: Daniel Krimsky, Amina Merai, Arsalan Naimi.
    Bühnenbild: Valeria Castaño Moreno.
    Kostümbild: Mirjam Kiefer.
    Sounddesign: Barnabas Vollmar.
    Dramaturgie: Anton Svoboda.
    Regie: Redjep Hajder.

Kommende Termine:

28.06.2024, Stadttheater Gießen

Sa, 29. Juni 2024

GIANTS

Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.

Beteiligte: 

  • Concept: Lena Appel
  • Choreography: Lena Appel, Joana Ferraz
  • Performance: Joana Ferraz, annu koetter, Lena Appel
  • Window Painting and overall Support: Maria Moritz
  • Props and stage: Carla Renée Loose, Lena Appel
  • Costume: Carla Renée Loose
  • Sound: Nikki Buzzi
  • Light: Lena Appel
  • Curation: Leonie Emeka

Kommende Termine:

27.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Premiere



29.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

30.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

So, 30. Juni 2024

GIANTS

Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.

Beteiligte: 

  • Concept: Lena Appel
  • Choreography: Lena Appel, Joana Ferraz
  • Performance: Joana Ferraz, annu koetter, Lena Appel
  • Window Painting and overall Support: Maria Moritz
  • Props and stage: Carla Renée Loose, Lena Appel
  • Costume: Carla Renée Loose
  • Sound: Nikki Buzzi
  • Light: Lena Appel
  • Curation: Leonie Emeka

Kommende Termine:

27.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Premiere



29.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

30.06.2024, Parfümerie Jürgen-Ponto-Platz 2 60329 Frankfurt am Main

Do, 11. Juli 2024

Learning to Learn – HTA Ringvorlesung, Summer Semester 2024

18:00 – 20:00 Uhr

About HTA Ringvorlesung 2024

Learning affects us all. Neither is knowledge objective, nor is learning neutral. Yet we often participate in learning processes without questioning them more closely. Who learns what, using which methods? How is it that universities and schools have for so long been spaces that not only tell us what to learn, but also dictate how we should learn it? What and who is excluded from academic learning? And why? And what approaches are there, especially in and from the arts, to practicing other ways and forms of learning, knowledge production and knowledge sharing? 

 

The HTA lecture series invites five positions to five sessions, each of which will share with us their strategies, practices and techniques of different, playful or artistic learning in a lecture, followed by a workshop (normally) the day after. 

Kommende Termine:

11.07.2024

12.07.2024

18.07.2024

19.07.2024

ZUM INSTAGRAMKANAL

Fr, 12. Juli 2024

Geh zur Ruh'

Rottstr5 Kunsthallen Bochum

Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.

Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum 

Tickets:

https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh

Kommende Termine:

12.07.2024, Rottstr5 Kunsthallen Bochum

13.07.2024, Rottstr5 Kunsthallen Bochum

21.09.2024, Theater im Park Bad Oeynhausen

Learning to Learn – HTA Ringvorlesung, Summer Semester 2024

10:00 – 14:00 Uhr

About HTA Ringvorlesung 2024

Learning affects us all. Neither is knowledge objective, nor is learning neutral. Yet we often participate in learning processes without questioning them more closely. Who learns what, using which methods? How is it that universities and schools have for so long been spaces that not only tell us what to learn, but also dictate how we should learn it? What and who is excluded from academic learning? And why? And what approaches are there, especially in and from the arts, to practicing other ways and forms of learning, knowledge production and knowledge sharing? 

 

The HTA lecture series invites five positions to five sessions, each of which will share with us their strategies, practices and techniques of different, playful or artistic learning in a lecture, followed by a workshop (normally) the day after. 

Kommende Termine:

11.07.2024

12.07.2024

18.07.2024

19.07.2024

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Sa, 13. Juli 2024

Geh zur Ruh'

Rottstr5 Kunsthallen Bochum

Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.

Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum 

Tickets:

https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh

Kommende Termine:

12.07.2024, Rottstr5 Kunsthallen Bochum

13.07.2024, Rottstr5 Kunsthallen Bochum

21.09.2024, Theater im Park Bad Oeynhausen

Do, 18. Juli 2024

Learning to Learn – HTA Ringvorlesung, Summer Semester 2024

18:00 – 20:00 Uhr

About HTA Ringvorlesung 2024

Learning affects us all. Neither is knowledge objective, nor is learning neutral. Yet we often participate in learning processes without questioning them more closely. Who learns what, using which methods? How is it that universities and schools have for so long been spaces that not only tell us what to learn, but also dictate how we should learn it? What and who is excluded from academic learning? And why? And what approaches are there, especially in and from the arts, to practicing other ways and forms of learning, knowledge production and knowledge sharing? 

 

The HTA lecture series invites five positions to five sessions, each of which will share with us their strategies, practices and techniques of different, playful or artistic learning in a lecture, followed by a workshop (normally) the day after. 

Kommende Termine:

11.07.2024

12.07.2024

18.07.2024

19.07.2024

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Fr, 19. Juli 2024

Learning to Learn – HTA Ringvorlesung, Summer Semester 2024

10:00 – 14:00 Uhr

About HTA Ringvorlesung 2024

Learning affects us all. Neither is knowledge objective, nor is learning neutral. Yet we often participate in learning processes without questioning them more closely. Who learns what, using which methods? How is it that universities and schools have for so long been spaces that not only tell us what to learn, but also dictate how we should learn it? What and who is excluded from academic learning? And why? And what approaches are there, especially in and from the arts, to practicing other ways and forms of learning, knowledge production and knowledge sharing? 

 

The HTA lecture series invites five positions to five sessions, each of which will share with us their strategies, practices and techniques of different, playful or artistic learning in a lecture, followed by a workshop (normally) the day after. 

Kommende Termine:

11.07.2024

12.07.2024

18.07.2024

19.07.2024

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Sa, 21. September 2024

Geh zur Ruh'

Theater im Park Bad Oeynhausen

Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.

Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum 

Tickets:

https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh

Kommende Termine:

12.07.2024, Rottstr5 Kunsthallen Bochum

13.07.2024, Rottstr5 Kunsthallen Bochum

21.09.2024, Theater im Park Bad Oeynhausen