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In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Aktuelles

Neues Präsidium der HTA ...
Postgraduiertenförderung für HTA-Alumni 2026 ...
Berufsbegleitendes Studienprogramm „Kunst als Soziale Praxis“ findet an der Frankfurt University of Applied Sciences ein neues Zuhause ...
Die Hessische Theaterakademie trauert um Ruth Wagner ...
Tony-Sender-Preis für eine Absolventin des internationalen MA Choreography and Performance ...
Ältere Einträge

Neues Präsidium der HTA

Die Hessische Theaterakademie hat ein neues Präsidium. Seit dem 21. Februar 2026 ist Bojana Kunst neue Präsidentin der Akademie und folgt auf Ingo Diehl, der das Amt acht Jahre innehatte. Kunst leitet den Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und ist international als Forscherin zu zeitgenössischer Performance, Theater und Tanz ausgewiesen. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze der HTA. Das Amt der Vizepräsidentin übernimmt Dorothea Hartmann, Intendantin des Hessisches Staatstheater Wiesbaden. Sie folgt auf Karsten Wiegand, Intendant des Staatstheaters Darmstadt. Kunst und Hartmann wollen die institutionsübergreifende Zusammenarbeit, Ausbildung und Forschung weiter stärken. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Vielfalt und die aktive Rolle der Studierenden für ein Theater der Zukunft.
Die gesamte Pressemeldung ist hier einzusehen.

Postgraduiertenförderung für HTA-Alumni 2026

Das Frankfurt LAB vergibt 2026 erneut Postgraduiertenstipendien für künstlerische Forschung an Alumni der Hessische Theaterakademie. Gefördert werden ergebnisoffene künstlerische Recherchevorhaben mit 5.000 Euro für zwei Monate. Die Förderung wird ermöglicht durch das Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Bewerbungsschluss ist der 25. März 2026.

Alle Informationen sind hier zu finden. 

Berufsbegleitendes Studienprogramm „Kunst als Soziale Praxis“ findet an der Frankfurt University of Applied Sciences ein neues Zuhause

Das berufsbegleitende Studienprogramm „Kunst als Soziale Praxis“ (KASP) wird ab Herbst 2026 an der Frankfurt University of Applied Sciences fortgeführt und weiterentwickelt. Das von der Crespo Foundation finanzierte Programm wurde 2023 als zweijähriges Pilotprojekt von der Hessischen Theaterakademie (HTA) und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt initiiert. KASP eröffnet Künstler:innen neue Perspektiven der Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus Kultur, Sozialarbeit und Wissenschaft und erprobt neue Formen gesellschaftlichen Miteinanders. Das Zertifizierungsangebot soll weiterhin jährlich rund 20 Kunstschaffende aufnehmen; der Start von KASP II ist für Herbst 2026 geplant. Kooperationspartner sind unter anderem die HTA, die HfMDK sowie der Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern an der Frankfurt UAS.

Weitere Informationen unter www.frankfurt-university.de / pressestelle_at_fra-uas.de

Pressemitteilung hier. 

Die Hessische Theaterakademie trauert um Ruth Wagner

Die Hessische Theaterakademie trauert um Ruth Wagner. Als ehemalige Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst setzte sie maßgebliche Impulse für die Theaterlandschaft in Hessen. Auch durch ihren intensiven persönlichen Einsatz gelang im Jahr 2002 die Gründung einer Hessischen Theaterakademie, auf Grundlage einer Initiative des damaligen Leiters des Regiestudiengangs an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, Prof. Hans Hollmann. Mit großem Engagement stärkte sie damit die akademische Theaterausbildung und erhöhte die Kooperationsfähigkeit institutioneller Strukturen. 

Früh erkannte Ruth Wagner die Bedeutung einer vernetzten Ausbildung, die Studium, Praxis und Produktion miteinander verbindet. Davon profitieren die Kooperationen zwischen Hochschulen und Bühnen in Hessen bis heute. Auf diese Weise förderte Ruth Wagner künstlerische Freiheit sowie Qualität des zeitgenössischen Theaters und trug zur Etablierung einer generationsübergreifend forschenden Praxis bei, die Fragen nach der Zukunft der Darstellenden Künste stellt. Ihr Dialog mit der Hessischen Theaterakademie war stets von Vertrauen, Offenheit und großer Sachkenntnis geprägt.

Mit Ruth Wagner verliert die Theaterausbildung in Hessen eine visionäre Unterstützerin. Die Hessische Theaterakademie bewahrt ihr ein dankbares Andenken.

Tony-Sender-Preis für eine Absolventin des internationalen MA Choreography and Performance

Wir freuen uns, dass die HTA-Absolventin Frau Bárbara Luci Carvalho mit dem Tony-Sender-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet wird. Der Preis wird als Anerkennung für ihr frauenpolitisches Engagement verliehen. Bárbara Luci Carvalho hat derzeit ihren Masterstudiengang MA Choreography and Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft abgeschlossen.

Bárbara Luci Carvalho ist eine multidisziplinäre Künstlerin und Pädagogin, die aus einer dekolonialen und migrantischen Perspektive im Bereich Theater und Tanz arbeitet. Sie stammt aus Brasilien und lebt in Frankfurt am Main. Sie entwickelt internationale künstlerische und pädagogische Projekte, die afrobrasilianischen und zeitgenössischen Tanz, Physical Theatre und Community-Performance verbinden. Ihre Arbeit betont partizipative Kunst, körperzentrierte Praxis und feministische Theaterpädagogik, oft in öffentlichen Räumen oder an ungewöhnlichen Orten. Als künstlerische Leiterin des International Women Theatre Festival und Mitarbeiterin von antagon TheaterAKTion kuratiert und koordiniert sie Projekte, die unter anderem durch Erasmus+ und Creative Europe gefördert werden. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen choreografische und kollaborative Prozesse mit unterschiedlichen Gemeinschaften, mit dem Ziel gesellschaftliche Veränderung, kulturellen Austausch und kollektive Erfahrungen zu ermöglichen.

Mit dem Tony-Sender-Preis ehrt die Stadt Frankfurt Frauen, die sich in besonderem Maße für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie gegen Benachteiligung und Diskriminierung einsetzen. Dies kann zum Beispiel durch kritische Filme, politisches Kabarett, das Engagement für inhaftierte Frauen, Bildungsarbeit mit Migrantinnen oder die Unterstützung von Alleinerziehenden geschehen. Der Preis wird alle zwei Jahre an Frankfurter Frauen oder an Institutionen vergeben, die sich zu einem stadtbezogenen Thema frauenpolitisch in kultureller, sozialer oder gesellschaftspolitischer Hinsicht besonders verdient gemacht haben.

Die feierliche Preisverleihung findet am 28. November in Frankfurt Römer statt.

Kalender

Fr, 13. März 2026

Zwei Soldaten

19:30 Uhr, Staatstheater Wiesbaden, Studio
Schauspiel von Maria Lazar
Inszenierung: Julia Gudi (Regie, HfMDK)
 
Die Novelle „Zwei Soldaten“ von Maria Lazar kommt erstmals auf die Bühne. Regieabsolventin Julia Gudi legt in der Uraufführung des verschollen geglaubten Werks der österreichischen Autorin über zwei sterbende Soldaten im Wüstensand des Zweiten Weltkriegs schonungslos offen, wie in Zeiten neuer Kriege und gesellschaftlicher
Spaltungen Gehorsam, Angst und Ideologie Menschen verändern. Eine Auseinandersetzung, die fragt, wie dringlich Moral, Verantwortung und Menschlichkeit heute wirklich sind.


Karten und weitere Informationen hier. 

Kommende Termine:

13.03.2026, Staatstheater Wiesbaden, Studio

Premiere



01.04.2026

Fr, 20. März 2026

soft archives

17:00 – 21:00 Uhr, Produktionshaus Naxos
MA ATW Abschlusstück von Eva Streit
 
Eva Streit, Paula Elena Noack, anne-kathrin hartmann, Franziska Schmittlein, Greta Katharina Klein, Bärbel Dick-Fritzsche, Verena Wais, Eva Streit, Josephine Pascale Rudolph, Leonie Hanna Kopineck, Marie Engert, Dana Lienert, Lou Hampel
 
 
How to archive a memory? How to archive feelings? soft archives untersucht Textilien als kollektive Archive und Träger von Erinnerung. In offenen Crafting-Sessions erforschen Teilnehmende mit dem künstlerischen Team, wie sich Sehnsucht, Zugehörigkeit und Erfahrungen in ein Material einschreiben und verweben lassen und was im Zusammenkommen entsteht, während die Hände beschäftigt sind. Das wachsende Geflecht mündet in eine multisensorische Installation mit integrierter Audiodeskription, in der Besucher*innen in ein weiches Archiv eintauchen und dieses weiterspinnen können.
 
Mehr Informationen hier. 

Kommende Termine:

20.03.2026, Produktionshaus Naxos

21.03.2026, Produktionshaus Naxos

Sa, 21. März 2026

soft archives

16:00 – 21:00 Uhr, Produktionshaus Naxos
MA ATW Abschlusstück von Eva Streit
 
Eva Streit, Paula Elena Noack, anne-kathrin hartmann, Franziska Schmittlein, Greta Katharina Klein, Bärbel Dick-Fritzsche, Verena Wais, Eva Streit, Josephine Pascale Rudolph, Leonie Hanna Kopineck, Marie Engert, Dana Lienert, Lou Hampel
 
 
How to archive a memory? How to archive feelings? soft archives untersucht Textilien als kollektive Archive und Träger von Erinnerung. In offenen Crafting-Sessions erforschen Teilnehmende mit dem künstlerischen Team, wie sich Sehnsucht, Zugehörigkeit und Erfahrungen in ein Material einschreiben und verweben lassen und was im Zusammenkommen entsteht, während die Hände beschäftigt sind. Das wachsende Geflecht mündet in eine multisensorische Installation mit integrierter Audiodeskription, in der Besucher*innen in ein weiches Archiv eintauchen und dieses weiterspinnen können.
 
Mehr Informationen hier. 

Kommende Termine:

20.03.2026, Produktionshaus Naxos

21.03.2026, Produktionshaus Naxos

Thinking in Clouds

19:00 – 21:00 Uhr, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg
MA Abschlussstück ChrisTina Maria Ulrich
 
Konzept: ChrisTina Maria Ulrich (she/they/Name) Text: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Performance: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine Bühnenbild: Mica Haubrich (they/them), Denise Lim (she/they) Musik & Sound Design: Hannah Launikovich (sie/ihr) Sound Programming: Till Bürgin (they/them) Awareness Konzept: Mica Haubrich Mental Health First Aid: Mica Haubrich Visual Art: Gökçe Göbüt (she/they) Video: Simon Lenzen (he/him) Lichtdesign: Lucas Guigonis (they/ them) Grafikdesign: Lou Hampel (sie/alle) Fotos: Nargess Behrouzian (sie/ihr) Videodokumentation: Lucía Nacht (she/her) Initiatior*innen: Lagha Ghavam, Lou Hampel, Barbara Krzoska, Mikosch Loutsenko, Greta Katharina Klein, Mona Altmann Betreuung: Bojana Kunst, Philipp Schulte Besonderes Danke an: Lucas Guigonis, Caspar Weimann, Claire Sobotkke and the choir, Kate McIntosh and the deers, Asja Mahgoub and the collective brain.
 
Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds” wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden - gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts. Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei!

Kommende Termine:

21.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

mehr Informationen hier. 



22.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

11.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

12.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

So, 22. März 2026

Thinking in Clouds

17:00 – 19:00 Uhr, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg
MA Abschlussstück ChrisTina Maria Ulrich
 
Konzept: ChrisTina Maria Ulrich (she/they/Name) Text: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Performance: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine Bühnenbild: Mica Haubrich (they/them), Denise Lim (she/they) Musik & Sound Design: Hannah Launikovich (sie/ihr) Sound Programming: Till Bürgin (they/them) Awareness Konzept: Mica Haubrich Mental Health First Aid: Mica Haubrich Visual Art: Gökçe Göbüt (she/they) Video: Simon Lenzen (he/him) Lichtdesign: Lucas Guigonis (they/ them) Grafikdesign: Lou Hampel (sie/alle) Fotos: Nargess Behrouzian (sie/ihr) Videodokumentation: Lucía Nacht (she/her) Initiatior*innen: Lagha Ghavam, Lou Hampel, Barbara Krzoska, Mikosch Loutsenko, Greta Katharina Klein, Mona Altmann Betreuung: Bojana Kunst, Philipp Schulte Besonderes Danke an: Lucas Guigonis, Caspar Weimann, Claire Sobotkke and the choir, Kate McIntosh and the deers, Asja Mahgoub and the collective brain.
 
Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds” wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden - gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts. Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei!

Kommende Termine:

21.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

mehr Informationen hier. 



22.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

11.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

12.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

Fr, 27. März 2026

SOLES - an undercover song

18:00 – 19:30 Uhr, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt
 
MA CuP final piece of annu mensen

with: annu mensen, Blanca Gómez Terán, Isidora Gazmuri, Till Bürgin, Lucas Guigonis
 
SOLES is a stage ritual, a noise-kitchen, and a dance-spell for bodies and things that cannot be contained. A band of tricksters takes us to a neverending build-up. A hole, where the order of things is turned inside-out. Organic, synthetic, and technical bodies enter cycles of shapeshifting and mutual activation, refusing to work the way they’re expected to, insisting on the right to remain ungraspable. Productivity slows down, functions fail, stability crumbles, usefulness becomes useless. No thing serves, every thing acts. Mundane turns to magic, trash to treasure. SOLES is an invitation to remember the innate animatedness and queerness of things and sit with tangled, unstable togetherness. It rehearses what happens when we stop taking the ground for granted. When object-subject hierarchies suspend, categories pop, and meaning keeps leaking.
 
More information here. 

Kommende Termine:

27.03.2026, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt

28.03.2026, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt

Friday Showing

18:30 – 20:30 Uhr, Tanzabteilung der HfMDK, Eschersheimer Landstraße 29–39, 60322 Frankfurt
In unserem beliebten „Showings“-Format zeigen die BAtanz-Studierenden eine spannende und abwechslungsreiche Mischung ihres Repertoires und ihrer eigenen Kreationen. Sie sind nach Jahrgängen gemischt, arbeiten interdisziplinär und experimentieren mit Bewegung, Klang und Licht.
 
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK, insbesondere der Heinmüller-Stiftung, der Tanja-Liedtke-Stiftung, der Alix Steilberger Kultur-Stiftung, Dr. Daniela Favoccia und der Stiftung AkzepTanz.
 
 
(Foto: Daniel Blattmann)

Kommende Termine:

27.03.2026, Tanzabteilung der HfMDK, Eschersheimer Landstraße 29–39, 60322 Frankfurt

Sa, 28. März 2026

SOLES - an undercover song

18:00 – 19:30 Uhr, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt
 
MA CuP final piece of annu mensen

with: annu mensen, Blanca Gómez Terán, Isidora Gazmuri, Till Bürgin, Lucas Guigonis
 
SOLES is a stage ritual, a noise-kitchen, and a dance-spell for bodies and things that cannot be contained. A band of tricksters takes us to a neverending build-up. A hole, where the order of things is turned inside-out. Organic, synthetic, and technical bodies enter cycles of shapeshifting and mutual activation, refusing to work the way they’re expected to, insisting on the right to remain ungraspable. Productivity slows down, functions fail, stability crumbles, usefulness becomes useless. No thing serves, every thing acts. Mundane turns to magic, trash to treasure. SOLES is an invitation to remember the innate animatedness and queerness of things and sit with tangled, unstable togetherness. It rehearses what happens when we stop taking the ground for granted. When object-subject hierarchies suspend, categories pop, and meaning keeps leaking.
 
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Kommende Termine:

27.03.2026, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt

28.03.2026, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt

Double Feature: BÄM BÄM BÄM & Emigrant Songs

19:00 – 21:00 Uhr, Frankfurt LAB
Emigrant songs:

initiiert von Nastya Dzyuban, geschaffen und aufgeführt in Zusammenarbeit zwischen Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich, Andrii Punko

Kostüm: Delphina O. Hennig, Andrii Punko
Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager
Weitergabe des Volksgesangs & Anleitung: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary
Tonmischung: Hanna Launikovich
Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock

Großer herzlicher Dank an Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und das Frankfurt Lab Team, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder der Weaving group, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und das Mania collective, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko

Gefördert von Kulturamt Frankfurt, Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt

 
 
Gleich zwei Performances teilen sich mit kurzer Zwischenpause die große Bühne des Frankfurt LAB! Emigrant Songs Nastya Dzyuban In "Emigrant Songs" verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann. BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln ASJA Am Anfang: ein Mord. Am Ende: die Aufklärung. Dazwischen: völlig unklar. Mit Trenchcoat, langen Schatten und in genialer Selbstüberschätzung nähern sich ASJA und René Alejandro Huari Mateus der Figur des Meisterdetektivs, wie wir ihn aus Serien wie True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, oder Kalle Blomquist kennen. Ein mysteriöser Fall, ein rauschendes Radio und die Bühne als Tatort. Vor versammeltem Publikum hinterfragen unsere Detektivinnen ihre Sehnsucht nach vollumfänglicher Aufklärung und untersuchen ihre Lust an einem Genre, das so geheimnis- wie gewaltvoll ist.
 
Mehr Informationen hier. 

Kommende Termine:

28.03.2026, Frankfurt LAB

inkl. Pausen



29.03.2026, Frankfurt LAB

inkl. Pausen

So, 29. März 2026

Double Feature: BÄM BÄM BÄM & Emigrant Songs

17:00 – 19:00 Uhr, Frankfurt LAB
Emigrant songs:

initiiert von Nastya Dzyuban, geschaffen und aufgeführt in Zusammenarbeit zwischen Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich, Andrii Punko

Kostüm: Delphina O. Hennig, Andrii Punko
Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager
Weitergabe des Volksgesangs & Anleitung: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary
Tonmischung: Hanna Launikovich
Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock

Großer herzlicher Dank an Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und das Frankfurt Lab Team, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder der Weaving group, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und das Mania collective, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko

Gefördert von Kulturamt Frankfurt, Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt

 
 
Gleich zwei Performances teilen sich mit kurzer Zwischenpause die große Bühne des Frankfurt LAB! Emigrant Songs Nastya Dzyuban In "Emigrant Songs" verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann. BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln ASJA Am Anfang: ein Mord. Am Ende: die Aufklärung. Dazwischen: völlig unklar. Mit Trenchcoat, langen Schatten und in genialer Selbstüberschätzung nähern sich ASJA und René Alejandro Huari Mateus der Figur des Meisterdetektivs, wie wir ihn aus Serien wie True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, oder Kalle Blomquist kennen. Ein mysteriöser Fall, ein rauschendes Radio und die Bühne als Tatort. Vor versammeltem Publikum hinterfragen unsere Detektivinnen ihre Sehnsucht nach vollumfänglicher Aufklärung und untersuchen ihre Lust an einem Genre, das so geheimnis- wie gewaltvoll ist.
 
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Kommende Termine:

28.03.2026, Frankfurt LAB

inkl. Pausen



29.03.2026, Frankfurt LAB

inkl. Pausen

Mi, 1. April 2026

Zwei Soldaten

19:30 Uhr
Schauspiel von Maria Lazar
Inszenierung: Julia Gudi (Regie, HfMDK)
 
Die Novelle „Zwei Soldaten“ von Maria Lazar kommt erstmals auf die Bühne. Regieabsolventin Julia Gudi legt in der Uraufführung des verschollen geglaubten Werks der österreichischen Autorin über zwei sterbende Soldaten im Wüstensand des Zweiten Weltkriegs schonungslos offen, wie in Zeiten neuer Kriege und gesellschaftlicher
Spaltungen Gehorsam, Angst und Ideologie Menschen verändern. Eine Auseinandersetzung, die fragt, wie dringlich Moral, Verantwortung und Menschlichkeit heute wirklich sind.


Karten und weitere Informationen hier. 

Kommende Termine:

13.03.2026, Staatstheater Wiesbaden, Studio

Premiere



01.04.2026

Sa, 11. April 2026

Thinking in Clouds

Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main
MA Abschlussstück ChrisTina Maria Ulrich
 
Konzept: ChrisTina Maria Ulrich (she/they/Name) Text: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Performance: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine Bühnenbild: Mica Haubrich (they/them), Denise Lim (she/they) Musik & Sound Design: Hannah Launikovich (sie/ihr) Sound Programming: Till Bürgin (they/them) Awareness Konzept: Mica Haubrich Mental Health First Aid: Mica Haubrich Visual Art: Gökçe Göbüt (she/they) Video: Simon Lenzen (he/him) Lichtdesign: Lucas Guigonis (they/ them) Grafikdesign: Lou Hampel (sie/alle) Fotos: Nargess Behrouzian (sie/ihr) Videodokumentation: Lucía Nacht (she/her) Initiatior*innen: Lagha Ghavam, Lou Hampel, Barbara Krzoska, Mikosch Loutsenko, Greta Katharina Klein, Mona Altmann Betreuung: Bojana Kunst, Philipp Schulte Besonderes Danke an: Lucas Guigonis, Caspar Weimann, Claire Sobotkke and the choir, Kate McIntosh and the deers, Asja Mahgoub and the collective brain.
 
Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds” wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden - gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts. Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei!

Kommende Termine:

21.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

mehr Informationen hier. 



22.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

11.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

12.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

So, 12. April 2026

Thinking in Clouds

Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main
MA Abschlussstück ChrisTina Maria Ulrich
 
Konzept: ChrisTina Maria Ulrich (she/they/Name) Text: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Performance: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine Bühnenbild: Mica Haubrich (they/them), Denise Lim (she/they) Musik & Sound Design: Hannah Launikovich (sie/ihr) Sound Programming: Till Bürgin (they/them) Awareness Konzept: Mica Haubrich Mental Health First Aid: Mica Haubrich Visual Art: Gökçe Göbüt (she/they) Video: Simon Lenzen (he/him) Lichtdesign: Lucas Guigonis (they/ them) Grafikdesign: Lou Hampel (sie/alle) Fotos: Nargess Behrouzian (sie/ihr) Videodokumentation: Lucía Nacht (she/her) Initiatior*innen: Lagha Ghavam, Lou Hampel, Barbara Krzoska, Mikosch Loutsenko, Greta Katharina Klein, Mona Altmann Betreuung: Bojana Kunst, Philipp Schulte Besonderes Danke an: Lucas Guigonis, Caspar Weimann, Claire Sobotkke and the choir, Kate McIntosh and the deers, Asja Mahgoub and the collective brain.
 
Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds” wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden - gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts. Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei!

Kommende Termine:

21.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

mehr Informationen hier. 



22.03.2026, Theater neben dem Turm - Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

11.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

12.04.2026, Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main