Die Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie geht im Wintersemester 2026/27 auf Reisen. Bei den HTA Theatre Trips besuchen HTA-Studierende gemeinsam ausgewählte Aufführungen an den Partnertheatern und kommen mit Künstler:innen, Choreograf:innen und Dramaturg:innen ins Gespräch.
Auf dem Programm stehen internationale Gastspiele, studentische Arbeiten und Repertoirestücke. Gemeinsam geht es um aktuelle Fragen zu Ästhetik, Publikum, Produktionsbedingungen und künstlerischen Entscheidungen.
Termine:
05.11.2026 – Dana Michel, You Cannot Can, Mousonturm Frankfurt
27.11.2026 – Marcus Morau, Nachtträume, Hessisches Staatstheater Wiesbaden
12.12.2026 – Elisa Künast, bed bodies, Mousonturm Frankfurt
15.12.2026 – Forced Entertainment, Everything Must Go, Mousonturm Frankfurt
oder 27.01.2027 (tbc) – Joana Tischkau, Freisein, Nationaltheater Mannheim
Die Tickets werden von der HTA organisiert und übernommen. Auch notwendige Reisekosten können übernommen werden. Die Vorstellungen sind für ein deutsch- und nicht-deutschsprachiges Publikum geeignet.
Die Teilnahme ist nur nach verbindlicher Anmeldung zu einzelnen oder allen Veranstaltungen möglich. Die genauen Uhrzeiten der Aufführungen und Talks werden noch bekannt gegeben.
Anmeldung:
HfG: Carina Premer · premer_at_hfg-offenbach.de
ATW: Mila Lanz · mila.lanz_at_uni-giessen.de
MA CoDE: Susanne Triebel · susanne.triebel_at_hfmdk-frankfurt.de
BA Regie: Friederike Thielmann · Friederike.Thielmann_at_hfmdk-frankfurt.de
FRUAS: Caroline Creutzburg · caroline.creutzburg_at_fra-uas.de
Alle übrigen HTA-Studierenden: Philipp Schulte · schulte_at_hessische-theaterakademie.de
Alle Informationen sind hier einzusehen.
English version is available here.
Vom 1. bis 4. Oktober 2026 lädt das F°LAB Festival ins Frankfurt LAB und auf das Gelände der Schmidtstraße 12 ein. Vier Tage lang treffen hier Konzerte, Tanz, Performances, Walking Acts und Installationen aufeinander. Zu erleben sind Arbeiten etablierter Künstler*innen, Studierender und Newcomer aus der freien Szene.
Auch Produktionen der HTA sind Teil des Festivalprogramms und zeigen die vielfältigen künstlerischen Perspektiven der Hochschule. Workshops, Gespräche und gemeinsame Abende mit Musik und Tanz ergänzen das Programm.
Das gesamte Programm ist hier zu finden. Die Veranstaltungen der HTA sind auf dieser Webseite unter "Kalender" einzusehen.
Das Buch „Ein recht großes Stück Himmel“ von Studierenden des Fachbereichs Bühnenbild/Szenischer Raum der Hochschule für Gestaltung Offenbach wurde im Wettbewerb „Die Schönsten Deutschen Bücher 2026“ ausgezeichnet. Herausgegeben von Fanti Baum und Heike Schuppelius, entstand die Publikation im Rahmen einer Bühnenbild-Exkursion nach Athen. Das Künstlerbuch verbindet Beobachtungen, Essays und fotografische Arbeiten und beschäftigt sich mit der Frage, wie Raum wahrgenommen und verstanden werden kann. Die Texte sind auf Deutsch und Griechisch gesetzt und erhalten durch die gleichwertige typografische Gestaltung beider Sprachen eine besondere visuelle Qualität. Die Jury lobte insbesondere das Zusammenspiel von Format, Typografie, Materialität und Buchbindung und bezeichnete das Buch als „Buch zum Flanieren“. Die Auszeichnung reiht die Arbeit in eine lange Geschichte herausragender deutscher Buchgestaltung ein: 2026 feiert die Stiftung Buchkunst ihr 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass werden vom 5. September bis zum 1. November 2026 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt ausgewählte „Schönste Deutsche Bücher“ aus sechs Jahrzehnten präsentiert. „Ein recht großes Stück Himmel“ steht damit beispielhaft für die aktuelle Buchgestaltung und zeigt, wie sich Bühnenbild, Fotografie, Text und grafische Gestaltung in einem eigenständigen künstlerischen Buchobjekt verbinden lassen.
Die aktuelle Ausschreibung für die HTA-Postgraduiertenförderung 2026 ist beendet. Informationen zu den neuen Stipendiat:innen und ihren Projekten finden Sie hier.
Die HTA-Postgraduiertenförderung ist ein Förderprojekt exklusiv für Absolvent:innen der im Rahmen der Hessischen Theaterakademie kooperierenden hessischen Studiengänge für Theater, Tanz und Performance Art. Ziel des Programms ist es, das Land Hessen für HTA-Alumni weiterhin als Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion künstlerischer Arbeit attraktiv zu halten und zugleich kreative Impulse für die hessischen Ausbildungs- und Produktionsstrukturen, die Theater vor Ort und die Künstlerinnen der regionalen Freien Szene zu schaffen.
Mit dem Schwerpunkt „Künstlerische Forschung“ richtet sich das Stipendienprogramm ausdrücklich an zukunftsgerichtete Projekte und Arbeitsweisen, deren Entwicklung innerhalb bestehender Theaterinstitutionen schwierig ist. Jährlich werden fünf Stipendien für Projekte vergeben, die sich in ihrer Herangehensweise als künstlerische Forschung definieren und dabei auch die Formen und Formate ihrer Recherche, Präsentation und Dokumentation reflektieren.
Ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für die Alumni der Hessischen Theaterakademie. Das Projekt wird durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur gefördert.
Die Ausschreibung für die nächste Förderrunde ist voraussichtlich ab Februar 2027 verfügbar.
Bei den Hessischen Theatertagen sind beide Festivalpreise an Produktionen von Studierenden der Hessischen Theaterakademie gegangen. Den mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreis erhielt „Hertopia“ von Pia Epping. Der mit 3.000 Euro dotierte Nachwuchspreis ging an die Tanzperformance „Speechless“ von Aleksandra Nowakowska und Andrzej Józefczyk.
Die ganze Pressemitteilung ist hier zu lesen.
Sprache: Deutsch / Englisch
Lehrende: Prof. Heike Schuppelius
Künstlerische Mitarbeit: Carina Premer
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ausgangspunkt des Seminars ist das aktuelle Buch „Schuldbuch und Schwelle“ von Tom McCarthy und das darin enthaltene Stück „Agamemnon“ – ein Stück in zwei Akten, das sich als zeitgenössische Version des ersten Teils der Orestie von Aischylos versteht.
Die Orestie wurde erstmals 458 v. Chr. im Dionysostheater an der Athener Akropolis aufgeführt und gilt als einer der ältesten Stoffe des Theaters überhaupt.
Nach einer kurzen Entwurfsphase wird die Auseinandersetzung mit diesem Material praktisch und bühnentechnisch umgesetzt und zum Ende des Semesters mit einer Aufführung abgeschlossen.
Die Projektarbeit kann auch als radikaler Gegenentwurf zu Christopher Nolans aktuellem Film „Die Odyssee“ verstanden werden.
Ein auf dem Dach positionierter Wächter entdeckt ein Leuchtsignal, das den Untergang Trojas und die bevorstehende Rückkehr der Schiffe des abwesenden, aber dennoch legitimen Herrschers Agamemnon ankündigt.
Das Dach wird dabei als Plattform verstanden, von der aus „offizielle“ Nachrichten verbreitet werden. Die unteren Stockwerke bieten dagegen Raum für geheimere Signale und unvollständige Berichte über vertuschte Verbrechen. Im Verlauf des Stücks zeichnen sich die verborgenen Vorgänge im Haus immer deutlicher ab.
Die verborgenen Schicksale sind zugleich in den Mauern des Hauses verwahrt und sickern aus ihnen heraus.
Quelle des Ausgangsmaterials: Tom McCarthy, The Threshold and The Ledger / Schuldbuch und Schwelle.
13.10.2026, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Theaterstudio
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
Schuppelius | Zoller | Kraft | Premer
Einführung in alle Lehrveranstaltungen des Lehrgebietes Bühnenbild / Szenischer Raum im Wintersemester 2026/27.
Die Einführung findet im Glasraum des Lehrgebiets statt.
Semester introduction
Introduction to all courses in the field of Scenography / Spatial Design in the winter semester 2026/27, held in the glass room of the department.
13.10.2026, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Glasraum
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
Monika Gysel
wöchentlich (außer am 03.11.)
Termine: 13.10. / 20.10. / 27.10. / 10.11. / 17.11. / 24.11. / 01.12. / 08.12. / 15.12. / 05.01. / 12.01. / 19.01. / 26.01.
Zeitgenössische Theatertexte haben vielseitige Erscheinungsformen. Das Textbild, der Sprechgestus und die dramaturgische Struktur weisen eine grosse Varianz auf. Dieser Kurs bietet einen Einblick in Textbeispiele der Gegenwartsdramatik. Ausgehend von der vertiefenden Lektüre fragen wir nach ästhetischen und politischen Strategien in der vielstimmigen Textlandschaft des gegenwärtigen Schreibens. Die Texte rufen verschiedene Zugänge des Lesens auf. Ausgehend von unterschiedlichen Methoden arbeiten wir an einer Lektürepraxis, die auch mögliche Sprech- und Spielweisen untersucht. Dabei geht es auch um die Frage der Autor:innenschaft in der Beziehung von Text und Inszenierung.
Dieser Kurs ist als Lektüre- und Textwerkstatt angelegt. Das Ziel ist, kurze Fassungen zu erarbeiten, die in Leseproben überprüft und diskutiert werden.
Das Seminar ist verpflichtend für den 2. Jahrgang Regie, richtet sich an alle Studierenden der Regie und ist geöffnet für alle Studierenden der HfMDK und der HTA-Studiengänge.
Diese melden sich bitte bis Freitag, 09.10.2026, bei assistenz-regie_at_hfmdk-frankfurt.de an.
13.10.2026
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.

15.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
16.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
17.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
Gefördert durch Hessische Theaterakademie.
Klober | Kraft | Zoller
Zimmerwand, Decke, Gebäudewand, Skulptur …
Das Modellieren, Abgießen und Ziehen von Gips ist eine uralte Technik. Wir sind immer beeindruckt von Wandreliefs, Deckenstuck und Gebäudeverzierungen.
Diese alte Technik wollen wir aufleben lassen und von einer Spezialistin lernen, damit umzugehen, neue Reliefs zu erfinden und mit biegefreundlichen Materialien wie Textil zu experimentieren. Dabei wollen wir uns die Eigenschaften des Gipses zunutze machen und zusätzlich den Umgang und die Möglichkeiten verschiedenster Materialien wie Gummimilch, Textil, Holz … erproben.
15.10.2026, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Raum 103B | Raum 03
Dies ist der Starttermin der Seminarreihe.
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.

15.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
16.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
17.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
Gefördert durch Hessische Theaterakademie.
Schauspiel von Redjep Hajder (BA Regie)
Die größte Bedrohung kommt nicht von den Rändern, sondern von der angepassten, geltungsbedürftigen Mitte.
Deutschland 2026: Die Brandmauer ist gefallen, Bundeskanzler Cäsar regiert mit Stimmen der AfD, während die Medienwelt nach Klicks giert. Inspiriert von Shakespeares „Julius Cäsar“ begibt sich „TALK3000“ in die Welt von Social Media und Fake News. Talkmaster Brutus und Aktivist Cassius verstricken sich in einem gefährlichen Spiel zwischen politischem Idealismus und dem Hunger nach Quoten. In Debatten über strukturellen Rassismus und dem Zerfall der Demokratie steuert alles auf den ultimativen Verrat zu: den Tyrannenmord live vor laufender Kamera. Hat eine Talkshow die Macht, die Demokratie eines Landes zu retten oder zu zerstören?
Redjep Hajder inszeniert seinen eigenen Text und zeigt damit nach dem Gastspiel „Nach uns die Angst“ bei den Hessischen Theatertagen 2024 erneut seine Arbeit am Stadttheater Gießen.
Termine und Tickets hier.
16.10.2026, Kleines Haus, Stadttheater Gießen

15.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
16.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
17.10.2026, Frankfurt am Main & Gießen
Gefördert durch Hessische Theaterakademie.
Symposium of the Gesellschaft für Tanzforschung e.V. (Society for Dance Research)
Explore art as social practice with KASP alumni through workshops, walks, performances, food, conversation, and rest. Meet the artists, discover KASP’s new research phase, and ask how relationships formed through artistic practice can continue.
More Information here.

17.10.2026, UAS Frankfurt, Building 10, Room E07-08
Initiated and funded by the Crespo Foundation, Art as Social Practice II is offered at Frankfurt University of Applied Sciences in cooperation with the Center for Continuing Education and Personnel Development (WAkE), the Hessian Theatre Academy, and the Frankfurt University of Music and Performing Arts.
Schuppelius
Kolloquium
Betreuung von Prüfungen, Einzel- und Gruppenprojekten sowie Projekt- und Diplom- bzw. Bachelor-/Masterbesprechungen.
Studierende, die an externen Projekten am Theater, Ausstellungsvorhaben außerhalb der Hochschule oder freien Projekten arbeiten, können hier ihre Arbeiten besprechen bzw. vorstellen.
In Kooperation mit der Hessischen Theater Akademie (HTA) entstehen regelmäßig hochschulübergreifende Kooperationsprojekte, die an verschiedenen Spielorten in Hessen, z. B. Mousonturm Frankfurt, LAB Frankfurt, Naxos Hallen Frankfurt, Staatstheater Mainz u. a., in professionellem Kontext zur Aufführung kommen.
Studierende der HfG Offenbach arbeiten dabei mit Studierenden aus den Bereichen Regie, Angewandte Theaterwissenschaften, Dramaturgie oder Choreografie zusammen und zeigen ihre Arbeiten bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Studium einer breiten Öffentlichkeit.
Nach individueller Absprache können auch Proben- oder Vorstellungsbesuche mit den Studierenden der Hessischen Theaterakademie (HTA) vereinbart werden.
Colloquium
Supervision of exams, individual and group projects, and project and diploma or bachelor's/master's discussions.
Students working on external projects at theaters, exhibitions or independent projects outside the university can discuss or present their work here.
In cooperation with the Hessian Theater Academy, interdisciplinary projects are regularly organized and performed in a professional context at various venues in Hesse, such as Mousonturm Frankfurt, LAB Frankfurt, Naxos Hallen Frankfurt, Staatstheater Mainz and others.
Students at HfG Offenbach work together with students from directing, applied theater studies, dramaturgy and choreography, allowing them to present their work to the public at an early stage in their studies.
Rehearsal or performance visits can also be arranged with students from the Hessian Theater Academy by individual appointment.
21.10.2026, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Raum 103B
Rhythmus: 14-tägig und nach Vereinbarung
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
Zoller
Grundlage: Juli Zeh – Pony Show
Ausgehend von einer kleineren Passage des Stücks wird der Weg eines Bühnenbildes anhand eines Minientwurfs nachvollzogen.
Schwerpunkt:
Erstellung eines Szenarios
Erarbeiten des Konzepts
Kleiner Entwurf
Technische Zeichnung
Simulation einer Modellabgabe
Bauprobe
Materialrecherche
Erstellung einer Stückliste
Wenn zeitlich möglich: Konstruktion und Bau eines Bühnenobjekts im Maßstab 1:1
21.10.2026, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Raum 103B bzw. Studiobühne
Dies ist der Starttermin der Seminarreihe.
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
22.10.2026
23.10.2026
22.10.2026
23.10.2026
24.10.2026, HfMDK, Kleiner Saal, Eschersheimer Landstraße 29–39, 60322 Frankfurt am Main
Das Projekt wird im Rahmen der Digitalen Perspektiven 3.0 mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.

30.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
31.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
01.11.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 578344146

30.10.2026, Tanzabteilung der HfMDK, Eschersheimer Landstraße 29–39, 60322 Frankfurt

30.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
31.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
01.11.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 578344146

30.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
31.10.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
01.11.2026, Theater Heilbronn, Heilbronn
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 578344146
Friederike Thielmann
Termine: 17.11. / 24.11. / 01.12. / 08.12. / 15.12. / 05.01. / 12.01.
Das Grundlagenseminar behandelt theaterwissenschaftliche Begriffe und Diskurse anhand von theaterwissenschaftlichen Grundlagentexten, die gemeinsam gelesen und beispielhaft an Inszenierungen diskutiert werden. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis von Komplexen wie Theater und Gemeinschaft, Theater und Politik, Theater und Anthropozän und Theater und Körperbilder zu gewinnen.
Lesen von theoretischen Texten (Umfang circa 10 Seiten) und teilweise Erledigung textbezogener Aufgaben oder Vorbereitung von kurzen Impulsreferaten.
Das Seminar ist verpflichtend für den 1. Jahrgang Regie und geöffnet für alle Studierenden der HTA.
Diese melden sich bitte bis Freitag, 09.10.2026, bei assistenz-regie_at_hfmdk-frankfurt.de an. Teilnehmendenzahl maximal 10 Personen.
17.11.2026, SMI 107
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
17.11.2026, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Johanna Zorn (Salzburg) »Herauszufinden, was das Unmögliche ist« Ästhetische Erfahrung zwischen Einlassung und Ablösung Mit der Formulierung, es gelte »herauszufinden, was das Unmögliche ist«, konturiert die Lyrikerin Barbara Köhler poetische Welterschließung als eine Bewegung auf etwas hin, das sich dem bereits Gewussten und Gefühlten, Erlebten und Erdachten entzieht. Der Vortrag nimmt diese Bewegung auf und verfolgt an theatralen Anordnungen das Verhältnis von Einlassung in und Ablösung von der ästhetischen Situation. Gerade dort, wo körperliche Affizierung und atmosphärische Intensität Nähe und situatives Eingebundensein erzeugen, stellt sich die Frage, ob Erfahrung auf ein Außen verweist oder sich im Wiedererkennen eigener Gewissheiten schließt. Nähe wäre dann nicht umstandslos mit einer Öffnung auf Anderes gleichzusetzen, Distanz ebenso wenig mit dessen Erkenntnis. In den Blick geraten damit Konstellationen des zeitgenössischen Theaters, in denen körperliche Affizierung und reflexiver Abstand ineinandergreifen und das Begehren nach Zugehörigkeit auf Unterschiede, Grenzen und Wiedersprüche trifft. In diesem Verhältnis stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob das Gemeinsame zum Resonanzraum eigener Gewissheiten wird oder ob sich darin eine Bewegung auf das Unmögliche hin öffnen kann. Johanna Zorn ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und ist seit Mai 2025 Professorin für Performance and Theatre Studies an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie gegenwärtig einen wissenschaftlich-künstlerischen MA für Performance Studies und Dramaturgie entwickelt. Herausgeberin von Intensive Umgebungen. Zu environmentalen Gefügen ästhetischer Erfahrung (Forum Modernes Theater, 2023).
Adrian Heathfield (London) TBA
Prarthana Purkayastha (London) Dance and Theatre in the Age of Mechanical Reprodarshan Prarthana Purkayastha (Royal Holloway University of London) is the author of Indian Modern Dance, Feminism and Transnationalism (2014, Palgrave Macmillan); The Archives and Afterlives of Nautch Dancers in India (Cambridge University Press, 2025); and co-editor of the Oxford Handbook of Indian Dance (Oxford University Press, 2026).
Johannes Maria Schmit
Mi., 18.11., Do., 19.11., Fr., 20.11. und Sa., 21.11., jeweils 10.00 – 18.00 Uhr Do., 26.11. und Fr., 27.11., jeweils 10.00 – 18.00 Uhr Mi., 16.12., Do., 17.12. und Fr., 18.12., jeweils 10.00 – 18.00 Uhr Mi., 27.01., Do., 28.01., Fr., 29.01. und Sa., 30.01., jeweils 10.00 – 18.00 Uhr
Wer sind die Erb*innen Bertolt Brechts? Am 1.1.2027 werden die Rechte an den Werken des berühmten Theatermachers endlich frei. Damit geht nach 70 Jahren die Deutungshoheit von den juristisch-legitimierten Erb_innen auf eine noch unbekannte Generation von sich selbst erfindenden Interpret*innen über. Höchste Zeit also regielich an der Neuformulierung einer Ästhetik zu tüfteln, die die Formen der Postdramatik zwar vorbereitet – aber im Kern auch immer schon hinter sich lässt. Mit zwei Workshopblocks im alten Jahr und einer im neuen, vollzieht der angebotene Kurs den kommenden Achsensprung auf der Brechtschen „Umlaufbahn“ in Echtzeit mit. Anhand des Fragment gebliebenen Stücks „Der Brotladen“ (1929/30) erschließen sich die Studierenden scheinbar abstrakte Größen wie „Verfremdung“, „dialektisches Theater“ oder „der soziale Gestus“ für den eigenen Ausdruck.
Literatur:
Brecht, Bertolt. 1969 (1930) Der Brotladen: Fassung des Berliner Ensembles. Suhrkamp.
Weber, Carl. 1967. “Brecht as Director.” TDR (1967-1968) 12 (1): 101–7.
https://doi.org/10.2307/1125296VLV Wintersemester 2024/25 | FB 3, BA Regie | Stand: 30.09.2026 Seite 6 | 10
Barnett, David. www.brechtinpractice.net
Brecht, Stefan. 1986. The Original Theatre of the City of New York. 2: Queer Theatre. Methuen.
https://www.instagram.com/ocdchocolate/?hl=en
Bemerkungen:
Das Seminar ist verpflichtend für den 2. Jahrgang Regie und geöffnet für alle Regie Jahrgänge (ab 2.) und ist geöffnet für HTA-Studierenden. Diese melden sich bitte bis Freitag, 09.10.2026, bei assistenz-regie_at_hfmdk-frankfurt.de an.
18.11.2026
Hinweis
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
Friederike Thielmann
Kuration und Vermittlung
HfMDK, Staatstheater Mainz
PLUG&PLAY Festival: 06.-09.05.2027
Termine Seminar: 09.12. / 20.01. / weitere Termine von Februar bis Mai
Termine Sitzungen Jury: 29.10. / 04.01. / 21.01.
Das PLUG&PLAY Festival für junge Regie am Staatstheater Mainz fördert Vernetzung und Sichtbarmachung junger Theaterschaffender und bietet vor allem Regisseur*innen zu Beginn der Professionalisierung eine Bühne für ihre Arbeiten. Zugleich versteht sich das Festival als Treffpunkt, Arbeitsforum und Ort des Austauschs. Im Rahmen dessen kooperiert der Studiengang BA Regie mit dem PLUG&PLAY Festival, so wird das Festival gemeinsam von Assistierenden und Studierenden kuratiert, Studierende moderieren zudem die Artist Talks nach den Vorstellungen.
Das Seminar bereitet auf die nächste Festivalausgabe 6.-9. Mai 2027 vor: Mit Dramaturg*innen diskutieren wir Fragen des Kuratierens und Moderierens von Künstler*innengesprächen und begleiten die Entwicklung eigener Konzepte der kuratorischen Arbeit sowie Moderationen der Artist Talks für die Festivalausgabe 2026. Darüber hinaus können Studierende des BA Regie und weiterer HTA Studiengänge Austauschformate mit den zum Festival eingeladenen Regisseur*innen und weiteren Beteiligten mit eigener Schwerpunktsetzung organisieren.
Somit bietet die Kooperation mit PLUG&PLAY eine konkrete Mitarbeit im Programm, Rahmenprogramm und interner Vernetzungsarbeit des Festivals für junge Regie am Staatstheater Mainz. Die kuratorische und vermittelnde Festivalarbeit wird gemeinsam entwickelt, reflektiert und begleitet und im Rahmen des PLUG&PLAY Festivals vom 6.-9. Mai 2027 am Staatstheater Mainz umgesetzt.
Für Studierende, die sich für die Jurybeteiligung und Moderation der Nachgespräche beim Plug&Play Festival 2027 interessieren, ist das Seminar verpflichtend. Darüber hinaus sind interessierte Studierende herzlich willkommen.
Mi., 09.12.2026, 18.00 – 20.00 Uhr: Kick-Off
Mi., 20.01.2027, 18.00 – 20.00 Uhr: Dramaturgie von Artist Talks
Ende Februar 2027
Dreistündige Sitzung zur Aufteilung der Verantwortungen für Nachgespräche und Austauschformate
Mitte März 2027
Dreistündige Sitzung zum Austausch über die Formatsentwürfe
Anfang/Mitte April 2027
Dreistündige Sitzung zum Austausch über den Prozess
Anfang/Mitte April 2027
3 Stunden Kennenlernen mit Studierenden des MA Kommunikation im Raum
Ende April/Anfang Mai 2027
Raumbegehung am Staatstheater Mainz
Ende April/Anfang Mai 2027
Dreistündige Sitzung für Vorabsprachen zur Festivaldurchführung
06.-09.05.2027: PLUG&PLAY-Festival
Mitte Mai 2027: 2 Stunden Sitzung zur Nachtbesprechung
Termine Jury
29.10.2026, 17.00 Uhr: Konstituierende Sitzung der Jury in Mainz
01.11.2026: Ausschreibungsende, 02.-17.11. Sichtung & Sortierung der Bewerbungen
04.01.2027, 17.00 Uhr: 1. Jurysitzung, in Frankfurt
21.01.2027, 14.30 Uhr: 2. Jurysitzung, in Mainz
06.-09.05.2027: Anwesenheit beim Festival (u.a. Treffen mit den Regisseur*innen)
Zusätzlich Einzelgespräche nach Bedarf
Selbstudium
Sichtung von Vorstellungsmitschnitten, Erarbeitung und Umsetzung von Nachgesprächsformaten und/oder Austauschformaten.
Bemerkungen:
Das Seminar richtet sich an die Studierenden der Regie ab 2. Jahrgang und ist geöffnet für HTA-Studierende. Diese melden sich bitte bis Freitag, 09.10.2026, bei assistenz-regie_at_hfmdk-frankfurt.de an. Teilnahmebegrenzung auf 10 Personen.
09.12.2026
Rupert Jaud
Raum/Ort tba
Do. 07.01. und Fr., 08.01., jeweils 10.00 – 18.00 Uhr Mi., 13.01., Do., 14.01. und Fr., 14.01., jeweils 10.00 – 18.00 Uhr
Bemerkungen:
Das Seminar richtet sich an alle Studierenden der Regie und ist geöffnet für HTA-Studierende.
07.01.2027
Dieser Eintrag enthält die Kursbeschreibung einer Lehrveranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, steht aber allen HTA-Studierenden offen.
17.11.2026, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Johanna Zorn (Salzburg) »Herauszufinden, was das Unmögliche ist« Ästhetische Erfahrung zwischen Einlassung und Ablösung Mit der Formulierung, es gelte »herauszufinden, was das Unmögliche ist«, konturiert die Lyrikerin Barbara Köhler poetische Welterschließung als eine Bewegung auf etwas hin, das sich dem bereits Gewussten und Gefühlten, Erlebten und Erdachten entzieht. Der Vortrag nimmt diese Bewegung auf und verfolgt an theatralen Anordnungen das Verhältnis von Einlassung in und Ablösung von der ästhetischen Situation. Gerade dort, wo körperliche Affizierung und atmosphärische Intensität Nähe und situatives Eingebundensein erzeugen, stellt sich die Frage, ob Erfahrung auf ein Außen verweist oder sich im Wiedererkennen eigener Gewissheiten schließt. Nähe wäre dann nicht umstandslos mit einer Öffnung auf Anderes gleichzusetzen, Distanz ebenso wenig mit dessen Erkenntnis. In den Blick geraten damit Konstellationen des zeitgenössischen Theaters, in denen körperliche Affizierung und reflexiver Abstand ineinandergreifen und das Begehren nach Zugehörigkeit auf Unterschiede, Grenzen und Wiedersprüche trifft. In diesem Verhältnis stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob das Gemeinsame zum Resonanzraum eigener Gewissheiten wird oder ob sich darin eine Bewegung auf das Unmögliche hin öffnen kann. Johanna Zorn ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und ist seit Mai 2025 Professorin für Performance and Theatre Studies an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie gegenwärtig einen wissenschaftlich-künstlerischen MA für Performance Studies und Dramaturgie entwickelt. Herausgeberin von Intensive Umgebungen. Zu environmentalen Gefügen ästhetischer Erfahrung (Forum Modernes Theater, 2023).
Adrian Heathfield (London) TBA
Prarthana Purkayastha (London) Dance and Theatre in the Age of Mechanical Reprodarshan Prarthana Purkayastha (Royal Holloway University of London) is the author of Indian Modern Dance, Feminism and Transnationalism (2014, Palgrave Macmillan); The Archives and Afterlives of Nautch Dancers in India (Cambridge University Press, 2025); and co-editor of the Oxford Handbook of Indian Dance (Oxford University Press, 2026).
17.11.2026, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411
Johanna Zorn (Salzburg) »Herauszufinden, was das Unmögliche ist« Ästhetische Erfahrung zwischen Einlassung und Ablösung Mit der Formulierung, es gelte »herauszufinden, was das Unmögliche ist«, konturiert die Lyrikerin Barbara Köhler poetische Welterschließung als eine Bewegung auf etwas hin, das sich dem bereits Gewussten und Gefühlten, Erlebten und Erdachten entzieht. Der Vortrag nimmt diese Bewegung auf und verfolgt an theatralen Anordnungen das Verhältnis von Einlassung in und Ablösung von der ästhetischen Situation. Gerade dort, wo körperliche Affizierung und atmosphärische Intensität Nähe und situatives Eingebundensein erzeugen, stellt sich die Frage, ob Erfahrung auf ein Außen verweist oder sich im Wiedererkennen eigener Gewissheiten schließt. Nähe wäre dann nicht umstandslos mit einer Öffnung auf Anderes gleichzusetzen, Distanz ebenso wenig mit dessen Erkenntnis. In den Blick geraten damit Konstellationen des zeitgenössischen Theaters, in denen körperliche Affizierung und reflexiver Abstand ineinandergreifen und das Begehren nach Zugehörigkeit auf Unterschiede, Grenzen und Wiedersprüche trifft. In diesem Verhältnis stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob das Gemeinsame zum Resonanzraum eigener Gewissheiten wird oder ob sich darin eine Bewegung auf das Unmögliche hin öffnen kann. Johanna Zorn ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und ist seit Mai 2025 Professorin für Performance and Theatre Studies an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie gegenwärtig einen wissenschaftlich-künstlerischen MA für Performance Studies und Dramaturgie entwickelt. Herausgeberin von Intensive Umgebungen. Zu environmentalen Gefügen ästhetischer Erfahrung (Forum Modernes Theater, 2023).
Adrian Heathfield (London) TBA
Prarthana Purkayastha (London) Dance and Theatre in the Age of Mechanical Reprodarshan Prarthana Purkayastha (Royal Holloway University of London) is the author of Indian Modern Dance, Feminism and Transnationalism (2014, Palgrave Macmillan); The Archives and Afterlives of Nautch Dancers in India (Cambridge University Press, 2025); and co-editor of the Oxford Handbook of Indian Dance (Oxford University Press, 2026).