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Die HTA ist eine gemeinsame Einrichtung von Institutionen des Landes Hessen und wird finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Logo des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Über uns

Unter dem Dach der 2002 gegründeten Hessischen Theaterakademie sind alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Hessischen Staatstheater, alle Stadttheater und darüber hinaus auch Theater aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereint. Vielfältige Querverbindungen unter den Sparten der darstellenden Künste eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität ihrer künstlerischen Laufbahn vorzubereiten.

So arbeiten zum Beispiel Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft der Universität Gießen mit HfMDK-Studierenden des Zeitgenössischen und klassischen Tanzes zusammen, Studierende der Bühnenbildklasse der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Dramaturgiestudierende der Frankfurter Goethe-Universität kooperieren mit Regie- und mit Schauspielstudierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Neue Master-Studiengänge für Dramaturgie, Choreographie und Performance, Contemporary Dance Education und Theater- und Orchestermanagement wurden gegründet. Abschlussinszenierungen an den Theatern geben erste professionelle Möglichkeiten bei der Aufführung von Theater- und Musiktheaterprojekten sowie Performances. In Form von Symposien und Sommerkursen bildet die Akademie ein Zentrum der Weiterbildung für Bühnenschaffende des künstlerischen, technischen und organisatorischen Bereichs. Die Hessische Theaterakademie ist Mitbegründerin des Frankfurt LAB und bietet ihren Studierenden dort in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern, der Dresden Frankfurt Dance Company und dem Künstlerhaus Mousonturm Raum zur Entwicklung neuer künstlerischer Formate und Ästhetiken.

Seit 2017 ist mit Ingo Diehl erstmals ein Vertreter der Tanzsparte Präsident der Hessischen Theaterakademie. Vizepräsident ist Karsten Wiegand, Intendant des Staatstheaters Darmstadt. Gründungspräsident war der österreichische Regisseur und Schauspieler Hans Hollmann. Von 2006 bis 2017 war mit Heiner Goebbels einer der Protagonisten der zeitgenössischen Musik- und Theaterszene Vorsitzender des Ausbildungs- und Produktionsverbundes der Hessischen Theaterakademie. 

Die HTA ist Unterzeichnerin der Frankfurter Erklärung der Vielen und setzt sich ein für eine demokratische Gesellschaft im offenen Austausch miteinander und der Welt.

 

Struktur

Die Hessische Theaterakademie beruht auf Zielvereinbarungen zwischen dem Land Hessen und den beteiligten Partnerbühnen- und Hochschulen. Die Hessische Theaterakademie hat ihren Sitz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Organe

Die Organe der Hessischen Theaterakademie sind der Vorstand und die Präsidentin oder der Präsident. Der Vorstand stimmt rechtzeitig vor dem Beginn des Wirtschaftsjahres Inhalte und Organisation der gemeinsamen theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen an den beteiligten Hochschulen und Theatern aufeinander ab. Er tagt bei Bedarf, jedoch mindestens einmal im Studienjahr. Er wird von der Präsidentin oder dem Präsidenten einberufen Er beschliesst für jedes Jahr, erstmals für das Wirtschaftsjahr 2003, einen Wirtschaftsplan.

Ist an einer Hochschule in Bereichen, die an der Hessischen Theaterakademie beteiligt sind, eine Professur zu besetzen, wirkt ein Vorstandsmitglied aus den anderen Hochschulen mit beratender Stimme in den Kommissionen mit.

Vorstand

Die Mitglieder des Vorstandes sind die Direktorinnen oder Direktoren der an der Theaterakademie teilnehmenden Hochschulen und die Intendantinnen und Intendanten der an der Hessischen Theaterakademie teilnehmenden Theater.

Prof. Dr. Norbert Abels (MA Theater- und Orchestermanagement, HfMDK Frankfurt) - Prof. Hans-Ulrich Becker (BA Regie, HfMDK Frankfurt) - Thomas Bockelmann (Staatstheater Kassel) - Prof. Ingo Diehl (MA Contemporary Dance Education, HfMDK Frankfurt) - Prof. Dieter Heitkamp (BA Zeitgenössischer und Klassischer Tanz, HfMDK Frankfurt) - Karin Krömer (Theater Rüsselsheim) - Prof. Dr. Bojana Kunst (MA Choreographie und Performance, JLU Gießen) - Eva Lange (Hessisches Landestheater Marburg) - Uwe Eric Laufenberg (Hessisches Staatstheater Wiesbaden) - Prof. Dr. Xavier le Roy (BA/MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen) - Bernd Loebe (Oper Frankfurt) - Cathérine Miville (Stadttheater Gießen) - Markus Müller (Staatstheater Mainz) - Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (MA Dramaturgie, Goethe-Universität Frankfurt) - Matthias Pees (Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt) - Prof. Thomas Schmidt (MA Theater- und Orchestermanagement, HfMDK Frankfurt) - Holger Schultze (Theater und Orchester Heidelberg) - Prof. Heike Schuppelius (Bühnenbild/Szenischer Raum, hfg Offenbach) - Peter Spuhler (Badisches Staatstheater Karlsruhe) - Prof. Ursula Targler-Sell (BA Gesang/Musiktheater, HfMDK Frankfurt) - Prof. Marion Tiedtke (BA Schauspiel, HfMDK Frankfurt) - Carola Unser (Hessisches Landestheater Marburg) - Anselm Weber (Schauspiel Frankfurt) - Karsten Wiegand (Staatstheater Darmstadt)

Der Vorstand wählt aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren eine Präsidentin oder einen Präsidenten für eine Amtszeit von sechs Jahren sowie aus der Gruppe der Intendantinnen und Intendanten eine Vizepräsidentin oder einen Vizepräsidenten für eine Amtszeit in der Dauer ihres oder seines Dienstvertrages. Die Präsidentin oder der Präsident führt die laufenden Geschäfte, verwaltet die Mittel und trägt die Finanzverantwortung. Sie oder er vertritt die Hessische Theaterakademie mit Alleinvertretungsrecht nach außen.

Team

Prof. Ingo Diehl, seit 2018 Präsident der Hessischen Theaterakademie, leitete von 2005 bis 2011 den Ausbildungsbereich von Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes. In dieser Verantwortung entwickelte er die Biennale Tanzausbildung und das Forschungsprojekt Tanztechniken 2010. Er ist Mitgründer der Diehl+Ritter gUG sowie der Tanzfonds und leitet seit April 2012 den international ausgerichteten Masterstudiengang MA CoDE (Contemporary Dance Education) an der HfMDK. Neben seiner Unterrichtstätigkeit ist Ingo Diehl als Kuratoriumsmitglied, Berater und Experte regelmäßig in Tanzhäusern, auf verschiedenen Festivals und Diskussionen sowie in tanz- und performance-politischen Zusammenhängen aktiv. Seit seinem Wechsel an die HfMDK baut er als Professor für zeitgenössische Tanzvermittlung ein weites internationales Netzwerk mit Universitäten und Veranstaltungshäusern auf.

Portrait von Prof. Ingo Diehl
© Katharina Speckmann

Karsten Wiegand, seit 2018 Vizepräsident der Hessischen Theaterakademie, ist Intendant des Staatstheaters Darmstadt. Zu seinem ausführlichen Lebenslauf gelangen Sie hier.

Dr. Philipp Schulte, seit 2017 Geschäftsführer der Hessischen Theaterakademie, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Bergen (Norwegen). 2011 promovierte er zum Thema „Identität als Experiment. Ich-Performanzen auf der Gegenwartsbühne“. Nach der Promotion arbeitete er acht Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Gießen. Zwischen 2012 und 2014 und erneut ab 2018 leitete und leitet er von ihm konzipierte Internationalen Festivalcampusprojekte (Ruhrtriennale, KunstFestSpiele Herrenhausen, Theaterformen Hannover). Als freier Dramaturg und Autor arbeitet er für unterschiedliche Theater- und Performanceprojekte, mit einem Schwerpunkt auf solistischen und chorischen Arbeiten. Er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher veröffentlicht. Schulte lehrte und lehrt Theatertheorie an unterschiedlichen Universitäten und Kunsthochschulen in Deutschland und Norwegen.


© Dirk Rose

 

Martin Bien ist seit Oktober 2019 im Büro der Hessischen Theaterakademie Assistent der Geschäftsführung. Er ist gelernter Bürokaufmann und studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen. Zudem arbeitet er als freiberuflicher Werbetexter und Produktionsleiter für Künstler:innen und Kollektive der Freien Szene Frankfurts. Für Fragen rund um die Antragstellung bei der HTA, insbesondere zur Gestaltung von Kosten- und Finanzierungsplänen, und zum Förderprozess steht er telefonisch und per Mail gern zur Seite.

Portrait von Martin Bien

Antigone Akgün studierte, nach einer Schauspielausbildung in Griechenland, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Klassische Archäologie, Griechische Philologie und Philosophie an der Goethe-Universität (Frankfurt/Main). Aktuell absolviert sie den Master in Dramaturgie an der Hessischen Theaterakademie. Als freischaffende Performerin und Autorin ist sie darüber hinaus in verschiedenen Produktion der freien, wie auch der institutionellen Szene aktiv. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Entwicklung von performativen Formaten, die strukturelle Veränderungen und Diversifizierung von Kultur- und Kunstinstitutionen anvisieren.