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Wir vermieten nur an seriöse Mieter
Mimicreatures
TITIA
Ready to start
Mahabharata
GinGin~
PomPom~
PomPommes
Procedure
Ada 2.0
IMAGINARY CONFINEMENTS
d i n o
s o u r
s w e a t
occasional contradiction
I.M.O.K.R.U?

What about digitale Werkschau?

Im November 2020 fand die erste digitale Werkschau mit Arbeiten von Studierenden der HTA statt. Viele der Projekte sind auf dieser Seite weiterhin verlinkt - mindestens, bis die Theater wieder geöffnet haben.

Wir vermieten nur an seriöse Mieter

„Wir vermieten nur an seriöse Mieter“ ist ein szenisches Projekt zum Thema Wohnraum und die Suche nach diesem. Ausgehend von autobiografischen Anekdoten ihrer gemeinsamen Wohnungssuche auf umkämpftem Raum in Frankfurt am Main, ziehen die zwei Performerinnen Schlüsse zur Entwicklung des Zusammenlebens. Im Zentrum der Inszenierung steht das Streben nach einem gemeinsamen Ort des Sich-Niederlassens trotz einer ungewissen Zukunft. Die Performerinnen lesen und imitieren Momente ihrer Suche nach Wohnraum und fragen, wie Lebenskonzepte in Großstädten sich verändern und weiterentwickelt werden. Wie kann mit der steigenden Gentrifizierung, den hohen Mietpreisen und der ungerechten Verteilung des Wohnraumes umgegangen werden?

Konzept und Performance: Sara Gröning, Hannah Brown
Schnitt: Hannah Brown
Kamera: Anna Herrmannsdörfer
Bühnenbild: Helena Felsmann
Bearbeitung: Ozi Ozar

Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, den AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main, sowie das Kulturamt der Stadt Gießen.

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Wir vermieten nur an seriöse Mieter(c) Sara Gröning, Hannah Brown

 

Mimicreatures

Mimesis ist keine bloße Repräsentation, sie ist die Fähigkeit der Anpassung. Sie lässt uns mit der Welt interagieren, durch Gegenseitigkeit, Annäherung und Affinität. Ihre Art der Kreation ist nicht die des Genies, das aus dem Nichts erschafft und dennoch erzeugt sie keine bloßen Kopien. Sie erschafft neue Welten, die sich von den Alten nähren – durch eine Annäherung an das Gegenüber, in Anerkennung durch Imitation. Mimicreatures nutzt dieses Prinzip als Basis: Ein Gefühl wird reflektiert in einem Text, ein Text wird reflektiert in einer Maske, eine Maske wird reflektiert in einem Tanz, ein Tanz wird reflektiert in Musik. Masken sind das Symbol für Imitation durch Verkleidung, sie vermischen Mann und Frau, Bestie und Tier, Gott und unbelebtes Objekt. Sie schützen uns indem sie eine Barriere zwischen unserem Selbst und der Welt errichten. Meine Masken tun das Gegenteil. Sie sind Kreaturen aus dem Inneren. Indem wir sie nach draußen lassen und ihnen eine materielle Existenz geben werden sie unsere Gefährten. Sie sind das Andere, das ich selbst bin.

Von: Lisa Horvath
Tanz: Ana Clara Montenegro, Eng Kai Er, Marina Grün 
Musik: Sara Trawöger

Gefördert durch die Hessische Theaterakademie und das VVIP-Festival.

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(c) Lisa Horvath

TITIA

TITIA, ein zeitzeugenschaftliches Dokument über staatliche Gewalt und Polizeigewalt an der Schnittstelle zwischen Essay und Dokumentation. Der Film zeigt urbane Szenerien im geografischen und politischen Dreieck von Frankreich, Paris / Großbritannien, London / Deutschland, Frankfurt. Die Portraitierung Schwarzer Subjekte im öffentlichen Raum werden so sorgsam in ein Interviewsetting eingewoben: Die beiden Sozialwissenschaftlerinnen Vanessa Eileen Thompson und Ewelina Pepiak ergänzen den fotografischen Zugang zur Verletzlichkeit und Stärke des Schwarzen Subjekstatus durch sozialwissenschaftliche, kultur- und literaturwissenschaftliche Expertise. Der Film ist allen Opfern staatlicher Gewalt und Polizeigewalt gewidmet und fungiert als Bestrebung des Erinnerns, des Erklärens, des Handelns.

Von: Sharon Jamila Hutchinson
Color correction: Shabnam Nimi Divingele
Visual ID: Jonathan Gehlen
Tech support / 2. Kamera: Sophia Igel
Ton: Cora Jankowski
Redaktion: Anton Bewerunge

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(c) Sharon Jamila Hutchinson

„Ready to start“- Musikalische Prognosen für die Zukunft

Morgen wird es besser. Morgen wird die Zukunft rosig sein. Morgen werden Schwierigkeiten wie weggeblasen sein. – Aber was, wenn nicht? Was, wenn unsere Pläne misslingen, wenn wir versagen, dem Druck nicht standhalten? Was, wenn die Angst zu groß wird, die Panik von uns Besitz ergreift? Was, wenn wir nur noch einen Schritt vom Abgrund entfernt sind, wenn das Scheitern unausweichlich scheint? Sieben Schauspieler:innen suchen den Wendepunkt, den Weg heraus aus der Krise, eine gesellschaftliche Revolution im Glanz des Scheinwerferlichts. Sie sind »ready to start«. Auch wenn im Liederabend des Studiojahr Schauspiel nicht alle Prognosen positiv sein können, so ist doch jedes Gefühl, jeder wutentbrannte Aufschrei und jeder Hoffnungsschimmer ein wunderbarer Song.

Regie: Matthias Faltz
Film: Charlotte Bösling
Arrangements/Musik: Günter Lehr

Der Liederabend des Studiojahr Schauspiel wurde in diesem Jahr als Film produziert.
Das Studiojahr Schauspiel wird ermöglicht durch die Aventis Foundation, die Crespo Foundation und die Dr. Marschner Stiftung.
 
>> Hier geht's zum Film
 

(c) Charlotte Bösling

Mahabharata

Ich erzähle eine Geschichte aus dem Mahabharata, dem weltgrößten Epos, also der berühmtesten Geschichte die keiner kennt. „Was immer es gibt, ist im Mahabharata beschrieben, und was im Mahabharata nicht beschrieben wird, das gibt es auch nicht!“; - wie das Mahabharata sich selbst beschreibt. Die Geschichte, an die ich mich getraut habe, ist die Legende des Helden Barbarik.

Von und mit: David Campling
Schnitt: Marc Peters
Künstlerische Beratung & Projektbetreuung: Peter Michalzik (Gastprofessor für Performance und Autorschaft)
Technische Leitung: Philip Deblitz

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(c) David Campling

GinGin~PomPom~PomPommes

"Dieser Stolz ist alles was uns geblieben ist auf unseren rauen Wegen." "Wir wirbeln herum und geben ihnen heißen Kaffee und ein Abendbrot" "gelbfleischig" Was soll das heißen? "Dieses Mockumentationsmusikhörspielmusikvideo begleitet die selbst ernannten "Champion Rowdies" Cäpten und Bäcen, die ca. im Jahr 2013 einen fiktiven Privatzoo für Großkatzen gründeten, jetzt aber ganz andere Dinge tun. Die zwei verwickeln sich immer weiter in skurrile Machenschaften und nehmen uns in dieser Mockumentationsmusikhörspielmusikvideoproduktion mit in einen unerwartet heiteren .... EXTRA******** EXTRA ***** EXTRA ***** EXTRA******** EXTRA ***** EXTRA Es wird eine limitierte Anzahl von exklusiven Fanpaketen verlost!

Von und mit: Anna Maria Pahlke, Kathrin Selina Frech
Als Jeremiah D. Jeremias: Julika Frieß
Besonderen Dank an: Marie Kübler

>> Teil 1

>> Teil 2

>> Teil 3

>> Teil 4

>> Teil 5

(c) Anna Maria Pahlke, Kathrin Selina Frech

Procedure Ada 2.0

with Ada.Text_ procedure Ada.2.0 is begin Ada.Text_IO.Put_Line("Hallo, Welt!"); Put_Line("I am Living"); Put_Year("1815"); Place_in ("geostationärer Orbit"); Tell_World ("I am flying"); Eine_Wiedergeburt_als_Satellit; IF_diplom_THEN_so_ELSE_not Dank_an: Peter_Michalzik; Laura Hicks; Ann-Christin; Martina; Mona und der_Homebase

Von und mit: Katharina Kurschat
Piano: Che Rin Na
Querflöte / Trommel: Violetta Gaul
Violine: Ana Paola Alarcon

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IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments

Der Lockdown beginnt. Ich frage mich, wie sich das Eingesperrtsein auf meine Arbeit auswirkt. Ich laufe herum. Bleibe in der Wiederholung stecken – ein Körper, ein Raum. Zuerst war dies eine Krise. Dann wurde daraus ein Spiel. Ich gegen einige Möbel und Objekte. Wir versuchen herauszufinden, wie wir noch nicht kommuniziert haben. Was wir noch nicht gesehen hatten. Jemand anderes schließt sich an. Auch sie steckt irgendwo fest, in ihrer eigenen Wiederholung. Ich sehe sie aber nicht. Sie erscheint wie... Sound? Bewegung steigert sich, Muster tauchen auf. Ein Tanz beginnt. Duett - Trio - Quartett. Ich kann nicht mehr zählen. Im Moment ist das alles ein Video. Stecken wir in der Leinwand fest?

Choreographie/Bearbeitung: Ana Clara Montenegro
Musik: Gala Naseva
Kamera: Alice Nogueira

Gefördert durch den Härtefall- und Notfallfonds des Kulturdezernats Frankfurt am Main.

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(c) Alice Nogueira

d i n o s o u r s w e a t

Wenn wir Zeit und Raum nicht miteinander teilen können, entstehen neue, abstrakte, fiktive und/oder digitale Orte, in denen wir versuchen „zusammen“ zu sein. Die Unschärfe, die durch zeitliche und räumliche Distanz entsteht, lässt in der Welt unvorhersehbare Choreografien geschehen und die Chaostheorie besagt, dass sie nicht dem Zufall unterlegen, sondern der Prognose erhaben sind. „(…) Und deswegen stirbt jemand aus- weil es (und alles) passiert ist.“ first they count steps in a round then someone digs a hole in the ground then I have a flower in my bread (what bread?/ a baguette) then dinosaurs are yellow (blue/red) in the shower you get wet and that’s why somebody becomes extinct because it happened. In einer (von vielen) Zeit (-en), in der „die Angst vor dem (Aus-) Sterben“ in vielfältigen Aspekten präsent scheint, sucht jemand nach den unmöglichen Begegnungen.

Von: Sophia Scherer
Performer:innen: Egill Ingibergsson, Michelle Sáenz Burrola, Nele Berger
Kamera: Li Yiwei, Jiaoni Jiao
Künstlerische Beratung: Saga Sigurdardóttir

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(c) Sophia Scherer

occasional contradiction

Dieses Video entstand in meinem alten Kinderzimmer während des Lockdowns in Bayern. Während ich improvisierte entdeckte ich die Vorteile von diesem kleinen Raum und dem rutschigen Boden, welche im Widerspruch zum üblich bevorzugten Tanzstudio stehen. Durch Verwendung dieser räumlichen Einschränkung kreierte ich eine für mich neue Bewegungssprache.

Tänzerin und Videoproduzentin: Mirjam Motzke
Musik: Cesar B.

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(c) Mirjam Motzke

I.M.O.K.R.U?

Nach der Einführung der Ehe für Alle ist die Debatte um Gleichstellung für LGBTQI+ weitgehend aus dem breiten Kontext verschwunden. Aber sind wir mit dem Thema schon fertig? Für I.M.O.K.R.U? wurden Personen unterschiedlicher Herkunft zu ihren ganz persönlichen Situationen und ihren Einschätzungen der Lage befragt. Das Leben aller Personen, die von gängigen Normen abweichen ist nach wie vor geprägt von anhaltenden Krisen. Und diese Krisen müssen nach wie vor sichtbar gemacht werden, wenn wir sie aus der Welt schaffen wollen. Nachfragen hilft. Die Installation I.M.O.K.R.U? entstand im Rahmen der Ausstellung „Making Crises Visible“ im Senckenberg Museum Frankfurt a.M. Um sie auch in Pandemie-Zeiten zeigen zu können, wurde eine Kurzfilm Version ausgearbeitet.

Von: Martin Müller
Illustration: Ahmad Rostami Jalilian

Besondere Hinweise / Triggerwarnungen: Sprechen über Gewalterfahrungen (physisch/psychisch), Darstellung von traumatisierenden Erlebnissen.

In Kooperation mit: Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Goethe Universität Frankfurt, Senckenberg Museum, Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt.

Gefördert durch: Leibniz Gemeinschaft, Evangelische Kirche in Hessen und Passau, Kulturamt Stadt Frankfurt am Main, Deutsche Stiftung Friedensforschung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

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(c) Ahmad Rostami Jalilian