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2018
2019

Kalender

Fr, 12. Januar 2018

Exploded Goo

20:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Konzept, Performance: Zrinka Užbinec (CuP) Choreografie: Zrinka Užbinec (CuP) , Ida Daniel, Carlos Franke, Katarzyna Kania Bühne, Licht: Caroline Creutzburg Sound: Aran Kleebaur

Eine gut gemeinte Warnung vorneweg: Es kann sein, dass Sie einen Kopf sehen werden, der seinen eigenen Arsch von weitem betrachtet, blitzende kleine Augen, die unanständig blicken, einen knauserigen Mund, der beißt und störende Geräusche macht, einen großen Bauch, Nägel, die abgestoßen sind, ein wenig Tanz für die imaginäre Katze, ein Roboterbein, das tritt. Zrinka Užbinec, Absolventin des MA-Studiengangs „Choreographie und Performance“, erkundet in ihrem Abschlussstück eine schimärische und montageartige Wahrnehmung des Körpers, die Unterbrechungen und Störungen zum Teil des Tanzes erklärt. Užbinec fordert normative und lineare Narrative des Tänzerkörpers heraus. Ihre Performance ist eine explodierte Maschine, die einen monströsen Körper zeigt, einen Körper aus Vielen, ein Zwischending.

So, 6. Januar 2019

Peer Gynt. Stückentwicklung nach Ibsen

18:30 Uhr, Schauspielhaus Düsseldorf

Mit Düsseldorfer Jugendlichen: Iman Abbasi, Marion Avgeris, Adriano Bennett, Henk Buchholz, Sean Schroeder-Finckh, Vega Fenske, Anne Gatzka, Luisa Mages Salgado, Ji-Hun Park, Ahmed Shmouki 
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne: Ansgar Prüwer, Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Thomas Klein, Dramaturgie: Dorle Trachternach, Regieassistenz: Sven Fritzsche

Peer, sei du selbst! Diesem Ruf widersetzt sich der junge Peer Gynt trotzig, erdenkt aus Hütten Paläste und macht sich in seiner Fantasie zum größten Herrscher – um nach einer Reise um die halbe Welt dann doch wieder dort anzukommen, wo seine Ichsuche begann.

Di, 8. Januar 2019

Patentöchter

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

16.04.2019, Schauspiel Frankfurt
16.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Fr, 11. Januar 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

REVOLUTIONS PER MINUTE

20:00 Uhr, Gallus Theater Frankfurt am Main

Ole Hübner, Leander Ripchinsky, Niels Wehr
mit Sarah Heemann (Flöten & Performance) und Julia Mihály (Stimme & Performance)

REVOLUTIONS PER MINUTE fordert unsere Wahrnehmung heraus: Ein Ventilator dreht sich 1260 mal in der Minute um sich selbst. Wir sehen diese Bewegungen nicht, sie sind zu schnell, lediglich ihre Summe wird sichtbar. Wir spüren den Windzug, wir hören das Rauschen. Die Genres des Objekt- und Musiktheaters vermischen sich miteinander und eröffnen neue performative Wahrnehmungsräume.
In REVOLUTIONS PER MINUTE werden Objekte und Geräusche in choreografisch-kompositorische Versuchsanordnungen zusammengestellt. Sichtbare und hörbare Choreographien vermischen sich, ergänzen sich, sabotieren sich zunehmend und verunsichern unsere Wahrnehmungen. Komposition und Choreographie befragen sich gegenseitig nach ihrer Gattung, ihrem Material und ihren Möglichkeiten.
Als szenische Grundlagenforschung nimmt sich diese Performance die menschliche und gesellschaftliche Wahrnehmung von Bewegung zum Forschungsobjekt. Was ist Bewegung und wie nehmen wir sie wahr? Was bewegt uns? Zwischen Einmaligkeit und Wiederholung stellen die Bewegungen des Ventilators auch unsere Vorstellung auf den Prüfstand: Wie verhalten sich die wahrgenommenen Bilder zu unserer Vorstellung? Wie gehen wir um mit der Begrenztheit unseres Bildrepertoires, aber auch des kulturell verfügbaren?




mit ATW-Studierenden

Sa, 12. Januar 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

So, 13. Januar 2019

Exploded Goo

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Konzept, Performance: Zrinka Užbinec (CuP) Choreografie: Zrinka Užbinec (CuP) , Ida Daniel, Carlos Franke, Katarzyna Kania Bühne, Licht: Caroline Creutzburg Sound: Aran Kleebaur

Eine gut gemeinte Warnung vorneweg: Es kann sein, dass Sie einen Kopf sehen werden, der seinen eigenen Arsch von weitem betrachtet, blitzende kleine Augen, die unanständig blicken, einen knauserigen Mund, der beißt und störende Geräusche macht, einen großen Bauch, Nägel, die abgestoßen sind, ein wenig Tanz für die imaginäre Katze, ein Roboterbein, das tritt. Zrinka Užbinec, Absolventin des MA-Studiengangs „Choreographie und Performance“, erkundet in ihrem Abschlussstück eine schimärische und montageartige Wahrnehmung des Körpers, die Unterbrechungen und Störungen zum Teil des Tanzes erklärt. Užbinec fordert normative und lineare Narrative des Tänzerkörpers heraus. Ihre Performance ist eine explodierte Maschine, die einen monströsen Körper zeigt, einen Körper aus Vielen, ein Zwischending.

Do, 17. Januar 2019

HTA-Ringvorlesung: Philip Bussmann

19:00 Uhr, Studio des MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50, im Gebäude des Handelsblatts, Eingang um die Ecke

"Video und Bühne denken: von der Wooster Group über William Forsythe bis zu Schauspiel Frankfurt"

Philip Bussmann
Videokünstler/ Bühnenbildner

Kuratiert von Friederike Thielmann

Die HTA Ringvorlesung hat im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel Ansehen Andenken Anders Künstler*innen zu Gast, die jeweils aus ihrer künstlerischen Position über prägende Einflüsse, selbst gewählte Referenzen und Vorbilder in der eigenen Arbeit und Arbeitsweise, im Selbstbild und Selbstverständnis der jeweiligen Profession sprechen. Ausgehend der mitgebrachten Referenzen und der Vorstellung der jeweils eigenen Arbeit der Gäste, sind die HTA Studierenden zu Gesprächen über Werdegänge und Glaubenssätze, über eigene Normen und neue Wege in künstlerischen Karrieren eingeladen.

Café Bravo: Die 80er Jahre

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla

Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.

Mi, 23. Januar 2019

Café Bravo: Die 80er Jahre

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla

Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.

Fr, 25. Januar 2019

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

Sa, 26. Januar 2019

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

So, 27. Januar 2019

sklaven leben

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Di, 29. Januar 2019

Hölderlin-Gastvortrag: Danae Theodoridou

18:15 Uhr, Campus Westend, Raum 1.411, IG Farben-Haus

Dramaturgie als Arbeit an Handlungen

Danae Theodoridou lebt und arbeitet als Performance-Künstlerin und Theaterwissenschaftlerin in Brüssel. Sie wurde an der Universität Roehampton in London mit einer Arbeit über Dramaturgie im zeitgenössischen Theater und Tanz promoviert, lehrt an zahlreichen Universitäten, Theater- und Tanzhochschulen in Europa und kuratiert Forschungsprojekte, die eng mit künstlerischer Praxis verbunden sind. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht der Begriff des sozialen Imaginären und die Frage, wie Kunst zum Entstehen von sozialen und politischen Alternativen beitragen kann. Weitere Informationen: www.danaetheodoridou.com

Von 2013-2016 leitete Danae Theodoridou zusammen mit Konstantina Georgelou und Efrosini Protopapa ein künstlerisches Forschungsprojekt mit dem Titel “Dramaturgy at Work”, das in Theatern, Universitäten und anderen Räumen in ganz Europa umgesetzt wurde. Mittels einer Reihe von Workshops und Diskussionen wurden in diesem Projekt die Schlüsselprinzipien von Dramaturgie in gegenwärtiger Praxis und ihre politischen Implikationen im Kontext des neoliberalen Kapitalismus untersucht. Die Resultate dieser Forschung wurden in dem Buch ‘The Practice of Dramaturgy: Working on Actions in Performance’ (Valiz, 2017) publiziert. Ausgehend von dieser Publikation wird sich der Vortrag mit dramaturgischer Praxis auf der Grundlage einer etymologischen Neudefinition des Begriffs beschäftigen, welche von den drei Autorinnen vorgeschlagen wird: Dramaturgie, die sich von den griechischen Begriffen “Drama” (Handlung) und “Ergon” (Arbeit) ableitet, konstituiert einen Prozess des “Arbeitens an Handlungen” und berührt deshalb politische Prozeduren in ihrem Kern.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.


 

Do, 31. Januar 2019

LOVE ME HARDER

20:00 Uhr, theater wrede+ Oldenburg

CHICKS* freies performancekollektiv

"Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? [...] Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?" (Carolin Emcke: Wie wir begehren)

Das Performancekollektiv CHICKS* sucht in LOVE ME HARDER nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Gewohnte Bilder von Männlichkeit* werden brüchig und verweben sich mit Fragen zur Geschichte des jüdisch-queeren Performers. Welche gesellschaftlichen Umstände und persönlichen Erfahrungen gestalten unsere Begehren? Und wie frei sind wir, sie zu leben?

Fr, 1. Februar 2019

Café Bravo: Die 80er Jahre

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla

Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.

LOVE ME HARDER

20:00 Uhr, theater wrede+ Oldenburg

CHICKS* freies performancekollektiv

"Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? [...] Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?" (Carolin Emcke: Wie wir begehren)

Das Performancekollektiv CHICKS* sucht in LOVE ME HARDER nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Gewohnte Bilder von Männlichkeit* werden brüchig und verweben sich mit Fragen zur Geschichte des jüdisch-queeren Performers. Welche gesellschaftlichen Umstände und persönlichen Erfahrungen gestalten unsere Begehren? Und wie frei sind wir, sie zu leben?

Masters of Speculation

12:30 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt

Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

Sa, 2. Februar 2019

Peer Gynt. Stückentwicklung nach Ibsen

20:00 Uhr, Schauspielhaus Düsseldorf

Mit Düsseldorfer Jugendlichen: Iman Abbasi, Marion Avgeris, Adriano Bennett, Henk Buchholz, Sean Schroeder-Finckh, Vega Fenske, Anne Gatzka, Luisa Mages Salgado, Ji-Hun Park, Ahmed Shmouki 
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne: Ansgar Prüwer, Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Thomas Klein, Dramaturgie: Dorle Trachternach, Regieassistenz: Sven Fritzsche

Peer, sei du selbst! Diesem Ruf widersetzt sich der junge Peer Gynt trotzig, erdenkt aus Hütten Paläste und macht sich in seiner Fantasie zum größten Herrscher – um nach einer Reise um die halbe Welt dann doch wieder dort anzukommen, wo seine Ichsuche begann.

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

Café Bravo: Die 80er Jahre

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla

Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.

Masters of Speculation

20:30 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt

Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

Di, 5. Februar 2019

Masters of Speculation

20:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt

Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

Do, 7. Februar 2019

Masters of Speculation

21:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt

Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

HTA-Ringvorlesung: Doris Uhlich

19:00 Uhr, Whitecube Regie (Raum A325 im Hauptgebäude der HfMDK)

"Philosophie des Fleisches"

Doris Uhlich studierte „Pädagogik für zeitgenössischen Tanz” am Konservatorium Wien, war Spielerin in theatercombinat 2002-2009 und seit 2006 entwickelt sie eigene Projekte, die international touren in Europa, USA und Asien, in Theaterräumen und Museen, darunter „more than naked“ „Ravemachine“ „Seismic Session“, „Every Body Electric“. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet.  Doris Uhlich verbindet in ihrem Beitrag Patti Smith, die Freikörperkultur der 20er Jahre, Marina Abramovic und Ulay, Valie Export mit ihrer eigenen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Nacktsein auf der Bühne.

Kuratiert von Friederike Thielmann 

Die HTA Ringvorlesung hat im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel Ansehen Andenken Anders Künstler*innen zu Gast, die jeweils aus ihrer künstlerischen Position über prägende Einflüsse, selbst gewählte Referenzen und Vorbilder in der eigenen Arbeit und Arbeitsweise, im Selbstbild und Selbstverständnis der jeweiligen Profession sprechen. Ausgehend der mitgebrachten Referenzen und der Vorstellung der jeweils eigenen Arbeit der Gäste, sind die HTA Studierenden zu Gesprächen über Werdegänge und Glaubenssätze, über eigene Normen und neue Wege in künstlerischen Karrieren eingeladen.

 

Fr, 8. Februar 2019

ZuKT Wintertanzprojekt 2019

20:00 Uhr, Gallus Theater Frankfurt

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Seit 2001 lockt das ZuKT_Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.

Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2019 gezeigten Choreographien umfasst neue Stücke von Jean-Hugues Assohoto, Regina van Berkel, Dieter Heitkamp, Cameron McMillan und Georg Reischl und sowie die Rekonstruktion eines Solos von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte. D

as Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Widerstand der Ästhetik

20:00 Uhr, Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen

Konzept und Regie: Wanja Lange

Mit: Anton Humpe, Jonas Demuth, Ayda Kültür

Es ist klar, wie viel gewonnen wäre, wenn zum Beispiel das Theater, wenn überhaupt die Kunst, imstande wäre, ein praktikables Weltbild zu geben. Eine Kunst, die das könnte, würde in die gesellschaftliche Entwicklung tief eingreifen können, sie würde nicht nur mehr oder weniger dumpfe Impulse verleihen, sondern dem fühlenden und denkenden Menschen die Welt, die Menschenwelt, für seine Praxis ausliefern.


Sa, 9. Februar 2019

ZuKT Wintertanzprojekt 2019

20:00 Uhr, Gallus Theater Frankfurt

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Seit 2001 lockt das ZuKT_Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.

Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2019 gezeigten Choreographien umfasst neue Stücke von Jean-Hugues Assohoto, Regina van Berkel, Dieter Heitkamp, Cameron McMillan und Georg Reischl und sowie die Rekonstruktion eines Solos von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte. D

as Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Zumutung. Ein deutscher Theaterversuch

Landungsbrücken Frankfurt

von ADÄQUATOR Lea Marlen Balzer, Janik Hauser (Dramaturgie), Isaak Kudaschov, Julia Marburger 
Idee und Leitung Lea Marlen Balzer 
Bühne Tessa Bode

„Wir sehen es als bedenklich an, dass sich die Kulturpolitk in den letzten Jahren zunehmend politisiert hat, und zwar einseitig in die linke Richtung. Sie sollte auch die deutsche Kultur fördern.“ Götz Frömming, AfD (Mitglied des Bundestages)

Selbst ein Fürst ist nur ein Mensch mit Sehnsüchten und Gefühlen. Diese schmerzliche Erfahrung muss Gregor von Lautenzell machen, den seine unvollkommene Ehe und ein betörendes junges Kindermädchen auf die emotionale Probe stellen. Dabei will er doch nur seinen geliebten Sohn umsorgt wissen... Wie kann der Fürst sein Familienglück retten und dem Publikum eine moralische Identifikationsfigur sein?

Wer oder was die vielfach beschworene deutsche Kultur – oder das Deutsche in der Kultur – eigentlich sein soll, ist eine der meistdiskutierten Fragen der letzten Jahre. ADÄQUATOR wird darauf keine Antwort geben, hat sich aber entschlossen, die Frage ernst zu nehmen und ihr einen unzensierten Raum zu widmen. Der Theaterabend ist ein Versuch, neurechte kulturpolitische Forderungen mitsamt ihren Konsequenzen für die Kunstfreiheit im Reagenzglas Theater zum Blühen zu bringen.

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Unterhaltung, Emotion und Repräsentation. Ein Serviervorschlag.

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt

Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer

Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Kommende Termine:

21.03.2019, Schauspiel Frankfurt
22.03.2019, Schauspiel Frankfurt
20.04.2019, Schauspiel Frankfurt
21.04.2019, Schauspiel Frankfurt

mit Studierenden der HfMDK

Widerstand der Ästhetik

20:00 Uhr, Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen

Konzept und Regie: Wanja Lange

Mit: Anton Humpe, Jonas Demuth, Ayda Kültür

Es ist klar, wie viel gewonnen wäre, wenn zum Beispiel das Theater, wenn überhaupt die Kunst, imstande wäre, ein praktikables Weltbild zu geben. Eine Kunst, die das könnte, würde in die gesellschaftliche Entwicklung tief eingreifen können, sie würde nicht nur mehr oder weniger dumpfe Impulse verleihen, sondern dem fühlenden und denkenden Menschen die Welt, die Menschenwelt, für seine Praxis ausliefern.


So, 10. Februar 2019

ZuKT Wintertanzprojekt 2019

20:00 Uhr, Gallus Theater Frankfurt

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Seit 2001 lockt das ZuKT_Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.

Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2019 gezeigten Choreographien umfasst neue Stücke von Jean-Hugues Assohoto, Regina van Berkel, Dieter Heitkamp, Cameron McMillan und Georg Reischl und sowie die Rekonstruktion eines Solos von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte. D

as Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Zumutung. Ein deutscher Theaterversuch

Landungsbrücken Frankfurt

von ADÄQUATOR Lea Marlen Balzer, Janik Hauser (Dramaturgie), Isaak Kudaschov, Julia Marburger 
Idee und Leitung Lea Marlen Balzer 
Bühne Tessa Bode

„Wir sehen es als bedenklich an, dass sich die Kulturpolitk in den letzten Jahren zunehmend politisiert hat, und zwar einseitig in die linke Richtung. Sie sollte auch die deutsche Kultur fördern.“ Götz Frömming, AfD (Mitglied des Bundestages)

Selbst ein Fürst ist nur ein Mensch mit Sehnsüchten und Gefühlen. Diese schmerzliche Erfahrung muss Gregor von Lautenzell machen, den seine unvollkommene Ehe und ein betörendes junges Kindermädchen auf die emotionale Probe stellen. Dabei will er doch nur seinen geliebten Sohn umsorgt wissen... Wie kann der Fürst sein Familienglück retten und dem Publikum eine moralische Identifikationsfigur sein?

Wer oder was die vielfach beschworene deutsche Kultur – oder das Deutsche in der Kultur – eigentlich sein soll, ist eine der meistdiskutierten Fragen der letzten Jahre. ADÄQUATOR wird darauf keine Antwort geben, hat sich aber entschlossen, die Frage ernst zu nehmen und ihr einen unzensierten Raum zu widmen. Der Theaterabend ist ein Versuch, neurechte kulturpolitische Forderungen mitsamt ihren Konsequenzen für die Kunstfreiheit im Reagenzglas Theater zum Blühen zu bringen.

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Unterhaltung, Emotion und Repräsentation. Ein Serviervorschlag.

sklaven leben

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Di, 12. Februar 2019

Patentöchter

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

16.04.2019, Schauspiel Frankfurt
16.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Widerstand der Ästhetik

20:00 Uhr, Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen

Konzept und Regie: Wanja Lange

Mit: Anton Humpe, Jonas Demuth, Ayda Kültür

Es ist klar, wie viel gewonnen wäre, wenn zum Beispiel das Theater, wenn überhaupt die Kunst, imstande wäre, ein praktikables Weltbild zu geben. Eine Kunst, die das könnte, würde in die gesellschaftliche Entwicklung tief eingreifen können, sie würde nicht nur mehr oder weniger dumpfe Impulse verleihen, sondern dem fühlenden und denkenden Menschen die Welt, die Menschenwelt, für seine Praxis ausliefern.


Do, 14. Februar 2019

DIE FÜNF SINNE – Live-Hörspiel (UA)

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski

Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik

Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Kommende Termine:

27.04.2019, taT-Studiobühne Gießen

Zwei Monster

10:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK

Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.

Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine_r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kommende Termine:

23.03.2019, Schauspiel Frankfurt
06.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Zwei Monster

12:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK

Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.

Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine_r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kommende Termine:

23.03.2019, Schauspiel Frankfurt
06.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Fr, 15. Februar 2019

DAMENGEDECK - Ein Rundgang durch die Zukunft

19:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) I Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann I Kostüm: Theresa Mielich I Ton/Video: Maria Huber I Produktion: Nora Schneider I Assistenz: Paula Erb

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Studienprojekt 1 Regie

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

Gespielt werden Der tapfere Cassian, Else und Anatol von Arthur Schnitzler.

Der tapfere Cassian von Arthur Schnitzler:
Merle Böhnhardt, Regie
Es spielen:                  Micha Baum, Leon Häder und Julia Pitsch

Bühne und Kostüm:     Anna Rollmann

Maske:                         Anna Maria Pahlke

Musik:                         Juan David Pérez Duarte

Else von Arthur Schnitzler:
Leo Schenkel, Regie
Es spielen:                  Annedore Antrie, Fenna Benetz und Dino Niethammer

Dramaturgie:               Lucien Strauch

Bühne:                        Cosima Baum

Anatol von Arthur Schnitzler:
Andreas Weinmann, Regie
Balthasar Wörner, Musik

Es spielen:      Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein und Balthasar Wörner


Zwei Monster

10:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK

Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.

Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine_r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kommende Termine:

23.03.2019, Schauspiel Frankfurt
06.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Zwei Monster

12:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK

Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.

Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine_r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kommende Termine:

23.03.2019, Schauspiel Frankfurt
06.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Sa, 16. Februar 2019

DAMENGEDECK - Ein Rundgang durch die Zukunft

19:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) I Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann I Kostüm: Theresa Mielich I Ton/Video: Maria Huber I Produktion: Nora Schneider I Assistenz: Paula Erb

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Studienprojekt 1 Regie

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

Gespielt werden Der tapfere Cassian, Else und Anatol von Arthur Schnitzler.

Der tapfere Cassian von Arthur Schnitzler:
Merle Böhnhardt, Regie
Es spielen:                  Micha Baum, Leon Häder und Julia Pitsch

Bühne und Kostüm:     Anna Rollmann

Maske:                         Anna Maria Pahlke

Musik:                         Juan David Pérez Duarte

Else von Arthur Schnitzler:
Leo Schenkel, Regie
Es spielen:                  Annedore Antrie, Fenna Benetz und Dino Niethammer

Dramaturgie:               Lucien Strauch

Bühne:                        Cosima Baum

Anatol von Arthur Schnitzler:
Andreas Weinmann, Regie
Balthasar Wörner, Musik

Es spielen:      Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein und Balthasar Wörner


Aus Staub (UA)

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer

Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

So, 17. Februar 2019

Studienprojekt 1 Regie

19:30 Uhr, Frankfurt LAB

Gespielt werden Der tapfere Cassian, Else und Anatol von Arthur Schnitzler.

Der tapfere Cassian von Arthur Schnitzler:
Merle Böhnhardt, Regie
Es spielen:                  Micha Baum, Leon Häder und Julia Pitsch

Bühne und Kostüm:     Anna Rollmann

Maske:                         Anna Maria Pahlke

Musik:                         Juan David Pérez Duarte

Else von Arthur Schnitzler:
Leo Schenkel, Regie
Es spielen:                  Annedore Antrie, Fenna Benetz und Dino Niethammer

Dramaturgie:               Lucien Strauch

Bühne:                        Cosima Baum

Anatol von Arthur Schnitzler:
Andreas Weinmann, Regie
Balthasar Wörner, Musik

Es spielen:      Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein und Balthasar Wörner


Do, 21. Februar 2019

Gentry, the city for sale

20:00 Uhr, Teatre Modern - El Prat de Llobregat (Spanien)

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)

Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell

Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen, Anwält*innen und betroffenen Nachbar*innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

21:00 Uhr, Teatro Pradillo, Madrid, Spain

Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)

Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

Fr, 22. Februar 2019

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

PLAYBACK

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) I Performance: Annedore Antrie, Clara Reiner, Joana Tischkau I Tonregie: Jan Gehmlich I Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe I Kostüm: Ina Trenk

See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

21:00 Uhr, Teatro Pradillo, Madrid, Spain

Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)

Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

Sa, 23. Februar 2019

sklaven leben

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

PLAYBACK

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) I Performance: Annedore Antrie, Clara Reiner, Joana Tischkau I Tonregie: Jan Gehmlich I Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe I Kostüm: Ina Trenk

See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

21:00 Uhr, Teatro Pradillo, Madrid, Spain

Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)

Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

So, 24. Februar 2019

PLAYBACK

18:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) I Performance: Annedore Antrie, Clara Reiner, Joana Tischkau I Tonregie: Jan Gehmlich I Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe I Kostüm: Ina Trenk

See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Aus Staub (UA)

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer

Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Do, 28. Februar 2019

Peer Gynt. Stückentwicklung nach Ibsen

20:00 Uhr, Schauspielhaus Düsseldorf

Mit Düsseldorfer Jugendlichen: Iman Abbasi, Marion Avgeris, Adriano Bennett, Henk Buchholz, Sean Schroeder-Finckh, Vega Fenske, Anne Gatzka, Luisa Mages Salgado, Ji-Hun Park, Ahmed Shmouki 
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne: Ansgar Prüwer, Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Thomas Klein, Dramaturgie: Dorle Trachternach, Regieassistenz: Sven Fritzsche

Peer, sei du selbst! Diesem Ruf widersetzt sich der junge Peer Gynt trotzig, erdenkt aus Hütten Paläste und macht sich in seiner Fantasie zum größten Herrscher – um nach einer Reise um die halbe Welt dann doch wieder dort anzukommen, wo seine Ichsuche begann.

Fr, 1. März 2019

DIE FÜNF SINNE – Live-Hörspiel (UA)

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski

Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik

Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Kommende Termine:

27.04.2019, taT-Studiobühne Gießen

DAMENGEDECK - Ein Rundgang durch die Zukunft

19:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) I Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann I Kostüm: Theresa Mielich I Ton/Video: Maria Huber I Produktion: Nora Schneider I Assistenz: Paula Erb

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Alles was zählt

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Lieder von Geld und Schulden

Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes 


Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten. 
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.




Kommende Termine:

31.03.2019, Schauspiel Frankfurt
13.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Sa, 2. März 2019

DAMENGEDECK - Ein Rundgang durch die Zukunft

19:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) I Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann I Kostüm: Theresa Mielich I Ton/Video: Maria Huber I Produktion: Nora Schneider I Assistenz: Paula Erb

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

So, 3. März 2019

DAMENGEDECK - Ein Rundgang durch die Zukunft

19:00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) I Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann I Kostüm: Theresa Mielich I Ton/Video: Maria Huber I Produktion: Nora Schneider I Assistenz: Paula Erb

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Mo, 4. März 2019

Patentöchter

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

16.04.2019, Schauspiel Frankfurt
16.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Di, 5. März 2019

Patentöchter

11:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes 

Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Kommende Termine:

16.04.2019, Schauspiel Frankfurt
16.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Do, 7. März 2019

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Fr, 8. März 2019

Studentische Eigenarbeit von Maria Kobzeva

Barletta (Italien)

im Rahmen der Gala Corpi in Monstra


Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.arteeballetto.it/--edizione-2019.html

 

Sa, 9. März 2019

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

So, 10. März 2019

sklaven leben

18:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz

Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis

»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.

Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.


Kommende Termine:

30.03.2019, Schauspiel Frankfurt
26.04.2019, Schauspiel Frankfurt
27.04.2019, Schauspiel Frankfurt

Di, 12. März 2019

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Mi, 13. März 2019

RASTSTÄTTE.

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

ATW-Masterabschlussprojekt von Martin Mader

Text und Dramaturgie: Martin Mader (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Regie: Martin Mader, Hannes Schladebach (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Bühne: Christoph Gehre | Organisation: Marietheres Granser | Mitarbeit: Christin Dieker (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen), Peter Picha und Tim Mayer | Mit: Elisabeth-Marie Leistikow

RASTSTÄTTE. ist eine szenische Variation des Gedichtbandes „Die Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire. In einer Zusammensetzung aus lyrischen Passagen und diskursivem Sprechtext wird den Themen Rast- und Ruhelosigkeit sowie der damit verbundenen Sehnsucht nach erlösender Verwirklichung nachgegangen. Die Suche nach einer erfüllenden Erfahrung wird im Kontext zweier Figuren verortet, die Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit sehen. Auf diese Weise sollen die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den lyrischen Sujets und den Anforderungen wie Versprechen gegenwärtiger Arbeitswelten erforscht und auf ihren ästhetischen Gehalt befragt werden.

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Do, 14. März 2019

RASTSTÄTTE.

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

ATW-Masterabschlussprojekt von Martin Mader

Text und Dramaturgie: Martin Mader (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Regie: Martin Mader, Hannes Schladebach (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Bühne: Christoph Gehre | Organisation: Marietheres Granser | Mitarbeit: Christin Dieker (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen), Peter Picha und Tim Mayer | Mit: Elisabeth-Marie Leistikow

RASTSTÄTTE. ist eine szenische Variation des Gedichtbandes „Die Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire. In einer Zusammensetzung aus lyrischen Passagen und diskursivem Sprechtext wird den Themen Rast- und Ruhelosigkeit sowie der damit verbundenen Sehnsucht nach erlösender Verwirklichung nachgegangen. Die Suche nach einer erfüllenden Erfahrung wird im Kontext zweier Figuren verortet, die Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit sehen. Auf diese Weise sollen die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den lyrischen Sujets und den Anforderungen wie Versprechen gegenwärtiger Arbeitswelten erforscht und auf ihren ästhetischen Gehalt befragt werden.

Fr, 15. März 2019

Aus Staub (UA)

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer

Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

Sa, 16. März 2019

Was ihr wollt - Der Film

20:00 Uhr, Schauspielhaus Wien

Inszenierung von FUX (Falk Rößler & Nele Stuhler, MA ATW), Aleksandra Pavlović (Ausstattung), Nils Weishaupt (Musik), Jost von Harleßem (Video), Lisa Schettel (Künstlerische Mitarbeit, MA ATW), Anna Laner (Dramaturgie), Jasna Witkoski (Produktionsleitung), Simon Bauer, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff

Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Zusammen mit dem Ensemble entwickeln sie einen Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird. Ein Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch. Aber keine Angst: Sie müssen nicht mitmachen. Es ist ja nur ein Film.


Kommende Termine:

20.03.2019, Schauspielhaus Wien
21.03.2019, Schauspielhaus Wien
22.03.2019, Schauspielhaus Wien
23.03.2019, Schauspielhaus Wien

So, 17. März 2019

DIE FÜNF SINNE – Live-Hörspiel (UA)

20:00 Uhr, taT-Studiobühne Gießen

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski

Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik

Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Kommende Termine:

27.04.2019, taT-Studiobühne Gießen

Mo, 18. März 2019

Alles was zählt

20:00 Uhr, Schauspiel Frankfurt

Lieder von Geld und Schulden

Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes

Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes 


Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten. 
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.




Kommende Termine:

31.03.2019, Schauspiel Frankfurt
13.04.2019, Schauspiel Frankfurt