Spaltungen Gehorsam, Angst und Ideologie Menschen verändern. Eine Auseinandersetzung, die fragt, wie dringlich Moral, Verantwortung und Menschlichkeit heute wirklich sind.
Karten und weitere Informationen hier.
Mit Düsseldorfer Jugendlichen: Iman Abbasi, Marion Avgeris, Adriano Bennett, Henk Buchholz, Sean Schroeder-Finckh, Vega Fenske, Anne Gatzka, Luisa Mages Salgado, Ji-Hun Park, Ahmed Shmouki
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne: Ansgar Prüwer, Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Thomas Klein, Dramaturgie: Dorle Trachternach, Regieassistenz: Sven Fritzsche
Peer, sei du selbst! Diesem Ruf widersetzt sich der junge Peer Gynt trotzig, erdenkt aus Hütten Paläste und macht sich in seiner Fantasie zum größten Herrscher – um nach einer Reise um die halbe Welt dann doch wieder dort anzukommen, wo seine Ichsuche begann.
Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)
Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Ole Hübner, Leander Ripchinsky, Niels Wehr
mit Sarah Heemann (Flöten & Performance) und Julia Mihály (Stimme & Performance)
REVOLUTIONS PER MINUTE fordert unsere Wahrnehmung heraus: Ein Ventilator dreht sich 1260 mal in der Minute um sich selbst. Wir sehen diese Bewegungen nicht, sie sind zu schnell, lediglich ihre Summe wird sichtbar. Wir spüren den Windzug, wir hören das Rauschen. Die Genres des Objekt- und Musiktheaters vermischen sich miteinander und eröffnen neue performative Wahrnehmungsräume.
In REVOLUTIONS PER MINUTE werden Objekte und Geräusche in choreografisch-kompositorische Versuchsanordnungen zusammengestellt. Sichtbare und hörbare Choreographien vermischen sich, ergänzen sich, sabotieren sich zunehmend und verunsichern unsere Wahrnehmungen. Komposition und Choreographie befragen sich gegenseitig nach ihrer Gattung, ihrem Material und ihren Möglichkeiten.
Als szenische Grundlagenforschung nimmt sich diese Performance die menschliche und gesellschaftliche Wahrnehmung von Bewegung zum Forschungsobjekt. Was ist Bewegung und wie nehmen wir sie wahr? Was bewegt uns? Zwischen Einmaligkeit und Wiederholung stellen die Bewegungen des Ventilators auch unsere Vorstellung auf den Prüfstand: Wie verhalten sich die wahrgenommenen Bilder zu unserer Vorstellung? Wie gehen wir um mit der Begrenztheit unseres Bildrepertoires, aber auch des kulturell verfügbaren?

mit ATW-Studierenden
Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Konzept, Performance: Zrinka Užbinec (CuP) Choreografie: Zrinka Užbinec (CuP) , Ida Daniel, Carlos Franke, Katarzyna Kania Bühne, Licht: Caroline Creutzburg Sound: Aran Kleebaur
Eine gut gemeinte Warnung vorneweg: Es kann sein, dass Sie einen Kopf sehen werden, der seinen eigenen Arsch von weitem betrachtet, blitzende kleine Augen, die unanständig blicken, einen knauserigen Mund, der beißt und störende Geräusche macht, einen großen Bauch, Nägel, die abgestoßen sind, ein wenig Tanz für die imaginäre Katze, ein Roboterbein, das tritt. Zrinka Užbinec, Absolventin des MA-Studiengangs „Choreographie und Performance“, erkundet in ihrem Abschlussstück eine schimärische und montageartige Wahrnehmung des Körpers, die Unterbrechungen und Störungen zum Teil des Tanzes erklärt. Užbinec fordert normative und lineare Narrative des Tänzerkörpers heraus. Ihre Performance ist eine explodierte Maschine, die einen monströsen Körper zeigt, einen Körper aus Vielen, ein Zwischending.
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"Video und Bühne denken: von der Wooster Group über William Forsythe bis zu Schauspiel Frankfurt"
Philip Bussmann
Videokünstler/ Bühnenbildner
Kuratiert von Friederike Thielmann
Die HTA Ringvorlesung hat im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel Ansehen Andenken Anders Künstler:innen zu Gast, die jeweils aus ihrer künstlerischen Position über prägende Einflüsse, selbst gewählte Referenzen und Vorbilder in der eigenen Arbeit und Arbeitsweise, im Selbstbild und Selbstverständnis der jeweiligen Profession sprechen. Ausgehend der mitgebrachten Referenzen und der Vorstellung der jeweils eigenen Arbeit der Gäste, sind die HTA Studierenden zu Gesprächen über Werdegänge und Glaubenssätze, über eigene Normen und neue Wege in künstlerischen Karrieren eingeladen.

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla
Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.
Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla
Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.
Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Dramaturgie als Arbeit an Handlungen
Danae Theodoridou lebt und arbeitet als Performance-Künstlerin und Theaterwissenschaftlerin in Brüssel. Sie wurde an der Universität Roehampton in London mit einer Arbeit über Dramaturgie im zeitgenössischen Theater und Tanz promoviert, lehrt an zahlreichen Universitäten, Theater- und Tanzhochschulen in Europa und kuratiert Forschungsprojekte, die eng mit künstlerischer Praxis verbunden sind. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht der Begriff des sozialen Imaginären und die Frage, wie Kunst zum Entstehen von sozialen und politischen Alternativen beitragen kann. Weitere Informationen: www.danaetheodoridou.com
Von 2013-2016 leitete Danae Theodoridou zusammen mit Konstantina Georgelou und Efrosini Protopapa ein künstlerisches Forschungsprojekt mit dem Titel “Dramaturgy at Work”, das in Theatern, Universitäten und anderen Räumen in ganz Europa umgesetzt wurde. Mittels einer Reihe von Workshops und Diskussionen wurden in diesem Projekt die Schlüsselprinzipien von Dramaturgie in gegenwärtiger Praxis und ihre politischen Implikationen im Kontext des neoliberalen Kapitalismus untersucht. Die Resultate dieser Forschung wurden in dem Buch ‘The Practice of Dramaturgy: Working on Actions in Performance’ (Valiz, 2017) publiziert. Ausgehend von dieser Publikation wird sich der Vortrag mit dramaturgischer Praxis auf der Grundlage einer etymologischen Neudefinition des Begriffs beschäftigen, welche von den drei Autorinnen vorgeschlagen wird: Dramaturgie, die sich von den griechischen Begriffen “Drama” (Handlung) und “Ergon” (Arbeit) ableitet, konstituiert einen Prozess des “Arbeitens an Handlungen” und berührt deshalb politische Prozeduren in ihrem Kern.
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
CHICKS* freies performancekollektiv
"Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? [...] Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?" (Carolin Emcke: Wie wir begehren)
Das Performancekollektiv CHICKS* sucht in LOVE ME HARDER nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Gewohnte Bilder von Männlichkeit* werden brüchig und verweben sich mit Fragen zur Geschichte des jüdisch-queeren Performers. Welche gesellschaftlichen Umstände und persönlichen Erfahrungen gestalten unsere Begehren? Und wie frei sind wir, sie zu leben?
Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla
Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.
CHICKS* freies performancekollektiv
"Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? [...] Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?" (Carolin Emcke: Wie wir begehren)
Das Performancekollektiv CHICKS* sucht in LOVE ME HARDER nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Gewohnte Bilder von Männlichkeit* werden brüchig und verweben sich mit Fragen zur Geschichte des jüdisch-queeren Performers. Welche gesellschaftlichen Umstände und persönlichen Erfahrungen gestalten unsere Begehren? Und wie frei sind wir, sie zu leben?
Mit Düsseldorfer Jugendlichen: Iman Abbasi, Marion Avgeris, Adriano Bennett, Henk Buchholz, Sean Schroeder-Finckh, Vega Fenske, Anne Gatzka, Luisa Mages Salgado, Ji-Hun Park, Ahmed Shmouki
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne: Ansgar Prüwer, Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Thomas Klein, Dramaturgie: Dorle Trachternach, Regieassistenz: Sven Fritzsche
Peer, sei du selbst! Diesem Ruf widersetzt sich der junge Peer Gynt trotzig, erdenkt aus Hütten Paläste und macht sich in seiner Fantasie zum größten Herrscher – um nach einer Reise um die halbe Welt dann doch wieder dort anzukommen, wo seine Ichsuche begann.
Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Mit: Steffen Link, Sophia Löffler, Vassilissa Reznikoff, Michael René Sell
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne und Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Michael René Sell, Dramaturgie: Anna Laner, Recherche: Judith Weißenborn, Regieassistenz: Johanna Mitulla
Aufstieg und Fall der heiß geliebten BRAVO. Starschnitte, Foto-Lovestorys und »Dr. Sommer«. All das und vieles mehr wird in der opulenten Show »Café Bravo« aufgearbeitet. Welches Agitationspotenzial hat ein Medium mit einer solchen Breitenwirkung? Wie stark kann es ein junges, beeinflussbares Zielpublikum instrumentalisieren, politisch wie marktwirtschaftlich? Wie verbindet sich Popkultur und Werbefläche? Felix Krakau setzt Starschnitte aus der BRAVOChronik als Ausgangspunkt, diese Fragen zu umkreisen. »Café Bravo« mäandert durch die Geschichte der Zeitschrift und beleuchtet dabei One-Hit-Wonder, Evergreens, das neueste Moped, die teuersten Kinofilme, die Popstars und die YouTube-Stars, die Leserfragen, die Entstehung der Foto-Lovestorys und natürlich die Skandale. »Café Bravo« ist Reflexion, Hommage und Kritik einer Jahrzehnte andauernden Popkultur-Hysterie.
Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

"Philosophie des Fleisches"
Doris Uhlich studierte „Pädagogik für zeitgenössischen Tanz” am Konservatorium Wien, war Spielerin in theatercombinat 2002-2009 und seit 2006 entwickelt sie eigene Projekte, die international touren in Europa, USA und Asien, in Theaterräumen und Museen, darunter „more than naked“ „Ravemachine“ „Seismic Session“, „Every Body Electric“. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Doris Uhlich verbindet in ihrem Beitrag Patti Smith, die Freikörperkultur der 20er Jahre, Marina Abramovic und Ulay, Valie Export mit ihrer eigenen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Nacktsein auf der Bühne.
Kuratiert von Friederike Thielmann
Die HTA Ringvorlesung hat im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel Ansehen Andenken Anders Künstler:innen zu Gast, die jeweils aus ihrer künstlerischen Position über prägende Einflüsse, selbst gewählte Referenzen und Vorbilder in der eigenen Arbeit und Arbeitsweise, im Selbstbild und Selbstverständnis der jeweiligen Profession sprechen. Ausgehend der mitgebrachten Referenzen und der Vorstellung der jeweils eigenen Arbeit der Gäste, sind die HTA Studierenden zu Gesprächen über Werdegänge und Glaubenssätze, über eigene Normen und neue Wege in künstlerischen Karrieren eingeladen.

Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Seit 2001 lockt das ZuKT_Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.
Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2019 gezeigten Choreographien umfasst neue Stücke von Jean-Hugues Assohoto, Regina van Berkel, Dieter Heitkamp, Cameron McMillan und Georg Reischl und sowie die Rekonstruktion eines Solos von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte. D
as Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Konzept und Regie: Wanja Lange
Mit: Anton Humpe, Jonas Demuth, Ayda Kültür
Es ist klar, wie viel gewonnen wäre, wenn zum Beispiel das Theater, wenn überhaupt die Kunst, imstande wäre, ein praktikables Weltbild zu geben. Eine Kunst, die das könnte, würde in die gesellschaftliche Entwicklung tief eingreifen können, sie würde nicht nur mehr oder weniger dumpfe Impulse verleihen, sondern dem fühlenden und denkenden Menschen die Welt, die Menschenwelt, für seine Praxis ausliefern.
von ADÄQUATOR Lea Marlen Balzer, Janik Hauser (Dramaturgie), Isaak Kudaschov, Julia Marburger
Idee und Leitung Lea Marlen Balzer
Bühne Tessa Bode
„Wir sehen es als bedenklich an, dass sich die Kulturpolitk in den letzten Jahren zunehmend politisiert hat, und zwar einseitig in die linke Richtung. Sie sollte auch die deutsche Kultur fördern.“ Götz Frömming, AfD (Mitglied des Bundestages)
Selbst ein Fürst ist nur ein Mensch mit Sehnsüchten und Gefühlen. Diese schmerzliche Erfahrung muss Gregor von Lautenzell machen, den seine unvollkommene Ehe und ein betörendes junges Kindermädchen auf die emotionale Probe stellen. Dabei will er doch nur seinen geliebten Sohn umsorgt wissen... Wie kann der Fürst sein Familienglück retten und dem Publikum eine moralische Identifikationsfigur sein?
Wer oder was die vielfach beschworene deutsche Kultur – oder das Deutsche in der Kultur – eigentlich sein soll, ist eine der meistdiskutierten Fragen der letzten Jahre. ADÄQUATOR wird darauf keine Antwort geben, hat sich aber entschlossen, die Frage ernst zu nehmen und ihr einen unzensierten Raum zu widmen. Der Theaterabend ist ein Versuch, neurechte kulturpolitische Forderungen mitsamt ihren Konsequenzen für die Kunstfreiheit im Reagenzglas Theater zum Blühen zu bringen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Unterhaltung, Emotion und Repräsentation. Ein Serviervorschlag.
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Seit 2001 lockt das ZuKT_Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.
Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2019 gezeigten Choreographien umfasst neue Stücke von Jean-Hugues Assohoto, Regina van Berkel, Dieter Heitkamp, Cameron McMillan und Georg Reischl und sowie die Rekonstruktion eines Solos von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte. D
as Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Konzept und Regie: Wanja Lange
Mit: Anton Humpe, Jonas Demuth, Ayda Kültür
Es ist klar, wie viel gewonnen wäre, wenn zum Beispiel das Theater, wenn überhaupt die Kunst, imstande wäre, ein praktikables Weltbild zu geben. Eine Kunst, die das könnte, würde in die gesellschaftliche Entwicklung tief eingreifen können, sie würde nicht nur mehr oder weniger dumpfe Impulse verleihen, sondern dem fühlenden und denkenden Menschen die Welt, die Menschenwelt, für seine Praxis ausliefern.
von ADÄQUATOR Lea Marlen Balzer, Janik Hauser (Dramaturgie), Isaak Kudaschov, Julia Marburger
Idee und Leitung Lea Marlen Balzer
Bühne Tessa Bode
„Wir sehen es als bedenklich an, dass sich die Kulturpolitk in den letzten Jahren zunehmend politisiert hat, und zwar einseitig in die linke Richtung. Sie sollte auch die deutsche Kultur fördern.“ Götz Frömming, AfD (Mitglied des Bundestages)
Selbst ein Fürst ist nur ein Mensch mit Sehnsüchten und Gefühlen. Diese schmerzliche Erfahrung muss Gregor von Lautenzell machen, den seine unvollkommene Ehe und ein betörendes junges Kindermädchen auf die emotionale Probe stellen. Dabei will er doch nur seinen geliebten Sohn umsorgt wissen... Wie kann der Fürst sein Familienglück retten und dem Publikum eine moralische Identifikationsfigur sein?
Wer oder was die vielfach beschworene deutsche Kultur – oder das Deutsche in der Kultur – eigentlich sein soll, ist eine der meistdiskutierten Fragen der letzten Jahre. ADÄQUATOR wird darauf keine Antwort geben, hat sich aber entschlossen, die Frage ernst zu nehmen und ihr einen unzensierten Raum zu widmen. Der Theaterabend ist ein Versuch, neurechte kulturpolitische Forderungen mitsamt ihren Konsequenzen für die Kunstfreiheit im Reagenzglas Theater zum Blühen zu bringen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Unterhaltung, Emotion und Repräsentation. Ein Serviervorschlag.
Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Seit 2001 lockt das ZuKT_Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.
Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2019 gezeigten Choreographien umfasst neue Stücke von Jean-Hugues Assohoto, Regina van Berkel, Dieter Heitkamp, Cameron McMillan und Georg Reischl und sowie die Rekonstruktion eines Solos von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte. D
as Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)
Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Konzept und Regie: Wanja Lange
Mit: Anton Humpe, Jonas Demuth, Ayda Kültür
Es ist klar, wie viel gewonnen wäre, wenn zum Beispiel das Theater, wenn überhaupt die Kunst, imstande wäre, ein praktikables Weltbild zu geben. Eine Kunst, die das könnte, würde in die gesellschaftliche Entwicklung tief eingreifen können, sie würde nicht nur mehr oder weniger dumpfe Impulse verleihen, sondern dem fühlenden und denkenden Menschen die Welt, die Menschenwelt, für seine Praxis ausliefern.
Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski
Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik
Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) | Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann | Kostüm: Theresa Mielich | Ton/Video: Maria Huber | Produktion: Nora Schneider | Assistenz: Paula Erb
„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Gespielt werden Der tapfere Cassian, Else und Anatol von Arthur Schnitzler.
Der tapfere Cassian von Arthur Schnitzler:
Merle Böhnhardt, Regie
Es spielen: Micha Baum, Leon Häder und Julia Pitsch
Bühne und Kostüm: Anna Rollmann
Maske: Anna Maria Pahlke
Musik: Juan David Pérez Duarte
Else von Arthur Schnitzler:
Leo Schenkel, Regie
Es spielen: Annedore Antrie, Fenna Benetz und Dino Niethammer
Dramaturgie: Lucien Strauch
Bühne: Cosima Baum
Anatol von Arthur Schnitzler:
Andreas Weinmann, Regie
Balthasar Wörner, Musik
Es spielen: Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein und Balthasar Wörner
Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) | Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann | Kostüm: Theresa Mielich | Ton/Video: Maria Huber | Produktion: Nora Schneider | Assistenz: Paula Erb
„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Gespielt werden Der tapfere Cassian, Else und Anatol von Arthur Schnitzler.
Der tapfere Cassian von Arthur Schnitzler:
Merle Böhnhardt, Regie
Es spielen: Micha Baum, Leon Häder und Julia Pitsch
Bühne und Kostüm: Anna Rollmann
Maske: Anna Maria Pahlke
Musik: Juan David Pérez Duarte
Else von Arthur Schnitzler:
Leo Schenkel, Regie
Es spielen: Annedore Antrie, Fenna Benetz und Dino Niethammer
Dramaturgie: Lucien Strauch
Bühne: Cosima Baum
Anatol von Arthur Schnitzler:
Andreas Weinmann, Regie
Balthasar Wörner, Musik
Es spielen: Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein und Balthasar Wörner
Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer
Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Gespielt werden Der tapfere Cassian, Else und Anatol von Arthur Schnitzler.
Der tapfere Cassian von Arthur Schnitzler:
Merle Böhnhardt, Regie
Es spielen: Micha Baum, Leon Häder und Julia Pitsch
Bühne und Kostüm: Anna Rollmann
Maske: Anna Maria Pahlke
Musik: Juan David Pérez Duarte
Else von Arthur Schnitzler:
Leo Schenkel, Regie
Es spielen: Annedore Antrie, Fenna Benetz und Dino Niethammer
Dramaturgie: Lucien Strauch
Bühne: Cosima Baum
Anatol von Arthur Schnitzler:
Andreas Weinmann, Regie
Balthasar Wörner, Musik
Es spielen: Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein und Balthasar Wörner
Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)
Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)
Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)
Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer
Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Mit Düsseldorfer Jugendlichen: Iman Abbasi, Marion Avgeris, Adriano Bennett, Henk Buchholz, Sean Schroeder-Finckh, Vega Fenske, Anne Gatzka, Luisa Mages Salgado, Ji-Hun Park, Ahmed Shmouki
Regie und Text: Felix Kracke (HfMDK Regie), Bühne: Ansgar Prüwer, Kostüm: Jenny Theisen, Musik: Thomas Klein, Dramaturgie: Dorle Trachternach, Regieassistenz: Sven Fritzsche
Peer, sei du selbst! Diesem Ruf widersetzt sich der junge Peer Gynt trotzig, erdenkt aus Hütten Paläste und macht sich in seiner Fantasie zum größten Herrscher – um nach einer Reise um die halbe Welt dann doch wieder dort anzukommen, wo seine Ichsuche begann.
Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) | Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann | Kostüm: Theresa Mielich | Ton/Video: Maria Huber | Produktion: Nora Schneider | Assistenz: Paula Erb
„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski
Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik
Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Performance: Judith Altmeyer, Amos Zielinski Regie: Elena Giffel, Léon Haase Produktionsleitung: Eva Bode, Mohammad Reza Ozar Licht: Maria Huber
In einer Zeit, in der nichts und niemand sicher ist, erscheint ein Held, um uns alle zu retten. Er kämpft gegen das Böse. Er gibt alles. Kein Grund zur Sorge, Flash beschützt uns!
Diese Zeiten sind vorbei, aber Flash Gordon ist noch da und kämpft unermüdlich an Fronten weit ab vom Schuss. Wird Flash es diesmal wieder schaffen die Welt zu retten? Will das überhaupt jemand wissen? Vor was überhaupt?
Seien Sie dabei am Tag, an dem Flash Gordon stirbt!

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) | Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann | Kostüm: Theresa Mielich | Ton/Video: Maria Huber | Produktion: Nora Schneider | Assistenz: Paula Erb
„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch (ATW) | Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann | Kostüm: Theresa Mielich | Ton/Video: Maria Huber | Produktion: Nora Schneider | Assistenz: Paula Erb
„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Performance: Judith Altmeyer, Amos Zielinski Regie: Elena Giffel, Léon Haase Produktionsleitung: Eva Bode, Mohammad Reza Ozar Licht: Maria Huber
In einer Zeit, in der nichts und niemand sicher ist, erscheint ein Held, um uns alle zu retten. Er kämpft gegen das Böse. Er gibt alles. Kein Grund zur Sorge, Flash beschützt uns!
Diese Zeiten sind vorbei, aber Flash Gordon ist noch da und kämpft unermüdlich an Fronten weit ab vom Schuss. Wird Flash es diesmal wieder schaffen die Welt zu retten? Will das überhaupt jemand wissen? Vor was überhaupt?
Seien Sie dabei am Tag, an dem Flash Gordon stirbt!

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)
Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier
In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer:innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!
In "The Rating Project" beobachten die Performer:innen renommierte Top Rezensent:innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?
Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier
In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer:innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!
In "The Rating Project" beobachten die Performer:innen renommierte Top Rezensent:innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?
Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

im Rahmen der Gala Corpi in Monstra
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.arteeballetto.it/--edizione-2019.html

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

ATW-Masterabschlussprojekt von Martin Mader
Text und Dramaturgie: Martin Mader (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Regie: Martin Mader, Hannes Schladebach (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Bühne: Christoph Gehre | Organisation: Marietheres Granser | Mitarbeit: Christin Dieker (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen), Peter Picha und Tim Mayer | Mit: Elisabeth-Marie Leistikow
RASTSTÄTTE. ist eine szenische Variation des Gedichtbandes „Die Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire. In einer Zusammensetzung aus lyrischen Passagen und diskursivem Sprechtext wird den Themen Rast- und Ruhelosigkeit sowie der damit verbundenen Sehnsucht nach erlösender Verwirklichung nachgegangen. Die Suche nach einer erfüllenden Erfahrung wird im Kontext zweier Figuren verortet, die Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit sehen. Auf diese Weise sollen die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den lyrischen Sujets und den Anforderungen wie Versprechen gegenwärtiger Arbeitswelten erforscht und auf ihren ästhetischen Gehalt befragt werden.

ATW-Masterabschlussprojekt von Martin Mader
Text und Dramaturgie: Martin Mader (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Regie: Martin Mader, Hannes Schladebach (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Bühne: Christoph Gehre | Organisation: Marietheres Granser | Mitarbeit: Christin Dieker (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen), Peter Picha und Tim Mayer | Mit: Elisabeth-Marie Leistikow
RASTSTÄTTE. ist eine szenische Variation des Gedichtbandes „Die Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire. In einer Zusammensetzung aus lyrischen Passagen und diskursivem Sprechtext wird den Themen Rast- und Ruhelosigkeit sowie der damit verbundenen Sehnsucht nach erlösender Verwirklichung nachgegangen. Die Suche nach einer erfüllenden Erfahrung wird im Kontext zweier Figuren verortet, die Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit sehen. Auf diese Weise sollen die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den lyrischen Sujets und den Anforderungen wie Versprechen gegenwärtiger Arbeitswelten erforscht und auf ihren ästhetischen Gehalt befragt werden.

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer
Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski
Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik
Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier
In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer:innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!
In "The Rating Project" beobachten die Performer:innen renommierte Top Rezensent:innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?
Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
DER LETZTE EUROPÄER von Martina Clavadetscher (Deutsche Erstaufführung)
Man stelle sich vor: Irgendwo im ehemaligen Europa. Und alles geschieht auf kleinstem Raum. Zugegeben, es könnte eine Anstalt sein.
sowie INTERVIEW nach Theo van Gogh
Der letzte Europäer: Regie: Maxime Mourot, Bühne & Kostüm: Kati Stubbe, Musik: Bernhard Plechinger
Besetzung:
Muttermaschine: Julia Doege
Der Letzte: Philippe Ledun
Angst: Christina Thiessen
Hund: Lisa Eder
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de
Interview: Regie: Dennis Duszczak, Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann, Kostüm: Rosa Barz
Besetzung:
Maya Jasmin - Katja
Ben Rademacher - Pierre

von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
DER LETZTE EUROPÄER von Martina Clavadetscher (Deutsche Erstaufführung)
Man stelle sich vor: Irgendwo im ehemaligen Europa. Und alles geschieht auf kleinstem Raum. Zugegeben, es könnte eine Anstalt sein.
sowie INTERVIEW nach Theo van Gogh
Der letzte Europäer: Regie: Maxime Mourot, Bühne & Kostüm: Kati Stubbe, Musik: Bernhard Plechinger
Besetzung:
Muttermaschine: Julia Doege
Der Letzte: Philippe Ledun
Angst: Christina Thiessen
Hund: Lisa Eder
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de
Interview: Regie: Dennis Duszczak, Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann, Kostüm: Rosa Barz
Besetzung:
Maya Jasmin - Katja
Ben Rademacher - Pierre

von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

DER LETZTE EUROPÄER von Martina Clavadetscher (Deutsche Erstaufführung)
Man stelle sich vor: Irgendwo im ehemaligen Europa. Und alles geschieht auf kleinstem Raum. Zugegeben, es könnte eine Anstalt sein.
sowie INTERVIEW nach Theo van Gogh
Der letzte Europäer: Regie: Maxime Mourot, Bühne & Kostüm: Kati Stubbe, Musik: Bernhard Plechinger
Besetzung:
Muttermaschine: Julia Doege
Der Letzte: Philippe Ledun
Angst: Christina Thiessen
Hund: Lisa Eder
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de
Interview: Regie: Dennis Duszczak, Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann, Kostüm: Rosa Barz
Besetzung:
Maya Jasmin - Katja
Ben Rademacher - Pierre

von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)
Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de
Regie: Philipp M. Krenn, Bühne: Rolf Glittenberg, Kostüme: Julia Brülisauer, Dramaturgie: Laura Weber
Hans: Linus Schütz, Charlotte: Lina Habicht, Josh: Paul Simon, Billy: Tobias Lutze, Angus: Michael Birnbaum, Alex: Ulrike Requadt
Paul: Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Mike: Nils Hausotte, Mädchen: Coco Brell, Tänzer: Statisterie
Dem SPIEGEL-Redakteur Takis Würger gelang im Frühjahr 2017 ein beeindruckender Coup: sein Romandebüt »Der Club« wurde von Beginn an viel diskutiert und stürmte aus dem Stand die Bestseller Listen.
Klar, eindringlich und packend erzählt Würger in seinem Buch die Geschichte des deutschen Waisenjungen Hans Stichler. Dieser wird von seiner Tante nach Cambridge eingeladen, darf an der renommierten Universität studieren, muss aber im Gegenzug ein Verbrechen aufklären und sich dafür in einen von Männern dominierten Zirkel begeben. Wenige Wochen später kommt er nach England, tritt in den elitären Pitt Club ein und trifft die junge Charlotte, die ihm hilft, manch verschlossene Tür zu öffnen. Doch bald muss sich auch Hans fragen: Wie weit darf ich gehen, um das Richtige zu erreichen?
Würger verknüpft Kriminalfall mit Liebesgeschichte. Spannend entwirft er glaubhafte Figuren und beschreibt eine Welt voller Macht und Gewalt, Snobismus und Klassenunterschieden, zwischen männlichem Kontroll-verlust und dem Boxsport. Ein Buch, das – auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte – den Zeitgeist trifft.

Raumkomposition für Stimmen, Körper, Schlagwerk und Elektronik | nach Motiven von Lukrez
Inszenierung: Gregor Glogowski (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) und Benjamin Hoesch (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Sounddesign: Sebastian Schottke | Dramaturgie: Björn Mehlig, Harald Wolff | SchauspielerIn: Paula Schrötter, Magnus Pflüger, Gesang: Marcus Licher, Percussion: Špela Mastnak
Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen herab, kollidieren unkontrolliert, der Zufall kommt in die Welt: Lukrez‘ Naturtheorie änderte das Denken der Menschen fundamental. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung ist alles längst vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen. Lukrez‘ Lehrgedicht begründete die moderne Weltsicht, enthält aber auch einen poetischen Gegenentwurf. Beschwören wir die Nachtseite der Vernunft mit perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen.

Regie: Philipp M. Krenn, Bühne: Rolf Glittenberg, Kostüme: Julia Brülisauer, Dramaturgie: Laura Weber
Hans: Linus Schütz, Charlotte: Lina Habicht, Josh: Paul Simon, Billy: Tobias Lutze, Angus: Michael Birnbaum, Alex: Ulrike Requadt
Paul: Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Mike: Nils Hausotte, Mädchen: Coco Brell, Tänzer: Statisterie
Dem SPIEGEL-Redakteur Takis Würger gelang im Frühjahr 2017 ein beeindruckender Coup: sein Romandebüt »Der Club« wurde von Beginn an viel diskutiert und stürmte aus dem Stand die Bestseller Listen.
Klar, eindringlich und packend erzählt Würger in seinem Buch die Geschichte des deutschen Waisenjungen Hans Stichler. Dieser wird von seiner Tante nach Cambridge eingeladen, darf an der renommierten Universität studieren, muss aber im Gegenzug ein Verbrechen aufklären und sich dafür in einen von Männern dominierten Zirkel begeben. Wenige Wochen später kommt er nach England, tritt in den elitären Pitt Club ein und trifft die junge Charlotte, die ihm hilft, manch verschlossene Tür zu öffnen. Doch bald muss sich auch Hans fragen: Wie weit darf ich gehen, um das Richtige zu erreichen?
Würger verknüpft Kriminalfall mit Liebesgeschichte. Spannend entwirft er glaubhafte Figuren und beschreibt eine Welt voller Macht und Gewalt, Snobismus und Klassenunterschieden, zwischen männlichem Kontroll-verlust und dem Boxsport. Ein Buch, das – auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte – den Zeitgeist trifft.

Regie: Sahar Rezaei (HfMDK), Musik: Jan Burian, Dramaturgie: Mir Saeed Rezaei, Kostüme: Mareike Wehrmann
Mit: Julia Pitsch, Eike Hackmann und Katharina Speckmann und Alina Hupperz
Das Schiff fährt, das Schiff fährt weiter. Ich habe eine Stimme gehört, sie hat mich gerufen. Wo bin ich? Was mache ich?
Das Meer verspricht eine Überschreitung der Gesetzmäßigkeiten an Land, hier beginnt das Reich der zahllosen, gestaltlosen Möglichkeiten. Das Wasser der Ozeane beschwört zugleich Segen und Tod, Erfüllung und Enttäuschung. Auch aktuell ist das Meer vage und fremd. Das Fremde zieht den Menschen an, egal, ob es ihn reizt, verführt, oder beängstigt. Vom Meer her ruft eine Stimme nach einer anderen, einer besseren Welt – einer Welt, in der Umwertungen, Umkehrungen und Umdenken möglich ist. Utopien wurden immer als eine Insel im Herzen der Meere bezeichnet. Eine Insel, die sich aus dem Meer erhebt, während man hinfährt.
No hero land ist ein Versuch, wieder über unsere Beziehung zu Utopien nachzudenken, über unsere Beziehung zum Wasser, zum Meer. Wo sind wir? Was machen wir?

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Regie: Sahar Rezaei (HfMDK), Musik: Jan Burian, Dramaturgie: Mir Saeed Rezaei, Kostüme: Mareike Wehrmann
Mit: Julia Pitsch, Eike Hackmann und Katharina Speckmann und Alina Hupperz
Das Schiff fährt, das Schiff fährt weiter. Ich habe eine Stimme gehört, sie hat mich gerufen. Wo bin ich? Was mache ich?
Das Meer verspricht eine Überschreitung der Gesetzmäßigkeiten an Land, hier beginnt das Reich der zahllosen, gestaltlosen Möglichkeiten. Das Wasser der Ozeane beschwört zugleich Segen und Tod, Erfüllung und Enttäuschung. Auch aktuell ist das Meer vage und fremd. Das Fremde zieht den Menschen an, egal, ob es ihn reizt, verführt, oder beängstigt. Vom Meer her ruft eine Stimme nach einer anderen, einer besseren Welt – einer Welt, in der Umwertungen, Umkehrungen und Umdenken möglich ist. Utopien wurden immer als eine Insel im Herzen der Meere bezeichnet. Eine Insel, die sich aus dem Meer erhebt, während man hinfährt.
No hero land ist ein Versuch, wieder über unsere Beziehung zu Utopien nachzudenken, über unsere Beziehung zum Wasser, zum Meer. Wo sind wir? Was machen wir?

Regie: Sahar Rezaei (HfMDK), Musik: Jan Burian, Dramaturgie: Mir Saeed Rezaei, Kostüme: Mareike Wehrmann
Mit: Julia Pitsch, Eike Hackmann und Katharina Speckmann und Alina Hupperz
Das Schiff fährt, das Schiff fährt weiter. Ich habe eine Stimme gehört, sie hat mich gerufen. Wo bin ich? Was mache ich?
Das Meer verspricht eine Überschreitung der Gesetzmäßigkeiten an Land, hier beginnt das Reich der zahllosen, gestaltlosen Möglichkeiten. Das Wasser der Ozeane beschwört zugleich Segen und Tod, Erfüllung und Enttäuschung. Auch aktuell ist das Meer vage und fremd. Das Fremde zieht den Menschen an, egal, ob es ihn reizt, verführt, oder beängstigt. Vom Meer her ruft eine Stimme nach einer anderen, einer besseren Welt – einer Welt, in der Umwertungen, Umkehrungen und Umdenken möglich ist. Utopien wurden immer als eine Insel im Herzen der Meere bezeichnet. Eine Insel, die sich aus dem Meer erhebt, während man hinfährt.
No hero land ist ein Versuch, wieder über unsere Beziehung zu Utopien nachzudenken, über unsere Beziehung zum Wasser, zum Meer. Wo sind wir? Was machen wir?

Regie: Romy Lehmann; Bühne & Kostüme: Hannah von Eiff, Katrin Stubbe, Nadine Wagner (Bühnenbild-Studierende); Dramaturgie: Moritz von Schurer; Theaterpädagogik: Michael Pietsch
Mit: Saskia Boden-Dilling, Zenzi Huber, Simon Olubowale, Robert Oschmann, Metin Turan
Regieassistenz: Anne Decker
Das Stück FEAR von Falk Richter beschrieb 2015 eine Gesellschaft, die Angst davor hat überfremdet zu werden, sich abzuschaffen und auszusterben. FEAR setzt sich mit den Wurzeln von Angst und Hass auseinander. Es bedient sich dabei realer Aussagen von Populisten und sucht nach Wegen, wie man sich dazu verhalten kann. Immer mehr Menschen formulierten 2015 öffentlich das Gefühl, von Politik und Medien belogen und im Stich gelassen zu werden. Dieses wurde zur Grundlage und zur Rechtfertigung für Hass, Hetze und Diskriminierung.
Heute, im Frühjahr 2019, fragen wir uns, wohin uns dieses Klima gebracht hat: Welche offenen Wunden hat diese Hetze hinterlassen? Wo setzt sie sich fort? Inwiefern ist das Internet ein Speicher von Angst geworden, ein Ort, in dem sich Hetze, Verunsicherung und Verschwörungstheorien in Schleifen von Verlinkungen immer gleicher Autor:innen und Gruppierungen verstetigen. Haben wir uns vielleicht schon an ein populistisches Sprechen in politischen Debatten oder medialen Auseinandersetzungen gewöhnt?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat ein Team von Künstler:innen aus Marburg und Offenbach eine eigene Fassung erstellt. In dieser neuen Fassung setzen sich fünf Schauspieler:innen mit der Angst und dem Hass in einer vernetzten, medial geprägten Gesellschaft auseinander. Sie spüren ihre eigene Verbitterung auf und schütteln sie ab, befreien sich von dem Gefühl einer permanenten Überforderung. Sie suchen nach zeitgemäßen Haltungen, die sie als emanzipierteBürger:innen, nicht als Opfer von Politik und Medien einnehmen können.
Aufbauend auf der Fassung von Falk Richter richtet sich der Blick insbesondere auf das Internet und seine Mechanismen der stetigen Reproduktion – sowohl von Ängsten als auch von ermutigenden Fakten, Erinnerungen und Geschichten. Die Schauspieler:innen suchen jene gespeicherten und archivierten Texte, Stimmen und Videos im Internet, die ein Nachdenken über unsere realen Bedürfnisse ermöglichen.

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Raumkomposition für Stimmen, Körper, Schlagwerk und Elektronik | nach Motiven von Lukrez
Inszenierung: Gregor Glogowski (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) und Benjamin Hoesch (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Sounddesign: Sebastian Schottke | Dramaturgie: Björn Mehlig, Harald Wolff | SchauspielerIn: Paula Schrötter, Magnus Pflüger, Gesang: Marcus Licher, Percussion: Špela Mastnak
Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen herab, kollidieren unkontrolliert, der Zufall kommt in die Welt: Lukrez‘ Naturtheorie änderte das Denken der Menschen fundamental. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung ist alles längst vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen. Lukrez‘ Lehrgedicht begründete die moderne Weltsicht, enthält aber auch einen poetischen Gegenentwurf. Beschwören wir die Nachtseite der Vernunft mit perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen.

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski
Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik
Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

mit Studierenden der HfMDK
Werke von Lachenmann, Ferneyhough, Stockhausen, Kurtág, Schnebel, Finnendahl, Brandt und Hoffmann u.a.
Musikerinnen und Musiker sind Performer, Dirigenten auch Solisten, Komponisten geraten in Bewegung, Tanzende als Fluxus-Objekte: In der Neuen Musik Nacht 2019 greifen die Kunstsparten ineinander, verschwimmen traditionellen Grenzen zwischen Machern und Publikum, das gestaltend eingreifen kann. Nicht als strenge Kunstübung, sondern als Fest mit Kulinarik und Tanz in den Mai.

Regie: Philipp M. Krenn, Bühne: Rolf Glittenberg, Kostüme: Julia Brülisauer, Dramaturgie: Laura Weber
Hans: Linus Schütz, Charlotte: Lina Habicht, Josh: Paul Simon, Billy: Tobias Lutze, Angus: Michael Birnbaum, Alex: Ulrike Requadt
Paul: Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Mike: Nils Hausotte, Mädchen: Coco Brell, Tänzer: Statisterie
Dem SPIEGEL-Redakteur Takis Würger gelang im Frühjahr 2017 ein beeindruckender Coup: sein Romandebüt »Der Club« wurde von Beginn an viel diskutiert und stürmte aus dem Stand die Bestseller Listen.
Klar, eindringlich und packend erzählt Würger in seinem Buch die Geschichte des deutschen Waisenjungen Hans Stichler. Dieser wird von seiner Tante nach Cambridge eingeladen, darf an der renommierten Universität studieren, muss aber im Gegenzug ein Verbrechen aufklären und sich dafür in einen von Männern dominierten Zirkel begeben. Wenige Wochen später kommt er nach England, tritt in den elitären Pitt Club ein und trifft die junge Charlotte, die ihm hilft, manch verschlossene Tür zu öffnen. Doch bald muss sich auch Hans fragen: Wie weit darf ich gehen, um das Richtige zu erreichen?
Würger verknüpft Kriminalfall mit Liebesgeschichte. Spannend entwirft er glaubhafte Figuren und beschreibt eine Welt voller Macht und Gewalt, Snobismus und Klassenunterschieden, zwischen männlichem Kontroll-verlust und dem Boxsport. Ein Buch, das – auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte – den Zeitgeist trifft.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

Eine Theater-Musik-Performance mit zeitgenössischer Vertonung nach dem Opern-Libretto Johann Faustus von Hanns Eisler
von und mit: Magdalena Wabitsch, Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Amelie Neumann,Verena Kutschera, Angelika Schäfer, Elena Haroune, Richard Millig, Jacob Bussmann und dem Zauberkünstler Madou Mann
Regie: Daniel Schauf
Dramaturgie: Björn Fischer
Musikalische Leitung: Jacob Bussmann
Licht und Raum: Simon Möllendorf
Produktionsleitung: Reinhild Bernet
Weder setzt das „Wir, das Volk“ eine Einheit voraus noch schafft es eine Einheit, sondern es gründet oder instituiert eine Reihe von Debatten darüber, wer das Volk ist und was es will.“ Judith Butler
Hanns Eislers Bearbeitung des durch Goethe zum nationalen Mythos gewordenen Faust-Stoffs sollte „eine Oper werden, die mit dem Volk auf Du und Du steht, die die volkstümlichen Elemente des Volksschauspiels neu zu (sehen) formen versucht, die Figur des Hanswurst, das Volk, wieder einführt […].“. Sein Entwurf wurde von Seiten der DDR mit der Begründung abgelehnt, sein Faust sei zu pessimistisch und nihilistisch, um Identifikationsfigur für eine sozialistische Zukunft zu sein.
Das Projekt einer Volksoper steht seitdem aus. Heute, in Zeiten, in denen die AFD den politischen Diskurs um das Volk bestimmt, stellt sich die Frage, ob sich mit der Vorstellung einer Volksoper eine emanzipatorische Kraft verbinden lässt, die den rechtsnationalen Kräften die Deutungshoheit über das, was ein Volk ist, wieder entreißen könnte.
Wie könnte eine Volkskunst für das 21. Jahrhundert aussehen?

Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

Eine Theater-Musik-Performance mit zeitgenössischer Vertonung nach dem Opern-Libretto Johann Faustus von Hanns Eisler
von und mit: Magdalena Wabitsch, Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Amelie Neumann,Verena Kutschera, Angelika Schäfer, Elena Haroune, Richard Millig, Jacob Bussmann und dem Zauberkünstler Madou Mann
Regie: Daniel Schauf
Dramaturgie: Björn Fischer
Musikalische Leitung: Jacob Bussmann
Licht und Raum: Simon Möllendorf
Produktionsleitung: Reinhild Bernet
Weder setzt das „Wir, das Volk“ eine Einheit voraus noch schafft es eine Einheit, sondern es gründet oder instituiert eine Reihe von Debatten darüber, wer das Volk ist und was es will.“ Judith Butler
Hanns Eislers Bearbeitung des durch Goethe zum nationalen Mythos gewordenen Faust-Stoffs sollte „eine Oper werden, die mit dem Volk auf Du und Du steht, die die volkstümlichen Elemente des Volksschauspiels neu zu (sehen) formen versucht, die Figur des Hanswurst, das Volk, wieder einführt […].“. Sein Entwurf wurde von Seiten der DDR mit der Begründung abgelehnt, sein Faust sei zu pessimistisch und nihilistisch, um Identifikationsfigur für eine sozialistische Zukunft zu sein.
Das Projekt einer Volksoper steht seitdem aus. Heute, in Zeiten, in denen die AFD den politischen Diskurs um das Volk bestimmt, stellt sich die Frage, ob sich mit der Vorstellung einer Volksoper eine emanzipatorische Kraft verbinden lässt, die den rechtsnationalen Kräften die Deutungshoheit über das, was ein Volk ist, wieder entreißen könnte.
Wie könnte eine Volkskunst für das 21. Jahrhundert aussehen?

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Eine Theater-Musik-Performance mit zeitgenössischer Vertonung nach dem Opern-Libretto Johann Faustus von Hanns Eisler
von und mit: Magdalena Wabitsch, Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Amelie Neumann,Verena Kutschera, Angelika Schäfer, Elena Haroune, Richard Millig, Jacob Bussmann und dem Zauberkünstler Madou Mann
Regie: Daniel Schauf
Dramaturgie: Björn Fischer
Musikalische Leitung: Jacob Bussmann
Licht und Raum: Simon Möllendorf
Produktionsleitung: Reinhild Bernet
Weder setzt das „Wir, das Volk“ eine Einheit voraus noch schafft es eine Einheit, sondern es gründet oder instituiert eine Reihe von Debatten darüber, wer das Volk ist und was es will.“ Judith Butler
Hanns Eislers Bearbeitung des durch Goethe zum nationalen Mythos gewordenen Faust-Stoffs sollte „eine Oper werden, die mit dem Volk auf Du und Du steht, die die volkstümlichen Elemente des Volksschauspiels neu zu (sehen) formen versucht, die Figur des Hanswurst, das Volk, wieder einführt […].“. Sein Entwurf wurde von Seiten der DDR mit der Begründung abgelehnt, sein Faust sei zu pessimistisch und nihilistisch, um Identifikationsfigur für eine sozialistische Zukunft zu sein.
Das Projekt einer Volksoper steht seitdem aus. Heute, in Zeiten, in denen die AFD den politischen Diskurs um das Volk bestimmt, stellt sich die Frage, ob sich mit der Vorstellung einer Volksoper eine emanzipatorische Kraft verbinden lässt, die den rechtsnationalen Kräften die Deutungshoheit über das, was ein Volk ist, wieder entreißen könnte.
Wie könnte eine Volkskunst für das 21. Jahrhundert aussehen?

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)
Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich alle? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf! Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich alle? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf! Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)
Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Anhäufende, stapelnde, nistende, gruppierende, verknüpfte Körper: Der Klumpen ist die Entstehung des Individuums aus der Masse. Eine Performance über die Freude der Desorientierung, die Herausforderung von Kollaboration und über ein – buchstäbliches – Fußfassen.
Mit dem Produktionstitel Der Klumpen haben Hicks & Bühler zum ersten Mal mit weiteren fünf Künstlerinnen zusammengearbeitet. Fünf Tänzerinnen, eine Musikerin und eine Licht-Designerin formen eine Vernetzung von Körpern, die sich mit der Aufgabe des »körperlichen Zusammenbleibens« als Einheit auseinandersetzt. In der Organisation der verbundenen Körper, durch die ständig sich verändernde Form und den sich ständig verändernden Rhythmus, wird die Suche nach individueller Entscheidung in der Aktion zum Teil bedrohlich, zum Teil auch ironisch erlebt. Veränderungsmechanismen werden hinterfragt, bis durch das Ausschöpfen unterschiedlicher Zustände diese Veränderungen ermöglicht werden. Eine Vielfalt, die auch ein Einzelnes formt, das Individuum zeigt kein Gesicht, hat weder Anfang noch Ende. In den Falten, Wölbungen und Schlitzen sind jedoch auch Gesichter zu erkennen, das Innen wie eine Höhle zeigt weitere Facetten dieser Kollaboration, dieser Teamarbeit.

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich alle? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf! Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Vertreten mit den drei Arbeiten:
I Will Not Stay Here Long
concept and performance: Ida Daniel
in collaboration with Katarzyna Kania, Todor Stoyanov and Zrinka Uzbinec
Stumm steht sie da und blickt uns an: eine Frau in grünem Samt. Ida Daniel begibt sich auf die Suche nach den Spuren und vielfältigen Seinsweisen, die im Körper eingeschrieben sind. Ein Körper, unheimlich und vertraut zugleich, existiert in einem vielversprechenden Verhältnis zu denjenigen, die ihn bewohnen. Aber welcher Körper gefällt ihnen? Vielleicht einer, der tanzt und singt? Einer, der sich unsichtbar macht? Ein hüpfender Körper, ein schlafender Körper, ein Superkörper? Sind es sogar zwei oder mehr? Ein Moment geht zu Ende, wenn ein neues, noch nicht gelebtes Leben beginnt. Ida Daniel imaginiert in »I Will Not Stay Here Long« immer wieder Körper aus Text, Ton, Licht und Bildern, Körper, die sich darbieten in Stillstand und Bewegung, Körper, die niemals festzuschreiben sind.
Six Portraits
AUS|SAGE|KRÄFTIG Antigone Akgün
Videoarbeit Christian Schuller
Memorisement Elena Backhausen
Heute wird eine Seele verkauft! Ia Tanskanen
Behauptungen Lilly Busch
gemeinsam getrennt Andreas Fleck
Zeitreisemaschine Deborah Raulin
Ich. Ist das der Anfang jedes Sprechens? Die Hauptrolle meiner Biographie? Und wie gelingt ein Sprechen über mich selbst, wenn nicht sagbar ist, worin mein Selbst besteht? Ist mein Selbstporträt immer Fiktion, welche Geschichten konstruieren meine Identität, und was bleibt überhaupt zu sagen?
Konfrontiert mit Fragen nach der eigenen Biografie und deren Darstellbarkeit, erarbeiteten Studierende des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe Universität im Rahmen des szenischen Projekts Biografie in Revolte unter Anleitung des Schweizer Theaterregisseurs Boris Nikitin Entwürfe ihrer Selbstporträts. Auf der Suche nach Möglichkeiten der Selbstdarstellung entwickelten sich individuelle Wege, das eigene Ich in seiner Verwundbarkeit auszustellen und die Bühne hierfür als Schutzraum zu begreifen. Niktin, der in seinen Arbeiten immer auch die Biografien der Performer:innen mitverhandelt, zielt mit seiner performativen Theaterarbeit auf die Lücke im Ablauf, »in der die eigene Identität, das ›selbst‹, nicht mehr eine unabdingbare Zwangsläufigkeit ist, sondern eine Möglichkeit«. Im Zentrum steht hierbei die Frage nach den Momenten, in denen jemand sich sein Selbstbild aneignet, sich gegen die herrschenden Werte und Normen wendet, sie als veränderbare Fiktionen benennt und damit an die Öffentlichkeit tritt, um in diese einzuwirken und an der vermeintlich fixierten sozialen Wirklichkeit zu rütteln.
Oszillierend zwischen Verwundbarkeit und Selbstbehauptung, präsentieren sechs Studierende der Studiengänge Dramaturgie und Comparative Dramaturgy and Performance Research ihre Skizzen. Denn wo genau verlaufen die Grenzen eines Selbstporträts und was passiert, wenn jedes »Etwas von sich Preisgeben« uns immer zugleich auch ausstellend in Frage stellt?
Lovely Lovely
Regie und Produktion: Stella Schimmele, Rauminstallation: Viviane Niebling, Michaela Kraft, Musik und Sounddesign: Miró Rabier, Mason Rent, Peer Neumann, Skulptur: Yuske Taninaka, Künstlerische Assistenz, Regie und Kostüm: Lena Appel, Kostüme: Ksti Hu, Choreografie: Verena Kutschera
Performance: Sophia Bobic, Anne Gleich, Maj-Britt Klenke, Pierre Störig, Yuske Taninaka
Zwischen halbtransparenten Folienbahnen – nicht durchsichtig und noch weniger greifbar – inszeniert Noise Again ein bewegtes Zerfließen in camouflierenden Oberflächen, das sich auf unsere wiederzugewinnende Kontrolle über die von uns im Netz zirkulierenden Bilder bezieht. Das Zerstückeln und Zusammenstückeln von Körpern und Gesichtern rückt dabei als Methode digitaler Technologien zur Speicherung und Wiedererkennung von Daten über Individuen in den Fokus. Permanent produzieren Technologien und Programme digitale »Schatten« von uns, wenn wir uns durch halböffentliche Räume und Netzwerke bewegen.
Doch was, wenn wir uns mit diesen Schatten verbünden? Wenn wir sie nutzen, um bewusst Verschattungen und Verschwommenheiten unseres Selbst zu kreieren und die Sichtbarkeit unseres Ichs aktiv modulieren zu lernen? Noise Again wagt den Testlauf.
Während der Probenphase der Gemeinschaftsarbeit Noise Again, eines Theaterstücks und Installation, welches Anfang 2018 beim Festival der jungen Talente im Kunstverein Frankfurt gezeigt wurde, entstand der Song Lovely Lovely, der später auch Teil der Performance wurde. Gesondert dazu entwickelten die Studierenden ein Musikvideo. Das auch im Rahmen der Hessischen Theatertage als Werkbeitrag der Hessischen Theaterakademie gezeigt wird.
Die Performance Autobiography of Blue von Fabrício Belzoff muss leider entfallen
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Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich alle? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf! Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

Werke von Mozart, Donizetti, Glière und Brahms
Musikalische Leitung: Martin Spahr | Solist:innen: Ye Eun Choi – Sopran, Solenn Grand – Harfe, Yongmin Hong – Bassbariton | Philharmonisches Orchester Gießen
Auch im Sommersemester erhalten Absolvent:innen der HfMDK die Möglichkeit, ihr Talent zu präsentieren. Das nächste Examenskonzert vereint die Werke verschiedener Epochen und Gattungen: Auf die Eröffnung mit Mozarts „Alma grande e nobil core“ folgt eine wahre Belcanto-Arie aus Donizettis LUCIA DI LAMMERMOOR. Instrumentale Virtuosität zeigt sich im Harfenkonzert des russischen Komponisten Reinhold Glière, dessen Musik es in den Konzertsälen hierzulande noch zu entdecken gilt. Die in den späten Jahren entstandenen VIER ERNSTEN GESÄNGE Johannes Brahms‘ lassen sich als Bekenntnismusik bezeichnen – die letzten Äußerungen eines Komponisten, der sich hier mit ausgewählten Texten aus der Heiligen Schrift beschäftigt.

Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Raumkomposition für Stimmen, Körper, Schlagwerk und Elektronik | nach Motiven von Lukrez
Inszenierung: Gregor Glogowski (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) und Benjamin Hoesch (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Sounddesign: Sebastian Schottke | Dramaturgie: Björn Mehlig, Harald Wolff | SchauspielerIn: Paula Schrötter, Magnus Pflüger, Gesang: Marcus Licher, Percussion: Špela Mastnak
Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen herab, kollidieren unkontrolliert, der Zufall kommt in die Welt: Lukrez‘ Naturtheorie änderte das Denken der Menschen fundamental. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung ist alles längst vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen. Lukrez‘ Lehrgedicht begründete die moderne Weltsicht, enthält aber auch einen poetischen Gegenentwurf. Beschwören wir die Nachtseite der Vernunft mit perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen.

ZuKT – Tanzabteilung der HfMDK
Seit 2003 präsentiert ZuKT jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm und lockt tanzbegeisterte Menschen in das Künstlerhaus, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen. Das Spektrum der in „ZuKT_ right now!“ gezeigten Choreographien reicht von neuen Choreographien von Luc Dunberry, Peter Mika und Paul Whyte, der zum ersten Mal eine eigene Choreographie mit BAtanz Studierenden erarbeitet, zu Ausschnitten von „Work within Work“ von William Forsythe und Stücken von Cameron McMillan und Dieter Heitkamp. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

ZuKT – Tanzabteilung der HfMDK
Seit 2003 präsentiert ZuKT jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm und lockt tanzbegeisterte Menschen in das Künstlerhaus, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen. Das Spektrum der in „ZuKT_ right now!“ gezeigten Choreographien reicht von neuen Choreographien von Luc Dunberry, Peter Mika und Paul Whyte, der zum ersten Mal eine eigene Choreographie mit BAtanz Studierenden erarbeitet, zu Ausschnitten von „Work within Work“ von William Forsythe und Stücken von Cameron McMillan und Dieter Heitkamp. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

ZuKT – Tanzabteilung der HfMDK
Seit 2003 präsentiert ZuKT jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm und lockt tanzbegeisterte Menschen in das Künstlerhaus, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen. Das Spektrum der in „ZuKT_ right now!“ gezeigten Choreographien reicht von neuen Choreographien von Luc Dunberry, Peter Mika und Paul Whyte, der zum ersten Mal eine eigene Choreographie mit BAtanz Studierenden erarbeitet, zu Ausschnitten von „Work within Work“ von William Forsythe und Stücken von Cameron McMillan und Dieter Heitkamp. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Regie Rüdiger Pape, Bühne und Kostüme Valentin Köhler, Musik Raimund Groß, Choreografie Laura Hicks, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung: Studiojahr Schauspiel der HfMDK
Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, und Raimund Groß (Live-Musik)
Mit durchdringender und präziser Sprache schreibt Falk Richter Theatertexte von brennender Aktualität – politisch und oft auch unbequem treffen sie den Nerv und das Lebensgefühl einer ganzen Generation. »Rausch« ist ein Stück über die Sehnsucht nach einem unentfremdeten Leben in Zeiten der allumfassenden Krise: Finanzkrise, Europakrise, Demokratiekrise, Werteverfall. In unserer Welt der Dauer-Evaluierung und Selbst-Optimierung hat sich Unzufriedenheit breit gemacht – denn auch die Liebe, als letzte Utopie, verwandelt sich in einen heiß umkämpften Markt: Wann können wir wirklich sicher sein, die große Liebe gefunden zu haben? Kommt da nicht noch irgendwann etwas Besseres? Was, wenn der Rausch der Gefühle vorbei ist? Die sieben Studierenden des Studiojahrs begeben sich auf die gemeinsame Suche nach dem Ausbruch aus der allumfassenden Kapitalisierung ihrer Lebenswelt und nach Räumen ungeahnter Freiheit.

Performance von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

Performance von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Regie: Philipp M. Krenn, Bühne: Rolf Glittenberg, Kostüme: Julia Brülisauer, Dramaturgie: Laura Weber
Hans: Linus Schütz, Charlotte: Lina Habicht, Josh: Paul Simon, Billy: Tobias Lutze, Angus: Michael Birnbaum, Alex: Ulrike Requadt
Paul: Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Mike: Nils Hausotte, Mädchen: Coco Brell, Tänzer: Statisterie
Dem SPIEGEL-Redakteur Takis Würger gelang im Frühjahr 2017 ein beeindruckender Coup: sein Romandebüt »Der Club« wurde von Beginn an viel diskutiert und stürmte aus dem Stand die Bestseller Listen.
Klar, eindringlich und packend erzählt Würger in seinem Buch die Geschichte des deutschen Waisenjungen Hans Stichler. Dieser wird von seiner Tante nach Cambridge eingeladen, darf an der renommierten Universität studieren, muss aber im Gegenzug ein Verbrechen aufklären und sich dafür in einen von Männern dominierten Zirkel begeben. Wenige Wochen später kommt er nach England, tritt in den elitären Pitt Club ein und trifft die junge Charlotte, die ihm hilft, manch verschlossene Tür zu öffnen. Doch bald muss sich auch Hans fragen: Wie weit darf ich gehen, um das Richtige zu erreichen?
Würger verknüpft Kriminalfall mit Liebesgeschichte. Spannend entwirft er glaubhafte Figuren und beschreibt eine Welt voller Macht und Gewalt, Snobismus und Klassenunterschieden, zwischen männlichem Kontroll-verlust und dem Boxsport. Ein Buch, das – auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte – den Zeitgeist trifft.

Werkschau der Angewandten Theaterwissenschaft, Gießen
Die TheaterMaschine (TM) ist die jährliche Werkschau von und für Studierende am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW), Gießen.
Fünf Tage lang befindet sich das Institut im Ausnahmezustand: in eigenen Räumlichkeiten, sowie an verschiedenen Spielorten in Gießen finden Performances, Installationen, Lesungen, Diskussionen, Kritik-Talks und andere performativ-experimentielle Formate an der Grenze ziwschen Theater und allem was Theater sonst noch sein kann, statt.
Dabei geht es der TM nicht vorwiegend um fertige Arbeiten, sondern vor allem auch darum Unfertigem und Skizzenhaftem eine Plattform zu bieten und Diskussionen über die Arbeiten und künstlerischen Formate anzuregen.
Wir laden Sie und Euch daher herzlich ein, uns während der diesjährigen TM vom 29. Mai bis zum 02. Juni zu begleiten!
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TheaterMachine 2019
- annual exhibition of the Applied Theaterstudies, Gießen
The Theatermachine (TM) is the annual exhibition from and for students at the Institute for Applied Theaterstudies (ATW) in Gießen.
For five days the institute is in a state of emergency: in its own premises, as well as at various venues in Gießen, performances, installations, readings, discussions, critique talks, and other performative-experimental formats are taking place, on the border between theater and anything theater may be.
In doing so, the TM is not primarily about finished work, but above all about providing the unfinished and sketchy with a platform and encouraging discussions about the works and artistic formats.
We warmly invite you to accompany us during this year's TM from May 29th to June 2nd!

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer
Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Werkschau der Angewandten Theaterwissenschaft, Gießen
Die TheaterMaschine (TM) ist die jährliche Werkschau von und für Studierende am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW), Gießen.
Fünf Tage lang befindet sich das Institut im Ausnahmezustand: in eigenen Räumlichkeiten, sowie an verschiedenen Spielorten in Gießen finden Performances, Installationen, Lesungen, Diskussionen, Kritik-Talks und andere performativ-experimentielle Formate an der Grenze ziwschen Theater und allem was Theater sonst noch sein kann, statt.
Dabei geht es der TM nicht vorwiegend um fertige Arbeiten, sondern vor allem auch darum Unfertigem und Skizzenhaftem eine Plattform zu bieten und Diskussionen über die Arbeiten und künstlerischen Formate anzuregen.
Wir laden Sie und Euch daher herzlich ein, uns während der diesjährigen TM vom 29. Mai bis zum 02. Juni zu begleiten!
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TheaterMachine 2019
- annual exhibition of the Applied Theaterstudies, Gießen
The Theatermachine (TM) is the annual exhibition from and for students at the Institute for Applied Theaterstudies (ATW) in Gießen.
For five days the institute is in a state of emergency: in its own premises, as well as at various venues in Gießen, performances, installations, readings, discussions, critique talks, and other performative-experimental formats are taking place, on the border between theater and anything theater may be.
In doing so, the TM is not primarily about finished work, but above all about providing the unfinished and sketchy with a platform and encouraging discussions about the works and artistic formats.
We warmly invite you to accompany us during this year's TM from May 29th to June 2nd!

Werkschau der Angewandten Theaterwissenschaft, Gießen
Die TheaterMaschine (TM) ist die jährliche Werkschau von und für Studierende am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW), Gießen.
Fünf Tage lang befindet sich das Institut im Ausnahmezustand: in eigenen Räumlichkeiten, sowie an verschiedenen Spielorten in Gießen finden Performances, Installationen, Lesungen, Diskussionen, Kritik-Talks und andere performativ-experimentielle Formate an der Grenze ziwschen Theater und allem was Theater sonst noch sein kann, statt.
Dabei geht es der TM nicht vorwiegend um fertige Arbeiten, sondern vor allem auch darum Unfertigem und Skizzenhaftem eine Plattform zu bieten und Diskussionen über die Arbeiten und künstlerischen Formate anzuregen.
Wir laden Sie und Euch daher herzlich ein, uns während der diesjährigen TM vom 29. Mai bis zum 02. Juni zu begleiten!
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TheaterMachine 2019
- annual exhibition of the Applied Theaterstudies, Gießen
The Theatermachine (TM) is the annual exhibition from and for students at the Institute for Applied Theaterstudies (ATW) in Gießen.
For five days the institute is in a state of emergency: in its own premises, as well as at various venues in Gießen, performances, installations, readings, discussions, critique talks, and other performative-experimental formats are taking place, on the border between theater and anything theater may be.
In doing so, the TM is not primarily about finished work, but above all about providing the unfinished and sketchy with a platform and encouraging discussions about the works and artistic formats.
We warmly invite you to accompany us during this year's TM from May 29th to June 2nd!

Regie: Philipp M. Krenn, Bühne: Rolf Glittenberg, Kostüme: Julia Brülisauer, Dramaturgie: Laura Weber
Hans: Linus Schütz, Charlotte: Lina Habicht, Josh: Paul Simon, Billy: Tobias Lutze, Angus: Michael Birnbaum, Alex: Ulrike Requadt
Paul: Nicolas Matthews (Schauspiel, HfMDK), Mike: Nils Hausotte, Mädchen: Coco Brell, Tänzer: Statisterie
Dem SPIEGEL-Redakteur Takis Würger gelang im Frühjahr 2017 ein beeindruckender Coup: sein Romandebüt »Der Club« wurde von Beginn an viel diskutiert und stürmte aus dem Stand die Bestseller Listen.
Klar, eindringlich und packend erzählt Würger in seinem Buch die Geschichte des deutschen Waisenjungen Hans Stichler. Dieser wird von seiner Tante nach Cambridge eingeladen, darf an der renommierten Universität studieren, muss aber im Gegenzug ein Verbrechen aufklären und sich dafür in einen von Männern dominierten Zirkel begeben. Wenige Wochen später kommt er nach England, tritt in den elitären Pitt Club ein und trifft die junge Charlotte, die ihm hilft, manch verschlossene Tür zu öffnen. Doch bald muss sich auch Hans fragen: Wie weit darf ich gehen, um das Richtige zu erreichen?
Würger verknüpft Kriminalfall mit Liebesgeschichte. Spannend entwirft er glaubhafte Figuren und beschreibt eine Welt voller Macht und Gewalt, Snobismus und Klassenunterschieden, zwischen männlichem Kontroll-verlust und dem Boxsport. Ein Buch, das – auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte – den Zeitgeist trifft.

Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | von Patrick Schimanski
Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Antonia Beeskow / Monika Kosik
Patrick Schimanski begibt sich gemeinsam mit einem Ensemble aus SprecherInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. „Die Sprache hat ihre Macht an die Wissenschaft verloren, ihren Charme und ihre Anmut an die riesigen Informations- und Unterhaltungsunternehmen. Nur Fetzen sind von ihr geblieben. Und dieses zerlumpte Phantom besitzt immer noch eine vage ästhetische Funktion. Ästhetisch? Soll sie nur über die fünf Sinne reden und die Schönheit der Welt besingen.“

Werkschau der Angewandten Theaterwissenschaft, Gießen
Die TheaterMaschine (TM) ist die jährliche Werkschau von und für Studierende am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW), Gießen.
Fünf Tage lang befindet sich das Institut im Ausnahmezustand: in eigenen Räumlichkeiten, sowie an verschiedenen Spielorten in Gießen finden Performances, Installationen, Lesungen, Diskussionen, Kritik-Talks und andere performativ-experimentielle Formate an der Grenze ziwschen Theater und allem was Theater sonst noch sein kann, statt.
Dabei geht es der TM nicht vorwiegend um fertige Arbeiten, sondern vor allem auch darum Unfertigem und Skizzenhaftem eine Plattform zu bieten und Diskussionen über die Arbeiten und künstlerischen Formate anzuregen.
Wir laden Sie und Euch daher herzlich ein, uns während der diesjährigen TM vom 29. Mai bis zum 02. Juni zu begleiten!
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TheaterMachine 2019
- annual exhibition of the Applied Theaterstudies, Gießen
The Theatermachine (TM) is the annual exhibition from and for students at the Institute for Applied Theaterstudies (ATW) in Gießen.
For five days the institute is in a state of emergency: in its own premises, as well as at various venues in Gießen, performances, installations, readings, discussions, critique talks, and other performative-experimental formats are taking place, on the border between theater and anything theater may be.
In doing so, the TM is not primarily about finished work, but above all about providing the unfinished and sketchy with a platform and encouraging discussions about the works and artistic formats.
We warmly invite you to accompany us during this year's TM from May 29th to June 2nd!

Werkschau der Angewandten Theaterwissenschaft, Gießen
Die TheaterMaschine (TM) ist die jährliche Werkschau von und für Studierende am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW), Gießen.
Fünf Tage lang befindet sich das Institut im Ausnahmezustand: in eigenen Räumlichkeiten, sowie an verschiedenen Spielorten in Gießen finden Performances, Installationen, Lesungen, Diskussionen, Kritik-Talks und andere performativ-experimentielle Formate an der Grenze ziwschen Theater und allem was Theater sonst noch sein kann, statt.
Dabei geht es der TM nicht vorwiegend um fertige Arbeiten, sondern vor allem auch darum Unfertigem und Skizzenhaftem eine Plattform zu bieten und Diskussionen über die Arbeiten und künstlerischen Formate anzuregen.
Wir laden Sie und Euch daher herzlich ein, uns während der diesjährigen TM vom 29. Mai bis zum 02. Juni zu begleiten!
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TheaterMachine 2019
- annual exhibition of the Applied Theaterstudies, Gießen
The Theatermachine (TM) is the annual exhibition from and for students at the Institute for Applied Theaterstudies (ATW) in Gießen.
For five days the institute is in a state of emergency: in its own premises, as well as at various venues in Gießen, performances, installations, readings, discussions, critique talks, and other performative-experimental formats are taking place, on the border between theater and anything theater may be.
In doing so, the TM is not primarily about finished work, but above all about providing the unfinished and sketchy with a platform and encouraging discussions about the works and artistic formats.
We warmly invite you to accompany us during this year's TM from May 29th to June 2nd!



Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Performance von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüm Martina Suchanek, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung
Eva Bühnen, Laura Teiwes - Schauspielstudierende der HfMDK
Zwei Monster – ein mutiger blauer Kerl und ein tapferer roter Kerl – leben am Fuße eines
riesigen, unbezwingbaren Berges. Der eine sieht die Sonne morgens auf-, der andere sie
abends untergehen. Ein jeder ist glücklich mit seiner Seite des Berges. Die beiden Kerle
können sich zwar nicht sehen, doch durch ein Loch im Berg erzählen sie sich von ihrem
MonsterAlltag: Von Karate im Kopfstand und Flickflacksaltos – denn Monster sind
Sportskanonen und dürfen sich nicht schonen. »Der Tag geht«, sagt irgendwann der Eine.
»Erzähl keinen Quatsch, du Erbsenhirn, die Nacht kommt«, sagt der Andere. Und schon
entzündet sich ein wüster Streit – kolossale Schimpftiraden und riesige Felsbrocken fliegen über den Berg. Dabei hatten sie sich eben noch so gut verstanden.
Eine wunderbare Parabel über Streit und Verständigung von dem britischen Kinderbuchautor und Illustrator David McKee. Für die Geschichte von der Erkenntnis, dass nicht immer nur eine:r Recht haben muss, erhielt er 1987 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

18:00 NUR EIN MOMENT SUCHT
Wenn du aufhören kannst, willst du nicht. Wenn du aufhören willst, kannst du nicht.
Mitwirkende: Lukas Siebert & Dennis Duszczak
Von und mit: Vincent Lang
-
20:00 Monolog 3
Der grundlegende Unterschied zwischen Ihnen und mir liegt darin, dass ich glücklich bin.
Übersetzungen aus dem Französischen von Franziska Baur
Von und mit: Kristin Hunold & Rémi Pradère
-
22:00 DARK MATTER
Drei Menschen beschäftigen sich mit der Dunkelheit der Angst: Ein Komponist, ein Physiker, eine Schauspielerin. “Wenn man in den Weltraum schaut, fühlt man sich plötzlich immer so klein und allein. So unbedeutend. Und über einem diese riesigen Weiten. Unendlichkeit. Ewigkeit. Ewige Nacht.”
Mitwirkende: Vincent Michalke, Andreas Halsch
Musik: Vincent Michalke
Klangregie: Tobias Hagedorn
Von und mit: Nelly Politt
Künstlerische Beratung & Projektbetreuung: Peter Michalzik, Gastprofessor für Autorschaft und Performance
Technische Leitung: Philip Deblitz


Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

15:30 ?♀️??♀️??♀️ ??♀️
„Ich, mein Körper, dein Blick und alles dazwischen. Ein Versuch.“
Dank an: Peter Michalzik, Ola, Kati, Joelle, Maxime, Malena, Christina & Kristin
Von und mit: Lisa Eder
-
17:00 Neger! – Eine Mimimi Geschichte
Was bedeutet es, sich fremd im eigenen Land zu fühlen? Wie geht man mit der Tatsache um, dass man anders ist als andere?
Wie hängen diese ganzen Fragen mit der persönlichen Entwicklung eines Menschen und Künstlers zusammen? Eine Auseinandersetzung mit Identität, Rassimus und den kleinen Momenten im Alltag wo beides aufeinander prallt.
Von und mit: Nicolas Matthews
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18.30 Blockade
Eine Frau erinnert sich an Leningrad und die Tage des Hungers. Dabei begegnet sie ihrer Mutter und ihrer Schwester.
Frei nach den Erfahrungsberichten von L. Muchina, L. Nikitina und nach Motiven von S. Vititzkij
Dank an Lydia Wacker & Peter Michalzik
Von und mit: Christina Thiessen
Künstlerische Beratung & Projektbetreuung: Peter Michalzik, Gastprofessor für Autorschaft und Performance
Technische Leitung: Philip Deblitz

Performance von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir (Gießen)
Dramaturgie: Ia Tanskanen (Frankfurt)
Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.

Performance von
Patrick Faurot, Viktorija Ilioska, Max Smirzitz
"It could be something very minimal" is the long-term performative research collaboration between Viktorija Ilioska, Max Smirzitz and Patrick Faurot dealing with affective permutations and modulations of bodies and space. The project is fungal, growing, shrinking and reforming each time according to the demands of its milieu and the cross-tendencies of its assemblatic relations. It is their subjective intra-active being in reductionism, virtuosity, aesthetics, immersion, plasticity and cheapness. This time there is a laser show and a costume change.
The performance is realized as part of the program APIB (Art Politics Institution Body) by Lokomotiva in Kino Kultura.

Performance von
Thomas Bartling (ATW) und David Kılınç
In der zeitgenössischen Kultur tauchen verstärkt Remakes, Reboots oder Coverversionen auf. Das typischste Phänomen aktueller Popkultur ist die euphemistische Verklärung der Vergangenheit. Das Album „Nightlife" des britischen Elektro-Duos Pet Shop Boys feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Dieses Album gab dem Performance Duo Bartling/Kilinc als Teenagern Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Identität. Wie eine Art Vorschau auf das Leben als erwachsener, schwuler Mann in der Großstadt. Heute leben sie tatsächlich in einer Gesellschaft, in der homosexuelle Paare frei von Diskriminierung heiraten dürfen. Und ahnten damals noch nichts von Klimakatastrophen oder neu-faschistische Bewegungen. Zwanzig Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums fragen sie sich beide Künstler im Großen wie im Kleinen, welche Vorstellungen von damals tatsächlich Wirklichkeit wurden. Wie lässt sich das Album und seine verspätete Analyse ins persönliche, wie gesellschafter Zeitgeschehen einordnen? Die Performance setzt die Nostalgie subversiv gegen das „Früher war alles besser“-Gefühl ein, um sich eine alternative Gegenwart zu imaginieren.

Performance
von Mugetha Gachago in Zusammenarbeit und Auftrag der apokaylptischen tänzer:innen
Komposition: Sara Glojnarić Produktionsleitung: schaefer & soehne
Kindheit ist ein noch immer umkämpftes Deutungsgebiet. Kinder werden für
völkische Politik instrumentalisiert, Bildungsvorhaben gelten als Statussymbol für Landesregierungen und auch das kontroverseste Kunstwerks Ai Wai Wai´s, das sich auf die mediale Nutzung eines Bildes bezieht, instrumentalisiert ein angespültes, totes Kind. Kindern werden in all
diesen Fällen Bedürfnisse in den Mund gelegt. Was dabei nie geschieht, ist das Gespräch mit Kindern. Sie gelten als Schützenswert, aber eben auch, in der Tradition Kants, unmündig und zum bessern Menschen erziehbar. Unser Projekt following mo dreht genau dieses Verhältnis um. Bewusst naiv überlassen wir die Führung einer Stadtführung Mo. Ein Stuttgarter Kind das wir bei einem Kostümbauworkshop kennen gelernt haben. Er wird uns sein Stuttgart zeigen und dadurch das Verhältnis das wir zum Stadtraum haben herausfordern. Welche Bedürfnisse, welche Perspektiven entstehen dadurch? Und welche Annahmen über den Kindlichen Blick haben wir kultiviert und übernommen ohne sie zu hinterfragen?

Performance von
Thomas Bartling (ATW) und David Kılınç
In der zeitgenössischen Kultur tauchen verstärkt Remakes, Reboots oder Coverversionen auf. Das typischste Phänomen aktueller Popkultur ist die euphemistische Verklärung der Vergangenheit. Das Album „Nightlife" des britischen Elektro-Duos Pet Shop Boys feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Dieses Album gab dem Performance Duo Bartling/Kilinc als Teenagern Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Identität. Wie eine Art Vorschau auf das Leben als erwachsener, schwuler Mann in der Großstadt. Heute leben sie tatsächlich in einer Gesellschaft, in der homosexuelle Paare frei von Diskriminierung heiraten dürfen. Und ahnten damals noch nichts von Klimakatastrophen oder neu-faschistische Bewegungen. Zwanzig Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums fragen sie sich beide Künstler im Großen wie im Kleinen, welche Vorstellungen von damals tatsächlich Wirklichkeit wurden. Wie lässt sich das Album und seine verspätete Analyse ins persönliche, wie gesellschafter Zeitgeschehen einordnen? Die Performance setzt die Nostalgie subversiv gegen das „Früher war alles besser“-Gefühl ein, um sich eine alternative Gegenwart zu imaginieren.

Regie Jan Neumann, Bühne Dorothee Curio, Kostüme Nini von Selzam, Musik Thomas Osterhoff, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung
Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer (HfMDK), Uwe Zerwer
Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert? Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Performance von
Carolina Mendonça, Catalina Insignares, Ida Daniel, Rodrigo Andreolli, Zuzana Zabkova
We asked ourselves how wetness and stickiness could be a way of tracing the sliding of time. We started to build an intuitive archeology digesting the leftovers of the past 400 years in disrupted references. A soft, wet, shapeless mass of material that allowed our bodies to be unsynchronized. Hands became older than the rest of the body and we had to learn how to use them. Five bodies monstrously transforming, supporting each other with slippery and sticky hands.
Carolina Mendonça, Catalina Insignares, Ida Daniel, Rodrigo Andreolli and Zuzana Zabkova are working once more in one of the different configurations in which they collaborate, expanding the notion of choreography and the body as a site of knowledge production, in particular those devalued by Western epistemologies.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Performance von Herbert Graf
So I want to tell you a story. But you don't have to be scared. It's a
funny story. In fact it's one of the funniest storries I know.





Konzert von
Antonia Beeskow, Jakob Boeckh, Martin Bien, Kristin Gerwien, David Hoffmann, Moritz Junkermann, Clara Reiner, Hanna Steinmair, Sara Trawöger
Kristin Gerwien entführt in ein Zwischenreich. Sie ist Sängerin und Lied- texterin, Gitarristin, Performerin und Kostümbildnerin.
In ihrem Stück “Down Where the Trees Grow Together” treffen skulpturale Formen auf ein sensibles Gespür für Klänge in einer Mischform aus Konzert und theatraler Szene. Neben der musikalischen Ebene erfindet Gerwien im performativen Umgang mit verschiedenen Materialien zahlreiche Taktiken der Verfremdung, um dabei als offene, fragile, intime Figur vor ihr Publikum zu treten.Gerwien multipliziert sich in ihren künstlerischen Charakteren und bietet so ihrem Publikum ein Tagebuch voller Begegnungen an. Erzählungen über Nahbarkeit, menschliche Haut, über Exzess und Versagen kommen auf zuweilen melancholische, zuweilen humorvolle Weise in den elektronisch geprägten Songs zum Ausdruck.

Regie: Leonardo Moreira
Von und mit: Aline Filócomo, Aura Cunha, Fernanda Stefanski, Luciana Paes, Maria Amélia Farah, Paula Picarelli, Thiago Amaral
Co-Regie: Aura Cunha, Luciana Paes
Dramaturgie: Mariana Delfini
Set & Lichtdesign: Marisa Bentivegna
Kostümdesign: Chris Aizner
Sound und Musik: Miguel Caldas
Audiovisuelle Regie und Grafikdesign: Laerte Késsimos
Assistenz Set Design & Video Operator: Cezar Renzi
Presse: Pombo Correio Assessoria de Imprensa
Fotos: Elina Giounanli, Ligia Jardim
Produktionsleitung: Aura Cunha
Produktionsmanagement: Yumi Ogino
Internationale Promotion: Ligne Directe, Judith Martin
Einführung um 17.30 mit Philipp Schulte (Frankfurt LAB / Hessische Theaterakademie)
Welche Geschichten erzählen wir und warum? Zu wem werden wir, wenn von uns erzählt wird? In einer Mischung aus interaktivem Experiment und Theaterstück lassen Leonardo Moreira und seine Kompanie Hiato die großen Motive und zeitlosen Zusammenhänge anklingen, die sich hinter dem Alltäglichen und Banalen, dem Modernen und vermeintlich Privaten unserer eigenen Lebenserfahrung verbergen. Mit zwei außergewöhnlichen Produktionen waren sie schon in Frankfurt zu Gast: im Mousonturm mit dem Marathon Ficções (Fiktionen) und zuvor im Frankfurt LAB mit O Jardim (Der Garten). Auch ihre neue Arbeit Odisseia basiert vor allem auf den Erlebnissen, Träumen und Zweifeln der sieben Schauspielerinnen und Schauspieler, die sich auf ebenso wundersame wie selbstverständliche Weise den Figuren aus Homers Odyssee anverwandelt haben. Sie laden uns zu einem viereinhalbstündigen Fest ein, mit dem sie feiern, dass unsere Welt irgendwie eben immer noch mythisch ist. Und nach einem Wechselbad starker Gefühle – Trauer, Wut, Liebe – fragen wir uns am Ende selbst, welche Geister wohl um uns sind, welche Träume aus unserem Leben verschwunden sind, welche Schlachten wir geschlagen haben. Und wohin es uns unmöglich ist, zurückzukehren.

Beteiligte: Bartłomiej Kowalczyk (ZuKT)
Das TanzArt-ostwest-Festival präsentiert in seiner siebten Koblenzer TanzArt-Gala im Jahr 2019 einen Ausschnitt der deutschen Tanzlandschaft mit faszinierenden choreografischen Handschriften und starken Tänzerpersönlichkeiten. Hier zeigt sich auf eindrucksvolle Weise, wie Tanz bewegt und über Grenzen hinweg verbindet.
Das TanzArt-ostwest-Festival bietet nationalen und internationalen Tanzcompagnien an festen Theatern sowie freien Gruppen die Möglichkeit, untereinander Netzwerke aufzubauen oder zu intensivieren. Der daraus resultierende künstlerische Austausch der Beteiligten ermöglicht es den Zuschauern, mit dem Facettenreichtum der Kunst des Tanzes in Berührung zu kommen. Alle vereint für und in der Leidenschaft für den Tanz.
der hirnficker – stück über realitäten von Dieter Heitkamp feierte seine Premiere 1983 im TAT, Frankfurt.

Performance/Abschlussprojekt
von der grosse tyrann
Künstlerische Leitung: Liliane Koch und Maude Hélène Vuilleumier
Von und mit: Katja Brunner, Marlena Kellogg, Liliane Koch, Sophia Scherer, Maude Hélène Vuilleumier
Musik/Komposition: Bruno Tambascio Waine
Konzept und Song: Magda Drozd
Entwicklung: Timo Krstin
Outside Eye: Benedikt Grubel, Timo Krstin
Licht, Ton: Frithjof Gawenda
Lichtkonzept: Robert Zeigerman
der grosse tyrann ist ein feministisches Performance-Kollektiv von Liliane Koch und Maude Hélène Vuilleumier, das sich humorvoll mit weiblicher Selbstinszenierung auseinandersetzt. In AVE MARIA begibt sich der grosse tyrann auf die Suche nach dem heiligsten der weiblichen (Vor-)Bilder, der meist porträtierte Frau der Welt: Maria. Dazu untersuchen sie eigene Verhaltensmuster.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, Du bist gebenedeit unter den Frauen. Du bist in mich westlich- abendländisch-christlich geprägte Frau eingeschrieben. Du bist das Vorbild, das ich nie haben wollte, die Mutter, nach der ich nicht gefragt habe. Von Dir habe ich meine endlose Empathie, mein Duldungsvermögen und das betörende Lächeln mit schräg gelegtem Kopf. Aber hast Du je gelacht, also herzhaft? Und was finden wir, wenn wir Dir unter den königsblauen Rock lugen? Heilige Maria, bitte für uns Sünderinnen, die wir es genießen zu sündigen. Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Lieder von Geld und Schulden
Regie Michael Lohmann, Musikalische Leitung Günter Lehr, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Studierende des Studienjahrs Schauspiel
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer,Laura Teiwes
Mit wenigen Dingen haben sich Popikonen und Songwriter so intensiv beschäftigt wie mit der Frage nach dem nötigen Geld. Sei es die Sehnsucht nach überbordendem Reichtum oder die Angst vor der drohenden Armut: »Get Rich or Die Tryin’«. Dass sich die Vorstellungen, wie dem Geld beizukommen sei, nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen, scheint kaum der Rede wert. Welchen Wert es in unserem Leben einnimmt, ist so grundverschieden, wie das, was wir darunter verstehen. Wir sind Spieler und Zocker, gierig und unvernünftig, arme Schlucker und Dilettanten.
Aber was zählt wirklich? Das Studiojahr Schauspiel singt sich durch einen Businesstag, an dem es nicht nur Gewinner_innen gibt und sich das wahre Glück an ganz unerwarteten Stellen zeigt.

Konzept, Choreografie: Katarzyna Kania (CuP)
Performance: Katarzyna Kania (CuP), Piotr Stanek
Künstlerische Mitarbeit: Ida Daniel, Piotr Stanek, Todor Stoyanov, Zrinka Užbinec
Beratung Lichtdesign: Carina Premer
Die Choreografin und Performerin Katarzyna Kania arbeitet in unterschiedlichen künstlerischen Konstellationen zwischen Polen und Deutschland. In ihrem neuen Stück „Scores of yearning – The concert”, dem Abschluss ihres Masterstudiums der Choreographie und Performance in Gießen, begibt sie sich mit ihrem langjährigen Arbeitspartner Piotr Stanek auf eine ebenso sinnliche wie exzentrische Reise. Auf der Suche nach unterschiedlichen Formen des intimen Begehrens, ihr eigenes sowie das des Publikums, entsteht eine Umgebung voller akustischer Intensität, in dem Objekte menschliche Körper Objekte und Klänge in sich tragen. Alle haben das gleiche Chaos im Kopf – Animositäten, komische Erinnerungen, gewagte Sehnsüchte und obsessiv wiederkehrende Klänge und Rhythmen. Kania und Stanek laden uns in einen Raum ein, in dem das Visuelle seine Dominanz verliert und der Körper unentwegt versucht sich der Repräsentation zu entziehen.

Konzept, Choreografie: Katarzyna Kania (CuP)
Performance: Katarzyna Kania (CuP), Piotr Stanek
Künstlerische Mitarbeit: Ida Daniel, Piotr Stanek, Todor Stoyanov, Zrinka Užbinec
Beratung Lichtdesign: Carina Premer
Die Choreografin und Performerin Katarzyna Kania arbeitet in unterschiedlichen künstlerischen Konstellationen zwischen Polen und Deutschland. In ihrem neuen Stück „Scores of yearning – The concert”, dem Abschluss ihres Masterstudiums der Choreographie und Performance in Gießen, begibt sie sich mit ihrem langjährigen Arbeitspartner Piotr Stanek auf eine ebenso sinnliche wie exzentrische Reise. Auf der Suche nach unterschiedlichen Formen des intimen Begehrens, ihr eigenes sowie das des Publikums, entsteht eine Umgebung voller akustischer Intensität, in dem Objekte menschliche Körper Objekte und Klänge in sich tragen. Alle haben das gleiche Chaos im Kopf – Animositäten, komische Erinnerungen, gewagte Sehnsüchte und obsessiv wiederkehrende Klänge und Rhythmen. Kania und Stanek laden uns in einen Raum ein, in dem das Visuelle seine Dominanz verliert und der Körper unentwegt versucht sich der Repräsentation zu entziehen.

ATW-Masterabschluss-Projekt von Friederike Schmidt-Colinet
Inszenierung: Friederike Schmidt-Colinet (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen)
Wie entstehen Gefühle von (Nicht-)Zugehörigkeit, bis wohin identifiziere ich mich und ab wann grenze ich mich ab? Und wie entsteht auf diesem wackeligen Fundament ein Zuhause? Anstelle von klischierten Narrationen über Herkunft und Heimat entsteht in MORBUS HELVETICUS ein fragiler Identitätsentwurf aus imaginären Bezügen und zufälligen Konstellationen – ausgehend von persönlichen Erinnerungen, amtlichen Dokumenten und dem Kinderbuch „Heidi“.

Regie Regina Wenig, Bühne Loriana Casagrande, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung Katharina Kurschat, Julia Staufer (Schauspielstudierende der HfMDK)
Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. »Patentöchter« spiegelt in Begegnungen von Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. Es geht um Schuld und Täterschaft, wobei der Text die Perspektive der Opfer ins Zentrum rückt und nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Performance von
Regie - Niels Wehr (ATW); Sound - Benedikt Ellebrecht; Performance - Chiara Marcassa (ATW), Eva Streit (ATW), Helena Waldvogel (Alumni-ATW) und Carla Wyrsch (ATW); Outside Eye - Leander Ripchinsky (ATW)
Ruinen also. Ein Fragment. Ein Rest. Ein Bisschen. Eine Chance. Ein Anfang. Der Verfall als Ausgangspunkt für etwas Neues. Ecological emotional whatever.
Mit PROMETHEUS LYOMENES AIR begibt sich Niels Wehr mit seinem Team in die seit über 2000 Jahren andauernde Tradition eines Weiterschreibens des Prometheus-Mythos. Ausgehend vom nur 12-zeiligen Aischylos-Fragment 'Prometheus Lyomenos' (Der entfesselte Prometheus) wird mit dieser Performance die prädramatische Kraft des Chores im Theater neu befragt und ausgehandelt. 'Das Mechanische Ballet' (1923) des Kandinsky-Schülers Kurt Schmidt bildet hierbei den choreografischen Einstieg für ein Miteinander aus Drohnen- und Menschenchor.
Das Bauhaus und dessen interdisziplinäre Fortschrittsprogrammatik im Jubiläumsjahr 2019 zu würdigen, heißt aber nicht, auf die freundlichen Verlockungen einer Musealisierung hereinzufallen. Auch deshalb kommt hier ein Crashtest zur Aufführung, bei dem Smart-TV’s auf 'Prometheus' und Quadrocopter auf 'Das Mechanische Ballet' treffen, um ein Geschehen zu befeuern, welches das immer wieder stotternde Ereignis von Gemeinschaft als ureigenes Wesen von Theater begreift.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Performance von
Regie - Niels Wehr (ATW); Sound - Benedikt Ellebrecht; Performance - Chiara Marcassa (ATW), Eva Streit (ATW), Helena Waldvogel (Alumni-ATW) und Carla Wyrsch (ATW); Outside Eye - Leander Ripchinsky (ATW)
Ruinen also. Ein Fragment. Ein Rest. Ein Bisschen. Eine Chance. Ein Anfang. Der Verfall als Ausgangspunkt für etwas Neues. Ecological emotional whatever.
Mit PROMETHEUS LYOMENES AIR begibt sich Niels Wehr mit seinem Team in die seit über 2000 Jahren andauernde Tradition eines Weiterschreibens des Prometheus-Mythos. Ausgehend vom nur 12-zeiligen Aischylos-Fragment 'Prometheus Lyomenos' (Der entfesselte Prometheus) wird mit dieser Performance die prädramatische Kraft des Chores im Theater neu befragt und ausgehandelt. 'Das Mechanische Ballet' (1923) des Kandinsky-Schülers Kurt Schmidt bildet hierbei den choreografischen Einstieg für ein Miteinander aus Drohnen- und Menschenchor.
Das Bauhaus und dessen interdisziplinäre Fortschrittsprogrammatik im Jubiläumsjahr 2019 zu würdigen, heißt aber nicht, auf die freundlichen Verlockungen einer Musealisierung hereinzufallen. Auch deshalb kommt hier ein Crashtest zur Aufführung, bei dem Smart-TV’s auf 'Prometheus' und Quadrocopter auf 'Das Mechanische Ballet' treffen, um ein Geschehen zu befeuern, welches das immer wieder stotternde Ereignis von Gemeinschaft als ureigenes Wesen von Theater begreift.

Raumkomposition für Stimmen, Körper, Schlagwerk und Elektronik | nach Motiven von Lukrez
Inszenierung: Gregor Glogowski (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) und Benjamin Hoesch (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Sounddesign: Sebastian Schottke | Dramaturgie: Björn Mehlig, Harald Wolff | SchauspielerIn: Paula Schrötter, Magnus Pflüger, Gesang: Marcus Licher, Percussion: Špela Mastnak
Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen herab, kollidieren unkontrolliert, der Zufall kommt in die Welt: Lukrez‘ Naturtheorie änderte das Denken der Menschen fundamental. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung ist alles längst vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen. Lukrez‘ Lehrgedicht begründete die moderne Weltsicht, enthält aber auch einen poetischen Gegenentwurf. Beschwören wir die Nachtseite der Vernunft mit perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Festival von
Rodrigo Andreolli, Lena Appel, Bárbara Carvalho, Nina DeLudemann, Luis Garay, Sveta Grigorjeva, Li Lorian, Anneliese Ostertag, Lucas Prado, Carina Premer, Cássio Diniz Santiago, Johanne Schröder, Nikolas Stäudte, Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Lee Mun Wai, Diana De Fex, Oswaldo Mogollón
Klebrige Finger in feuchter Erde deine Hände werden dreckig. Hier wachsen andere Dinge. Du berührst sie, weil dich ihre Oberflächen anziehen. Von erdigen Gerüchen benetzt, sind deine Hände jetzt nass. Sie gleiten Wurzeln entlang: ein Geflecht: ein Faden: ein Link, auf den du klickst.
Ein Virus hat keine abgeschlossenen Konturen. Keine Eigenständigkeit. Wächst nicht. Er vereinnahmt, um zu reproduzieren – eine Systemübernahme. Material zerfällt in 0 und 1, Körper werden aufgebrochen. Der Virus drängt vorwärts, er pflanzt Hybride, Besessene, Gehackte. Er verbindet durch Ansteckung, er dringt ein, um zu infizieren – um zu affektieren.
rp19
ist verflochten in ein Jahrzehnt voller Ablagerungen. Undicht, unfertig, rough – sickern sie in
die diesjährige Ausgabe ein: Mutationen übernehmen den Turm.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

An zwei Abenden kommen junge TänzerInnen, die zum Teil AbsolventInnen oder Studierende der HfMDK sind, in Frankfurt zusammen. Hier zeigen sie ihre ersten oder neuesten Choreografien. Ausgangspunkt und Inspiration der Werke sind Themen wie innere Stärke, weibliche Kraft und Achtsamkeit.
Mit Zukunft Tanzt wollen Ida Kaufmann und Laurin Thomas eine neue Plattform ins Leben rufen, die etablierenden KünstlerInnen Raum bieten soll, ihre Arbeiten zu zeigen. Lokale sowie internationale Kunstschaffende können sich hier treffen, vernetzen und austauschen.
Freuen Sie sich auf einen sehr abwechslungsreichen Abend bei Zukunft Tanzt.
TRANSMITTER
Choreografie: Laurin Thomas, Ida Kaufmann TänzerInnen: Tom Diener, Lena Paetsch, Maria Morillas, Christian Meusel, Ida Kaufmann Komponisten/Musiker: Anatol Ernestus, Neil Schön Lichtkonzept: Prapatsorn Sukkaset
TRANSMITTER ist eine Auseinandersetzung mit der Sensibilität und Kraft innerhalb einer Gemeinschaft. Die Gruppe geht mithilfe der Aufrechterhaltung von Achtsamkeit und Mitgefühl immer wieder in Verbindungen und löst diese auch auf. Es soll soweit reichen, dass auch das Publikum selbst involviert und aktiver Teil des Ganzen wird.
SHAKE
Choreografie und Tanz: Magdalena Dzeco und Ingileif Franzdóttir Wechner Musik: Ingimar Flóvent Marinósson
SHAKE ist eine intime Rebellion in der kontinuierlichen Recherche zum ausgedörrten fixen Körperkult. Es ist eine Neuanalyse und Anerkennung des
Tänzer- und Frauenkörpers. Basierend auf den Möglichkeiten einer anderen Betrachtungsweise wird alles geschüttelt: Haut, Knochen, Fett, Haare, alte Gefühle und sperrige Gedanken. Somit entsteht ein neuer Raum im Genießen des eigenen Daseins.
correlate correspond coordinate
Choreography : Maria Kobzeva in collaboration with Verena Kutchera, Tim Čečatka Tänzer: Verena Kutschera, Tim Čečatka Musik: John Frusciante - Falling
Zwei Individuen treffen sich. Jeder bringt seine eigene Welt mit, einen Mikrokosmos aus Erfahrungen, Bewegungs- und Verhaltensmustern. Sie bemerken sich, nehmen sich wahr und begegnen sich. Sie nähern sich einander, indem sie sich konfrontieren, bekämpfen, miteinander kollidieren, sich widersprechen und wahrnehmen. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Widerstand und Akzeptanz, um zu einem Ort des Gleichgewichts, der Demut und des gegenseitigen Verständnisses zu gelangen.

Festival von
Rodrigo Andreolli, Lena Appel, Bárbara Carvalho, Nina DeLudemann, Luis Garay, Sveta Grigorjeva, Li Lorian, Anneliese Ostertag, Lucas Prado, Carina Premer, Cássio Diniz Santiago, Johanne Schröder, Nikolas Stäudte, Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Lee Mun Wai, Diana De Fex, Oswaldo Mogollón
Klebrige Finger in feuchter Erde deine Hände werden dreckig. Hier wachsen andere Dinge. Du berührst sie, weil dich ihre Oberflächen anziehen. Von erdigen Gerüchen benetzt, sind deine Hände jetzt nass. Sie gleiten Wurzeln entlang: ein Geflecht: ein Faden: ein Link, auf den du klickst.
Ein Virus hat keine abgeschlossenen Konturen. Keine Eigenständigkeit. Wächst nicht. Er vereinnahmt, um zu reproduzieren – eine Systemübernahme. Material zerfällt in 0 und 1, Körper werden aufgebrochen. Der Virus drängt vorwärts, er pflanzt Hybride, Besessene, Gehackte. Er verbindet durch Ansteckung, er dringt ein, um zu infizieren – um zu affektieren.
rp19
ist verflochten in ein Jahrzehnt voller Ablagerungen. Undicht, unfertig, rough – sickern sie in
die diesjährige Ausgabe ein: Mutationen übernehmen den Turm.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

Figurentheater von
Konzept & Umsetzung: Hanke Wilsmann (ATW), Jost von Harleßem (ATW) / Figurenspiel: Caroline Kühner (HFS Ernst Busch) / Musik: Philip Albus (JLU Gießen) / Sounddesign: Rupert Jaud (ATW) / Setbau: Ben Goosens / Mitarbeit Bühne: Friederike Schmidt-Colinet (ATW) / Figurenbau: Jost von Harleßem, Caroline Kühner, Ingo Mewes / Kostüme Figuren: Melchior Hoffmann (ATW)/ Weitere Texte: Dietmar Dath / Produktion: Heidrun Schlegel
Die Performance SUPERQUADRA erzählt die Geschichte vom Ende der Architektur.
Im Turm von Babel, in Idealstädten des ausgehenden Mittelalters bis hin zur amerikanischen Neuzeit, finden sich Entwürfe von neuen Welten. Landschaften aus Beton und Glas erstrecken sich durch den südamerikanischen Dschungel und über die italienischen Alpen. Mit dem Wunsch einer geplanten, geordneteren und endgültig gerechteren Gesellscha entstehen an den Reissbrettern und Computern der Jahrhunderte Systeme und Berechnungen, die ideale Proportionen und Verhältnisse vorbringen sollen; geplante Städte und Gebäude für ein perfektes Leben. Leonardo da Vinci, Albert Speer und Walt Disney arbeiten im Fieber an den Achsen ihrer neuen Ordnungen.
Einmal angelegt, finden sich Bewohner in den schönen neuen Rastern wieder. Und irgendwann passiert, was passieren muss: Im futuristischen Gebäudekomplex Super-Quadra 67 beginnt Oscar N. damit, eigene architektonische Verbesserungen vorzunehmen. Nach und nach mutiert das Gebäude, während auch andere Bewohner beginnen, ihren eigenen Interessen Form zu geben.
SUPERQUADRA zeigt den Bau einer Stadt, die Entstehung eines Films sowie eine Recherche um die Frage, wie Architektur Gesellscha plant und wie Gesellschaft Architektur gestaltet. Die Live-Video Performance SUPERQUADRA macht die Chronik des Umbaus auf der Bühne zum Science-Fiktion- Film. Im Mash-Up mit vergangenen Visionen erzählt die Performance eine Geschichte vom Ende der Architektur.

Konzept & Umsetzung: Jost von Harleßem, Hanke Wilsmann
Figurenspiel: Caroline Kühner | Setdesign: Ben Goossens | Musik: Philip Albus | Sounddesign: Rupert Jaud | Ausstattung, Figurenspiel: Friederike Schmidt-Colinet | Weitere Texte: Dietmar Dath | Sprecher: Fredrik Jan Hofmann, Dietmar Dath | Figurenkostüme: Melchior B. Tacet | Figurenmechanik: Ingo Mewes | Produktion: Heidrun Schlegel
Im Turm von Babel, in Idealstädten des ausgehenden Mittelalters bis hin zu zahlreichen Entwürfen von Bauhäuslern finden sich Entwürfe von neuen Welten. Leonardo da Vinci, Walter Gropius und Walt Disney arbeiteten fieberhaft an den Achsen ihrer neuen Ordnungen. Doch irgendwann passiert, was passieren muss: Im Gebäudekomplex Super-Quadra 67 beginnt Oskar damit, architektonische Verbesserungen vorzunehmen. Nach und nach mutiert das Gebäude. Im Mash-Up mit vergangenen Visionen erzählt die Performance eine Geschichte vom Ende der Architektur.

An zwei Abenden kommen junge TänzerInnen, die zum Teil AbsolventInnen oder Studierende der HfMDK sind, in Frankfurt zusammen. Hier zeigen sie ihre ersten oder neuesten Choreografien. Ausgangspunkt und Inspiration der Werke sind Themen wie innere Stärke, weibliche Kraft und Achtsamkeit.
Mit Zukunft Tanzt wollen Ida Kaufmann und Laurin Thomas eine neue Plattform ins Leben rufen, die etablierenden KünstlerInnen Raum bieten soll, ihre Arbeiten zu zeigen. Lokale sowie internationale Kunstschaffende können sich hier treffen, vernetzen und austauschen.
Freuen Sie sich auf einen sehr abwechslungsreichen Abend bei Zukunft Tanzt.
TRANSMITTER
Choreografie: Laurin Thomas, Ida Kaufmann TänzerInnen: Tom Diener, Lena Paetsch, Maria Morillas, Christian Meusel, Ida Kaufmann Komponisten/Musiker: Anatol Ernestus, Neil Schön Lichtkonzept: Prapatsorn Sukkaset
TRANSMITTER ist eine Auseinandersetzung mit der Sensibilität und Kraft innerhalb einer Gemeinschaft. Die Gruppe geht mithilfe der Aufrechterhaltung von Achtsamkeit und Mitgefühl immer wieder in Verbindungen und löst diese auch auf. Es soll soweit reichen, dass auch das Publikum selbst involviert und aktiver Teil des Ganzen wird.
SHAKE
Choreografie und Tanz: Magdalena Dzeco und Ingileif Franzdóttir Wechner Musik: Ingimar Flóvent Marinósson
SHAKE ist eine intime Rebellion in der kontinuierlichen Recherche zum ausgedörrten fixen Körperkult. Es ist eine Neuanalyse und Anerkennung des
Tänzer- und Frauenkörpers. Basierend auf den Möglichkeiten einer anderen Betrachtungsweise wird alles geschüttelt: Haut, Knochen, Fett, Haare, alte Gefühle und sperrige Gedanken. Somit entsteht ein neuer Raum im Genießen des eigenen Daseins.
correlate correspond coordinate
Choreography : Maria Kobzeva in collaboration with Verena Kutchera, Tim Čečatka Tänzer: Verena Kutschera, Tim Čečatka Musik: John Frusciante - Falling
Zwei Individuen treffen sich. Jeder bringt seine eigene Welt mit, einen Mikrokosmos aus Erfahrungen, Bewegungs- und Verhaltensmustern. Sie bemerken sich, nehmen sich wahr und begegnen sich. Sie nähern sich einander, indem sie sich konfrontieren, bekämpfen, miteinander kollidieren, sich widersprechen und wahrnehmen. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Widerstand und Akzeptanz, um zu einem Ort des Gleichgewichts, der Demut und des gegenseitigen Verständnisses zu gelangen.

Performance von
Liesa Harzer und Aran Kleebaur
Unterschiedliche Perspektiven, Spuren eines Konflikts.
Auf Proben entstandenes Videomaterial bietet die Grundlage zur Verhandlung eines kontroversen Moments innerhalb einer künstlerischen Zusammenarbeit. Im Videostudio wird das dokumentarische Material sowohl gemeinsam als auch getrennt gesichtet und editiert, um eine anfänglich geplante Geschichte zu erzählen. Doch bald übertragen sich Machtkrampf, Provokation und Unachtsamkeit auf die Ebene des Schnitts. Beide Seiten versuchen zu rekonstruieren, sich zu erklären und zu verteidigen und ringen dennoch um die Möglichkeit einer gemeinsamen Autor:innenschaft. Dabei scheint das eigentliche Stück in Vernachlässigung zu geraten, doch die Frage nach Carearbeit im Probenprozess zwischen Genderrollen, Erwartungshaltungen und Deadlines wird immer lauter.
Im Rahmen des Britney X Festivals des Schauspiel Köln.
Zuschauer:innenzahl begrenzt auf 35 Personen pro Aufführung.
Die Sprache ist teils auf englisch teils auf deutsch.

Festival von
Rodrigo Andreolli, Lena Appel, Bárbara Carvalho, Nina DeLudemann, Luis Garay, Sveta Grigorjeva, Li Lorian, Anneliese Ostertag, Lucas Prado, Carina Premer, Cássio Diniz Santiago, Johanne Schröder, Nikolas Stäudte, Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Lee Mun Wai, Diana De Fex, Oswaldo Mogollón
Klebrige Finger in feuchter Erde deine Hände werden dreckig. Hier wachsen andere Dinge. Du berührst sie, weil dich ihre Oberflächen anziehen. Von erdigen Gerüchen benetzt, sind deine Hände jetzt nass. Sie gleiten Wurzeln entlang: ein Geflecht: ein Faden: ein Link, auf den du klickst.
Ein Virus hat keine abgeschlossenen Konturen. Keine Eigenständigkeit. Wächst nicht. Er vereinnahmt, um zu reproduzieren – eine Systemübernahme. Material zerfällt in 0 und 1, Körper werden aufgebrochen. Der Virus drängt vorwärts, er pflanzt Hybride, Besessene, Gehackte. Er verbindet durch Ansteckung, er dringt ein, um zu infizieren – um zu affektieren.
rp19
ist verflochten in ein Jahrzehnt voller Ablagerungen. Undicht, unfertig, rough – sickern sie in
die diesjährige Ausgabe ein: Mutationen übernehmen den Turm.

Figurentheater von
Konzept & Umsetzung: Hanke Wilsmann (ATW), Jost von Harleßem (ATW) / Figurenspiel: Caroline Kühner (HFS Ernst Busch) / Musik: Philip Albus (JLU Gießen) / Sounddesign: Rupert Jaud (ATW) / Setbau: Ben Goosens / Mitarbeit Bühne: Friederike Schmidt-Colinet (ATW) / Figurenbau: Jost von Harleßem, Caroline Kühner, Ingo Mewes / Kostüme Figuren: Melchior Hoffmann (ATW)/ Weitere Texte: Dietmar Dath / Produktion: Heidrun Schlegel
Die Performance SUPERQUADRA erzählt die Geschichte vom Ende der Architektur.
Im Turm von Babel, in Idealstädten des ausgehenden Mittelalters bis hin zur amerikanischen Neuzeit, finden sich Entwürfe von neuen Welten. Landschaften aus Beton und Glas erstrecken sich durch den südamerikanischen Dschungel und über die italienischen Alpen. Mit dem Wunsch einer geplanten, geordneteren und endgültig gerechteren Gesellscha entstehen an den Reissbrettern und Computern der Jahrhunderte Systeme und Berechnungen, die ideale Proportionen und Verhältnisse vorbringen sollen; geplante Städte und Gebäude für ein perfektes Leben. Leonardo da Vinci, Albert Speer und Walt Disney arbeiten im Fieber an den Achsen ihrer neuen Ordnungen.
Einmal angelegt, finden sich Bewohner in den schönen neuen Rastern wieder. Und irgendwann passiert, was passieren muss: Im futuristischen Gebäudekomplex Super-Quadra 67 beginnt Oscar N. damit, eigene architektonische Verbesserungen vorzunehmen. Nach und nach mutiert das Gebäude, während auch andere Bewohner beginnen, ihren eigenen Interessen Form zu geben.
SUPERQUADRA zeigt den Bau einer Stadt, die Entstehung eines Films sowie eine Recherche um die Frage, wie Architektur Gesellscha plant und wie Gesellschaft Architektur gestaltet. Die Live-Video Performance SUPERQUADRA macht die Chronik des Umbaus auf der Bühne zum Science-Fiktion- Film. Im Mash-Up mit vergangenen Visionen erzählt die Performance eine Geschichte vom Ende der Architektur.

Performance von
Liesa Harzer und Aran Kleebaur
Unterschiedliche Perspektiven, Spuren eines Konflikts.
Auf Proben entstandenes Videomaterial bietet die Grundlage zur Verhandlung eines kontroversen Moments innerhalb einer künstlerischen Zusammenarbeit. Im Videostudio wird das dokumentarische Material sowohl gemeinsam als auch getrennt gesichtet und editiert, um eine anfänglich geplante Geschichte zu erzählen. Doch bald übertragen sich Machtkrampf, Provokation und Unachtsamkeit auf die Ebene des Schnitts. Beide Seiten versuchen zu rekonstruieren, sich zu erklären und zu verteidigen und ringen dennoch um die Möglichkeit einer gemeinsamen Autor:innenschaft. Dabei scheint das eigentliche Stück in Vernachlässigung zu geraten, doch die Frage nach Carearbeit im Probenprozess zwischen Genderrollen, Erwartungshaltungen und Deadlines wird immer lauter.
Im Rahmen des Britney X Festivals des Schauspiel Köln.
Zuschauer:innenzahl begrenzt auf 35 Personen pro Aufführung.
Die Sprache ist teils auf englisch teils auf deutsch.

ab 18 Uhr
ON COMMON GROUND. Öffentliche Probe zur Rückeroberung des Raums
Ein halbes Jahr lang haben mehr als zwei Dutzend Frankfurter Organisationen und Initiativen an einem gemeinsamen Nutzungskonzept für das Offene Haus der Kulturen auf dem Kulturcampus gearbeitet. Jetzt ist es soweit: Das Konzept ist fertig und die Zukunft steht offen! Wir laden alle ein, das mit uns zu feiern!
ON COMMON GROUND ist ein Happening von polyphonen Akteuren zur Ausgestaltung der Gesellschaft und erprobt die Rückeroberung des Raums. Es bringt alle zukünftigen Nutzerinnen des Studierendenhauses zusammen und setzt die Zukunft in Szene.
18 Uhr, Bockenheimer Warte
TURNING SPACE - Ein antispekulativer Zug
ON COMMON GROUND beginnt mit einer Parade durch den Orbit des Offenen Haus der Kulturen. Ausgestattet mit Transparenten und begleitet von Live-Musik geht es durch den öffentlichen Raum rund um den Campus.
ENTERING SPACE - Eine Verschiebung des Raums
Auf dem Campus geht es, begleitet von Chören, Transparenten und weiterem städtischem Treibgut in den Festsaal des Studierendenhauses für eine durch GOOD MORNING DEUTSCHLAND moderierte Live-Radio-Show, die unterschiedliche Initiativen und Praktiken des Hauses in Szene setzt.
TAKING SPACE - Solidarische Platznahme und kühle Drinks
Konzept & Umsetzung: Jost von Harleßem, Hanke Wilsmann
Figurenspiel: Caroline Kühner | Setdesign: Ben Goossens | Musik: Philip Albus | Sounddesign: Rupert Jaud | Ausstattung, Figurenspiel: Friederike Schmidt-Colinet | Weitere Texte: Dietmar Dath | Sprecher: Fredrik Jan Hofmann, Dietmar Dath | Figurenkostüme: Melchior B. Tacet | Figurenmechanik: Ingo Mewes | Produktion: Heidrun Schlegel
Im Turm von Babel, in Idealstädten des ausgehenden Mittelalters bis hin zu zahlreichen Entwürfen von Bauhäuslern finden sich Entwürfe von neuen Welten. Leonardo da Vinci, Walter Gropius und Walt Disney arbeiteten fieberhaft an den Achsen ihrer neuen Ordnungen. Doch irgendwann passiert, was passieren muss: Im Gebäudekomplex Super-Quadra 67 beginnt Oskar damit, architektonische Verbesserungen vorzunehmen. Nach und nach mutiert das Gebäude. Im Mash-Up mit vergangenen Visionen erzählt die Performance eine Geschichte vom Ende der Architektur.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

Festival von
Rodrigo Andreolli, Lena Appel, Bárbara Carvalho, Nina DeLudemann, Luis Garay, Sveta Grigorjeva, Li Lorian, Anneliese Ostertag, Lucas Prado, Carina Premer, Cássio Diniz Santiago, Johanne Schröder, Nikolas Stäudte, Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Lee Mun Wai, Diana De Fex, Oswaldo Mogollón
Klebrige Finger in feuchter Erde deine Hände werden dreckig. Hier wachsen andere Dinge. Du berührst sie, weil dich ihre Oberflächen anziehen. Von erdigen Gerüchen benetzt, sind deine Hände jetzt nass. Sie gleiten Wurzeln entlang: ein Geflecht: ein Faden: ein Link, auf den du klickst.
Ein Virus hat keine abgeschlossenen Konturen. Keine Eigenständigkeit. Wächst nicht. Er vereinnahmt, um zu reproduzieren – eine Systemübernahme. Material zerfällt in 0 und 1, Körper werden aufgebrochen. Der Virus drängt vorwärts, er pflanzt Hybride, Besessene, Gehackte. Er verbindet durch Ansteckung, er dringt ein, um zu infizieren – um zu affektieren.
rp19
ist verflochten in ein Jahrzehnt voller Ablagerungen. Undicht, unfertig, rough – sickern sie in
die diesjährige Ausgabe ein: Mutationen übernehmen den Turm.

Alle weiteren Details unter: http://www.uni-
On July 2, at 6pm, Prof. Dr. Sophie Proust (Lille) and Prof. Dr. Omar Fertat (Bordeaux) will be discussing the question of cultural diversity in French contemporary theatre and performance. Prof. Dr. Proust will sketch the controversy around the potential invisibility of artists with a culturally diverse background in France today and compare e.g. the recent founding of initiatives such as Décoloniser les arts with the lacking diversification of the theatre ensemble at the Comédie-Française. Prof. Dr. Fertat, in turn, examines the role that hiphop and stand-up comedy have played for arab minorities in France to establish themselves in the cultural landscape. His lecture will analyse the aesthetics of hiphop and stand-up and trace their origins in the French context.
All further details: http://www.uni-

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Performance von
Thomas Bartling (ATW) und David Kılınç
In der zeitgenössischen Kultur tauchen verstärkt Remakes, Reboots oder Coverversionen auf. Das typischste Phänomen aktueller Popkultur ist die euphemistische Verklärung der Vergangenheit. Das Album „Nightlife" des britischen Elektro-Duos Pet Shop Boys feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Dieses Album gab dem Performance Duo Bartling/Kilinc als Teenagern Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Identität. Wie eine Art Vorschau auf das Leben als erwachsener, schwuler Mann in der Großstadt. Heute leben sie tatsächlich in einer Gesellschaft, in der homosexuelle Paare frei von Diskriminierung heiraten dürfen. Und ahnten damals noch nichts von Klimakatastrophen oder neu-faschistische Bewegungen. Zwanzig Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums fragen sie sich beide Künstler im Großen wie im Kleinen, welche Vorstellungen von damals tatsächlich Wirklichkeit wurden. Wie lässt sich das Album und seine verspätete Analyse ins persönliche, wie gesellschafter Zeitgeschehen einordnen? Die Performance setzt die Nostalgie subversiv gegen das „Früher war alles besser“-Gefühl ein, um sich eine alternative Gegenwart zu imaginieren.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

VViP is a Forum for unfinished works, which will show projects in development by students of the Hessische Theaterakademie
Erschöpft sich ein Theaterstück in seiner Aufführung? Oder lohnt es sich nicht gerade einen Blick auf die Herangehensweise und den Prozess einer Inszenierung zu werfen? Mit dem »Forum für unfertige Theaterarbeiten« wollen wir jungen Theaterschaffenden ermöglichen ihre Arbeiten vorzustellen, bevor sie fertig sind und somit Einblicke in die Entstehungsprozesse geben. Wir, das sind zehn Studierende der Masterstudiengänge Dramaturgie und CDPR an der Goethe Universität. In den Vordergrund stellen wir dabei die Vernetzung und den Austausch unter Kommiliton:innen anderer Theaterausbildungen unserer Umgebung.
For one day, we will give students of the Hessian Theatre Academy (HTA) the opportunity to share artworks that are still in progress. What „in progress“ means, is up to you. We want to engage with your artistic input and have an exchange about your work. That‘s why we have the aim to create a festival that is an enrichment both for artists and audience. We are also creating a place where we can connect more deeply as HTA students - for future collaborations, and so that we can impact on each other on a personal level. With that in mind, we understand this festival as a safe space where there is no room for any kind of discrimination.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

Szen. Projekt with contributions by Herbert Graf, Nadine Jachmann, Maren Küpper, Milka Luhtaniemi, Jannis Wulle, and the participation of Liora Epstein, Lea König; curated by Susanna Schoenberg.
Das gewählte Präsentationsformat bedient sich ästhetisch-formaler Vorstellungen und technisch-materieller Ansprüche der bildenden Kunst, insbesondere der medialen Installationskunst, und der Sprache der Aktion, Techniken der Ansprache und der performativen Vergägenwärtigung kontemporärer Bühnen. Es benutzt räumliche Kuration wie auch eine Timeline, die autonome Beiträge zusammenfügen: Videoinstallationen, Aktionen und hybride Formen aus Performance und technischem Setup.
Die Beiträge entstehen aus der Auseinandersetzung mit dem Schnitt-Bild, Thema, Geste und technischer Notwendigkeit dieses Projekts.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

1_ 19 Uhr
2_ 20.15 Uhr
3_ 21.30 Uhr
Drei Tage mit je drei Programmen pro Abend und der ganzen Bandbreite des zeitgenössischen und klassischen Tanzes: Das ist der ZuKT_Tanzmarathon! Er ist das „grand finale“ des Studiengangs ZuKT_BAtanz zum Abschluss des Studienjahres. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus workwithinwork und New Sleep von William Forsythe, Choreographien von Regina van Berkel, David Dawson, Luc Dunberry, Peter Mika, Iván Pérez, Paul White, Georg Reischl, der Hochschuldozenten Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp sowie studentische Eigenarbeiten.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

1_ 19 Uhr
2_ 20.15 Uhr
3_ 21.30 Uhr
Drei Tage mit je drei Programmen pro Abend und der ganzen Bandbreite des zeitgenössischen und klassischen Tanzes: Das ist der ZuKT_Tanzmarathon! Er ist das „grand finale“ des Studiengangs ZuKT_BAtanz zum Abschluss des Studienjahres. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus workwithinwork und New Sleep von William Forsythe, Choreographien von Regina van Berkel, David Dawson, Luc Dunberry, Peter Mika, Iván Pérez, Paul White, Georg Reischl, der Hochschuldozenten Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp sowie studentische Eigenarbeiten.

Abschlussprojekt
Performance von maxi zahn erarbeitet in zusammenarbeit mit: maximilian brands, jens eschert, sharon jamila hutchinson, eva königshofen text: maxi zahn kostüm: kristin gerwien musik: harold, falko schnelle, sara trawöger
neulich saßen wir in meiner küche. die vorsätze sind trügerisch. wir warten, ob etwas passiert, um davon zu erzählen (denn etwas passiert immer). die drinks stimmen, aber die abstände nicht. ohne zu beschwichtigen, versuchen wir, uns diesmal nicht zu verpassen. jemand hatte etwas gesagt, wie quecksilber tropfen die wörter von den lippen, erst eins, zwei, die lippen sind feucht und so weiter, wir stimmen zu, wir stehen auf, stehen am fenster: minuten verwachsen mit den fiktionen. jemand deutet auf einen hellen, in gleichmäßiger geschwindigkeit durch die nacht fallenden punkt. wahrscheinlich ein satellit. wir sagen: „alles ist echt“.
wir widmen uns verfehlten übergängen und beziehungen, einer figur zwischen narzissmus, dem wunsch, mehr als 1 zu sein und dem ‚ich‘ zu entkommen.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Performance von
Thomas Bartling (ATW) und David Kılınç
In der zeitgenössischen Kultur tauchen verstärkt Remakes, Reboots oder Coverversionen auf. Das typischste Phänomen aktueller Popkultur ist die euphemistische Verklärung der Vergangenheit. Das Album „Nightlife" des britischen Elektro-Duos Pet Shop Boys feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Dieses Album gab dem Performance Duo Bartling/Kilinc als Teenagern Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Identität. Wie eine Art Vorschau auf das Leben als erwachsener, schwuler Mann in der Großstadt. Heute leben sie tatsächlich in einer Gesellschaft, in der homosexuelle Paare frei von Diskriminierung heiraten dürfen. Und ahnten damals noch nichts von Klimakatastrophen oder neu-faschistische Bewegungen. Zwanzig Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums fragen sie sich beide Künstler im Großen wie im Kleinen, welche Vorstellungen von damals tatsächlich Wirklichkeit wurden. Wie lässt sich das Album und seine verspätete Analyse ins persönliche, wie gesellschafter Zeitgeschehen einordnen? Die Performance setzt die Nostalgie subversiv gegen das „Früher war alles besser“-Gefühl ein, um sich eine alternative Gegenwart zu imaginieren.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

1_ 19 Uhr
2_ 20.15 Uhr
3_ 21.30 Uhr
Drei Tage mit je drei Programmen pro Abend und der ganzen Bandbreite des zeitgenössischen und klassischen Tanzes: Das ist der ZuKT_Tanzmarathon! Er ist das „grand finale“ des Studiengangs ZuKT_BAtanz zum Abschluss des Studienjahres. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus workwithinwork und New Sleep von William Forsythe, Choreographien von Regina van Berkel, David Dawson, Luc Dunberry, Peter Mika, Iván Pérez, Paul White, Georg Reischl, der Hochschuldozenten Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp sowie studentische Eigenarbeiten.

Abschlussprojekt
Performance von maxi zahn erarbeitet in zusammenarbeit mit: maximilian brands, jens eschert, sharon jamila hutchinson, eva königshofen text: maxi zahn kostüm: kristin gerwien musik: harold, falko schnelle, sara trawöger
neulich saßen wir in meiner küche. die vorsätze sind trügerisch. wir warten, ob etwas passiert, um davon zu erzählen (denn etwas passiert immer). die drinks stimmen, aber die abstände nicht. ohne zu beschwichtigen, versuchen wir, uns diesmal nicht zu verpassen. jemand hatte etwas gesagt, wie quecksilber tropfen die wörter von den lippen, erst eins, zwei, die lippen sind feucht und so weiter, wir stimmen zu, wir stehen auf, stehen am fenster: minuten verwachsen mit den fiktionen. jemand deutet auf einen hellen, in gleichmäßiger geschwindigkeit durch die nacht fallenden punkt. wahrscheinlich ein satellit. wir sagen: „alles ist echt“.
wir widmen uns verfehlten übergängen und beziehungen, einer figur zwischen narzissmus, dem wunsch, mehr als 1 zu sein und dem ‚ich‘ zu entkommen.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Performance von Nguyễn + Transitory
The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.
A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Szen. Projekt with contributions by Herbert Graf, Nadine Jachmann, Maren Küpper, Milka Luhtaniemi, Jannis Wulle, and the participation of Liora Epstein, Lea König; curated by Susanna Schoenberg.
Das gewählte Präsentationsformat bedient sich ästhetisch-formaler Vorstellungen und technisch-materieller Ansprüche der bildenden Kunst, insbesondere der medialen Installationskunst, und der Sprache der Aktion, Techniken der Ansprache und der performativen Vergägenwärtigung kontemporärer Bühnen. Es benutzt räumliche Kuration wie auch eine Timeline, die autonome Beiträge zusammenfügen: Videoinstallationen, Aktionen und hybride Formen aus Performance und technischem Setup.
Die Beiträge entstehen aus der Auseinandersetzung mit dem Schnitt-Bild, Thema, Geste und technischer Notwendigkeit dieses Projekts.

Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.
Schwere Berge
Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.
Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph:innen, Autor:innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!
Eintritt frei!
SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h
„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Die Annahme, dass das Aufgeschriebene unsere Realitäten bestimmt, rückt das alltägliche Leben in eine verblüffende Nähe zu dem, was in Theater, Performance und Choreographie auf der Bühne passiert.
Doch während wir dort wie hier gehalten sind, das Script zu vergessen und die Realität zu betrachten, möchten wir im Rahmen der Ringvorlesung fragen, was es mit der Realität des Scripts selbst auf sich hat: Wer schreibt wie vor und nach, was in Black Box, White Cube oder öffentlichem Raum passiert?
Künstler:innen und Theoretiker:innen aus Theater, Performance, Choreographie, Film, Musik und Digitalen Medien sind eingeladen, aus ihrer Praxis der Realities of the Scripted zu berichten und den Blick auf dasjenige zu öffnen, was einer Aufführung zugrunde liegt und von ihr bleibt. Ganz gleich, ob es sich beim Script um eine Art Text, eine Partitur, ein Score, eine Notation, eine Anweisung an die Techniker:innen, ein Organisationschema oder all das zusammen handelt.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Folge 4/5: Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt
Eine Produktion von Eleganz aus Reflex (www.caromillner.com)
Spieler:innen: Magdalena Wabitsch, Florian Mania & Johanna Miller, Regie: Carolin Millner, Bühne: Morgenstern & Wildegans, Dramaturgie: Theresa Selter, Konzeptionelle Beratung: Fee Römer, Kostüm: Maylin Habig, Film: Teresa Hoerl, Assistenz: Ivana Mitric
Die Pentalogie ROT ODER TOT beschäftigt sich mit der Umschreibung von (DDR-) Geschichte und ihrer Bedeutung für heute. Sie haben eine der vorangehenden Folgen verpasst? Das macht nichts! Jede Folge funktioniert autark und ist in einem Jahrzehnt situiert. Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, den 80er Jahren angekommen. Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine:r sehnt sich nach ein wenig “Wind of Change”. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an - nach L.
Die Protagonist:innen von ROT ODER TOT 4/5 treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung. Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus? Dies sind die Fragen der Stunde.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

An zwei Tagen im August öffnet das Detektivbüro Ringelpiez. Suchen Sie Antworten? Hier wird Ihnen zugehört. Unter höchster Diskretion arbeite ich mit Ihnen zusammen an einer Lösung. Exzellente investigative Dienstleistungen. Observationen aller Art. Belastbare Ergebnisse.
Zeit: Durational, Die Öffnungszeiten sind am Büro selbst zu ersehen.
Bio: Anna Maria Pahlke interessiert sich seit einiger Zeit für das Seltsame und Absurde. Was sich daraus entwickeln kann und ob es wirklich ein guter Weg ist, damit zu arbeiten, hat sich noch nicht herausgestellt. Warten, Beobachten und Entdecken hilft manchmal.

Die ATW, die Kunsthalle und der Neue Kunstverein realisieren ein zweitägiges Performancefestival. Das Projekt stellt eine erstmalige Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen dar, die sich verschiedenen Formaten der zeitgenössischen Kunst widmen und sich hier gebündelt der Kunstform „Performance“ zuwenden.
24. und 25. August 2019 (Sa. ab 12:00 Uhr, So. ab 11 Uhr)
Orte: Kunsthalle, Kunstverein und der „Zwischenraum“ zwischen beiden.
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei
An zwei Tagen sind Arbeiten zu sehen von:
"Akademie", "Baby of Control", Pia Bendfeld, Jonas Demuth, Paula Erb, Kathrin Selina Frech, Luise Hess, Anton Humpe, Jamila Hutchinson, "Institut Avaroid", Nadine Jachmann, Magdalena Kita, Maren Küpper, Victoria Link, Martin Müller, Katharina Olt, Kerstin Oppermann, Anna Maria Pahlke, Naomi Royer, Evamaria Schaller, Carla Wyrsch, Thomas Zipp

Irgendwo zwischen dem Heimischen und Unheimlichen spannt sich ein Geflecht aus Stoffen, Zitaten und Fantasie.
Zeit: Durational (Sa. 13-18 u. So. 13-18 Uhr)
Bio: Luise Hess wurde mal geboren und hat danach schon ein paar Sachen gemacht. Weitere Sachen folgen wahrscheinlich.

Humpe ist in dieser Arbeit versucht, seinen zwar schon aufgeführten aber aktualisierten Text „Eine Künstlerbeschimpfung, ein Bezug und ein Nebel“, der seine Arbeit am Institut zusammenfassen und reflektieren soll, passend für IN/BETWEEN zu einem sokratischen Dialog auszuarbeiten, um ihn in dem gegebenen Raum zwischen Kunsthalle und Kunstverein mit seinem philosophierenden Kommilitonen Jonas Demuth in antiker Manier zu performen. Spontane und interaktive Passantengespräche sind weder eingeplant noch ausgeschlossen.
Zeit: Durational, Samstag und Sonntag 13:00-18:00 Uhr
Bio: Anton Humpe. 1992 in Hamburg geboren, schloss er 2012 in Berlin sein Abitur ab und arbeitete sich über Hospitanzen an Theatern und Praktika bei Zeitungen, wie verschiedenen freien Musik-, Poesie- und Theaterprojekten durch die Zeit, um nach einem angefangenen Poesiestudium in New York, und einem Germanistik- und Philosophiestudium in Bamberg, bei den Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen zu landen, wo er seit dem versucht ist, seine poetischen Arbeiten in Zusammenhang mit der da gepriesenen und praktizierten Postdramatik (wie deren Kritik) auf die Bühne zu bringen.

In den 60ern schossen sie aus dem Boden |
2 | | 5, 9, 13
|_|_|_| Struktur allgemein
Gebäudetyp: Hochhaus
Gebäudestatus: existent [fertiggestellt]
Tragwerkmaterial: Beton
Fassadenfarbe: hellbraun/rosa
Hauptnutzung: Wohnen
Nebennutzung: Geschäftlich
Höhe (geschätzt): 47,55 m
Etagen oberirdisch: 13
Und dann, ein kaum merkliches Schwanken.
Zeit: Samstag, 13-16 Uhr
Bio: Sharon Jamila Hutchinson, Choreographin, Performerin, Videokünsterin studiert(e) am zeitgenössischen Zentrum für Tanz, Köln, sowie der Hessischen Theaterakademie, insbesondere am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen.

Der Berliner Platz ist ein hektischer Ort, an dem Menschen immer unterwegs sind zum nächsten Ziel. Die interaktive Installation Lebendiger Raum baut einen Ruhepol auf und lädt dazu ein, am Zwischenort Berliner Platz Zeit zu verbringen sowie den Kontrast zwischen Wohnzimmeratmosphäre und Stadt zu erleben. PassantInnen können den Ort selbst gestalten, sitzend tätig werden oder einfach beobachten.
Zeit: Durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18 Uhr)
Bio: Nadine Jachmann (* 1992 in Bayreuth) inszenierte in Zusammenarbeit mit Julia Römpp an der Universität Bayreuth u.a. die eigenen Stücke Raum für Notizen und Oh. Ein Dialog. Nach dem obligatorischen abgebrochenen Philosophiestudium an der renommierten Eberhard-Karls-Universität Tübingen arbeitet sie jetzt selbstständig als Texterin/Korrektorin und studiert den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre künstlerischen Interessen liegen gerade va. im Objekttheater und im site-specific theatre.

Wenn sich unser (Zusammen)Leben in öffentliche und private Räume teilt, kann es dann gelingen, einen Ort der Öffentlichkeit als Privatraum anzueignen? Und was wünschen wir uns für diesen Zwischenraum?
Zeit: Samstag, (13-18.00 Uhr) Performance, Sonntag als Installation begehbar Zuschauende werden gebeten, Gegenstände von zu Hause mitzubringen, um den gemeinsamen privaten Raum zu gestalten
Bio: Nachdem Paula Regine Erb ihr Gerontologie-Studium in Vechta 2017 nach nur einem Semester verlassen hatte, begann sie das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Hier entstanden verschiedene Arbeiten.

Anfang
Veränderung
Ende
Zeit: Samstag und Sonntag, durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18.00 Uhr)
Bio: Anfang: Geburt am 14. Juli 1995, gegen 15:10 Uhr in München, Harlaching Veränderung: Jetzt und das Jetzt davor und das Jetzt danach Ende: Wer weiß, ob es je ein Ende gibt

Objekte beziehen Position und lassen sich ihre Bestimmung nicht länger vorschreiben.
Zeit: Samstag und Sonntag Durational (alle 90 Minuten) 13-18 Uhr
Bio: Auf der Suche nach dem UnSinn. Ohne Ende im Entstehungsprozess. Die Lösung dafür nicht festzustecken: in Bewegung bleiben.

In einer Welt der universalen Transparenz, einer Welt ohne Furcht, ohne Geheimnisse und ohne Ungerechtigkeiten. Eine Welt in der digitale Daten und Informationen demokratisiert sind. Spielerische, unverbindliche oder experimentelle Herstellung gedanklicher Zusammenhänge.
Zeit: Samstag: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr; Sonntag: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr
Bio: www.instagram.com/naomi.royer
https://www.inst.uni-giessen.
www.instagram.com/woanders.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Ich würde behaupten, draußen ist es doch tendenziell schmutziger als drinnen. Saugst du deine Fußmatte regelmäßig? Benutzt du deine Fußmatte auch barfuß? Sind deine Füße dann vorher oder nachher schmutziger? Übergehst du deine Fußmatte beizeiten?
Zeit: Samstag und Sonntag 14-18 Uhr
Bios:
Kathrin Selina Frech hat diese Worte am Mittwoch 10. Juli 2019 um 19:15 Uhr geschrieben, als sie in Deutschland, Gießen 35390, Landgrafenstraße, im dritten Stock aus dem Küchenfenster schaut und dabei kalten Tee trinkt. Es hat 25°C und ein leichter Wind weht.
Carla Wyrsch sitzt, ebenfalls am 10. Juli 2019, allerdings jetzt um 23:54 Uhr in einem dunklen Zimmer in der Wilhelmstraße, ebenfalls Gießen. Dunkel, weil sie den Augenblick verpasst hat, das Licht anzumachen. Auch schön. Wie der Nieselregen. Mittlerweile 18°C.
https://feinwaschgaenge.

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

ok. we don’t approve of people who watch television, but we are two of them. ok. let’s talk.
Zeit: Samstag: 17 Uhr / Sonntag: 16 Uhr, Nacheinlass nicht möglich
Bios: Maren Küpper studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Kerstin Oppermann studiert Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim. Sie trafen sich im Jugendclub des Theater Aachen, Spielzeit 2013/14. TEAM ist ihre erste Arbeit als Duo.

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

An zwei Tagen im August öffnet das Detektivbüro Ringelpiez. Suchen Sie Antworten? Hier wird Ihnen zugehört. Unter höchster Diskretion arbeite ich mit Ihnen zusammen an einer Lösung. Exzellente investigative Dienstleistungen. Observationen aller Art. Belastbare Ergebnisse.
Zeit: Durational, Die Öffnungszeiten sind am Büro selbst zu ersehen.
Bio: Anna Maria Pahlke interessiert sich seit einiger Zeit für das Seltsame und Absurde. Was sich daraus entwickeln kann und ob es wirklich ein guter Weg ist, damit zu arbeiten, hat sich noch nicht herausgestellt. Warten, Beobachten und Entdecken hilft manchmal.

Die ATW, die Kunsthalle und der Neue Kunstverein realisieren ein zweitägiges Performancefestival. Das Projekt stellt eine erstmalige Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen dar, die sich verschiedenen Formaten der zeitgenössischen Kunst widmen und sich hier gebündelt der Kunstform „Performance“ zuwenden.
24. und 25. August 2019 (Sa. ab 12:00 Uhr, So. ab 11 Uhr)
Orte: Kunsthalle, Kunstverein und der „Zwischenraum“ zwischen beiden.
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei
An zwei Tagen sind Arbeiten zu sehen von:
"Akademie", "Baby of Control", Pia Bendfeld, Jonas Demuth, Paula Erb, Kathrin Selina Frech, Luise Hess, Anton Humpe, Jamila Hutchinson, "Institut Avaroid", Nadine Jachmann, Magdalena Kita, Maren Küpper, Victoria Link, Martin Müller, Katharina Olt, Kerstin Oppermann, Anna Maria Pahlke, Naomi Royer, Evamaria Schaller, Carla Wyrsch, Thomas Zipp

Irgendwo zwischen dem Heimischen und Unheimlichen spannt sich ein Geflecht aus Stoffen, Zitaten und Fantasie.
Zeit: Durational (Sa. 13-18 u. So. 13-18 Uhr)
Bio: Luise Hess wurde mal geboren und hat danach schon ein paar Sachen gemacht. Weitere Sachen folgen wahrscheinlich.

Humpe ist in dieser Arbeit versucht, seinen zwar schon aufgeführten aber aktualisierten Text „Eine Künstlerbeschimpfung, ein Bezug und ein Nebel“, der seine Arbeit am Institut zusammenfassen und reflektieren soll, passend für IN/BETWEEN zu einem sokratischen Dialog auszuarbeiten, um ihn in dem gegebenen Raum zwischen Kunsthalle und Kunstverein mit seinem philosophierenden Kommilitonen Jonas Demuth in antiker Manier zu performen. Spontane und interaktive Passantengespräche sind weder eingeplant noch ausgeschlossen.
Zeit: Durational, Samstag und Sonntag 13:00-18:00 Uhr
Bio: Anton Humpe. 1992 in Hamburg geboren, schloss er 2012 in Berlin sein Abitur ab und arbeitete sich über Hospitanzen an Theatern und Praktika bei Zeitungen, wie verschiedenen freien Musik-, Poesie- und Theaterprojekten durch die Zeit, um nach einem angefangenen Poesiestudium in New York, und einem Germanistik- und Philosophiestudium in Bamberg, bei den Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen zu landen, wo er seit dem versucht ist, seine poetischen Arbeiten in Zusammenhang mit der da gepriesenen und praktizierten Postdramatik (wie deren Kritik) auf die Bühne zu bringen.

Der Berliner Platz ist ein hektischer Ort, an dem Menschen immer unterwegs sind zum nächsten Ziel. Die interaktive Installation Lebendiger Raum baut einen Ruhepol auf und lädt dazu ein, am Zwischenort Berliner Platz Zeit zu verbringen sowie den Kontrast zwischen Wohnzimmeratmosphäre und Stadt zu erleben. PassantInnen können den Ort selbst gestalten, sitzend tätig werden oder einfach beobachten.
Zeit: Durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18 Uhr)
Bio: Nadine Jachmann (* 1992 in Bayreuth) inszenierte in Zusammenarbeit mit Julia Römpp an der Universität Bayreuth u.a. die eigenen Stücke Raum für Notizen und Oh. Ein Dialog. Nach dem obligatorischen abgebrochenen Philosophiestudium an der renommierten Eberhard-Karls-Universität Tübingen arbeitet sie jetzt selbstständig als Texterin/Korrektorin und studiert den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre künstlerischen Interessen liegen gerade va. im Objekttheater und im site-specific theatre.

Anfang
Veränderung
Ende
Zeit: Samstag und Sonntag, durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18.00 Uhr)
Bio: Anfang: Geburt am 14. Juli 1995, gegen 15:10 Uhr in München, Harlaching Veränderung: Jetzt und das Jetzt davor und das Jetzt danach Ende: Wer weiß, ob es je ein Ende gibt

Objekte beziehen Position und lassen sich ihre Bestimmung nicht länger vorschreiben.
Zeit: Samstag und Sonntag Durational (alle 90 Minuten) 13-18 Uhr
Bio: Auf der Suche nach dem UnSinn. Ohne Ende im Entstehungsprozess. Die Lösung dafür nicht festzustecken: in Bewegung bleiben.

In einer Welt der universalen Transparenz, einer Welt ohne Furcht, ohne Geheimnisse und ohne Ungerechtigkeiten. Eine Welt in der digitale Daten und Informationen demokratisiert sind. Spielerische, unverbindliche oder experimentelle Herstellung gedanklicher Zusammenhänge.
Zeit: Samstag: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr; Sonntag: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr
Bio: www.instagram.com/naomi.royer
https://www.inst.uni-giessen.
www.instagram.com/woanders.

Ich würde behaupten, draußen ist es doch tendenziell schmutziger als drinnen. Saugst du deine Fußmatte regelmäßig? Benutzt du deine Fußmatte auch barfuß? Sind deine Füße dann vorher oder nachher schmutziger? Übergehst du deine Fußmatte beizeiten?
Zeit: Samstag und Sonntag 14-18 Uhr
Bios:
Kathrin Selina Frech hat diese Worte am Mittwoch 10. Juli 2019 um 19:15 Uhr geschrieben, als sie in Deutschland, Gießen 35390, Landgrafenstraße, im dritten Stock aus dem Küchenfenster schaut und dabei kalten Tee trinkt. Es hat 25°C und ein leichter Wind weht.
Carla Wyrsch sitzt, ebenfalls am 10. Juli 2019, allerdings jetzt um 23:54 Uhr in einem dunklen Zimmer in der Wilhelmstraße, ebenfalls Gießen. Dunkel, weil sie den Augenblick verpasst hat, das Licht anzumachen. Auch schön. Wie der Nieselregen. Mittlerweile 18°C.
https://feinwaschgaenge.

καλός κάγαθός (“gut und erhaben”) beschreibt in der griechischen Antike den idealen Mann. In ihm verbindet sich ein gestählter Körper mit einem exzellenten Geist. Er ist #schön #athletisch #gebildet. Er ist jederzeit bereit zum Wettkampf, denn Körper und Geist sind potent. Wir finden ihn, für die Ewigkeit festgehalten, in Stein gemeißelt – oder auch als anhaltende Bilderflut auf Instagram.
Zeit: So. 14:00- 16:00
*Performance beinhaltet Nacktheit*
Bio: Martin Müller (*1989) ist gelernter Schneider und kam über die Mode zur Kunst. In berliner freien Theaterprojekten wirkte er als Kostümbildner, Performer und Regisseur mit, bevor er zum Studieren nach Gießen kam. Hier verlagert sich sein Schwerpunkt auf Performance- und Installationskunst.
Instagram: @dw_miller (www.instagram.com/dw_miller)
#omgyouresofuckingmasc

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

ok. we don’t approve of people who watch television, but we are two of them. ok. let’s talk.
Zeit: Samstag: 17 Uhr / Sonntag: 16 Uhr, Nacheinlass nicht möglich
Bios: Maren Küpper studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Kerstin Oppermann studiert Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim. Sie trafen sich im Jugendclub des Theater Aachen, Spielzeit 2013/14. TEAM ist ihre erste Arbeit als Duo.

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?
Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts
ca. 15 Minuten

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Performance: Judith Altmeyer, Amos Zielinski Regie: Elena Giffel, Léon Haase Produktionsleitung: Eva Bode, Mohammad Reza Ozar Licht: Maria Huber
In einer Zeit, in der nichts und niemand sicher ist, erscheint ein Held, um uns alle zu retten. Er kämpft gegen das Böse. Er gibt alles. Kein Grund zur Sorge, Flash beschützt uns!
Diese Zeiten sind vorbei, aber Flash Gordon ist noch da und kämpft unermüdlich an Fronten weit ab vom Schuss. Wird Flash es diesmal wieder schaffen die Welt zu retten? Will das überhaupt jemand wissen? Vor was überhaupt?
Seien Sie dabei am Tag, an dem Flash Gordon stirbt!

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

Performance von Nguyễn + Transitory
The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.
A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Regie Benedikt Borrmann | Musikalische Leitung Markus Höller | Bühne und Kostüme Anja Müller | Produktionsdramaturgie Ruth Schröfel
Aleksandr Bogdanov (Gesang, HfMDK) | Noabelle Marie-Claire Chegaing (Gesang, HfMDK) | Kathrin Herrmann (Gesang, HfMDK) | Christopher Jähnig (Gesang, HfMDK) | Hanqi Jiao (Gesang, HfMDK) | Kanghyuk Lee (Gesang, HfMDK) | Maria Melts (Gesang, HfMDK) | Jessica Poppe (Gesang, HfMDK) | Tim-Lukas Reuter (Gesang, HfMDK) | Lukas Schmidt (Gesang, HfMDK) | Katharina Sieben (Fee) | Alena Temesiova (Gesang, HfMDK) | Alexandra Sophie Uchlin (Gesang, HfMDK)
Oper für alle ab 5 Jahren nach Gioacchino Rossini
Angelina, von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda Aschenputtel genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses Leben als Dienstmagd und bekommt am Ende doch ihren Prinzen. Die Geschichte ist jedem geläufig, und so gehört die liebenswerte Titelheldin zu den bekanntesten Figuren in Europa.

von F. Wiesel (Hanke Wilsmann & Jost von Harleßem)/ Performance: Stephan Dorn / Sounddesign: Rupert Jaud / Künstlerische Mitarbeit Bühne: Ute Freitag, Friederike Schmidt-Colinet / Künstlerische Mitarbeit Figurenspiel: Caroline Kühner / Kostüm: Sandra Li Maennel /Medien-Skulpturen: Alexander Buers / Produktion: Heidrun Schlegel
F. Wiesel nähern sich dem Bermudadreieck: Gefäß aller abhanden gekommenen Objekte der Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft. Sie arbeiten im Sammelbecken des Verschwundenen. Drucken, konstruieren, bauen Schiffsmodelle und Inselgruppen. Ziel ist das Diorama eines Ortes, das am Ende aller Theorien steht. Das Bermuda-Dreieck: Punkt an dem Berichterstattung aufhört, Karten enden und der Mythos beginnt. BERMUDA wird zum Katalysator eines hysterischen Wahrheitsbegriffes. Im Zentrum der Macht findet sich das Reptilienwesen und breitet seine Hyperkarte aus. Alles wird plausibel.
BERMUDA beschäftigt sich mit aktueller Wahrheitsbildung. Umgang mit Informationen fordert zunehmend Kompetenzen u. eigene Analysen. Fake News und manipulierte Netzwerke übermitteln einen nicht endenden Strom an scheinbaren Wahrheiten und Zusammenhängen. Durch alle Filter hindurch hat das Faktum an sich seine Legitimation verloren. Was ist schon mit Sicherheit kein Fake? Wäre es nicht hilfreicher, wenn es einen Punkt gäbe der das Chaos zusammenhält? Zu wissenschaftlicher Erkenntnis gesellen sich mythologische Konstrukte: Verschwörungstheorien scheinen mitunter legitimer als die Erderwärmung.

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

von F. Wiesel (Hanke Wilsmann & Jost von Harleßem)/ Performance: Stephan Dorn / Sounddesign: Rupert Jaud / Künstlerische Mitarbeit Bühne: Ute Freitag, Friederike Schmidt-Colinet / Künstlerische Mitarbeit Figurenspiel: Caroline Kühner / Kostüm: Sandra Li Maennel /Medien-Skulpturen: Alexander Buers / Produktion: Heidrun Schlegel
F. Wiesel nähern sich dem Bermudadreieck: Gefäß aller abhanden gekommenen Objekte der Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft. Sie arbeiten im Sammelbecken des Verschwundenen. Drucken, konstruieren, bauen Schiffsmodelle und Inselgruppen. Ziel ist das Diorama eines Ortes, das am Ende aller Theorien steht. Das Bermuda-Dreieck: Punkt an dem Berichterstattung aufhört, Karten enden und der Mythos beginnt. BERMUDA wird zum Katalysator eines hysterischen Wahrheitsbegriffes. Im Zentrum der Macht findet sich das Reptilienwesen und breitet seine Hyperkarte aus. Alles wird plausibel.
BERMUDA beschäftigt sich mit aktueller Wahrheitsbildung. Umgang mit Informationen fordert zunehmend Kompetenzen u. eigene Analysen. Fake News und manipulierte Netzwerke übermitteln einen nicht endenden Strom an scheinbaren Wahrheiten und Zusammenhängen. Durch alle Filter hindurch hat das Faktum an sich seine Legitimation verloren. Was ist schon mit Sicherheit kein Fake? Wäre es nicht hilfreicher, wenn es einen Punkt gäbe der das Chaos zusammenhält? Zu wissenschaftlicher Erkenntnis gesellen sich mythologische Konstrukte: Verschwörungstheorien scheinen mitunter legitimer als die Erderwärmung.

Performance von Clara Reiner, Stine Hertel, Zuzana Žabková
In einem Pariser Museum sind sechs Wandteppiche aus dem frühen 16. Jahrhundert ausgestellt. Auf jedem der sechs Teppiche befindet sich eine Frau (manchmal zwei), zu ihrer Linken ein Einhorn und zu ihrer Rechten ein Löwe. Sie stehen auf einer grasigen Scheibe, umgeben von Rot und Tausend-Blumen.
Das Horn des Einhorns ist sehr lang. So lang, dass es unmöglich mit seinem Mund nah genug ans Gras kommt um zu grasen.
Wir fragen uns - ist es hungrig?
Vielleicht füttert die Frau es?
Oder sind die schwebenden Blumen im Hintergrund dazu da?
Oder wird es, in einer flinken Kopfbewegung, den Löwen, die Frau, (die andere Frau), aufspießen und essen?

Abschlussprojekt
Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Figurentheater von
Konzept & Umsetzung: Hanke Wilsmann (ATW), Jost von Harleßem (ATW) / Figurenspiel: Caroline Kühner (HFS Ernst Busch) / Musik: Philip Albus (JLU Gießen) / Sounddesign: Rupert Jaud (ATW) / Setbau: Ben Goosens / Mitarbeit Bühne: Friederike Schmidt-Colinet (ATW) / Figurenbau: Jost von Harleßem, Caroline Kühner, Ingo Mewes / Kostüme Figuren: Melchior Hoffmann (ATW)/ Weitere Texte: Dietmar Dath / Produktion: Heidrun Schlegel
Die Performance SUPERQUADRA erzählt die Geschichte vom Ende der Architektur.
Im Turm von Babel, in Idealstädten des ausgehenden Mittelalters bis hin zur amerikanischen Neuzeit, finden sich Entwürfe von neuen Welten. Landschaften aus Beton und Glas erstrecken sich durch den südamerikanischen Dschungel und über die italienischen Alpen. Mit dem Wunsch einer geplanten, geordneteren und endgültig gerechteren Gesellscha entstehen an den Reissbrettern und Computern der Jahrhunderte Systeme und Berechnungen, die ideale Proportionen und Verhältnisse vorbringen sollen; geplante Städte und Gebäude für ein perfektes Leben. Leonardo da Vinci, Albert Speer und Walt Disney arbeiten im Fieber an den Achsen ihrer neuen Ordnungen.
Einmal angelegt, finden sich Bewohner in den schönen neuen Rastern wieder. Und irgendwann passiert, was passieren muss: Im futuristischen Gebäudekomplex Super-Quadra 67 beginnt Oscar N. damit, eigene architektonische Verbesserungen vorzunehmen. Nach und nach mutiert das Gebäude, während auch andere Bewohner beginnen, ihren eigenen Interessen Form zu geben.
SUPERQUADRA zeigt den Bau einer Stadt, die Entstehung eines Films sowie eine Recherche um die Frage, wie Architektur Gesellscha plant und wie Gesellschaft Architektur gestaltet. Die Live-Video Performance SUPERQUADRA macht die Chronik des Umbaus auf der Bühne zum Science-Fiktion- Film. Im Mash-Up mit vergangenen Visionen erzählt die Performance eine Geschichte vom Ende der Architektur.

Performance von Nguyễn + Transitory
The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.
A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Performance von Clara Reiner, Stine Hertel, Zuzana Žabková
In einem Pariser Museum sind sechs Wandteppiche aus dem frühen 16. Jahrhundert ausgestellt. Auf jedem der sechs Teppiche befindet sich eine Frau (manchmal zwei), zu ihrer Linken ein Einhorn und zu ihrer Rechten ein Löwe. Sie stehen auf einer grasigen Scheibe, umgeben von Rot und Tausend-Blumen.
Das Horn des Einhorns ist sehr lang. So lang, dass es unmöglich mit seinem Mund nah genug ans Gras kommt um zu grasen.
Wir fragen uns - ist es hungrig?
Vielleicht füttert die Frau es?
Oder sind die schwebenden Blumen im Hintergrund dazu da?
Oder wird es, in einer flinken Kopfbewegung, den Löwen, die Frau, (die andere Frau), aufspießen und essen?

Abschlussprojekt
Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

Performance von Clara Reiner, Stine Hertel, Zuzana Žabková
In einem Pariser Museum sind sechs Wandteppiche aus dem frühen 16. Jahrhundert ausgestellt. Auf jedem der sechs Teppiche befindet sich eine Frau (manchmal zwei), zu ihrer Linken ein Einhorn und zu ihrer Rechten ein Löwe. Sie stehen auf einer grasigen Scheibe, umgeben von Rot und Tausend-Blumen.
Das Horn des Einhorns ist sehr lang. So lang, dass es unmöglich mit seinem Mund nah genug ans Gras kommt um zu grasen.
Wir fragen uns - ist es hungrig?
Vielleicht füttert die Frau es?
Oder sind die schwebenden Blumen im Hintergrund dazu da?
Oder wird es, in einer flinken Kopfbewegung, den Löwen, die Frau, (die andere Frau), aufspießen und essen?

Abschlussprojekt
Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Lukas Schmelmer
Besetzung
Leon Häder, Dino Niethammer (Schauspiel-Studierende)

Regie: Romy Lehmann; Bühne & Kostüme: Hannah von Eiff, Katrin Stubbe, Nadine Wagner (Bühnenbild-Studierende); Dramaturgie: Moritz von Schurer; Theaterpädagogik: Michael Pietsch
Mit: Saskia Boden-Dilling, Zenzi Huber, Simon Olubowale, Robert Oschmann, Metin Turan
Regieassistenz: Anne Decker
Das Stück FEAR von Falk Richter beschrieb 2015 eine Gesellschaft, die Angst davor hat überfremdet zu werden, sich abzuschaffen und auszusterben. FEAR setzt sich mit den Wurzeln von Angst und Hass auseinander. Es bedient sich dabei realer Aussagen von Populisten und sucht nach Wegen, wie man sich dazu verhalten kann. Immer mehr Menschen formulierten 2015 öffentlich das Gefühl, von Politik und Medien belogen und im Stich gelassen zu werden. Dieses wurde zur Grundlage und zur Rechtfertigung für Hass, Hetze und Diskriminierung.
Heute, im Frühjahr 2019, fragen wir uns, wohin uns dieses Klima gebracht hat: Welche offenen Wunden hat diese Hetze hinterlassen? Wo setzt sie sich fort? Inwiefern ist das Internet ein Speicher von Angst geworden, ein Ort, in dem sich Hetze, Verunsicherung und Verschwörungstheorien in Schleifen von Verlinkungen immer gleicher Autor:innen und Gruppierungen verstetigen. Haben wir uns vielleicht schon an ein populistisches Sprechen in politischen Debatten oder medialen Auseinandersetzungen gewöhnt?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat ein Team von Künstler:innen aus Marburg und Offenbach eine eigene Fassung erstellt. In dieser neuen Fassung setzen sich fünf Schauspieler:innen mit der Angst und dem Hass in einer vernetzten, medial geprägten Gesellschaft auseinander. Sie spüren ihre eigene Verbitterung auf und schütteln sie ab, befreien sich von dem Gefühl einer permanenten Überforderung. Sie suchen nach zeitgemäßen Haltungen, die sie als emanzipierteBürger:innen, nicht als Opfer von Politik und Medien einnehmen können.
Aufbauend auf der Fassung von Falk Richter richtet sich der Blick insbesondere auf das Internet und seine Mechanismen der stetigen Reproduktion – sowohl von Ängsten als auch von ermutigenden Fakten, Erinnerungen und Geschichten. Die Schauspieler:innen suchen jene gespeicherten und archivierten Texte, Stimmen und Videos im Internet, die ein Nachdenken über unsere realen Bedürfnisse ermöglichen.

Performance von Nguyễn + Transitory
The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.
A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Performance von Nguyễn + Transitory
The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.
A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Lukas Schmelmer
Besetzung
Leon Häder, Dino Niethammer (Schauspiel-Studierende)

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
Regie: Romy Lehmann; Bühne & Kostüme: Hannah von Eiff, Katrin Stubbe, Nadine Wagner (Bühnenbild-Studierende); Dramaturgie: Moritz von Schurer; Theaterpädagogik: Michael Pietsch
Mit: Saskia Boden-Dilling, Zenzi Huber, Simon Olubowale, Robert Oschmann, Metin Turan
Regieassistenz: Anne Decker
Das Stück FEAR von Falk Richter beschrieb 2015 eine Gesellschaft, die Angst davor hat überfremdet zu werden, sich abzuschaffen und auszusterben. FEAR setzt sich mit den Wurzeln von Angst und Hass auseinander. Es bedient sich dabei realer Aussagen von Populisten und sucht nach Wegen, wie man sich dazu verhalten kann. Immer mehr Menschen formulierten 2015 öffentlich das Gefühl, von Politik und Medien belogen und im Stich gelassen zu werden. Dieses wurde zur Grundlage und zur Rechtfertigung für Hass, Hetze und Diskriminierung.
Heute, im Frühjahr 2019, fragen wir uns, wohin uns dieses Klima gebracht hat: Welche offenen Wunden hat diese Hetze hinterlassen? Wo setzt sie sich fort? Inwiefern ist das Internet ein Speicher von Angst geworden, ein Ort, in dem sich Hetze, Verunsicherung und Verschwörungstheorien in Schleifen von Verlinkungen immer gleicher Autor:innen und Gruppierungen verstetigen. Haben wir uns vielleicht schon an ein populistisches Sprechen in politischen Debatten oder medialen Auseinandersetzungen gewöhnt?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat ein Team von Künstler:innen aus Marburg und Offenbach eine eigene Fassung erstellt. In dieser neuen Fassung setzen sich fünf Schauspieler:innen mit der Angst und dem Hass in einer vernetzten, medial geprägten Gesellschaft auseinander. Sie spüren ihre eigene Verbitterung auf und schütteln sie ab, befreien sich von dem Gefühl einer permanenten Überforderung. Sie suchen nach zeitgemäßen Haltungen, die sie als emanzipierteBürger:innen, nicht als Opfer von Politik und Medien einnehmen können.
Aufbauend auf der Fassung von Falk Richter richtet sich der Blick insbesondere auf das Internet und seine Mechanismen der stetigen Reproduktion – sowohl von Ängsten als auch von ermutigenden Fakten, Erinnerungen und Geschichten. Die Schauspieler:innen suchen jene gespeicherten und archivierten Texte, Stimmen und Videos im Internet, die ein Nachdenken über unsere realen Bedürfnisse ermöglichen.

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
The world has become devoid of ideas. Instant gratification takes turns with stubbornness and the inability to listen to another’s ideas, to engage with them, reflect on them, and create something new out of them. Obstinacy and a lack of empathy rule our daily lives, calcify our ability to interact with one another, and make us lonely. We dry up inside.
MUSE 1 goes directly to the source - muses need to find back to themselves, to redefine themselves, and to create something new from within themselves. Are we ready for that?
Choreography: Marika Ostrowska (HfMDK)
Dancers: Patscharaporn Distakul, Gina Maag, Valeriya Simchen, Sarah Wünsch, Philipp Hones
Music: Junesun Park
Makeupartist: Adrienne Emilie Marina
Costumes: Marzena Noworol, Patscharaporn Distakul
Dramaturgy, Creative Direction: Florian Geiger

Eine Live-Mockumentary über politische Teilhabe und den Zustand der Demokratie
Text & Regie: Nele Stuhler & Falk Rößler, Bühne & Kostüme: Aleksandra Pavlović, Musik: Nils Weishaupt, Video: Jost von Harleßem, Künstlerische Mitarbeit: Lisa Schettel, Dramaturgie: Anna Laner, Licht: Oliver Matthias Kratochwill, Ton: Benjamin Bauer, Regieassistenz: Johanna Mitulla, Bühnenbildassistenz: Robert Zeigermann, Kostümassistenz: Sophie Tautorus, Produktionsleitung: Jasna Witkoski
Mit: Simon Bauer, Steffen Link, Irina Sulaver, Falk Rößler, Nele Stuhler, Jost von Harleßem, Nils Weishaupt
Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Partizipation so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen? Gemeinsam mit dem Ensemble des Schauspielhauses Wien nehmen wir uns vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Dafür stellen wir den Theaterraum auf den Kopf und bringen einen Live-Dokumentarfilm auf die Bühne, für den hinter der Leinwand emsig „authentisches“ Material produziert wird. Unsere Recherche zum Status Quo der Mitbestimmung – Experteninterviews, Besuche bei interaktiven Beteiligungsformaten, ein Parforceritt durch die Geschichte der Demokratie, eine Theatergruppe auf der Suche nach der perfekten partizipativen Performance – wird zum Gegenstand dokumentarischer Konstruktion im Film … im Theater.

Performance von
Thomas Bartling (ATW) und David Kılınç
In der zeitgenössischen Kultur tauchen verstärkt Remakes, Reboots oder Coverversionen auf. Das typischste Phänomen aktueller Popkultur ist die euphemistische Verklärung der Vergangenheit. Das Album „Nightlife" des britischen Elektro-Duos Pet Shop Boys feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Dieses Album gab dem Performance Duo Bartling/Kilinc als Teenagern Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Identität. Wie eine Art Vorschau auf das Leben als erwachsener, schwuler Mann in der Großstadt. Heute leben sie tatsächlich in einer Gesellschaft, in der homosexuelle Paare frei von Diskriminierung heiraten dürfen. Und ahnten damals noch nichts von Klimakatastrophen oder neu-faschistische Bewegungen. Zwanzig Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums fragen sie sich beide Künstler im Großen wie im Kleinen, welche Vorstellungen von damals tatsächlich Wirklichkeit wurden. Wie lässt sich das Album und seine verspätete Analyse ins persönliche, wie gesellschafter Zeitgeschehen einordnen? Die Performance setzt die Nostalgie subversiv gegen das „Früher war alles besser“-Gefühl ein, um sich eine alternative Gegenwart zu imaginieren.

Performance von Ana Berkenhoff und Team
Konzert Performance Installation in der großen Halle des Frankfurt LAB
Wir wandern, wir fabulieren, wir dirilieren. Vor dem Altar der Autoreifen schwebt die schrottige Boyband. Der Gesang ist unsere Gemeinschaft und wenn wir aufwachen können rufen wir die Herrscher an, jetzt!

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
The world has become devoid of ideas. Instant gratification takes turns with stubbornness and the inability to listen to another’s ideas, to engage with them, reflect on them, and create something new out of them. Obstinacy and a lack of empathy rule our daily lives, calcify our ability to interact with one another, and make us lonely. We dry up inside.
MUSE 1 goes directly to the source - muses need to find back to themselves, to redefine themselves, and to create something new from within themselves. Are we ready for that?
Choreography: Marika Ostrowska (HfMDK)
Dancers: Patscharaporn Distakul, Gina Maag, Valeriya Simchen, Sarah Wünsch, Philipp Hones
Music: Junesun Park
Makeupartist: Adrienne Emilie Marina
Costumes: Marzena Noworol, Patscharaporn Distakul
Dramaturgy, Creative Direction: Florian Geiger

Eine Live-Mockumentary über politische Teilhabe und den Zustand der Demokratie
Text & Regie: Nele Stuhler & Falk Rößler, Bühne & Kostüme: Aleksandra Pavlović, Musik: Nils Weishaupt, Video: Jost von Harleßem, Künstlerische Mitarbeit: Lisa Schettel, Dramaturgie: Anna Laner, Licht: Oliver Matthias Kratochwill, Ton: Benjamin Bauer, Regieassistenz: Johanna Mitulla, Bühnenbildassistenz: Robert Zeigermann, Kostümassistenz: Sophie Tautorus, Produktionsleitung: Jasna Witkoski
Mit: Simon Bauer, Steffen Link, Irina Sulaver, Falk Rößler, Nele Stuhler, Jost von Harleßem, Nils Weishaupt
Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Partizipation so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen? Gemeinsam mit dem Ensemble des Schauspielhauses Wien nehmen wir uns vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Dafür stellen wir den Theaterraum auf den Kopf und bringen einen Live-Dokumentarfilm auf die Bühne, für den hinter der Leinwand emsig „authentisches“ Material produziert wird. Unsere Recherche zum Status Quo der Mitbestimmung – Experteninterviews, Besuche bei interaktiven Beteiligungsformaten, ein Parforceritt durch die Geschichte der Demokratie, eine Theatergruppe auf der Suche nach der perfekten partizipativen Performance – wird zum Gegenstand dokumentarischer Konstruktion im Film … im Theater.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Lukas Schmelmer
Besetzung
Leon Häder, Dino Niethammer (Schauspiel-Studierende)

Performance von Ana Berkenhoff und Team
Konzert Performance Installation in der großen Halle des Frankfurt LAB
Wir wandern, wir fabulieren, wir dirilieren. Vor dem Altar der Autoreifen schwebt die schrottige Boyband. Der Gesang ist unsere Gemeinschaft und wenn wir aufwachen können rufen wir die Herrscher an, jetzt!

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

Performance von Ana Berkenhoff und Team
Konzert Performance Installation in der großen Halle des Frankfurt LAB
Wir wandern, wir fabulieren, wir dirilieren. Vor dem Altar der Autoreifen schwebt die schrottige Boyband. Der Gesang ist unsere Gemeinschaft und wenn wir aufwachen können rufen wir die Herrscher an, jetzt!

Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier
In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer:innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!
In "The Rating Project" beobachten die Performer:innen renommierte Top Rezensent:innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?
Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier
In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer:innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!
In "The Rating Project" beobachten die Performer:innen renommierte Top Rezensent:innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?
Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier
In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer:innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!
In "The Rating Project" beobachten die Performer:innen renommierte Top Rezensent:innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?
Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir (ATW)
Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin Dramaturgie: Marc Villanueva Mir Bühne: Clàudia Vilà Kostüme: Adriana Parra Video: Ventura López Kalász Ton: Guillem Llotje Licht: Pol Queralt Produktion: Anna Bohigas Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez Photographie: Roger Rossell
Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, Anwält:innen und betroffenen Nachbar:innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.
Film
von Stella Nikisch Mit: Nathalie Schatz, Carlotta Nikisch, Stella Nikisch, Friederike Moraht, Luis Krawen, Valentin Schroers, Mark Waschke, Julian Hölting, Lucie Finke, Thao Tran, Leonie Hahn, Nikolas Stäudte, Ursel Hocke und Ralf Nikisch
Cowgirls Cindy, Mindy und Pindy wissen nicht wohin mit sich, trotz größter Anstrengung gibt es nur Absagen oder ins Leere führende Fährten.
Cindy als Großstadtcowgirl streift in der Stadt umher und macht sich Gedanken, während Pindy immer wieder auf mysteriöse Hinweise in der hessischen Prärie stößt und nichts einen Sinn zu ergeben scheint, fährt Mindy nach Frankreich, weil sie eine Filmförderung bekommen hat- doch was wird sie da erwarten? Wie gehen die drei lonely Cowgirls mit all dem um oder war es am Ende doch alles nur eine Imagination?
Sprache: deutsch
Länge: ca. 60min

Performance von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer
Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Performance von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Inszenierung von Ana Berkenhoff und Roland Siegwald
Regie und Performance: Ana Berkenhoff und Roland Siegwald Lichtgestaltung: Jörn Nettingsmeier Kostüme: Charlotte Morache Assistenz: Inga Barth Produktionsberatung: Melchior Tacet
auf dem Kartoffelacker sehen wir: das wahre Märchen der Performancekraft in 6 Bildern. In unseren Köpfen schwebt: die Kraft des Einzelnen und die Lust der Bewegung der Massen.
Fremd und widerwärtig war den Europäern die Kartoffel. Auch Hungersnot überzeugte sie nicht mit diesen gefährlichen Knollen umzugehen. Jetzt stehen zwei Performer auf dem leeren Acker und wundern sich. Bevor sie nur einen praktischen Gedanken fassen können, werden sie von einer Armee Kartoffelkäfer überrannt...
„Wenn Du das Gefühl hast die Geschehnisse nicht mehr denken zu können, mache nicht den Fehler zu versuchen sie zu begreifen."

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Inszenierung von Ana Berkenhoff und Roland Siegwald
Regie und Performance: Ana Berkenhoff und Roland Siegwald Lichtgestaltung: Jörn Nettingsmeier Kostüme: Charlotte Morache Assistenz: Inga Barth Produktionsberatung: Melchior Tacet
auf dem Kartoffelacker sehen wir: das wahre Märchen der Performancekraft in 6 Bildern. In unseren Köpfen schwebt: die Kraft des Einzelnen und die Lust der Bewegung der Massen.
Fremd und widerwärtig war den Europäern die Kartoffel. Auch Hungersnot überzeugte sie nicht mit diesen gefährlichen Knollen umzugehen. Jetzt stehen zwei Performer auf dem leeren Acker und wundern sich. Bevor sie nur einen praktischen Gedanken fassen können, werden sie von einer Armee Kartoffelkäfer überrannt...
„Wenn Du das Gefühl hast die Geschehnisse nicht mehr denken zu können, mache nicht den Fehler zu versuchen sie zu begreifen."

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Inszenierung von Ana Berkenhoff und Roland Siegwald
Regie und Performance: Ana Berkenhoff und Roland Siegwald Lichtgestaltung: Jörn Nettingsmeier Kostüme: Charlotte Morache Assistenz: Inga Barth Produktionsberatung: Melchior Tacet
auf dem Kartoffelacker sehen wir: das wahre Märchen der Performancekraft in 6 Bildern. In unseren Köpfen schwebt: die Kraft des Einzelnen und die Lust der Bewegung der Massen.
Fremd und widerwärtig war den Europäern die Kartoffel. Auch Hungersnot überzeugte sie nicht mit diesen gefährlichen Knollen umzugehen. Jetzt stehen zwei Performer auf dem leeren Acker und wundern sich. Bevor sie nur einen praktischen Gedanken fassen können, werden sie von einer Armee Kartoffelkäfer überrannt...
„Wenn Du das Gefühl hast die Geschehnisse nicht mehr denken zu können, mache nicht den Fehler zu versuchen sie zu begreifen."

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Performance
by and with Li Lorian | Music by Michal Sapir
Dear Bojana, I am sitting at the National Library in Jerusalem, trying to focus on my term-paper. Even though I sit still in front of Butler's writing on subversive mimetic acts, little drops of salty sweat run down my armpits. Is this the performative expression of Reading? An essay titled Diaspora: Generation and the Ground of Jewish Identity peeks at me from beneath a pile of notes, while a documentation of Arkadi Zaides' Archive is open in a new tab.
Perhaps it's just the summer heat in the Middle East.

mit Judith Altmeyer (Bachelor ATW Gießen), Daniel Degeest & Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange
Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Carmen Salinas | Regieassistenz: Nellie Mußmann | Ausstattungsassistenz: Kim-Lotte Stöger | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel | Bild: Anton Engel
Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

mit Judith Altmeyer (Bachelor ATW Gießen), Daniel Degeest & Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange
Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Carmen Salinas | Regieassistenz: Nellie Mußmann | Ausstattungsassistenz: Kim-Lotte Stöger | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel | Bild: Anton Engel
Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

Performance von Ida Daniel in collaboration with Todor Stoyanov, Zrinka Uzbinec and Katarzyna Kania
Stumm steht sie da und blickt uns an: eine Frau in grünem Samt. Ida Daniel, Absolventin des Studiengangs „Choreographie und Performance“ begibt sich in ihrer Abschlussarbeit auf die Suche nach den Spuren und vielfältigen Seinsweisen, die im Körper eingeschrieben sind.
Ein Körper, unheimlich und vertraut zugleich, existiert in einem vielversprechenden Verhältnis zu denjenigen, die ihn bewohnen. Aber welcher Körper gefällt ihnen? Vielleicht einer, der tanzt und singt? Einer, der sich unsichtbar macht? Ein hüpfender Körper, ein schlafender Körper, ein Superkörper? Sind es sogar zwei? Ein Moment geht zu Ende, wenn ein neues, noch nicht gelebtes Leben beginnt. Ida Daniel imaginiert in „I will not stay here long“ immer wieder Körper aus Text, Ton, Licht und Bildern, Körper, die sich darbieten in Stillstand und Bewegung, Körper, die niemals festzuschreiben sind.
Performance von Tobias Bergmann und Jonas Werminghausen
Beitrag zum Szenischen Projekt "Botenberichte" (Leitung: Heiner Goebbels) im WS 2013/14
Tanzprojekt von Carina Premer with dramaturgical support by Anneliese Ostertag and Hanna Steinmeier
Ich lade euch herzlich zu einem Showing meiner Arbeit "37" im Rahmen der "Choreographischen Werkstatt" am Tanzfestival Rhein-Main ein:
37 is a solo which deals with the relation between the concrete space and the concrete body, between watching and being watched and the always-already absent present. It takes place in the left-overs of the performance before which stays present in the traces of the past and as an imagination of some thing which is still to come. The grey in the space takes over, everything is in between. The spectator experiences 37 minutes of form and movement in different scales and distances and a dance which leaves behind the blurred outlines of what is not present.
https://www.tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/choreografische-werkstatt/

mit Judith Altmeyer (Bachelor ATW Gießen), Daniel Degeest & Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange
Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Carmen Salinas | Regieassistenz: Nellie Mußmann | Ausstattungsassistenz: Kim-Lotte Stöger | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel | Bild: Anton Engel
Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

Festival von Maria Obermeier, Helena Waldvogel, Calendal Klose, Paula Trummer, Laura Schilling
Vom 7.-10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel never again. art/talks/theory in Gießen statt. Das internationale Festival wird seit 34 Jahren unter der Trägerschaft des Kunstrasen giessen e.V. ehrenamtlich von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft organisiert. Neben Theaterproduktionen und performativen Arbeiten umfasst das Festival Installationen, Filme, Lectures und Vorträge und bietet durch verschiedene Gesprächsformate Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Publikum die Möglichkeit in lebendige Auseinandersetzungen zu treten. Der Fokus liegt dabei auf experimentellen Arbeiten, die im Sinne der künstlerischen Forschung neue Impulse sowohl auf ästhetischer als auch auf auch inhaltlicher Ebene geben.
never again kann als eine Forderung verstanden werden, als eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ oder eine gesellschaftliche Vereinbarung. Der Titel verbindet zwei sich gegenseitig ausschließende Zeitlichkeiten: den Abschluss, die Negation und das Verbot, welche im Niemals mitschwingen und die Repetition und Unabgeschlossenheit, die im Wieder enthalten sind. Diese Dynamik nutzen wir als Ausgangspunkt, um die vielfältigen Implikationen von never again innerhalb gegenwärtiger Kunst- und Wissenschaftsproduktion zu untersuchen.
Programm und weitere Infos unter:
www.diskursfestival.de
www.facebook.com/diskurs34/
www.instagram.com/diskurs34/
P R O G R A M M
Die Leipziger Künstler_innen Julia Lübbeke, Francis Kussatz und Alexander Klaubert untersuchen in ihrer Videoperformance „Agitation“ aktuelle und historische Formen von Widerstand und Protestkultur. In Verbindung zu diesem Themenfeld geht die italienische Künstlerin Sara Leghissa in ihrer Arbeit „PUKE LOVE“ vor allem auf die körperlichen Dimensionen von Empörung und Widerrede ein und unterbricht mit performativen Interventionen den Alltag. Mareike Kajewski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. in der politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Ästhetik. In ihrem Vortrag "Die Spontaneität revolutionären Handelns“ wird die These entwickelt, dass die Spontaneität als Erfahrung von Freiheit im revolutionären Handeln dessen Vollzugsform und Möglichkeit erklärt.
Die portugiesische Künstlerin Sall Lam Toro dekodiert und reaktualisiert in ihrer Performance „MEDUSA is GAIA“ die Medusa-Figur der griechischen Mythologie aus einer queer-postkolonialen Perspektive und befragt die zeitliche Struktur von never again mit Mitteln der Wiederholung und Re-signifizierung. Auch der indonesische Künstler Kelvin Atmadibrata verhandelt innerhalb seiner performativen Installation „Forcing Hyacinth“ die konfliktive Zeitlichkeit von Vergangenheit und Zukunft, auf welche never again verweist. Die von ihm entworfene lebendige Skulptur referiert auf die antike griechisch-mythologische Figur des Hyakinthos und befragt Erinnerungen und Reflexionen über das Erwachsenwerden. Ähnlichen Themen spüren auch Jannis Steincke und Joschua Ben Pesch, zwei Wissenschaftler der „Rheinischen Sektion der kompostistischen Internationalen“ nach und setzen sich in ihren Vorträgen mit den Dimensionen von Erbe, Verantwortung und Erinnerung auseinander.
Das Video mit dem Titel „the[video]Flâneu® shoots Auschwitz“ von Konstantinos-Antonios Goutos aus Marburg stellt die provokante These eines flanierenden Kameragangs durch Auschwitz in den Raum und thematisiert in den so entstandenen Bildern sowohl die Frage nach der Erinnerungskultur als auch des Darstellens nach Auschwitz. Nina Rabuza studierte in Halle an der Saale und Berlin Philosophie und Politikwissenschaft. In ihrem Vortrag untersucht sie Konstellationen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen in (West-)Deutschland. Ausgehend von der Gestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau versucht sie die unterschiedlichen Bedeutungen der Erinnerung nach 1945 zu skizzieren. Dabei steht die Frage nach Dimensionen und Konflikten der Forderung „Nie wieder!“ im Mittelpunkt.
never again als Forderung aktuellen Ungleichheitsverhältnissen den Kampf anzusagen, nimmt die slowakische Choreografin Alica Minarova in ihrem Tanzstück „SAUDADE“ auf, in dem sie klassische Bewegungen aus dem Striptanz in neue Kontexte überführt und auf diese Weise einen vermeintlich schon immer da gewesenen männlichen Blick hinterfragt. In Verbindung zu diesem Themenkomplex untersucht die Berliner Künstlerin und Ärztin Vera Piechulla in ihrer Lecture Performance „I PUT A SPELL ON YOU; DESCARTES; BECAUSE YOU MESSED UP MY LIFE ONCE“ die inhärenten Herrschaftsverhältnisse des scheinbar objektiven Blicks auf weibliche Anatomie. In ihrem theoretischen Beitrag „Feministische Diskurse um Leiblichkeit und Dekonstruktion“ dazu diskutiert Merve Winter den scheinbaren Gegensatz von (de-)konstruktivistischen und essentialistischen Ansätzen am Beispiel der Medizin im Verhältnis zu Gendertheorien und zeigt auf, wo und wie sich gegebenenfalls Vermittlungspunkte zwischen diesen beiden Standpunkten finden lassen. Winter studierte Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Sie interessiert sich besonders für die Verbindung von Psychologie und Psychoanalyse in gesellschaftskritischer Perspektive und im Anschluss an die Kritische Theorie.
Abschließend wird das Kollektiv Avoec Performance, bestehend aus der brasilianischen Künstlerin Luiza Moraes und der amerikanischen Künstlerin Lori Baldwin, in ihrer Lecture Performance „Relic“ den Abschied thematisieren: Wie wissen wir das etwas vorbei ist, wie können wir Abschied nehmen und wie gehen wir mit verschiedenen Abschieden um? Wann wissen wir, dass etwas wirklich nie wieder stattfinden kann?
HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –
In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen
Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?
Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.
Gäste und Termine:
Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)
Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Festival von Maria Obermeier, Helena Waldvogel, Calendal Klose, Paula Trummer, Laura Schilling
Vom 7.-10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel never again. art/talks/theory in Gießen statt. Das internationale Festival wird seit 34 Jahren unter der Trägerschaft des Kunstrasen giessen e.V. ehrenamtlich von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft organisiert. Neben Theaterproduktionen und performativen Arbeiten umfasst das Festival Installationen, Filme, Lectures und Vorträge und bietet durch verschiedene Gesprächsformate Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Publikum die Möglichkeit in lebendige Auseinandersetzungen zu treten. Der Fokus liegt dabei auf experimentellen Arbeiten, die im Sinne der künstlerischen Forschung neue Impulse sowohl auf ästhetischer als auch auf auch inhaltlicher Ebene geben.
never again kann als eine Forderung verstanden werden, als eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ oder eine gesellschaftliche Vereinbarung. Der Titel verbindet zwei sich gegenseitig ausschließende Zeitlichkeiten: den Abschluss, die Negation und das Verbot, welche im Niemals mitschwingen und die Repetition und Unabgeschlossenheit, die im Wieder enthalten sind. Diese Dynamik nutzen wir als Ausgangspunkt, um die vielfältigen Implikationen von never again innerhalb gegenwärtiger Kunst- und Wissenschaftsproduktion zu untersuchen.
Programm und weitere Infos unter:
www.diskursfestival.de
www.facebook.com/diskurs34/
www.instagram.com/diskurs34/
P R O G R A M M
Die Leipziger Künstler_innen Julia Lübbeke, Francis Kussatz und Alexander Klaubert untersuchen in ihrer Videoperformance „Agitation“ aktuelle und historische Formen von Widerstand und Protestkultur. In Verbindung zu diesem Themenfeld geht die italienische Künstlerin Sara Leghissa in ihrer Arbeit „PUKE LOVE“ vor allem auf die körperlichen Dimensionen von Empörung und Widerrede ein und unterbricht mit performativen Interventionen den Alltag. Mareike Kajewski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. in der politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Ästhetik. In ihrem Vortrag "Die Spontaneität revolutionären Handelns“ wird die These entwickelt, dass die Spontaneität als Erfahrung von Freiheit im revolutionären Handeln dessen Vollzugsform und Möglichkeit erklärt.
Die portugiesische Künstlerin Sall Lam Toro dekodiert und reaktualisiert in ihrer Performance „MEDUSA is GAIA“ die Medusa-Figur der griechischen Mythologie aus einer queer-postkolonialen Perspektive und befragt die zeitliche Struktur von never again mit Mitteln der Wiederholung und Re-signifizierung. Auch der indonesische Künstler Kelvin Atmadibrata verhandelt innerhalb seiner performativen Installation „Forcing Hyacinth“ die konfliktive Zeitlichkeit von Vergangenheit und Zukunft, auf welche never again verweist. Die von ihm entworfene lebendige Skulptur referiert auf die antike griechisch-mythologische Figur des Hyakinthos und befragt Erinnerungen und Reflexionen über das Erwachsenwerden. Ähnlichen Themen spüren auch Jannis Steincke und Joschua Ben Pesch, zwei Wissenschaftler der „Rheinischen Sektion der kompostistischen Internationalen“ nach und setzen sich in ihren Vorträgen mit den Dimensionen von Erbe, Verantwortung und Erinnerung auseinander.
Das Video mit dem Titel „the[video]Flâneu® shoots Auschwitz“ von Konstantinos-Antonios Goutos aus Marburg stellt die provokante These eines flanierenden Kameragangs durch Auschwitz in den Raum und thematisiert in den so entstandenen Bildern sowohl die Frage nach der Erinnerungskultur als auch des Darstellens nach Auschwitz. Nina Rabuza studierte in Halle an der Saale und Berlin Philosophie und Politikwissenschaft. In ihrem Vortrag untersucht sie Konstellationen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen in (West-)Deutschland. Ausgehend von der Gestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau versucht sie die unterschiedlichen Bedeutungen der Erinnerung nach 1945 zu skizzieren. Dabei steht die Frage nach Dimensionen und Konflikten der Forderung „Nie wieder!“ im Mittelpunkt.
never again als Forderung aktuellen Ungleichheitsverhältnissen den Kampf anzusagen, nimmt die slowakische Choreografin Alica Minarova in ihrem Tanzstück „SAUDADE“ auf, in dem sie klassische Bewegungen aus dem Striptanz in neue Kontexte überführt und auf diese Weise einen vermeintlich schon immer da gewesenen männlichen Blick hinterfragt. In Verbindung zu diesem Themenkomplex untersucht die Berliner Künstlerin und Ärztin Vera Piechulla in ihrer Lecture Performance „I PUT A SPELL ON YOU; DESCARTES; BECAUSE YOU MESSED UP MY LIFE ONCE“ die inhärenten Herrschaftsverhältnisse des scheinbar objektiven Blicks auf weibliche Anatomie. In ihrem theoretischen Beitrag „Feministische Diskurse um Leiblichkeit und Dekonstruktion“ dazu diskutiert Merve Winter den scheinbaren Gegensatz von (de-)konstruktivistischen und essentialistischen Ansätzen am Beispiel der Medizin im Verhältnis zu Gendertheorien und zeigt auf, wo und wie sich gegebenenfalls Vermittlungspunkte zwischen diesen beiden Standpunkten finden lassen. Winter studierte Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Sie interessiert sich besonders für die Verbindung von Psychologie und Psychoanalyse in gesellschaftskritischer Perspektive und im Anschluss an die Kritische Theorie.
Abschließend wird das Kollektiv Avoec Performance, bestehend aus der brasilianischen Künstlerin Luiza Moraes und der amerikanischen Künstlerin Lori Baldwin, in ihrer Lecture Performance „Relic“ den Abschied thematisieren: Wie wissen wir das etwas vorbei ist, wie können wir Abschied nehmen und wie gehen wir mit verschiedenen Abschieden um? Wann wissen wir, dass etwas wirklich nie wieder stattfinden kann?
Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Festival von Maria Obermeier, Helena Waldvogel, Calendal Klose, Paula Trummer, Laura Schilling
Vom 7.-10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel never again. art/talks/theory in Gießen statt. Das internationale Festival wird seit 34 Jahren unter der Trägerschaft des Kunstrasen giessen e.V. ehrenamtlich von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft organisiert. Neben Theaterproduktionen und performativen Arbeiten umfasst das Festival Installationen, Filme, Lectures und Vorträge und bietet durch verschiedene Gesprächsformate Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Publikum die Möglichkeit in lebendige Auseinandersetzungen zu treten. Der Fokus liegt dabei auf experimentellen Arbeiten, die im Sinne der künstlerischen Forschung neue Impulse sowohl auf ästhetischer als auch auf auch inhaltlicher Ebene geben.
never again kann als eine Forderung verstanden werden, als eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ oder eine gesellschaftliche Vereinbarung. Der Titel verbindet zwei sich gegenseitig ausschließende Zeitlichkeiten: den Abschluss, die Negation und das Verbot, welche im Niemals mitschwingen und die Repetition und Unabgeschlossenheit, die im Wieder enthalten sind. Diese Dynamik nutzen wir als Ausgangspunkt, um die vielfältigen Implikationen von never again innerhalb gegenwärtiger Kunst- und Wissenschaftsproduktion zu untersuchen.
Programm und weitere Infos unter:
www.diskursfestival.de
www.facebook.com/diskurs34/
www.instagram.com/diskurs34/
P R O G R A M M
Die Leipziger Künstler_innen Julia Lübbeke, Francis Kussatz und Alexander Klaubert untersuchen in ihrer Videoperformance „Agitation“ aktuelle und historische Formen von Widerstand und Protestkultur. In Verbindung zu diesem Themenfeld geht die italienische Künstlerin Sara Leghissa in ihrer Arbeit „PUKE LOVE“ vor allem auf die körperlichen Dimensionen von Empörung und Widerrede ein und unterbricht mit performativen Interventionen den Alltag. Mareike Kajewski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. in der politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Ästhetik. In ihrem Vortrag "Die Spontaneität revolutionären Handelns“ wird die These entwickelt, dass die Spontaneität als Erfahrung von Freiheit im revolutionären Handeln dessen Vollzugsform und Möglichkeit erklärt.
Die portugiesische Künstlerin Sall Lam Toro dekodiert und reaktualisiert in ihrer Performance „MEDUSA is GAIA“ die Medusa-Figur der griechischen Mythologie aus einer queer-postkolonialen Perspektive und befragt die zeitliche Struktur von never again mit Mitteln der Wiederholung und Re-signifizierung. Auch der indonesische Künstler Kelvin Atmadibrata verhandelt innerhalb seiner performativen Installation „Forcing Hyacinth“ die konfliktive Zeitlichkeit von Vergangenheit und Zukunft, auf welche never again verweist. Die von ihm entworfene lebendige Skulptur referiert auf die antike griechisch-mythologische Figur des Hyakinthos und befragt Erinnerungen und Reflexionen über das Erwachsenwerden. Ähnlichen Themen spüren auch Jannis Steincke und Joschua Ben Pesch, zwei Wissenschaftler der „Rheinischen Sektion der kompostistischen Internationalen“ nach und setzen sich in ihren Vorträgen mit den Dimensionen von Erbe, Verantwortung und Erinnerung auseinander.
Das Video mit dem Titel „the[video]Flâneu® shoots Auschwitz“ von Konstantinos-Antonios Goutos aus Marburg stellt die provokante These eines flanierenden Kameragangs durch Auschwitz in den Raum und thematisiert in den so entstandenen Bildern sowohl die Frage nach der Erinnerungskultur als auch des Darstellens nach Auschwitz. Nina Rabuza studierte in Halle an der Saale und Berlin Philosophie und Politikwissenschaft. In ihrem Vortrag untersucht sie Konstellationen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen in (West-)Deutschland. Ausgehend von der Gestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau versucht sie die unterschiedlichen Bedeutungen der Erinnerung nach 1945 zu skizzieren. Dabei steht die Frage nach Dimensionen und Konflikten der Forderung „Nie wieder!“ im Mittelpunkt.
never again als Forderung aktuellen Ungleichheitsverhältnissen den Kampf anzusagen, nimmt die slowakische Choreografin Alica Minarova in ihrem Tanzstück „SAUDADE“ auf, in dem sie klassische Bewegungen aus dem Striptanz in neue Kontexte überführt und auf diese Weise einen vermeintlich schon immer da gewesenen männlichen Blick hinterfragt. In Verbindung zu diesem Themenkomplex untersucht die Berliner Künstlerin und Ärztin Vera Piechulla in ihrer Lecture Performance „I PUT A SPELL ON YOU; DESCARTES; BECAUSE YOU MESSED UP MY LIFE ONCE“ die inhärenten Herrschaftsverhältnisse des scheinbar objektiven Blicks auf weibliche Anatomie. In ihrem theoretischen Beitrag „Feministische Diskurse um Leiblichkeit und Dekonstruktion“ dazu diskutiert Merve Winter den scheinbaren Gegensatz von (de-)konstruktivistischen und essentialistischen Ansätzen am Beispiel der Medizin im Verhältnis zu Gendertheorien und zeigt auf, wo und wie sich gegebenenfalls Vermittlungspunkte zwischen diesen beiden Standpunkten finden lassen. Winter studierte Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Sie interessiert sich besonders für die Verbindung von Psychologie und Psychoanalyse in gesellschaftskritischer Perspektive und im Anschluss an die Kritische Theorie.
Abschließend wird das Kollektiv Avoec Performance, bestehend aus der brasilianischen Künstlerin Luiza Moraes und der amerikanischen Künstlerin Lori Baldwin, in ihrer Lecture Performance „Relic“ den Abschied thematisieren: Wie wissen wir das etwas vorbei ist, wie können wir Abschied nehmen und wie gehen wir mit verschiedenen Abschieden um? Wann wissen wir, dass etwas wirklich nie wieder stattfinden kann?
Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Festival von Maria Obermeier, Helena Waldvogel, Calendal Klose, Paula Trummer, Laura Schilling
Vom 7.-10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel never again. art/talks/theory in Gießen statt. Das internationale Festival wird seit 34 Jahren unter der Trägerschaft des Kunstrasen giessen e.V. ehrenamtlich von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft organisiert. Neben Theaterproduktionen und performativen Arbeiten umfasst das Festival Installationen, Filme, Lectures und Vorträge und bietet durch verschiedene Gesprächsformate Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Publikum die Möglichkeit in lebendige Auseinandersetzungen zu treten. Der Fokus liegt dabei auf experimentellen Arbeiten, die im Sinne der künstlerischen Forschung neue Impulse sowohl auf ästhetischer als auch auf auch inhaltlicher Ebene geben.
never again kann als eine Forderung verstanden werden, als eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ oder eine gesellschaftliche Vereinbarung. Der Titel verbindet zwei sich gegenseitig ausschließende Zeitlichkeiten: den Abschluss, die Negation und das Verbot, welche im Niemals mitschwingen und die Repetition und Unabgeschlossenheit, die im Wieder enthalten sind. Diese Dynamik nutzen wir als Ausgangspunkt, um die vielfältigen Implikationen von never again innerhalb gegenwärtiger Kunst- und Wissenschaftsproduktion zu untersuchen.
Programm und weitere Infos unter:
www.diskursfestival.de
www.facebook.com/diskurs34/
www.instagram.com/diskurs34/
P R O G R A M M
Die Leipziger Künstler_innen Julia Lübbeke, Francis Kussatz und Alexander Klaubert untersuchen in ihrer Videoperformance „Agitation“ aktuelle und historische Formen von Widerstand und Protestkultur. In Verbindung zu diesem Themenfeld geht die italienische Künstlerin Sara Leghissa in ihrer Arbeit „PUKE LOVE“ vor allem auf die körperlichen Dimensionen von Empörung und Widerrede ein und unterbricht mit performativen Interventionen den Alltag. Mareike Kajewski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. in der politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Ästhetik. In ihrem Vortrag "Die Spontaneität revolutionären Handelns“ wird die These entwickelt, dass die Spontaneität als Erfahrung von Freiheit im revolutionären Handeln dessen Vollzugsform und Möglichkeit erklärt.
Die portugiesische Künstlerin Sall Lam Toro dekodiert und reaktualisiert in ihrer Performance „MEDUSA is GAIA“ die Medusa-Figur der griechischen Mythologie aus einer queer-postkolonialen Perspektive und befragt die zeitliche Struktur von never again mit Mitteln der Wiederholung und Re-signifizierung. Auch der indonesische Künstler Kelvin Atmadibrata verhandelt innerhalb seiner performativen Installation „Forcing Hyacinth“ die konfliktive Zeitlichkeit von Vergangenheit und Zukunft, auf welche never again verweist. Die von ihm entworfene lebendige Skulptur referiert auf die antike griechisch-mythologische Figur des Hyakinthos und befragt Erinnerungen und Reflexionen über das Erwachsenwerden. Ähnlichen Themen spüren auch Jannis Steincke und Joschua Ben Pesch, zwei Wissenschaftler der „Rheinischen Sektion der kompostistischen Internationalen“ nach und setzen sich in ihren Vorträgen mit den Dimensionen von Erbe, Verantwortung und Erinnerung auseinander.
Das Video mit dem Titel „the[video]Flâneu® shoots Auschwitz“ von Konstantinos-Antonios Goutos aus Marburg stellt die provokante These eines flanierenden Kameragangs durch Auschwitz in den Raum und thematisiert in den so entstandenen Bildern sowohl die Frage nach der Erinnerungskultur als auch des Darstellens nach Auschwitz. Nina Rabuza studierte in Halle an der Saale und Berlin Philosophie und Politikwissenschaft. In ihrem Vortrag untersucht sie Konstellationen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen in (West-)Deutschland. Ausgehend von der Gestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau versucht sie die unterschiedlichen Bedeutungen der Erinnerung nach 1945 zu skizzieren. Dabei steht die Frage nach Dimensionen und Konflikten der Forderung „Nie wieder!“ im Mittelpunkt.
never again als Forderung aktuellen Ungleichheitsverhältnissen den Kampf anzusagen, nimmt die slowakische Choreografin Alica Minarova in ihrem Tanzstück „SAUDADE“ auf, in dem sie klassische Bewegungen aus dem Striptanz in neue Kontexte überführt und auf diese Weise einen vermeintlich schon immer da gewesenen männlichen Blick hinterfragt. In Verbindung zu diesem Themenkomplex untersucht die Berliner Künstlerin und Ärztin Vera Piechulla in ihrer Lecture Performance „I PUT A SPELL ON YOU; DESCARTES; BECAUSE YOU MESSED UP MY LIFE ONCE“ die inhärenten Herrschaftsverhältnisse des scheinbar objektiven Blicks auf weibliche Anatomie. In ihrem theoretischen Beitrag „Feministische Diskurse um Leiblichkeit und Dekonstruktion“ dazu diskutiert Merve Winter den scheinbaren Gegensatz von (de-)konstruktivistischen und essentialistischen Ansätzen am Beispiel der Medizin im Verhältnis zu Gendertheorien und zeigt auf, wo und wie sich gegebenenfalls Vermittlungspunkte zwischen diesen beiden Standpunkten finden lassen. Winter studierte Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Sie interessiert sich besonders für die Verbindung von Psychologie und Psychoanalyse in gesellschaftskritischer Perspektive und im Anschluss an die Kritische Theorie.
Abschließend wird das Kollektiv Avoec Performance, bestehend aus der brasilianischen Künstlerin Luiza Moraes und der amerikanischen Künstlerin Lori Baldwin, in ihrer Lecture Performance „Relic“ den Abschied thematisieren: Wie wissen wir das etwas vorbei ist, wie können wir Abschied nehmen und wie gehen wir mit verschiedenen Abschieden um? Wann wissen wir, dass etwas wirklich nie wieder stattfinden kann?
Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Performance von Jan Philipp Stange und Studierenden des Instituts für Theater- Film- und Medienwissenschaft im Rahmen der jüdischen Kulturtage
Anmeldung unter: scheiterneinesclowns_at_gmail.com
Performance von Nguyễn + Transitory
The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.
A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Performance
by and with Li Lorian | Music by Michal Sapir
Dear Bojana, I am sitting at the National Library in Jerusalem, trying to focus on my term-paper. Even though I sit still in front of Butler's writing on subversive mimetic acts, little drops of salty sweat run down my armpits. Is this the performative expression of Reading? An essay titled Diaspora: Generation and the Ground of Jewish Identity peeks at me from beneath a pile of notes, while a documentation of Arkadi Zaides' Archive is open in a new tab.
Perhaps it's just the summer heat in the Middle East.

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer
Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Prof. Dr. Samuel Weber (Evanston / Paris): ‘Khora’ als
Inszenierung des Raumes

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Ein Thema. Drei künstlerische Perspektiven. Drei szenische Miniatur-Musiktheaterstücke
Manuel Zwerger: LILITH (2019)
Carl Tertio Druml: Wiener Ménage (2019)
Thierry Tidrow: A Safe and Special Place (2019)
Jonas Ehrler (Dirigent: A Safe and Special Place, LILITH), Felix Mildenberger (Dirigent: Wiener Ménage, LILITH)
›Akademie Musiktheater heute‹ ist ein Förderprogramm der Deutsche Bank Stiftung für den Musiktheaternachwuchs. Jährlich werden 15 Stipendien in den Sparten Bühnen- und Kostümbild, Dirigieren, Dramaturgie, Komposition, Kulturmanagement, Libretto/Text und Regie vergeben. Das zweijährige Förderprogramm beinhaltet regelmäßige Workshops, den Besuch ausgewählter Inszenierungen an europäischen Opernhäusern und Festivals sowie die gemeinsame Entwicklung eines Musiktheaterstückes zum Abschluss des Stipendiums. Erstmals arbeitet die ›Akademie Musiktheater
heute‹ hierzu mit dem Ensemble Modern zusammen. Gemeinsam
erarbeiten die Musikerinnen und Musiker des Ensemble Modern sowie Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit dem Stipendiatenjahrgang 2017–19 drei Musiktheaterwerke, die am 21. November 2019 beim Festakt von ›Akademie Musiktheater heute‹ im Frankfurt LAB uraufgeführt werden. Aus drei unterschiedlichen Perspektiven nähern sich die jungen Künstlerinnen und Künstler dem Thema ›Ménage-à-trois‹ und kreieren damit ein Kaleidoskop zeitgenössischer Musiktheaterformen.
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Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Regie Andreas Mach, Bühne Martin Holzhauer, Kostüme Anna Sünkel, Dramaturgie Lukas Schmelmer
Besetzung
Leon Häder, Dino Niethammer (Schauspiel-Studierende)

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

EIN SPIELFILM VON UND MIT DEM STUDIOJAHR SCHAUSPIEL 2018/19
Regie Tobias Lenel
Besetzung
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, Heidi Ecks, Antonia Hölzel, Tobias Lenel, Katharina Linder, Andreas Mach, Marc Prätsch, Werner Wölbern
Dieser halb dokumentarische, halb fiktionale Film des Studiojahres Schauspiel (Spielzeit 2018/19) spielt an einer kleinen Heddernheimer Tankstelle, die seit achtzig Jahren und drei Generationen in Familienbesitz ist. Es ist bereits der fünfte Frankfurt-Film, den Schauspielstudierende der HfMDK gemeinsam mit Tobias Lenel erfinden, entwickeln und drehen. Im Anschluss an die Vorführung werden der Regisseur und die Studierenden von ihrer Arbeit berichten.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Studierende der Gesangsklasse von Laurie Reviol

Das Wetter bietet stets Anlass zu täglichen Diskussionen. Ob in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, Klimakonferenzen oder in privaten Analysen der Nachbarschaft – von banal bis gesellschaftlich hochpolitisch, die Palette ist reichhaltig. Wie haben sich die Aufzeichnungen bzw. die Ästhetik der Bilder im Laufe der Zeit verändert? Wie reagieren wir als Gesellschaft derzeit auf Wetterkrisen, Klimawandel und die globale Paralyse? Diesen Fragen gehen Studierende der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in einer Weiterentwicklung ihrer Semesterarbeit »Wetterwerkstatt« nach. Die Ausgangsrecherche führte u. a. zur Oper Frankfurt, in der traditionelle Instrumente aus dem Barocktheater und Maschinen für Wettersimulationen erkundet wurden, aber auch zum Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit seinem weltweiten Wetter- und Klimaarchiv. Die Arbeit wurde von Jonathan Bepler, Prof. Heike Schuppelius und Nina Zoller (Bühnenbild/Szenischer Raum) betreut.
In den ausgestellten experimentellen Bauproben mit Bild, Objekt und Sound arbeiten die jungen Künstler_innen als Interface zwischen Wissenschaft, Alltag und künstlerischer Strategie und versuchen so den Wetternuancen ihre Essenz abzugewinnen. Wetter wird anders - Datenerhebung ungewöhnlich erfahrbar. Begleitend zur thematischen Arbeit hat die Künstler_innengruppe zudem eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet übernommen. Es wird voraussichtlich Ende November 2019 über Deutschland eintreffen. Die Taufe des Druckgebiets wird von Meteorolog_innen vom Dienst performativ im Kunstverein Offenbach auf den Namen XIA erfolgen. Danach erscheint es auf der Wetterkarte und beeinflusst in den folgenden Tagen unser Wettergeschehen.

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

ATW-Masterabschluss-Projekt von Lisa Schettel
Produktion: Lisa Schettel, Martin Bien | Video: Charlotte Bösling | Kostüm: Nora Schneider | Mit: Lisa Schettel, Laura Eggert, Constantin von Thun, Nils Michael Weishaupt
Wir finden unzählige Gründe, um uns für etwas zu schämen: schlechter Atem, unangenehm riechender Schweiß, Schwitzflecken unter den Achseln. Doch auch Alter, Armut oder Herkunft kann uns beschämen. Scham ist immer mit kleinen Toden verbunden. Ein stetiges Sterben unserer Überzeugung, ein perfektes, sozialkonformes Leben zu führen. TAUSEND TODE, DIE ICH STERBE rückt Scham in ein neues Licht: es entsteht eine lustvolle Suche nach dem Sprechen über das, was uns die Röte in den Kopf, den Schweiß unter die Achseln treibt.

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

ATW-Masterabschluss-Projekt von Lisa Schettel
Produktion: Lisa Schettel, Martin Bien | Video: Charlotte Bösling | Kostüm: Nora Schneider | Mit: Lisa Schettel, Laura Eggert, Constantin von Thun, Nils Michael Weishaupt
Wir finden unzählige Gründe, um uns für etwas zu schämen: schlechter Atem, unangenehm riechender Schweiß, Schwitzflecken unter den Achseln. Doch auch Alter, Armut oder Herkunft kann uns beschämen. Scham ist immer mit kleinen Toden verbunden. Ein stetiges Sterben unserer Überzeugung, ein perfektes, sozialkonformes Leben zu führen. TAUSEND TODE, DIE ICH STERBE rückt Scham in ein neues Licht: es entsteht eine lustvolle Suche nach dem Sprechen über das, was uns die Röte in den Kopf, den Schweiß unter die Achseln treibt.

von Robert Seethaler
Uraufführung in einer Theaterfassung von Marie Schwesinger (Regie)
Regie: Marie Schwesinger, Bühne & Kostüm: Fabian Wendling, Dramaturgie: Susanne Birkefeld, Musik: Philipp Weber
Mit: Mira Benser, Evelyn M. Faber, Lina Habicht, Benjamin Krämer-Jenster, Paul Simon, Felix Strüven und Matze Vogel
Bestsellerautor Robert Seethaler erzählt in seinem 2018 erschienenen Roman »Das Feld« das Leben der Bewohner Paulstadts – ausgehend vom Tod. Er schafft ein Panoptikum voller Lebensgeschichten, Enttäuschungen, Momenten voller Glück und stillen Stunden der Einsamkeit.
Mit der Uraufführung von »Das Feld« präsentiert sich die Regie-Absolventin Marie Schwesinger dem Wiesbadener Publikum mit ihrer Abschlussinszenierung.

Abschlussinszenierung
Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Choreographie: Marika Ostrowska
Tänzerinnen: Patscharaporn Distakul, Gina Maag, Valeriya Simchen, Sarah Wünsch
Musik: Junsun Park
Makeup: Adrienne Emilie Marina
Kostüme: Marzena Noworol, Patscharaporn Distakul
Costume Supervision: Jennifer Klein
Dramaturgie, künstlerische Leitung: Florian Geiger
Support: Kulturamt Stadt Frankfurt am Main, Tanz- und Theaterwerkstatt Frankfurt, Raffaele Irace
Tanzperformance in drei Akten.
Dauer ca. 80 Minuten

Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Choreographie: Marika Ostrowska
Tänzerinnen: Patscharaporn Distakul, Gina Maag, Valeriya Simchen, Sarah Wünsch
Musik: Junsun Park
Makeup: Adrienne Emilie Marina
Kostüme: Marzena Noworol, Patscharaporn Distakul
Costume Supervision: Jennifer Klein
Dramaturgie, künstlerische Leitung: Florian Geiger
Support: Kulturamt Stadt Frankfurt am Main, Tanz- und Theaterwerkstatt Frankfurt, Raffaele Irace
Tanzperformance in drei Akten.
Dauer ca. 80 Minuten

Performance
von Jost von Harleßem & Falk Rößler, Dramaturgie: Mika Stolte
Ein Tisch. Eine Leinwand. Zwei Telefone.
Eine Kiste mit Knöpfen. Ein Klavier. Ein Koffer.
Dose. Flöte. Schreibmaschine.
Zwei Performer, die sich ernsthaft fragen, was es noch zu finden gibt. Links und Rechts. Oben und Unten. Und ob es sich lohnt, dafür aufzubrechen.
Für 11,50 Euro fährt Reiner Harscher für mich nach Kanada – und macht da wirklich hübsche Bilder, die heute fast jeder machen könnte. Der Fluch entdecken dürfen zu müssen, wo es nichts mehr zu entdecken gibt. Das Gleiche noch mal anders. Das Andere noch mal gleich. Doch auf jeden Fall in High Definition. Und auf jedem Fall in Dolby Surround.
Ein Lichtbildvortrag ohne Lichtbild.
Ein Fluchtversuch nach Artikel 13.

Performance
von Susann Maria Hempel and Cássio Diniz Santiago
S.C.H.U.U.L.E. is a performance by Susann Maria Hempel and Cássio Diniz Santiago set in a classroom, where twelve professors impart unconventional knowledge. They share experiences they gain from living with "a disability". The audience is invited to take the place of the students and to participate in a performative lesson that “returns to us an image in which we are not recognizable to ourselves”. (Maniglier, 2005)
Duration: 90 minutes
Teachers corps: Katharina Gypser, Josefine Kappert, Madlen Schädelich, Christoph Schörlitz, Katja Springer, Sandy Stölzel, Horst Kirchner, Thomas Brix, André Künzel, Olaf Müller, Robert Nawroth, Ronny Stölzel.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Film
von Stella Nikisch Mit: Nathalie Schatz, Carlotta Nikisch, Stella Nikisch, Friederike Moraht, Luis Krawen, Valentin Schroers, Mark Waschke, Julian Hölting, Lucie Finke, Thao Tran, Leonie Hahn, Nikolas Stäudte, Ursel Hocke und Ralf Nikisch
Cowgirls Cindy, Mindy und Pindy wissen nicht wohin mit sich, trotz größter Anstrengung gibt es nur Absagen oder ins Leere führende Fährten.
Cindy als Großstadtcowgirl streift in der Stadt umher und macht sich Gedanken, während Pindy immer wieder auf mysteriöse Hinweise in der hessischen Prärie stößt und nichts einen Sinn zu ergeben scheint, fährt Mindy nach Frankreich, weil sie eine Filmförderung bekommen hat- doch was wird sie da erwarten? Wie gehen die drei lonely Cowgirls mit all dem um oder war es am Ende doch alles nur eine Imagination?
Sprache: deutsch
Länge: ca. 60min

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –
In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen
Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?
Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.
Gäste und Termine:
Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)
Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

von Robert Seethaler
Uraufführung in einer Theaterfassung von Marie Schwesinger (Regie)
Regie: Marie Schwesinger, Bühne & Kostüm: Fabian Wendling, Dramaturgie: Susanne Birkefeld, Musik: Philipp Weber
Mit: Mira Benser, Evelyn M. Faber, Lina Habicht, Benjamin Krämer-Jenster, Paul Simon, Felix Strüven und Matze Vogel
Bestsellerautor Robert Seethaler erzählt in seinem 2018 erschienenen Roman »Das Feld« das Leben der Bewohner Paulstadts – ausgehend vom Tod. Er schafft ein Panoptikum voller Lebensgeschichten, Enttäuschungen, Momenten voller Glück und stillen Stunden der Einsamkeit.
Mit der Uraufführung von »Das Feld« präsentiert sich die Regie-Absolventin Marie Schwesinger dem Wiesbadener Publikum mit ihrer Abschlussinszenierung.

Abschlussinszenierung
Konzert
von Sara Trawöger
ABRUPT ist das Solo-Musikprojekt von Sara. 2018 ging die Drummerin von La Sabotage mit ihren Bandkolleginnen und dem ersten gemeinsamen Album "Fest" - released auf dem Wiener Label Fettkakao - auf Tour und stand für Musikerin und Performerin Kristin Gerwien u.a. im Frankfurt Lab auf der Bühne. Nun widmet sie sich ihrem Soloprojekt in dem noiselastige Sounds definierte Rhythmen überlagern.
Nachdem Abrupt im März 2019 ihren ersten Auftritt in der SSTR6 in Wien feierte, wo auch ihr erstes Loop Tape via House veröffentlicht wurde, performt sie kommenden Dezember zwei Mal in Österreich und lässt uns mit ihrem Live Set - von verzerrter Gitarre und brüchiger Stimme gestützt - sanft in den Untergrund driften.

Konzept, Regie: Susanne Zaun, Marion Schneider
Performance: Judith Altmeyer (ATW), Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Katharina Speckmann, Isabelle Zinsmaier
Künstlerische Assistenz, Ausstattung, technische Einrichtung: Maren Küpper
Produktionsleitung: Martin Bien (ATW)
Es braucht lediglich 6,6 Ecken, über die jeder Mensch mit jedem beliebigen anderen auf der Welt in Kontakt treten kann. Dieses „Kleine-Welt-Phänomen“, das ursprünglich aus der Sozialforschung der 1960er Jahre stammt, machen Susanne Zaun und Marion Schneider zu Arbeitsgrundlage und Ausgangspunkt für die Entwicklung von sechs unterschiedlichen Soli mit Performerinnen, die gewöhnlich gemeinsam als Chor auf der Bühne stehen. Die sechs Soli sind skizzierte Versuchsanordnungen, in deren Mittelpunkt das Thema Einsamkeit steht. Die Soli sind Episoden einer Serie. Jede dieser Episoden steht ästhetisch für sich, doch kommt es – wie bei jeder guten Serie – besonders auf die internen Verweisstrukturen an, die die Solistinnen miteinander in Beziehung setzen und bereits Gesehenes in einem anderem Licht erscheinen lassen.
Dauer: jeweils ca. 3 St.
Sprache: Deutsch
Wir zeigen die 6,6 Soli verteilt auf zwei aufeinanderfolgende Abende. Details zum Ablauf und den einzelnen Arbeiten werden kurzfristig veröffentlicht

Konzept, Regie: Susanne Zaun, Marion Schneider
Performance: Judith Altmeyer (ATW), Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Katharina Speckmann, Isabelle Zinsmaier
Künstlerische Assistenz, Ausstattung, technische Einrichtung: Maren Küpper
Produktionsleitung: Martin Bien (ATW)
Es braucht lediglich 6,6 Ecken, über die jeder Mensch mit jedem beliebigen anderen auf der Welt in Kontakt treten kann. Dieses „Kleine-Welt-Phänomen“, das ursprünglich aus der Sozialforschung der 1960er Jahre stammt, machen Susanne Zaun und Marion Schneider zu Arbeitsgrundlage und Ausgangspunkt für die Entwicklung von sechs unterschiedlichen Soli mit Performerinnen, die gewöhnlich gemeinsam als Chor auf der Bühne stehen. Die sechs Soli sind skizzierte Versuchsanordnungen, in deren Mittelpunkt das Thema Einsamkeit steht. Die Soli sind Episoden einer Serie. Jede dieser Episoden steht ästhetisch für sich, doch kommt es – wie bei jeder guten Serie – besonders auf die internen Verweisstrukturen an, die die Solistinnen miteinander in Beziehung setzen und bereits Gesehenes in einem anderem Licht erscheinen lassen.
Dauer: jeweils ca. 3 St.
Sprache: Deutsch
Wir zeigen die 6,6 Soli verteilt auf zwei aufeinanderfolgende Abende. Details zum Ablauf und den einzelnen Arbeiten werden kurzfristig veröffentlicht

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

von Robert Seethaler
Uraufführung in einer Theaterfassung von Marie Schwesinger (Regie)
Regie: Marie Schwesinger, Bühne & Kostüm: Fabian Wendling, Dramaturgie: Susanne Birkefeld, Musik: Philipp Weber
Mit: Mira Benser, Evelyn M. Faber, Lina Habicht, Benjamin Krämer-Jenster, Paul Simon, Felix Strüven und Matze Vogel
Bestsellerautor Robert Seethaler erzählt in seinem 2018 erschienenen Roman »Das Feld« das Leben der Bewohner Paulstadts – ausgehend vom Tod. Er schafft ein Panoptikum voller Lebensgeschichten, Enttäuschungen, Momenten voller Glück und stillen Stunden der Einsamkeit.
Mit der Uraufführung von »Das Feld« präsentiert sich die Regie-Absolventin Marie Schwesinger dem Wiesbadener Publikum mit ihrer Abschlussinszenierung.

Abschlussinszenierung
Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Projekt
von Hands der Kritikfabrik: Forum Text, uni:t, Maria Huber (ATW), Magdalena Plöchl, Franziska Füchsl, Markus Kupferblum, Ollie Evens, Max Smirzitz (ATW), Wilke Weermann u.a.
Mit den in den vergangenen Kritikfabriken erprobten Mitteln: Darstellung, Umweg, Reflexion, Zuhören, Zufall und in Anlehnung an »The odd one in« (schräglagig übersetzt in »Der Geist der Komödie«) von Alenka Zupančič wird »the odd one«,»der Geist« mit verschiedenen Mitteln in diese elfte Kritikfabrik hereingerufen, provoziert und, im besten Sinne des Wortes kritisiert, durch die Kritik fabriziert, eine nicht endende Tätigkeit, die die Eintagsfabrik aus allen Nähten platzen lässt.
Dem Wesen des Komischen ist mit Begriffen und Definitionen nur schwer beizukommen: »Eine Komödie ist eine ziemlich seltene Sache, und ist es immer gewesen«, so Alenka Zupančič. Ist es der Imperativ der Unterhaltung, des Lustigseins und des positiven Denkens, der die Komödie ausmacht, oder ist es genau das, was ihren eigentlichen Funken blockiert? Und ist die Komödie als künstlerische Ausdrucksform und das Komische als soziale Praxis nicht immer auch eine Art und Weise, sich mit dem Anderen zu beschäftigen, sich zu veraändern – Ist das Komische nicht nur außer sich, sondern ein Jux seiner sich, keine Figur, sondern eine Kurvung und Kreuzung, eine Masche – odding in, oder der Möbius Godotototoi.
Infos zu vergangenen Fabriken unter: https://kritikfabrik.org/

HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –
In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen
Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?
Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.
Gäste und Termine:
Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)
Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Mit einem vorweihnachtlichen Programm lädt die Gesangsabteilung auch in diesem Advent wieder zu einem Abend mit festlichen und stimmungsvollen Arien, Liedern und Ensembles ein. Studierende aller Solistenklassen stimmen Sie auf die bevorstehenden Festtage ein. Lassen Sie sich von den Darbietungen unserer jungen Sänger verzaubern und seien Sie dabei, wenn wir das Hochschuljahr 2019 musikalisch ausklingen lassen.
Konzert
von Sara Trawöger
ABRUPT ist das Solo-Musikprojekt von Sara. 2018 ging die Drummerin von La Sabotage mit ihren Bandkolleginnen und dem ersten gemeinsamen Album "Fest" - released auf dem Wiener Label Fettkakao - auf Tour und stand für Musikerin und Performerin Kristin Gerwien u.a. im Frankfurt Lab auf der Bühne. Nun widmet sie sich ihrem Soloprojekt in dem noiselastige Sounds definierte Rhythmen überlagern.
Nachdem Abrupt im März 2019 ihren ersten Auftritt in der SSTR6 in Wien feierte, wo auch ihr erstes Loop Tape via House veröffentlicht wurde, performt sie kommenden Dezember zwei Mal in Österreich und lässt uns mit ihrem Live Set - von verzerrter Gitarre und brüchiger Stimme gestützt - sanft in den Untergrund driften.

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Rüdiger Pape, Szenische Wiederaufnahme: Kornelius Eich, Bühne und Kostüme: Thomas Rump, Musik: Sebastian Herzfeld, Video: Sami Bill, Dramaturgie: Ursula Thinnes
Besetzung: Uwe Zerwer, Anna Sonnenschein (Studiojahr Schauspiel), Florian Mania, Susanne Buchenberger, Andreas Vögler, Leon Häder (Studiojahr Schauspiel), Eike Hackmann (Studiojahr Schauspiel), Roland Bayer, Dino Niethammer (Studiojahr Schauspiel)
Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Die zwölfjährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?
Wenn wir lesen, beginnen Geschichten in unserem Kopf lebendig zu werden. Manchmal macht das Angst, und ein anderes Mal ist es das Größte und Schönste, was man sich vorstellen kann. Rüdiger Pape hat die Figuren aus »Tintenherz« auf der Bühne in eine mitreißende Abenteuergeschichte verwandelt, die vom Publikum gefeiert wurde und nun wieder im Spielplan zu finden ist.

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

von Robert Seethaler
Uraufführung in einer Theaterfassung von Marie Schwesinger (Regie)
Regie: Marie Schwesinger, Bühne & Kostüm: Fabian Wendling, Dramaturgie: Susanne Birkefeld, Musik: Philipp Weber
Mit: Mira Benser, Evelyn M. Faber, Lina Habicht, Benjamin Krämer-Jenster, Paul Simon, Felix Strüven und Matze Vogel
Bestsellerautor Robert Seethaler erzählt in seinem 2018 erschienenen Roman »Das Feld« das Leben der Bewohner Paulstadts – ausgehend vom Tod. Er schafft ein Panoptikum voller Lebensgeschichten, Enttäuschungen, Momenten voller Glück und stillen Stunden der Einsamkeit.
Mit der Uraufführung von »Das Feld« präsentiert sich die Regie-Absolventin Marie Schwesinger dem Wiesbadener Publikum mit ihrer Abschlussinszenierung.

Abschlussinszenierung
von Robert Seethaler
Uraufführung in einer Theaterfassung von Marie Schwesinger (Regie)
Regie: Marie Schwesinger, Bühne & Kostüm: Fabian Wendling, Dramaturgie: Susanne Birkefeld, Musik: Philipp Weber
Mit: Mira Benser, Evelyn M. Faber, Lina Habicht, Benjamin Krämer-Jenster, Paul Simon, Felix Strüven und Matze Vogel
Bestsellerautor Robert Seethaler erzählt in seinem 2018 erschienenen Roman »Das Feld« das Leben der Bewohner Paulstadts – ausgehend vom Tod. Er schafft ein Panoptikum voller Lebensgeschichten, Enttäuschungen, Momenten voller Glück und stillen Stunden der Einsamkeit.
Mit der Uraufführung von »Das Feld« präsentiert sich die Regie-Absolventin Marie Schwesinger dem Wiesbadener Publikum mit ihrer Abschlussinszenierung.

Abschlussinszenierung
HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –
In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen
Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?
Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.
Gäste und Termine:
Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)
Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung: Mario Portmann | Bühne: Jochen Diederichs | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Musik: Johannes Kühn | Choreographie: Tiago Manquinho | Dramaturgie: Harald Wolff | Mit: David Moorbach / Esra Schreier / Magnus Pflüger / Anne-Elise Minetti / Tom Wild / Carolin Weber / Lukas Goldbach / Roman Kurtz
Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn – und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben: In seinem gefeierten Bestseller TYLL erfindet Daniel Kehlmann den Till-Eulenspiegel-Mythos neu und versetzt die Geschichte des anarchischen Narren in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er beschreibt eindringlich, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig eine europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen.
„Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.“

Musikalische Leitung: Martin Spahr | Solisten: Julian Fahrner – Violine, Damian Barnett – Querflöte, Carlos Vivas – Gitarre | Mit: Philharmonisches Orchester Gießen
Einmal mehr zeigen angehende Berufsmusiker ihr virtuoses Können: An Seite des Philharmonischen Orchesters unter Leitung von Martin Spahr legen sie vor einer hochkarätigen Jury ihr Konzertexamen ab. Der chilenische Flötist Damian Barnett präsentiert mit dem Konzert Carl Reineckes eines der wenigen Solowerke für Flöte in der romantischen Literatur. Das nicht zuletzt durch seine Verwendung in Filmen bekannt gewordene CONCIERTO DE ARANJUEZ von Joaquin Rodrigo gilt als zentrales Werk für Solo-Gitarre, interpretiert von dem kolumbianischen Gitarristen Carlos Vivas. Mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius widmet sich Julian Fahrner einem der bekanntesten Solokonzerte des 20. Jahrhunderts.

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer
Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.


Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?


Von und mit: Caroline Creutzburg (ATW), Micha Goldberg, René Alejandro Huari Mateus (CuP), Catalina Insignares, Zuzana Žabková (CuP), Dramaturgie: Clara Reiner (ATW), Kostüm: Charlotte Pistorius, Licht/technische Leitung: Stine Hertel, Ton: Hendrik Borowski (ATW), Unterstützung/Bühne: Filomena Krause (CuP), Produktion: Carmen Salinas (Dramaturgie)
Why are you looking at me now? / Why are you looking at me again? / What if I pulled my teeth? / Cut my hair underneath my chin? (Grimes feat. Janelle Monáe) Was, wenn Biomasse und Subjektivität anders verteilt wären zwischen Natur und Mensch? – Oder anders überlegt: What if nature herself wore drag? Temporäre humanoide Figuren betreten den Saal. Sie beschwören Diven und Steine und lassen sie als Versionen einer geteilten Identität in ihren Körpern zusammentreffen. Sie geben sich der Beziehung dieser imaginären Subjektivitäten hin und zetteln ein Wechselspiel zwischen dem Heraustreten und Verschwinden, dem Sich-Angleichen und Sich-Ent-gleichen an. Die Ponto-Performance-Preisträgerin Caroline Creutzburg spürt mit ihrem Team in ihrer neuen Arbeit Körpern und Bühnenlandschaften zwischen Seltsamkeiten und Realitäten verschiedener Welten nach.


Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)


HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –
In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen
Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?
Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.
Gäste und Termine:
Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)
Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

„Digitalisierung am Theater – Intern und extern kommunizieren“: Im Fokus dieses Podiums stehen die durch die Digitalisierung bedingten Veränderungen in der Kommunikation sowohl innerhalb des Theaterbetriebes als auch nach außen mit dem Publikum und der Stadtgesellschaft. Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Berufe ‚hinter der Bühne‘ und die internen Arbeitsstrukturen? Und inwieweit können die Theater und Orchester die Digitalisierung nutzen um sich weiter zu öffnen? Eine Gesprächsreihe zu aktuellen Fragestellungen im Theater und Orchester. Eine Veranstaltung des Masterstudienganges Theater- und Orchestermanagement.

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.


Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Performance
Von und mit: Marc Villanueva Mir, Musik: Gerard Valverde Ros, Produktion: Viola Sprengel
1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.
Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?


HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 19/20 (donnerstags, 18.30-20h, Künstlerhaus Mousonturm und HfMDK):
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive –
In/stabiles Arbeiten in Kunst und Institutionen
Was bedeutet Kooperation, besonders wenn kollektive Strukturen sich aufgrund ihrer eigenen Diversität und den jeweiligen Unterschieden finden und zusammenschließen – wie wichtig ist Gleichberechtigung in diesem Zusammenhang? Wie steht individuelle Erfahrung im Verhältnis zur Gruppe/Gemeinschaft? Welche Aushandlungs- und Einigungsprozesse setzen sich durch, was geht verloren? Wie fühlt sich gelungene Kollektivität an? Welche Modelle gibt es hierfür vor allem in der künstlerischen Praxis? Was sind Strategien für gelingende Zusammenarbeit?
Die Gäste der HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 vielfältige Ansätze institutioneller wie auch persönlicher Vorgehensweisen und kritische Perspektiven auf ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu kollektiven Strategien zur Diskussion.
Gäste und Termine:
Anja Dirks, Kuratorin: 7.11. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Azeret Koua und Antje Prust, Initiative für Solidarität am Theater: 12.12. (Studio MACoDE, Eschersheimer Landstraße 50-54, Frankfurt)
Lisa Lucassen, She She Pop: 19.12. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Sebastian Matthias, Choreograph: 9.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Luise Meier, Autorin: 16.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)
Katharina Pelosi (Swoosh Lieu) /
Katharina Stephan (Mobile Albania) /
Susanne Zaun (zaungäste): 30.1. (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt)

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die Performancegruppe SKART unterzieht SCUM einem ästhetischen Update, in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.
Performance: Paula Schrötter, Pascal Thomas
Inszenierung, Musik, Video, Bühne und Kostüm: SKART
Dramaturgie: Björn Mehlig, Lucia Kramer
Regieassistenz: Antonia Beeskow (ATW Gießen)

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

Performance
von Burçak Konukman / Isabel Schwenk / Julia*n Meding / Marja Christians
Zum letzten süßen Mal freut sich CINDY + ME in Hannover auf euch und Sie.
Four catchy Candy Dates erwarten euch, samt sexy 1.000 € in ca$$$h, wer wird sie wohl zum letzten Mal gewinnen?
Bring your genitals to vote am 1. + 2.2.2020 um 20 Uhr...wenn das mal nicht unsere persönliche Glückszahl ist?! Finde es heraus im ad / ad Project Space in Hannover, Deisterstraße 13.
Guten Abend, wir haben Sie eingeladen.
Schön, dass Sie kommen.
Schön, dass Sie dafür bezahlen.
Wir werden ein gemeinsames Date haben.
Es gibt einen Prinzen zu gewinnen.
Im Märchen hacken sich Menschen einen Zeh dafür ab.
Wollen Sie wissen wozu wir bereit sind?
Der Abend wird sehr wertvoll.
Gut das Sie daran teilhaben, samt erarbeitetem Lächeln.
Bei uns geht keine*r leer aus. Fast.
Unsere Körper kommen zusammen.
Ein geldgeiles Date kann Ihren Abend versüßen.
Haben Sie keine Angst, wir denken an Sie und Ihre warmen sicheren Sitze.
Kaufen Sie sich eine Eintrittskarte und Sie bekommen etwas Besonderes.
Auch ohne Trauschein.
Inspiration und Texte von: Christian Schmacht, Cinderella, Daniel Völz, Paul B. Preciado, Sara Ahmed, Yeliz Koç
Dank an: Annett Hardegen + Vierte Welt, Antonia Rohwetter, Cathleen Tischoff, Joy Kristin Kalu und Theaterhaus Mitte Berlin

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Performance
von Burçak Konukman / Isabel Schwenk / Julia*n Meding / Marja Christians
Zum letzten süßen Mal freut sich CINDY + ME in Hannover auf euch und Sie.
Four catchy Candy Dates erwarten euch, samt sexy 1.000 € in ca$$$h, wer wird sie wohl zum letzten Mal gewinnen?
Bring your genitals to vote am 1. + 2.2.2020 um 20 Uhr...wenn das mal nicht unsere persönliche Glückszahl ist?! Finde es heraus im ad / ad Project Space in Hannover, Deisterstraße 13.
Guten Abend, wir haben Sie eingeladen.
Schön, dass Sie kommen.
Schön, dass Sie dafür bezahlen.
Wir werden ein gemeinsames Date haben.
Es gibt einen Prinzen zu gewinnen.
Im Märchen hacken sich Menschen einen Zeh dafür ab.
Wollen Sie wissen wozu wir bereit sind?
Der Abend wird sehr wertvoll.
Gut das Sie daran teilhaben, samt erarbeitetem Lächeln.
Bei uns geht keine*r leer aus. Fast.
Unsere Körper kommen zusammen.
Ein geldgeiles Date kann Ihren Abend versüßen.
Haben Sie keine Angst, wir denken an Sie und Ihre warmen sicheren Sitze.
Kaufen Sie sich eine Eintrittskarte und Sie bekommen etwas Besonderes.
Auch ohne Trauschein.
Inspiration und Texte von: Christian Schmacht, Cinderella, Daniel Völz, Paul B. Preciado, Sara Ahmed, Yeliz Koç
Dank an: Annett Hardegen + Vierte Welt, Antonia Rohwetter, Cathleen Tischoff, Joy Kristin Kalu und Theaterhaus Mitte Berlin

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Ein erfolgreicher Sänger im Opernbetrieb muss immer auch ein guter Darsteller sein: Neben der Stimme liegt der Fokus ebenso auf der schauspielerischen Ausbildung. Auch in diesem Semester haben die Gesangsstudierenden mit ihren Dozenten Jörg Behr, Prof. Jan-Richard Kehl und Prof. Alexander von Pfeil, Prof. Günther Albers (Musikalische Leitung), an Ausschnitten des einschlägigen Opernrepertoires gearbeitet. Das Ergebnis wird in den Szenenabenden zu hören und zu sehen sein: mit Passagen aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, „La Bohème“ von Giacomo Puccini und „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Tanzabteilung der HfMDK steht bekanntermaßen für ästhetische Vielfalt und sucht die Verbindung von Tradition und Innovation, ist immer für Überraschungen gut und macht Lust auf Tanz.
Seit 20 Jahren lockt das Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.
Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2020 gezeigten Choreographien umfasst neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto, Emanuel Gat und Kristel van Issum, ein neues Stück von Johannes Wieland, das Ende Februar auf der 7. Biennale Tanzausbildung Hamburg 2020 auf K3 / Kampnagel gezeigt werden wird, sowie die Rekonstruktion eines Solos aus 'Rapid Eye Movement' von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte.
Das Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten - dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie.

Text: Aran Kleebaur + Ivo Eichhorn
Performance: Aran Kleebaur
Dramaturgie: Ivo Eichhorn + Jens Eschert
Outside Eye: Liesa Harzer
Wie ein Metronom, das sich plötzlich überholt, wie ein Quintenzirkel, der aus der Form gerät, wie ein Dancefloor, der sich jetzt entscheiden muss – die Solo-Performance „Das ist kein Club. Das ist kein Rave.“ erkundet einen Moment des Übergangs. Als die DJ plötzlich mitten in ihrem Technoset ein Punk-Lied spielt, verändert sich die tanzende Menge auf eine nur scheinbar einheitliche Weise. Im Überschreiten der Genregrenzen verschieben und verdichten sich die Dinge. Aran Kleebaur rüttelt an all diesen Bewegungen, kündigt sie an, ruft sie aus. Dabei bearbeitet er fortwährend jenen Punkt, an dem die Selbstbefragung in ein anderes Denken umschlägt, einen Punkt, an dem ein Selbst nicht länger vorausgesetzt werden kann. Und dann kommt die Polizei...

Ein erfolgreicher Sänger im Opernbetrieb muss immer auch ein guter Darsteller sein: Neben der Stimme liegt der Fokus ebenso auf der schauspielerischen Ausbildung. Auch in diesem Semester haben die Gesangsstudierenden mit ihren Dozenten Jörg Behr, Prof. Jan-Richard Kehl und Prof. Alexander von Pfeil, Prof. Günther Albers (Musikalische Leitung), an Ausschnitten des einschlägigen Opernrepertoires gearbeitet. Das Ergebnis wird in den Szenenabenden zu hören und zu sehen sein: mit Passagen aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, „La Bohème“ von Giacomo Puccini und „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Performance
von Glogowski / Hoesch
Künstlerische Leitung: Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch
Komposition: Diego Ramos Rodríguez
Musik/Performance: Yu-Ling Chiu und Yuka Ohta
Klangregie: Robin Bös
Instrumentenbau: Friedrich Hartung
Produktionsleitung: Lisa Gehring und Carmen Salinas
Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits der gängigen Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus. Wie funktioniert ein gemeinsam geteilter Puls? Was heißt es, zusammen zu grooven? Und was kann alles jenseits des Viervierteltakts Menschen klanglich miteinander verbinden? Die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez entworfene Labor-Arena lädt das Publikum ein, sich um ein überdimensioniertes Klangobjekt zu versammeln, eine Konstruktion aus zwei Marimbas, einem Xylophon und einem Vibraphon mit 172 Tasten und einem Tonumfang von 5 Oktaven. Die Arbeit am Rhythmus als gemeinsames Ritual und Choreografie steht im Zentrum des Abends und eröffnet ein Kräftefeld aus Licht und konkreten Klängen. Die Bühne wird zu einem geteilten Ort, an dem alle ihre Sehnsucht nach Synchronizität neu überprüfen können.

Die Tanzabteilung der HfMDK steht bekanntermaßen für ästhetische Vielfalt und sucht die Verbindung von Tradition und Innovation, ist immer für Überraschungen gut und macht Lust auf Tanz.
Seit 20 Jahren lockt das Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.
Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2020 gezeigten Choreographien umfasst neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto, Emanuel Gat und Kristel van Issum, ein neues Stück von Johannes Wieland, das Ende Februar auf der 7. Biennale Tanzausbildung Hamburg 2020 auf K3 / Kampnagel gezeigt werden wird, sowie die Rekonstruktion eines Solos aus 'Rapid Eye Movement' von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte.
Das Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten - dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie.

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

Regie Jan-Christoph Gockel, Bühne und Kostüme Amit Epstein, Musik Komi Togbonou, Dramaturgie Judith Kurz
Besetzung Torsten Flassig, Katharina Kurschat (Schauspiel, HfMDK), Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Komi Togbonou, Luana Velis
»Ich hab noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar g’sehn.« Mit diesem Zitat hat Franz Beckenbauer die Haltung vieler Menschen im Westen auf den Punkt gebracht. Immerhin: Nach über 200 Jahren Kampf gegen die Sklaverei ist sie heute in allen Ländern der Erde per Gesetz verboten. Und trotzdem ist sie überall zu finden. Sklaverei ist zu einem zentralen Baustein globaler Ökonomie geworden und versorgt uns hier im Westen mit einer überbordenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen: Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Lebensmittel, Altenpflege, Fußballweltmeisterschaften ... Wir alle konsumieren diese Produkte tagtäglich, obwohl wir uns der Produktionsbedingungen und Ausbeutungsstrategien dahinter sehr wohl bewusst sind. Oder sein müssten. Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, in dem er die Mechanismen selektiver Wahrnehmung von unserem westlichen Lebensstandard analysiert und dechiffriert – ebenso, wie die andere Seite der westlichen Moderne, nämlich den engen historischen Zusammenhang von europäischem Kolonialismus, Massensklavereien, Imperien und Kapitalismus.
Ein Auftragswerk im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 – eine Initiative der BHF Bank Stiftung.

Performance
von Glogowski / Hoesch
Künstlerische Leitung: Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch
Komposition: Diego Ramos Rodríguez
Musik/Performance: Yu-Ling Chiu und Yuka Ohta
Klangregie: Robin Bös
Instrumentenbau: Friedrich Hartung
Produktionsleitung: Lisa Gehring und Carmen Salinas
Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits der gängigen Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus. Wie funktioniert ein gemeinsam geteilter Puls? Was heißt es, zusammen zu grooven? Und was kann alles jenseits des Viervierteltakts Menschen klanglich miteinander verbinden? Die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez entworfene Labor-Arena lädt das Publikum ein, sich um ein überdimensioniertes Klangobjekt zu versammeln, eine Konstruktion aus zwei Marimbas, einem Xylophon und einem Vibraphon mit 172 Tasten und einem Tonumfang von 5 Oktaven. Die Arbeit am Rhythmus als gemeinsames Ritual und Choreografie steht im Zentrum des Abends und eröffnet ein Kräftefeld aus Licht und konkreten Klängen. Die Bühne wird zu einem geteilten Ort, an dem alle ihre Sehnsucht nach Synchronizität neu überprüfen können.

Text: Aran Kleebaur + Ivo Eichhorn
Performance: Aran Kleebaur
Dramaturgie: Ivo Eichhorn + Jens Eschert
Outside Eye: Liesa Harzer
Wie ein Metronom, das sich plötzlich überholt, wie ein Quintenzirkel, der aus der Form gerät, wie ein Dancefloor, der sich jetzt entscheiden muss – die Solo-Performance „Das ist kein Club. Das ist kein Rave.“ erkundet einen Moment des Übergangs. Als die DJ plötzlich mitten in ihrem Technoset ein Punk-Lied spielt, verändert sich die tanzende Menge auf eine nur scheinbar einheitliche Weise. Im Überschreiten der Genregrenzen verschieben und verdichten sich die Dinge. Aran Kleebaur rüttelt an all diesen Bewegungen, kündigt sie an, ruft sie aus. Dabei bearbeitet er fortwährend jenen Punkt, an dem die Selbstbefragung in ein anderes Denken umschlägt, einen Punkt, an dem ein Selbst nicht länger vorausgesetzt werden kann. Und dann kommt die Polizei...

Ein erfolgreicher Sänger im Opernbetrieb muss immer auch ein guter Darsteller sein: Neben der Stimme liegt der Fokus ebenso auf der schauspielerischen Ausbildung. Auch in diesem Semester haben die Gesangsstudierenden mit ihren Dozenten Jörg Behr, Prof. Jan-Richard Kehl und Prof. Alexander von Pfeil, Prof. Günther Albers (Musikalische Leitung), an Ausschnitten des einschlägigen Opernrepertoires gearbeitet. Das Ergebnis wird in den Szenenabenden zu hören und zu sehen sein: mit Passagen aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, „La Bohème“ von Giacomo Puccini und „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Tanzabteilung der HfMDK steht bekanntermaßen für ästhetische Vielfalt und sucht die Verbindung von Tradition und Innovation, ist immer für Überraschungen gut und macht Lust auf Tanz.
Seit 20 Jahren lockt das Wintertanzprojekt jedes Jahr viele tanzbegeisterte Menschen ins Gallus Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzerinnen und Tänzer anstecken zu lassen und ihnen auf ihren künstlerischen Exkursionen in unterschiedlichste Bewegungswelten zu folgen.
Das Spektrum der im Wintertanzprojekt 2020 gezeigten Choreographien umfasst neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto, Emanuel Gat und Kristel van Issum, ein neues Stück von Johannes Wieland, das Ende Februar auf der 7. Biennale Tanzausbildung Hamburg 2020 auf K3 / Kampnagel gezeigt werden wird, sowie die Rekonstruktion eines Solos aus 'Rapid Eye Movement' von Dieter Heitkamp aus dem Jahre 1983, das am TAT Premiere hatte.
Das Wintertanzprojekt ist zugleich auch eine Choreographische Werkstatt und bietet Studierenden ein Forum, eigene Arbeiten vorzustellen. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten - dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie.

Text: Aran Kleebaur + Ivo Eichhorn
Performance: Aran Kleebaur
Dramaturgie: Ivo Eichhorn + Jens Eschert
Outside Eye: Liesa Harzer
Wie ein Metronom, das sich plötzlich überholt, wie ein Quintenzirkel, der aus der Form gerät, wie ein Dancefloor, der sich jetzt entscheiden muss – die Solo-Performance „Das ist kein Club. Das ist kein Rave.“ erkundet einen Moment des Übergangs. Als die DJ plötzlich mitten in ihrem Technoset ein Punk-Lied spielt, verändert sich die tanzende Menge auf eine nur scheinbar einheitliche Weise. Im Überschreiten der Genregrenzen verschieben und verdichten sich die Dinge. Aran Kleebaur rüttelt an all diesen Bewegungen, kündigt sie an, ruft sie aus. Dabei bearbeitet er fortwährend jenen Punkt, an dem die Selbstbefragung in ein anderes Denken umschlägt, einen Punkt, an dem ein Selbst nicht länger vorausgesetzt werden kann. Und dann kommt die Polizei...

Performance
von Glogowski / Hoesch
Künstlerische Leitung: Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch
Komposition: Diego Ramos Rodríguez
Musik/Performance: Yu-Ling Chiu und Yuka Ohta
Klangregie: Robin Bös
Instrumentenbau: Friedrich Hartung
Produktionsleitung: Lisa Gehring und Carmen Salinas
Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits der gängigen Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus. Wie funktioniert ein gemeinsam geteilter Puls? Was heißt es, zusammen zu grooven? Und was kann alles jenseits des Viervierteltakts Menschen klanglich miteinander verbinden? Die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez entworfene Labor-Arena lädt das Publikum ein, sich um ein überdimensioniertes Klangobjekt zu versammeln, eine Konstruktion aus zwei Marimbas, einem Xylophon und einem Vibraphon mit 172 Tasten und einem Tonumfang von 5 Oktaven. Die Arbeit am Rhythmus als gemeinsames Ritual und Choreografie steht im Zentrum des Abends und eröffnet ein Kräftefeld aus Licht und konkreten Klängen. Die Bühne wird zu einem geteilten Ort, an dem alle ihre Sehnsucht nach Synchronizität neu überprüfen können.

Ausstellung von
Konzept: Svenja Polonji (ATW) Grafik: Priska Dolling Drohne: Eva Kirsch (ATW)
Ein Stück Land, umspült vom klaren Meereswasser, von der Brandung umhüllt wie deine Füße vom warmen Sand.
Nimm zwischen dem 11. Februar und 2. Juni 2020 an der Verlosung von »Island Dreams« teil und gewinne mit etwas Glück eine einsame Insel im Pazifik. Diesen Sommerurlaub würdest du bereits in der Hängematte zwischen deinen Palmen verbringen. Dort, vor den Inseln des Königreichs Tonga schwimmen von Juli bis Oktober auch Buckelwale und ihre Kälber. Die Teilnahme an der Verlosung ist über islanddreams.de möglich.
Die Arbeit ist im Rahmen von »Making Crises Visible«, einem interdisziplinäre Forschungs- und Ausstellungsprojekt von u. a. dem Leibniz-Forschungsverbund »Krisen einer globalisierten Welt« und der Hochschule für Gestaltung Offenbach, entstanden.

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

Masterclass im Rahmen der Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft
Donnerstag, 13. Februar – Samstag, 15. Februar 2020
Goethe Universität Frankfurt
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ramona Mosse, Prof. Dr. Nikolaus
Müller-Schöll, Prof. Dr. Enrico Pitozzi.

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Masterclass im Rahmen der Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft
Donnerstag, 13. Februar – Samstag, 15. Februar 2020
Goethe Universität Frankfurt
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ramona Mosse, Prof. Dr. Nikolaus
Müller-Schöll, Prof. Dr. Enrico Pitozzi.

Ein Abend von Regie-Studierenden der HfMDK
HEDDA
Kann man vor Langeweile sterben? Zumindest kann man an ihr zugrunde gehen.
Ein Aufbruch: eine Eheschließung, eine Hochzeitsreise, die Aussicht auf Wohlstand und ein prachtvoll großes Haus, hinter dessen Wänden sie nun phlegmatisch hockt und sich ohnmächtig fühlt: Hedda. Hedda Gabler. Als nähme der Schleier der Ehe ihr zunehmend die Luft zum Atmen, öffnet sie Hintertüren für frischen Wind und sehnsüchtig erwarteten Besuch. Denn Hedda wünscht sich Taten. Trotz ihrer eigenen Passivität, etwas zu ändern, spannt sie die Fäden zu den drei Männern in ihrem Kreise, lässt sie tanzen, exerziert an ihnen die Möglichkeiten ihres Einflusses durch, stichelt sie an, verführt, ignoriert. Denn eins treibt Hedda an: einmal im Leben Macht besitzen über das Schicksal eines anderen Menschen. Und sei es drum, dass sie am Ende mit dem Leben bezahlen. Aber immerhin ist endlich einmal etwas passiert.
Regie: Jette Büshel
Bühne: Thorben Schumüller
Dramaturgie: Elena Backhausen
Es spielen: Sabah Qalo, Anna Bardavelidze
ROSMERSHOLM
„Es fing auf Rosmersholm an, heißt es. Und dann hat es sich wie die Pest verbreitet.“
Nach dem mysteriösen Suizid seiner Frau will Johannes Rosmer endlich die Kraft finden, sein erträumtes Gesellschaftsideal in Taten umzusetzen. Aber der Gegenwind ist stark: nicht nur seine Vergangenheit holt ihn ein. Während Rosmer grübelt, beginnt auch das Familienanwesen, mit seinen Einwohnern zu ringen. Und wieder erscheinen weiße Pferde: Geistertiere, die bisher den Tod ankündigten.
Regie: Jonas Weber
Bühne und Kostüm: Viviane Niebling
Es spielen: Vanessa Bärtsch, Jonathan Lutz, Leo Schenkel
JOHN GABRIEL BORKMANN
Einst dachte er, er könne die ganze Welt beherrschen – Kraft seiner Entscheidungen, des Kapitals, der Industrialisierung und seiner Ignoranz gegenüber jeder anderen Position. Doch der Plan ging nicht auf und nun bleibt ein einsamer, gefallener Mann; gefangen zwischen Verzweiflung und manischer Selbstüberschätzung, der zwar täglich auf seine Rehabilitierung wartet, aber keinen Schritt vor die Tür wagt. Ihm gegenüber steht seine Frau, die mit ihm in den Abgrund gestoßen wurde und seitdem von kaltem Hass zersetzt wird und in ihrem Mann nur noch einen Toten sieht, dessen Anwesenheit sie dennoch beständig quält.
Zwischen den beiden zeigt sich, welche Zerstörung eine übertriebene Fortschrittsgläubigkeit schlagen kann, hinein in die tiefsten Kerben ihrer Beziehung.
Regie: Malin Lamparter
Bühne und Kostüm: Sabrina Bock
Es spielen: Max Böttcher, Nina Plagens
WENN WIR TOTEN ERWACHEN
Lebenskraft und Kunststarre. Herzblut und Marmorstein. Freiheit und Determination. Erwartung und Enttäuschung. Hoffnung und Verzweiflung. Traum und Realität. Wie sehr kann ein ungelebtes Leben, die eigene nagende Reue, die unmittelbare, gegenwärtige Realität beeinflussen? Kann der physisch lebende Mensch seelisch tot sein? Lebt der Kunstschaffende am wirklichen Leben vorbei? Es begegnet uns: Arnold Rubek. Die Reue über ein verschwendetes Leben. Er, der Künstler trifft erneut auf Irene, die Muse, die Episode, die verdrängte Verkörperung seines ungelebten Lebens. Doch was längst vergangen ist, taucht nun nur noch als schuldbewusster Selbstvorwurf im Traum auf. "Wenn Wir Toten Erwachen" ist die Suche nach dem wahren Leben, der Liebe und einem sinnerfüllten und nicht egozentrischen Künstlertum.
Regie: Pia Epping
Bühne: Viviane Niebling
Es spielen: Fenna Benetz, John Sander, Nora Solcher

Performance
von Li Lorian together with Anneliese Ostertag, Nora Schneider and Max Smirzitz
A Jewish miracle-worker, a Lebanese resistance fighter and an anarchist punk-band try to change a light bulb. No, no. They try to change the world.
A story which ends: ...and it started raining on the weary land. A biography which starts: I was born in Beirut. A song that goes: I get knocked down, but I get up again. A performance that summons three spirits of deed: Honi the Circle-drawer, Souha Bechara and Chumbawamba. I call for them. Who am 'I'? Your medium, a story-teller, a witness, a vessel, a translator, a quote, a representation in a lecture-ritual for hyper-identification, getting too close to the object(s) of study.

Masterclass im Rahmen der Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft
Donnerstag, 13. Februar – Samstag, 15. Februar 2020
Goethe Universität Frankfurt
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ramona Mosse, Prof. Dr. Nikolaus
Müller-Schöll, Prof. Dr. Enrico Pitozzi.

Performance
von Li Lorian together with Anneliese Ostertag, Nora Schneider and Max Smirzitz
A Jewish miracle-worker, a Lebanese resistance fighter and an anarchist punk-band try to change a light bulb. No, no. They try to change the world.
A story which ends: ...and it started raining on the weary land. A biography which starts: I was born in Beirut. A song that goes: I get knocked down, but I get up again. A performance that summons three spirits of deed: Honi the Circle-drawer, Souha Bechara and Chumbawamba. I call for them. Who am 'I'? Your medium, a story-teller, a witness, a vessel, a translator, a quote, a representation in a lecture-ritual for hyper-identification, getting too close to the object(s) of study.

Ein Abend von Regie-Studierenden der HfMDK
HEDDA
Kann man vor Langeweile sterben? Zumindest kann man an ihr zugrunde gehen.
Ein Aufbruch: eine Eheschließung, eine Hochzeitsreise, die Aussicht auf Wohlstand und ein prachtvoll großes Haus, hinter dessen Wänden sie nun phlegmatisch hockt und sich ohnmächtig fühlt: Hedda. Hedda Gabler. Als nähme der Schleier der Ehe ihr zunehmend die Luft zum Atmen, öffnet sie Hintertüren für frischen Wind und sehnsüchtig erwarteten Besuch. Denn Hedda wünscht sich Taten. Trotz ihrer eigenen Passivität, etwas zu ändern, spannt sie die Fäden zu den drei Männern in ihrem Kreise, lässt sie tanzen, exerziert an ihnen die Möglichkeiten ihres Einflusses durch, stichelt sie an, verführt, ignoriert. Denn eins treibt Hedda an: einmal im Leben Macht besitzen über das Schicksal eines anderen Menschen. Und sei es drum, dass sie am Ende mit dem Leben bezahlen. Aber immerhin ist endlich einmal etwas passiert.
Regie: Jette Büshel
Bühne: Thorben Schumüller
Dramaturgie: Elena Backhausen
Es spielen: Sabah Qalo, Anna Bardavelidze
ROSMERSHOLM
„Es fing auf Rosmersholm an, heißt es. Und dann hat es sich wie die Pest verbreitet.“
Nach dem mysteriösen Suizid seiner Frau will Johannes Rosmer endlich die Kraft finden, sein erträumtes Gesellschaftsideal in Taten umzusetzen. Aber der Gegenwind ist stark: nicht nur seine Vergangenheit holt ihn ein. Während Rosmer grübelt, beginnt auch das Familienanwesen, mit seinen Einwohnern zu ringen. Und wieder erscheinen weiße Pferde: Geistertiere, die bisher den Tod ankündigten.
Regie: Jonas Weber
Bühne und Kostüm: Viviane Niebling
Es spielen: Vanessa Bärtsch, Jonathan Lutz, Leo Schenkel
JOHN GABRIEL BORKMANN
Einst dachte er, er könne die ganze Welt beherrschen – Kraft seiner Entscheidungen, des Kapitals, der Industrialisierung und seiner Ignoranz gegenüber jeder anderen Position. Doch der Plan ging nicht auf und nun bleibt ein einsamer, gefallener Mann; gefangen zwischen Verzweiflung und manischer Selbstüberschätzung, der zwar täglich auf seine Rehabilitierung wartet, aber keinen Schritt vor die Tür wagt. Ihm gegenüber steht seine Frau, die mit ihm in den Abgrund gestoßen wurde und seitdem von kaltem Hass zersetzt wird und in ihrem Mann nur noch einen Toten sieht, dessen Anwesenheit sie dennoch beständig quält.
Zwischen den beiden zeigt sich, welche Zerstörung eine übertriebene Fortschrittsgläubigkeit schlagen kann, hinein in die tiefsten Kerben ihrer Beziehung.
Regie: Malin Lamparter
Bühne und Kostüm: Sabrina Bock
Es spielen: Max Böttcher, Nina Plagens
WENN WIR TOTEN ERWACHEN
Lebenskraft und Kunststarre. Herzblut und Marmorstein. Freiheit und Determination. Erwartung und Enttäuschung. Hoffnung und Verzweiflung. Traum und Realität. Wie sehr kann ein ungelebtes Leben, die eigene nagende Reue, die unmittelbare, gegenwärtige Realität beeinflussen? Kann der physisch lebende Mensch seelisch tot sein? Lebt der Kunstschaffende am wirklichen Leben vorbei? Es begegnet uns: Arnold Rubek. Die Reue über ein verschwendetes Leben. Er, der Künstler trifft erneut auf Irene, die Muse, die Episode, die verdrängte Verkörperung seines ungelebten Lebens. Doch was längst vergangen ist, taucht nun nur noch als schuldbewusster Selbstvorwurf im Traum auf. "Wenn Wir Toten Erwachen" ist die Suche nach dem wahren Leben, der Liebe und einem sinnerfüllten und nicht egozentrischen Künstlertum.
Regie: Pia Epping
Bühne: Viviane Niebling
Es spielen: Fenna Benetz, John Sander, Nora Solcher

Regie: Nele Stuhler, Jan Koslowski; Bühne: Chasper Bertschinger; Kostüme: Svenja Gassen; Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Mit: Annedore Antrie (Studiojahr Schauspiel), Altine Emini, Christoph Pütthoff, Fridolin Sandmeyer, Samuel Simon, Melanie Straub
Werden wir in Autos um die Welt fliegen? Werden wir die Sterblichkeit und die Nationalstaaterei vielleicht grundsätzlich überwunden haben? Wird es 1994 überhaupt noch Menschen geben? Alexander Wolkows im Jahr 1949 erschienener Roman »1994« zeichnet das Bild einer fern erscheinenden, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft. Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Kosmonaut_innen, die 1994 in den Weltraum entsandt werden, um dort eine Zeitschleife zu kapern, nicht zu altern und das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu sichern. Bei ihrer Rückkehr zur Erde ist es 2019 geworden und die Utopien längst vergangener Tage prallen auf die Zukunftsvisionen der Gegenwart.
In ihrem neuen Projekt loten Nele Stuhler und Jan Koslowski die Zukunft als eine Reise durch Raum und Zeit mit unseren Schauspieler_innen als ihren Kosmonaut_innen aus.

Ein Abend von Regie-Studierenden der HfMDK
HEDDA
Kann man vor Langeweile sterben? Zumindest kann man an ihr zugrunde gehen.
Ein Aufbruch: eine Eheschließung, eine Hochzeitsreise, die Aussicht auf Wohlstand und ein prachtvoll großes Haus, hinter dessen Wänden sie nun phlegmatisch hockt und sich ohnmächtig fühlt: Hedda. Hedda Gabler. Als nähme der Schleier der Ehe ihr zunehmend die Luft zum Atmen, öffnet sie Hintertüren für frischen Wind und sehnsüchtig erwarteten Besuch. Denn Hedda wünscht sich Taten. Trotz ihrer eigenen Passivität, etwas zu ändern, spannt sie die Fäden zu den drei Männern in ihrem Kreise, lässt sie tanzen, exerziert an ihnen die Möglichkeiten ihres Einflusses durch, stichelt sie an, verführt, ignoriert. Denn eins treibt Hedda an: einmal im Leben Macht besitzen über das Schicksal eines anderen Menschen. Und sei es drum, dass sie am Ende mit dem Leben bezahlen. Aber immerhin ist endlich einmal etwas passiert.
Regie: Jette Büshel
Bühne: Thorben Schumüller
Dramaturgie: Elena Backhausen
Es spielen: Sabah Qalo, Anna Bardavelidze
ROSMERSHOLM
„Es fing auf Rosmersholm an, heißt es. Und dann hat es sich wie die Pest verbreitet.“
Nach dem mysteriösen Suizid seiner Frau will Johannes Rosmer endlich die Kraft finden, sein erträumtes Gesellschaftsideal in Taten umzusetzen. Aber der Gegenwind ist stark: nicht nur seine Vergangenheit holt ihn ein. Während Rosmer grübelt, beginnt auch das Familienanwesen, mit seinen Einwohnern zu ringen. Und wieder erscheinen weiße Pferde: Geistertiere, die bisher den Tod ankündigten.
Regie: Jonas Weber
Bühne und Kostüm: Viviane Niebling
Es spielen: Vanessa Bärtsch, Jonathan Lutz, Leo Schenkel
JOHN GABRIEL BORKMANN
Einst dachte er, er könne die ganze Welt beherrschen – Kraft seiner Entscheidungen, des Kapitals, der Industrialisierung und seiner Ignoranz gegenüber jeder anderen Position. Doch der Plan ging nicht auf und nun bleibt ein einsamer, gefallener Mann; gefangen zwischen Verzweiflung und manischer Selbstüberschätzung, der zwar täglich auf seine Rehabilitierung wartet, aber keinen Schritt vor die Tür wagt. Ihm gegenüber steht seine Frau, die mit ihm in den Abgrund gestoßen wurde und seitdem von kaltem Hass zersetzt wird und in ihrem Mann nur noch einen Toten sieht, dessen Anwesenheit sie dennoch beständig quält.
Zwischen den beiden zeigt sich, welche Zerstörung eine übertriebene Fortschrittsgläubigkeit schlagen kann, hinein in die tiefsten Kerben ihrer Beziehung.
Regie: Malin Lamparter
Bühne und Kostüm: Sabrina Bock
Es spielen: Max Böttcher, Nina Plagens
WENN WIR TOTEN ERWACHEN
Lebenskraft und Kunststarre. Herzblut und Marmorstein. Freiheit und Determination. Erwartung und Enttäuschung. Hoffnung und Verzweiflung. Traum und Realität. Wie sehr kann ein ungelebtes Leben, die eigene nagende Reue, die unmittelbare, gegenwärtige Realität beeinflussen? Kann der physisch lebende Mensch seelisch tot sein? Lebt der Kunstschaffende am wirklichen Leben vorbei? Es begegnet uns: Arnold Rubek. Die Reue über ein verschwendetes Leben. Er, der Künstler trifft erneut auf Irene, die Muse, die Episode, die verdrängte Verkörperung seines ungelebten Lebens. Doch was längst vergangen ist, taucht nun nur noch als schuldbewusster Selbstvorwurf im Traum auf. "Wenn Wir Toten Erwachen" ist die Suche nach dem wahren Leben, der Liebe und einem sinnerfüllten und nicht egozentrischen Künstlertum.
Regie: Pia Epping
Bühne: Viviane Niebling
Es spielen: Fenna Benetz, John Sander, Nora Solcher

Regie Sebastian Sommer
mit David Campling (Schauspiel HfMDK)
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

Regie: Janna Pinsker / Wicki Bernhardt (ATW Gießen), Dramaturgische Beratung: Eva Lange, Bühne & Kostüme: Martha Pinsker, Regieassistenz: Anne Decker, Theaterpädagogik: Juliane Nowak
ES SPIELEN: Wicki Bernhardt, Jorien Gradenwitz, Zenzi Huber, Romy Lehmann, Simon Olubowale, Valentina Schüler, Victoria Schmidt
In BLUTIGE ANFÄNGER*INNEN wagen sich sieben Menschen in den wirren Dschungel einer Idee, die die Menschheit schon eine ganze lange Weile beschäftigt: das Begehren. Anschmachten, Fan sein, heimlich für jemanden schwärmen oder ganz plötzlich etwas großartig finden – eine szenische Collage mit einem Raum, der sprechen kann, einer Band, die keine Lust mehr auf schlechte Lovesongs hat und einem ganz gewöhnlichen Objekt, das eine*n hervorragende*n Liebespartner*in abgibt.
Woher kommt eigentlich das Begehren? Was soll das genau sein? Und wo soll ich das denn überhaupt finden? Auf dem Pausenhof, im Supermarkt um die Ecke oder einfach auf der Couch chillend und wartend?
Die Idee vom Begehren ist fest mit der Idee der romantischen Liebe verbunden und diese ist noch gar nicht so alt, wie man vielleicht glauben mag. Das abendländische bürgerliche Liebesideal und das damit einhergehende Zur-Ware-Werden von Liebe entwickelte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert: Einen Diamanten als Zeichen der Liebe zu verschenken, ist zum Beispiel auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1947 zurückzuführen, in welcher der Werbetexter Frances Gerety den Slogan „Diamonds are forever“ etablierte.
Liebe und Begehren sind also immer auch politisch zu betrachten: Wen liebe ich, wie viele liebe ich und welche Vorstellungen von Liebe habe ich? Wen soll ich lieben? Und wie ist Begehren in dieser Gesellschaft, in der ich mich bewege, eigentlich eingebettet? Welche Funktion hat es in ihr?

Regie Sebastian Sommer
mit David Campling (Schauspiel HfMDK)
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

begehbare Installation für eine Person, in deutscher Sprache
Projekt
von äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl) Kastenbau: Simon Oehrle Technik: Florian Dobener, Asja Mahgoub
Von außen ist A b s a t z ein Kasten. Er lädt dazu ein, seine monolithische Architektur zu erkunden. Im Innern herrscht enge stille Einsamkeit. Folgt man dort dem Sog des Lichts, kann eine Begegnung mit dem Protagonisten aus Kafkas Erzählung »Die Sorge des Hausvaters« stattfinden, dem Wort O d r a d e k.
Es huscht durchs Bild, raschelt in der Wand, erzählt seine Geschichte und fordert am Ende eine Kehrtwende. Das Ganze erscheint zwar sinnlos, aber in seiner Art abgeschlossen.

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Regie Sebastian Sommer
mit David Campling (Schauspiel HfMDK)
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki
Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

Performance
von SKART & Masters of the Universe
VON UND MIT: Manuel Chittka, Giulia Engelhardt, Anke Feuchtenberger, Julian Fiebach, Charly Heidenreich, Philipp Karau, Stephanie Kayß, Maika Knoblich, Stephan Mahn, Mia Oberländer, Jula Pieper, Anton Prevrhal, Minu Schilling, Mark Schröppel, Sina Schröppel, Katharina Stephan, Anna Teuwen.
Wenn man auf alles keinen Bock mehr hat, kann man den Kopf in den Sand stecken. Oder auf den Tisch hauen. Oder gleich die Sonne vom Himmel holen und sie in ein Haus aus Beton sperren – so haben es die russischen Futuristen in der Oper »Sieg über die Sonne« vor hundert Jahren gemacht. Das bisher Gekannte weg, alles von vorn. Reset, Update, Neustart.
In ihrer mittlerweile fünften Arbeit adaptiert das altersgemischte Kollektiv SKART / Masters of the Universe den gleichnamigen Opernradau von 1913 als bizarres Theaterspektakel. Im Zentrum steht dabei das zerpflückte Machtverhältnis von Jung und Alt, eine verstörende Suche nach geplatzten Kindheitsträumen und die Frage, wann freigeistigem Denken ein ans Alter gekoppeltes Ablaufdatum verpasst wurde.
Unterstützt wird die All-Ages-Super-Group vom Musiker Manuel Chittka (Messer) und einem Team um die Comiczeichnerin Anke Feuchtenberger, das dem Bühnenbild mit live gesprühten Zeichnungen synästhetisches Antlitz verpasst. Watch out!

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki
Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

Performance
von SKART & Masters of the Universe
VON UND MIT: Manuel Chittka, Giulia Engelhardt, Anke Feuchtenberger, Julian Fiebach, Charly Heidenreich, Philipp Karau, Stephanie Kayß, Maika Knoblich, Stephan Mahn, Mia Oberländer, Jula Pieper, Anton Prevrhal, Minu Schilling, Mark Schröppel, Sina Schröppel, Katharina Stephan, Anna Teuwen.
Wenn man auf alles keinen Bock mehr hat, kann man den Kopf in den Sand stecken. Oder auf den Tisch hauen. Oder gleich die Sonne vom Himmel holen und sie in ein Haus aus Beton sperren – so haben es die russischen Futuristen in der Oper »Sieg über die Sonne« vor hundert Jahren gemacht. Das bisher Gekannte weg, alles von vorn. Reset, Update, Neustart.
In ihrer mittlerweile fünften Arbeit adaptiert das altersgemischte Kollektiv SKART / Masters of the Universe den gleichnamigen Opernradau von 1913 als bizarres Theaterspektakel. Im Zentrum steht dabei das zerpflückte Machtverhältnis von Jung und Alt, eine verstörende Suche nach geplatzten Kindheitsträumen und die Frage, wann freigeistigem Denken ein ans Alter gekoppeltes Ablaufdatum verpasst wurde.
Unterstützt wird die All-Ages-Super-Group vom Musiker Manuel Chittka (Messer) und einem Team um die Comiczeichnerin Anke Feuchtenberger, das dem Bühnenbild mit live gesprühten Zeichnungen synästhetisches Antlitz verpasst. Watch out!

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Regie Sebastian Sommer
mit David Campling (Schauspiel HfMDK)
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer
Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer
Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

Regie Sebastian Sommer
mit David Campling (Schauspiel HfMDK)
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

Performance von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer
Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

FIGURENSUCHE
Konzept und szenische Umsetzung
Lea Gockel, Anna Sonnenschein (Schauspiel HfMDK)
Eine Spielerin. Eine Auswählerin. 7 Reclam Hefte mit 7 klassischen Stücken. 7 Frauen- und Männerrollen sind gelb angestrichen. Anna Sonnenschein aus dem Studiojahr Schauspiel wird auf die Probe gestellt. Die Hefte liegen auf dem Bühnenboden. Die Schauspielerin steht vor den Heften. Sprachlos. Noch! An diesem Abend wird vor den Augen des Publikums eine Collage entstehen, die sich um Figuren, Stellung und Darsteller_innen dreht. Ein Freiraum zum Prozess des Schauspielens.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Ein Projekt des Verein der Künste e.V. von und mit Laura Steinhöfel und Anne Kapsner (Regie HfMDK)
Zum Weltfrauentag 2020 laden die zwei Performerinnen Laura und Anne ein an den runden Tisch, der üppig gefüllt ist mit prallen Trauben, saftigen Kirschen, Papayas und BlutOrangen. Es gibt Bloody Mary und roten Tee. Wer ihre Tage hat und es zugibt, bekommt ein Stück von der Tampon-Torte. Im Hintergrund sich rankende Pflanzen, eine Unterwasserwelt, fließende Stoffe. Laura und Anne beißen in saftige Pfirsiche und erzählen vom Zyklus und anderen Körperflüssigkeiten.
Was passiert eigentlich genau während der Periode? In welche Abschnitte ist sie geteilt? Und warum steigt die Lust auf Schokolade? Die Performerinnen erzählen Geschichten vom weiblichen Geschlechtsorgan, dem Ursprung der Welt. Sie erzählen von Lust und wie sie entsteht, von Erregung und welche Rolle die Klitoris dabei spielt.
LUST mischt Mythen über den weiblichen Körper und Sexualität mit medizinischen Fakten und versucht sich in einer humorvollen, lustvollen Annäherung an dieses tabuisierte Thema.

Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer
Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Ein Projekt des Verein der Künste e.V. von und mit Laura Steinhöfel und Anne Kapsner (Regie HfMDK)
Zum Weltfrauentag 2020 laden die zwei Performerinnen Laura und Anne ein an den runden Tisch, der üppig gefüllt ist mit prallen Trauben, saftigen Kirschen, Papayas und BlutOrangen. Es gibt Bloody Mary und roten Tee. Wer ihre Tage hat und es zugibt, bekommt ein Stück von der Tampon-Torte. Im Hintergrund sich rankende Pflanzen, eine Unterwasserwelt, fließende Stoffe. Laura und Anne beißen in saftige Pfirsiche und erzählen vom Zyklus und anderen Körperflüssigkeiten.
Was passiert eigentlich genau während der Periode? In welche Abschnitte ist sie geteilt? Und warum steigt die Lust auf Schokolade? Die Performerinnen erzählen Geschichten vom weiblichen Geschlechtsorgan, dem Ursprung der Welt. Sie erzählen von Lust und wie sie entsteht, von Erregung und welche Rolle die Klitoris dabei spielt.
LUST mischt Mythen über den weiblichen Körper und Sexualität mit medizinischen Fakten und versucht sich in einer humorvollen, lustvollen Annäherung an dieses tabuisierte Thema.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Ein Projekt des Verein der Künste e.V. von und mit Laura Steinhöfel und Anne Kapsner (Regie HfMDK)
Zum Weltfrauentag 2020 laden die zwei Performerinnen Laura und Anne ein an den runden Tisch, der üppig gefüllt ist mit prallen Trauben, saftigen Kirschen, Papayas und BlutOrangen. Es gibt Bloody Mary und roten Tee. Wer ihre Tage hat und es zugibt, bekommt ein Stück von der Tampon-Torte. Im Hintergrund sich rankende Pflanzen, eine Unterwasserwelt, fließende Stoffe. Laura und Anne beißen in saftige Pfirsiche und erzählen vom Zyklus und anderen Körperflüssigkeiten.
Was passiert eigentlich genau während der Periode? In welche Abschnitte ist sie geteilt? Und warum steigt die Lust auf Schokolade? Die Performerinnen erzählen Geschichten vom weiblichen Geschlechtsorgan, dem Ursprung der Welt. Sie erzählen von Lust und wie sie entsteht, von Erregung und welche Rolle die Klitoris dabei spielt.
LUST mischt Mythen über den weiblichen Körper und Sexualität mit medizinischen Fakten und versucht sich in einer humorvollen, lustvollen Annäherung an dieses tabuisierte Thema.

Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau (CuP) | Performance: Annedore Antrie (Schauspiel), Clara Reiner (CuP), Joana Tischkau (CuP) | Tonregie: Jan Gehmlich | Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe | Kostüm: Ina Trenk
See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White) „PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

Regie Marie Schwesinger (Regie), Ausstattung Martin Holzhauer, Martina Suchanek, Dramaturgie Ursula Thinnes
Mit
Julia Pitsch, Simon Schwan
(Studiojahr Schauspiel, HfMDK)
Samuel Simon
In keiner fernen Zukunft, in 10, 20, 50 Jahren vielleicht. Eine Gesellschaft, in der alles optimiert und Krankheit weitestgehend ausgerottet ist. Das ganze gesellschaftliche System – Juli Zeh nennt es »Methode« – dient dem Wohl des Kollektivs. Ist das eine Utopie – oder eher eine Dystopie, wenn dieses Wohl nur mit totalitären Mitteln durchgesetzt werden kann? »Corpus Delicti« kommt in einer konzentrierten Form auf die Bühne der Box, reduziert auf die widerstreitenden Positionen des Texts: Einerseits das Pochen auf individuelle Lebensgestaltung – auch wenn dies Trauer und Leid einschließt – andererseits staatliches, repressives Handeln, das aber dem Wohl des Kollektivs verpflichtet ist. Auf wessen Seite stehen wir?

Regie Barbara Bürk, Ausstattung Anke Grot, Musik Markus Reschtnefki, Dramaturgie Ursula Thinnes
Besetzung: Melanie Straub, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz , Christina Geiße, Wolfgang Vogler, Eike Hackmann, Julia Pitsch (Studiojahr Schauspiel), Markus Reschtnefki
Voller Erwartungen kehrt der junge Leutnant Karl Erdmann von Wallbaum-West auf den elterlichen Landsitz zurück, um dort die Sommerwochen zu verbringen. Seine Gedanken kreisen um Daniela von Bardow, Freundin der Familie und Gravitationszentrum dieser saturierten Gesellschaft. Doch nichts scheint die Unbekümmertheit Karl Erdmanns erschüttern zu können – nicht einmal die Aussicht auf ein bevorstehendes Duell. Inmitten der Buhler um die Gunst Danielas scheint ihn dieses vielmehr kurzzeitig interessant zu machen. Eduard von Keyserling, dessen Tod sich 2018 zum hundertsten Mal jährte, seziert eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das Keyserling bildreich beschreibt, ist sie faul und weich – ohne Kern und Substanz. Der nahende Untergang ist allgegenwärtig in diesem von Keyserling mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Babara Bürk adaptiert diese atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel für die Bühne.

Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit
Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan (Studiojahr Schauspiel)
Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion. Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein. Sein Geld wird ihm am Ende nichts nützen. Aus Jedermann wird Niemand werden. Und die Frage bleibt: Was kommt danach? NICHTS?

Andreas Gießer als Tim Tooney
Merle Böhnhardt, Elias Bollinger, David Campling, Alina Huppertz, Lukas Siebert & Lutz Spira als die Atlantic Jazz Band
Regie: Dennis Duszczak
Musikalische Leitung: Lutz Spira, Kostüm: Fredericke Coors, Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann, Video: Etri Eminivon Dennis Duszczak
Ein Schiff. Ein Klavier. Novecento.
Die Geschichte des Ozeanpianisten erzählt von der Sehnsucht nach Heimat und der Frage nach Identität. Erinnerungen vollgepackt mit vergilbten Träumen und vergangenem Glück. Eine Entscheidung zwischen Achtundachtzig und Abermillionen Tasten.

Performance
von Marc Villanueva Mir und Gerard Valverde
1969 eröffnete inmitten der einzigartigen politischen Situation, die auf den Mai 1968 folgte, in Paris der unabhängige Verlag L’Impensé Radical. Eines seiner besonderen Markenzeichen: Strategiespiele als Modelle um die Mechanismen politischer Macht und Herrschaftspraktiken zu entschlüsseln. Fünfzig Jahre später greifen Marc Villanueva Mir und Gerard Valverde eines dieser Spiele auf und inszenieren einen performativen Spieleabend: Große Schrauben werden zu Figuren, die Zuschauer*innen zu Mitspieler*innen und mehrere Bretter aus Pflastersteinen zu den Bühnen für einen blutigen und erbarmungslosen politischen Kampf.

Abschlussprojekt
Andreas Gießer als Tim Tooney
Merle Böhnhardt, Elias Bollinger, David Campling, Alina Huppertz, Lukas Siebert & Lutz Spira als die Atlantic Jazz Band
Regie: Dennis Duszczak
Musikalische Leitung: Lutz Spira, Kostüm: Fredericke Coors, Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann, Video: Etri Eminivon Dennis Duszczak
Ein Schiff. Ein Klavier. Novecento.
Die Geschichte des Ozeanpianisten erzählt von der Sehnsucht nach Heimat und der Frage nach Identität. Erinnerungen vollgepackt mit vergilbten Träumen und vergangenem Glück. Eine Entscheidung zwischen Achtundachtzig und Abermillionen Tasten.

Regie Jessica Glause, Bühne Mai Gogishvili, Kostüme Hugo Holger Schneider, Musik Joe Masi, Dramaturgie Alexander Leiffheidt
Besetzung Eva Bühnen (Schauspiel, HfMDK), David Campling (Schauspiel, HfMDK), Altine Emini, Christina Geiße, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
Ein Sohn zieht in den Krieg, freiwillig. Was bleibt der Mutter? Zu warten. Abzuwarten, ob der Sohn überlebt. Oder ob statt seiner eines Morgens Offiziere vor der Haustür stehen mit der Nachricht, die Ora über alles fürchtet: dass ihr Sohn Ofer gefallen ist. Doch Ora verweigert sich dieser Rolle. Sie protestiert, indem sie flieht. Wird es ihr gelingen ihren Sohn zu schützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken bewahrt?

Performance
von Marc Villanueva Mir und Gerard Valverde
1969 eröffnete inmitten der einzigartigen politischen Situation, die auf den Mai 1968 folgte, in Paris der unabhängige Verlag L’Impensé Radical. Eines seiner besonderen Markenzeichen: Strategiespiele als Modelle um die Mechanismen politischer Macht und Herrschaftspraktiken zu entschlüsseln. Fünfzig Jahre später greifen Marc Villanueva Mir und Gerard Valverde eines dieser Spiele auf und inszenieren einen performativen Spieleabend: Große Schrauben werden zu Figuren, die Zuschauer*innen zu Mitspieler*innen und mehrere Bretter aus Pflastersteinen zu den Bühnen für einen blutigen und erbarmungslosen politischen Kampf.

Abschlussprojekt
Andreas Gießer als Tim Tooney
Merle Böhnhardt, Elias Bollinger, David Campling, Alina Huppertz, Lukas Siebert & Lutz Spira als die Atlantic Jazz Band
Regie: Dennis Duszczak
Musikalische Leitung: Lutz Spira, Kostüm: Fredericke Coors, Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann, Video: Etri Eminivon Dennis Duszczak
Ein Schiff. Ein Klavier. Novecento.
Die Geschichte des Ozeanpianisten erzählt von der Sehnsucht nach Heimat und der Frage nach Identität. Erinnerungen vollgepackt mit vergilbten Träumen und vergangenem Glück. Eine Entscheidung zwischen Achtundachtzig und Abermillionen Tasten.

Regie Sebastian Sommer
mit David Campling (Schauspiel HfMDK)
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

Mittwochs vormittags im Livestream, danach online nachhörbar hier

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
The definitive non-non-smoking experience
for games of all kinds: Episode 1
--
Episode 2, Video Release
--
Episode 3, Video Release

24.6.2020
Gesprächsthema: Ich liebe dich.
LateNight Talk mit Frithjof Gawenda, livestream
LIVE-HOTLINE auf skype:
13.5.2020
Gesprächsthema: “Das größte Geschenk meines Lebens”
LateNight Talk
LIVE-HOTLINE auf skype:
WilsonstrasseFM

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

Mitschnitt der Inszenierung aus Studienprojekt I vom Februar 2019
Es spielen: Eike Hackmann, Simon Schwan, Anna Sonnenschein, Balthasar Wörner
Regie: Andreas Weinmann
Musik: Balthasar Wörner
Seligkeit, Champagner und wieder Seligkeit… und wieder Champagner! Anatols Leben ist ein großer Karneval, den die ganze Welt nur für ihn gibt – doch das bleibt nicht immer ohne Konsequenzen. Welches Abenteuer erwartet ihn diesmal? Und wird es ihm abermals gelingen, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen?
Streaming via HfMDK_play

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
ab 19:30 Uhr
ESC: Preparty. Terrace Hill.
ab 0.05 Uhr
ESC: Die Aussprache from Terrace Hill.
Afterparty (mixed languages)

Frühstücksradio, ab dem 11.05.2020 eine Woche täglich
(mixed languages)

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
The definitive non-non-smoking experience
for games of all kinds: Episode 1
--
Episode 2, Video Release
--
Episode 3, Video Release

EIN SPIELFILM VON UND MIT DEM STUDIOJAHR SCHAUSPIEL 2018/19
Regie Tobias Lenel
Besetzung
Marcel Andrée, Eva Bühnen, David Campling, Andreas Gießer, Katharina Kurschat, Julian Melcher, Julia Staufer, Laura Teiwes, Heidi Ecks, Antonia Hölzel, Tobias Lenel, Katharina Linder, Andreas Mach, Marc Prätsch, Werner Wölbern
Dieser halb dokumentarische, halb fiktionale Film des Studiojahres Schauspiel (Spielzeit 2018/19) spielt an einer kleinen Heddernheimer Tankstelle, die seit achtzig Jahren und drei Generationen in Familienbesitz ist. Es ist bereits der fünfte Frankfurt-Film, den Schauspielstudierende der HfMDK gemeinsam mit Tobias Lenel erfinden, entwickeln und drehen. Im Anschluss an die Vorführung werden der Regisseur und die Studierenden von ihrer Arbeit berichten.

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
The definitive non-non-smoking experience
for games of all kinds: Episode 1
--
Episode 2, Video Release
--
Episode 3, Video Release

Performance von Solveig Hörter (Abschlussprojekt)
Konzept und Performance: Solveig Hörter
Mit Beiträgen unter anderem von: Reza Abbasi, Chantal Hohmann, Florentina Holzinger, Ayda Kültür, Xavier Le Roy und Ebrahim Takavar
Choreografie: Sharon Jamila Hutchinson
Dramaturgie: Friederike Schmidt-Colinet
Outside Eye: Nora Schneider
Lichtdesign: Felix Schwarzrock
Ton: Max Smirzitz
Kostüm: Nikolas Stäudte
Das digitale Theaterstück don‘t LOOK AT ME! widmet sich den Blicken. Im Zentrum steht „Ole“, das heißt die Theatermacherin Solveig Hörter selbst. In den letzten Jahren hat sie viel inszeniert – zum Beispiel in theaterpädagogischen Bühnenprojekten, in einer Serie aus WhatsApp-Fotos, in konzeptuell angelegten Gesprächsformaten oder im Lesen von Sea Watch Nachrichten auf Facebook. Jetzt, in please don’t LOOK AT ME! wird der Blick umgedreht: Ole ist einigen der von ihr inszenierten Akteur*innen erneut begegnet. Unter anderem einem 14-jährigen Jugendlichen, Oles Professor und Oles Mutter sowie einem Bremer Refugee-Aktivisten. Diesmal wurde Ole selbst angeblickt, sprich konkret zurückinszeniert. Es ist eine Sammlung an Regieanweisungen entstanden – die nun über zoom zur Aufführung kommen. Von Szene zu Szene bewegt sich Ole schließlich in dem Medium der Blicke; das heißt des Voyeurismus, der Projektion und Selbstdarstellung schlechthin – dem Internet. Dabei fragt sie ob/wie Kontakt hergestellt werden kann, zu einem Publikum, das zwar theoretisch sichtbar ist, faktisch aber abwesend bleibt.


im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

Performance von Solveig Hörter (Abschlussprojekt)
Konzept und Performance: Solveig Hörter
Mit Beiträgen unter anderem von: Reza Abbasi, Chantal Hohmann, Florentina Holzinger, Ayda Kültür, Xavier Le Roy und Ebrahim Takavar
Choreografie: Sharon Jamila Hutchinson
Dramaturgie: Friederike Schmidt-Colinet
Outside Eye: Nora Schneider
Lichtdesign: Felix Schwarzrock
Ton: Max Smirzitz
Kostüm: Nikolas Stäudte
Das digitale Theaterstück don‘t LOOK AT ME! widmet sich den Blicken. Im Zentrum steht „Ole“, das heißt die Theatermacherin Solveig Hörter selbst. In den letzten Jahren hat sie viel inszeniert – zum Beispiel in theaterpädagogischen Bühnenprojekten, in einer Serie aus WhatsApp-Fotos, in konzeptuell angelegten Gesprächsformaten oder im Lesen von Sea Watch Nachrichten auf Facebook. Jetzt, in please don’t LOOK AT ME! wird der Blick umgedreht: Ole ist einigen der von ihr inszenierten Akteur*innen erneut begegnet. Unter anderem einem 14-jährigen Jugendlichen, Oles Professor und Oles Mutter sowie einem Bremer Refugee-Aktivisten. Diesmal wurde Ole selbst angeblickt, sprich konkret zurückinszeniert. Es ist eine Sammlung an Regieanweisungen entstanden – die nun über zoom zur Aufführung kommen. Von Szene zu Szene bewegt sich Ole schließlich in dem Medium der Blicke; das heißt des Voyeurismus, der Projektion und Selbstdarstellung schlechthin – dem Internet. Dabei fragt sie ob/wie Kontakt hergestellt werden kann, zu einem Publikum, das zwar theoretisch sichtbar ist, faktisch aber abwesend bleibt.


Performance von Solveig Hörter (Abschlussprojekt)
Konzept und Performance: Solveig Hörter
Mit Beiträgen unter anderem von: Reza Abbasi, Chantal Hohmann, Florentina Holzinger, Ayda Kültür, Xavier Le Roy und Ebrahim Takavar
Choreografie: Sharon Jamila Hutchinson
Dramaturgie: Friederike Schmidt-Colinet
Outside Eye: Nora Schneider
Lichtdesign: Felix Schwarzrock
Ton: Max Smirzitz
Kostüm: Nikolas Stäudte
Das digitale Theaterstück don‘t LOOK AT ME! widmet sich den Blicken. Im Zentrum steht „Ole“, das heißt die Theatermacherin Solveig Hörter selbst. In den letzten Jahren hat sie viel inszeniert – zum Beispiel in theaterpädagogischen Bühnenprojekten, in einer Serie aus WhatsApp-Fotos, in konzeptuell angelegten Gesprächsformaten oder im Lesen von Sea Watch Nachrichten auf Facebook. Jetzt, in please don’t LOOK AT ME! wird der Blick umgedreht: Ole ist einigen der von ihr inszenierten Akteur*innen erneut begegnet. Unter anderem einem 14-jährigen Jugendlichen, Oles Professor und Oles Mutter sowie einem Bremer Refugee-Aktivisten. Diesmal wurde Ole selbst angeblickt, sprich konkret zurückinszeniert. Es ist eine Sammlung an Regieanweisungen entstanden – die nun über zoom zur Aufführung kommen. Von Szene zu Szene bewegt sich Ole schließlich in dem Medium der Blicke; das heißt des Voyeurismus, der Projektion und Selbstdarstellung schlechthin – dem Internet. Dabei fragt sie ob/wie Kontakt hergestellt werden kann, zu einem Publikum, das zwar theoretisch sichtbar ist, faktisch aber abwesend bleibt.


Tanzprojekt von Lysimachia Nummularia - Glochoma Heteracea - Salvia Farinacea - Merthe Wulf - Salvia Splendens - Veronica Chamaedrys - Libellula Depressa - Bellis Perennis - Rodrigo Andreolli - Curcuma Longa - Helianthus Annuus - Zea Mays - Patrick Faurot - Trigonella Foenum-graecum - Trifolium Pratense - Solanum Tuberosum - Datura Stramonium - Levin Eichert - Rumex Acetosa - Papaver Somniferum - Sinapis Alba - Buteo Buteo - Phaseolus Coccineus - Cucurbita Moschata - Ricinus Communis - Et Cetera
Der x-jungle wächst.
(1.4.2020 - 31.3.2021)

Teaching online in times of Covid 19
Hausarbeit / domestic work / home office
Performer: Tadas Almantas, Vega Diesfeld, Elise Fjeldheim, Yeji Lim, Xavier Lott, David McMillan Mikkelsen, Andrii Punko, Emma Rasmussen, Ilgim Uz & Emanuela Vurro (Tanz, HfMDK)
Dozent: Prof. Dieter Heitkamp, Schnitt: Valentin Fanel
Die Tanzabteilung der HfMDK ist bereits in der zehnten Woche Online-Teaching. Sie war eine der ersten, die ihren Unterricht ins Internet verlagert und sich den besonderen Bedingungen gestellt hat. Neben den gemeinsamen Trainings online gab es in einigen Fächern auch Aufgabenstellungen, die von den Studierenden mit Videos aus ihrem „Homeoffice“ beantwortet wurden.
Online auf der Onlineplattform play_HfMDK



im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Festival von Studierenden der ATW
>>Better networking than not werking<<
Unter diesem Motto wollen wir, gemeinsam mit euch, der aktuellen Situation trotzen und die Theatermaschine 2020 in den digitalen Raum holen.
Vom 10.-14.06. 2020 wird die digitale Version der Theatermaschine online gehen, um gemeinsam dem Isolations Dasein ein Ende zu setzen und zusammen zu kommen.
Weil: better networking than not werking!
(Die analoge Version holen wir voraussichtlich diesen Herbst nach, soweit möglich.)
Es erwartet euch also ein digitales Festival mit Performances, Diskussionen, Kritiktalks, Experimenten und nicht zuletzt Partys.
Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein!
Unsere offizielle Website ist gerade noch in der Bauphase, da wir aber eng mit unserem neuen Instituts-Radio “Wilsonstraße FM” zusammenarbeiten werden, könnt ihr schon einmal auf www.wilsonstrassefm.com vorbeischauen - viel Spaß!
Außerdem könnt ihr uns auf Instagram und Facebook folgen, um alle News zu erhalten.
https://www.instagram.com/theatermaschine2020/
https://www.facebook.com/theatermaschine/
--
WEDNESDAY
18.00 THE OFFICIAL OPENING
18.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
19.00 Reanimation (rehearsal) by Johanna Herschel, Felix Falczyk
19.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.30 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
20.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
21.00 dinosaursweat by Sophia Scherer
22.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung des Theaters -
Ein Audiowalk in den eigenen Vier Wänden by Jasmin Rohrig, Conny Walter
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
22.30 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber, Jasmin Rohrig,
Leonie Witka, Svenja Polonji
THURSDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
15.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
16.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
17.00 Nostalgic Randomness by Tomke Minder, Jannis Wulle, Leonie Witka
18.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
19.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.15 vom Staub zur Grünfläche - ein Tanz zu viert
by Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
21.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
22.00 Party
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
FRIDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
11.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
13.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
15.00 IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments
by Ana Clara Montenegro, Gala Naseva
15.30 Script Posteris by Felipe dos Santos Boquimpani
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Jukebox by Wanda Dubrau
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
18.00 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber,
Jasmin Rohrig, Leonie Witka, Svenja Polonji
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
SATURDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
Be my body in the city you are locked down in
10.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Nostalgic Randomness byTomke Mindner, Jannis Wulle, Leonie Witka
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Der Tag an dem Flash Gordon starb
by Léon Haase, Elena Giffel, Daniel Dietrich, Ewa Rataj, Samuel Simon
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug (Sondervorstellung)
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
18.00 TITIA Premiere
18.00 Filmabend
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.00 101 BPM by KaiserFilm-Kollektiv
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung (...)
by Jasmin Rohrig, Conny Walter
23.30 Forever Bachelor never Master by Arthur Romanowski, Christopher Krause
SUNDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
15.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
16.00 To every question there is an answer by Mira Hirtz
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
18.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
20.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
21.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
21.30 Party
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
MONDAY
11.00 Critique Machine

Podiumsdiskussion des Kulturdezernates im Deutschen Architekturmuseum
u. a. mit Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin Frankfurt und Anselm Weber, Intendant Schauspiel Frankfurt
Livestream:
https://kultur-frankfurt.de/portal/de/A/A/2628/0/0/0/11.aspx
Live-Chat, u. a. mit Prof. Dr. Maren Harnack (Frankfurt University of Applied Sciences) und Prof. Dr. Müller-Schöll (Goethe-Universität Frankfurt):
https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=18242:nachtkritikstream-diskussion-um-die-zukunft-der-buehnen-frankfurt&catid=1517&Itemid=100416
Mehr als 50 Jahre nach Eröffnung der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz steht die Stadt Frankfurt vor einer wichtigen Zukunftsfrage: Wie geht es weiter mit den Städtischen Bühnen? Die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig lädt zu einer Podiumsdiskussion ins Deutsche Architekturmuseum: Zur Zukunft der Städtischen Bühnen: Standorte und Stadträume. Die Veranstaltung wird auf der Homepage der Stadt Frankfurt und hier auf nachtkritik.de live gestreamt und kommentiert.
Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Festival von Studierenden der ATW
>>Better networking than not werking<<
Unter diesem Motto wollen wir, gemeinsam mit euch, der aktuellen Situation trotzen und die Theatermaschine 2020 in den digitalen Raum holen.
Vom 10.-14.06. 2020 wird die digitale Version der Theatermaschine online gehen, um gemeinsam dem Isolations Dasein ein Ende zu setzen und zusammen zu kommen.
Weil: better networking than not werking!
(Die analoge Version holen wir voraussichtlich diesen Herbst nach, soweit möglich.)
Es erwartet euch also ein digitales Festival mit Performances, Diskussionen, Kritiktalks, Experimenten und nicht zuletzt Partys.
Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein!
Unsere offizielle Website ist gerade noch in der Bauphase, da wir aber eng mit unserem neuen Instituts-Radio “Wilsonstraße FM” zusammenarbeiten werden, könnt ihr schon einmal auf www.wilsonstrassefm.com vorbeischauen - viel Spaß!
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https://www.instagram.com/theatermaschine2020/
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WEDNESDAY
18.00 THE OFFICIAL OPENING
18.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
19.00 Reanimation (rehearsal) by Johanna Herschel, Felix Falczyk
19.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.30 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
20.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
21.00 dinosaursweat by Sophia Scherer
22.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung des Theaters -
Ein Audiowalk in den eigenen Vier Wänden by Jasmin Rohrig, Conny Walter
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
22.30 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber, Jasmin Rohrig,
Leonie Witka, Svenja Polonji
THURSDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
15.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
16.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
17.00 Nostalgic Randomness by Tomke Minder, Jannis Wulle, Leonie Witka
18.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
19.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.15 vom Staub zur Grünfläche - ein Tanz zu viert
by Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
21.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
22.00 Party
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
FRIDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
11.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
13.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
15.00 IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments
by Ana Clara Montenegro, Gala Naseva
15.30 Script Posteris by Felipe dos Santos Boquimpani
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Jukebox by Wanda Dubrau
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
18.00 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber,
Jasmin Rohrig, Leonie Witka, Svenja Polonji
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
SATURDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
Be my body in the city you are locked down in
10.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Nostalgic Randomness byTomke Mindner, Jannis Wulle, Leonie Witka
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Der Tag an dem Flash Gordon starb
by Léon Haase, Elena Giffel, Daniel Dietrich, Ewa Rataj, Samuel Simon
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug (Sondervorstellung)
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
18.00 TITIA Premiere
18.00 Filmabend
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.00 101 BPM by KaiserFilm-Kollektiv
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung (...)
by Jasmin Rohrig, Conny Walter
23.30 Forever Bachelor never Master by Arthur Romanowski, Christopher Krause
SUNDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
15.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
16.00 To every question there is an answer by Mira Hirtz
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
18.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
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20.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
21.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
21.30 Party
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
MONDAY
11.00 Critique Machine

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
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Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Performance von Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
Drei Staubsaugerroboter und drei Personen treffen im Innenhof eines Wohnbau-Komplexes aufeinander. Ob sie gemeinsam spazieren, gehen, sich begegnen oder einfach nur verweilen ist unklar. Sicher ist: Sie geben aufeinander Acht und sie sammeln Staub. Vielleicht tanzen sie auch für die Bewohner*innen, die Zuschauer*innen und eine Drohne.

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Festival von Studierenden der ATW
>>Better networking than not werking<<
Unter diesem Motto wollen wir, gemeinsam mit euch, der aktuellen Situation trotzen und die Theatermaschine 2020 in den digitalen Raum holen.
Vom 10.-14.06. 2020 wird die digitale Version der Theatermaschine online gehen, um gemeinsam dem Isolations Dasein ein Ende zu setzen und zusammen zu kommen.
Weil: better networking than not werking!
(Die analoge Version holen wir voraussichtlich diesen Herbst nach, soweit möglich.)
Es erwartet euch also ein digitales Festival mit Performances, Diskussionen, Kritiktalks, Experimenten und nicht zuletzt Partys.
Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein!
Unsere offizielle Website ist gerade noch in der Bauphase, da wir aber eng mit unserem neuen Instituts-Radio “Wilsonstraße FM” zusammenarbeiten werden, könnt ihr schon einmal auf www.wilsonstrassefm.com vorbeischauen - viel Spaß!
Außerdem könnt ihr uns auf Instagram und Facebook folgen, um alle News zu erhalten.
https://www.instagram.com/theatermaschine2020/
https://www.facebook.com/theatermaschine/
--
WEDNESDAY
18.00 THE OFFICIAL OPENING
18.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
19.00 Reanimation (rehearsal) by Johanna Herschel, Felix Falczyk
19.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.30 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
20.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
21.00 dinosaursweat by Sophia Scherer
22.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung des Theaters -
Ein Audiowalk in den eigenen Vier Wänden by Jasmin Rohrig, Conny Walter
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
22.30 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber, Jasmin Rohrig,
Leonie Witka, Svenja Polonji
THURSDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
15.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
16.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
17.00 Nostalgic Randomness by Tomke Minder, Jannis Wulle, Leonie Witka
18.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
19.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.15 vom Staub zur Grünfläche - ein Tanz zu viert
by Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
21.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
22.00 Party
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
FRIDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
11.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
13.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
15.00 IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments
by Ana Clara Montenegro, Gala Naseva
15.30 Script Posteris by Felipe dos Santos Boquimpani
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Jukebox by Wanda Dubrau
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
18.00 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber,
Jasmin Rohrig, Leonie Witka, Svenja Polonji
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
SATURDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
Be my body in the city you are locked down in
10.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Nostalgic Randomness byTomke Mindner, Jannis Wulle, Leonie Witka
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Der Tag an dem Flash Gordon starb
by Léon Haase, Elena Giffel, Daniel Dietrich, Ewa Rataj, Samuel Simon
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug (Sondervorstellung)
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
18.00 TITIA Premiere
18.00 Filmabend
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.00 101 BPM by KaiserFilm-Kollektiv
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung (...)
by Jasmin Rohrig, Conny Walter
23.30 Forever Bachelor never Master by Arthur Romanowski, Christopher Krause
SUNDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
15.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
16.00 To every question there is an answer by Mira Hirtz
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
18.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
20.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
21.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
21.30 Party
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
MONDAY
11.00 Critique Machine

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
Radioshow, immer freitags 17 Uhr für vier Wochen
Einsendungen per Mail an jukebox.wilsonstrasse_at_gmail.com

Die Tanzabteilung der HfMDK ist bereits in der 11. Woche Online Teaching. Sie war eine der ersten, die ihren Unterricht ins Internet verlagert und sich den besonderen Bedingungen gestellt hat. Neben den gemeinsamen Trainings online gab es in einigen Fächern Aufgabenstellungen, die von den Studierenden mit Videos aus ihrem "Homeoffice" beantwortet wurden. In der Videocollage bekommen Sie einen Eindruck der Ergebnisse: Kreativität und Bewegung auf engem Raum – aber hohem Niveau!
Nach CO/VID COMPOSITION – CORONALE COMPOSITION mit dem 3. Studienjahr Tanz im April und Fluxus Scores mit dem 1. Studienjahr Tanz im Mai, ist nun ein weiterer Beitrag der Tanzabteilung zu erleben.
Teaching online in times of Covid 19 / Corona
Hausarbeit / domestic work / home office
Performerinnen und Performer:
Ariadni Agnandi, Alice Brunner, Danique de Bont, Alexandros Karampatsakis, Eunbin Kim, Lucy May, Hojoon Moon, Valeria Schulz, Antonia Selow, Clara Valdera Barbero, Polina Zhukova
Prof. Dieter Heitkamp, Dozent
Valentin Fanel, Schnitt

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
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Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Festival von Studierenden der ATW
>>Better networking than not werking<<
Unter diesem Motto wollen wir, gemeinsam mit euch, der aktuellen Situation trotzen und die Theatermaschine 2020 in den digitalen Raum holen.
Vom 10.-14.06. 2020 wird die digitale Version der Theatermaschine online gehen, um gemeinsam dem Isolations Dasein ein Ende zu setzen und zusammen zu kommen.
Weil: better networking than not werking!
(Die analoge Version holen wir voraussichtlich diesen Herbst nach, soweit möglich.)
Es erwartet euch also ein digitales Festival mit Performances, Diskussionen, Kritiktalks, Experimenten und nicht zuletzt Partys.
Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein!
Unsere offizielle Website ist gerade noch in der Bauphase, da wir aber eng mit unserem neuen Instituts-Radio “Wilsonstraße FM” zusammenarbeiten werden, könnt ihr schon einmal auf www.wilsonstrassefm.com vorbeischauen - viel Spaß!
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WEDNESDAY
18.00 THE OFFICIAL OPENING
18.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
19.00 Reanimation (rehearsal) by Johanna Herschel, Felix Falczyk
19.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.30 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
20.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
21.00 dinosaursweat by Sophia Scherer
22.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung des Theaters -
Ein Audiowalk in den eigenen Vier Wänden by Jasmin Rohrig, Conny Walter
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
22.30 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber, Jasmin Rohrig,
Leonie Witka, Svenja Polonji
THURSDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
15.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
16.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
17.00 Nostalgic Randomness by Tomke Minder, Jannis Wulle, Leonie Witka
18.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
19.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.15 vom Staub zur Grünfläche - ein Tanz zu viert
by Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
21.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
22.00 Party
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
FRIDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
11.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
13.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
15.00 IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments
by Ana Clara Montenegro, Gala Naseva
15.30 Script Posteris by Felipe dos Santos Boquimpani
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Jukebox by Wanda Dubrau
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
18.00 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber,
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20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
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11.00 Critique Machine
Be my body in the city you are locked down in
10.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Nostalgic Randomness byTomke Mindner, Jannis Wulle, Leonie Witka
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Der Tag an dem Flash Gordon starb
by Léon Haase, Elena Giffel, Daniel Dietrich, Ewa Rataj, Samuel Simon
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug (Sondervorstellung)
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
18.00 TITIA Premiere
18.00 Filmabend
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.00 101 BPM by KaiserFilm-Kollektiv
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung (...)
by Jasmin Rohrig, Conny Walter
23.30 Forever Bachelor never Master by Arthur Romanowski, Christopher Krause
SUNDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
15.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
16.00 To every question there is an answer by Mira Hirtz
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
18.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
20.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
21.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
21.30 Party
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MONDAY
11.00 Critique Machine

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Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
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Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Festival von Studierenden der ATW
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Unter diesem Motto wollen wir, gemeinsam mit euch, der aktuellen Situation trotzen und die Theatermaschine 2020 in den digitalen Raum holen.
Vom 10.-14.06. 2020 wird die digitale Version der Theatermaschine online gehen, um gemeinsam dem Isolations Dasein ein Ende zu setzen und zusammen zu kommen.
Weil: better networking than not werking!
(Die analoge Version holen wir voraussichtlich diesen Herbst nach, soweit möglich.)
Es erwartet euch also ein digitales Festival mit Performances, Diskussionen, Kritiktalks, Experimenten und nicht zuletzt Partys.
Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein!
Unsere offizielle Website ist gerade noch in der Bauphase, da wir aber eng mit unserem neuen Instituts-Radio “Wilsonstraße FM” zusammenarbeiten werden, könnt ihr schon einmal auf www.wilsonstrassefm.com vorbeischauen - viel Spaß!
Außerdem könnt ihr uns auf Instagram und Facebook folgen, um alle News zu erhalten.
https://www.instagram.com/theatermaschine2020/
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WEDNESDAY
18.00 THE OFFICIAL OPENING
18.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
19.00 Reanimation (rehearsal) by Johanna Herschel, Felix Falczyk
19.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.30 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
20.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
21.00 dinosaursweat by Sophia Scherer
22.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung des Theaters -
Ein Audiowalk in den eigenen Vier Wänden by Jasmin Rohrig, Conny Walter
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
22.30 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber, Jasmin Rohrig,
Leonie Witka, Svenja Polonji
THURSDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
15.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
16.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
17.00 Nostalgic Randomness by Tomke Minder, Jannis Wulle, Leonie Witka
18.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
19.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.15 vom Staub zur Grünfläche - ein Tanz zu viert
by Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
21.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
22.00 Party
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
FRIDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
11.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
13.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
15.00 IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments
by Ana Clara Montenegro, Gala Naseva
15.30 Script Posteris by Felipe dos Santos Boquimpani
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Jukebox by Wanda Dubrau
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
18.00 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber,
Jasmin Rohrig, Leonie Witka, Svenja Polonji
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SATURDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
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10.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Nostalgic Randomness byTomke Mindner, Jannis Wulle, Leonie Witka
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
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17.00 Der Tag an dem Flash Gordon starb
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17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug (Sondervorstellung)
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20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
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22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung (...)
by Jasmin Rohrig, Conny Walter
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16.00 To every question there is an answer by Mira Hirtz
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17.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
18.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
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Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
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Festival von Studierenden der ATW
>>Better networking than not werking<<
Unter diesem Motto wollen wir, gemeinsam mit euch, der aktuellen Situation trotzen und die Theatermaschine 2020 in den digitalen Raum holen.
Vom 10.-14.06. 2020 wird die digitale Version der Theatermaschine online gehen, um gemeinsam dem Isolations Dasein ein Ende zu setzen und zusammen zu kommen.
Weil: better networking than not werking!
(Die analoge Version holen wir voraussichtlich diesen Herbst nach, soweit möglich.)
Es erwartet euch also ein digitales Festival mit Performances, Diskussionen, Kritiktalks, Experimenten und nicht zuletzt Partys.
Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein!
Unsere offizielle Website ist gerade noch in der Bauphase, da wir aber eng mit unserem neuen Instituts-Radio “Wilsonstraße FM” zusammenarbeiten werden, könnt ihr schon einmal auf www.wilsonstrassefm.com vorbeischauen - viel Spaß!
Außerdem könnt ihr uns auf Instagram und Facebook folgen, um alle News zu erhalten.
https://www.instagram.com/theatermaschine2020/
https://www.facebook.com/theatermaschine/
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WEDNESDAY
18.00 THE OFFICIAL OPENING
18.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
19.00 Reanimation (rehearsal) by Johanna Herschel, Felix Falczyk
19.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.30 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
20.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
21.00 dinosaursweat by Sophia Scherer
22.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung des Theaters -
Ein Audiowalk in den eigenen Vier Wänden by Jasmin Rohrig, Conny Walter
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
22.30 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber, Jasmin Rohrig,
Leonie Witka, Svenja Polonji
THURSDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
15.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
16.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
17.00 Nostalgic Randomness by Tomke Minder, Jannis Wulle, Leonie Witka
18.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
19.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.15 vom Staub zur Grünfläche - ein Tanz zu viert
by Svenja Polonji, Eva Kirsch, Maria Huber
21.30 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
22.00 Party
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
FRIDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
11.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
13.30 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
15.00 IMAGINARY CONFINEMENTS #1 broken fragments
by Ana Clara Montenegro, Gala Naseva
15.30 Script Posteris by Felipe dos Santos Boquimpani
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Jukebox by Wanda Dubrau
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
18.00 Pixelbau3000 by Felix Schwarzrock, Jannis Wulle, Maria Huber,
Jasmin Rohrig, Leonie Witka, Svenja Polonji
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
SATURDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
Be my body in the city you are locked down in
10.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
12.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Nostalgic Randomness byTomke Mindner, Jannis Wulle, Leonie Witka
16.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Der Tag an dem Flash Gordon starb
by Léon Haase, Elena Giffel, Daniel Dietrich, Ewa Rataj, Samuel Simon
17.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug (Sondervorstellung)
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
18.00 TITIA Premiere
18.00 Filmabend
18.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
20.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
21.00 101 BPM by KaiserFilm-Kollektiv
22.00 Stay Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
23.00 Was punkt punkt punkt Fragezeichen oder Die Beschwörung (...)
by Jasmin Rohrig, Conny Walter
23.30 Forever Bachelor never Master by Arthur Romanowski, Christopher Krause
SUNDAY
09.45 snail race by Svenja Polonji, Nicolas Gerling, Lena Artelt, K&K production
11.00 Critique Machine
13.00 GínGín~PómPóm~PómPommes by Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke
14.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
15.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
16.00 To every question there is an answer by Mira Hirtz
17.00 Assembly of Hum and Bug - Versammlung von Hum und Bug
by Maria Obermeier, Judith Bethke, Ruth Süpple
17.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
18.00 Feelings (Gastbeitrag) by Jil Dreyer, Josef Mehling
19.00 'skin on screen' by Eng Kai Er and Dana Maxim
20.00 Prophet: the game of Yin & Yang by Yinfu Gao
21.00 Stay-Home Kitty-Cat Show by Eng Kai Er
21.30 Party
23.00 ONLINE CONFESSIONAL BOOTH by Your Priests
MONDAY
11.00 Critique Machine

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

DO 18. Juni ab 18 Uhr
18 Uhr: „määääh!“ „määhh?“ … „mmäääh“ - Treffen sich drei Schafe…
Von und mit: Julian Melcher
Ein Nacht-Anruf, um euch zu erzählen, wie es mir geht.
Eine Fahrt durch die Nacht und die Hügel hinunter.
Ich erzähle euch Sachen, die euch nicht interessieren.
Ich zeige euch, wo es dunkel ist, aber keine Angst.
Kamera: Philipp Netzlaff
Musik & Sounddesign: Gerrit Netzlaff
Dickes Danke an die Brüder Netzlaff & Peter Michalzik
19 Uhr: Mahabharata - Barbarik
Von und mit: David Campling
Ich erzähle eine Geschichte aus dem Mahabharata, dem weltgrößten Epos, also der berühmtesten Geschichte die keiner kennt. "Was immer es gibt, ist im Mahabharata beschrieben, und was im Mahabharata nicht beschrieben wird, das gibt es auch nicht!" - wie das Mahabharata sich selbst beschreibt. Die Geschichte, an die ich mich getraut habe, ist die Legende des Helden Barbarik.
Schnitt: Marc Peters
Dank an Peter Michalzik, meine Mutter & den heiligen Geist
FR 19. Juni ab 18 Uhr
18 Uhr: Ein Wannenbad - Erlebnisse an einem gewöhnlichen Ort
Miriam Griess, Violoncello
Von und mit: Julia Staufer
Seid willkommen, nein, also eher eingeladen - Ne, ähm. Wir gehen jetzt zusammen auf ... Also, ich - Ich weiß nicht, wie ich das schreiben soll... Schauen wir einfach mal zusammen, oder?
Dank an: Peter Michalzik, Isabell, Johannes, Lena, Martina und an meine WG sowie an alle wannenlosen Fotografinnen & Fotografen.
19 Uhr: Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen.
Text: Gebrüder Grimm
Von und mit: Marcel Andrée
Dank an: Peter Michalzik & Theaterperipherie
20 Uhr: Escape Game 2.0 - Die Angst verschwindet nie
Stefanie Woelke, Gesang
Von und mit: Laura Teiwes
WELCOME TO ESCAPE GAME 2.0
GAME BEGINS AT 8PM ON TWITCH
FOLLOW THIS LINK TO JOIN THE GAME https://www.twitch.tv/lautei96
THE GAME IS INTERACTIVE
YOU ARE PART OF THE GAME
YOU CAN CHOOSE
YOU DECIDE
In einer Parallelwelt startet alle 60 Minuten ein neues Escape Game. Ein Teilnehmer befindet sich in einem Raum, die anderen außerhalb.
Die Zuschauer des Streams lenken den Teilnehmer im Raum, sie treffen während des Streams Entscheidungen in einer Whatsapp Gruppe. Von ihren Entscheidungen hängt ab, wie das Game verläuft.
Um zu der Whatsapp Gruppe an dem Abend hinzugefügt zu werden: Anmeldung bitte bis Donnerstag, 18. Juni mit Handynummer an laura.teiwes_at_yahoo.com
(Der Stream kann auch geschaut werden ohne in der Gruppe zu sein: https://www.twitch.tv/lautei96)
Dank an: Peter Michalzik, Paul, David und meine Eltern, deren Wohnzimmer ich bespiele.
Video-Live-Streams aus dem Frankfurt LAB, Halle 2 und vorproduzierte Filme
SA 20. Juni ab 17 Uhr
17 Uhr: Procedure Ada 2.0 - Die_Umlaufba(h)n.d
Mitwirkende: Violetta Gaul, Che Rin Na & Anna Rothe
Von und mit: Katharina Kurschat
Ada.Text_IO.Put_Line("Hallo, Welt!");
Put_Line("I am Living");
Put_Year("1815");
Place_in ("geostationärer Orbit");
Tell_World ("I am flying");
Eine_Wiedergeburt_als_Satellit;
IF_diplom_THEN_so_ELSE_not
Dank_an: Peter_Michalzik; Laura Hicks; Ann-Christin; Martina; Mona und der_Homebase
18 Uhr: Nichts. Ein Film über alles, was im Leben wichtig ist.
Mitwirkender: Leon Häder
Kamera, Schnitt & Produktion: Marc Tawadrous & Felix Engl
Musik: Filip Brajnović
Von und mit: Andreas Gießer
Pierre Anthon ist unzufrieden. Mit seinem Alltag, mit sich selbst, mit seiner Aufgabe in der Welt. Getrieben von der Frage nach dem Sinn, macht er sich auf die Suche. Wer sind wir? Und was machen wir eigentlich hier? Ein Film über alles, was im Leben wichtig ist.
Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten, vor allem an Marc & Felix für den unermüdlichen Einsatz, an Sarah & Mama, an meine Klasse & die HfMDK.
19.30 Uhr: pasta la vista - eine Abenteuergeschichte in fünf Gängen
Mitwirkender: Stefan Stern
Kamera (Videoclips): Philipp Netzlaff
Von und mit: Eva Bühnen
Seltsame Dinge geschehen in Fussilien.
Die Gerüchteküche kocht und so manches faule Ei wird aufgetischt. Doch zwei mutigen Nudelfreunden will das nicht schmecken: Tini und Toni treten an gegen das üble Komp(l)ott - aber wer zahlt am Ende die Rechnung?
Dank an: Stefan Stern, Peter Michalzik, Philipp Netzlaff, Schauspielhaus Hamburg, Mama & Papa



Abschlussprojekt von Jil Dreyer und Josef Mehling (ATW Gießen)
>> willkommen bei FEELINGS
>> was möchtest du als nächstes tun?
>> anfassen
>> wettrennen
>> kalten drink auf der dachterasse genießen
>> neu starten
Dort wo im materiellen Raum das Fleisch steht, bietet der digitale Raum endlose Versionen von Körperlichkeit: Eine Lücke.
Eine interaktive Führung durch digitale Räume: Die Cyberformance FEELINGS setzt sich mit dieser Lücke auseinander. Wie erfahren wir Intimität in virtuellen Welten? Wie konstituieren sich Rollen in digitaler Körperlichkeit? Wie beeinflusst der Körper vor dem Bildschirm die anonymisierte Cyberoberfläche? Teilnehmer*innen-Gruppen von bis zu sechs Personen begegnen sich auf den unterschiedlichen Etagen von FEELINGS, die Auseinandersetzungen mit der (De-)Konstruktion gesellschaftlicher und privater Identität anbieten.
Bitte melde dich im Voraus über die Website des Staatstheater Mainz für einen der Performance-Termine an. Bitte stelle sicher, dass du eine gut funktionierende Internetverbindung hast und an einem Computer (Desktop oder Laptop, Mac oder PC) teilnimmst.
Die Performance findet auf Deutsch und Englisch statt.

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
Radioshow, immer freitags 17 Uhr für vier Wochen
Einsendungen per Mail an jukebox.wilsonstrasse_at_gmail.com

DO 18. Juni ab 18 Uhr
18 Uhr: „määääh!“ „määhh?“ … „mmäääh“ - Treffen sich drei Schafe…
Von und mit: Julian Melcher
Ein Nacht-Anruf, um euch zu erzählen, wie es mir geht.
Eine Fahrt durch die Nacht und die Hügel hinunter.
Ich erzähle euch Sachen, die euch nicht interessieren.
Ich zeige euch, wo es dunkel ist, aber keine Angst.
Kamera: Philipp Netzlaff
Musik & Sounddesign: Gerrit Netzlaff
Dickes Danke an die Brüder Netzlaff & Peter Michalzik
19 Uhr: Mahabharata - Barbarik
Von und mit: David Campling
Ich erzähle eine Geschichte aus dem Mahabharata, dem weltgrößten Epos, also der berühmtesten Geschichte die keiner kennt. "Was immer es gibt, ist im Mahabharata beschrieben, und was im Mahabharata nicht beschrieben wird, das gibt es auch nicht!" - wie das Mahabharata sich selbst beschreibt. Die Geschichte, an die ich mich getraut habe, ist die Legende des Helden Barbarik.
Schnitt: Marc Peters
Dank an Peter Michalzik, meine Mutter & den heiligen Geist
FR 19. Juni ab 18 Uhr
18 Uhr: Ein Wannenbad - Erlebnisse an einem gewöhnlichen Ort
Miriam Griess, Violoncello
Von und mit: Julia Staufer
Seid willkommen, nein, also eher eingeladen - Ne, ähm. Wir gehen jetzt zusammen auf ... Also, ich - Ich weiß nicht, wie ich das schreiben soll... Schauen wir einfach mal zusammen, oder?
Dank an: Peter Michalzik, Isabell, Johannes, Lena, Martina und an meine WG sowie an alle wannenlosen Fotografinnen & Fotografen.
19 Uhr: Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen.
Text: Gebrüder Grimm
Von und mit: Marcel Andrée
Dank an: Peter Michalzik & Theaterperipherie
20 Uhr: Escape Game 2.0 - Die Angst verschwindet nie
Stefanie Woelke, Gesang
Von und mit: Laura Teiwes
WELCOME TO ESCAPE GAME 2.0
GAME BEGINS AT 8PM ON TWITCH
FOLLOW THIS LINK TO JOIN THE GAME https://www.twitch.tv/lautei96
THE GAME IS INTERACTIVE
YOU ARE PART OF THE GAME
YOU CAN CHOOSE
YOU DECIDE
In einer Parallelwelt startet alle 60 Minuten ein neues Escape Game. Ein Teilnehmer befindet sich in einem Raum, die anderen außerhalb.
Die Zuschauer des Streams lenken den Teilnehmer im Raum, sie treffen während des Streams Entscheidungen in einer Whatsapp Gruppe. Von ihren Entscheidungen hängt ab, wie das Game verläuft.
Um zu der Whatsapp Gruppe an dem Abend hinzugefügt zu werden: Anmeldung bitte bis Donnerstag, 18. Juni mit Handynummer an laura.teiwes_at_yahoo.com
(Der Stream kann auch geschaut werden ohne in der Gruppe zu sein: https://www.twitch.tv/lautei96)
Dank an: Peter Michalzik, Paul, David und meine Eltern, deren Wohnzimmer ich bespiele.
Video-Live-Streams aus dem Frankfurt LAB, Halle 2 und vorproduzierte Filme
SA 20. Juni ab 17 Uhr
17 Uhr: Procedure Ada 2.0 - Die_Umlaufba(h)n.d
Mitwirkende: Violetta Gaul, Che Rin Na & Anna Rothe
Von und mit: Katharina Kurschat
Ada.Text_IO.Put_Line("Hallo, Welt!");
Put_Line("I am Living");
Put_Year("1815");
Place_in ("geostationärer Orbit");
Tell_World ("I am flying");
Eine_Wiedergeburt_als_Satellit;
IF_diplom_THEN_so_ELSE_not
Dank_an: Peter_Michalzik; Laura Hicks; Ann-Christin; Martina; Mona und der_Homebase
18 Uhr: Nichts. Ein Film über alles, was im Leben wichtig ist.
Mitwirkender: Leon Häder
Kamera, Schnitt & Produktion: Marc Tawadrous & Felix Engl
Musik: Filip Brajnović
Von und mit: Andreas Gießer
Pierre Anthon ist unzufrieden. Mit seinem Alltag, mit sich selbst, mit seiner Aufgabe in der Welt. Getrieben von der Frage nach dem Sinn, macht er sich auf die Suche. Wer sind wir? Und was machen wir eigentlich hier? Ein Film über alles, was im Leben wichtig ist.
Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten, vor allem an Marc & Felix für den unermüdlichen Einsatz, an Sarah & Mama, an meine Klasse & die HfMDK.
19.30 Uhr: pasta la vista - eine Abenteuergeschichte in fünf Gängen
Mitwirkender: Stefan Stern
Kamera (Videoclips): Philipp Netzlaff
Von und mit: Eva Bühnen
Seltsame Dinge geschehen in Fussilien.
Die Gerüchteküche kocht und so manches faule Ei wird aufgetischt. Doch zwei mutigen Nudelfreunden will das nicht schmecken: Tini und Toni treten an gegen das üble Komp(l)ott - aber wer zahlt am Ende die Rechnung?
Dank an: Stefan Stern, Peter Michalzik, Philipp Netzlaff, Schauspielhaus Hamburg, Mama & Papa

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

ATW Master Abschlussarbeit von Anton Humpe, Livestream-Film via twitch.tv
performance: herman nyby, anton humpe;
directing: viccy link, anton humpe;
text: anton humpe;
costume: herman nyby, viccy link;
camera: viccy link
die masterabschlussarbeit von anton humpe funktioniert mit zwei eigenen texten und adaptionen von allen ginsbergs howl auf seine eigene generation, generation Y insbesondere auf die generation (Y not beat) mit kunstkontext. zudem funktioniert die arbeit als vorstellung seines poetisch-philosophischen konzeptes der abklärung, welche man auch zusammen im gleichnamigen booklet zu der performance findet.
die performance in welcher der revolutionär - (!) - poetische haupttext vom kommilitonen und schauspieler herman nyby, der zusatz, oder die “fußnote” von anton humpe gespielt wird, wird ca. eine stunde dauern, sie wird draußen stattfinden, von einem balkon gießens gesprochen, ganz im stile phillip scheidemann’s, von viccy link gefilmt und live gestreamt (streamadresse tba.). der stream wird auch über die onlineradio-präsenz der atw (https://www.wilsonstrassefm.com/) zu sehen sein.
die sprache der live performance wird deutsch sein, im nachhinein jedoch wird es zum video, englische untertitel geben.
date: 19.06.20 (mittsommernacht)
time: 20.00
duration: roundabout one hour
link (streaming): tba

DO 18. Juni ab 18 Uhr
18 Uhr: „määääh!“ „määhh?“ … „mmäääh“ - Treffen sich drei Schafe…
Von und mit: Julian Melcher
Ein Nacht-Anruf, um euch zu erzählen, wie es mir geht.
Eine Fahrt durch die Nacht und die Hügel hinunter.
Ich erzähle euch Sachen, die euch nicht interessieren.
Ich zeige euch, wo es dunkel ist, aber keine Angst.
Kamera: Philipp Netzlaff
Musik & Sounddesign: Gerrit Netzlaff
Dickes Danke an die Brüder Netzlaff & Peter Michalzik
19 Uhr: Mahabharata - Barbarik
Von und mit: David Campling
Ich erzähle eine Geschichte aus dem Mahabharata, dem weltgrößten Epos, also der berühmtesten Geschichte die keiner kennt. "Was immer es gibt, ist im Mahabharata beschrieben, und was im Mahabharata nicht beschrieben wird, das gibt es auch nicht!" - wie das Mahabharata sich selbst beschreibt. Die Geschichte, an die ich mich getraut habe, ist die Legende des Helden Barbarik.
Schnitt: Marc Peters
Dank an Peter Michalzik, meine Mutter & den heiligen Geist
FR 19. Juni ab 18 Uhr
18 Uhr: Ein Wannenbad - Erlebnisse an einem gewöhnlichen Ort
Miriam Griess, Violoncello
Von und mit: Julia Staufer
Seid willkommen, nein, also eher eingeladen - Ne, ähm. Wir gehen jetzt zusammen auf ... Also, ich - Ich weiß nicht, wie ich das schreiben soll... Schauen wir einfach mal zusammen, oder?
Dank an: Peter Michalzik, Isabell, Johannes, Lena, Martina und an meine WG sowie an alle wannenlosen Fotografinnen & Fotografen.
19 Uhr: Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen.
Text: Gebrüder Grimm
Von und mit: Marcel Andrée
Dank an: Peter Michalzik & Theaterperipherie
20 Uhr: Escape Game 2.0 - Die Angst verschwindet nie
Stefanie Woelke, Gesang
Von und mit: Laura Teiwes
WELCOME TO ESCAPE GAME 2.0
GAME BEGINS AT 8PM ON TWITCH
FOLLOW THIS LINK TO JOIN THE GAME https://www.twitch.tv/lautei96
THE GAME IS INTERACTIVE
YOU ARE PART OF THE GAME
YOU CAN CHOOSE
YOU DECIDE
In einer Parallelwelt startet alle 60 Minuten ein neues Escape Game. Ein Teilnehmer befindet sich in einem Raum, die anderen außerhalb.
Die Zuschauer des Streams lenken den Teilnehmer im Raum, sie treffen während des Streams Entscheidungen in einer Whatsapp Gruppe. Von ihren Entscheidungen hängt ab, wie das Game verläuft.
Um zu der Whatsapp Gruppe an dem Abend hinzugefügt zu werden: Anmeldung bitte bis Donnerstag, 18. Juni mit Handynummer an laura.teiwes_at_yahoo.com
(Der Stream kann auch geschaut werden ohne in der Gruppe zu sein: https://www.twitch.tv/lautei96)
Dank an: Peter Michalzik, Paul, David und meine Eltern, deren Wohnzimmer ich bespiele.
Video-Live-Streams aus dem Frankfurt LAB, Halle 2 und vorproduzierte Filme
SA 20. Juni ab 17 Uhr
17 Uhr: Procedure Ada 2.0 - Die_Umlaufba(h)n.d
Mitwirkende: Violetta Gaul, Che Rin Na & Anna Rothe
Von und mit: Katharina Kurschat
Ada.Text_IO.Put_Line("Hallo, Welt!");
Put_Line("I am Living");
Put_Year("1815");
Place_in ("geostationärer Orbit");
Tell_World ("I am flying");
Eine_Wiedergeburt_als_Satellit;
IF_diplom_THEN_so_ELSE_not
Dank_an: Peter_Michalzik; Laura Hicks; Ann-Christin; Martina; Mona und der_Homebase
18 Uhr: Nichts. Ein Film über alles, was im Leben wichtig ist.
Mitwirkender: Leon Häder
Kamera, Schnitt & Produktion: Marc Tawadrous & Felix Engl
Musik: Filip Brajnović
Von und mit: Andreas Gießer
Pierre Anthon ist unzufrieden. Mit seinem Alltag, mit sich selbst, mit seiner Aufgabe in der Welt. Getrieben von der Frage nach dem Sinn, macht er sich auf die Suche. Wer sind wir? Und was machen wir eigentlich hier? Ein Film über alles, was im Leben wichtig ist.
Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten, vor allem an Marc & Felix für den unermüdlichen Einsatz, an Sarah & Mama, an meine Klasse & die HfMDK.
19.30 Uhr: pasta la vista - eine Abenteuergeschichte in fünf Gängen
Mitwirkender: Stefan Stern
Kamera (Videoclips): Philipp Netzlaff
Von und mit: Eva Bühnen
Seltsame Dinge geschehen in Fussilien.
Die Gerüchteküche kocht und so manches faule Ei wird aufgetischt. Doch zwei mutigen Nudelfreunden will das nicht schmecken: Tini und Toni treten an gegen das üble Komp(l)ott - aber wer zahlt am Ende die Rechnung?
Dank an: Stefan Stern, Peter Michalzik, Philipp Netzlaff, Schauspielhaus Hamburg, Mama & Papa

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Podcast im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
Diese Woche startet der Gerichtsprozess um den Mord an Walter Lübcke, der vor über einem Jahr von einem Rechtsextremisten mit einem Kopfschuss hingerichtet wurde. Arthur Romanowski widmet sich am Montagabend dem Thema der Gerichtsbarkeit.

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

24.6.2020
Gesprächsthema: Ich liebe dich.
LateNight Talk mit Frithjof Gawenda, livestream
LIVE-HOTLINE auf skype:
13.5.2020
Gesprächsthema: “Das größte Geschenk meines Lebens”
LateNight Talk
LIVE-HOTLINE auf skype:
WilsonstrasseFM

"Für das neue Projekt von Theater HORA gibt es weder Spielvorlage noch Autor:in, Regisseur:in oder Choreograf:in, nur einen Bühnenraum, ein persönliches Performer-Budget, ein paar Fachleute auf Abruf und eine einzige grosse Handlungsanweisung ans Ensemble: Macht was ihr wollt und wie es euch gefällt. Eine radikale Hinterfragung der Machtstrukturen." (auszug aus dem dogma zur Freien Republik HORA Phase 1)
Theater HORA ist ein professionelles Theater mit Schauspieler:innen mit einer sogenannten “geistigen Behinderung“ in Zürich. Nele Jahnke arbeitete von 2012-2020 als Künstlerische Mitarbeiterin, Co-Leitung und Regisseurin dort. 2020 wechselt sie als Dramaturgin und Hausregisseurin an die Münchner Kammerspiele. Gianni Blumer und Noha Badir sind seit 2009 bzw. 2012 Teil des Schauspielensembles und waren beide im Langzeitprojekt Freie Republik HORA beteiligt. Gianni Blumer war in dem Projekt auch als Regisseur tätig.

VViP is coming back!
From 26th-28th June, each day from 5-8pm, we will meet online in a Zoom conference to share and discuss the in-progress artworks of students of the Hessian Theatre Academy.
Since we are adding a physical component (THE BOX), registration will be possible until 17th June. Keep in mind, BOXES are limited, so register now and don’t miss out!
Registration-link: https://www.eventbrite.de/e/vvip-festival-2-registrierung-107054767692
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VViP kommt zurück!
Vom 26. bis 28. Juni, täglich von 17 bis 20 Uhr, besprechen wir online in einer Zoom-Konferenz Theaterarbeiten von Studierenden der Hessischen Theaterakademie.
Da wir dem online-Festival eine physische Komponente (THE BOX) hinzufügen, wird die Anmeldung bis spätestens zum 17. Juni möglich sein.
Die Zahl der BOXEN ist leider begrenzt, also meldet Euch schnell unter folgendem Link an: https://www.eventbrite.de/e/vvip-festival-2-registrierung-107054767692
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LINE UP

von Liat Fassberg - Inga Bendukat
Wir befinden uns im Schreiben, der Text ist im Entstehen, die Arbeit ein Versuch, vielleicht sind wir zum Scheitern verurteilt. ‘VaterØLand’ fragt nach der Verknüpfung zwischen zugeschriebener Nationalität und subjektiver Erfahrung von Identität, Zugehörigkeit und Widerstand dagegen. Die Frage nach dem Vaterland wirft immer auch die Frage nach dem eigenen Vater auf. Während wir zu dem eigenen Vater ein zärtliches Gefühl haben können, weckt der Vater als Landesvater, als Patriot in uns das Gefühl eines Widerstandes. Oszillierend zwischen Erinnerungen, Anekdoten und Bildern fragt der Text nach der Möglichkeit von Wissen, Kenntnis und Erzählen durch Subjektivität. Wie lässt sich etwas schreiben, was nicht erinnerbar ist? Welche Erinnerungen gehören zu uns, welche sind immer schon kollektiv, kulturell oder gar national? Wie können wir Heimat ablehnen und gleichzeitig Heimweh empfinden? Inwiefern lässt sich Vaterland ohne Land oder ohne Vater schreiben, denken? Vaterland - Vater - Land = Ø?
Im Rahmen des VVIP Festivals #2 haben wir versucht ein Konzept zu entwickeln, das zum einen auf die uns durch die Corona-Epidemie auferlegte Kontaktsperre reagiert, zum anderen versucht das Gefühl der Vereinzelung und der Auflösung in der Digitalisierung zu überwinden.
Das Projekt vermittelt sich per Post. Der Text ‘VaterØLand’ wird unterteilt in mehrere Postkarten und an die Teilnehmenden verschickt, die diese dann in einer Kette an die anderen Teilnehmenden weiterschicken müssen. Auf diese Weise versuchen für uns analog und nicht digital und dennoch nicht physisch zu begegnen. Der gemeinsam geteilte Raum wird auf Entfernungen gedehnt, die gemeinsam geteilte Zeit auf einzelne Momente zwischen Verschicken, Erhalten, Lesen und Weiterschicken verrückt. Dabei läuft die Ebene des Analogen auch gegen uns, so bindet uns der enge Zeitrahmen an Postadressen in Deutschland, Ozeane ließen sich nur digital überwinden.
Für die Teilnahme bitten wir alle Teilnehmenden sich bis zum 8. Juni 2020 unter der folgenden Emailadresse (leeremengevlp_at_gmail.com) mit ihrer Postadresse anzumelden. Wichtig wäre es, dass sie die Möglichkeit haben, im Zeitraum vom 15.-26. Juni täglich in ihre Postkästen zu gucken und Postkarten per Post oder auch per persönlichen Bringdienst an die anderen Teilnehmenden weiterzuschicken.

Von und mit Hannah Brown - Sara Gröning, Bühnenbild Helena Felsmann
„Wir vermieten nur an seriöse Mieter (AT)“ ist ein szenisches Projekt zum Thema Wohnraum und sie Suche nach diesen. Ausgehend von autobiografischen Anekdoten ihrer gemeinsamen Wohnungssuche auf umkämpften Wohnraum in Frankfurt am Main, ziehen die zwei Performerinnen Schlüsse zur Entwicklung des Zusammenlebens. Im Zentrum der Inszenierung steht das Streben nach einem gemeinsamen Ort des Sich-Niederlassens trotz einer ungewissen Zukunft. Die Performerinnen lesen und imitieren Momente ihrer Suche nach Wohnraum und fragen, wie Lebenskonzepte in Großstädten sich verändern und weiterentwickelt werden. Wie kann mit der steigenden Gentrifizierung, den hohen Mietpreisen und der ungerechten Verteilung des Wohnraumes umgegangen werden?
Guten Tag Frau Gröning,
leider ist das nicht möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Guten Tag,
eine WG gestattet der Eigentümer leider nicht.
Sorry und bG
Sehr geehrte/r Interessent/in,
vielen Dank für Ihr Interesse an der Wohnung. [...]
Voraussetzung für die Wohnung:
- Maximal 3 Personen
- Berufstätigen WG-erlaub (max. 2 Personen)
- Festanstellung: Nettoeinkommen 2.3000€ „Minimum“
--
Hannah Brown (*1995 in Frankfurt am Main)
MA Angewandte Theaterwissenschaft
Nach ihrem Schulabschluss absolvierte Hannah 2014 und 2015 ihre Regieassistenz am Theater Willy Praml in Frankfurt am Main. Dort arbeitete sie unter den Regisseuren Willy Praml, Daniel Schauf und Paul Binnerts. Im Oktober 2015 begann sie ihr Bachelorstudium „Szenische Künste“ mit dem Hauptfach Theater an der Stiftung Universität Hildesheim, welches sie im Sommer 2019 erfolgreich abschloss. Neben ihrem Studium in Hildesheim arbeitete Hannah in verschiedenen freien Theater-Kollektiven. Unter anderem entwickelte sie im Frühjahr 2017 im Kollektiv thrillinge die Performance „sowas wie Heldinnen“. Im Sommer
2018 entstand das Konzept für ihre Inszenierung „H.E.R.“, welche am 29. Juni 2018 Premiere hatte und auf dem „State of the Art 10“ wiederaufgenommen wurde. Innerhalb von studioNaxos wirkte sie bei der „fiktiven Ausstellung - Leia und Luke“ von Maylin Habig und Philipp Scholtysik mit. Durch ihre verschiedenen Arbeiten spezialisierte sie sich auf die Inszenierung von (auto-)biografischen Inhalten. Zudem bildete sich ihr wissenschaftlicher Fokus auf die Rolle der Bühnentechnik und die Figur des ühnentechnikers*der
Bühnentechnikerin innerhalb der Theaterwissenschaft. Sie inszenierte 2019 in ihrer Bachelorarbeit „Dancing in the Dark“ zusammen mit Anne Küper die Biografie des Veranstaltungstechnikers Johannes Liebscher. Neben ihren freien Theaterprojekten wirkte Hannah auch an Theaterfestivals wie dem "SCHREDDER 2017“ und dem „transeuropa fluid“ mit. Von Januar bis Oktober 2019 war Hannah Teil des Leitungsteam des studentischen Festivals „State 11“, welches vom 16. - 19.10.2019 in Hildesheim stattfand. Seit dem Wintersemester 2019/20 studiert Hannah nun den Master der „Angewandten Theaterwissenschaft“ an der Justus Liebig Universität in Giessen. Das Projekt „Wir vermieten nur an seriöse Mieter (AT)“ bildet ihr Debüt als freie Theatermacherin in Frankfurt am Main.
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Sara Gröning (*1995 in Mönchengladbach-Rheydt)
MA Dramaturgie
Nach dem Abitur 2013 arbeitete sie in der Dramaturgie und als Regiehospitantin am Rheinischen Landestheater Neues und hospitierte dort u.A. bei Ronny Jakubaschk und Peter Wallgram. Von 2014 bis 2018 studierte sie an der Universität Hildesheim den Bachelor of Arts Szenische Künste mit dem Schwerpunkt Theater und Kulturwissenschaften. Während des Studiums war sie als Performerin in kollektiven Produktionen beteiligt, beispielsweise in der Produktion „00:00:10", gemeinsam mit Sophie
Krause und Berit Wilschnack, arbeitete für studentische Festivals wie das „State 9“ oder „transeuropa fluid“ und sammelte Erfahrungen im Bereich Theater für junges Publikum. Sie war 2015 Teilnehmerin der Jungen Regie bei den „shortacts“ am Piccolo Theater Cottbus und 2017 Praktikantin im Festivalbüro des internationalen Festivals für junges Publikum „Starke Stücke“ in Frankfurt am Main. Seit Oktober 2018 lebt sie in Frankfurt am Main und studiert den Masterstudiengang Dramaturgie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Neben dem Studium arbeitet sie als Projektassistenz für das Festival „Starke Stücke“ und
als freie Theaterpädagogin. Sie leitet Workshops in Schulen und Kitas der Region, darunter beispielsweise an der Edith-Stein-Schule Offenbach, der IGS Herder Frankfurt am Main, der Villa-Racker-Acker Kronberg im Taunus oder in verschiedenen Projekten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. 2019 war sie als Dramaturgie- und Produktionsassistentin bei dem Projekt „(das) heim“ des Performance- Labels „profikollektion“ (Katja Kämmerer und Jan Deck) beteiligt. Sie plant, ihr Masterstudium in Frankfurt abzuschließen und parallel weiterhin als Dramaturgin, Theaterpädagogin und freie Theatermacherin in der Region aktiv zu sein.
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Helena Felsmann (*1995 in Frankfurt am Main)
BA Kunst, Medien, Kulturelle Bildung
Derzeit studiert Helena Kunst-Medien-Kulturelle Bildung, Kunstgeschichte und Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt am Main. Im Rahmen des Faches Kunst-Medien-Kulturelle Bildung ist sie mit künstlerischen Arbeitsprozessen und dem Erstellen von Werkkonzepten vertraut. Auf Grund ihres besonderen Interesses an plastischen Arbeiten strebt Helena das Absolvieren der Hauptklasse Plastik an. Zudem hat sie viel Erfahrung im Bereich der Malerei. Darüber hinaus organisiert sie im Rahmen einer studentischen Initiative Aktzeichen am Institut der Kunstpädagogik. Neben ihrem Studium vertiefte Helena in ihrer Beschäftigung in der Galerie Heike Strelow in Frankfurt ihr Verständnis für die Wirkung und Aussagekraft von Bild- und Formsprachen auf Betrachter*innen, was sich auch im Hinblick auf eigene künstlerische Arbeiten im Bereich Theater, insbesondere Bühnenbild als nützlich erwies. „Wir vermieten nur an seriöse Mieter(AT)“ wird ihr erstes freies Theaterprojekt bilden, in dem sie als Bühnenbildnerin ihre Fähigkeiten im Bereich der Plastik und Malerei einfließen lassen wird.

Von Lisa Horvath - Sara Trawöger - Eng Kai Er (Kai) - Ana Clara Montenegro - Marina Grün
Mimesis is not mere representation; it is an adaptive skill. It makes us interact with the world via acculturation, affinity and reciprocity. It creates things, sensorially and emotionally. But its way of creation presents an alternative to the genius, who creates from scratch and still it does not merely copy. It creates new worlds by drawing from the old ones – by approximating the other, in recognition through imitation. Mimicreatures uses this idea as basis for its development:
A feeling is reflected in a text
The text is reflected in a mask
The mask is reflected in a dance
The dance is reflected in a song
This process is based on a silent imitation of the other, on an adjustment to the counterpart that doesn’t reduce a thing to its meaning but tries to capture its essence in a game of Chinese Whispers. Masks are the symbol for imitation through disguise, they mix wo*man and beast, god and inanimate object. They protect the self in a physiological and in a psychological sense, by creating a barrier between ourselves and a potentially dangerous outside or inside world. They shut away what might harm us.
Our masks do the opposite. They turn the inner state of feelings and affections outside, they are translated into beings themselves. These creatures of the inside become our companions. By letting them out and giving them material existence, they lead us inside where it’s safe and warm. They are the other that is myself.
Mimicreatures will be shown as a work-in-progress-video of about 10 minutes.
We are happy to receive your feedback and questions after the screening.
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Concept/ Masks / Video:
Lisa Horvath studied Stage and Costume Design at the University of Music and Performing Arts in Graz. Since 2017 she takes part in the MA program of Applied Theater-Science in Gießen. She collaborated with independent artists also producing her own theater performances and worked for theatres such as Staatstheater Augsburg (D), Next Liberty Graz (A), Theater an der Rott (D) or Landestheater NiederÖsterreich (A). 2015 she was awarded with the Outstanding Artist Award by the Federal Ministry of Culture, Austria for her stage design of „A Midsummernightsdream - a deconstruction“. Her own production „Final Season“ was shown at various festivals and is supported by In Situ - european network for art in public space.
Her special interest lies in playful and changeable spaces with interactive elements. In the field of fine arts, she also works with installations and photography, always enjoying blurring the borders of the genres. - For more see: www.lisahorvath.at
Musik:
Sara Trawöger hat 2015 den Bachelorstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien absolviert und studiert nun im Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und im Master Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz. Sie ist Drummerin der Band “La Sabotage”, die ihr Debütalbum FEST auf dem Wiener Label „Fettkakao“ veröffentlicht haben. Seit 2019 tritt sie mit ihrem elektronischen Soloprojekt „Abrupt“ auf.
Dance:
Eng Kai Er (Kai) was born in 1984 in Singapore. She danced Chinese Dance, practised figure skating, fell in love with both; went to the UK to study Natural Sciences (Biology) for 3 years, went to Sweden to study Infection Biology for 5 years, then went back to Singapore and tried to professionalize as an artist for 6 years. She regards her studies in Biology as a youthful accident and a waste of time. Now, she is in Germany (since October 2019), studying Choreography and Performance, at Justus Liebig University of Giessen. With this, she feels that she is finally studying something she is interested in. Kai works both alone and in small groups. Her work is funny, personal, gentle. For more see www.kaifishfish.tumblr.com/.
Ana Clara Montenegro works with dance in collaboration with different fields such as theater, performance art, urban interventions and film. In 2019, she released her first video-dance piece: POR AMOR O PREÇO É OUTRO. She was a member of 16 Mulheres e ½, a collective in Sao Paulo that researches dance as a political statement and provoques movement in the studio as well as in the streets. As a performer, she worked with different artists and choreographers such as Paula Rosolem, Jan Deck, Daniel Schauf, Rene Alejandro Hurai Mateus, Alice Nogueira, Maristela Estrela and Luciana Schwinden. As a pedagogue, Ana Clara teaches contemporary techniques and improvisation in Giessen and Frankfurt. In 2020, she co-leaded the workshop A non-antropocentric body: to become an object, an animal, an alien or any other possibility with Alice Nogueira in the Centro Cultural São Paulo - CCSP, in Brazil. Since 2019, she takes part in the MA program in Choreography and Performance in the University of Giessen in Germany. Ana Clara also holds a BA in Social Communication and a diploma in Scenic Arts.

von Alyssa Tessari - Maíra Wiener - Will Luke
Off-track" is an online mixed-media performance that experiments with the concept of "lost in translation": from words having lost or lacking the full subtlety of meaning or significance when translated from the original language to another, which happens especially when done literally. It departs from the untranslatable Brazilian word "saudade", and further applies the impossibility of communication to the translation of theater from analog to digital and from the physical stage to a screen, leading the participants through different modes of digital togetherness using more than one app. Weird space-and-time relations pose as potentiality for an initial "big bang" of ideas, some of which will turn out to be interesting technological experiences and others brain farts. What is it that inevitably gets lost? Which new potentialities and sensibilities are there to be discovered in this experimental setting?
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Alyssa Tessari de Almeida has a Bachelor and Teaching degree in Theatre from Universidade do Estado de Santa Catarina in Florianópolis. She currently works as producer and actress in the Burlesque Theater group NO HAY BANDA and as independent cultural producer in the city of Florianópolis, such as presently production assistant to Santa Catarina's diversity film festival “III TRANSFORMA”.
Maíra Wiener is a dramaturge and cultural manager, with a network of collaborations in Florianópolis, Frankfurt, Gent and Brussels. She graduated with a Bachelor and Teaching degree in Theatre from Universidade do Estado de Santa Catarina in Florianópolis and is currently enrolled in the Master program Comparative Dramaturgy and Performance Research at Goethe University.
Will Luke is a musician, songwriter, singer and composer. Having worked mostly on projects for other artists, he has recently self-published his first solo album, composed, produced and mixed by himself, to be found on Spotify and other channels. He is currently enrolled in the Bachelors in Musicology at Goethe University.

von Alice Nogueira - Ana Clara Montenegro
This is a personal project an artistic project to deal with the meaning of failure on stage in our contemporary society. We investigate understand try to understand this word, FAILURE, in our personal experiences in an individual and social context. At some point we got lost. We could not manage it. We decided to blame to invent someone else
…
A machine was created to represent all the bad things we see in the world all the contradictions we humanity holds. A machine to make provoque failure. And we tried to scape it to find poetry to go against it. We tried to break the machine that we created
...
That was the point when the Pandemic came and we forgot why we were doing this could no longer work. But the failure remained there, just waiting for us. Now we need to reformulate our process to try to do something online that is not boring. And we need a fucking machine
...
This is an experiment. We will try somethings. Chances are: we will fail.
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ALICE NOGUEIRA is a Brazilian theater director, performer and dramaturg based in Germany. Artistic director and dramaturg of the Brazilian Group Coletivo Cronópio since 2005, she wrote and directed the piece Favor beber o leite, senão estraga, twice awarded in Brazil with the funds: Proac Edital de produção e temporada de espetáculo inédito (2014) and Prêmio Zé Renato de incentivo ao teatro (2015). The piece was presented by 5 different spaces, including Oficina Cultural Oswald de Andrade and Centro Cultural São Paulo. It was also showed in different cities as part of the project SESI Viagem Teatral. Also with Coletivo Cronópio she wrote and directed (instruções para compor uma peça) - Se for viver, leia antes, which was the Coletivo’s first piece and was presented by 5 theaters in the city of Sao Paulo. In 2019 she took part in Unlimited Bodies, a seven days performative experiment that took place in the Performa Festival in New York. The performance was idealized by Dimitri Chamblas and Sigrid Pawelke. During the year of 2015 she worked in partnership with the young theater group P14 Ju- gendtheater der Volksbuhne in Berlim as part of her Master Dissertation. She also accompanied the rehearsals for the play „Baumeister Solness” (Henrik Ibsen) from Frank Castorf at the same theater during this period. As a pedagog she worked at the Escola Livre de Teatro de Santo Andre, teaching Perfor- mance Studies and Theater for Beginners. She also taught Performative Theater and ori- entated postgraduate students from the Master in Theater Direction at at Celia Helena Center of Arts, in Sao Paulo. Currently, Alice takes part in the MA program Angewandte Theaterwissenschaft in the Jus- tus-Liebig-UniversitÄt Gießen. She also holds a Master Degree in Theater from the University of São Paulo (orientation by Luis Fernando Ramos) and a BA in Theater Direction.
ANA CLARA MONTENEGRO is a Brazilian a dance artist, performer and pedagogue. She has worked with dance in collaboration with different fields such as theatre, perfor- mance art, urban interventions and film. In 2019, she released her first video-dance piece: POR AMOR O PREÇO É OUTRO. She was a member of 16 Mulheres e 1⁄2, a collective in Sao Paulo that researches dance as a political statement and provoques movement in the studio as well as in the streets. As a performer, she worked with different artists and choreographers such as Paula Rosolem, Jan Deck, Daniel Schauf, Rene Alejandro Hurai Mateus, Alice Nogueira, Maris- tela Estrela and Luciana Schwinden. As a pedagogue, Ana Clara teaches contemporary techniques and improvisation in Giessen and Frankfurt. In 2020, she co-leaded the workshop A non-antropocentric body: to become an object, an animal, an alien or any other possibility with Alice Nogueira in the Centro Cultural São Paulo - CCSP, in Brazil. Since 2019, she takes part in the MA program in Choreography and Performance in the University of Giessen in Germany. Ana Clara also holds a BA in Social Communication and a diploma in Scenic Arts.

von Felix Falczyk - Johanna Herschel
The performance 'Reanimation' is trained with dummies.
Dummies are used to simulate situations, that occur in life only as emergencies.
Here, dummies simulate a gathering of a group of people.
Felix Falczyk (*1993) and Johanna Herschel (*1992) study Applied Theatre Studies (MA) in Gießen.

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
Radioshow, immer freitags 17 Uhr für vier Wochen
Einsendungen per Mail an jukebox.wilsonstrasse_at_gmail.com

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

VViP is coming back!
From 26th-28th June, each day from 5-8pm, we will meet online in a Zoom conference to share and discuss the in-progress artworks of students of the Hessian Theatre Academy.
Since we are adding a physical component (THE BOX), registration will be possible until 17th June. Keep in mind, BOXES are limited, so register now and don’t miss out!
Registration-link: https://www.eventbrite.de/e/vvip-festival-2-registrierung-107054767692
--
VViP kommt zurück!
Vom 26. bis 28. Juni, täglich von 17 bis 20 Uhr, besprechen wir online in einer Zoom-Konferenz Theaterarbeiten von Studierenden der Hessischen Theaterakademie.
Da wir dem online-Festival eine physische Komponente (THE BOX) hinzufügen, wird die Anmeldung bis spätestens zum 17. Juni möglich sein.
Die Zahl der BOXEN ist leider begrenzt, also meldet Euch schnell unter folgendem Link an: https://www.eventbrite.de/e/vvip-festival-2-registrierung-107054767692
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LINE UP

von Liat Fassberg - Inga Bendukat
Wir befinden uns im Schreiben, der Text ist im Entstehen, die Arbeit ein Versuch, vielleicht sind wir zum Scheitern verurteilt. ‘VaterØLand’ fragt nach der Verknüpfung zwischen zugeschriebener Nationalität und subjektiver Erfahrung von Identität, Zugehörigkeit und Widerstand dagegen. Die Frage nach dem Vaterland wirft immer auch die Frage nach dem eigenen Vater auf. Während wir zu dem eigenen Vater ein zärtliches Gefühl haben können, weckt der Vater als Landesvater, als Patriot in uns das Gefühl eines Widerstandes. Oszillierend zwischen Erinnerungen, Anekdoten und Bildern fragt der Text nach der Möglichkeit von Wissen, Kenntnis und Erzählen durch Subjektivität. Wie lässt sich etwas schreiben, was nicht erinnerbar ist? Welche Erinnerungen gehören zu uns, welche sind immer schon kollektiv, kulturell oder gar national? Wie können wir Heimat ablehnen und gleichzeitig Heimweh empfinden? Inwiefern lässt sich Vaterland ohne Land oder ohne Vater schreiben, denken? Vaterland - Vater - Land = Ø?
Im Rahmen des VVIP Festivals #2 haben wir versucht ein Konzept zu entwickeln, das zum einen auf die uns durch die Corona-Epidemie auferlegte Kontaktsperre reagiert, zum anderen versucht das Gefühl der Vereinzelung und der Auflösung in der Digitalisierung zu überwinden.
Das Projekt vermittelt sich per Post. Der Text ‘VaterØLand’ wird unterteilt in mehrere Postkarten und an die Teilnehmenden verschickt, die diese dann in einer Kette an die anderen Teilnehmenden weiterschicken müssen. Auf diese Weise versuchen für uns analog und nicht digital und dennoch nicht physisch zu begegnen. Der gemeinsam geteilte Raum wird auf Entfernungen gedehnt, die gemeinsam geteilte Zeit auf einzelne Momente zwischen Verschicken, Erhalten, Lesen und Weiterschicken verrückt. Dabei läuft die Ebene des Analogen auch gegen uns, so bindet uns der enge Zeitrahmen an Postadressen in Deutschland, Ozeane ließen sich nur digital überwinden.
Für die Teilnahme bitten wir alle Teilnehmenden sich bis zum 8. Juni 2020 unter der folgenden Emailadresse (leeremengevlp_at_gmail.com) mit ihrer Postadresse anzumelden. Wichtig wäre es, dass sie die Möglichkeit haben, im Zeitraum vom 15.-26. Juni täglich in ihre Postkästen zu gucken und Postkarten per Post oder auch per persönlichen Bringdienst an die anderen Teilnehmenden weiterzuschicken.

Von und mit Hannah Brown - Sara Gröning, Bühnenbild Helena Felsmann
„Wir vermieten nur an seriöse Mieter (AT)“ ist ein szenisches Projekt zum Thema Wohnraum und sie Suche nach diesen. Ausgehend von autobiografischen Anekdoten ihrer gemeinsamen Wohnungssuche auf umkämpften Wohnraum in Frankfurt am Main, ziehen die zwei Performerinnen Schlüsse zur Entwicklung des Zusammenlebens. Im Zentrum der Inszenierung steht das Streben nach einem gemeinsamen Ort des Sich-Niederlassens trotz einer ungewissen Zukunft. Die Performerinnen lesen und imitieren Momente ihrer Suche nach Wohnraum und fragen, wie Lebenskonzepte in Großstädten sich verändern und weiterentwickelt werden. Wie kann mit der steigenden Gentrifizierung, den hohen Mietpreisen und der ungerechten Verteilung des Wohnraumes umgegangen werden?
Guten Tag Frau Gröning,
leider ist das nicht möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Guten Tag,
eine WG gestattet der Eigentümer leider nicht.
Sorry und bG
Sehr geehrte/r Interessent/in,
vielen Dank für Ihr Interesse an der Wohnung. [...]
Voraussetzung für die Wohnung:
- Maximal 3 Personen
- Berufstätigen WG-erlaub (max. 2 Personen)
- Festanstellung: Nettoeinkommen 2.3000€ „Minimum“
--
Hannah Brown (*1995 in Frankfurt am Main)
MA Angewandte Theaterwissenschaft
Nach ihrem Schulabschluss absolvierte Hannah 2014 und 2015 ihre Regieassistenz am Theater Willy Praml in Frankfurt am Main. Dort arbeitete sie unter den Regisseuren Willy Praml, Daniel Schauf und Paul Binnerts. Im Oktober 2015 begann sie ihr Bachelorstudium „Szenische Künste“ mit dem Hauptfach Theater an der Stiftung Universität Hildesheim, welches sie im Sommer 2019 erfolgreich abschloss. Neben ihrem Studium in Hildesheim arbeitete Hannah in verschiedenen freien Theater-Kollektiven. Unter anderem entwickelte sie im Frühjahr 2017 im Kollektiv thrillinge die Performance „sowas wie Heldinnen“. Im Sommer
2018 entstand das Konzept für ihre Inszenierung „H.E.R.“, welche am 29. Juni 2018 Premiere hatte und auf dem „State of the Art 10“ wiederaufgenommen wurde. Innerhalb von studioNaxos wirkte sie bei der „fiktiven Ausstellung - Leia und Luke“ von Maylin Habig und Philipp Scholtysik mit. Durch ihre verschiedenen Arbeiten spezialisierte sie sich auf die Inszenierung von (auto-)biografischen Inhalten. Zudem bildete sich ihr wissenschaftlicher Fokus auf die Rolle der Bühnentechnik und die Figur des ühnentechnikers*der
Bühnentechnikerin innerhalb der Theaterwissenschaft. Sie inszenierte 2019 in ihrer Bachelorarbeit „Dancing in the Dark“ zusammen mit Anne Küper die Biografie des Veranstaltungstechnikers Johannes Liebscher. Neben ihren freien Theaterprojekten wirkte Hannah auch an Theaterfestivals wie dem "SCHREDDER 2017“ und dem „transeuropa fluid“ mit. Von Januar bis Oktober 2019 war Hannah Teil des Leitungsteam des studentischen Festivals „State 11“, welches vom 16. - 19.10.2019 in Hildesheim stattfand. Seit dem Wintersemester 2019/20 studiert Hannah nun den Master der „Angewandten Theaterwissenschaft“ an der Justus Liebig Universität in Giessen. Das Projekt „Wir vermieten nur an seriöse Mieter (AT)“ bildet ihr Debüt als freie Theatermacherin in Frankfurt am Main.
--
Sara Gröning (*1995 in Mönchengladbach-Rheydt)
MA Dramaturgie
Nach dem Abitur 2013 arbeitete sie in der Dramaturgie und als Regiehospitantin am Rheinischen Landestheater Neues und hospitierte dort u.A. bei Ronny Jakubaschk und Peter Wallgram. Von 2014 bis 2018 studierte sie an der Universität Hildesheim den Bachelor of Arts Szenische Künste mit dem Schwerpunkt Theater und Kulturwissenschaften. Während des Studiums war sie als Performerin in kollektiven Produktionen beteiligt, beispielsweise in der Produktion „00:00:10", gemeinsam mit Sophie
Krause und Berit Wilschnack, arbeitete für studentische Festivals wie das „State 9“ oder „transeuropa fluid“ und sammelte Erfahrungen im Bereich Theater für junges Publikum. Sie war 2015 Teilnehmerin der Jungen Regie bei den „shortacts“ am Piccolo Theater Cottbus und 2017 Praktikantin im Festivalbüro des internationalen Festivals für junges Publikum „Starke Stücke“ in Frankfurt am Main. Seit Oktober 2018 lebt sie in Frankfurt am Main und studiert den Masterstudiengang Dramaturgie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Neben dem Studium arbeitet sie als Projektassistenz für das Festival „Starke Stücke“ und
als freie Theaterpädagogin. Sie leitet Workshops in Schulen und Kitas der Region, darunter beispielsweise an der Edith-Stein-Schule Offenbach, der IGS Herder Frankfurt am Main, der Villa-Racker-Acker Kronberg im Taunus oder in verschiedenen Projekten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. 2019 war sie als Dramaturgie- und Produktionsassistentin bei dem Projekt „(das) heim“ des Performance- Labels „profikollektion“ (Katja Kämmerer und Jan Deck) beteiligt. Sie plant, ihr Masterstudium in Frankfurt abzuschließen und parallel weiterhin als Dramaturgin, Theaterpädagogin und freie Theatermacherin in der Region aktiv zu sein.
--
Helena Felsmann (*1995 in Frankfurt am Main)
BA Kunst, Medien, Kulturelle Bildung
Derzeit studiert Helena Kunst-Medien-Kulturelle Bildung, Kunstgeschichte und Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt am Main. Im Rahmen des Faches Kunst-Medien-Kulturelle Bildung ist sie mit künstlerischen Arbeitsprozessen und dem Erstellen von Werkkonzepten vertraut. Auf Grund ihres besonderen Interesses an plastischen Arbeiten strebt Helena das Absolvieren der Hauptklasse Plastik an. Zudem hat sie viel Erfahrung im Bereich der Malerei. Darüber hinaus organisiert sie im Rahmen einer studentischen Initiative Aktzeichen am Institut der Kunstpädagogik. Neben ihrem Studium vertiefte Helena in ihrer Beschäftigung in der Galerie Heike Strelow in Frankfurt ihr Verständnis für die Wirkung und Aussagekraft von Bild- und Formsprachen auf Betrachter*innen, was sich auch im Hinblick auf eigene künstlerische Arbeiten im Bereich Theater, insbesondere Bühnenbild als nützlich erwies. „Wir vermieten nur an seriöse Mieter(AT)“ wird ihr erstes freies Theaterprojekt bilden, in dem sie als Bühnenbildnerin ihre Fähigkeiten im Bereich der Plastik und Malerei einfließen lassen wird.

Von Lisa Horvath - Sara Trawöger - Eng Kai Er (Kai) - Ana Clara Montenegro - Marina Grün
Mimesis is not mere representation; it is an adaptive skill. It makes us interact with the world via acculturation, affinity and reciprocity. It creates things, sensorially and emotionally. But its way of creation presents an alternative to the genius, who creates from scratch and still it does not merely copy. It creates new worlds by drawing from the old ones – by approximating the other, in recognition through imitation. Mimicreatures uses this idea as basis for its development:
A feeling is reflected in a text
The text is reflected in a mask
The mask is reflected in a dance
The dance is reflected in a song
This process is based on a silent imitation of the other, on an adjustment to the counterpart that doesn’t reduce a thing to its meaning but tries to capture its essence in a game of Chinese Whispers. Masks are the symbol for imitation through disguise, they mix wo*man and beast, god and inanimate object. They protect the self in a physiological and in a psychological sense, by creating a barrier between ourselves and a potentially dangerous outside or inside world. They shut away what might harm us.
Our masks do the opposite. They turn the inner state of feelings and affections outside, they are translated into beings themselves. These creatures of the inside become our companions. By letting them out and giving them material existence, they lead us inside where it’s safe and warm. They are the other that is myself.
Mimicreatures will be shown as a work-in-progress-video of about 10 minutes.
We are happy to receive your feedback and questions after the screening.
--
Concept/ Masks / Video:
Lisa Horvath studied Stage and Costume Design at the University of Music and Performing Arts in Graz. Since 2017 she takes part in the MA program of Applied Theater-Science in Gießen. She collaborated with independent artists also producing her own theater performances and worked for theatres such as Staatstheater Augsburg (D), Next Liberty Graz (A), Theater an der Rott (D) or Landestheater NiederÖsterreich (A). 2015 she was awarded with the Outstanding Artist Award by the Federal Ministry of Culture, Austria for her stage design of „A Midsummernightsdream - a deconstruction“. Her own production „Final Season“ was shown at various festivals and is supported by In Situ - european network for art in public space.
Her special interest lies in playful and changeable spaces with interactive elements. In the field of fine arts, she also works with installations and photography, always enjoying blurring the borders of the genres. - For more see: www.lisahorvath.at
Musik:
Sara Trawöger hat 2015 den Bachelorstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien absolviert und studiert nun im Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und im Master Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz. Sie ist Drummerin der Band “La Sabotage”, die ihr Debütalbum FEST auf dem Wiener Label „Fettkakao“ veröffentlicht haben. Seit 2019 tritt sie mit ihrem elektronischen Soloprojekt „Abrupt“ auf.
Dance:
Eng Kai Er (Kai) was born in 1984 in Singapore. She danced Chinese Dance, practised figure skating, fell in love with both; went to the UK to study Natural Sciences (Biology) for 3 years, went to Sweden to study Infection Biology for 5 years, then went back to Singapore and tried to professionalize as an artist for 6 years. She regards her studies in Biology as a youthful accident and a waste of time. Now, she is in Germany (since October 2019), studying Choreography and Performance, at Justus Liebig University of Giessen. With this, she feels that she is finally studying something she is interested in. Kai works both alone and in small groups. Her work is funny, personal, gentle. For more see www.kaifishfish.tumblr.com/.
Ana Clara Montenegro works with dance in collaboration with different fields such as theater, performance art, urban interventions and film. In 2019, she released her first video-dance piece: POR AMOR O PREÇO É OUTRO. She was a member of 16 Mulheres e ½, a collective in Sao Paulo that researches dance as a political statement and provoques movement in the studio as well as in the streets. As a performer, she worked with different artists and choreographers such as Paula Rosolem, Jan Deck, Daniel Schauf, Rene Alejandro Hurai Mateus, Alice Nogueira, Maristela Estrela and Luciana Schwinden. As a pedagogue, Ana Clara teaches contemporary techniques and improvisation in Giessen and Frankfurt. In 2020, she co-leaded the workshop A non-antropocentric body: to become an object, an animal, an alien or any other possibility with Alice Nogueira in the Centro Cultural São Paulo - CCSP, in Brazil. Since 2019, she takes part in the MA program in Choreography and Performance in the University of Giessen in Germany. Ana Clara also holds a BA in Social Communication and a diploma in Scenic Arts.

von Alyssa Tessari - Maíra Wiener - Will Luke
Off-track" is an online mixed-media performance that experiments with the concept of "lost in translation": from words having lost or lacking the full subtlety of meaning or significance when translated from the original language to another, which happens especially when done literally. It departs from the untranslatable Brazilian word "saudade", and further applies the impossibility of communication to the translation of theater from analog to digital and from the physical stage to a screen, leading the participants through different modes of digital togetherness using more than one app. Weird space-and-time relations pose as potentiality for an initial "big bang" of ideas, some of which will turn out to be interesting technological experiences and others brain farts. What is it that inevitably gets lost? Which new potentialities and sensibilities are there to be discovered in this experimental setting?
--
Alyssa Tessari de Almeida has a Bachelor and Teaching degree in Theatre from Universidade do Estado de Santa Catarina in Florianópolis. She currently works as producer and actress in the Burlesque Theater group NO HAY BANDA and as independent cultural producer in the city of Florianópolis, such as presently production assistant to Santa Catarina's diversity film festival “III TRANSFORMA”.
Maíra Wiener is a dramaturge and cultural manager, with a network of collaborations in Florianópolis, Frankfurt, Gent and Brussels. She graduated with a Bachelor and Teaching degree in Theatre from Universidade do Estado de Santa Catarina in Florianópolis and is currently enrolled in the Master program Comparative Dramaturgy and Performance Research at Goethe University.
Will Luke is a musician, songwriter, singer and composer. Having worked mostly on projects for other artists, he has recently self-published his first solo album, composed, produced and mixed by himself, to be found on Spotify and other channels. He is currently enrolled in the Bachelors in Musicology at Goethe University.

von Alice Nogueira - Ana Clara Montenegro
This is a personal project an artistic project to deal with the meaning of failure on stage in our contemporary society. We investigate understand try to understand this word, FAILURE, in our personal experiences in an individual and social context. At some point we got lost. We could not manage it. We decided to blame to invent someone else
…
A machine was created to represent all the bad things we see in the world all the contradictions we humanity holds. A machine to make provoque failure. And we tried to scape it to find poetry to go against it. We tried to break the machine that we created
...
That was the point when the Pandemic came and we forgot why we were doing this could no longer work. But the failure remained there, just waiting for us. Now we need to reformulate our process to try to do something online that is not boring. And we need a fucking machine
...
This is an experiment. We will try somethings. Chances are: we will fail.
--
ALICE NOGUEIRA is a Brazilian theater director, performer and dramaturg based in Germany. Artistic director and dramaturg of the Brazilian Group Coletivo Cronópio since 2005, she wrote and directed the piece Favor beber o leite, senão estraga, twice awarded in Brazil with the funds: Proac Edital de produção e temporada de espetáculo inédito (2014) and Prêmio Zé Renato de incentivo ao teatro (2015). The piece was presented by 5 different spaces, including Oficina Cultural Oswald de Andrade and Centro Cultural São Paulo. It was also showed in different cities as part of the project SESI Viagem Teatral. Also with Coletivo Cronópio she wrote and directed (instruções para compor uma peça) - Se for viver, leia antes, which was the Coletivo’s first piece and was presented by 5 theaters in the city of Sao Paulo. In 2019 she took part in Unlimited Bodies, a seven days performative experiment that took place in the Performa Festival in New York. The performance was idealized by Dimitri Chamblas and Sigrid Pawelke. During the year of 2015 she worked in partnership with the young theater group P14 Ju- gendtheater der Volksbuhne in Berlim as part of her Master Dissertation. She also accompanied the rehearsals for the play „Baumeister Solness” (Henrik Ibsen) from Frank Castorf at the same theater during this period. As a pedagog she worked at the Escola Livre de Teatro de Santo Andre, teaching Perfor- mance Studies and Theater for Beginners. She also taught Performative Theater and ori- entated postgraduate students from the Master in Theater Direction at at Celia Helena Center of Arts, in Sao Paulo. Currently, Alice takes part in the MA program Angewandte Theaterwissenschaft in the Jus- tus-Liebig-UniversitÄt Gießen. She also holds a Master Degree in Theater from the University of São Paulo (orientation by Luis Fernando Ramos) and a BA in Theater Direction.
ANA CLARA MONTENEGRO is a Brazilian a dance artist, performer and pedagogue. She has worked with dance in collaboration with different fields such as theatre, perfor- mance art, urban interventions and film. In 2019, she released her first video-dance piece: POR AMOR O PREÇO É OUTRO. She was a member of 16 Mulheres e 1⁄2, a collective in Sao Paulo that researches dance as a political statement and provoques movement in the studio as well as in the streets. As a performer, she worked with different artists and choreographers such as Paula Rosolem, Jan Deck, Daniel Schauf, Rene Alejandro Hurai Mateus, Alice Nogueira, Maris- tela Estrela and Luciana Schwinden. As a pedagogue, Ana Clara teaches contemporary techniques and improvisation in Giessen and Frankfurt. In 2020, she co-leaded the workshop A non-antropocentric body: to become an object, an animal, an alien or any other possibility with Alice Nogueira in the Centro Cultural São Paulo - CCSP, in Brazil. Since 2019, she takes part in the MA program in Choreography and Performance in the University of Giessen in Germany. Ana Clara also holds a BA in Social Communication and a diploma in Scenic Arts.

von Felix Falczyk - Johanna Herschel
The performance 'Reanimation' is trained with dummies.
Dummies are used to simulate situations, that occur in life only as emergencies.
Here, dummies simulate a gathering of a group of people.
Felix Falczyk (*1993) and Johanna Herschel (*1992) study Applied Theatre Studies (MA) in Gießen.

VViP is coming back!
From 26th-28th June, each day from 5-8pm, we will meet online in a Zoom conference to share and discuss the in-progress artworks of students of the Hessian Theatre Academy.
Since we are adding a physical component (THE BOX), registration will be possible until 17th June. Keep in mind, BOXES are limited, so register now and don’t miss out!
Registration-link: https://www.eventbrite.de/e/vvip-festival-2-registrierung-107054767692
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VViP kommt zurück!
Vom 26. bis 28. Juni, täglich von 17 bis 20 Uhr, besprechen wir online in einer Zoom-Konferenz Theaterarbeiten von Studierenden der Hessischen Theaterakademie.
Da wir dem online-Festival eine physische Komponente (THE BOX) hinzufügen, wird die Anmeldung bis spätestens zum 17. Juni möglich sein.
Die Zahl der BOXEN ist leider begrenzt, also meldet Euch schnell unter folgendem Link an: https://www.eventbrite.de/e/vvip-festival-2-registrierung-107054767692
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LINE UP

Von und mit Hannah Brown - Sara Gröning, Bühnenbild Helena Felsmann
„Wir vermieten nur an seriöse Mieter (AT)“ ist ein szenisches Projekt zum Thema Wohnraum und sie Suche nach diesen. Ausgehend von autobiografischen Anekdoten ihrer gemeinsamen Wohnungssuche auf umkämpften Wohnraum in Frankfurt am Main, ziehen die zwei Performerinnen Schlüsse zur Entwicklung des Zusammenlebens. Im Zentrum der Inszenierung steht das Streben nach einem gemeinsamen Ort des Sich-Niederlassens trotz einer ungewissen Zukunft. Die Performerinnen lesen und imitieren Momente ihrer Suche nach Wohnraum und fragen, wie Lebenskonzepte in Großstädten sich verändern und weiterentwickelt werden. Wie kann mit der steigenden Gentrifizierung, den hohen Mietpreisen und der ungerechten Verteilung des Wohnraumes umgegangen werden?
Guten Tag Frau Gröning,
leider ist das nicht möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Guten Tag,
eine WG gestattet der Eigentümer leider nicht.
Sorry und bG
Sehr geehrte/r Interessent/in,
vielen Dank für Ihr Interesse an der Wohnung. [...]
Voraussetzung für die Wohnung:
- Maximal 3 Personen
- Berufstätigen WG-erlaub (max. 2 Personen)
- Festanstellung: Nettoeinkommen 2.3000€ „Minimum“
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Hannah Brown (*1995 in Frankfurt am Main)
MA Angewandte Theaterwissenschaft
Nach ihrem Schulabschluss absolvierte Hannah 2014 und 2015 ihre Regieassistenz am Theater Willy Praml in Frankfurt am Main. Dort arbeitete sie unter den Regisseuren Willy Praml, Daniel Schauf und Paul Binnerts. Im Oktober 2015 begann sie ihr Bachelorstudium „Szenische Künste“ mit dem Hauptfach Theater an der Stiftung Universität Hildesheim, welches sie im Sommer 2019 erfolgreich abschloss. Neben ihrem Studium in Hildesheim arbeitete Hannah in verschiedenen freien Theater-Kollektiven. Unter anderem entwickelte sie im Frühjahr 2017 im Kollektiv thrillinge die Performance „sowas wie Heldinnen“. Im Sommer
2018 entstand das Konzept für ihre Inszenierung „H.E.R.“, welche am 29. Juni 2018 Premiere hatte und auf dem „State of the Art 10“ wiederaufgenommen wurde. Innerhalb von studioNaxos wirkte sie bei der „fiktiven Ausstellung - Leia und Luke“ von Maylin Habig und Philipp Scholtysik mit. Durch ihre verschiedenen Arbeiten spezialisierte sie sich auf die Inszenierung von (auto-)biografischen Inhalten. Zudem bildete sich ihr wissenschaftlicher Fokus auf die Rolle der Bühnentechnik und die Figur des ühnentechnikers*der
Bühnentechnikerin innerhalb der Theaterwissenschaft. Sie inszenierte 2019 in ihrer Bachelorarbeit „Dancing in the Dark“ zusammen mit Anne Küper die Biografie des Veranstaltungstechnikers Johannes Liebscher. Neben ihren freien Theaterprojekten wirkte Hannah auch an Theaterfestivals wie dem "SCHREDDER 2017“ und dem „transeuropa fluid“ mit. Von Januar bis Oktober 2019 war Hannah Teil des Leitungsteam des studentischen Festivals „State 11“, welches vom 16. - 19.10.2019 in Hildesheim stattfand. Seit dem Wintersemester 2019/20 studiert Hannah nun den Master der „Angewandten Theaterwissenschaft“ an der Justus Liebig Universität in Giessen. Das Projekt „Wir vermieten nur an seriöse Mieter (AT)“ bildet ihr Debüt als freie Theatermacherin in Frankfurt am Main.
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Sara Gröning (*1995 in Mönchengladbach-Rheydt)
MA Dramaturgie
Nach dem Abitur 2013 arbeitete sie in der Dramaturgie und als Regiehospitantin am Rheinischen Landestheater Neues und hospitierte dort u.A. bei Ronny Jakubaschk und Peter Wallgram. Von 2014 bis 2018 studierte sie an der Universität Hildesheim den Bachelor of Arts Szenische Künste mit dem Schwerpunkt Theater und Kulturwissenschaften. Während des Studiums war sie als Performerin in kollektiven Produktionen beteiligt, beispielsweise in der Produktion „00:00:10", gemeinsam mit Sophie
Krause und Berit Wilschnack, arbeitete für studentische Festivals wie das „State 9“ oder „transeuropa fluid“ und sammelte Erfahrungen im Bereich Theater für junges Publikum. Sie war 2015 Teilnehmerin der Jungen Regie bei den „shortacts“ am Piccolo Theater Cottbus und 2017 Praktikantin im Festivalbüro des internationalen Festivals für junges Publikum „Starke Stücke“ in Frankfurt am Main. Seit Oktober 2018 lebt sie in Frankfurt am Main und studiert den Masterstudiengang Dramaturgie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Neben dem Studium arbeitet sie als Projektassistenz für das Festival „Starke Stücke“ und
als freie Theaterpädagogin. Sie leitet Workshops in Schulen und Kitas der Region, darunter beispielsweise an der Edith-Stein-Schule Offenbach, der IGS Herder Frankfurt am Main, der Villa-Racker-Acker Kronberg im Taunus oder in verschiedenen Projekten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. 2019 war sie als Dramaturgie- und Produktionsassistentin bei dem Projekt „(das) heim“ des Performance- Labels „profikollektion“ (Katja Kämmerer und Jan Deck) beteiligt. Sie plant, ihr Masterstudium in Frankfurt abzuschließen und parallel weiterhin als Dramaturgin, Theaterpädagogin und freie Theatermacherin in der Region aktiv zu sein.
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Helena Felsmann (*1995 in Frankfurt am Main)
BA Kunst, Medien, Kulturelle Bildung
Derzeit studiert Helena Kunst-Medien-Kulturelle Bildung, Kunstgeschichte und Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt am Main. Im Rahmen des Faches Kunst-Medien-Kulturelle Bildung ist sie mit künstlerischen Arbeitsprozessen und dem Erstellen von Werkkonzepten vertraut. Auf Grund ihres besonderen Interesses an plastischen Arbeiten strebt Helena das Absolvieren der Hauptklasse Plastik an. Zudem hat sie viel Erfahrung im Bereich der Malerei. Darüber hinaus organisiert sie im Rahmen einer studentischen Initiative Aktzeichen am Institut der Kunstpädagogik. Neben ihrem Studium vertiefte Helena in ihrer Beschäftigung in der Galerie Heike Strelow in Frankfurt ihr Verständnis für die Wirkung und Aussagekraft von Bild- und Formsprachen auf Betrachter*innen, was sich auch im Hinblick auf eigene künstlerische Arbeiten im Bereich Theater, insbesondere Bühnenbild als nützlich erwies. „Wir vermieten nur an seriöse Mieter(AT)“ wird ihr erstes freies Theaterprojekt bilden, in dem sie als Bühnenbildnerin ihre Fähigkeiten im Bereich der Plastik und Malerei einfließen lassen wird.

Von Lisa Horvath - Sara Trawöger - Eng Kai Er (Kai) - Ana Clara Montenegro - Marina Grün
Mimesis is not mere representation; it is an adaptive skill. It makes us interact with the world via acculturation, affinity and reciprocity. It creates things, sensorially and emotionally. But its way of creation presents an alternative to the genius, who creates from scratch and still it does not merely copy. It creates new worlds by drawing from the old ones – by approximating the other, in recognition through imitation. Mimicreatures uses this idea as basis for its development:
A feeling is reflected in a text
The text is reflected in a mask
The mask is reflected in a dance
The dance is reflected in a song
This process is based on a silent imitation of the other, on an adjustment to the counterpart that doesn’t reduce a thing to its meaning but tries to capture its essence in a game of Chinese Whispers. Masks are the symbol for imitation through disguise, they mix wo*man and beast, god and inanimate object. They protect the self in a physiological and in a psychological sense, by creating a barrier between ourselves and a potentially dangerous outside or inside world. They shut away what might harm us.
Our masks do the opposite. They turn the inner state of feelings and affections outside, they are translated into beings themselves. These creatures of the inside become our companions. By letting them out and giving them material existence, they lead us inside where it’s safe and warm. They are the other that is myself.
Mimicreatures will be shown as a work-in-progress-video of about 10 minutes.
We are happy to receive your feedback and questions after the screening.
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Concept/ Masks / Video:
Lisa Horvath studied Stage and Costume Design at the University of Music and Performing Arts in Graz. Since 2017 she takes part in the MA program of Applied Theater-Science in Gießen. She collaborated with independent artists also producing her own theater performances and worked for theatres such as Staatstheater Augsburg (D), Next Liberty Graz (A), Theater an der Rott (D) or Landestheater NiederÖsterreich (A). 2015 she was awarded with the Outstanding Artist Award by the Federal Ministry of Culture, Austria for her stage design of „A Midsummernightsdream - a deconstruction“. Her own production „Final Season“ was shown at various festivals and is supported by In Situ - european network for art in public space.
Her special interest lies in playful and changeable spaces with interactive elements. In the field of fine arts, she also works with installations and photography, always enjoying blurring the borders of the genres. - For more see: www.lisahorvath.at
Musik:
Sara Trawöger hat 2015 den Bachelorstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien absolviert und studiert nun im Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und im Master Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz. Sie ist Drummerin der Band “La Sabotage”, die ihr Debütalbum FEST auf dem Wiener Label „Fettkakao“ veröffentlicht haben. Seit 2019 tritt sie mit ihrem elektronischen Soloprojekt „Abrupt“ auf.
Dance:
Eng Kai Er (Kai) was born in 1984 in Singapore. She danced Chinese Dance, practised figure skating, fell in love with both; went to the UK to study Natural Sciences (Biology) for 3 years, went to Sweden to study Infection Biology for 5 years, then went back to Singapore and tried to professionalize as an artist for 6 years. She regards her studies in Biology as a youthful accident and a waste of time. Now, she is in Germany (since October 2019), studying Choreography and Performance, at Justus Liebig University of Giessen. With this, she feels that she is finally studying something she is interested in. Kai works both alone and in small groups. Her work is funny, personal, gentle. For more see www.kaifishfish.tumblr.com/.
Ana Clara Montenegro works with dance in collaboration with different fields such as theater, performance art, urban interventions and film. In 2019, she released her first video-dance piece: POR AMOR O PREÇO É OUTRO. She was a member of 16 Mulheres e ½, a collective in Sao Paulo that researches dance as a political statement and provoques movement in the studio as well as in the streets. As a performer, she worked with different artists and choreographers such as Paula Rosolem, Jan Deck, Daniel Schauf, Rene Alejandro Hurai Mateus, Alice Nogueira, Maristela Estrela and Luciana Schwinden. As a pedagogue, Ana Clara teaches contemporary techniques and improvisation in Giessen and Frankfurt. In 2020, she co-leaded the workshop A non-antropocentric body: to become an object, an animal, an alien or any other possibility with Alice Nogueira in the Centro Cultural São Paulo - CCSP, in Brazil. Since 2019, she takes part in the MA program in Choreography and Performance in the University of Giessen in Germany. Ana Clara also holds a BA in Social Communication and a diploma in Scenic Arts.

von Alyssa Tessari - Maíra Wiener - Will Luke
Off-track" is an online mixed-media performance that experiments with the concept of "lost in translation": from words having lost or lacking the full subtlety of meaning or significance when translated from the original language to another, which happens especially when done literally. It departs from the untranslatable Brazilian word "saudade", and further applies the impossibility of communication to the translation of theater from analog to digital and from the physical stage to a screen, leading the participants through different modes of digital togetherness using more than one app. Weird space-and-time relations pose as potentiality for an initial "big bang" of ideas, some of which will turn out to be interesting technological experiences and others brain farts. What is it that inevitably gets lost? Which new potentialities and sensibilities are there to be discovered in this experimental setting?
--
Alyssa Tessari de Almeida has a Bachelor and Teaching degree in Theatre from Universidade do Estado de Santa Catarina in Florianópolis. She currently works as producer and actress in the Burlesque Theater group NO HAY BANDA and as independent cultural producer in the city of Florianópolis, such as presently production assistant to Santa Catarina's diversity film festival “III TRANSFORMA”.
Maíra Wiener is a dramaturge and cultural manager, with a network of collaborations in Florianópolis, Frankfurt, Gent and Brussels. She graduated with a Bachelor and Teaching degree in Theatre from Universidade do Estado de Santa Catarina in Florianópolis and is currently enrolled in the Master program Comparative Dramaturgy and Performance Research at Goethe University.
Will Luke is a musician, songwriter, singer and composer. Having worked mostly on projects for other artists, he has recently self-published his first solo album, composed, produced and mixed by himself, to be found on Spotify and other channels. He is currently enrolled in the Bachelors in Musicology at Goethe University.

von Alice Nogueira - Ana Clara Montenegro
This is a personal project an artistic project to deal with the meaning of failure on stage in our contemporary society. We investigate understand try to understand this word, FAILURE, in our personal experiences in an individual and social context. At some point we got lost. We could not manage it. We decided to blame to invent someone else
…
A machine was created to represent all the bad things we see in the world all the contradictions we humanity holds. A machine to make provoque failure. And we tried to scape it to find poetry to go against it. We tried to break the machine that we created
...
That was the point when the Pandemic came and we forgot why we were doing this could no longer work. But the failure remained there, just waiting for us. Now we need to reformulate our process to try to do something online that is not boring. And we need a fucking machine
...
This is an experiment. We will try somethings. Chances are: we will fail.
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ALICE NOGUEIRA is a Brazilian theater director, performer and dramaturg based in Germany. Artistic director and dramaturg of the Brazilian Group Coletivo Cronópio since 2005, she wrote and directed the piece Favor beber o leite, senão estraga, twice awarded in Brazil with the funds: Proac Edital de produção e temporada de espetáculo inédito (2014) and Prêmio Zé Renato de incentivo ao teatro (2015). The piece was presented by 5 different spaces, including Oficina Cultural Oswald de Andrade and Centro Cultural São Paulo. It was also showed in different cities as part of the project SESI Viagem Teatral. Also with Coletivo Cronópio she wrote and directed (instruções para compor uma peça) - Se for viver, leia antes, which was the Coletivo’s first piece and was presented by 5 theaters in the city of Sao Paulo. In 2019 she took part in Unlimited Bodies, a seven days performative experiment that took place in the Performa Festival in New York. The performance was idealized by Dimitri Chamblas and Sigrid Pawelke. During the year of 2015 she worked in partnership with the young theater group P14 Ju- gendtheater der Volksbuhne in Berlim as part of her Master Dissertation. She also accompanied the rehearsals for the play „Baumeister Solness” (Henrik Ibsen) from Frank Castorf at the same theater during this period. As a pedagog she worked at the Escola Livre de Teatro de Santo Andre, teaching Perfor- mance Studies and Theater for Beginners. She also taught Performative Theater and ori- entated postgraduate students from the Master in Theater Direction at at Celia Helena Center of Arts, in Sao Paulo. Currently, Alice takes part in the MA program Angewandte Theaterwissenschaft in the Jus- tus-Liebig-UniversitÄt Gießen. She also holds a Master Degree in Theater from the University of São Paulo (orientation by Luis Fernando Ramos) and a BA in Theater Direction.
ANA CLARA MONTENEGRO is a Brazilian a dance artist, performer and pedagogue. She has worked with dance in collaboration with different fields such as theatre, perfor- mance art, urban interventions and film. In 2019, she released her first video-dance piece: POR AMOR O PREÇO É OUTRO. She was a member of 16 Mulheres e 1⁄2, a collective in Sao Paulo that researches dance as a political statement and provoques movement in the studio as well as in the streets. As a performer, she worked with different artists and choreographers such as Paula Rosolem, Jan Deck, Daniel Schauf, Rene Alejandro Hurai Mateus, Alice Nogueira, Maris- tela Estrela and Luciana Schwinden. As a pedagogue, Ana Clara teaches contemporary techniques and improvisation in Giessen and Frankfurt. In 2020, she co-leaded the workshop A non-antropocentric body: to become an object, an animal, an alien or any other possibility with Alice Nogueira in the Centro Cultural São Paulo - CCSP, in Brazil. Since 2019, she takes part in the MA program in Choreography and Performance in the University of Giessen in Germany. Ana Clara also holds a BA in Social Communication and a diploma in Scenic Arts.

von Felix Falczyk - Johanna Herschel
The performance 'Reanimation' is trained with dummies.
Dummies are used to simulate situations, that occur in life only as emergencies.
Here, dummies simulate a gathering of a group of people.
Felix Falczyk (*1993) and Johanna Herschel (*1992) study Applied Theatre Studies (MA) in Gießen.

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
am 7. Mai mit:
(mixed languages)
am 14. Mai mit:
am 21. Mai mit:
(mixed languages)
am 28. Mai mit:
am 4. Juni mit:
am 18. Juni mit:
am 28. Juni mit:

Podcast im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
Diese Woche startet der Gerichtsprozess um den Mord an Walter Lübcke, der vor über einem Jahr von einem Rechtsextremisten mit einem Kopfschuss hingerichtet wurde. Arthur Romanowski widmet sich am Montagabend dem Thema der Gerichtsbarkeit.

Live-Gaming-Theater auf twitch.tv

Tanzprojekt von Lysimachia Nummularia - Glochoma Heteracea - Salvia Farinacea - Merthe Wulf - Salvia Splendens - Veronica Chamaedrys - Libellula Depressa - Bellis Perennis - Rodrigo Andreolli - Curcuma Longa - Helianthus Annuus - Zea Mays - Patrick Faurot - Trigonella Foenum-graecum - Trifolium Pratense - Solanum Tuberosum - Datura Stramonium - Levin Eichert - Rumex Acetosa - Papaver Somniferum - Sinapis Alba - Buteo Buteo - Phaseolus Coccineus - Cucurbita Moschata - Ricinus Communis - Et Cetera
Der x-jungle wächst.
(1.4.2020 - 31.3.2021)

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.



Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

im Livestream der Onlineplattform Wilsonstrasse.FM
Radioshow, immer freitags 17 Uhr für vier Wochen
Einsendungen per Mail an jukebox.wilsonstrasse_at_gmail.com

live via play_HfMDK
FR 3. Juli 19.30 bis 20.30 Uhr/PROGRAMM_1
DIS__TANZ heißt das Motto des Tanzmarathons 2020 – in Ausdruck und Ergebnis passend zu den vergangenen zwölf Wochen unserer Tanzabteilung.
So werden die Zuschauer im „grand finale“ unseres Studiengangs BAtanz die Live-Präsentationen in diesem Jahr online erleben: In DIS__TANZ_Live sehen Sie drei Stücke, die während der Corona Krise im Online-Unterricht entstanden sind:
- eine Arbeit von Kaya Kolodziejczyk mit dem 1. Studienjahr,
- „Steps of dance #1“ von Cyril Baldy mit dem 2. Studienjahr und
- „Paganini“ von Regina van Berkel mit dem 3. Studienjahr.
Außerdem auf dem Programm: neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp, zwei pre-Corona Stücke von Emanuel Gat und Tanja Liedtke sowie studentische Eigenarbeiten.
__
SA 4. Juli 21 bis 22 Uhr/PROGRAMM_2
DIS__TANZ heißt das Motto des Tanzmarathons 2020 – in Ausdruck und Ergebnis passend zu den vergangenen zwölf Wochen unserer Tanzabteilung.
So werden die Zuschauer im „grand finale“ unseres Studiengangs BAtanz die Live-Präsentationen in diesem Jahr online erleben: In DIS__TANZ_Live sehen Sie drei Stücke, die während der Corona Krise im Online-Unterricht entstanden sind:
- eine Arbeit von Kaya Kolodziejczyk mit dem 1. Studienjahr,
- „Steps of dance #1“ von Cyril Baldy mit dem 2. Studienjahr und
- „Paganini“ von Regina van Berkel mit dem 3. Studienjahr.
Außerdem auf dem Programm: neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp, zwei pre-Corona Stücke von Emanuel Gat und Tanja Liedtke sowie studentische Eigenarbeiten.
Darüber hinaus haben die Zuschauer die Möglichkeit – im Vorfeld, quasi als "warmup" vor bzw. als "cooldown" nach dem Tanzmarathon – drei Videocollagen anzusehen. Diese sind Resultat von und Einblick in zehn Wochen Online-Teaching. Immerhin hat die Tanzabteilung als eine der ersten innerhalb der Hochschule ihren Unterricht ins Internet verlagert. Neben den gemeinsamen virtuellen Trainings haben die Studierenden einzelne Aufgabenstellungen per Video aus ihrem „Homeoffice“ beantwortet. Mit den drei Collagen demonstrieren die jungen Tänzerinnen und Tänzer Kreativität und Bewegung auf engem Raum – aber hohem Niveau!
Ganz gleich ob live oder online – die jungen Tänzerinnen & Tänzer werden auch in diesem Jahr mit ihrem künstlerischen Ausdrucksvermögen und ihrer Bewegungsfreude überzeugen und begeistern … Lassen Sie sich anstecken … auch per Stream ...
DIS_TANZ Online Programm
CO/VIDEO PRODUCTION FLUXUS SCORES
https://www.youtube.com/watch?v=Q1wWE5aaRU8
CO/VIDEO PRODUCTION dance & text/song
https://www.youtube.com/watch?v=_CvAmi5mgLE&t=10s
CO/VID COMPOSITION CORONALE KOMPOSITION
https://www.youtube.com/watch?v=ea3WPbEmaJA

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

live via play_HfMDK
FR 3. Juli 19.30 bis 20.30 Uhr/PROGRAMM_1
DIS__TANZ heißt das Motto des Tanzmarathons 2020 – in Ausdruck und Ergebnis passend zu den vergangenen zwölf Wochen unserer Tanzabteilung.
So werden die Zuschauer im „grand finale“ unseres Studiengangs BAtanz die Live-Präsentationen in diesem Jahr online erleben: In DIS__TANZ_Live sehen Sie drei Stücke, die während der Corona Krise im Online-Unterricht entstanden sind:
- eine Arbeit von Kaya Kolodziejczyk mit dem 1. Studienjahr,
- „Steps of dance #1“ von Cyril Baldy mit dem 2. Studienjahr und
- „Paganini“ von Regina van Berkel mit dem 3. Studienjahr.
Außerdem auf dem Programm: neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp, zwei pre-Corona Stücke von Emanuel Gat und Tanja Liedtke sowie studentische Eigenarbeiten.
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SA 4. Juli 21 bis 22 Uhr/PROGRAMM_2
DIS__TANZ heißt das Motto des Tanzmarathons 2020 – in Ausdruck und Ergebnis passend zu den vergangenen zwölf Wochen unserer Tanzabteilung.
So werden die Zuschauer im „grand finale“ unseres Studiengangs BAtanz die Live-Präsentationen in diesem Jahr online erleben: In DIS__TANZ_Live sehen Sie drei Stücke, die während der Corona Krise im Online-Unterricht entstanden sind:
- eine Arbeit von Kaya Kolodziejczyk mit dem 1. Studienjahr,
- „Steps of dance #1“ von Cyril Baldy mit dem 2. Studienjahr und
- „Paganini“ von Regina van Berkel mit dem 3. Studienjahr.
Außerdem auf dem Programm: neue Choreographien von Jean-Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp, zwei pre-Corona Stücke von Emanuel Gat und Tanja Liedtke sowie studentische Eigenarbeiten.
Darüber hinaus haben die Zuschauer die Möglichkeit – im Vorfeld, quasi als "warmup" vor bzw. als "cooldown" nach dem Tanzmarathon – drei Videocollagen anzusehen. Diese sind Resultat von und Einblick in zehn Wochen Online-Teaching. Immerhin hat die Tanzabteilung als eine der ersten innerhalb der Hochschule ihren Unterricht ins Internet verlagert. Neben den gemeinsamen virtuellen Trainings haben die Studierenden einzelne Aufgabenstellungen per Video aus ihrem „Homeoffice“ beantwortet. Mit den drei Collagen demonstrieren die jungen Tänzerinnen und Tänzer Kreativität und Bewegung auf engem Raum – aber hohem Niveau!
Ganz gleich ob live oder online – die jungen Tänzerinnen & Tänzer werden auch in diesem Jahr mit ihrem künstlerischen Ausdrucksvermögen und ihrer Bewegungsfreude überzeugen und begeistern … Lassen Sie sich anstecken … auch per Stream ...
DIS_TANZ Online Programm
CO/VIDEO PRODUCTION FLUXUS SCORES
https://www.youtube.com/watch?v=Q1wWE5aaRU8
CO/VIDEO PRODUCTION dance & text/song
https://www.youtube.com/watch?v=_CvAmi5mgLE&t=10s
CO/VID COMPOSITION CORONALE KOMPOSITION
https://www.youtube.com/watch?v=ea3WPbEmaJA

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.


Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.

Teilnehmer_innen
Viviane Niebling, Sabrina Bock, Chengtian Luo, Kathrin Baumgartner, Jihyun Choi, Zarah Annabelle Scheiderer, Nadine Wagner, Hannah von Eiff, Emerson Martus, Tessa Bode, Michael Schmidtmann (Bühnenbild/Szenischer Raum)
Orte
Apotheke zum Löwen, Schuh Pauthner, Jeans Express, Koffer Roth, KP Ochs (Bieberer Str.), Schwanen Apotheke, Passage Walter, KP Ochs (Berliner Str.), Briefmarken Nickl, Komm Center
Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen. In Kooperation mit der Stadt Offenbach beteiligt sich die HfG mit der Schaufenster-Ausstellung an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain.
Zu sehen sein wird die Ausstellung in den Schaufenstern verschiedener Offenbacher Geschäfte zwischen Marktplatz, Frankfurter Straße und KOMM Center. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kleidung, Freiheit, Identität im öffentlichen Raum ist zugleich eine Intervention in bestehende Zusammenhänge, denn: Das Schaufenster wird zur Projektionsfläche für künstlerische Inszenierungen in Beziehung zur Wirklichkeit. Gerade in Zeiten des sogenannten »Social Distancing« kommt der räumlichen Trennung von Subjekt und Objekt eine besondere Bedeutung zu.



Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski
Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes
Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico
Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski
Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes
Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico
Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski
Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes
Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico
Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski
Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes
Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico
Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski
Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes
Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico
Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

Eine performative Suche von Anne Kapsner und Charlotte Mednansky
I know it sounds absurd, but please tell me who I am.
Ende 20 setzt die große Desillusionierung ein; die Träume und Vorstellungen der Kindheit und Jugend haben sich nur teilweise erfüllt, die rosa Brille ist zerbrochen. Wer bin ich und was will ich? Alle wissen über alles Mögliche genau Bescheid, sind Dating-Profis, doch wie ging´s danach nochmal weiter? Wie treffen wir Entscheidungen in einer Zeit, in der ALLES möglich scheint? Gilt doch wieder ALL YOU NEED IS LOVE?
In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit begeben sich die Münchner Künstlerinnen Anne Kapsner und Charlotte Mednansky auf eine Suche nach eigenen Worten für die Liebe, essen sich durch ein Buffet aus Erinnerungen, Gefühlen, Torten und Butterbroten, Facts und Fiktionen. Sie nehmen das Publikum mit in einen Reigen aus alten und neuen Rollenbildern, autobiographischem Material und herzerwärmenden Songs
Von + Mit: Anne Kapsner, Charlotte Mednansky / Ausstattung: Sophie Tautorus / Licht + Klangregie: Martine Rojina / Mentoring: Friederike Thielmann, Bernhard Siebert

von und mit Sahar Rezaei
Text und Regie: Sahar Rezaei (Regie, HfMDK)
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm: Mareike Wehrmann
Musik: Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen (Komposition: Richard Milling, Flöte I: Mutsumi Ito, Flöte II: Claudia Warth)
Gesang: Alina Hupperz (Gesang, HfMDK)
Video: Samuel Simon
Bühnenbildassistenz: Rahwa Oryon
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab erforderlich: britta.scherer_at_hfmdk-frankfurt.de
„Die Chronistin welche die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte
Ein paar Jahre später, während meines Studiums, fährt mein Vater nach seiner Heimatstadt zu seinem Elternhaus und bringt ein paar Fotos von seiner Kindheit und seiner Mutter mit. Ich gucke mir begeistert die Fotos an. Da finde ich ein paar Fotos darin, auf denen die Anwesenden keiner von uns, noch mein Vater kennt.
Kurz vor ihrem Geburtstag schaut Sahar Rezaei auf die letzten dreißig Jahre zurück: Die Wiederholung der eigenen Geschichte entwickelt sich zur Frage, was unsere persönliche Geschichte überhaupt ist. Wie sind wir mit den politischen und sozialen Ereignissen verbunden, die einwandfrei stattgefunden zu haben scheinen? Und wer hat die Deutungshoheit, über das, was oder was nicht geschehen ist? Von Iran, über Prag nach Frankfurt sind wir Zeug*innen der Suche nach einer eigenen Form die Vergangenheit erzählen zu können. Inmitten eines kaleidoskopischen Archivs entsteht Geschichte immerzu neu. Verspricht die sich mit der Gegenwart ständig verändernde Vergangenheit auch eine Zukunft, die wir nicht kennen, die zukünftig bleiben wird und über unsere Vorstellungskraft hinaus geht?
In Deutsch.

Text: Jan Koslowski & Leonie Hahn
Dramaturgie: Leonie Hahn
Regie: Jan Koslowski
Kostüm: Marilena Büld, Bühne: Lukas Kesler, Maske: Rama Al Rached, Ausstattungsassistenz: Leander Kreissl, Regieassistenz: Colette Schäfer, Dramaturgieassistenz: Leander Dörr, Produktionsassistenz: Justin Franklin-Stokes
Mit: Brigitte Cuvelier, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Max Koch, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico
Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

Eine performative Suche von Anne Kapsner und Charlotte Mednansky
I know it sounds absurd, but please tell me who I am.
Ende 20 setzt die große Desillusionierung ein; die Träume und Vorstellungen der Kindheit und Jugend haben sich nur teilweise erfüllt, die rosa Brille ist zerbrochen. Wer bin ich und was will ich? Alle wissen über alles Mögliche genau Bescheid, sind Dating-Profis, doch wie ging´s danach nochmal weiter? Wie treffen wir Entscheidungen in einer Zeit, in der ALLES möglich scheint? Gilt doch wieder ALL YOU NEED IS LOVE?
In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit begeben sich die Münchner Künstlerinnen Anne Kapsner und Charlotte Mednansky auf eine Suche nach eigenen Worten für die Liebe, essen sich durch ein Buffet aus Erinnerungen, Gefühlen, Torten und Butterbroten, Facts und Fiktionen. Sie nehmen das Publikum mit in einen Reigen aus alten und neuen Rollenbildern, autobiographischem Material und herzerwärmenden Songs
Von + Mit: Anne Kapsner, Charlotte Mednansky / Ausstattung: Sophie Tautorus / Licht + Klangregie: Martine Rojina / Mentoring: Friederike Thielmann, Bernhard Siebert

von und mit Sahar Rezaei
Text und Regie: Sahar Rezaei (Regie, HfMDK)
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm: Mareike Wehrmann
Musik: Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen (Komposition: Richard Milling, Flöte I: Mutsumi Ito, Flöte II: Claudia Warth)
Gesang: Alina Hupperz (Gesang, HfMDK)
Video: Samuel Simon
Bühnenbildassistenz: Rahwa Oryon
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab erforderlich: britta.scherer_at_hfmdk-frankfurt.de
„Die Chronistin welche die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte
Ein paar Jahre später, während meines Studiums, fährt mein Vater nach seiner Heimatstadt zu seinem Elternhaus und bringt ein paar Fotos von seiner Kindheit und seiner Mutter mit. Ich gucke mir begeistert die Fotos an. Da finde ich ein paar Fotos darin, auf denen die Anwesenden keiner von uns, noch mein Vater kennt.
Kurz vor ihrem Geburtstag schaut Sahar Rezaei auf die letzten dreißig Jahre zurück: Die Wiederholung der eigenen Geschichte entwickelt sich zur Frage, was unsere persönliche Geschichte überhaupt ist. Wie sind wir mit den politischen und sozialen Ereignissen verbunden, die einwandfrei stattgefunden zu haben scheinen? Und wer hat die Deutungshoheit, über das, was oder was nicht geschehen ist? Von Iran, über Prag nach Frankfurt sind wir Zeug*innen der Suche nach einer eigenen Form die Vergangenheit erzählen zu können. Inmitten eines kaleidoskopischen Archivs entsteht Geschichte immerzu neu. Verspricht die sich mit der Gegenwart ständig verändernde Vergangenheit auch eine Zukunft, die wir nicht kennen, die zukünftig bleiben wird und über unsere Vorstellungskraft hinaus geht?
In Deutsch.

Eine performative Suche von Anne Kapsner und Charlotte Mednansky
I know it sounds absurd, but please tell me who I am.
Ende 20 setzt die große Desillusionierung ein; die Träume und Vorstellungen der Kindheit und Jugend haben sich nur teilweise erfüllt, die rosa Brille ist zerbrochen. Wer bin ich und was will ich? Alle wissen über alles Mögliche genau Bescheid, sind Dating-Profis, doch wie ging´s danach nochmal weiter? Wie treffen wir Entscheidungen in einer Zeit, in der ALLES möglich scheint? Gilt doch wieder ALL YOU NEED IS LOVE?
In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit begeben sich die Münchner Künstlerinnen Anne Kapsner und Charlotte Mednansky auf eine Suche nach eigenen Worten für die Liebe, essen sich durch ein Buffet aus Erinnerungen, Gefühlen, Torten und Butterbroten, Facts und Fiktionen. Sie nehmen das Publikum mit in einen Reigen aus alten und neuen Rollenbildern, autobiographischem Material und herzerwärmenden Songs
Von + Mit: Anne Kapsner, Charlotte Mednansky / Ausstattung: Sophie Tautorus / Licht + Klangregie: Martine Rojina / Mentoring: Friederike Thielmann, Bernhard Siebert

von und mit Sahar Rezaei
Text und Regie: Sahar Rezaei (Regie, HfMDK)
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm: Mareike Wehrmann
Musik: Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen (Komposition: Richard Milling, Flöte I: Mutsumi Ito, Flöte II: Claudia Warth)
Gesang: Alina Hupperz (Gesang, HfMDK)
Video: Samuel Simon
Bühnenbildassistenz: Rahwa Oryon
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab erforderlich: britta.scherer_at_hfmdk-frankfurt.de
„Die Chronistin welche die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte
Ein paar Jahre später, während meines Studiums, fährt mein Vater nach seiner Heimatstadt zu seinem Elternhaus und bringt ein paar Fotos von seiner Kindheit und seiner Mutter mit. Ich gucke mir begeistert die Fotos an. Da finde ich ein paar Fotos darin, auf denen die Anwesenden keiner von uns, noch mein Vater kennt.
Kurz vor ihrem Geburtstag schaut Sahar Rezaei auf die letzten dreißig Jahre zurück: Die Wiederholung der eigenen Geschichte entwickelt sich zur Frage, was unsere persönliche Geschichte überhaupt ist. Wie sind wir mit den politischen und sozialen Ereignissen verbunden, die einwandfrei stattgefunden zu haben scheinen? Und wer hat die Deutungshoheit, über das, was oder was nicht geschehen ist? Von Iran, über Prag nach Frankfurt sind wir Zeug*innen der Suche nach einer eigenen Form die Vergangenheit erzählen zu können. Inmitten eines kaleidoskopischen Archivs entsteht Geschichte immerzu neu. Verspricht die sich mit der Gegenwart ständig verändernde Vergangenheit auch eine Zukunft, die wir nicht kennen, die zukünftig bleiben wird und über unsere Vorstellungskraft hinaus geht?
In Deutsch.

Studierende der Klasse Prof. Henriette Meyer-Ravenstein
Ticketinformation:
Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen bitte wir Sie, sich mit Namen und Personananzahl bis 12 Uhr des Konzerttages (für das Wochenende bis freitags 12 Uhr) unter karten_at_orga.hfmdk-frankfurt.de anzumelden. Der Eintritt ist frei, der Einlass beginnt 30 Minuten vor der Veranstaltungsbeginn.
WICHTIG! Sie werden vor Einlass in den Saal aufgefordert, Ihre persönlichen Daten zu hinterlegen. Diese werden für 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet. Kein Einlass ohne Ihre Auskunft.

Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

»Paradance« ist ein Stück der Passagen. Die installative Arbeit lotet sorgfältig die subtilen Übergänge zwischen Praxis und Passivität, zwischen Handlung und Hingabe aus. Der begehbare Raum lädt seine Gäste dazu ein, in diesen Grenzbereichen zu verweilen und eine Fülle an Bewegungen im Stillstand zu entdecken. Aus jenen ergeben sich Para-Tänze: Sie sind vielfältig, imaginär und geteilt zwischen Körpern, menschlichen und mehr als menschlichen. Die Bewegungen dieser Tänze sind unsichtbar: Sei es, weil sie im Inneren eines offenen Körpers stattfinden, weil ihre Langsamkeit der Wahrnehmung entgeht, weil sie ihren Ort zwischen den Körpern haben, weil es sich um minoritäre Gesten handelt oder sie zu große Kreise für das Auge ziehen. In der Begegnung mit einem Buch, Objekten und Besucher*innen, mit denen der Raum geteilt wird, schlägt die Arbeit Rituale und Praxen, sowie alltägliche Scores des Copings vor, um den Körper für die Bewegungen der Welt und das eigene Bewegtsein und Bewegtwerden darin zu öffnen und offen zu halten.

Das von Philip Albus ins Leben gerufene »Klangarchiv Gießen« widmet sich dem Erhalt von signifikanten und teils bedrohten akustischen Räumen des öffentlichen Lebens. »SPACE MACHINE No.1« ist zum einen eine Werkschau des Archivs und soll dem Publikum durch eine spielerisch intuitive Exploration bekannter und unbekannter akustischer Räume einen bewussteren Zugang zu diesen erschließen. Andererseits soll sich die Arbeit als „empirische Installation“ den Fragen nach Identität und Erinnern, die aus dem Erleben von öffentlichen Räumen abgeleitet werden, auch auf empirische Weise annähern und so an der Schnittgrenze zwischen Klangkunstwerk und wissenschaftlichem Experiment operieren.

Realisation: Paula Regine Erb
Sounddesign: Elias Hörhammer
Dramaturgie: Marie Kübler
Mit Paula Regine Erb, Elias Hörhammer, Marie Kübler, Anna Maria Pahlke, Simon Schmitz.
"Lasst mich eine Bestandsaufnahme versuchen. Lass dich auf das Hier und Jetzt ein. Was fällt dir auf?"
Die Stimme T. führt über das PFAFF-Areal – und durch es hindurch. In einem Versuch, uns die Zeit fühlbar zu machen, manifestieren sich Echos des Vergangenen und Zukünftigen. Wo früher Nähmaschinen hergestellt wurden, ist jetzt entweder Stille oder der Klang der Baumaschinerie. Was früher ein lebendiger Ort war, ist heute im Dornröschenschlaf: ein Gelände, das ab und zu erweckt wird, ist kaum mehr Teil der Stadt selbst. Und dennoch – es bleibt Teil ihrer Identität. Kann einem ein Gelände verloren gehen? Spielerisch fiktiv und ohne selbst der Vergangenheit nachzutrauern gibt T. mit Geschichten, Anekdoten und experimentellen Soundscapes dem ehemaligen Industriegelände eine Stimme. Eine Liebeserklärung, eine Bestandsaufnahme: Wie sieht die Gegenwart des PFAFF-Areals aus?
Termine: 04.09.2020 (Premiere), 05.09., 06.09., 12.09.,13.09. jeweils um 18 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten.
Treffpunkt: PFAFF-Gelände Kaiserslautern, Albert-Schweitzer-Straße 67
Eintritt auf Spendenbasis.
Kartenreservierung unter pfaffprojekt.karten_at_gmail.com

Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
»Paradance« ist ein Stück der Passagen. Die installative Arbeit lotet sorgfältig die subtilen Übergänge zwischen Praxis und Passivität, zwischen Handlung und Hingabe aus. Der begehbare Raum lädt seine Gäste dazu ein, in diesen Grenzbereichen zu verweilen und eine Fülle an Bewegungen im Stillstand zu entdecken. Aus jenen ergeben sich Para-Tänze: Sie sind vielfältig, imaginär und geteilt zwischen Körpern, menschlichen und mehr als menschlichen. Die Bewegungen dieser Tänze sind unsichtbar: Sei es, weil sie im Inneren eines offenen Körpers stattfinden, weil ihre Langsamkeit der Wahrnehmung entgeht, weil sie ihren Ort zwischen den Körpern haben, weil es sich um minoritäre Gesten handelt oder sie zu große Kreise für das Auge ziehen. In der Begegnung mit einem Buch, Objekten und Besucher*innen, mit denen der Raum geteilt wird, schlägt die Arbeit Rituale und Praxen, sowie alltägliche Scores des Copings vor, um den Körper für die Bewegungen der Welt und das eigene Bewegtsein und Bewegtwerden darin zu öffnen und offen zu halten.

Das von Philip Albus ins Leben gerufene »Klangarchiv Gießen« widmet sich dem Erhalt von signifikanten und teils bedrohten akustischen Räumen des öffentlichen Lebens. »SPACE MACHINE No.1« ist zum einen eine Werkschau des Archivs und soll dem Publikum durch eine spielerisch intuitive Exploration bekannter und unbekannter akustischer Räume einen bewussteren Zugang zu diesen erschließen. Andererseits soll sich die Arbeit als „empirische Installation“ den Fragen nach Identität und Erinnern, die aus dem Erleben von öffentlichen Räumen abgeleitet werden, auch auf empirische Weise annähern und so an der Schnittgrenze zwischen Klangkunstwerk und wissenschaftlichem Experiment operieren.

Realisation: Paula Regine Erb
Sounddesign: Elias Hörhammer
Dramaturgie: Marie Kübler
Mit Paula Regine Erb, Elias Hörhammer, Marie Kübler, Anna Maria Pahlke, Simon Schmitz.
"Lasst mich eine Bestandsaufnahme versuchen. Lass dich auf das Hier und Jetzt ein. Was fällt dir auf?"
Die Stimme T. führt über das PFAFF-Areal – und durch es hindurch. In einem Versuch, uns die Zeit fühlbar zu machen, manifestieren sich Echos des Vergangenen und Zukünftigen. Wo früher Nähmaschinen hergestellt wurden, ist jetzt entweder Stille oder der Klang der Baumaschinerie. Was früher ein lebendiger Ort war, ist heute im Dornröschenschlaf: ein Gelände, das ab und zu erweckt wird, ist kaum mehr Teil der Stadt selbst. Und dennoch – es bleibt Teil ihrer Identität. Kann einem ein Gelände verloren gehen? Spielerisch fiktiv und ohne selbst der Vergangenheit nachzutrauern gibt T. mit Geschichten, Anekdoten und experimentellen Soundscapes dem ehemaligen Industriegelände eine Stimme. Eine Liebeserklärung, eine Bestandsaufnahme: Wie sieht die Gegenwart des PFAFF-Areals aus?
Termine: 04.09.2020 (Premiere), 05.09., 06.09., 12.09.,13.09. jeweils um 18 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten.
Treffpunkt: PFAFF-Gelände Kaiserslautern, Albert-Schweitzer-Straße 67
Eintritt auf Spendenbasis.
Kartenreservierung unter pfaffprojekt.karten_at_gmail.com

Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Das von Philip Albus ins Leben gerufene »Klangarchiv Gießen« widmet sich dem Erhalt von signifikanten und teils bedrohten akustischen Räumen des öffentlichen Lebens. »SPACE MACHINE No.1« ist zum einen eine Werkschau des Archivs und soll dem Publikum durch eine spielerisch intuitive Exploration bekannter und unbekannter akustischer Räume einen bewussteren Zugang zu diesen erschließen. Andererseits soll sich die Arbeit als „empirische Installation“ den Fragen nach Identität und Erinnern, die aus dem Erleben von öffentlichen Räumen abgeleitet werden, auch auf empirische Weise annähern und so an der Schnittgrenze zwischen Klangkunstwerk und wissenschaftlichem Experiment operieren.

Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
»Paradance« ist ein Stück der Passagen. Die installative Arbeit lotet sorgfältig die subtilen Übergänge zwischen Praxis und Passivität, zwischen Handlung und Hingabe aus. Der begehbare Raum lädt seine Gäste dazu ein, in diesen Grenzbereichen zu verweilen und eine Fülle an Bewegungen im Stillstand zu entdecken. Aus jenen ergeben sich Para-Tänze: Sie sind vielfältig, imaginär und geteilt zwischen Körpern, menschlichen und mehr als menschlichen. Die Bewegungen dieser Tänze sind unsichtbar: Sei es, weil sie im Inneren eines offenen Körpers stattfinden, weil ihre Langsamkeit der Wahrnehmung entgeht, weil sie ihren Ort zwischen den Körpern haben, weil es sich um minoritäre Gesten handelt oder sie zu große Kreise für das Auge ziehen. In der Begegnung mit einem Buch, Objekten und Besucher*innen, mit denen der Raum geteilt wird, schlägt die Arbeit Rituale und Praxen, sowie alltägliche Scores des Copings vor, um den Körper für die Bewegungen der Welt und das eigene Bewegtsein und Bewegtwerden darin zu öffnen und offen zu halten.

Das von Philip Albus ins Leben gerufene »Klangarchiv Gießen« widmet sich dem Erhalt von signifikanten und teils bedrohten akustischen Räumen des öffentlichen Lebens. »SPACE MACHINE No.1« ist zum einen eine Werkschau des Archivs und soll dem Publikum durch eine spielerisch intuitive Exploration bekannter und unbekannter akustischer Räume einen bewussteren Zugang zu diesen erschließen. Andererseits soll sich die Arbeit als „empirische Installation“ den Fragen nach Identität und Erinnern, die aus dem Erleben von öffentlichen Räumen abgeleitet werden, auch auf empirische Weise annähern und so an der Schnittgrenze zwischen Klangkunstwerk und wissenschaftlichem Experiment operieren.

Realisation: Paula Regine Erb
Sounddesign: Elias Hörhammer
Dramaturgie: Marie Kübler
Mit Paula Regine Erb, Elias Hörhammer, Marie Kübler, Anna Maria Pahlke, Simon Schmitz.
"Lasst mich eine Bestandsaufnahme versuchen. Lass dich auf das Hier und Jetzt ein. Was fällt dir auf?"
Die Stimme T. führt über das PFAFF-Areal – und durch es hindurch. In einem Versuch, uns die Zeit fühlbar zu machen, manifestieren sich Echos des Vergangenen und Zukünftigen. Wo früher Nähmaschinen hergestellt wurden, ist jetzt entweder Stille oder der Klang der Baumaschinerie. Was früher ein lebendiger Ort war, ist heute im Dornröschenschlaf: ein Gelände, das ab und zu erweckt wird, ist kaum mehr Teil der Stadt selbst. Und dennoch – es bleibt Teil ihrer Identität. Kann einem ein Gelände verloren gehen? Spielerisch fiktiv und ohne selbst der Vergangenheit nachzutrauern gibt T. mit Geschichten, Anekdoten und experimentellen Soundscapes dem ehemaligen Industriegelände eine Stimme. Eine Liebeserklärung, eine Bestandsaufnahme: Wie sieht die Gegenwart des PFAFF-Areals aus?
Termine: 04.09.2020 (Premiere), 05.09., 06.09., 12.09.,13.09. jeweils um 18 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten.
Treffpunkt: PFAFF-Gelände Kaiserslautern, Albert-Schweitzer-Straße 67
Eintritt auf Spendenbasis.
Kartenreservierung unter pfaffprojekt.karten_at_gmail.com

Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

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Mit »SPECULATIVE RUINS // RUINS OF SPECULATION« führt das Künstler*innenkollektiv PARA seine 2018 begonnene Auseinandersetzung mit Zeitfragen, Narrativen der Erinnerungspolitik und der Zukunft des Kulturerbes fort. Im Rahmen von IMPLANTIEREN 2020 soll die Bankenmetropole Frankfurt auf ihre Ruinenhaftigkeit untersucht und dafür die zukünftigen Überreste des globalen Finanzsystems sichtbar gemacht werden. Welche historische Rolle werden Kreditderivate, Aktienindizes und Risikokultur einmal gehabt haben? Welche kulturellen Praktiken werden uns in Zukunft ein archäologisches Rätsel aufgeben? Welche Ruinen wird die Finanzspekulation hinterlassen und wie spekuliert man auf die künftigen Trümmer der Gegenwart?
PARA gibt eine Vorahnung und legt den Grundstein für das Frankfurter Bankenviertel als Kulturerbelandschaft der Zukunft. Mittels spekulativer Bauvorleistung und partizipativem Ruinieren richtet die Arbeit den Blick auf mögliche Überbleibsel einer Ära des derivaten Paradigmas. PARA untersucht so die Ästhetik des Verfalls im öffentlich Raum und konstruiert (Un-)Möglichkeiten des Bewahrens. Bei einer Baustellenführung können die Zuschauer*innen ausgewählten Ruineteststücken begegnen und über das Ende der Finanzmärkte sinnieren.

https://implantieren-festival.de/speculative-ruins-ruins-of-speculation/
Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

Regiekonzept, Bühne, Kostüm und Musik: SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies)
Produktionsleitung: PK 3000 - Sina Schröppel
Bühne und Kostüme: Sandra Li Maennel Saavedra
Dramaturgie: Björn Mehlig / Marisa Wendt
Performance: Janna Pinsker / Paula Schrötter / Ossian Hain / Mark Schröppel / Pascal Thomas
Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.


Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

Von & Mit: CHICKS* freies performancekollektiv * Künstlerische Leitung, Szenographie: Gianna Pargätzi & Marietheres Jesse * Peformance, Musik: Elischa Kaminer * Produktion: Miriam Glöckler * Künstlerische Assistenz: Julia Zarth * Dramaturgische Beratung: Laura Kallenbach
What are you feeling when you hear a breathing body next to you at night? – Aus dem Dunkeln ist eine Stimme zu hören, die im Sprechen eine Lücke eröffnet: „Meine Stimme ist männlich“ – LOVE ME HARDER sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheit zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Elischa Kaminer lässt gewohnte Bilder von Männlichkeit brüchig werden und verwebt sie mit seinem jüdisch-queeren Leben. Was gestaltet unser Begehren? – Touch me carefully and love me harder.
Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

Performance von äöü
Konzept, Performance: Patricia Bechtold, Johannes Karl * Bühne, Kostüm, Performance: Eunsung Yang, Carlos Franke * Dramaturgie: Franziska Schneeberger * Mentorat: Frauke Meyer
Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, autonom – als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln – schwebt er durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel.
äöü nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen.
Auf Deutsch

Realisation: Paula Regine Erb
Sounddesign: Elias Hörhammer
Dramaturgie: Marie Kübler
Mit Paula Regine Erb, Elias Hörhammer, Marie Kübler, Anna Maria Pahlke, Simon Schmitz.
"Lasst mich eine Bestandsaufnahme versuchen. Lass dich auf das Hier und Jetzt ein. Was fällt dir auf?"
Die Stimme T. führt über das PFAFF-Areal – und durch es hindurch. In einem Versuch, uns die Zeit fühlbar zu machen, manifestieren sich Echos des Vergangenen und Zukünftigen. Wo früher Nähmaschinen hergestellt wurden, ist jetzt entweder Stille oder der Klang der Baumaschinerie. Was früher ein lebendiger Ort war, ist heute im Dornröschenschlaf: ein Gelände, das ab und zu erweckt wird, ist kaum mehr Teil der Stadt selbst. Und dennoch – es bleibt Teil ihrer Identität. Kann einem ein Gelände verloren gehen? Spielerisch fiktiv und ohne selbst der Vergangenheit nachzutrauern gibt T. mit Geschichten, Anekdoten und experimentellen Soundscapes dem ehemaligen Industriegelände eine Stimme. Eine Liebeserklärung, eine Bestandsaufnahme: Wie sieht die Gegenwart des PFAFF-Areals aus?
Termine: 04.09.2020 (Premiere), 05.09., 06.09., 12.09.,13.09. jeweils um 18 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten.
Treffpunkt: PFAFF-Gelände Kaiserslautern, Albert-Schweitzer-Straße 67
Eintritt auf Spendenbasis.
Kartenreservierung unter pfaffprojekt.karten_at_gmail.com

Von & Mit: CHICKS* freies performancekollektiv * Künstlerische Leitung, Szenographie: Gianna Pargätzi & Marietheres Jesse * Peformance, Musik: Elischa Kaminer * Produktion: Miriam Glöckler * Künstlerische Assistenz: Julia Zarth * Dramaturgische Beratung: Laura Kallenbach
What are you feeling when you hear a breathing body next to you at night? – Aus dem Dunkeln ist eine Stimme zu hören, die im Sprechen eine Lücke eröffnet: „Meine Stimme ist männlich“ – LOVE ME HARDER sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheit zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Elischa Kaminer lässt gewohnte Bilder von Männlichkeit brüchig werden und verwebt sie mit seinem jüdisch-queeren Leben. Was gestaltet unser Begehren? – Touch me carefully and love me harder.
Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden, als bei einem Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben, als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder*in aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder*innen entworfenen Produkts umzukommen, als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten.
»Trip of a Lifetime« ist eine Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers – dem Blauwal – zu begegnen. Das Projekt ist dabei als performative Führung durch den Stadtraum mit unterschiedlichen Stationen angelegt.
Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen, als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.

Performance von äöü
Konzept, Performance: Patricia Bechtold, Johannes Karl * Bühne, Kostüm, Performance: Eunsung Yang, Carlos Franke * Dramaturgie: Franziska Schneeberger * Mentorat: Frauke Meyer
Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, autonom – als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln – schwebt er durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel.
äöü nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen.
Auf Deutsch

Realisation: Paula Regine Erb
Sounddesign: Elias Hörhammer
Dramaturgie: Marie Kübler
Mit Paula Regine Erb, Elias Hörhammer, Marie Kübler, Anna Maria Pahlke, Simon Schmitz.
"Lasst mich eine Bestandsaufnahme versuchen. Lass dich auf das Hier und Jetzt ein. Was fällt dir auf?"
Die Stimme T. führt über das PFAFF-Areal – und durch es hindurch. In einem Versuch, uns die Zeit fühlbar zu machen, manifestieren sich Echos des Vergangenen und Zukünftigen. Wo früher Nähmaschinen hergestellt wurden, ist jetzt entweder Stille oder der Klang der Baumaschinerie. Was früher ein lebendiger Ort war, ist heute im Dornröschenschlaf: ein Gelände, das ab und zu erweckt wird, ist kaum mehr Teil der Stadt selbst. Und dennoch – es bleibt Teil ihrer Identität. Kann einem ein Gelände verloren gehen? Spielerisch fiktiv und ohne selbst der Vergangenheit nachzutrauern gibt T. mit Geschichten, Anekdoten und experimentellen Soundscapes dem ehemaligen Industriegelände eine Stimme. Eine Liebeserklärung, eine Bestandsaufnahme: Wie sieht die Gegenwart des PFAFF-Areals aus?
Termine: 04.09.2020 (Premiere), 05.09., 06.09., 12.09.,13.09. jeweils um 18 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten.
Treffpunkt: PFAFF-Gelände Kaiserslautern, Albert-Schweitzer-Straße 67
Eintritt auf Spendenbasis.
Kartenreservierung unter pfaffprojekt.karten_at_gmail.com

Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.

https://www.stadttheater-giessen.de/spielzeit/stueckansicht/house-of-german-angst-ua.html
Regiekonzept, Bühne, Kostüm und Musik: SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies)
Produktionsleitung: PK 3000 - Sina Schröppel
Bühne und Kostüme: Sandra Li Maennel Saavedra
Dramaturgie: Björn Mehlig / Marisa Wendt
Performance: Janna Pinsker / Paula Schrötter / Ossian Hain / Mark Schröppel / Pascal Thomas
Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.


Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.

https://www.stadttheater-giessen.de/spielzeit/stueckansicht/house-of-german-angst-ua.html
Regiekonzept, Bühne, Kostüm und Musik: SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies)
Produktionsleitung: PK 3000 - Sina Schröppel
Bühne und Kostüme: Sandra Li Maennel Saavedra
Dramaturgie: Björn Mehlig / Marisa Wendt
Performance: Janna Pinsker / Paula Schrötter / Ossian Hain / Mark Schröppel / Pascal Thomas
Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.


Performance von Tümay Kılınçel
Das Projekt Dansöz zielt darauf ab, Orientalische Tänze als ernstzunehmendes Tanzgenre in der westeuropäischen Kunstlandschaft zu verorten und eine künstlerische Positionierung zu entwickeln. Der Bauchtanz ist sein zentrales Motiv, zu dem unter anderem das orientalistische, erotisierte und exotisierte Frauenbild und seine Entgiftung aus feministischer Sicht gehören. Ziel ist es, einen Raum und eine Sprache der Selbstermächtigung zu schaffen, die auf dem Bauchtanz-Stil basiert und ihn als ernstes, künstlerisches und emanzipiertes Tanzgenre auf die Tagesordnung der Tanzszene zu setzen.
Dansöz projesi ‘oryantal/doğulu dans(lar)ı Batı Avupa dans sahnesine ciddi bir dans türü olarak taşımayı ve bu dans türüne yönelik sanatsal bir konumlanma üretmeyi amaçlıyor. Temel motifi, ‘göbek dansı’nda öne çıkan oryantalist, erotikleştirilmiş ve egzotikleştirilmiş kadın imgesini feminist bir perspektifle ‘temizlemek’. Hedefi, ‘göbek dansı’nı temel alan bir güçlenme alanı ile dili yaratmak ve bunu dans sahnesinde ‘ciddi’ ve/ya ‘sanatsal’ ve özgürleştirici bir dans türü olarak gündeme getirmek.
The project Dansöz aims to locate ‘oriental dance(s)’ as a serious dance genre in the Western European art landscape and to develop an artistic positioning to it. The ‘belly dance’ is its central motif, including, among other things, the orientalist, eroticized and exoticized image of women and its detoxification from a feminist perspective. The aim is to create a space and a language of self-empowerment based on the ‘belly dance’ style and to bring it to the agenda of the dance scene as a ‘serious’ and/or ‘artistic’ and emancipated dance genre.

Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.

https://www.stadttheater-giessen.de/spielzeit/stueckansicht/house-of-german-angst-ua.html
Regiekonzept, Bühne, Kostüm und Musik: SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies)
Produktionsleitung: PK 3000 - Sina Schröppel
Bühne und Kostüme: Sandra Li Maennel Saavedra
Dramaturgie: Björn Mehlig / Marisa Wendt
Performance: Janna Pinsker / Paula Schrötter / Ossian Hain / Mark Schröppel / Pascal Thomas
Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.


Performance von Tümay Kılınçel
Das Projekt Dansöz zielt darauf ab, Orientalische Tänze als ernstzunehmendes Tanzgenre in der westeuropäischen Kunstlandschaft zu verorten und eine künstlerische Positionierung zu entwickeln. Der Bauchtanz ist sein zentrales Motiv, zu dem unter anderem das orientalistische, erotisierte und exotisierte Frauenbild und seine Entgiftung aus feministischer Sicht gehören. Ziel ist es, einen Raum und eine Sprache der Selbstermächtigung zu schaffen, die auf dem Bauchtanz-Stil basiert und ihn als ernstes, künstlerisches und emanzipiertes Tanzgenre auf die Tagesordnung der Tanzszene zu setzen.
Dansöz projesi ‘oryantal/doğulu dans(lar)ı Batı Avupa dans sahnesine ciddi bir dans türü olarak taşımayı ve bu dans türüne yönelik sanatsal bir konumlanma üretmeyi amaçlıyor. Temel motifi, ‘göbek dansı’nda öne çıkan oryantalist, erotikleştirilmiş ve egzotikleştirilmiş kadın imgesini feminist bir perspektifle ‘temizlemek’. Hedefi, ‘göbek dansı’nı temel alan bir güçlenme alanı ile dili yaratmak ve bunu dans sahnesinde ‘ciddi’ ve/ya ‘sanatsal’ ve özgürleştirici bir dans türü olarak gündeme getirmek.
The project Dansöz aims to locate ‘oriental dance(s)’ as a serious dance genre in the Western European art landscape and to develop an artistic positioning to it. The ‘belly dance’ is its central motif, including, among other things, the orientalist, eroticized and exoticized image of women and its detoxification from a feminist perspective. The aim is to create a space and a language of self-empowerment based on the ‘belly dance’ style and to bring it to the agenda of the dance scene as a ‘serious’ and/or ‘artistic’ and emancipated dance genre.

Regiekonzept, Bühne, Kostüm und Musik: SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies)
Produktionsleitung: PK 3000 - Sina Schröppel
Bühne und Kostüme: Sandra Li Maennel Saavedra
Dramaturgie: Björn Mehlig / Marisa Wendt
Performance: Janna Pinsker / Paula Schrötter / Ossian Hain / Mark Schröppel / Pascal Thomas
Was ist eigentlich Angst? Eine diffuse Sorge? Eine biochemische Stressreaktion? Ein politisches Machtmittel? Eine psychische Erkrankung? Eine evolutionsbiologische Überlebensstrategie? Die Performancegruppe SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) schafft mit diesem Theaterprojekt einen begehbaren Erfahrungsraum, ein performativ bespieltes Archiv deutscher Ängste. Das Publikum wird auf einen kathartischen Schreckenstrip geschickt, der die Frage nach dem konstruktiven Potential von Angst für unsere Gesellschaft stellt.


Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


Audio-Installation im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“
Künstlerische Leitung: Alisa Hecke, Julian Rauter
Produktionsleitung: Nora Schneider
Mit: Alwin Probst
Also, ich habe ein Idealbild der Natur vor Augen, aber es gibt auch nicht-schöne Naturdarstellungen. Es gibt einfach Tiere, die sind schwer zu machen und sehen schon in der Natur schräg aus. Zum Beispiel der Polarfuchs, der hat einen ziemlich speziellen Gesichtsausdruck und wird oft immer lieblicher, fuchsiger dargestellt, aber nicht so, wie er eigentlich wild aussieht. Da sieht man schon, dass versucht wird, den zu idealisieren, das Tier schöner zu machen. Es gibt sehr schöne Arten wie die Drossel, wenn die aufgeplustert dasitzt, das ist einfach herrlich, geht auch leicht zu machen. Aber wenn ich eine Drossel machen, die sich streckt und einen langen Hals macht, bei der das Gefieder ganz glatt anliegt, die sieht schrecklich aus.
Alwin Propst, Tierpräparator am Naturhistorischen Museum Basel (CH)
Tierpräparate sind Ausdruck eines Zeitgeistes, in ihnen spiegelt sich das jeweilige menschliche Verhältnis zu den Tieren. Das Künstler*innenduo Alisa M. Hecke und Julian Rauter installiert im Naturhistorischen Museum Basel die Audio-Installation „L/Imitation of Life“, die den ästhetischen Wandel der Präparation thematisiert. Eine Soundcollage aus Interviews mit Tierpräparator*innen lässt diejenigen zur Sprache kommen, die die Rezeption naturkundlicher Sammlungsexponate – und unser Bild von der Natur – maßgeblich prägen. Sie berichten von ersten Präparationsversuchen, der eigenen Handschrift in der Repräsentation von Leben und den Grenzen des Darstellbaren. Ihre privat-philosophischen, skurrilen wie humorvollen Erzählungen lassen ein Kompendium an Tiergeschichten entstehen, die den Museumsbesuch als von eigenwilligen Vorlieben geprägt imaginieren. Daneben können in einem Schaukasten persönliches Kleinod, Raritäten und Arbeitsutensilien begutachtet werden. Zentral gelegen, zwischen Foyer und Ausstellungsfläche, wird so ein konkreter Ort der Reflexion gestaltet, an dem die Besucher*innen assoziativ Bezüge zu den Exponaten der Ausstellung herstellen können.
Veranstaltungshinweis: Am 5./6.11.2020 findet um 20 Uhr die Performance „The Big Sleep“ im Roxy Birsfelden, Muttenzerstr. 6 statt. Die Performance thematisiert die Frage, wie (un-)belebte Körper – Darsteller*innen und Tierpräparate – Erinnerungen und Erzählungen transportieren und Zeit einfrieren. Am 6.11.2020 findet im Anschluss an die Aufführung eine Podiumsdiskussion mit Basil Thüring, Alwin Probst und den Künstler*innen statt.
Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.

Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“
Regie: Marie Schwesinger
Bühnen- und Kostümbild: Loriana Casagrande
Komposition und Soundcollagen: Camilo Bornstein
Performance: Marlene-Sophie Haagen
Produktionsleitung: Mariya Barashka
„Die Welt würde aufatmen, wenn endlich einmal ein menschliches Wort fiele.“ (Fritz Bauer)
Im Dezember 1963 beginnt in Frankfurt der größte innerdeutsche Strafprozess zu den Verbrechen in Auschwitz. Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Dolmetscher*innen, Pressevertreter*innen und Frankfurter Bürger*innen begleiten die Konfrontation zwischen Angeklagten und Zeug*innen. In der Theaterperformance WIDERHALL lässt das Kollektiv Bornstein / Casagrande / Haagen / Schwesinger die originalen Tonbandmitschnitte der Prozesse auf heutige Fragen, Sichtweisen und Stimmen ehemaliger Prozessbeteiligter und deren Nachkommen treffen.


Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“
Regie: Marie Schwesinger
Bühnen- und Kostümbild: Loriana Casagrande
Komposition und Soundcollagen: Camilo Bornstein
Performance: Marlene-Sophie Haagen
Produktionsleitung: Mariya Barashka
„Die Welt würde aufatmen, wenn endlich einmal ein menschliches Wort fiele.“ (Fritz Bauer)
Im Dezember 1963 beginnt in Frankfurt der größte innerdeutsche Strafprozess zu den Verbrechen in Auschwitz. Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Dolmetscher*innen, Pressevertreter*innen und Frankfurter Bürger*innen begleiten die Konfrontation zwischen Angeklagten und Zeug*innen. In der Theaterperformance WIDERHALL lässt das Kollektiv Bornstein / Casagrande / Haagen / Schwesinger die originalen Tonbandmitschnitte der Prozesse auf heutige Fragen, Sichtweisen und Stimmen ehemaliger Prozessbeteiligter und deren Nachkommen treffen.


Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“
Regie: Marie Schwesinger
Bühnen- und Kostümbild: Loriana Casagrande
Komposition und Soundcollagen: Camilo Bornstein
Performance: Marlene-Sophie Haagen
Produktionsleitung: Mariya Barashka
„Die Welt würde aufatmen, wenn endlich einmal ein menschliches Wort fiele.“ (Fritz Bauer)
Im Dezember 1963 beginnt in Frankfurt der größte innerdeutsche Strafprozess zu den Verbrechen in Auschwitz. Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Dolmetscher*innen, Pressevertreter*innen und Frankfurter Bürger*innen begleiten die Konfrontation zwischen Angeklagten und Zeug*innen. In der Theaterperformance WIDERHALL lässt das Kollektiv Bornstein / Casagrande / Haagen / Schwesinger die originalen Tonbandmitschnitte der Prozesse auf heutige Fragen, Sichtweisen und Stimmen ehemaliger Prozessbeteiligter und deren Nachkommen treffen.


Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien
“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”
Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“
Regie: Marie Schwesinger
Bühnen- und Kostümbild: Loriana Casagrande
Komposition und Soundcollagen: Camilo Bornstein
Performance: Marlene-Sophie Haagen
Produktionsleitung: Mariya Barashka
„Die Welt würde aufatmen, wenn endlich einmal ein menschliches Wort fiele.“ (Fritz Bauer)
Im Dezember 1963 beginnt in Frankfurt der größte innerdeutsche Strafprozess zu den Verbrechen in Auschwitz. Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Dolmetscher*innen, Pressevertreter*innen und Frankfurter Bürger*innen begleiten die Konfrontation zwischen Angeklagten und Zeug*innen. In der Theaterperformance WIDERHALL lässt das Kollektiv Bornstein / Casagrande / Haagen / Schwesinger die originalen Tonbandmitschnitte der Prozesse auf heutige Fragen, Sichtweisen und Stimmen ehemaliger Prozessbeteiligter und deren Nachkommen treffen.


Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien
“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”
Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien
“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”
Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien
“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”
Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien
“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”
Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

Performance
von und mit Amélie Haller & Victoria Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien
“I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’”
Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir.
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus

KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker
Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker
Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer
Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.


KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker
Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.



KONZEPT, INTERVIEWS / CONCEPT, INTERVIEWS Caroline Creutzburg KÜNSTLERISCHE MITARBEIT, INTERVIEWS / ARTISTIC COLLABORATION, INTERVIEWS _Elisabeth Hampe CROSS MEDIA AND TECHNICAL ART _Todor Stoyanov RAUM / SPACE AND INSTALLATION _David Reiber Otálora PRODUKTION / PRODUCTION _Lisa Gehring ÜBERSETZUNG / TRANSLATION _Susan Wille und Konrad Jandavs 3D-DRUCK / 3D PRINT _Andre Zänker
Für die Installation wabe[]ost wurden Zeitzeug_innen und Erb_innen eines Lebens in der DDR interviewt, die nun neu vokalisiert in Körpern computergenerierter Avatare beherbergt werden. In one-on-one Settings berichtet diese Spezies den Besucher_innen aus ihren Biografien und verwehrt sich zugleich nostalgischer Blicke auf Einzelschicksale. Stattdessen zeichnen die Geschichten in ihrem Versammelt-Sein ein fragmentarisches und breites Bild von Identität. Das Erzählen von den Sorgen, vom Glücksempfinden und von alltäglichen Lebenssituationen zeigt eine Gesellschaft, deren Gegenwart ebenso befragt wird wie ihre Vergangenheit.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.



Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


von Jakob Engel und Jan Philipp Stange
mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter
Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben.


von Jakob Engel und Jan Philipp Stange
mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter
Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben.


von Jakob Engel und Jan Philipp Stange
mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter
Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben.


von Jakob Engel und Jan Philipp Stange
mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter
Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer
Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.

Der Absolventenjahrgang 2021 stellt sich mit ausgewählten Szenen, Monologen und Liedern vor.
Mit: Anna Sonnenschein, Annedore Antrie, Dino Niethammer, Eike Hackmann, Julia Pitsch, Leon Häder und Simon Schwan.

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


von Jakob Engel und Jan Philipp Stange
mit Judith Altmeyer (ATW Gießen), Jacob Bussmann, Laila Gerhardt (ATW Gießen), Tobias Rauch und Philipp Scholtysik
Bühne/Regie: Jakob Engel und Jan Philipp Stange
Dramaturgie: Philipp Scholtysik
Kostüm: Maylin Habig
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas
Licht: Simon Möllendorf
Musik: Jacob Bussmann
Bühnenassistenz: Laila Gerhardt, Tobias Rauch
Motion Capture: Stefan Klosterkötter
Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben.


Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Performance
von Carlos Franke, Maren Küpper (Dramaturgie, Raum)
Von Tantalos wird erzählt, dass er für seine Gier zu Recht mit ewigem Hunger und Durst gestraft wurde. Wie genau er sich diese Strafe eingehandelt hat, darüber gibt es verschiedene Geschichten. Gehen wir der Sache nach! Erzählen wir von dem, dessen „Seele eben so dürstet als ob sie ein Körper wäre“ (Lukian). Erzählen wir außerdem vom Leben mit einem Staubsaugerroboter, der ein Geschenk des Himmels ist. Und von der Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen.

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Performance
von Carlos Franke, Maren Küpper (Dramaturgie, Raum)
Von Tantalos wird erzählt, dass er für seine Gier zu Recht mit ewigem Hunger und Durst gestraft wurde. Wie genau er sich diese Strafe eingehandelt hat, darüber gibt es verschiedene Geschichten. Gehen wir der Sache nach! Erzählen wir von dem, dessen „Seele eben so dürstet als ob sie ein Körper wäre“ (Lukian). Erzählen wir außerdem vom Leben mit einem Staubsaugerroboter, der ein Geschenk des Himmels ist. Und von der Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen.

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (ATW)
Performance: Wicki Bernhardt (ATW), Frithjof Gawenda (ATW), Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Soundtechnik: Max Smirzitz (ATW)
künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign: Martin Bien (ATW)
Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: Wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
--
This moment, when everything gets out of control! Where you just wanna disappear or wish for the ground to swallow you up. When your ears get hot, the face turns red and your hands just don’t know where to put themselves. Welcome to the universe of p*b*rt*y. Would be real nice, if someone could help out. If only the hairy leg could make a clear announcement, just how to put those arms casually into some pockets. But no, everything is always growing, shrinking, too dry, too moist, too greasy, too big or small and weirdly colored. Yeah, just keep staring! PINSKER+BERNHARDT invite (indeed!) everyone over age 12 to explore fucking p*b*rt*y as the ultimate brain-body-killer of all human conditions. The theatre becomes a laboratory, in which pimples and pubic hair take over, while the staff tries to get to the bottom of this absurd spectacle.


Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (ATW)
Performance: Wicki Bernhardt (ATW), Frithjof Gawenda (ATW), Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Soundtechnik: Max Smirzitz (ATW)
künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign: Martin Bien (ATW)
Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: Wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
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This moment, when everything gets out of control! Where you just wanna disappear or wish for the ground to swallow you up. When your ears get hot, the face turns red and your hands just don’t know where to put themselves. Welcome to the universe of p*b*rt*y. Would be real nice, if someone could help out. If only the hairy leg could make a clear announcement, just how to put those arms casually into some pockets. But no, everything is always growing, shrinking, too dry, too moist, too greasy, too big or small and weirdly colored. Yeah, just keep staring! PINSKER+BERNHARDT invite (indeed!) everyone over age 12 to explore fucking p*b*rt*y as the ultimate brain-body-killer of all human conditions. The theatre becomes a laboratory, in which pimples and pubic hair take over, while the staff tries to get to the bottom of this absurd spectacle.


Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (ATW)
Performance: Wicki Bernhardt (ATW), Frithjof Gawenda (ATW), Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Soundtechnik: Max Smirzitz (ATW)
künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign: Martin Bien (ATW)
Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: Wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
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This moment, when everything gets out of control! Where you just wanna disappear or wish for the ground to swallow you up. When your ears get hot, the face turns red and your hands just don’t know where to put themselves. Welcome to the universe of p*b*rt*y. Would be real nice, if someone could help out. If only the hairy leg could make a clear announcement, just how to put those arms casually into some pockets. But no, everything is always growing, shrinking, too dry, too moist, too greasy, too big or small and weirdly colored. Yeah, just keep staring! PINSKER+BERNHARDT invite (indeed!) everyone over age 12 to explore fucking p*b*rt*y as the ultimate brain-body-killer of all human conditions. The theatre becomes a laboratory, in which pimples and pubic hair take over, while the staff tries to get to the bottom of this absurd spectacle.


Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (ATW)
Performance: Wicki Bernhardt (ATW), Frithjof Gawenda (ATW), Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Soundtechnik: Max Smirzitz (ATW)
künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign: Martin Bien (ATW)
Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: Wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
--
This moment, when everything gets out of control! Where you just wanna disappear or wish for the ground to swallow you up. When your ears get hot, the face turns red and your hands just don’t know where to put themselves. Welcome to the universe of p*b*rt*y. Would be real nice, if someone could help out. If only the hairy leg could make a clear announcement, just how to put those arms casually into some pockets. But no, everything is always growing, shrinking, too dry, too moist, too greasy, too big or small and weirdly colored. Yeah, just keep staring! PINSKER+BERNHARDT invite (indeed!) everyone over age 12 to explore fucking p*b*rt*y as the ultimate brain-body-killer of all human conditions. The theatre becomes a laboratory, in which pimples and pubic hair take over, while the staff tries to get to the bottom of this absurd spectacle.


Einlass endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (ATW)
Performance: Wicki Bernhardt (ATW), Frithjof Gawenda (ATW), Johannes Karl
Ausstattung, Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Lichtdesign: Hendrik Borowski
Soundtechnik: Max Smirzitz (ATW)
künstlerische Mitarbeit: Mia Werner
Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign: Martin Bien (ATW)
Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: Wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
--
This moment, when everything gets out of control! Where you just wanna disappear or wish for the ground to swallow you up. When your ears get hot, the face turns red and your hands just don’t know where to put themselves. Welcome to the universe of p*b*rt*y. Would be real nice, if someone could help out. If only the hairy leg could make a clear announcement, just how to put those arms casually into some pockets. But no, everything is always growing, shrinking, too dry, too moist, too greasy, too big or small and weirdly colored. Yeah, just keep staring! PINSKER+BERNHARDT invite (indeed!) everyone over age 12 to explore fucking p*b*rt*y as the ultimate brain-body-killer of all human conditions. The theatre becomes a laboratory, in which pimples and pubic hair take over, while the staff tries to get to the bottom of this absurd spectacle.


Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Konzept: Marja Christians (CuP, Gießen)
Performance: Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians
Drei Personen treffen sich in einem heißen Sommer an dem für sie einzig möglichen Ort. Sie blicken auf das Meer und fragen: „Was wollen und brauchen wir von Körpern auf der Bühne in 2020?“ In „Tender Fights“ erforschen Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians Wissen, das in ihre Körper eingeschrieben ist. Ihre Körper erzählen von widerständigen Praktiken, sichtbar in physischen Taten: wach sein, einander zuhören, für sich und andere aufstehen, überhaupt aufstehen. Sie beginnen dort, wo Wissen in unseren Körpern im Alltag sichtbar und verhandelbar ist, und schauen, wie dies funktioniert. Die drei treten den Kämpfen gegenüber und erkunden Grenzen und Visionen der Zärtlichkeit, die sie in diese Auseinandersetzungen pflanzen.
Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians lernten sich während ihres Masterstudiums „Choreographie und Performance“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen kennen. Mit „Tender Fights“ setzen sie ihre Körperstudien aus queer-feministischer Perspektive fort, die sie zusammen und in anderen Konstellationen u.a. als Teil des Kollektivs Christians//Schwenk begonnen haben. Mit Humor und analytischer Schärfe nutzen die Künstlerinnen die Kraft der Performance, um gewohnte Wahrnehmungsmuster und Körperbilder zu verqueren und auf Machtstrukturen aufmerksam zu machen.


Konzept: Marja Christians (CuP, Gießen)
Performance: Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians
Drei Personen treffen sich in einem heißen Sommer an dem für sie einzig möglichen Ort. Sie blicken auf das Meer und fragen: „Was wollen und brauchen wir von Körpern auf der Bühne in 2020?“ In „Tender Fights“ erforschen Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians Wissen, das in ihre Körper eingeschrieben ist. Ihre Körper erzählen von widerständigen Praktiken, sichtbar in physischen Taten: wach sein, einander zuhören, für sich und andere aufstehen, überhaupt aufstehen. Sie beginnen dort, wo Wissen in unseren Körpern im Alltag sichtbar und verhandelbar ist, und schauen, wie dies funktioniert. Die drei treten den Kämpfen gegenüber und erkunden Grenzen und Visionen der Zärtlichkeit, die sie in diese Auseinandersetzungen pflanzen.
Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians lernten sich während ihres Masterstudiums „Choreographie und Performance“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen kennen. Mit „Tender Fights“ setzen sie ihre Körperstudien aus queer-feministischer Perspektive fort, die sie zusammen und in anderen Konstellationen u.a. als Teil des Kollektivs Christians//Schwenk begonnen haben. Mit Humor und analytischer Schärfe nutzen die Künstlerinnen die Kraft der Performance, um gewohnte Wahrnehmungsmuster und Körperbilder zu verqueren und auf Machtstrukturen aufmerksam zu machen.


Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks | Kostüme: Theda Schoppe | Zeichnungen: Ole Tillmann | Regieassistenz und Abendspielleitung: Anton Humpe (Angewandte Theaterwissenschaft, Uni Gießen) | Dramaturgie: Lucia Kramer
Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Vier Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.

Performance von Hecke/Rauter/Willmann
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Bühne: Andi Willmann
Produktionsleitung: Nora Schneider
Dramaturgische Beratung: Nadine Vollmer
Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss
Ich denk, das Tier ist tot. Ich weiß, das ist immer widersprüchlich: Einmal willst du, dass es lebt und dann sagst du, es ist tot. Du kannst das nur versuchen, dass es wieder lebt, aber das wirst du nie hinkriegen. Es ist tot und es ist auch nur die Haut. Das Tier ist weg.
Lydia Mädler, Tierpräparatorin aus Frohburg
Der Tod ist die Voraussetzung der Taxidermie und doch ahmen Tierpräparate Lebendigkeit nach. Mit „The Big Sleep“ widmen sich die Theatermacher*innen Alisa M. Hecke, Julian Rauter und Andi Willmann szenisch jener Kulturpraxis, die dem Verfall und dem Vergessen trotzt, indem sie versucht, natürliche Verwesungsprozesse aufzuhalten. Die in lebendigem Ausdruck gestalteten Tiere erwidern den Blick des Menschen, lassen ihn so selbst zum Gegenstand der Befragung werden: Unter Verwendung von angeeigneten Interviewauszügen mit Tierpräparator*innen reflektieren drei Performer*innen anhand der (Haustier-)Präparation über den menschlichen Umgang mit Verlust, die Repräsentation von Leben und das darin liegende Versprechen von Bewegung. Wie wird lebendiger Ausdruck und bevorstehende Dynamik dargestellt, wie ein unverwechselbarer Charakter eingefangen? Wie transportieren Körper Erinnerungen und Erzählungen? Die Performance ist eine humorvolle Untersuchung dieser Unterscheidungen anhand von Motiven des nature morte, des Stilllebens, sowie durch Neukombination und Transformation von Menschen, Tierkörpern, szenografischen Objekten und Landschaftselementen. Es entsteht eine befremdliche Intimität zwischen Tod und dem Widerschein von Leben, von Handwerk und Metaphysik.
Hecke/Rauter/Willmann realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, die sich aus Theater, Medienkunst und Architektur speisen. Ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt „The Big Sleep“, das 2020 in Theatern und Naturkundemuseen in Deutschland und der Schweiz stattfindet.
Dauer: 90 Minuten

Konzept: Gry Tingskog (CuP, Gießen)
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
„Eine fehlende Verbindung – eine gebrochene Verknüpfung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Durcheinander gebracht, ungewebt in Fasern, es verliert sich in anderen Verarbeitungen. Wir sind die Gewebe und das Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unbestimmte Gefühle durchziehen den Raum, ein Abdruck und ein Eindruck um sich festzuhalten. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch“.
Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen durcheinanderzubringen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration „01111000“ nach dem DIY-Prinzip selbst entwickelte E-Textilien mit Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien, die sich als Materialerforschungen auf die Suche nach der merkwürdigen Poesie des Nichts begeben.


Konzept: Gry Tingskog (CuP, Gießen)
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
„Eine fehlende Verbindung – eine gebrochene Verknüpfung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Durcheinander gebracht, ungewebt in Fasern, es verliert sich in anderen Verarbeitungen. Wir sind die Gewebe und das Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unbestimmte Gefühle durchziehen den Raum, ein Abdruck und ein Eindruck um sich festzuhalten. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch“.
Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen durcheinanderzubringen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration „01111000“ nach dem DIY-Prinzip selbst entwickelte E-Textilien mit Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien, die sich als Materialerforschungen auf die Suche nach der merkwürdigen Poesie des Nichts begeben.


Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Gast: Carsten Nicolai (Künstler und Musiker)
Beeinflusst von wissenschaftlichen Bezugssystemen beschäftigt sich Nicolai häufig mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, aber auch mit Fehlern, Zufall und selbstorganisierenden Strukturen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine elegante und konsequent minimalistische Ästhetik aus.
Dauer: ca. 90 Min.
Sprache: Deutsch
Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort als auch im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung in beiden Fällen unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Konzept: Gry Tingskog (CuP, Gießen)
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
„Eine fehlende Verbindung – eine gebrochene Verknüpfung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Durcheinander gebracht, ungewebt in Fasern, es verliert sich in anderen Verarbeitungen. Wir sind die Gewebe und das Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unbestimmte Gefühle durchziehen den Raum, ein Abdruck und ein Eindruck um sich festzuhalten. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch“.
Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen durcheinanderzubringen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration „01111000“ nach dem DIY-Prinzip selbst entwickelte E-Textilien mit Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien, die sich als Materialerforschungen auf die Suche nach der merkwürdigen Poesie des Nichts begeben.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Kurzstück
im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Technik: Max Wileschek / Produktionsleitung: Nora Schneider / Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss / Live-Präparation: Jean-Marie Zumstein
The core of the museum – naturally to museums – is the collection. This is the major goal: We have to collect, we have to study, we have to identify, we have to preserve these specimen for the coming generations. At the moment you present something, the tragedy begins. But we need to present, we need to have an exhibition. If I were a good director, I would never have an exhibition. To present specimen is to begin to detolerate them, to destroy them, because all these specimen are very fragile, they don't like light, they don't like humidity, they don't like high or low temperature. So this is a trade-off.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)
Der Kern des Museums ist natürlich die Sammlung. Wir sammeln, forschund und identifizieren, um die Tiere für die kommende Generation aufzubewahren. In dem Moment, in dem sie präsentiert werden, beginnt eigentlich die Tragödie. Wenn ich ein guter Museumsdirektor wäre, dann würde ich niemals eine Ausstellung machen. Die Tiere zu präsentieren bedeutet, sie zu zerstören, weil all diese Exponate sehr zerbrechlich sind. Sie mögen kein Licht, keine Feuchtigkeit, keine hohe oder niedrige Temperatur. Das ist also ein Kompromiss.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)
Le Grand Sommeil zeigt eine sich sukzessive verändernde Skulptur aus Menschen und Tieren und unterläuft so die etablierte museale Aufteilung in exponierte Tierpräparate einerseits und menschliche Betrachter*innen andererseits: Inmitten von Exponaten berichten drei Performer*innen über das Privileg, Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie schildern die Herausforderungen korrekter und artspezifischer Darstellung wie auch die Grenzen des präparatorisch Machbaren – unter anderem bei mikroskopisch kleinen Arten. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Kleinem und Unscheinbarem dieser Welt ruft das Stück den Diskurs um Artenverfall und den Verlust an Biodiversität auf.
Das 30-minütige Kurzstück wird flankiert von einer Live-Präparation.
Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt The Big Sleep.

Kurzstück
im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Technik: Max Wileschek / Produktionsleitung: Nora Schneider / Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss / Live-Präparation: Jean-Marie Zumstein
The core of the museum – naturally to museums – is the collection. This is the major goal: We have to collect, we have to study, we have to identify, we have to preserve these specimen for the coming generations. At the moment you present something, the tragedy begins. But we need to present, we need to have an exhibition. If I were a good director, I would never have an exhibition. To present specimen is to begin to detolerate them, to destroy them, because all these specimen are very fragile, they don't like light, they don't like humidity, they don't like high or low temperature. So this is a trade-off.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)
Der Kern des Museums ist natürlich die Sammlung. Wir sammeln, forschund und identifizieren, um die Tiere für die kommende Generation aufzubewahren. In dem Moment, in dem sie präsentiert werden, beginnt eigentlich die Tragödie. Wenn ich ein guter Museumsdirektor wäre, dann würde ich niemals eine Ausstellung machen. Die Tiere zu präsentieren bedeutet, sie zu zerstören, weil all diese Exponate sehr zerbrechlich sind. Sie mögen kein Licht, keine Feuchtigkeit, keine hohe oder niedrige Temperatur. Das ist also ein Kompromiss.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)
Le Grand Sommeil zeigt eine sich sukzessive verändernde Skulptur aus Menschen und Tieren und unterläuft so die etablierte museale Aufteilung in exponierte Tierpräparate einerseits und menschliche Betrachter*innen andererseits: Inmitten von Exponaten berichten drei Performer*innen über das Privileg, Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie schildern die Herausforderungen korrekter und artspezifischer Darstellung wie auch die Grenzen des präparatorisch Machbaren – unter anderem bei mikroskopisch kleinen Arten. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Kleinem und Unscheinbarem dieser Welt ruft das Stück den Diskurs um Artenverfall und den Verlust an Biodiversität auf.
Das 30-minütige Kurzstück wird flankiert von einer Live-Präparation.
Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt The Big Sleep.

Nach ihrer Abschlussarbeit white labyrinth (2019), führte Lili Lu mithilfe des HTA Postgraduierten Stipendiums ihre Recherche über Privileg und Weißsein fort. el jardín de los espíritus ist eine performative Forschungsarbeit, für die Lu Anfang des Jahres nach Kolumbien, das Heimatland ihrer Mutter, reiste. Hier entwickelte sie die Figur des ‘weißen Geistes’.
el jardín de los espíritus (der Garten der Geister) beschäftigt sich u.a. mit dem Konzept des ‘happylands’. Tupoka Ogette beschreibt so den Zustand, bevor sich ein weißer Mensch mit ihrer/seiner Hautfarbe auseinandergesetzt hat. Hier genießt der weiße Geist noch in vollen Zügen ihr Privileg, schlürft Sprudelwasser am Pool, geht mit seinem Haustier (einem Netz) spazieren und tanzt in den Pfützen des tropischen Regens der letzten Nacht. Der Performance setzt Lu Gespräche über das koloniale Erbe innerhalb ihrer Familie entgegen.
el jardín de los espíritus wird Mitte November auf der Plattform screen_ (NY) veröffentlicht, welche sich auf E-mail Kunst fokussiert. Um die Ausstellung in ihr Postfach zu bekommen, können Sie sich hier für den Newsletter anmelden.
Lili Lu’s künstlerische Arbeit kombiniert akademische Recherche mit dem alltäglichen Leben. Über eine verletzliche und ehrliche Auseinandersetzung, möchte sie einen Ort für Reflexion und Dialog öffnen. Ihre Ausbildung als Schauspielerin und Künstlerin schafft eine interdisziplinäre Vision, die durch filmische Metaphorik und Performance Kunst sozial-politische Themen auf eine persönliche Ebene bringt.
Kurzstück
im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts zur Taxidermie „The Big Sleep“
Künstlerische Leitung: Alisa M. Hecke, Julian Rauter / Technik: Max Wileschek / Produktionsleitung: Nora Schneider / Performance: Katharina Bill, Malte Scholz, Nina Maria Wyss / Live-Präparation: Jean-Marie Zumstein
The core of the museum – naturally to museums – is the collection. This is the major goal: We have to collect, we have to study, we have to identify, we have to preserve these specimen for the coming generations. At the moment you present something, the tragedy begins. But we need to present, we need to have an exhibition. If I were a good director, I would never have an exhibition. To present specimen is to begin to detolerate them, to destroy them, because all these specimen are very fragile, they don't like light, they don't like humidity, they don't like high or low temperature. So this is a trade-off.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)
Der Kern des Museums ist natürlich die Sammlung. Wir sammeln, forschund und identifizieren, um die Tiere für die kommende Generation aufzubewahren. In dem Moment, in dem sie präsentiert werden, beginnt eigentlich die Tragödie. Wenn ich ein guter Museumsdirektor wäre, dann würde ich niemals eine Ausstellung machen. Die Tiere zu präsentieren bedeutet, sie zu zerstören, weil all diese Exponate sehr zerbrechlich sind. Sie mögen kein Licht, keine Feuchtigkeit, keine hohe oder niedrige Temperatur. Das ist also ein Kompromiss.
Michel Sartori, Direktor des Zoologischen Museums Lausanne (CH)
Le Grand Sommeil zeigt eine sich sukzessive verändernde Skulptur aus Menschen und Tieren und unterläuft so die etablierte museale Aufteilung in exponierte Tierpräparate einerseits und menschliche Betrachter*innen andererseits: Inmitten von Exponaten berichten drei Performer*innen über das Privileg, Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie schildern die Herausforderungen korrekter und artspezifischer Darstellung wie auch die Grenzen des präparatorisch Machbaren – unter anderem bei mikroskopisch kleinen Arten. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Kleinem und Unscheinbarem dieser Welt ruft das Stück den Diskurs um Artenverfall und den Verlust an Biodiversität auf.
Das 30-minütige Kurzstück wird flankiert von einer Live-Präparation.
Hecke/Rauter realisieren gemeinsam interdisziplinäre Projekte zwischen Performance und Installation, ihre vielschichtigen Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen werden in Theatern und Ausstellungskontexten gezeigt. Wiederkehrendes Motiv ist der (Bühnen-)Körper und seine Repräsentation, an dessen Wahrnehmung und Zuschreibung von Lebendigkeit und Körperlichkeit sie szenisch forschen. Seit 2016 recherchieren sie zum Paradigmenwechsel naturkundlicher Sammlungen im Zuge globaler ökologischer Veränderungen hin zu Orten der Erinnerung. Die Bekenntnisse der interviewten Expert*innen geben Aufschluss über den menschlichen Wunsch nach Erhalt – und ihre Strategien der Konservierung – natürlicher Diversität und ästhetischer Vielfalt. Das audio-visuelle Archiv ist Materialkorpus für das interdisziplinäre Kunstprojekt The Big Sleep.

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Gästin: Prof. Dr. Ulrike Haß (Theaterwissenschaftlerin)
Im November 2020 erscheint ihre lange erwartete Studie „Kraftwerk Chor. Aischylos, Sophokles, Kleist, Beckett, Jelinek“. Sie nimmt ihren Ausgangspunkt von der Beobachtung, dass Demokratie, Tragödie und die genealogische Ordnung im Namen des Mannes zur selben Zeit entstehen und untersucht die Doppelstruktur von Chor und Protagonist.
Dauer: ca. 90 Min.
Sprache: Deutsch
Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort als auch im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung in beiden Fällen unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Musikalische Leitung: Martin Spahr | SolistInnen: Alexander Kisch, Yu Gyeong Jeong – Violine, Bogdan Kisch – Violoncello, Adrian Fischer – Klavier | Philharmonisches Orchester Gießen
Beethovens Tripelkonzert für Violine, Cello, Klavier und Orchester ist ein Solitär im Repertoire, auf halbem Weg zwischen der Sinfonia concertante des 18. und dem virtuosen Instrumentalkonzert des 19. Jahrhunderts. Der Klavierpart war für Beethovens Schüler Erzherzog Rudolph gedacht. Während Beethoven im Finale „Rondo alla polacca“ polnische Rhythmen verwendet, besitzt das zweite Werk des Abends, Brahms' Violinkonzert, einen ungarisch gefärbten Schlusssatz; in diesem Werk verbindet er damit wie selten seine formale Meisterschaft mit seiner Freude an lebendiger, rhythmisch mitreißender Volksmelodik.

mit Judith Altmeyer (Bachelor ATW Gießen), Daniel Degeest & Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange
Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Carmen Salinas | Regieassistenz: Nellie Mußmann | Ausstattungsassistenz: Kim-Lotte Stöger | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel | Bild: Anton Engel
Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

mit Judith Altmeyer (Bachelor ATW Gießen), Daniel Degeest & Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange
Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Carmen Salinas | Regieassistenz: Nellie Mußmann | Ausstattungsassistenz: Kim-Lotte Stöger | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel | Bild: Anton Engel
Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

mit Judith Altmeyer (Bachelor ATW Gießen), Daniel Degeest & Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange
Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Carmen Salinas | Regieassistenz: Nellie Mußmann | Ausstattungsassistenz: Kim-Lotte Stöger | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel | Bild: Anton Engel
Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Gast: Gernot Grünewald (Autor, Regisseur)
Gernot Grünewald verknüpft in seinen Arbeiten immer wieder Recherchematerial mit literarischen Fragmenten zu hochkomplexen theatralen Geweben. Seine nächste Arbeit „Un/True“ befragt die Konstruktion unserer Wirklichkeiten im Widerspruch von Thesen, Behauptungen und Fakten.
Dauer: ca. 90 Min.
Sprache: Deutsch
Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort als auch im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung in beiden Fällen unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“

Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Regie: Regina Wenig, Bühne: Marius Baumgartner, Kostüme: Marielle Sokoll, Dramaturgie: Katja Herlemann, Katrin Spira
Mit
Vanessa Bärtsch, Nora Solcher (Studiojahr Schauspiel)
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer letzten Reise von Frankreich nach Deutschland aufbrach. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts: als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus mit einer Sprache, wie sie nicht schöner sein könnte (wenn man sie so zum Klingen bringt wie Heine). Heines Motive sind Heimat, Staat, Religion, Ausgrenzung und Identität – es sind Fragen, die noch immer unsere Diskurse bestimmen und auch heute so explosiv sind, wie sie es für den politischen Autor Heine 1843 waren. Die Regisseurin Regina Wenig unternimmt auf Basis von Heines Versepos eine theatrale Reise durch das Deutschland unserer Zeit und spiegelt unsere Wirklichkeit an Heines poetischen Bildern. Aus dieser motivischen Doppelbelichtung entstehen Reibungen, Widersprüche und Überraschungen.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Rebecca Schneider ist Professorin am Department für Theatre Arts and Performance Studies der Brown University, Providence. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Theatergeschichte und Theorien der Intermedialität. Ihr Beitrag zur Vorlesungsreihe wird ausgehen von der Theorie Hannah Arendts.
Dauer: 90 min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.



Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Regie: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Kostüme und Video: Falko Herold, Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
mit
Jonathan Lutz (Studiojahr Schauspiel)
Im Grunde hat niemand etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei, sagt der Wirt des Dorfes, eine Ausnahme. Nicht geldgierig wie die anderen Juden. Er sei, sagt der Soldat, feige. Aber er könne sich beliebt machen. Er sei, sagen andere, geil. Ohne Gefühl. »Vielleicht«, fragt sich Andri, »haben sie Recht?« Doch er hat Gefühle. Er liebt Barblin, die Tochter des Lehrers. Sie wollen heiraten. Aber das erlaubt der Lehrer nicht. Er kann es nicht erlauben, denn er hat zeitlebens gelogen. Andri ist sein leiblicher Sohn, Andri und Barblin sind in Wahrheit Halbgeschwister. Da wird das kleine Dorf über Nacht vom großen Nachbarn überfallen. »Die Schwarzen« marschieren ein. Wer kein Jude sei, sagen sie, habe nichts zu befürchten. Andri ist kein Jude. Aber jetzt, sagt er, will er’s sein. Jetzt kann er nicht mehr anders. Denn das ist das Böse: »Plötzlich bist du so, wie sie sagen.«
Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung, die zu Antisemitismus und Rassismus führen, zeigt David Bösch als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.


Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Pat To Yan wurde 1975 in Honkong geboren. In seinen Arbeiten, wie z.B. „Eine kurze Chronik des künftigen China“, erforscht er, was „Menschsein“ in unserer Zukunft bedeuten könnte. In dem zweiten Teil seiner Serie „Eine posthumane Geschichte“ befasst er sich mit Cyborgs und dem Auslaufmodell Mensch, welches bei den Frankfurter Positionen 2021 uraufgeführt werden wird.
Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.



Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Das Nature Theater of Oklahoma unter der Leitung von Kelly Copper und Pavol Liška ist seit Jahren eine der interessantesten und skurrilsten internationalen Theatergruppen. Ihre Choreografien, Musicals, Performances und Filme bewegen sich quer durch alle Genres und arbeiten mit Überhöhung, Subversion, Hoch-, Pop- und Trashkultur.
Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.



von Hanna Steinmair
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (ATW Gießen)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (ATW Gießen)
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich
Produktionsberatung: Lisa Gehring & Carmen Salinas
„I don’t cheat to win. I’d rather loose.“ (Serena Williams, 2018)
Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. „RAGE“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. „RAGE“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
„RAGE. A Tennis Western“ wird koproduziert vom Künstlerhaus Mousonturm, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Frauenreferat Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, mit freundlicher Unterstützung durch Tenniszentrum Klüh, Dunlop GmbH, Tennis Union Nussbach, geprobt im Z_Zentrum für Proben und Forschung.

von Hanna Steinmair
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (ATW Gießen)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (ATW Gießen)
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich
Produktionsberatung: Lisa Gehring & Carmen Salinas
„I don’t cheat to win. I’d rather loose.“ (Serena Williams, 2018)
Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. „RAGE“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. „RAGE“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
„RAGE. A Tennis Western“ wird koproduziert vom Künstlerhaus Mousonturm, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Frauenreferat Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, mit freundlicher Unterstützung durch Tenniszentrum Klüh, Dunlop GmbH, Tennis Union Nussbach, geprobt im Z_Zentrum für Proben und Forschung.

von Hanna Steinmair
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (ATW Gießen)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (ATW Gießen)
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich
Produktionsberatung: Lisa Gehring & Carmen Salinas
„I don’t cheat to win. I’d rather loose.“ (Serena Williams, 2018)
Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. „RAGE“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. „RAGE“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
„RAGE. A Tennis Western“ wird koproduziert vom Künstlerhaus Mousonturm, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Frauenreferat Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, mit freundlicher Unterstützung durch Tenniszentrum Klüh, Dunlop GmbH, Tennis Union Nussbach, geprobt im Z_Zentrum für Proben und Forschung.

von Hanna Steinmair
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (ATW Gießen)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (ATW Gießen)
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich
Produktionsberatung: Lisa Gehring & Carmen Salinas
„I don’t cheat to win. I’d rather loose.“ (Serena Williams, 2018)
Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. „RAGE“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. „RAGE“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
„RAGE. A Tennis Western“ wird koproduziert vom Künstlerhaus Mousonturm, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Frauenreferat Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, mit freundlicher Unterstützung durch Tenniszentrum Klüh, Dunlop GmbH, Tennis Union Nussbach, geprobt im Z_Zentrum für Proben und Forschung.

Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Christine Abbt ist seit März 2020 Professorin für Politische Philosophie an der Universität Graz. Sie forscht zu Themen der Demokratietheorie, der Ethik und des Erinnerungsvermögens. In ihrem Vortrag überprüft sie die Begriffe Allotrio- und Polypragmosyne (Fremd- und Vieltun) aus der antiken demokratischen Praxis auf ihre Bedeutung für aktuelle Debatten.
Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.



von Hanna Steinmair
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (ATW Gießen)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (ATW Gießen)
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich
Produktionsberatung: Lisa Gehring & Carmen Salinas
„I don’t cheat to win. I’d rather loose.“ (Serena Williams, 2018)
Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. „RAGE“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. „RAGE“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
„RAGE. A Tennis Western“ wird koproduziert vom Künstlerhaus Mousonturm, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Frauenreferat Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, mit freundlicher Unterstützung durch Tenniszentrum Klüh, Dunlop GmbH, Tennis Union Nussbach, geprobt im Z_Zentrum für Proben und Forschung.

von Swoosh Lieu
Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

von Swoosh Lieu
Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

von Susanne Schneider und Marion Schneider
Ein zaungäste-Projekt.
Mit: Judith Altmeyer (ATW Gießen), Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub (ATW Gießen), Katharina Runte, Katharina Speckmann, Isabelle Zinsmaier
Konzept und Inszenierung: Marion Schneider und Susanne Zaun
Musik: Jacob Bussmann
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Ausstattung, Technische Einrichtung und Assistenz: Maren Küpper
Video: Charlotte Bösling (ATW Gießen)
Produktion: Martin Bien (ATW Gießen)
Sechs Performerinnen, zahllose Partyrequisiten und die Frage „Wie viele Feste haben wir eigentlich schon zusammen gefeiert?“ Was 2019 als szenisches Experiment begann, um den Chor der zaungäste herauszufordern und seine Grenzen auszuloten, wurde durch die darauffolgenden Entwicklungen längst eingeholt: das Thema Vereinzelung und Distanzierung wurde auf einmal höchst brisant und real. Was also bleibt übrig von der Gemeinschaft, wenn wir uns nur im Netz versammeln können? Und ist das schon eine Party, wenn wir uns gegenseitig auf Bildschirmen anstarren und dabei Wein trinken? „Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst sich Dich“ macht da weiter, wo „Diesmal machen wir alle alles allein“ im Dezember 2019 aufhörte. Ausgangspunkt sind die damals entstandenen Soli über die Einsamkeit, das (fehlschlagende) sich einander Bekanntmachen, die Schwierigkeit, sich die Namen der anderen zu merken, den Kummer und die Lust des Vermissens.
„Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst sich Dich“ wird ermöglicht durch das Projektstipendium „Hessen innovativ neu eröffnen“. In Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm. Die zaungäste werden unterstützt durch die Mehrjahresförderung der Stadt Frankfurt am Main.

von Swoosh Lieu
Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

von Swoosh Lieu
Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

von andpartnersincrime
Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan
Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

von Swoosh Lieu
Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

von andpartnersincrime
Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan
Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

von Swoosh Lieu
Ein Projekt von: Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi, Rosa Wernecke) (ATW Gießen)
Von und mit: Johanna Castell, Stine Hertel, Katharina Holt, Verena Katz, Barbara Lanzarote, Frieder Miller, Katharina Pelosi, Birte Schnöink, Jones Seitz, Rosa Wernecke, Marie Zahir
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit
Operator Mousonturm: Sebastian Schackert
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Über 90 Jahre später ist diese Allegorie auf finanzielle und räumliche Unabhängigkeit aktueller denn je. Während wir in der Corona Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen. In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbstverwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie tatsächlich auch entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Eine Produktion von Swoosh Lieu, koproduziert vom Künstler:innhaus Mousonturm. Swoosh Lieu werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

von andpartnersincrime
Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan
Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

von andpartnersincrime
Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan
Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

von andpartnersincrime
Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan
Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

von andpartnersincrime
Regie, Schnitt: Julia Novacek (ATW Gießen)
Text, Dramaturgie: Eleonora Herder
Recherche, Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster
Sounddesign: Marc Behrens
Gestaltung, Set: Anna Sukhova
Kostüm: Tanya Tverdokhlebova
Darstellerin, Sprecherinstimme: Shahrzad Osterer
Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim
Produktionsleitung: Eleonora Herder, Anna Maria Bolender
Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade
Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Choreografische Beratung: Jorge Bascuñan
Im Jahr 2020 stehen die repräsentativen Bauten in der Mitte der Städte leer. Die Theater sind geschlossen, ebenso die Konzertsäle, selbst der Römer, das Frankfurter Rathaus, ist weitgehend verlassen. Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt. Aber was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht aufgrund von Gesundheitsrisiken verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater plötzlich an anderen Orten stattfinden, dort, wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird. Dort wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden? Zum Beispiel in den Küchen und Kantinen der Stadt? Nach dem Ende der Versammlung macht sich eine Gruppe von Theatermacher*innen auf die Suche nach Möglichkeiten von Theater jenseits dessen, was sich als repräsentative Öffentlichkeit versteht. „Das Theater“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich die Performancegruppe andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzt.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt. Ermöglicht durch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes.

Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Giorgio Agambens Äußerung, „Flüchtling“ sei „die einzige Kategorie, die uns heute Einsicht in die Formen und Grenzen einer künftigen politischen Gemeinschaft gewährt“, taugt mir zum Ausgangspunkt. Denn „Flüchtling“ ist Figur der spezifischen, durch staatliche Regularien erzeugten, Nicht-Zugehörigkeit: Als Ausnahme von der vermeintlichen Normalität unter nationalstaatlicher Vorgabe, als Ausnahme vom Recht, die polizeilichen Maßnahmen überantwortet. Das ist, vereinfacht gesagt, der Vogelfreie; von diesen, die der National-Staat mit seiner Gründung schon (als Nicht-Zugehörige) schaffe, spricht Arendt, deren historisch gesättigte Darstellung der massenweisen Erzeugung von Flüchtlingen nach Nationalstaatsprinzip im 20 Jh. gegenwärtig diagnostisch zutrifft. Die spezifische Ausnahme, die Flüchtlinge vom Moment ihres Grenzübertritts an als Illegale definiert und im „Niemandsland“ des Irregulären festhält, muß als dringliche Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Repräsentation, bzw. Repräsentierbarkeit aufgefasst werden. Sie erfordert, die Unterminierung der Gewissheiten von Zugehörigkeit (zu Gemeinschaft(en)) zu denken, wie damit der Anforderung zur Delimitierung der Demokratie zu folgen: „Kein numerus clausus für die Hinzukommenden“ (Derrida).
Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.






Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Vom 12-Spartenhaus (2013) bis zum Nationaltheater Reinickendorf (2017) führten die norwegisch-deutschen Künstler*innen Vegard Vinge und Ida Müller eine gründliche Kritik an der Institution des deutschen Staatstheaters durch. Obwohl diese Institutionskritik in diesen beiden extravaganten Produktionen recht deutlich wurde, war sie auch in früheren Arbeiten wie John Gabriel Borkman (2011) und Die Wildente (2009-10) präsent, in denen Vinge/Müller bereits alles in Frage stellten, von der Werbung, der Kommunikation mit der Presse, den Kartenpreisen, der Probenzeit bis zur konventionellen Länge eines Theaterabends und vieles mehr. Kritische Rezensionen ihrer Arbeit konzentrierten sich verständlicherweise auf ihre radikale Überarbeitung von Ibsen und die spektakuläre Innovation ihrer Bühnenästhetik – die obsessiv handbemalten Papp- und Holz- Konstruktionen, die maskierten Darsteller*innen, die akustischen Collagen. Vinge/Müllers Überarbeitung der Institution Theater geht aber über das hinaus, was sich auf der Bühne abspielt. Es geht um das ideologische Leitungswasser selbst.
Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.



Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein?
Die Szene ist eine volatile und bewegliche Form. Ihrer ursprünglichen Bedeutung „Zelt“ nach bezeichnet sie eine provisorische Struktur, die überall errichtet und wieder abgebaut werden kann. Der Vortrag verfolgt dieses Merkmal des Provisorischen in historischer Perspektive, im Kontext des Dramas und darüber hinaus. Er untersucht das Potential einer Form, die auch dann, wenn sie wie im Drama integriert und auf dem Theater sesshaft wird, weiterhin in Bewegung ist. Szenen versetzen das Gefüge in Unruhe, in das sie eingebunden sind. Der Vortrag will in einem historischen Teil den Versuchen nachgehen, die sich darauf ausrichteten, die Szene zu disziplinieren, zugleich aber das politische Potential einer Form aufzeigen, die überall dort, wo sie hinkommt, neue Erscheinungsräume eröffnet.
Dauer: ca. 90 Min.
Die Veranstaltung findet nur im Live-Stream (via Zoom) statt. Anmeldung unter dramaturgie_at_mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“.



Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen.
Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in wearing heavy boots eine eigene Kartographie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 12, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteilnahme auseinandersetzen wollen.
Eine Produktion von Hella Lux
Konzept, Text und Performance: HELLA LUX, Louisa Beck, Hanna Steinmair (Alumna ATW), Ewelina Zielonka
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen und Milena Wichert (Alumna HfMDK Regie)
Choreografie: Ewelina Zielonka (Alumna HfMDK Tanz)
Musik: Louisa Beck
Produktion: Mariya Barshka
Die Produktion entstand in Kooperation mit studioNAXOS. Das Projekt wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stiftung Andere Zeiten, EKHN Stiftung, Evangelische Zukunftsstiftung und die jugend-kultur-kirche sankt peter. Geprobt im Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen.
Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in wearing heavy boots eine eigene Kartographie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 12, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteilnahme auseinandersetzen wollen.
Eine Produktion von Hella Lux
Konzept, Text und Performance: HELLA LUX, Louisa Beck, Hanna Steinmair (Alumna ATW), Ewelina Zielonka
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen und Milena Wichert (Alumna HfMDK Regie)
Choreografie: Ewelina Zielonka (Alumna HfMDK Tanz)
Musik: Louisa Beck
Produktion: Mariya Barshka
Die Produktion entstand in Kooperation mit studioNAXOS. Das Projekt wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stiftung Andere Zeiten, EKHN Stiftung, Evangelische Zukunftsstiftung und die jugend-kultur-kirche sankt peter. Geprobt im Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen.
Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in wearing heavy boots eine eigene Kartographie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 12, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteilnahme auseinandersetzen wollen.
Eine Produktion von Hella Lux
Konzept, Text und Performance: HELLA LUX, Louisa Beck, Hanna Steinmair (Alumna ATW), Ewelina Zielonka
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen und Milena Wichert (Alumna HfMDK Regie)
Choreografie: Ewelina Zielonka (Alumna HfMDK Tanz)
Musik: Louisa Beck
Produktion: Mariya Barshka
Die Produktion entstand in Kooperation mit studioNAXOS. Das Projekt wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stiftung Andere Zeiten, EKHN Stiftung, Evangelische Zukunftsstiftung und die jugend-kultur-kirche sankt peter. Geprobt im Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt.

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.
Von und mit: Ossian Hain, Anne Kapsner (Alumna Regie), Anne Mahlow (Aluma ATW), Arthur Romanowski (Alumnus ATW), Anja Schneidereit (Alumna MA Dramaturgie).
„Schulausflug” wurde zum Festival Starke Stücke in Frankfurt und zum Theaterfestival „Augenblick Mal!“ 2021 nach Berlin eingeladen.

von Susanne Schneider und Marion Schneider
Ein zaungäste-Projekt.
Mit: Judith Altmeyer (ATW Gießen), Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub (ATW Gießen), Katharina Runte, Katharina Speckmann, Isabelle Zinsmaier
Konzept und Inszenierung: Marion Schneider und Susanne Zaun
Musik: Jacob Bussmann
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Ausstattung, Technische Einrichtung und Assistenz: Maren Küpper
Video: Charlotte Bösling (ATW Gießen)
Produktion: Martin Bien (ATW Gießen)
Sechs Performerinnen, zahllose Partyrequisiten und die Frage „Wie viele Feste haben wir eigentlich schon zusammen gefeiert?“ Was 2019 als szenisches Experiment begann, um den Chor der zaungäste herauszufordern und seine Grenzen auszuloten, wurde durch die darauffolgenden Entwicklungen längst eingeholt: das Thema Vereinzelung und Distanzierung wurde auf einmal höchst brisant und real. Was also bleibt übrig von der Gemeinschaft, wenn wir uns nur im Netz versammeln können? Und ist das schon eine Party, wenn wir uns gegenseitig auf Bildschirmen anstarren und dabei Wein trinken? „Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst Dich“ macht da weiter, wo „Diesmal machen wir alle alles allein“ im Dezember 2019 aufhörte. Ausgangspunkt sind die damals entstandenen Soli über die Einsamkeit, das (fehlschlagende) sich einander Bekanntmachen, die Schwierigkeit, sich die Namen der anderen zu merken, den Kummer und die Lust des Vermissens.
„Haben Sie auch unpersönliche Torten?“ Katharina Speckmann sagt kurz was zu sich.
„Daran könnte ich mich jetzt erinnern, tue es aber nicht.“ Isabelle Zinsmaier trinkt auf alle Menschen, die sie jemals kannte.
„Ich sag A, Du sagst Stop.“ Asja Mahgoub macht Tomatensalat.
„B“ Katharina Runte mixt Yellow Loneliness.
„Auf die Liebe! – Aber das lassen wir heute mal weg.“ Ekaterine Giorgadze ist Ihre Gastgeberin und Judith Altmeyer geht weder auf Reisen noch in eine Bar.
„Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst sich Dich“ wird ermöglicht durch das Projektstipendium „Hessen innovativ neu eröffnen“. In Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm. Die zaungäste werden unterstützt durch die Mehrjahresförderung der Stadt Frankfurt am Main.

Die Bewegungen, die in den 1960er und 1970er Jahren die Kunst neu definierten, stützten sich bei der Erarbeitung neuer Konzepte und Praktiken wesentlich auf Workshops. Das Workshop-Format hebt den Wert von Effekten hervor, die durch das gemeinsame Verbringen von Zeit in einer locker definierten Situation entstehen. Dies entsprach dem Wunsch der Künstler, den kollektiven Prozess gegenüber vermarktbaren Produkten zu bevorzugen, das Ästhetische mit dem Sozialen und Politischen zu verschmelzen und die disziplinären Trennungen aufzuheben. Während sie den Bezug zum handwerklichen Arbeitsplatz mit der Betonung konkreter, problemorientierter Zusammenarbeit, dem Interesse an materiellen Dingen und Werkzeugen und der Neugier auf erfahrungsbasiertes Lernen und Wissensaustausch aufrechterhielten, umfassten die Werkstattexperimente dieser Epoche fast alles, was eine Art von performativer Dynamik nahelegte: Kultrituale, Meditationsübungen, Techniken der psychologischen (Selbst-)Manipulation, Improvisation, orgiastisches Liebesspiel, ... Und diese wilde Mischung von Ansätzen trug dazu bei, die Idee zu etablieren, dass der Workshop ein vollkommen offenes und fast universell einsetzbares Setup für kollektive Unternehmungen ist - eine Idee, die ihren Reiz nicht verloren zu haben scheint.
Die Workshop-Kultur breitete sich innerhalb kurzer Zeit global aus, und während viele Workshops immer noch kostenlos angeboten werden, etwa im politischen Aktivismus oder in der Sozial- und Gemeinwesenarbeit, hat die Dienstleistungswirtschaft das kommerzielle Potenzial des Workshops schnell genutzt. Eine Workshop-Industrie verspricht allerlei "wertvolle" persönliche Erfahrungen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit als Return for Investment - plus sozioökonomischen Nutzen, wenn die Workshopleiter renommierte, einflussreiche Akteure in ihrem Berufsfeld sind. Ausbildung und Training in Theater, Tanz und Performance stützen sich heute in hohem Maße auf den Workshop, aber auch in der Geschäftswelt ist er zum Instrument der Wahl für Kompetenzvermittlung, Motivationscoaching und Teambuilding geworden. Eine beträchtliche Anzahl von Künstlern, die nicht vom Verkauf ihrer Arbeit leben können, bieten Workshops für Unternehmen an und propagieren Techniken wie die musikalische Improvisation als Mittel zur Optimierung des Arbeitsablaufs. So interessant es ist, die Folgen solcher Transfers zwischen der künstlerischen und der wirtschaftlichen Sphäre zu beobachten, so offensichtlich ist auch hier ein problematischer Punkt: Wo der Druck zur Selbstverbesserung die Menschen dazu treibt, an einem Workshop nach dem anderen teilzunehmen, aus Angst, den neuesten Trend zu verpassen, wird die Freiheit zum Experimentieren leicht von den Zwangskräften eines neoliberalen Regimes gekapert. Vielleicht geschah dies bereits während der ersten großen Welle des Workshoppings in den 1970er Jahren. In jedem Fall muss eine Analyse des Workshop-Formats Fragen der Valorisierung und Kommerzialisierung, der Offenheit und ihrer ideologischen Simulakren, des "Prozesses vs. Produkt" und des "Prozesses als Produkt" ansprechen.
Konzept und Organisation: Kai van Eikels (ATW) und Stefan Hölscher.
von Verena Billinger und Sebastian Schulz
Vieles ist derzeit ungewisser denn je. Verena Billinger & Sebastian Schulz (Alumnis ATW Gießen) und ihr Ensemble begegnen dem drängend Unbestimmten mit einem choreografischen Plan, einem „Tanzabend/N.N.“, der sich mit der aktuellen Situation und zukünftig erwartbaren Konstellationen auseinandersetzt: mit Existenzen, die sich immer mehr auf Bubbles und Blasen verteilen. Mit Körpern, die in Arbeit, Kunst und Alltag von Architekturen und Maßnahmen voneinander getrennt und zerschnitten werden. Mit einem Leben zwischen Ermöglichung und Repression. In ihrer Choreografie bewegen sich Billinger & Schulz dabei zwischen dem Drinnen und Draußen, zwischen Auto, Foyer und Theaterraum, zwischen Vorstudien zukünftiger Stücke und den Ruinen derer, die gerade unmöglich zu zeigen sind. „N.N.“ steht dabei für etwas, das dem zukünftigen Moment vielleicht angemessen wäre: im Übergang tanzen.

Die Bewegungen, die in den 1960er und 1970er Jahren die Kunst neu definierten, stützten sich bei der Erarbeitung neuer Konzepte und Praktiken wesentlich auf Workshops. Das Workshop-Format hebt den Wert von Effekten hervor, die durch das gemeinsame Verbringen von Zeit in einer locker definierten Situation entstehen. Dies entsprach dem Wunsch der Künstler, den kollektiven Prozess gegenüber vermarktbaren Produkten zu bevorzugen, das Ästhetische mit dem Sozialen und Politischen zu verschmelzen und die disziplinären Trennungen aufzuheben. Während sie den Bezug zum handwerklichen Arbeitsplatz mit der Betonung konkreter, problemorientierter Zusammenarbeit, dem Interesse an materiellen Dingen und Werkzeugen und der Neugier auf erfahrungsbasiertes Lernen und Wissensaustausch aufrechterhielten, umfassten die Werkstattexperimente dieser Epoche fast alles, was eine Art von performativer Dynamik nahelegte: Kultrituale, Meditationsübungen, Techniken der psychologischen (Selbst-)Manipulation, Improvisation, orgiastisches Liebesspiel, ... Und diese wilde Mischung von Ansätzen trug dazu bei, die Idee zu etablieren, dass der Workshop ein vollkommen offenes und fast universell einsetzbares Setup für kollektive Unternehmungen ist - eine Idee, die ihren Reiz nicht verloren zu haben scheint.
Die Workshop-Kultur breitete sich innerhalb kurzer Zeit global aus, und während viele Workshops immer noch kostenlos angeboten werden, etwa im politischen Aktivismus oder in der Sozial- und Gemeinwesenarbeit, hat die Dienstleistungswirtschaft das kommerzielle Potenzial des Workshops schnell genutzt. Eine Workshop-Industrie verspricht allerlei "wertvolle" persönliche Erfahrungen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit als Return for Investment - plus sozioökonomischen Nutzen, wenn die Workshopleiter renommierte, einflussreiche Akteure in ihrem Berufsfeld sind. Ausbildung und Training in Theater, Tanz und Performance stützen sich heute in hohem Maße auf den Workshop, aber auch in der Geschäftswelt ist er zum Instrument der Wahl für Kompetenzvermittlung, Motivationscoaching und Teambuilding geworden. Eine beträchtliche Anzahl von Künstlern, die nicht vom Verkauf ihrer Arbeit leben können, bieten Workshops für Unternehmen an und propagieren Techniken wie die musikalische Improvisation als Mittel zur Optimierung des Arbeitsablaufs. So interessant es ist, die Folgen solcher Transfers zwischen der künstlerischen und der wirtschaftlichen Sphäre zu beobachten, so offensichtlich ist auch hier ein problematischer Punkt: Wo der Druck zur Selbstverbesserung die Menschen dazu treibt, an einem Workshop nach dem anderen teilzunehmen, aus Angst, den neuesten Trend zu verpassen, wird die Freiheit zum Experimentieren leicht von den Zwangskräften eines neoliberalen Regimes gekapert. Vielleicht geschah dies bereits während der ersten großen Welle des Workshoppings in den 1970er Jahren. In jedem Fall muss eine Analyse des Workshop-Formats Fragen der Valorisierung und Kommerzialisierung, der Offenheit und ihrer ideologischen Simulakren, des "Prozesses vs. Produkt" und des "Prozesses als Produkt" ansprechen.
Konzept und Organisation: Kai van Eikels (ATW) und Stefan Hölscher.
Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

von Verena Billinger und Sebastian Schulz
Vieles ist derzeit ungewisser denn je. Verena Billinger & Sebastian Schulz (Alumnis ATW Gießen) und ihr Ensemble begegnen dem drängend Unbestimmten mit einem choreografischen Plan, einem „Tanzabend/N.N.“, der sich mit der aktuellen Situation und zukünftig erwartbaren Konstellationen auseinandersetzt: mit Existenzen, die sich immer mehr auf Bubbles und Blasen verteilen. Mit Körpern, die in Arbeit, Kunst und Alltag von Architekturen und Maßnahmen voneinander getrennt und zerschnitten werden. Mit einem Leben zwischen Ermöglichung und Repression. In ihrer Choreografie bewegen sich Billinger & Schulz dabei zwischen dem Drinnen und Draußen, zwischen Auto, Foyer und Theaterraum, zwischen Vorstudien zukünftiger Stücke und den Ruinen derer, die gerade unmöglich zu zeigen sind. „N.N.“ steht dabei für etwas, das dem zukünftigen Moment vielleicht angemessen wäre: im Übergang tanzen.

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Die Bewegungen, die in den 1960er und 1970er Jahren die Kunst neu definierten, stützten sich bei der Erarbeitung neuer Konzepte und Praktiken wesentlich auf Workshops. Das Workshop-Format hebt den Wert von Effekten hervor, die durch das gemeinsame Verbringen von Zeit in einer locker definierten Situation entstehen. Dies entsprach dem Wunsch der Künstler, den kollektiven Prozess gegenüber vermarktbaren Produkten zu bevorzugen, das Ästhetische mit dem Sozialen und Politischen zu verschmelzen und die disziplinären Trennungen aufzuheben. Während sie den Bezug zum handwerklichen Arbeitsplatz mit der Betonung konkreter, problemorientierter Zusammenarbeit, dem Interesse an materiellen Dingen und Werkzeugen und der Neugier auf erfahrungsbasiertes Lernen und Wissensaustausch aufrechterhielten, umfassten die Werkstattexperimente dieser Epoche fast alles, was eine Art von performativer Dynamik nahelegte: Kultrituale, Meditationsübungen, Techniken der psychologischen (Selbst-)Manipulation, Improvisation, orgiastisches Liebesspiel, ... Und diese wilde Mischung von Ansätzen trug dazu bei, die Idee zu etablieren, dass der Workshop ein vollkommen offenes und fast universell einsetzbares Setup für kollektive Unternehmungen ist - eine Idee, die ihren Reiz nicht verloren zu haben scheint.
Die Workshop-Kultur breitete sich innerhalb kurzer Zeit global aus, und während viele Workshops immer noch kostenlos angeboten werden, etwa im politischen Aktivismus oder in der Sozial- und Gemeinwesenarbeit, hat die Dienstleistungswirtschaft das kommerzielle Potenzial des Workshops schnell genutzt. Eine Workshop-Industrie verspricht allerlei "wertvolle" persönliche Erfahrungen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit als Return for Investment - plus sozioökonomischen Nutzen, wenn die Workshopleiter renommierte, einflussreiche Akteure in ihrem Berufsfeld sind. Ausbildung und Training in Theater, Tanz und Performance stützen sich heute in hohem Maße auf den Workshop, aber auch in der Geschäftswelt ist er zum Instrument der Wahl für Kompetenzvermittlung, Motivationscoaching und Teambuilding geworden. Eine beträchtliche Anzahl von Künstlern, die nicht vom Verkauf ihrer Arbeit leben können, bieten Workshops für Unternehmen an und propagieren Techniken wie die musikalische Improvisation als Mittel zur Optimierung des Arbeitsablaufs. So interessant es ist, die Folgen solcher Transfers zwischen der künstlerischen und der wirtschaftlichen Sphäre zu beobachten, so offensichtlich ist auch hier ein problematischer Punkt: Wo der Druck zur Selbstverbesserung die Menschen dazu treibt, an einem Workshop nach dem anderen teilzunehmen, aus Angst, den neuesten Trend zu verpassen, wird die Freiheit zum Experimentieren leicht von den Zwangskräften eines neoliberalen Regimes gekapert. Vielleicht geschah dies bereits während der ersten großen Welle des Workshoppings in den 1970er Jahren. In jedem Fall muss eine Analyse des Workshop-Formats Fragen der Valorisierung und Kommerzialisierung, der Offenheit und ihrer ideologischen Simulakren, des "Prozesses vs. Produkt" und des "Prozesses als Produkt" ansprechen.
Konzept und Organisation: Kai van Eikels (ATW) und Stefan Hölscher.
von Verena Billinger und Sebastian Schulz
Vieles ist derzeit ungewisser denn je. Verena Billinger & Sebastian Schulz (Alumnis ATW Gießen) und ihr Ensemble begegnen dem drängend Unbestimmten mit einem choreografischen Plan, einem „Tanzabend/N.N.“, der sich mit der aktuellen Situation und zukünftig erwartbaren Konstellationen auseinandersetzt: mit Existenzen, die sich immer mehr auf Bubbles und Blasen verteilen. Mit Körpern, die in Arbeit, Kunst und Alltag von Architekturen und Maßnahmen voneinander getrennt und zerschnitten werden. Mit einem Leben zwischen Ermöglichung und Repression. In ihrer Choreografie bewegen sich Billinger & Schulz dabei zwischen dem Drinnen und Draußen, zwischen Auto, Foyer und Theaterraum, zwischen Vorstudien zukünftiger Stücke und den Ruinen derer, die gerade unmöglich zu zeigen sind. „N.N.“ steht dabei für etwas, das dem zukünftigen Moment vielleicht angemessen wäre: im Übergang tanzen.

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

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Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

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Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

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Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. Die Personal-Crew starrt erstaunt nach oben an die Decke des Saals, wo während der letzten Wochen des Lockdowns ein riesiges Objekt gewachsen ist. Die Chefin meldet sich per Telefon: „Keke sagt, wir sollen das Schamhaar erstmal hängen lassen.“ Aber noch während das Personal diese Anweisung entgegennimmt, kündigen sich weitere Veränderungen an im Theaterraum. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t! Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll – vor allen Dingen jetzt, wo niemand sonst da ist. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrem Kurzthriller „Body Boom Boom Brain“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT (Janna Pinsker und Wicki Bernhardt - Alumnae ATW Gießen)

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Leonie Böhm wuchs in Heilbronn auf, war dort auf der Waldorfschule und ist heute Mutter von zwei Kindern, die sie immer wieder dazu anhalten, sich selbst zu befragen, weiterzuentwickeln und in ihrem Leben noch eine ganze andere Realität einfordern. Sie ist mit drei Studienabschlüssen vielseitig aufgestellt und arbeitet heute als Regisseurin, Performerin und bildende Künstlerin sowohl in der freien Szene als auch am Stadttheater. Zunächst studierte sie Kunst und Germanistik auf Gymnasiallehramt und machte auf der documenta 7 eine Ausbildung zur Kunstvermittlerin bei Carmen Mörsch und Ulrich Schötker. Die grundlegende Frage: Was ist eine autorisierte Sprecher*in in einer Vermittlungssituation und welche Machtverhältnisse gibt es da, sowie die Suche nach mündigen Sprecher*innen und gelungener Kommunikation begleiten ihre Arbeitsweise bis heute. In ihrem Kunststudium, das sie 2011 an der Kunsthochschule Kassel als Meisterschülerin bei Urs Lüthi abschloss, versuchte sie diesen Fragen eine größere Bandbreite an Ausdrucksformen zu geben. Ins Theater gelangte Leonie Böhm schliesslich, um künstlerische Prozesse in der Kollaboration mit Menschen zu gestalten. Mit Nathan die Weise wurde gleich eine ihrer ersten Arbeiten zum renommierten Münchner Nachwuchsfestival Radikal Jung eingeladen. Heute arbeitet sie u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg, am Theater Bremen und am Theater Oberhausen. Nach wie vor interessiert sie an kanonischen Texten, wie man sich zu ihnen ins Verhältnis setzt und die eigenen Bedürfnisse und Ideen hineinschreibt. Ihre Inszenierungen vermitteln eine Haltung die gleichermassen verletzlich und fordernd ist, und die an den ebenso mündigen wie verspielten Menschen glaubt.
Masterclass der Theaterwissenschaft und Dramaturgie der Goethe-Universität und Symposium des Schauspiels Frankfurt in Kooperation mit dem Jüdischen Museum, dem Fritz-Bauer-Institut und dem Filmmuseum
Gegenstand der Masterclass ist die Besetzung der Großen Bühne des Schauspiels Frankfurt durch Frankfurter Jüdinnen und Juden im Oktober 1985, die damit die Premiere des Fassbinder-Stückes “Der Müll, die Stadt und der Tod” verhinderten. Dies stellte eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs vor, die später als „Opferperspektive“ bezeichnet wurde. Zugleich stellte dieser Moment den größten Theaterskandal der westdeutschen Nachkriegsgeschichte dar. Im Zusammenhang der Masterclass wird dieser einschneidende Moment der jüdischen Nachkriegsgeschichte Frankfurts wie der westdeutschen Theatergeschichte neu beleuchtet und diskutiert.
24./25. April ganztags Wi(e)dersprechen Ein Audiowalk des szenischen Projekts unter der Leitung von Tucké Royale
Weitere Informationen unter: https://dramaturginfrankfurt.de/ und im Plakat. Zur Anmeldeseite.

Von und mit: Yuling Chiu, Gregor Glogowski, Friedrich Hartung, Benjamin Hoesch, Yuka Ohta, Diego Ramos Rodríguez und Kristina Veit
Wie hängen Bewegung, Körper und Klangerzeugung zusammen? Wie können Musiker:innen, eine Tänzerin und Theatermacher zusammen improvisieren? Wo verläuft die Grenze zwischen Expertise und Dilettantismus? In einer gemeinsamen Residenz untersucht das heterogene Ensemble mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Ausbildungen Rhythmen und Pulse auf ihr Potential, uns zu vereinzeln und zu verbinden. Materialien werden in ihren klanglichen und performativen Qualitäten zu Mitspielern: Wie trommelt es sich auf Schaumstoff? Wie singt man durch Aluminiumblech? Dies alles geschieht vor dem Hintergrund der aktuellen Spielpause. Und so werden auch hier Aktionen immer wieder unterbrochen, der Stillstand im Ablauf herausgefordert. Musiktheatrale Versuchsanordnungen laden zum Reinhören und anschließendem Gespräch ein.

Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Masterclass der Theaterwissenschaft und Dramaturgie der Goethe-Universität und Symposium des Schauspiels Frankfurt in Kooperation mit dem Jüdischen Museum, dem Fritz-Bauer-Institut und dem Filmmuseum
Gegenstand der Masterclass ist die Besetzung der Großen Bühne des Schauspiels Frankfurt durch Frankfurter Jüdinnen und Juden im Oktober 1985, die damit die Premiere des Fassbinder-Stückes “Der Müll, die Stadt und der Tod” verhinderten. Dies stellte eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs vor, die später als „Opferperspektive“ bezeichnet wurde. Zugleich stellte dieser Moment den größten Theaterskandal der westdeutschen Nachkriegsgeschichte dar. Im Zusammenhang der Masterclass wird dieser einschneidende Moment der jüdischen Nachkriegsgeschichte Frankfurts wie der westdeutschen Theatergeschichte neu beleuchtet und diskutiert.
24./25. April ganztags Wi(e)dersprechen Ein Audiowalk des szenischen Projekts unter der Leitung von Tucké Royale
Weitere Informationen unter: https://dramaturginfrankfurt.de/ und im Plakat. Zur Anmeldeseite.

Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Masterclass der Theaterwissenschaft und Dramaturgie der Goethe-Universität und Symposium des Schauspiels Frankfurt in Kooperation mit dem Jüdischen Museum, dem Fritz-Bauer-Institut und dem Filmmuseum
Gegenstand der Masterclass ist die Besetzung der Großen Bühne des Schauspiels Frankfurt durch Frankfurter Jüdinnen und Juden im Oktober 1985, die damit die Premiere des Fassbinder-Stückes “Der Müll, die Stadt und der Tod” verhinderten. Dies stellte eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs vor, die später als „Opferperspektive“ bezeichnet wurde. Zugleich stellte dieser Moment den größten Theaterskandal der westdeutschen Nachkriegsgeschichte dar. Im Zusammenhang der Masterclass wird dieser einschneidende Moment der jüdischen Nachkriegsgeschichte Frankfurts wie der westdeutschen Theatergeschichte neu beleuchtet und diskutiert.
24./25. April ganztags Wi(e)dersprechen Ein Audiowalk des szenischen Projekts unter der Leitung von Tucké Royale
Weitere Informationen unter: https://dramaturginfrankfurt.de/ und im Plakat. Zur Anmeldeseite.

Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
How does it feel to live in a body that is mainly defined by others?
How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
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How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
How does it feel to live in a body that is mainly defined by others?
How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Brit Bartkowiak studierte Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie in Hamburg. Von 2009 bis 2013 arbeitet sie als Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin.
Ihre Arbeiten wurden zu namenhaften Festivals und Gastspielen eingeladen: Neue Stücke aus Europa, Theaterbiennale Wiesbaden, Sibiu, Dresden, Bratislava, Luxemburg, Prager Theaterfestival deutscher Sprache, Mülheimer Theatertage Stücke, Heidelberger Stückemarkt, Bayrische Theatertage, Schauspielschultreffen Wien.
Sie arbeitet als Regisseurin u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Theater und Orchester Heidelberg, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Mainz, am Volkstheater München,am HLTM und am Schauspiel Hannover. Seit Februar 2021 ist Brit Bartkowiak Oberspielleiterin am Theater und Orchester Heidelberg.
Wie sind wir mit anderen Orten verbunden? Welche materiellen und immateriellen Infrastrukturen bestimmen unsere Lokalisierung in der Welt? Dieser Frage geht das Performance-Kollektiv ScriptedReality seit 2018 mit seinem Forschungsprojekt „Psychoarchitekturen“ in einer Reihe von Spaziergängen nach, in denen imaginärer Raum und Stadtraum bis zur Ununterscheidbarkeit verschmelzen. Die Spaziergänge folgen unsichtbaren Spuren von Hochfrequenzhändlern in den Vorstädten; in der Neuen Frankfurter Altstadt unternehmen sie Tiefenbohrungen und geraten in noch ältere Erdzeitschichten. Und sie folgen den Echos von Unterweltflüssen, die die Fundamente der Hochhäuser umfließen. So entsteht eine Architektur aus Erzählungen, eine Denk-Infrastruktur, die aus dem Gehen heraus andere Verbindungen jenseits der Hauptverkehrsadern erprobt.
Konzept, Fotografien, Texte, Performance, Recherche: Ruth Schmidt, Arne Salasse, Tilman Aumüller (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
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How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
How does it feel to live in a body that is mainly defined by others?
How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
How does it feel to live in a body that is mainly defined by others?
How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
How does it feel to live in a body that is mainly defined by others?
How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

How does it feel?
How does it feel to live in a body that is mainly defined by others?
How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs?
How does it sound? How does it look like?
„Sie leiden lieber stumm” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er Jahre als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Spiels zwischen privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung – Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht.
Konzept, Musik, Kamera, Postproduktion: Sara Trawöger (ATW Gießen)
Video, Licht, Kamera, Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera, Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson (ATW Gießen)
Bühne, Kostüm: Lisa Horvath (ATW Gießen)
Gesang, Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug, Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW Gießen)
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte


Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Rabih Mroué, geboren in Beirut und derzeit in Berlin lebend, ist Theaterregisseur, Schauspieler, Bildender Künstler und Dramatiker. Er ist mitwirkender Redakteur bei The Drama Review /TDR (New York). Er ist außerdem Mitbegründer des Beirut Art Center (BAC).
Er war Stipendiat am International Research Center: Interweaving Performance Cultures/ FU/Berlin von 2013 -2015. Von 2015 - 2019 war er Theaterregisseur an den Münchner Kammerspielen (München).
Zu seinen Arbeiten gehören u. a.: Cheers to our wishes (2020), Last But not Last (2020), Boborygmus (2019), Sand in the eyes ( 2017), So Little time (2016), Ode to Joy (2015), Riding on a cloud, (2013), The Pixelated revolution (2012), The Inhabitants of images (2008), Who’s Afraid of Representation (2005).
Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Ein Film für alle, für Menschen jeden Alters mit und ohne Schulerfahrung.
Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug. Vorhang auf! Klappe, die Zweite! Wir packen die Hefte weg und unternehmen eine Expedition an den Ort, zu dem man früher nicht wollte und in den man heute nicht darf. In „Schulausflug – die Expedition“ verwirbeln sich Audiowalk und Abenteuerfilm. Durch den Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote wagen wir uns vor in unbekannte Gefilde der Schule und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ein heimgesuchtes Schloss? Geister der Vergangenheit? Eine Ausgrabungsstätte? Ein Monster? Oder vielleicht doch das Tor zum verlorenen Schatz des Bildungssystems? In der Film-Adaption des Audiowalks „Schulausflug“ nimmt imaginary company Publikum aller Altersstufen mit zur Erkundung der Schule. Für ein „authentisches” Ausflugsgefühl empfehlen wir: Schmiert euch ein paar Pausenbrote – vielleicht könnt ihr sie mit der Person neben euch auf dem Sofa tauschen?
Eine Produktion von imaginary company in Zusammenarbeit mit der IGS Herder Frankfurt am Main
Konzept, Text, Performance, Kamera, Schnitt: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski, Anja Schneidereit (Alumnae HTA)

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Nele Jahnke, als langjährige künstlerische Mitarbeiterin und Künstlerische Mit-Leiterin des Theater HORA in Zürich hat Sie versucht, die Sichtbarkeit und Mitbestimmung von Künstler*innen mit einer „Behinderung“ im Theater und in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Sie führte bei verschieden Projekten mit dem HORA Ensemble Regie und initiierte Vermittlungs – und Publikumsformate.
Sie konzipierte und leitete gemeinsam mit M.Elber und M. Bugiel das Langzeit-Experiment Freie Republik HORA, in welchem das HORA-Ensemble ihre eigenen Regiearbeiten realisierte. Nele Jahnke wuchs in Ostholstein und Berlin auf.
Sie studierte Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste,ist teil der Gruppenformation: Planetensystem und arbeiten auch als freie Performerin und Regisseurin. 2019 erhielt sie den Kultur Förderpreis des Kantons Zürich.
Ab 2020 gehört sie als Dramaturgin und Regisseurin zum künstlerischen Leitungsteam der Kammerspiele.
Manuel Gerst studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Heiner Goebbels und Bühnen- und Kostümbild in München bei Katrin Brack. Er ist Gründungsmitglied der Performancegruppe Monster Truck, die seit 2005 an der Schnittstelle zwischen Theater und Bildende Kunst Projekte in der internationalen Freien Szene und am Stadttheater realisiert. Daneben Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner. 2019 wurde er mit dem Hein Heckroth Förderpreis für Bühnenbild ausgezeichnet.
Werkschau der Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Die Theatermaschine ist ein jährlich stattfindendes Performance-Festival in Gießen. Wir, die Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, präsentieren hier Ergebnisse und Zwischenstände unserer eigenen praktischen Arbeit. An fünf Tagen, vom 21. bis zum 25. Mai 2021, zeigen wir eine bunte Mischung aus Performances, Installationen, Filmen, Radiosendungen und anderem.
Dieses Jahr kann das Festival wegen der Corona-Pandemie nur im digitalen Format stattfinden. Analoge Performances mit Publikumsverkehr sind aufgrund der aktuellen Infektionslage und den Regelungen nicht möglich.
Aber egal ob virtuell oder in der echten Welt: Wir nutzen die Theatermaschine, um zusammenzukommen, gemeinsam Kunst zu machen und zu schauen, um miteinander zu diskutieren und zu feiern. Klickt euch durch unsere Website, schaut euch das tolle digitale Programm an, beteiligt euch gerne an Kritik- und Fun-Formaten. Remember: Die Theatermaschine ist nur einmal im Jahr!!
Werkschau der Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Die Theatermaschine ist ein jährlich stattfindendes Performance-Festival in Gießen. Wir, die Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, präsentieren hier Ergebnisse und Zwischenstände unserer eigenen praktischen Arbeit. An fünf Tagen, vom 21. bis zum 25. Mai 2021, zeigen wir eine bunte Mischung aus Performances, Installationen, Filmen, Radiosendungen und anderem.
Dieses Jahr kann das Festival wegen der Corona-Pandemie nur im digitalen Format stattfinden. Analoge Performances mit Publikumsverkehr sind aufgrund der aktuellen Infektionslage und den Regelungen nicht möglich.
Aber egal ob virtuell oder in der echten Welt: Wir nutzen die Theatermaschine, um zusammenzukommen, gemeinsam Kunst zu machen und zu schauen, um miteinander zu diskutieren und zu feiern. Klickt euch durch unsere Website, schaut euch das tolle digitale Programm an, beteiligt euch gerne an Kritik- und Fun-Formaten. Remember: Die Theatermaschine ist nur einmal im Jahr!!
Werkschau der Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Die Theatermaschine ist ein jährlich stattfindendes Performance-Festival in Gießen. Wir, die Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, präsentieren hier Ergebnisse und Zwischenstände unserer eigenen praktischen Arbeit. An fünf Tagen, vom 21. bis zum 25. Mai 2021, zeigen wir eine bunte Mischung aus Performances, Installationen, Filmen, Radiosendungen und anderem.
Dieses Jahr kann das Festival wegen der Corona-Pandemie nur im digitalen Format stattfinden. Analoge Performances mit Publikumsverkehr sind aufgrund der aktuellen Infektionslage und den Regelungen nicht möglich.
Aber egal ob virtuell oder in der echten Welt: Wir nutzen die Theatermaschine, um zusammenzukommen, gemeinsam Kunst zu machen und zu schauen, um miteinander zu diskutieren und zu feiern. Klickt euch durch unsere Website, schaut euch das tolle digitale Programm an, beteiligt euch gerne an Kritik- und Fun-Formaten. Remember: Die Theatermaschine ist nur einmal im Jahr!!
Werkschau der Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Die Theatermaschine ist ein jährlich stattfindendes Performance-Festival in Gießen. Wir, die Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, präsentieren hier Ergebnisse und Zwischenstände unserer eigenen praktischen Arbeit. An fünf Tagen, vom 21. bis zum 25. Mai 2021, zeigen wir eine bunte Mischung aus Performances, Installationen, Filmen, Radiosendungen und anderem.
Dieses Jahr kann das Festival wegen der Corona-Pandemie nur im digitalen Format stattfinden. Analoge Performances mit Publikumsverkehr sind aufgrund der aktuellen Infektionslage und den Regelungen nicht möglich.
Aber egal ob virtuell oder in der echten Welt: Wir nutzen die Theatermaschine, um zusammenzukommen, gemeinsam Kunst zu machen und zu schauen, um miteinander zu diskutieren und zu feiern. Klickt euch durch unsere Website, schaut euch das tolle digitale Programm an, beteiligt euch gerne an Kritik- und Fun-Formaten. Remember: Die Theatermaschine ist nur einmal im Jahr!!
Online-Seminar mit Nana Melling / Anne Mahlow (Alumnae ATW), Johanna Steindorf und Anne Benner / Zoe Ainos
In Kooperation mit dem Festival Noctural Unrest
Datum: 24.5.2021 / 12 bis 15 Uhr
Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei
Im Kontext unserer Seminarreihe wollen wir uns bei Raus ins Freie 3 mit performativen und zeitgenössischen Formen von darstellenden Künsten im öffentlichen Raum beschäftigen.
Was muss bei einem Audiowalk bedacht werden? Woher kommt der Strom bei einem Video-Walk? Wie kann künstlerische Partizipation über Videokonferenzen organisiert werden? Was sind die technischen Bedingungen dieser Formate und was darf auf keinen Fall vergessen werden.
Unter anderen diese Fragen werden drei Künstlerinnen/Kollektive beantworten, die Arbeiten beim Festival Nochtural Unrest zeigen, und ihre Erfahrungen mit uns teilen. Johanna Steindorf hat den Audio-Walk The Strange Half-Absence of Wandering at Night erstellt, der an der jeweiligen Haustür der Teilnehmenden beginnt. Der Diskurs-Video-Walk Pretty Woman / That’s not my name von Nana Melling und Anne Mahlow nimmt die Zuschauenden mit in den öffentlichen Raum und lässt über Videos Expert*innen sicht- und hörbar werden. Das Rohmaterial für ihren Film Im Auge der Betrachterin/In the Eye of the Beholderess haben Anna Benner und Zoe Aiano in einem Online-Workshop aufnehmen lassen. Die Teilnehmer*innen erhielten eine Liste mit Anweisungen, wie sie in ihre jeweiligen Städte gehen und filmen sollten.
Im Rahmen eines Wissensaustauschs beschreiben drei Künstlerinnen/Kollektive des Noctural Unrest, was für die Erarbeitung ihrer Formate notwendig ist. Die drei Produktionen dienen als best-practice Beispiele und die Künstlerinnen stehen für weitere Fragen zur Verfügung. Ein interaktiver Austausch auf Grundlage der Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmenden ist ausdrücklich erwünscht.
Moderiert wird die Veranstaltung von Svenja Polonji (ATW Gießen) und Jan Deck.
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache stattfinden. Es wird englische sowie deutsche Untertiel geben. Technischen Support erhältst du bei Bedarf per E-Mail an tech_at_nocturnal-unrest.de. Außerdem gibt es jederzeit die Möglichkeit, eine Person aus unserem Awareness-Team anzusprechen. Hinweise dazu werden dir per Mail zugeschickt.
Anmeldungen bis zum 22.5.2021 an: jan.deck_at_laprof.de
Notwendige Angaben für die Anmeldung: künstl. oder org. Tätigkeit, Ort und Tel.-Nr. für evtl. erforderliche Kontaktaufnahme.
Der Workshop findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten schicken wir Euch rechtzeitig zu.
Werkschau der Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Die Theatermaschine ist ein jährlich stattfindendes Performance-Festival in Gießen. Wir, die Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, präsentieren hier Ergebnisse und Zwischenstände unserer eigenen praktischen Arbeit. An fünf Tagen, vom 21. bis zum 25. Mai 2021, zeigen wir eine bunte Mischung aus Performances, Installationen, Filmen, Radiosendungen und anderem.
Dieses Jahr kann das Festival wegen der Corona-Pandemie nur im digitalen Format stattfinden. Analoge Performances mit Publikumsverkehr sind aufgrund der aktuellen Infektionslage und den Regelungen nicht möglich.
Aber egal ob virtuell oder in der echten Welt: Wir nutzen die Theatermaschine, um zusammenzukommen, gemeinsam Kunst zu machen und zu schauen, um miteinander zu diskutieren und zu feiern. Klickt euch durch unsere Website, schaut euch das tolle digitale Programm an, beteiligt euch gerne an Kritik- und Fun-Formaten. Remember: Die Theatermaschine ist nur einmal im Jahr!!
Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Hannah Biedermann (Jahrgang 1982) ist eine freie Regisseurin und Performerin, die, ihrem Studium der Szenischen Künste in Hildesheim folgend, performative und interaktive Formate jenseits klassischer Narrative für Kinder und Jugendliche entwickelt. Sie setzt sich für das Recht von Kindern auf ihre ganz eigene Kunst ein, aber bemüht sich immer auch um eine zeitgenössische Form und komplexe gesellschaftliche Themen. In ihren Stückentwicklungen wird ein Thema nie ausschließlich aus der Perspektive des Publikums gewählt, sondern immer auch aus der Erwachsenensicht der Macher*innen untersucht und erzählt.
2007 gründete Hannah Biedermann ihre Theatergruppe pulk fiktion, mit der sie seither sehr erfolgreich neue Akzente in der Szene setzt und auf nationalen und internationalen Festivals tourt. Die Produktionen wurden unter anderem mit dem Westwind Jurypreis, dem Heidelberger Jugendstücke Preis oder dem BestOFF Preis ausgezeichnet. pulk fiktion erhielt 2016 den George Tabori Förderpreis. 2016 erhielt Hannah Biedermann zudem den Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler NRW und wurde 2017 mit dem FAUST Preis in der Kategorie “Beste Regie Kinder- und Jugendtheater” ausgezeichnet.
Sie inszenierte an Häusern wie Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Düsseldorf, Nationaltheater Mannheim, Theater Bremen, Staatstheater Mainz, Staatstheater Karlsruhe, Stadttheater Ingolstadt, Junges Ensemble Stuttgart, Staatstheater Braunschweig oder dem GRIPS Theater Berlin. Zudem hält sie regelmäßig Vorträge über zeitgenössische Formen des Kinder- und Jugendtheaters, gibt Fortbildungsworkshops und Seminare und ist häufiger Gast auf Podien zur Zukunft des Kinder- und Jugendtheaters.
Sie ist Mutter zweier Kinder.
Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Atem, Asthma, Blockupy, brennende Autos, Cafes, draußen geschlossen, ein 52-Hertz-Wal, Verschwörungstheorien und – theoretiker:innen, wer A sagt, muss B sagen, sagt Hannah Arendt, nicht, Wortaneinanderreihung, Leerstelle, Elastizität, Brücken bilden, Brücken benennen nach Brückenbildern, Vereinsamung, Vereinzelung, Isolation, Geheimdienst, Drogen, Folter, Erinnerungen, Erinnerungsorte, die Gewalt, wo liegt sie, zeitlich gesehen, hinter uns oder vor uns?, eine Sprache finden, Rap, sag mal, was laberst du? Von Horkheimer, Adorno? Frankfurter Schule, kommt aus Bornheim und Goldstone, Krankfurt, Kaiserschnitt, Nachgeburt, Leerstelle, Wortaneinanderreihung, Quellen, Leerstelle, Leerstelle, ein Zitat von Walter Benjamin, Triggerwarnung, rassistische Gewalt, Abschiebung, Mord, Leerstelle, Friedhof, eine Melodie, ein weiteres Zitat, ein Anfang, ein Ende.
Mit dem Beginn der Pandemie erklärte Antonio Agamben die Maßnahmen zur Eindämmung dieser zum wahrgewordenen und von ihm vorhergesagten Alptraum vom Ausnahmezustand als Regel. Aber blickt man zurück, so lässt sich der Ausnahmezustand auch anders lesen. Ausgehend von Benjamins Beobachtung, nämlich „als unsere Aufgabe [der] Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands”. Denn in jedem Moment der Unterdrückung steckt auch immer das Potenzial ihrer Aufhebung. Und so blicken wir auf ein Jahr zurück, dass diesen Ausnahmezustand greif- und sichtbar gemacht hat. Mit dem Rückzug aus dem öffentlichen Raum ins Private erklärten wir uns selbst zur Gefahr füreinander. Je begrenzter das soziale, kulturelle und politische Leben wurde, desto öfter sind wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Träumen allein geblieben. Mit unseren Körpern. Nach wie vor ringen wir um eine kollektive Lösung. Und wo ließe sich ein solches Ringen besser austragen als in der Stadt? Unser Schauplatz also: Frankfurt am Main, 2021. Eine Kamera, eine Stimme, sie durchwandern die Stadt: betrachten, erzählen und denken laut nach. Wie wirken sich die heutigen Verhältnisse auf Frankfurt und ihre Bewohner:innen aus? Welche Ängste haben sie? Welche Bedürfnisse und Wünsche? Und wie erleben sie diesen neuen Ausnahmezustand? Auf den Spuren des Ausnahmezustandes richten wir unseren Blick in die Zukunft. Und stellen mit den Worten Fanons fest, „dass das Leben ein unaufhörlicher Kampf ist”.
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Triggerhinweis: Im Stück gibt es Beschreibungen von Gewalt und es wird Suizid thematisiert.


In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen. Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikationstheoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes. Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung. Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Komposition/Dramaturgie/Konzept: Untere Reklamationsbehörde (Maria Huber, Julia Mihály, Tobias Hagedorn - Alumnis ATW)
Film & Schnitt: Christian Schuller
Performance/Stimme: Alice Nogueira
Percussion und urbane Objekte: Yuka Ohta
Violine und urbane Objekte: Diego Ramos
Sprache: Deutsch
Dauer: ca. 45 Min.

Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Laura Linnenbaum, geboren 1986, studierte Diplom-Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Seit der Spielzeit 2011 inszenierte sie freischaffend sowie zunächst als Stipendiatin und Regieassistentin des Schauspiel Frankfurt, es folgten Inszenierungen u. a. an den Theatern Bonn, Osnabrück, Münster, den Staatstheatern Kassel und Hannover sowie dem Berliner Ensemble.
2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde.
Für die Uraufführung von "Homohalal" 2017 am Staatsschauspiel Dresden, wurde sie in der Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mühlheimer Theatertagen eingeladen. Ihre Arbeiten „Der zerbrochene Krug“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und „Kafkas Haus“ am Saarländischen Staatstheater wurden 2019 erneut in der Theater als beste Inszenierung des Jahres nominiert.
Einer von sieben Brüdern wird auserwählt. Auserwählt vom Staat. Er darf in eine andere Welt, eine bessere Welt und dort Balljunge beim Tennis werden. Seine Familie lässt er zurück – „der Staat kann ja nicht jeden aufsteigen lassen“. Stattdessen trifft er auf zwei neue Weggefährten. Doch keiner erklärt ihm die Regeln dieses Sports und das Tennis selbst lässt auch auf sich warten. Dafür ist da ein Chor, der zwar nie singt, aber einfach nicht still sein will – obwohl er nur aus Mädchen besteht. Dann ein Tennis-Star. Mit seiner Freundin. Auf einer Party. An ihrem Paillettenkleid klebt noch Dreck. Musik. Blut. „Wer unten ist, soll unten bleiben“.
Die Figuren in Anne Leppers Stück La Chemise Lacoste (auf Deutsch: Das Lacoste Hemd), stehen vor einer Zerreißprobe zwischen Identität und Anpassungsfähigkeit. Können die bestehenden Verhältnisse ins Wanken gebracht werden?

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Audiowalk von Pia Epping und Lina Schonebeck (Studierende der Hessischen Theaterakademie)
Uraufführung
Zuwendung und Resonanz sind für uns Menschen essentiell. Doch im letzten Jahr wurde die Isolation zu einer solidarischen Geste für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die damit einhergehende Einsamkeit ist ein subjektives, Scham behaftetes Gefühl. Wie verändert das Alleinsein den Menschen? Oder ist Einsamkeit längst ein Phänomen der modernen Gesellschaft geworden? »Solus« setzt sich mit Theorien auseinander, die das Alleinsein als Moment der modernen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen und untersucht, wie soziale Gefüge auf den Körper einwirken, wann Einsamkeit gefährlich wird, wie sie auf psychische Krankheiten einwirkt und etwa in sozialen Medien zu Hass umschlagen kann. Der Audiowalk schickt die Teilnehmer*innen alleine auf einen Spaziergang, der immer wieder durch performative Aktionen gebrochen wird. Auf Kopfhörern werden theoretische, persönliche, philosophische Betrachtungen des Themas Einsamkeit untersucht und auf spielerische Weise zu einem auditiven Geflecht verknüpft.

Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.
Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)


Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Audiowalk von Pia Epping und Lina Schonebeck (Studierende der Hessischen Theaterakademie)
Uraufführung
Zuwendung und Resonanz sind für uns Menschen essentiell. Doch im letzten Jahr wurde die Isolation zu einer solidarischen Geste für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die damit einhergehende Einsamkeit ist ein subjektives, Scham behaftetes Gefühl. Wie verändert das Alleinsein den Menschen? Oder ist Einsamkeit längst ein Phänomen der modernen Gesellschaft geworden? »Solus« setzt sich mit Theorien auseinander, die das Alleinsein als Moment der modernen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen und untersucht, wie soziale Gefüge auf den Körper einwirken, wann Einsamkeit gefährlich wird, wie sie auf psychische Krankheiten einwirkt und etwa in sozialen Medien zu Hass umschlagen kann. Der Audiowalk schickt die Teilnehmer*innen alleine auf einen Spaziergang, der immer wieder durch performative Aktionen gebrochen wird. Auf Kopfhörern werden theoretische, persönliche, philosophische Betrachtungen des Themas Einsamkeit untersucht und auf spielerische Weise zu einem auditiven Geflecht verknüpft.

Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.
Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)



Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen, Milena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa Beck, Liljan Halfen, Hanna Steinmair, Milena Wichert, Ewelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
„Skin on Screen“ ist eine Performance der beiden HTA-Studierenden Dana Maxim und Kai Eng, die während des ersten Coronalockdowns in Europa im Frühjahr 2020 entstand. Dabei probten beide getrennt voneinander: Dana in Moldawien und Kai in Gießen, Deutschland. Die Show ist für jeweils eine*n Zuschauende*n konzipiert.
Das Duo führt dabei auf eine Reise durch googledocs, YouTube und Zoom. Die Arbeit behandelt das Thema Nacktheit und den Bezug der Performer*innen zur Nacktheit in unterschiedlichen alltäglichen Situationen – im Kunststudio, auf der Bühne, auf den Computerbildschirmen oder in sexuellen oder sexualisierten Situationen.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

„Skin on Screen“ ist eine Performance der beiden HTA-Studierenden Dana Maxim und Kai Eng, die während des ersten Coronalockdowns in Europa im Frühjahr 2020 entstand. Dabei probten beide getrennt voneinander: Dana in Moldawien und Kai in Gießen, Deutschland. Die Show ist für jeweils eine*n Zuschauende*n konzipiert.
Das Duo führt dabei auf eine Reise durch googledocs, YouTube und Zoom. Die Arbeit behandelt das Thema Nacktheit und den Bezug der Performer*innen zur Nacktheit in unterschiedlichen alltäglichen Situationen – im Kunststudio, auf der Bühne, auf den Computerbildschirmen oder in sexuellen oder sexualisierten Situationen.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

„Skin on Screen“ ist eine Performance der beiden HTA-Studierenden Dana Maxim und Kai Eng, die während des ersten Coronalockdowns in Europa im Frühjahr 2020 entstand. Dabei probten beide getrennt voneinander: Dana in Moldawien und Kai in Gießen, Deutschland. Die Show ist für jeweils eine*n Zuschauende*n konzipiert.
Das Duo führt dabei auf eine Reise durch googledocs, YouTube und Zoom. Die Arbeit behandelt das Thema Nacktheit und den Bezug der Performer*innen zur Nacktheit in unterschiedlichen alltäglichen Situationen – im Kunststudio, auf der Bühne, auf den Computerbildschirmen oder in sexuellen oder sexualisierten Situationen.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Im September 2012 zeigte Dieter Heitkamp im Museum Wiesbaden mit Studierenden die Performance „Musik ist Leben“ im Rahmen der Ausstellung „50 Jahre FLUXUS – Internationale Festspiele Neuester Musik“. Mit „Fluxus, Suxulf & other Scores“ übertrug er im April 2018 im Rahmen von „Revolte + Experiment_ Kulturcampus im Aufbruch“ das Konzept auf das Studierendenhaus und den öffentlichen Raum davor und lotete mit den Akteur*innen das ästhetische Potential von Fluxus heute im Rahmen einer einstündigen Performance aus. Dabei wurde auf klassische Fluxus-Scores, z. B. von Eric Anderson, George Brecht, Jed Curtis, Ken Friedman, Alison Knowles, George Maciunas und Emmett Williams, zurückgegriffen.
Für die Hessischen Theatertage in Marburg wird es eine neue Fassung von „Fluxus, Suxulf & other Scores“ mit Studierenden des Studiengangs B. A. Tanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main entwickelt.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021

Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.
Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)


Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen, Milena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa Beck, Liljan Halfen, Hanna Steinmair, Milena Wichert, Ewelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
Zwischen Kinderfotos und Erinnerungsstücken, zwischen Papas und Mamas Version der Geschichte(n), zwischen Geborgenheit, Wut und Trauer macht sich der Schauspieler und Performer Simon Olubowale an diesem Abend auf den Weg durch seine eigene Biographie. Geboren und aufgewachsen in Österreich, erzählt er seine Geschichte und die seiner Eltern: einer jungen Mutter, die die Konventionen ihres österreichischen Heimatdorfes von sich stößt und eines nigerianischen Vaters, der in dieser Heimat nie wirklich ankommt.
Zwischen Lagos, Wien, Graz und London, zwischen Fela Kuti und österreichischer Heimatfilm-Idylle, erinnert sich Simon Olubowale an Momente seiner Kindheit. Zugehörigkeit und Familie spielen dabei genauso eine Rolle wie Träume, Männlichkeitsbilder und Schwarze Pop Kultur. Wie erinnert man die eigene Geschichte und wessen Erinnerungen vermischen sich zwangsläufig zu mehreren – teils widersprüchlichen – Erzählungen?
Für alle Menschen ab 14 Jahren.
Konzept: Simon Olubowale, Martin Baarsch
Video & Grafik: Janna Pinsker (Alumna ATW)
Bühne & Kostüme: Hannah von Eiff
Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.
Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)


„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Choreografischer Film von Nastya Dzyuban u. a.
Uraufführung
Hast Du manchmal dieses seltsame Gefühl, dass Du nicht allein bist, niemals wirklich allein? Dass manche Träume geradezu zu vertraut scheinen, dass die meisten Orte schon einmal besucht wurden und Du lediglich an sie zurückkehren kannst? »more than one« ist ein choreografischer Film, in dem vier Performer*innen die Grenzen zwischen dem allzu Vertrauten und dem gänzlich Unbekannten erforschen. Sie bewegen sich im Graubereich von regelmäßig unterbrochener Einsamkeit, immer wieder erscheint eine Kollektivität, die nie wirklich vollkommen sein kann – sie surfen auf den Rhythmen zwischen Differenz und Gleichem. Indem verschiedene Geschichten der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart erzählt werden, Geschichten aus Paralleluniversen, versinkt die Realität in der Tagträumerei.
Konzept, Choreografie und Performance: Amélie Haller / Herbert Graf / Nastya Dzyuban / René Alejandro Huari Mateus
Bühne und Kostüme: nikolas Stäudte
Bühne und Licht: Marina Rengel Lucena
Kamera: Svenja Polonji / nikolas Stäudte
Dramaturgie: Liza Spivakovskaya
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
In englischer Sprache
Der Stream ist für 48 Stunden online abrufbar.
Eine Produktion von Nastya Dzyuban in Kooperation mit den Internationalen Schillertagen / Nationaltheater 2021 Mannheim, der Hessischen Theaterakademie und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen.

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen, Milena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa Beck, Liljan Halfen, Hanna Steinmair, Milena Wichert, Ewelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
ICH und DU stehen im Regen.
So unterschiedlich – wie es zunächst scheint – sind sie gar nicht. Merken sie doch recht schnell, dass ihre Herzen im selben Beat schlagen.
Und im Regen kennen lernen lässt es sich ja auch ganz gut. Würde der sich nicht langsam zu einer Überschwemmung entwickeln. Schwimmen können ICH und DU nämlich beide nicht. Also nichts wie hin zu dem trockenem Ort, der vor ihnen auftaucht.
Doch Noah, der Leiter des intergalaktischen Orchesters, verweigert ihnen den Eintritt. Sein Raumschiff, das sich vor der Sintflut in Raum und Zeit retten wird, ist voll. Alle Plätze besetzt. Und aufgenommen werden sowieso nur Musiker*innen. Richtige Musiker*innen, nicht welche mit so einem altmodischen Beat. Für alle Menschen ab 8 Jahren.
Inszenierung: Ute Bansemir
Choreografie: Katharina Wiedenhofer
Bühne: Samira Behnam & Daniel Cuberos
Performance: Dori Antrie (Schauspielstudierende HfMDK), Linus Koenig, Magdalena Wiedenhofer
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
ICH und DU stehen im Regen.
So unterschiedlich – wie es zunächst scheint – sind sie gar nicht. Merken sie doch recht schnell, dass ihre Herzen im selben Beat schlagen.
Und im Regen kennen lernen lässt es sich ja auch ganz gut. Würde der sich nicht langsam zu einer Überschwemmung entwickeln. Schwimmen können ICH und DU nämlich beide nicht. Also nichts wie hin zu dem trockenem Ort, der vor ihnen auftaucht.
Doch Noah, der Leiter des intergalaktischen Orchesters, verweigert ihnen den Eintritt. Sein Raumschiff, das sich vor der Sintflut in Raum und Zeit retten wird, ist voll. Alle Plätze besetzt. Und aufgenommen werden sowieso nur Musiker*innen. Richtige Musiker*innen, nicht welche mit so einem altmodischen Beat. Für alle Menschen ab 8 Jahren.
Inszenierung: Ute Bansemir
Choreografie: Katharina Wiedenhofer
Bühne: Samira Behnam & Daniel Cuberos
Performance: Dori Antrie (Schauspielstudierende HfMDK), Linus Koenig, Magdalena Wiedenhofer
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – hindurch durch das Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe Materie. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam. „Sticky Matter“ beschäftigt sich mit der Konstruktion des Fremden. In einem Raumschiff, das in unbestimmter Zukunft den Kurs verloren hat, erprobt die Crew den Umgang mit dem Unbekannten, dem Verlorenen und dem Vergangenen. Das Bühnenstück arbeitet mit der Suche nach Möglichkeiten des Beschreibens und absurden Erinnerungen – Geschichten von Entdeckungen ausgehend vom globalen Süden über den globalen Norden. „Sticky Matter“ sucht nach einer Auseinandersetzung mit den Zugängen kolonialer Geschichtsschreibung.
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Bühne & Kostüme: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021


Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.
Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg (Alumna ATW)
Dramaturgie: Eva Königshofen (Alumna ATW)
Objekte: Clara Reiner (Alumna ATW)
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas (Alumna Dramaturgie)


„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Der Film „Rage“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht die Gründe ihrer Ungleichverteilung. Forschungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und gender verhandelt werden. „Rage“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel. Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair
Performance & Künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau
Video & Teaser: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoaching: Jan Gehmlich
Produktionsleitung: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der Anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen. Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in „wearing heavy boots“ eine eigene Kartografie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 14 Jahren, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteil-nahme auseinandersetzen wollen.
Künstlerische Leitung: Liljan Halfen, Milena Wichert
Konzept, Text & Performance: Louisa Beck, Liljan Halfen, Hanna Steinmair, Milena Wichert, Ewelina Zielonka
Choreografie: Ewelina Zielonka
Musik: Louisa Beck
Licht: Patrick Kerner
Filmschnitt: Milena Wichert
Kamera: Rudolf Wichert
Produktion: Mariya Barashka
- Ehemalige der Hessischen Theatertage -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
„Eine Frau muss Geld und ein eigenes Zimmer haben, um schreiben zu können.“ so Virginia Woolf 1929 in ihrem Essay „A Room of One’s Own“. Während wir in der Corona-Krise einen feministischen Backlash erleben, verschließen sich für Frauen* immer wieder Türen, werden ihre Räume immer kleiner gemacht oder ganz weggenommen.
In einer audiovisuellen Bearbeitung der Thesen von Woolf fragen Swoosh Lieu danach, wie die Räume aussehen müssen, in denen wir uns emanzipieren und selbst verwirklichen können und mit welchen Mitteln wir uns diese Räume erzählen und vorstellen müssen, um sie entstehen zu lassen. Die Kamera bewegt sich anhand dieser Fragen und in Zeiten des Lockdowns durch den leeren Theaterraum, erkundet Plätze und Perspektiven, Sichtbarkeiten und Lautstärken, Zugänge und Begrenzungen.
Produktionsteam: Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet.
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
Hey. Verzeihung. Pardon. Tut mir Leid. Sorry not sorry. Gibt es eine angemessene Form sich zu entschuldigen? Täuschen, flüstern, flehen, zittern – und Tränen als Spezialeffekte! 1001 Sorrys ist eine spielerische Versuchsanordnung für ein junges und älteres Publikum, welches sich mit der Frage beschäftigt, was es bedeuten kann, sich zu entschuldigen. Ob fürs Zuspätkommen, sehr persönliche Verbrechen oder globale Ungerechtigkeiten. Die drei Autor*innen untersuchen das Sorry als soziale Geste, als verbindliche Form und Projektionsfläche. Sie müssen 1001 Mal Sorry sagen. Ein never ending Sorry-Score verbindet personal Sorrys, massive Sorrys und Ritter*innen-Sorrys, ein postironisches Sorry-Medley und beinhartes Apologytraining zu einer Sorrysammlung, bei der kein Auge trocken bleibt. Mit Hilfe des Publikums wird die Sammlung bei jeder Performance konsequent erweitert. Sorry, but we really have to start now! Für alle Menschen ab 8 Jahren.
Konzept, Text & Performance: Hanna Steinmair, Max Brands, Bastian Sistig
Outside Eye: Nele Beinborn, Marcus Dross
Konzept, Text & Performance: Susanne Zaun
Outside Eye: Susanne Zaun
Technischer Support: Jimmy Kömpel
- Ehemalige der Hessischen Theaterakademie -
IM RAHMEN DER HESSISCHEN THEATERTAGE 2021
Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Florian Lutz, 1979 in Köln geboren, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt‐Universität Berlin. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Intendant der Oper Halle. Unter seiner Leitung wurde die Oper neben vielen weiteren Auszeichnungen 2018 in der Kritikerumfrage des Fachmagazins „Die Deutsche Bühne“ das „Beste Theater abseits der Zentren“, erhielt 2017 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für die spartenübergreifende Raumbühne „Heterotopia“ und 2019 den Theaterpreis des Bundes. Als Nachfolger von Thomas Bockelmann tritt er mit der Spielzeit 2021/2022 die Intendanz des Staatstheaters Kassel an.
1961–2021: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK
Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der Tanzplattform Rhein-Main im Frankfurt LAB.


„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Online-Vorstellung mit Necati Öziri, Antigone Akgün (HTA-Dramaturgie), Azadeh Sharifi
Vor zwei Jahren erschien zu den 20. Internationalen Schillertagen der Sammelband Immer noch Barbaren?. Darin nahmen sich siebenundzwanzig Autor*innen Schillers Briefe zur ästhetischen Erziehung zur Neubetrachtung vor. Darunter auch Necati Öziri, NTM-Hausautor der Spielzeit 2020/21. Im Gespräch mit Azadeh Sharifi und Antigone Akgün (HTA-Dramaturgie) wird nun, zwei Jahre und eine Pandemie später, erneut Bilanz gezogen: Wer sind die Barbaren unserer Zeit? Zusammen sprechen sie über das Schreiben für ein zeitgenössisches Theater und fragen: Inwiefern ist die Bühne Erziehung?
1961–2021: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK
Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der Tanzplattform Rhein-Main im Frankfurt LAB.


ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN ist die zweite Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich die Produktionsgruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt sowie Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität zieht. Grundlage hierfür bildet Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge aber auch positionieren, dagegen angehen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.
Mitwirkende: Regie: Carolin Millner (Alumna Regie) | Filmeditor: Yaschar Scheydar | Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans | Dramaturgie: Theresa Selter (HTA Dramaturgie) | Produktionsleitung: Jasna Witkoski | Regieassistenz: Ivana Mitric | Spieler*innen: Sarah Gailer | Florian Mania

Die Performance ist in den Zeiträumen 26.06.21-27.06.21 sowie 02.07.21-04.07.21 auch im STREAM verfügbar.
„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Audiowalk von Pia Epping und Lina Schonebeck (Studierende der Hessischen Theaterakademie)
Uraufführung
Zuwendung und Resonanz sind für uns Menschen essentiell. Doch im letzten Jahr wurde die Isolation zu einer solidarischen Geste für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die damit einhergehende Einsamkeit ist ein subjektives, Scham behaftetes Gefühl. Wie verändert das Alleinsein den Menschen? Oder ist Einsamkeit längst ein Phänomen der modernen Gesellschaft geworden? »Solus« setzt sich mit Theorien auseinander, die das Alleinsein als Moment der modernen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen und untersucht, wie soziale Gefüge auf den Körper einwirken, wann Einsamkeit gefährlich wird, wie sie auf psychische Krankheiten einwirkt und etwa in sozialen Medien zu Hass umschlagen kann. Der Audiowalk schickt die Teilnehmer*innen alleine auf einen Spaziergang, der immer wieder durch performative Aktionen gebrochen wird. Auf Kopfhörern werden theoretische, persönliche, philosophische Betrachtungen des Themas Einsamkeit untersucht und auf spielerische Weise zu einem auditiven Geflecht verknüpft.

1961–2021: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK
Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie und der Tanzplattform Rhein-Main im Frankfurt LAB.


ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN ist die zweite Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich die Produktionsgruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt sowie Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität zieht. Grundlage hierfür bildet Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge aber auch positionieren, dagegen angehen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.
Mitwirkende: Regie: Carolin Millner (Alumna Regie) | Filmeditor: Yaschar Scheydar | Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans | Dramaturgie: Theresa Selter (HTA Dramaturgie) | Produktionsleitung: Jasna Witkoski | Regieassistenz: Ivana Mitric | Spieler*innen: Sarah Gailer | Florian Mania

Die Performance ist in den Zeiträumen 26.06.21-27.06.21 sowie 02.07.21-04.07.21 auch im STREAM verfügbar.
„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Nach über einem Jahr »Urlaub auf Balkonien« und endlosen Runden im heimischen Stadtpark ist der Erfüllungsdruck, bei einer Sight-Seeing Tour alle Points of Interest abgearbeitet zu haben, in weite Ferne gerückt. Aber kann sich auch auf ausgetretenen Pfaden Reisefieber breit machen? Hilft rückwärtsgehen? Augen schließen? Eine pinke Sonnenbrille tragen? Die zaungäste packen ihren Koffer, mit dem sie ihr Publikum auf eine ganz eigene Reiseroute durch Mannheim schicken.
Ihre persönliche Reisetasche erhalten Sie am Kiosk im NTM-Park – und dann geht’s los! Der treue Reisebegleiter ist Schiller höchstpersönlich.
In deutscher Sprache
Täglich während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums NTM-Park:
Mo-Fr 16.00 – 22.00 Uhr
Sa-So 11.00 – 22.00 Uhr
Konzeption:ASJA, J.F. Schmidt-Colinet, Marion Schneider, Susanne Zaun (zaungäste)
Im Rahmen der Internationalen Schilltertage 2021
Audiowalk von Pia Epping und Lina Schonebeck (Studierende der Hessischen Theaterakademie)
Uraufführung
Zuwendung und Resonanz sind für uns Menschen essentiell. Doch im letzten Jahr wurde die Isolation zu einer solidarischen Geste für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die damit einhergehende Einsamkeit ist ein subjektives, Scham behaftetes Gefühl. Wie verändert das Alleinsein den Menschen? Oder ist Einsamkeit längst ein Phänomen der modernen Gesellschaft geworden? »Solus« setzt sich mit Theorien auseinander, die das Alleinsein als Moment der modernen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen und untersucht, wie soziale Gefüge auf den Körper einwirken, wann Einsamkeit gefährlich wird, wie sie auf psychische Krankheiten einwirkt und etwa in sozialen Medien zu Hass umschlagen kann. Der Audiowalk schickt die Teilnehmer*innen alleine auf einen Spaziergang, der immer wieder durch performative Aktionen gebrochen wird. Auf Kopfhörern werden theoretische, persönliche, philosophische Betrachtungen des Themas Einsamkeit untersucht und auf spielerische Weise zu einem auditiven Geflecht verknüpft.

ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN ist die zweite Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich die Produktionsgruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt sowie Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität zieht. Grundlage hierfür bildet Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge aber auch positionieren, dagegen angehen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.
Mitwirkende: Regie: Carolin Millner (Alumna Regie) | Filmeditor: Yaschar Scheydar | Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans | Dramaturgie: Theresa Selter (HTA Dramaturgie) | Produktionsleitung: Jasna Witkoski | Regieassistenz: Ivana Mitric | Spieler*innen: Sarah Gailer | Florian Mania

Die Performance ist in den Zeiträumen 26.06.21-27.06.21 sowie 02.07.21-04.07.21 auch im STREAM verfügbar.
„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

„Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig provozieren. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixel und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Von und mit: Aran Kleebaur (Alumnus ATW)

Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.
Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.


Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.
Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.


Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
HENRIKE IGLESIAS ist ein Theaterkollektiv based in Berlin und Basel und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth während ihres Studiums des Kreativen Schreibens und der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim gegründet. Mittlerweile sind zudem Licht-, Video- und Stagedesigner*in Eva G. Alonso und Sounddesignerin und Musikerin Malu Peeters fester Teil der Crew. Ihr theatrales Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus explizit feministischen Perspektiven zu beleuchten. Sie treten gern als Feminist Killjoys, DJ Henrike Iglesias und als Internetuser*innen auf. Angezogen werden sie von der Kostüm- und Bühnenbildnerin Mascha Mihoa Bischoff.
Mit ihrem Debüt WIR KOMMEN NICHT AUS DEM SHOWBIZ (AUCH WENN MAN DAS VIELLEICHT DENKEN KÖNNTE) gewannen sie 2013 den Publikumspreis beim 100° Berlin Festival der Sophiensæle. 2014 entstand I CAN BE YOUR HERO BABY in der Residenz des Schauspiel Leipzig. Für das Festival MÄNNER IN GARAGEN der Sophiensæle entwickelten sie 2014 die Performance EROTISCHE AUßENREINIGUNG IHRES PKWS OHNE TROCKNUNG ODER: CAR WASH. Es folgten 2016 die Performance GRRRRRL, in der sie Zuschreibungen des „Bösen“ in Bezug auf Frauen* untersuchten, 2017 #HELDINNEN am Theater Bielefeld in Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen des Ensembles, sowie erstmalig im Rahmen des Festivals The Future is F*E*M*A*L*E* das Workshop-Format ACADEMY. Die ACADEMY ist eine feministische Traum-Schule und eignet sich hervorragend als Rahmenprogramm für Festivals. 2018 waren Henrike Iglesias mit einer Flugnummer in 1968 – EINE BESETZUNG DER MÜNCHNER KAMMERSPIELE zu sehen und produzierten den feministischen live-Porno OH MY, der nun tourt. Bis 2020 befinden sich Henrike Iglesias in einer Doppelpass-Partner*innenschaft mit den Münchner Kammerspielen und dem jungen theater basel, in der 2019 die Produktion FRESSEN an den Kammerspielen und 2020 die Produktion UNTITLED [2020] mit jungen Performerinnen aus Basel am jungen theater entstanden ist.
Während der Corona / COVID-19 Pandemie produzierte Henrike Iglesias online-Versionen der ACADEMY und von UNTITLED [2020], die in der Kammer 4 der Münchner Kammerspiele zu sehen waren, sowie im Rahmen des Festivals Risk & Resilience der Sophiensaele Berlin. Im Sommer 2020 entstand die interaktive Wettbewerbsshow über Leistungsdruck UNDER PRESSURE, in der das Publikum die Jury ist und über THE BEST abstimmt, die sowohl live im Theater als auch zuhause an den eigenen Smartphones und Bildschirmen erlebt werden kann.
Vom Kollektiv Henrike Iglesias werden Laura Naumann und Eva G. Alonso zu Gast sein.
Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.
Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.


Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.
Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.


Sporen wirbeln durcheinander. Die einen finden hier ihr Zuhause, die anderen dort. Sie wachsen und graben und wachsen und graben, bis sie sich unter den Ozeanen und Straßen wiederfinden. „Root Proposals 2021” verortet sich in diesem weitreichenden System von Internetkabeln und Wurzeln, die Nährstoffe und Wissen teilen. Die Spuren der Kolonisierung machen es uns unmöglich, uns alle im selben Raum und in derselben Zeit zu treffen. Ein Virus diktiert, dass wir kein Festival sein können, also werden wir ein Fungus sein – eine Mykorrhiza, ein Netzwerk diasporischer Sporen, in den Zwischenräumen verstreut und keimend.
Nachdem wir ein Jahr lang im Boden überwinterten, sind wir nun bereit, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Den „Rough Proposals 2019” auf der Spur, graben wir den Boden um und entwickeln diasporische Praktiken, die über Raum und Zeit verstreut sind. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli werden wir unsere „Root Proposals” wuchern lassen, zwischen dem Gießener Theaterlabor, dem Frankfurter Mousonturm, einem Wohnzimmer in Isfahan, unter freiem Himmel bei Sonne oder Mondschein. Während dieser 5 Tage werden 14 iterative Performances stattfinden, die im Rahmen des Gießener MA-Studiengangs Choreographie und Performance entstanden sind. Jede Veranstaltung bewegt sich pulsierend durch diese reichhaltigen Ökosysteme – sogar im dunklen Untergrund.


Das ist mein Raum. Mein Ort. Mein Zuhause. – Wo verbringen wir eigentlich unser Leben? Das Kollektiv HELLA LUX hat Menschen allen Alters nach ihren Lebensräumen und Lieblingsorten befragt und dabei Geschichten, Bilder und Klänge gesammelt. Die einzelnen Räume und Leben, die sich in der Stadt vereinen, bilden eine Architektur weitschweifender Erzählungen, verbunden durch Hintertreppen, offene Portale und finstere Gänge. Von hier aus steigt man durchs Fenster zur Nachbarschaft, verschanzt sich in Zukunftsräumen, überschreitet Grenzen, skizziert Lagepläne und wischt sie wieder aus. Mit Soundcollagen entwickelt das Kollektiv Raumwelten und tastet nach den Grundrissen unserer Gesellschaft: Gemeinschaft, Einsamkeit und Grenzen werden erlebbar und erschaffen einen neuen Ort, der gemeinsam erkundet wird.
Konzept: Liljan Halfen, Milena Wichert
Künstlerische Leitung: Milena Wichert
Sounddesign: Louisa Beck
Dramaturgie: Lenja Busch
- Alle Alumnae der HTA -
Dauer: 30 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 10 Jahren
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke.
Start am Mousonturm
Anmeldung über dramaturgie_at_mousonturm.de
Smartphone notwendig
Der Audiowalk ist über die App Storydive ab dem 4.7. kostenlos verfügbar. Die Datei kann zuhause gedownloadet werden, um Datenvolumen zu minimieren. Sie benötigen für den Audiowalk lediglich Ihr Handy und Kopfhörer.

Anmeldung bitte unter dramaturgie_at_mousonturm.de
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

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Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
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Zwei Menschen auf einem Segelboot. Der eine sehnt sich nach seinem Verschwinden, vor dem er sich gleichzeitig fürchtet, der andere versucht ihn in der Gegenwart zu halten, das Leben sei doch gar nicht schlecht. Zwei Menschen sind auf sich selbst zurückgeworfen. Die eigene Existenz wird auf den Prüfstand gestellt. Eine Freiheit wird ausgelebt, ohne frei zu sein. In einer Bucht gehen sie an Land und betreten den grauen Fels. Sie leben, reden, essen und saufen. Dann segeln sie weiter hinaus aufs Meer, dieser berühmten Zukunft entgegen.
Der Eine: Leon Häder (Studierender HfMDK Schauspiel)
Der Andere: Nora Solcher (Studierende HfMDK Schauspiel)
Buch: Jon Fosse / Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Kornelius Eich
Bühne: Marvin Ott
Kostüme: Mareike Wehrmann
Musik: Tim Roth
Licht: Linus Koenig
Dramaturgie: Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie)
Fotos: Christian Schuller
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

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Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Carola Unser: Geboren in der Pfalz, studierte sie nach einer Ausbildung zur Landwirtin Pädagogik und Theologie. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung zur Spiel- und Theaterpädagogin (BUT). Sie arbeitete in verschiedenen Projekten im soziokulturellen Bereich und im Kulturmanagement (OPEN OHR Festival Mainz), lehrte u.a. an der KFH Mainz, unterrichtete am Theaterpädagogischen Zentrum Lingen und gibt seit Sommer 2019 Workshops im internationalen Kontext für die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit). 2004 bis 2008 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Regie. Im Rahmen des Studiums erfolgten Inszenierungen am Thalia Theater Hamburg, im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses, auf Kampnagel. Außerdem wurde sie zu diversen Festivals (u.a. Unidram-Potsdam, Premieres Festival-Straßbourg) eingeladen. 2008 bis 2011 leitete Carola Unser die bühne e.V. - das theater der TU Dresden. Weitere Stationen: Theater Kiel/Werftpark sowie div. Inszenierungen in der Offszene des Rhein- Main-Gebiets u. am Pantha Theatre in Caen. Von 2012 bis 2016 leitete sie die Junge Landesbühne Niedersachsen-Nord. 2017 erarbeitete sie mit dem 3. Jahrgang der Kunstuniversität in Graz die Stückentwicklung “My lovely Europe – ein Heimatabend”, das zum NONSTOP!, dem Internationalen Schauspielschultreffen 2017 ans Theater Chemnitz eingeladen wurde.
Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie gemeinsam mit Eva Lange das Hessische Landestheater Marburg.
Eva Lange studierte Evangelische Theologie und Germanistik sowie Pädagogische Psychologie und Pädagogik in Göttingen. Schon während ihrer Schulzeit und im Studium arbeitete sie bei verschiedenen Theatergruppen und hospitierte an mehreren Bühnen im Bereich Regie.
Nach Studium und Referendariat ging sie 2002 als Regieassistentin an das Theater Oberhausen, inszenierte dort „Das kunstseidene Mädchen“ und wurde für diese Arbeit mit dem Oberhausener Theaterpreis ausgezeichnet. Es folgten Engagements an den Städtischen Bühnen Münster und am Staatstheater Kassel, wo sie u.a. „The new electric ballroom“, die Uraufführungen „Himmelsstürmerin“ und „Vor-Ort-Familie“, „Drei Mal Leben“ und zuletzt „Konsens“ inszenierte.
Als freischaffende Regisseurin arbeitete Eva Lange neben Münster und Kassel auch in Wilhelmshaven, Ingolstadt, Koblenz, Wuppertal, Stendal, Chemnitz und Leipzig.
An der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszenierte sie u.a. Max Frischs „Andorra“. Für diese Arbeit wurde sie zusammen mit ihrer Ausstatterin Diana Pähler in der Saisonbilanz 2007/2008 der Deutschen Bühne in der Kategorie „herausragende Leistung im Bereich Bühne/Ausstattung“ gewürdigt.
2011 wurde sie mit Peter Weiss „Die Ermittlung“ zu den Landesbühnentagen nach Detmold eingeladen. Diese Inszenierung gehört ebenso wie „Bilal – Leben und Sterben als Illegaler“, „FaustIn ans Out“, „Die Schutzbefohlenen“, „Im Westen nichts Neues“ und „Deportation Cast“ (eingeladen zum 41. Open Ohr-Festival 2015 in Mainz) zu ihren für sie selbst inhaltlich und ästhetisch wichtigsten Theaterarbeiten für Wilhelmshaven.
Von 2013-2017 Oberspielleitung der Landesbühne Niedersachsen Nord.
Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie gemeinsam mit Carola Unser das HLTM.
Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:
Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

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Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
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Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Wer hat Angst vor der alten Frau? Mit ihrem multimedialen Kaleidoskop beschwören She She Pop diese Furcht mit melodramatischer Geste herauf, um sie dem Publikum bildstark und humorvoll auszutreiben. Seit 25 Jahren prägt das namhafte Berliner Kollektiv die deutsche Performance-Szene. Dieses Jahr sind die Mitglieder von She She Pop alle um die 50. Und so beschäftigen sie sich in „Hexploitation” mit der Angst vor der alten Frau und der Hexe. Bis heute dient die Bezeichnung ‚Hexe‘ dazu, Frauen zu disziplinieren, sie sozial als anarchisch, sexuell unproduktiv und subversiv gegenüber Machtstrukturen und Autoritäten herabzusetzen. In einem Live-Filmset erforschen She She Pop ihre eigenen verstörenden Makel und Obsessionen, sie spüren Tabus nach und untersuchen tradierte Hexendarstellungen. Dabei entdecken sie die Kamera als Zauberkasten, durch den sich der eigene Körper transzendieren lässt, um immer neue befreiende Selbstbilder zu schaffen.
She She Pop ist ein Performance-Kollektiv, das in den 90er Jahren am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet wurde. Mitglieder sind Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou und Berit Stumpf und Elke Weber, als Geschäftsführerin.
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf
Musik: Santiago Blaum
Video: Benjamin Krieg
Bühne: Sandra Fox
Kostüme: Lea Søvsø
Mitarbeit Kostüm: Lii Hillerich und Mads Dinsen
Künstlerische und dramaturgische Mitarbeit: Laia Ribera Cañénguez
Künstlerische Mitarbeit in Frankfurt/M.: Valeria Germain
Sound Design: Manuel Horstmann
Ton: Torsten Schwarzbach
Licht: Michael Lentner, Andreas Kröher
Technische Leitung: Sven Nichterlein
Video Assistenz: Daniela Garcia del Pomar
Hospitanz: Carolin Bodensteiner, Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti
Produktionsleitung: Valeria Germain
PR, Kommunikation: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Freie Mitarbeit Kommunikation: Tina Ebert
Finanzadministration: Aminata Oelßner
Company Management: Elke Weber
Dank an: Veronica Dyas (Dublin), Claudia Opitz (Basel), Eva von Redecker (Berlin), Takako Shibata (Tokyo).
Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf, Residenz Schauspiel Leipzig, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Kaserne Basel, Dublin Theatre Festival und Festival delle Colline Torinesi/TPE – Teatro Piemonte Europa.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten?
Von The Wooster Group wird u. a. zu Gast sein Elizabeth LeCompte. Weitere Informationen folgen.
Wer hat Angst vor der alten Frau? Mit ihrem multimedialen Kaleidoskop beschwören She She Pop diese Furcht mit melodramatischer Geste herauf, um sie dem Publikum bildstark und humorvoll auszutreiben. Seit 25 Jahren prägt das namhafte Berliner Kollektiv die deutsche Performance-Szene. Dieses Jahr sind die Mitglieder von She She Pop alle um die 50. Und so beschäftigen sie sich in „Hexploitation” mit der Angst vor der alten Frau und der Hexe. Bis heute dient die Bezeichnung ‚Hexe‘ dazu, Frauen zu disziplinieren, sie sozial als anarchisch, sexuell unproduktiv und subversiv gegenüber Machtstrukturen und Autoritäten herabzusetzen. In einem Live-Filmset erforschen She She Pop ihre eigenen verstörenden Makel und Obsessionen, sie spüren Tabus nach und untersuchen tradierte Hexendarstellungen. Dabei entdecken sie die Kamera als Zauberkasten, durch den sich der eigene Körper transzendieren lässt, um immer neue befreiende Selbstbilder zu schaffen.
She She Pop ist ein Performance-Kollektiv, das in den 90er Jahren am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet wurde. Mitglieder sind Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou und Berit Stumpf und Elke Weber, als Geschäftsführerin.
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf
Musik: Santiago Blaum
Video: Benjamin Krieg
Bühne: Sandra Fox
Kostüme: Lea Søvsø
Mitarbeit Kostüm: Lii Hillerich und Mads Dinsen
Künstlerische und dramaturgische Mitarbeit: Laia Ribera Cañénguez
Künstlerische Mitarbeit in Frankfurt/M.: Valeria Germain
Sound Design: Manuel Horstmann
Ton: Torsten Schwarzbach
Licht: Michael Lentner, Andreas Kröher
Technische Leitung: Sven Nichterlein
Video Assistenz: Daniela Garcia del Pomar
Hospitanz: Carolin Bodensteiner, Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti
Produktionsleitung: Valeria Germain
PR, Kommunikation: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Freie Mitarbeit Kommunikation: Tina Ebert
Finanzadministration: Aminata Oelßner
Company Management: Elke Weber
Dank an: Veronica Dyas (Dublin), Claudia Opitz (Basel), Eva von Redecker (Berlin), Takako Shibata (Tokyo).
Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf, Residenz Schauspiel Leipzig, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Kaserne Basel, Dublin Theatre Festival und Festival delle Colline Torinesi/TPE – Teatro Piemonte Europa.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Es ist der Boden (der Erde, der Bühne), aufgesogen mit toxischen Materialien, der hier keine Bedeutung mehr tragen mag. Doch nun schwemmt es nach oben. Und mit ihm die saugenden Klänge des Moders, die wir traurig nennen. Und die Tiefenzählungen beginnen. Eine musikalisch-essayistische Begegnung mit Schlamm und Schauer trister Um- und Zustände.
Inszenierung: Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA)
musikalische Leitung: Jacob Bussmann (Alumnus ATW)
Szenografie: Rahel Kesselring, Ina Vera
Kostüm: Maylin Habig
künstlerische Mitarbeit: Anna Dieren (Studierende HTA-Dramaturgie), Tobias Rauch
mit: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Jodlklub (Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz), Katharina Sommer (Violine), Nicola Vock (Kontrabass)
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Wir nehmen in der ersten Reihe Platz. Wir applaudieren nicht, wir schauen aufmerksam zu: Wir bezeugen alles. Jedes Detail ist wichtig, alles steht zur Verhandlung, und irgendwann wird ein Urteil gefällt. Fällt es im Namen des Volkes? Oder vielleicht im Namen des Publikums? Wie führt sich das Recht auf? Und welche Rolle spiele ich hier? In dieser partizipatorischen Versuchsanordnung wird das Oberlandesgericht Frankfurt zur Hauptdarstellerin, zu einer sozialen Plastik, zu einem Ort lebendiger Auseinandersetzung. Ein altersgemischtes Publikum setzt aus seinen verschiedenen Perspektiven ein Porträt des Gerichts zusammen. Gemeinsam mit eine:r Performer:in besuchst du einen Gerichtsprozess. Im Anschluss werden deine Beobachtungen aufgezeichnet und Teil eines Archivs von Prozessbeobachtungen.
Anmeldung bitte an anmeldung_at_die-verhandlung.de
Konzept & Performance: Ossian Hain, Anne Mahlow, Arthur Romanowski (Alumnis ATW), Anja Schneidereit
Produktionsleitung & Ausstattung: Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)
Sound: Rupert Jaud (Alumnus ATW)
Outside Eye: Anne Kapsner (Alumna HfMDK Regie)
Assistenz: Özlem Türkan
Mit Dank an: Philipp Kehder
Dauer: 135 Min.
Sprache: Deutsch
ALL IN ab 13 Jahren
Startpunkt: Bürgeramt/Amtsgericht
Mousonturm-Koproduktion
In Kooperation mit Starke Stücke
Verhandlungen am Gericht sind grundsätzlich öffentlich und für Publikum jeden Alters zugänglich. Nähere Informationen und den Treffpunkt erhältst du unter anmeldung_at_die-verhandlung.de.

Kostenfrei. Anmeldung notwendig unter: anmeldung_at_die-verhandlung.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Wer hat Angst vor der alten Frau? Mit ihrem multimedialen Kaleidoskop beschwören She She Pop diese Furcht mit melodramatischer Geste herauf, um sie dem Publikum bildstark und humorvoll auszutreiben. Seit 25 Jahren prägt das namhafte Berliner Kollektiv die deutsche Performance-Szene. Dieses Jahr sind die Mitglieder von She She Pop alle um die 50. Und so beschäftigen sie sich in „Hexploitation” mit der Angst vor der alten Frau und der Hexe. Bis heute dient die Bezeichnung ‚Hexe‘ dazu, Frauen zu disziplinieren, sie sozial als anarchisch, sexuell unproduktiv und subversiv gegenüber Machtstrukturen und Autoritäten herabzusetzen. In einem Live-Filmset erforschen She She Pop ihre eigenen verstörenden Makel und Obsessionen, sie spüren Tabus nach und untersuchen tradierte Hexendarstellungen. Dabei entdecken sie die Kamera als Zauberkasten, durch den sich der eigene Körper transzendieren lässt, um immer neue befreiende Selbstbilder zu schaffen.
She She Pop ist ein Performance-Kollektiv, das in den 90er Jahren am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet wurde. Mitglieder sind Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou und Berit Stumpf und Elke Weber, als Geschäftsführerin.
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf
Musik: Santiago Blaum
Video: Benjamin Krieg
Bühne: Sandra Fox
Kostüme: Lea Søvsø
Mitarbeit Kostüm: Lii Hillerich und Mads Dinsen
Künstlerische und dramaturgische Mitarbeit: Laia Ribera Cañénguez
Künstlerische Mitarbeit in Frankfurt/M.: Valeria Germain
Sound Design: Manuel Horstmann
Ton: Torsten Schwarzbach
Licht: Michael Lentner, Andreas Kröher
Technische Leitung: Sven Nichterlein
Video Assistenz: Daniela Garcia del Pomar
Hospitanz: Carolin Bodensteiner, Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti
Produktionsleitung: Valeria Germain
PR, Kommunikation: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Freie Mitarbeit Kommunikation: Tina Ebert
Finanzadministration: Aminata Oelßner
Company Management: Elke Weber
Dank an: Veronica Dyas (Dublin), Claudia Opitz (Basel), Eva von Redecker (Berlin), Takako Shibata (Tokyo).
Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf, Residenz Schauspiel Leipzig, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Kaserne Basel, Dublin Theatre Festival und Festival delle Colline Torinesi/TPE – Teatro Piemonte Europa.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Es ist der Boden (der Erde, der Bühne), aufgesogen mit toxischen Materialien, der hier keine Bedeutung mehr tragen mag. Doch nun schwemmt es nach oben. Und mit ihm die saugenden Klänge des Moders, die wir traurig nennen. Und die Tiefenzählungen beginnen. Eine musikalisch-essayistische Begegnung mit Schlamm und Schauer trister Um- und Zustände.
Inszenierung: Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA)
musikalische Leitung: Jacob Bussmann (Alumnus ATW)
Szenografie: Rahel Kesselring, Ina Vera
Kostüm: Maylin Habig
künstlerische Mitarbeit: Anna Dieren (Studierende HTA-Dramaturgie), Tobias Rauch
mit: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Jodlklub (Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz), Katharina Sommer (Violine), Nicola Vock (Kontrabass)
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen das Netz ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Als eiserne Williams/Ōsaka-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Cowboys bitten die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer zum Line Dance. Der vollzieht sich zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen Selbstmitleid, Fremddarstellung und unkontrollierter Wut. „RAGE” fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. Mitten auf dem Tennisplatz des SV Oberrad 05 rückt „RAGE” die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (Alumnae ATW)
Konzept Video & Clips: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich (Alumnus ATW)
Setzung Songbook: Anna Bachofner-Mayr
Livekamera Tennisplatz: Eva Kirsch
Sound Tennisplatz: Max Smirzitz
Licht & Technik Tennisplatz: Jimmy Kömpel
Regieassistenz: Svenja Polonji (Alumna ATW)
Produktionsleitung: Mariya Barashka & Aleksandra Ingilizova: 1000 lovely productions

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Sie sind der Meinung, dass etwas in unserer Gesellschaft schief läuft? Sie haben es ja schon mehrmals gesagt, aber es hört ja keiner auf Sie? Sie fühlen sich machtlos, sind erzürnt und unzufrieden? „Nein, einfach nein“ lädt Besucher*innen ein, ihrer Stimme eine bleibende Form zu geben: Sie haben die Möglichkeit, eine persönliche Meinung über etwas, worüber Sie unzufrieden sind, in Worte zu fassen und in Marmortafeln einzumeißeln. Die Marmortafeln werden anschließend im Sumpf platziert und können am Ende des Festivals von ihren Autor*innen abgeholt werden. Und noch in tausend Jahren, wenn die Tafeln gefunden werden, wird man wissen: Sie waren nicht einverstanden!
Konzept, Umsetzung, Foto: J.F. Schmidt-Colinet (Alumna ATW)
Mit Dank an: Philipp Schulte, Li Lorian

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Wer hat Angst vor der alten Frau? Mit ihrem multimedialen Kaleidoskop beschwören She She Pop diese Furcht mit melodramatischer Geste herauf, um sie dem Publikum bildstark und humorvoll auszutreiben. Seit 25 Jahren prägt das namhafte Berliner Kollektiv die deutsche Performance-Szene. Dieses Jahr sind die Mitglieder von She She Pop alle um die 50. Und so beschäftigen sie sich in „Hexploitation” mit der Angst vor der alten Frau und der Hexe. Bis heute dient die Bezeichnung ‚Hexe‘ dazu, Frauen zu disziplinieren, sie sozial als anarchisch, sexuell unproduktiv und subversiv gegenüber Machtstrukturen und Autoritäten herabzusetzen. In einem Live-Filmset erforschen She She Pop ihre eigenen verstörenden Makel und Obsessionen, sie spüren Tabus nach und untersuchen tradierte Hexendarstellungen. Dabei entdecken sie die Kamera als Zauberkasten, durch den sich der eigene Körper transzendieren lässt, um immer neue befreiende Selbstbilder zu schaffen.
She She Pop ist ein Performance-Kollektiv, das in den 90er Jahren am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet wurde. Mitglieder sind Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou und Berit Stumpf und Elke Weber, als Geschäftsführerin.
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf
Musik: Santiago Blaum
Video: Benjamin Krieg
Bühne: Sandra Fox
Kostüme: Lea Søvsø
Mitarbeit Kostüm: Lii Hillerich und Mads Dinsen
Künstlerische und dramaturgische Mitarbeit: Laia Ribera Cañénguez
Künstlerische Mitarbeit in Frankfurt/M.: Valeria Germain
Sound Design: Manuel Horstmann
Ton: Torsten Schwarzbach
Licht: Michael Lentner, Andreas Kröher
Technische Leitung: Sven Nichterlein
Video Assistenz: Daniela Garcia del Pomar
Hospitanz: Carolin Bodensteiner, Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti
Produktionsleitung: Valeria Germain
PR, Kommunikation: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Freie Mitarbeit Kommunikation: Tina Ebert
Finanzadministration: Aminata Oelßner
Company Management: Elke Weber
Dank an: Veronica Dyas (Dublin), Claudia Opitz (Basel), Eva von Redecker (Berlin), Takako Shibata (Tokyo).
Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf, Residenz Schauspiel Leipzig, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Kaserne Basel, Dublin Theatre Festival und Festival delle Colline Torinesi/TPE – Teatro Piemonte Europa.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen das Netz ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Als eiserne Williams/Ōsaka-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Cowboys bitten die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer zum Line Dance. Der vollzieht sich zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen Selbstmitleid, Fremddarstellung und unkontrollierter Wut. „RAGE” fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. Mitten auf dem Tennisplatz des SV Oberrad 05 rückt „RAGE” die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (Alumnae ATW)
Konzept Video & Clips: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich (Alumnus ATW)
Setzung Songbook: Anna Bachofner-Mayr
Livekamera Tennisplatz: Eva Kirsch
Sound Tennisplatz: Max Smirzitz
Licht & Technik Tennisplatz: Jimmy Kömpel
Regieassistenz: Svenja Polonji (Alumna ATW)
Produktionsleitung: Mariya Barashka & Aleksandra Ingilizova: 1000 lovely productions

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Es ist der Boden (der Erde, der Bühne), aufgesogen mit toxischen Materialien, der hier keine Bedeutung mehr tragen mag. Doch nun schwemmt es nach oben. Und mit ihm die saugenden Klänge des Moders, die wir traurig nennen. Und die Tiefenzählungen beginnen. Eine musikalisch-essayistische Begegnung mit Schlamm und Schauer trister Um- und Zustände.
Inszenierung: Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA)
musikalische Leitung: Jacob Bussmann (Alumnus ATW)
Szenografie: Rahel Kesselring, Ina Vera
Kostüm: Maylin Habig
künstlerische Mitarbeit: Anna Dieren (Studierende HTA-Dramaturgie), Tobias Rauch
mit: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Jodlklub (Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz), Katharina Sommer (Violine), Nicola Vock (Kontrabass)
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen das Netz ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Als eiserne Williams/Ōsaka-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Cowboys bitten die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer zum Line Dance. Der vollzieht sich zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen Selbstmitleid, Fremddarstellung und unkontrollierter Wut. „RAGE” fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. Mitten auf dem Tennisplatz des SV Oberrad 05 rückt „RAGE” die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
Konzept & Inszenierung: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Performance und künstlerische Mitarbeit: Julia Novacek, Maria Sendlhofer, Joana Tischkau (Alumnae ATW)
Konzept Video & Clips: Julia Novacek
Dramaturgie: Christopher Weickenmeier
Musikalische Setzung Songs & Gesangscoach: Jan Gehmlich (Alumnus ATW)
Setzung Songbook: Anna Bachofner-Mayr
Livekamera Tennisplatz: Eva Kirsch
Sound Tennisplatz: Max Smirzitz
Licht & Technik Tennisplatz: Jimmy Kömpel
Regieassistenz: Svenja Polonji (Alumna ATW)
Produktionsleitung: Mariya Barashka & Aleksandra Ingilizova: 1000 lovely productions

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Der Sumpf als ein Refugium und Rückzugsraum exotischer Natur, von gefährlichen und gefährdeten Tieren und Pflanzen; der Sumpf als Fluchtort und -route von versklavten, desertierten und zurückgezogen lebenden Menschen: die Tanzperformance TIE ME KNOT beschäftigt sich mit dem kolonialen Blick auf diese Art der Landschaft. Wer soll eigentlich vor wem geschützt werden, wenn diese eingegrenzt und zu Schutzgebieten erklärt werden? Zwei sehr gewaltsame und ebenfalls kolonial geprägte Fantasien zum Sumpf – Kannibalismus und Knoten – werden aufgegriffen, um die Ambivalenz von Abhängigkeiten zu untersuchen: In der Gratwanderung zwischen verschlingen und verschlungen werden, zwischen fesseln, sich binden und verbinden, zwischen Spiel und bitterem Ernst begegnen die Performer*innen nicht nur einander, sondern auch den Voyeuren, die von außen eindringen. Inwiefern braucht eine Gesellschaft Rückzugsräume für Geheimnisse? Und wie könnten diese – statt zur Bedrohung zu werden – Refugien von visionärer Fantasie sein?
Idee, Konzept: Simon Möllendorf (Alumnus Regie HfMDK), Caroline Rohmer (Alumna HTA-Dramaturgie); Regie: Simon Möllendorf; Raum: Nils Wildegans; Musik: Tobias Hagedorn; Gesangscoaching: Sophie Wenzel; Performer*innen: Tom Diener, Gal Fefferman, Raimonda Gudaviciute, Annekatrin Kiesel, Evie Poaros; Outside Eye: Caroline Rohmer; Regieassistenz: Miguel Graetzer, Produktionsleitung: Dörthe Krohn

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Sie sind der Meinung, dass etwas in unserer Gesellschaft schief läuft? Sie haben es ja schon mehrmals gesagt, aber es hört ja keiner auf Sie? Sie fühlen sich machtlos, sind erzürnt und unzufrieden? „Nein, einfach nein“ lädt Besucher*innen ein, ihrer Stimme eine bleibende Form zu geben: Sie haben die Möglichkeit, eine persönliche Meinung über etwas, worüber Sie unzufrieden sind, in Worte zu fassen und in Marmortafeln einzumeißeln. Die Marmortafeln werden anschließend im Sumpf platziert und können am Ende des Festivals von ihren Autor*innen abgeholt werden. Und noch in tausend Jahren, wenn die Tafeln gefunden werden, wird man wissen: Sie waren nicht einverstanden!
Konzept, Umsetzung, Foto: J.F. Schmidt-Colinet (Alumna ATW)
Mit Dank an: Philipp Schulte, Li Lorian

Die Sonne steht hoch, die Schatten sind kurz. Langsam kriechen sie über den Boden, ihre Bewegung ist kaum zu beobachten. Der Mittag ist eine kritische Passage, seine Rolle als eindeutiger Orientierungspunkt zweifelhaft. Trägheit breitet sich aus, die Gedanken driften ab — Denken ist wetterfühlig. In dieser Situation sind Dämonen hörbar, die vom Unbehagen singen, vom Überdruss und von dumpfer Beklommenheit.
Musik/Performance: Jacob Bussmann (Alumnus ATW); Choreografie: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Kostüm: Chiara Marcassa; Dramaturgie: Henrike Kohpeiß; Outside Eye: Rahel Kesselring

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Es ist der Boden (der Erde, der Bühne), aufgesogen mit toxischen Materialien, der hier keine Bedeutung mehr tragen mag. Doch nun schwemmt es nach oben. Und mit ihm die saugenden Klänge des Moders, die wir traurig nennen. Und die Tiefenzählungen beginnen. Eine musikalisch-essayistische Begegnung mit Schlamm und Schauer trister Um- und Zustände.
Inszenierung: Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA)
musikalische Leitung: Jacob Bussmann (Alumnus ATW)
Szenografie: Rahel Kesselring, Ina Vera
Kostüm: Maylin Habig
künstlerische Mitarbeit: Anna Dieren (Studierende HTA-Dramaturgie), Tobias Rauch
mit: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Jodlklub (Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz), Katharina Sommer (Violine), Nicola Vock (Kontrabass)
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Die Sonne steht hoch, die Schatten sind kurz. Langsam kriechen sie über den Boden, ihre Bewegung ist kaum zu beobachten. Der Mittag ist eine kritische Passage, seine Rolle als eindeutiger Orientierungspunkt zweifelhaft. Trägheit breitet sich aus, die Gedanken driften ab — Denken ist wetterfühlig. In dieser Situation sind Dämonen hörbar, die vom Unbehagen singen, vom Überdruss und von dumpfer Beklommenheit.
Musik/Performance: Jacob Bussmann (Alumnus ATW); Choreografie: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Kostüm: Chiara Marcassa; Dramaturgie: Henrike Kohpeiß; Outside Eye: Rahel Kesselring

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:
Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.
Es ist der Boden (der Erde, der Bühne), aufgesogen mit toxischen Materialien, der hier keine Bedeutung mehr tragen mag. Doch nun schwemmt es nach oben. Und mit ihm die saugenden Klänge des Moders, die wir traurig nennen. Und die Tiefenzählungen beginnen. Eine musikalisch-essayistische Begegnung mit Schlamm und Schauer trister Um- und Zustände.
Inszenierung: Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA)
musikalische Leitung: Jacob Bussmann (Alumnus ATW)
Szenografie: Rahel Kesselring, Ina Vera
Kostüm: Maylin Habig
künstlerische Mitarbeit: Anna Dieren (Studierende HTA-Dramaturgie), Tobias Rauch
mit: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Jodlklub (Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz), Katharina Sommer (Violine), Nicola Vock (Kontrabass)
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:
Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.
Workshop für Jugendliche (elektronische Neue Musik)
Wie könnten Musik, Digitalität und Handwerk zusammenhängen? Welche Verbindungen bestehen zwischen analog und digital? In unseren Hands-On-Workshops experimentieren wir mit Klang im weitesten Sinne – es sind keine Vorkenntnisse in Musik oder an einem Instrument notwendig, vielmehr bauen wir unsere eigenen Instrumente und Klangerzeuger, verbinden diese mit kleinen Motoren und legen los! Hierbei lernen wir, was alles Klang macht, wie man zum Beispiel mit einem „Sensor” umgeht, wie man einen handlichen Motor programmiert oder aus was eine E-Gitarre besteht. Am Ende komponierst du eigene Klänge und nimmst dein Instrument mit nach Hause!
Jeweils 10–15 Uhr inkl. eine Stunde Mittagspause
Anmeldung bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Künstlerische und Organisatorische Leitung: Gregor Glogowski (Alumnus ATW) und Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)

Kostenlos; Anmeldung notwendig: bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Für sein nachzuholendes Studienprojekt III inszeniert Andreas Weinmann (Studiengang Regie HfMDK) das Stück DREIER STEHT KOPF von Carsten Brandau:
Einer muss Erster sein, weshalb Zweier natürlich Zweiter ist, soweit die natürliche Ordnung. So geht es tagein, tagaus. Die beiden haben ihre Routine – sie sind zufrieden. Und wenn doch mal jemand die Ordnung hinterfragt, einigt man sich schnell darauf, dass der bekannte Weg, auch der einfachste und sicherste Weg ist. Doch dann kommt Dreier, pfeift auf die Reihenfolge und die Welt steht plötzlich Kopf.
„Dreier steht Kopf“ ist eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte, in der Einer, Zweier und Dreier Fragen zu Identität, Chaos und Ordnung verhandeln.
In der aktuellen Zeit ist die spielerische und phantasievolle Auseinandersetzung mit Chaos und Ordnung gerade für Kinder eine wichtige Methode, um zu lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen.
Workshop für Jugendliche (elektronische Neue Musik)
Wie könnten Musik, Digitalität und Handwerk zusammenhängen? Welche Verbindungen bestehen zwischen analog und digital? In unseren Hands-On-Workshops experimentieren wir mit Klang im weitesten Sinne – es sind keine Vorkenntnisse in Musik oder an einem Instrument notwendig, vielmehr bauen wir unsere eigenen Instrumente und Klangerzeuger, verbinden diese mit kleinen Motoren und legen los! Hierbei lernen wir, was alles Klang macht, wie man zum Beispiel mit einem „Sensor” umgeht, wie man einen handlichen Motor programmiert oder aus was eine E-Gitarre besteht. Am Ende komponierst du eigene Klänge und nimmst dein Instrument mit nach Hause!
Jeweils 10–15 Uhr inkl. eine Stunde Mittagspause
Anmeldung bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Künstlerische und Organisatorische Leitung: Gregor Glogowski (Alumnus ATW) und Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)

Kostenlos; Anmeldung notwendig: bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Workshop für Jugendliche (elektronische Neue Musik)
Wie könnten Musik, Digitalität und Handwerk zusammenhängen? Welche Verbindungen bestehen zwischen analog und digital? In unseren Hands-On-Workshops experimentieren wir mit Klang im weitesten Sinne – es sind keine Vorkenntnisse in Musik oder an einem Instrument notwendig, vielmehr bauen wir unsere eigenen Instrumente und Klangerzeuger, verbinden diese mit kleinen Motoren und legen los! Hierbei lernen wir, was alles Klang macht, wie man zum Beispiel mit einem „Sensor” umgeht, wie man einen handlichen Motor programmiert oder aus was eine E-Gitarre besteht. Am Ende komponierst du eigene Klänge und nimmst dein Instrument mit nach Hause!
Jeweils 10–15 Uhr inkl. eine Stunde Mittagspause
Anmeldung bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Künstlerische und Organisatorische Leitung: Gregor Glogowski (Alumnus ATW) und Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)

Kostenlos; Anmeldung notwendig: bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Workshop für Jugendliche (elektronische Neue Musik)
Wie könnten Musik, Digitalität und Handwerk zusammenhängen? Welche Verbindungen bestehen zwischen analog und digital? In unseren Hands-On-Workshops experimentieren wir mit Klang im weitesten Sinne – es sind keine Vorkenntnisse in Musik oder an einem Instrument notwendig, vielmehr bauen wir unsere eigenen Instrumente und Klangerzeuger, verbinden diese mit kleinen Motoren und legen los! Hierbei lernen wir, was alles Klang macht, wie man zum Beispiel mit einem „Sensor” umgeht, wie man einen handlichen Motor programmiert oder aus was eine E-Gitarre besteht. Am Ende komponierst du eigene Klänge und nimmst dein Instrument mit nach Hause!
Jeweils 10–15 Uhr inkl. eine Stunde Mittagspause
Anmeldung bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Künstlerische und Organisatorische Leitung: Gregor Glogowski (Alumnus ATW) und Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)

Kostenlos; Anmeldung notwendig: bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Wie stirbt ein*e Held*in? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.
Konzept & Performance: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck
Beratung Lichtkonzept: Rahel Kesselring

Wie stirbt ein*e Held*in? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.
Konzept & Performance: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck
Beratung Lichtkonzept: Rahel Kesselring

Workshop für Jugendliche (elektronische Neue Musik)
Wie könnten Musik, Digitalität und Handwerk zusammenhängen? Welche Verbindungen bestehen zwischen analog und digital? In unseren Hands-On-Workshops experimentieren wir mit Klang im weitesten Sinne – es sind keine Vorkenntnisse in Musik oder an einem Instrument notwendig, vielmehr bauen wir unsere eigenen Instrumente und Klangerzeuger, verbinden diese mit kleinen Motoren und legen los! Hierbei lernen wir, was alles Klang macht, wie man zum Beispiel mit einem „Sensor” umgeht, wie man einen handlichen Motor programmiert oder aus was eine E-Gitarre besteht. Am Ende komponierst du eigene Klänge und nimmst dein Instrument mit nach Hause!
Jeweils 10–15 Uhr inkl. eine Stunde Mittagspause
Anmeldung bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Künstlerische und Organisatorische Leitung: Gregor Glogowski (Alumnus ATW) und Anja Schneidereit (Alumna Dramaturgie)

Kostenlos; Anmeldung notwendig: bis 01.07. an gregor.glogowski_at_forallpeople.de und anja.schneidereit_at_forallpeople.de
Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Der Sumpf als ein Refugium und Rückzugsraum exotischer Natur, von gefährlichen und gefährdeten Tieren und Pflanzen; der Sumpf als Fluchtort und -route von versklavten, desertierten und zurückgezogen lebenden Menschen: die Tanzperformance TIE ME KNOT beschäftigt sich mit dem kolonialen Blick auf diese Art der Landschaft. Wer soll eigentlich vor wem geschützt werden, wenn diese eingegrenzt und zu Schutzgebieten erklärt werden? Zwei sehr gewaltsame und ebenfalls kolonial geprägte Fantasien zum Sumpf – Kannibalismus und Knoten – werden aufgegriffen, um die Ambivalenz von Abhängigkeiten zu untersuchen: In der Gratwanderung zwischen verschlingen und verschlungen werden, zwischen fesseln, sich binden und verbinden, zwischen Spiel und bitterem Ernst begegnen die Performer*innen nicht nur einander, sondern auch den Voyeuren, die von außen eindringen. Inwiefern braucht eine Gesellschaft Rückzugsräume für Geheimnisse? Und wie könnten diese – statt zur Bedrohung zu werden – Refugien von visionärer Fantasie sein?
Idee, Konzept: Simon Möllendorf (Alumnus Regie HfMDK), Caroline Rohmer (Alumna HTA-Dramaturgie); Regie: Simon Möllendorf; Raum: Nils Wildegans; Musik: Tobias Hagedorn; Gesangscoaching: Sophie Wenzel; Performer*innen: Tom Diener, Gal Fefferman, Raimonda Gudaviciute, Annekatrin Kiesel, Evie Poaros; Outside Eye: Caroline Rohmer; Regieassistenz: Miguel Graetzer, Produktionsleitung: Dörthe Krohn

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Die Sonne steht hoch, die Schatten sind kurz. Langsam kriechen sie über den Boden, ihre Bewegung ist kaum zu beobachten. Der Mittag ist eine kritische Passage, seine Rolle als eindeutiger Orientierungspunkt zweifelhaft. Trägheit breitet sich aus, die Gedanken driften ab — Denken ist wetterfühlig. In dieser Situation sind Dämonen hörbar, die vom Unbehagen singen, vom Überdruss und von dumpfer Beklommenheit.
Musik/Performance: Jacob Bussmann (Alumnus ATW); Choreografie: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Kostüm: Chiara Marcassa; Dramaturgie: Henrike Kohpeiß; Outside Eye: Rahel Kesselring

Sie sind der Meinung, dass etwas in unserer Gesellschaft schief läuft? Sie haben es ja schon mehrmals gesagt, aber es hört ja keiner auf Sie? Sie fühlen sich machtlos, sind erzürnt und unzufrieden? „Nein, einfach nein“ lädt Besucher*innen ein, ihrer Stimme eine bleibende Form zu geben: Sie haben die Möglichkeit, eine persönliche Meinung über etwas, worüber Sie unzufrieden sind, in Worte zu fassen und in Marmortafeln einzumeißeln. Die Marmortafeln werden anschließend im Sumpf platziert und können am Ende des Festivals von ihren Autor*innen abgeholt werden. Und noch in tausend Jahren, wenn die Tafeln gefunden werden, wird man wissen: Sie waren nicht einverstanden!
Konzept, Umsetzung, Foto: J.F. Schmidt-Colinet (Alumna ATW)
Mit Dank an: Philipp Schulte, Li Lorian

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Wie stirbt ein*e Held*in? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.
Konzept & Performance: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck
Beratung Lichtkonzept: Rahel Kesselring

Wie stirbt ein*e Held*in? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.
Konzept & Performance: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck
Beratung Lichtkonzept: Rahel Kesselring

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT thematisiert lustvoll und zugleich schmerzhaft Klischees von weiblicher Autorschaft, Depression und Selbstmord anhand der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Ich versuche mich selbst als Teil eben dieser Rezeptionsgeschichte frei zu machen von jedem Klischee, und werde daran scheitern, weil die Perspektiven, die ich als Autorin meiner eigenen Geschichte habe, um dieses Stück zu machen, geprägt ist von dem, was die Gesellschaft über die Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk tradiert haben will. Und weil ich ein Teil dieser Gesellschaft bin, bin ich auch ein Teil der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Es wäre schön, wenn ich zum Zwecke der Demaskierung dieser Klischees eine kontextleere Luftblase erzeugen und mich in diese begeben könnten, aber wer wären ich dann außer die, die am Rand steht und versucht, ihre eigene Geschichte zu schreiben und nicht gehört wird. Während ich also versuche, nicht am Rand dieser Gesellschaft zu stehen und gehört zu werden, versuche ich auch, mit den Tabuthemen Depression und Suizid bei Frauen zu brechen, indem ich das tue, was meine Strategie geworden ist, um in dieser Welt zu funktionieren: Nichts hergeben (Du), zu viel hergeben (ich) oder alles in Worte zu fassen, um mich selbst zu hören (Autorin meiner eigenen Geschichte.)
BUCH Hannah Schassner
REGIE Hannah Schassner
MIT Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie) & Léa Zehaf (Alumna HfMDK Schauspiel)
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
MUSIK Thomas Buchenauer
TECHNIK Nina Koempel
Eine Produktion von Hannah Schassner im Rahmen von 20.21 KANE innen.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT thematisiert lustvoll und zugleich schmerzhaft Klischees von weiblicher Autorschaft, Depression und Selbstmord anhand der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Ich versuche mich selbst als Teil eben dieser Rezeptionsgeschichte frei zu machen von jedem Klischee, und werde daran scheitern, weil die Perspektiven, die ich als Autorin meiner eigenen Geschichte habe, um dieses Stück zu machen, geprägt ist von dem, was die Gesellschaft über die Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk tradiert haben will. Und weil ich ein Teil dieser Gesellschaft bin, bin ich auch ein Teil der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Es wäre schön, wenn ich zum Zwecke der Demaskierung dieser Klischees eine kontextleere Luftblase erzeugen und mich in diese begeben könnten, aber wer wären ich dann außer die, die am Rand steht und versucht, ihre eigene Geschichte zu schreiben und nicht gehört wird. Während ich also versuche, nicht am Rand dieser Gesellschaft zu stehen und gehört zu werden, versuche ich auch, mit den Tabuthemen Depression und Suizid bei Frauen zu brechen, indem ich das tue, was meine Strategie geworden ist, um in dieser Welt zu funktionieren: Nichts hergeben (Du), zu viel hergeben (ich) oder alles in Worte zu fassen, um mich selbst zu hören (Autorin meiner eigenen Geschichte.)
BUCH Hannah Schassner
REGIE Hannah Schassner
MIT Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie) & Léa Zehaf (Alumna HfMDK Schauspiel)
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
MUSIK Thomas Buchenauer
TECHNIK Nina Koempel
Eine Produktion von Hannah Schassner im Rahmen von 20.21 KANE innen.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Wie stirbt ein*e Held*in? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.
Konzept & Performance: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck
Beratung Lichtkonzept: Rahel Kesselring

Wie stirbt ein*e Held*in? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.
Konzept & Performance: Hanna Steinmair (Alumna ATW); Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck
Beratung Lichtkonzept: Rahel Kesselring

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Sumpfraum
Das Frankfurter Sumpfreservat ist ein Bio-Techno-Top aus Wasser, Pflanzen, Industrieparkett, Stahlträgern und Theatertechnik und der Bezugsrahmen, in dem sich die Festspiele mit der Einschreibung des Menschen in die Erde und den daraus entstehenden sozial-ökologischen Herausforderungen durch Artensterben, Ressourcenknappheit und Klimawandel auseinandersetzen. Sümpfe speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Aber auch Nachhaltigkeit im Theater wird hier thematisiert.
Konzept: Jacob Bussmann (Alumnus ATW), Rahel Kesselring, Friederike Thielmann (Lehrbeauftragte HTA), Ina Vera
Szenografie: Rahel Kesselring, Elisa Rivera, Ina Vera
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Rauch
Produktionsleitung: Martin Bien (Alumnus ATW)

Do, 15.07.2021 bis So, 08.08.2021 - täglich ab 13 Uhr geöffnet.
Sie sind der Meinung, dass etwas in unserer Gesellschaft schief läuft? Sie haben es ja schon mehrmals gesagt, aber es hört ja keiner auf Sie? Sie fühlen sich machtlos, sind erzürnt und unzufrieden? „Nein, einfach nein“ lädt Besucher*innen ein, ihrer Stimme eine bleibende Form zu geben: Sie haben die Möglichkeit, eine persönliche Meinung über etwas, worüber Sie unzufrieden sind, in Worte zu fassen und in Marmortafeln einzumeißeln. Die Marmortafeln werden anschließend im Sumpf platziert und können am Ende des Festivals von ihren Autor*innen abgeholt werden. Und noch in tausend Jahren, wenn die Tafeln gefunden werden, wird man wissen: Sie waren nicht einverstanden!
Konzept, Umsetzung, Foto: J.F. Schmidt-Colinet (Alumna ATW)
Mit Dank an: Philipp Schulte, Li Lorian

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT thematisiert lustvoll und zugleich schmerzhaft Klischees von weiblicher Autorschaft, Depression und Selbstmord anhand der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Ich versuche mich selbst als Teil eben dieser Rezeptionsgeschichte frei zu machen von jedem Klischee, und werde daran scheitern, weil die Perspektiven, die ich als Autorin meiner eigenen Geschichte habe, um dieses Stück zu machen, geprägt ist von dem, was die Gesellschaft über die Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk tradiert haben will. Und weil ich ein Teil dieser Gesellschaft bin, bin ich auch ein Teil der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Es wäre schön, wenn ich zum Zwecke der Demaskierung dieser Klischees eine kontextleere Luftblase erzeugen und mich in diese begeben könnten, aber wer wären ich dann außer die, die am Rand steht und versucht, ihre eigene Geschichte zu schreiben und nicht gehört wird. Während ich also versuche, nicht am Rand dieser Gesellschaft zu stehen und gehört zu werden, versuche ich auch, mit den Tabuthemen Depression und Suizid bei Frauen zu brechen, indem ich das tue, was meine Strategie geworden ist, um in dieser Welt zu funktionieren: Nichts hergeben (Du), zu viel hergeben (ich) oder alles in Worte zu fassen, um mich selbst zu hören (Autorin meiner eigenen Geschichte.)
BUCH Hannah Schassner
REGIE Hannah Schassner
MIT Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie) & Léa Zehaf (Alumna HfMDK Schauspiel)
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
MUSIK Thomas Buchenauer
TECHNIK Nina Koempel
Eine Produktion von Hannah Schassner im Rahmen von 20.21 KANE innen.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Konzept & Performance: Laur
Bühne: Laura Maria Bernhardt, Olga Popova
Kostüm: Paula
Licht: Laura Maria
Sound: Pau
Dramaturgische Begleitung: Dian
Videoauftritt: Lisa Birkenbach, Christian Förnzler, Nikolas Gerling, Svenja Polonji
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, die Gießener Hochschulgesellschaft und das Kulturamt Gießen. Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurt LAB.


Aufführungsort: Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Konzept & Performance: Laur
Bühne: Laura Maria Bernhardt, Olga Popova
Kostüm: Paula
Licht: Laura Maria
Sound: Pau
Dramaturgische Begleitung: Dian
Videoauftritt: Lisa Birkenbach, Christian Förnzler, Nikolas Gerling, Svenja Polonji
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, die Gießener Hochschulgesellschaft und das Kulturamt Gießen. Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurt LAB.


Aufführungsort: Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main
Konzept & Performance: Laur
Bühne: Laura Maria Bernhardt, Olga Popova
Kostüm: Paula
Licht: Laura Maria
Sound: Pau
Dramaturgische Begleitung: Dian
Videoauftritt: Lisa Birkenbach, Christian Förnzler, Nikolas Gerling, Svenja Polonji
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, die Gießener Hochschulgesellschaft und das Kulturamt Gießen. Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurt LAB.


Aufführungsort: Frankfurt LAB - Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Es geht schlagkräftig zur Sache, sobald die virtuosen Percussionistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu zu ihren musikalischen Taten schreiten. Gemeinsam bespielen und besiedeln beide eine ganze Landschaft aus Schlaginstrumenten. Im Zentrum erhebt sich das Unikat einer riesenhaften Kreismarimba, umlagert von Drum Kits, dem Setting einer Garage Band, zahlreichen Snare Drums. Und quer durch diese Vollversammlung der Percussion bewegen sich die Musikerinnen so spielerisch wie energievoll. Zugleich sind es die Instrumente selbst, die auf magische Weise kraftvoll aufeinander reagieren. Was kann Menschen alles klanglich miteinander verbinden? Gemeinsam mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez und dem Instrumentenbauer Friedrich Hartung haben die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch mit „Matter of Facts“ eine Inszenierung geschaffen, die erfahrbar macht, was Gemeinschaften zusammenhält, und was es heißt, zusammen zu grooven.
von den ATW-Alumni Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch

Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Es geht schlagkräftig zur Sache, sobald die virtuosen Percussionistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu zu ihren musikalischen Taten schreiten. Gemeinsam bespielen und besiedeln beide eine ganze Landschaft aus Schlaginstrumenten. Im Zentrum erhebt sich das Unikat einer riesenhaften Kreismarimba, umlagert von Drum Kits, dem Setting einer Garage Band, zahlreichen Snare Drums. Und quer durch diese Vollversammlung der Percussion bewegen sich die Musikerinnen so spielerisch wie energievoll. Zugleich sind es die Instrumente selbst, die auf magische Weise kraftvoll aufeinander reagieren. Was kann Menschen alles klanglich miteinander verbinden? Gemeinsam mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez und dem Instrumentenbauer Friedrich Hartung haben die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch mit „Matter of Facts“ eine Inszenierung geschaffen, die erfahrbar macht, was Gemeinschaften zusammenhält, und was es heißt, zusammen zu grooven.
von den ATW-Alumni Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch

Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Von den ATW-Studierenden Carlos Franke, Maren Küpper, Robert Läßig.
Von Tantalos wird erzählt, dass er für seine Gier zu Recht mit ewigem Hunger und Durst gestraft wurde. Wie genau er sich diese Strafe eingehandelt hat, darüber gibt es verschiedene Geschichten. Gehen wir der Sache nach! Erzählen wir von dem, dessen „Seele eben so dürstet als ob sie ein Körper wäre“ (Lukian). Erzählen wir außerdem vom Leben mit einem Staubsaugerroboter, der ein Geschenk des Himmels ist. Und von der Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen.
Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
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Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
Von den ATW-Studierenden Amélie Haller, Viccy Link; Sara Trawöger, Merthe Wulf, Kristin Gerwien
Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen.
Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.
im Rahmen des "FÜR DICH FÜR DICH FÜR DICH"-Festival am TNT in Marburg. Gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München.
Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
Von Nina DeLudemann (CuP)
„At this moment I am playing theater to myself: I know for certain that I do not want to do anything“ (J.P. Sartre)
part of the initiative Plattform Plattform
Ein Film der ATW-Studierenden Dominik Hallerbach und Johannes Karl.
Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.
Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.
14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz
15. August 2021: Ortenberg, Hessen
16. August 2021: Blankenau, Hessen
17. August 2021: Marksuhl, Thüringen
18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt
19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt
20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg
21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg
22. August 2021: Berlin
Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown haben einige Kulturarbeitende in große Nöte gebracht. Zugleich haben die vielen Corona-Fördertöpfe für andere Künstler*innen die Möglichkeit eröffnet neue ästhetische Wege zu gehen. Neben Video-Streams setzten sie hierfür Telefone, Messenger-Dienste oder Webseiten als Medien neuer performativer Umsetzungen ein. Die Kunst war, im Gegensatz zu manchen Behauptungen, während der Pandemie nicht abwesend, sondern auf anderen Wegen unterwegs.
Mit der hybriden Konferenz (Post)Pandemisch Performen möchten wir eine erste Bilanz über die ästhetischen Strategien, die während der Pandemie entstanden sind, ziehen. Im Fokus stehen dabei video-basierte Arbeiten sowie neue interaktive Formate und Formen, welche die pandemie-bedingten Einschränkungen kreativ nutzten. Sind das nur momentane Erscheinungen oder werden sie vorhandene Ästhetiken und Arbeitsweisen dauerhaft verändern?
Donnerstag 26.8.
10:00 Einführung
10:30 Impulsvortrag und Fragen: Christian Rakow (Journalist/Redakteur Nachtkritik)
11:30 Gespräch 1 zu Videoarbeiten: mit Katharina Pelosi (SWOOSH LIEU), Lilian Halfen/Milena Wichert (HELLA LUX), Ossian Hain (Imaginary Company)
13:30 Pause
15:30 Gespräch 2 zu Spezifischen Formaten: mit Hannah Biedermann (pulk fiktion), Regina Busch-Hartmann (Daedalus Company), Kristofer Gudmundsson (vorschlag:hammer)
17:30 Bar
Freitag 27.8.
10:00 Impulsvortrag und Fragen: Christiane Hütter (freie Künstlerin, Autorin, Diplom-Psychologin)
11:00 Gespräch 3 zu Interaktiven Formaten: Kajetan Skurski und Laurenz Raschke (studio beisel), Solveig Hörter, Jan Phillipp Stange.
13:00 Abschluss
Inhaltliche Gestaltung: Jan Deck und Svenja Polonji (Studierende der ATW)
Organisation: Jan Deck, Svenja Polonji, Jörg Thums
Gestaltung: Anna Sukhova
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown haben einige Kulturarbeitende in große Nöte gebracht. Zugleich haben die vielen Corona-Fördertöpfe für andere Künstler*innen die Möglichkeit eröffnet neue ästhetische Wege zu gehen. Neben Video-Streams setzten sie hierfür Telefone, Messenger-Dienste oder Webseiten als Medien neuer performativer Umsetzungen ein. Die Kunst war, im Gegensatz zu manchen Behauptungen, während der Pandemie nicht abwesend, sondern auf anderen Wegen unterwegs.
Mit der hybriden Konferenz (Post)Pandemisch Performen möchten wir eine erste Bilanz über die ästhetischen Strategien, die während der Pandemie entstanden sind, ziehen. Im Fokus stehen dabei video-basierte Arbeiten sowie neue interaktive Formate und Formen, welche die pandemie-bedingten Einschränkungen kreativ nutzten. Sind das nur momentane Erscheinungen oder werden sie vorhandene Ästhetiken und Arbeitsweisen dauerhaft verändern?
Donnerstag 26.8.
10:00 Einführung
10:30 Impulsvortrag und Fragen: Christian Rakow (Journalist/Redakteur Nachtkritik)
11:30 Gespräch 1 zu Videoarbeiten: mit Katharina Pelosi (SWOOSH LIEU), Lilian Halfen/Milena Wichert (HELLA LUX), Ossian Hain (Imaginary Company)
13:30 Pause
15:30 Gespräch 2 zu Spezifischen Formaten: mit Hannah Biedermann (pulk fiktion), Regina Busch-Hartmann (Daedalus Company), Kristofer Gudmundsson (vorschlag:hammer)
17:30 Bar
Freitag 27.8.
10:00 Impulsvortrag und Fragen: Christiane Hütter (freie Künstlerin, Autorin, Diplom-Psychologin)
11:00 Gespräch 3 zu Interaktiven Formaten: Kajetan Skurski und Laurenz Raschke (studio beisel), Solveig Hörter, Jan Phillipp Stange.
13:00 Abschluss
Inhaltliche Gestaltung: Jan Deck und Svenja Polonji (Studierende der ATW)
Organisation: Jan Deck, Svenja Polonji, Jörg Thums
Gestaltung: Anna Sukhova
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

In dieser Performance wird das Zusammenkommen von Menschen als ein Ernstfall simuliert. Statt uns auf einen Ernstfall vorzubereiten, treffen wir uns also, um gemeinsam unser Zusammenkommen zu untersuchen. Wir nehmen Gesten und Positionen auseinander und setzen sie neu zusammen. Wir loten aus, wie wir zueinander in Verhältnis gesetzt werden und wie wir uns anders zueinander in Verhältnis setzen könnten. Aus einer bekannten Situation wird eine unbekannte Konstruktion. Können wir den Ernstfall proben?
Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Sitting at a big table and coming together in conversation: The Stammtisch has become an established fixture at the Theater Spektakel, where hosts and guests share ideas and insights. This year's topics focus on «Arrivals + Departures» by YARA + DAVINA, an installation addressing the cornerstones of life – birth and death. We are invited to participate in the discussions and to think carefully about the time in between the arrivals and departures – for the sake of our environment and posterity. (II)
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

HOW NOT TO BE SPECTACULAR ist eine verwegene Bearbeitung der Romantik, eine Annäherung zweier fantastischer Figuren anhand von Landschaftsbetrachtung, blauen Blumen und Explosionen, kurz: eine Romanze. Ein Monster und eine Sprengmeisterin lassen sich leiten von ihrem Interesse – der Suche nach dem Faszinierenden, Wundersamen, Unbegründbaren. So beginnt ihre Wanderung entlang der Ränder des von Fluchtwegen, Brandschutzvorschriften und drei bis vier Wänden begrenzten Theaterraums. Unterwegs verlieren sie sich in Formlosigkeit, machen Rast über einem Nebelmaschinenmeer und hinterlassen klebrige Spuren. Florence Ruckstuhl & Nora Schneider erforschen anhand von materiellen Vorgängen, Handarbeit und romantischen Zitaten, wie Miteinander absichtlich fragil und transformativ bleiben kann. Es fliegen Funken.
von und mit den ATW-Studierenden Florence Ruckstuhl, Nora Schneider und Jonathan Schmidt-Colinet
Im Rahmen des TREIBSTOFF FESTIVAL BASEL
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

TO SEE CLIMATE (CHANGE) taucht, beim Betrachten von Zimmerpflanzen, in die Absurditäten, Paradoxien und Ambiguitäten der Beziehung zwischen Menschen und Natur ein.
Zur Performance-Vorhersage dienten uns folgende Praktiken:
1. sich bewegende Körper als verschwindende Landschaften beschreiben
2. ein Gewächshaus bauen
3. das Wetter im Wohnzimmer verändern
4. 27 Zimmerpflanzen pflegen
5. für eine sterbende Pflanze tanzen
6. beim Rückwärtsgehen noch einmal das Erlebte passieren lassen
7. mit und nicht über Klimakatastrophen lachen
8. über eine vegetative Tanztechnik spekulieren
von den CuP-Studierenden René Alejandro Huari Mateus, Romuald Krężel, Clara Reiner, Monica Duncan, Patrick Faurot
Im Rahmen des TREIBSTOFF FESTIVAL BASEL
Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, ob als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln, schwebt er gänzlich autonom durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel.
Die Arbeit nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen.
von den ATW-Studierenden Johannes Karl und Carlos Franke
Im Rahmen des HAUPTSACHE FREI 2021
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

TO SEE CLIMATE (CHANGE) taucht, beim Betrachten von Zimmerpflanzen, in die Absurditäten, Paradoxien und Ambiguitäten der Beziehung zwischen Menschen und Natur ein.
Zur Performance-Vorhersage dienten uns folgende Praktiken:
1. sich bewegende Körper als verschwindende Landschaften beschreiben
2. ein Gewächshaus bauen
3. das Wetter im Wohnzimmer verändern
4. 27 Zimmerpflanzen pflegen
5. für eine sterbende Pflanze tanzen
6. beim Rückwärtsgehen noch einmal das Erlebte passieren lassen
7. mit und nicht über Klimakatastrophen lachen
8. über eine vegetative Tanztechnik spekulieren
von den CuP-Studierenden René Alejandro Huari Mateus, Romuald Krężel, Clara Reiner, Monica Duncan, Patrick Faurot
Im Rahmen des TREIBSTOFF FESTIVAL BASEL
HOW NOT TO BE SPECTACULAR ist eine verwegene Bearbeitung der Romantik, eine Annäherung zweier fantastischer Figuren anhand von Landschaftsbetrachtung, blauen Blumen und Explosionen, kurz: eine Romanze. Ein Monster und eine Sprengmeisterin lassen sich leiten von ihrem Interesse – der Suche nach dem Faszinierenden, Wundersamen, Unbegründbaren. So beginnt ihre Wanderung entlang der Ränder des von Fluchtwegen, Brandschutzvorschriften und drei bis vier Wänden begrenzten Theaterraums. Unterwegs verlieren sie sich in Formlosigkeit, machen Rast über einem Nebelmaschinenmeer und hinterlassen klebrige Spuren. Florence Ruckstuhl & Nora Schneider erforschen anhand von materiellen Vorgängen, Handarbeit und romantischen Zitaten, wie Miteinander absichtlich fragil und transformativ bleiben kann. Es fliegen Funken.
von und mit den ATW-Studierenden Florence Ruckstuhl, Nora Schneider und Jonathan Schmidt-Colinet
Im Rahmen des TREIBSTOFF FESTIVAL BASEL
SIE LEIDEN LIEBER STUMM ist die MA ATW - Abschlussarbeit von Sara Trawöger, welche am 27.4.2021 auf der digitalen Plattform des Künstlerhaus Mousonturm ihre Premiere feierte. Im Rahmen des Femme*Festival Gießen wird der Musik-Performance-Film am 4. September 2021 als Rauminstallation, neben vielen anderen Arbeiten, im Prototyp ausgestellt.
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

HOW NOT TO BE SPECTACULAR ist eine verwegene Bearbeitung der Romantik, eine Annäherung zweier fantastischer Figuren anhand von Landschaftsbetrachtung, blauen Blumen und Explosionen, kurz: eine Romanze. Ein Monster und eine Sprengmeisterin lassen sich leiten von ihrem Interesse – der Suche nach dem Faszinierenden, Wundersamen, Unbegründbaren. So beginnt ihre Wanderung entlang der Ränder des von Fluchtwegen, Brandschutzvorschriften und drei bis vier Wänden begrenzten Theaterraums. Unterwegs verlieren sie sich in Formlosigkeit, machen Rast über einem Nebelmaschinenmeer und hinterlassen klebrige Spuren. Florence Ruckstuhl & Nora Schneider erforschen anhand von materiellen Vorgängen, Handarbeit und romantischen Zitaten, wie Miteinander absichtlich fragil und transformativ bleiben kann. Es fliegen Funken.
von und mit den ATW-Studierenden Florence Ruckstuhl, Nora Schneider und Jonathan Schmidt-Colinet
Im Rahmen des TREIBSTOFF FESTIVAL BASEL
1:1-Performance für eine:n Avatar und eine:n Zuschauer:in
Glucksende Frösche, zirpende Grillen: In ARTIST TALK treffen Sie in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Wie geht eigentlich Unterhaltung? Plappern, schwätzen, babbeln, schweigen: das Eigentliche bleibt ein Mysterium. Was kann man teilen, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist? In der 1:1-Performance ARTIST TALK, die immer individuell verläuft und vertraulich bleibt, entsteht mit Ihnen ein persönliches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Avatar.
Performance: Judith Altmeyer (Alumna ATW), Regie/Bühne: Jakob Engel und Jan Philipp Stange (Alumnus HfMDK Regie), Digital Artist: Gloria Schulz, Sound: Laila Gerhardt, Dramaturgie: Philipp Scholtysik, Bühnenplanung und -bau: Marcus Morgenstern und Jesko Haschke, Motion Capture: Laila Gerhardt, Organisatorische Mitarbeit Regie: Pia Louise Jahn, Vermittlung: Janine Bürkli (Studierende HTA-Dramaturgie), Sara Gröning (Studierende HTA-Dramaturgie), Barbara Luchner, Ines Wuttke, Produktionsleitung: Alessia Neumann, Mitarbeit Produktion: Janine Bürkli, Sara Gröning, Barbara Luchner, Fotos: Camilo Brau, Interne Weiterbildung: Dr. Jessica Lütgens, Dr. Julia Schneider, Isabelle Zinsmaier.

TO SEE CLIMATE (CHANGE) taucht, beim Betrachten von Zimmerpflanzen, in die Absurditäten, Paradoxien und Ambiguitäten der Beziehung zwischen Menschen und Natur ein.
Zur Performance-Vorhersage dienten uns folgende Praktiken:
1. sich bewegende Körper als verschwindende Landschaften beschreiben
2. ein Gewächshaus bauen
3. das Wetter im Wohnzimmer verändern
4. 27 Zimmerpflanzen pflegen
5. für eine sterbende Pflanze tanzen
6. beim Rückwärtsgehen noch einmal das Erlebte passieren lassen
7. mit und nicht über Klimakatastrophen lachen
8. über eine vegetative Tanztechnik spekulieren
von den CuP-Studierenden René Alejandro Huari Mateus, Romuald Krężel, Clara Reiner, Monica Duncan, Patrick Faurot
Im Rahmen des TREIBSTOFF FESTIVAL BASEL
Erzählungen romantischer Liebesbeziehungen sind allgegenwärtig. Die Liebe gilt als Heilsversprechen, Sinnstiftung, wildes Naturereignis, als Suche, als Institution und Illusion. Wie eigenes Begehren erlebt, begriffen und nacherzählt wird, Rollen konstruiert und Vorstellungen gelebt, hängt von gesellschaftlichen Narrativen ab. Was befindet sich jenseits dieser (hetero-)normativen Denkmuster? Es beginnt eine Suche nach dem eigenen Begehren und dem Überwinden der vorgeschrieben Muster und Pfade.
Text: Maria Babusch, Pia Epping, Giorgio Ferretti
Regie: Pia Epping
Es spielen: Melissa Breitenbach, Liane Genenz
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Was tun, wenn morgen alles anders ist? Gesellschaftliche Zwänge, einengende Rollenbilder und die permanente Angst vor dem Scheitern. Nicht nur für die Bürger:innen der Weimarer Republik ist Johannes Pinneberg eine Identifikationsfigur.
„Nur nicht arbeitslos werden“ Gemeinsam mit seiner Frau und dem Murkel sucht der „kleine Mann“ nach ihrem Platz in der Welt. Aber was, wenn man sich den garnicht leisten kann ? - „Rechnen wir nochmal!“.
Regie & Bühne: Jette Büshel
Kostüm: Kati Stubbe
Es spielen: Jonas Götzinger und Emil Gutheil
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Eine schwesterliche Entwicklung nach Jane Austen
Die Regie- Studentin Malin Lamparter begibt sich mit ihren vier Schwestern auf die Bühne, um gemeinsam die Geschichte des Klassikers “Stolz und Vorurteil” an der eigenen Schwesternschaft zu messen. Es geht um Frauengemeinschaft, die eigene Welt die in jeder Familie entsteht und wer am langsamsten Mousse au Chocolat essen kann. Die 5 jungen Frauen im Alter von 13 bis 28 betrachten Austens berühmte Geschichte von den Bennetts mit eigenen Fragen, Traditionen und Vorstellungen davon, was es heißt Frau zu sein, und was Familie eigentlich bedeutet.
Regie: Malin Lamparter
Bühne: Hannah Borghese
Dramaturgie: Kundry Reiff
Es spielen: Eva-Lotta Röhm, Hannah Vogelsänger, Rebecca Lamparter, Lea Lamparter, Malin Lamparter
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Spam: Typ der von Klang das einer ist ungeteilte großer sich ist einnimmt dass zu eingeschlichen wahrgenommen Walfisch so Raum erdrückt auf Zeit viel der den kaum hat wirklich Deine spricht rumkriegen ihm Einfallenden Spam ist Moderne wird Du ein die nervige laufen inhaltslose Rede Spam mehr der ganze erwartet und des und werden will Aufmerksamkeit dass letzten ein Floskeln gleichzeitig nun in sich der Hintergrundrauschen der selbst verbliebenen Spam Spam alle irgendwie ist ist unkontrollierbar sind aber Spam Party schenkst Gefahr dich eine Instanzen anderen. Auf der Suche nach einem Phänomen.
Performance: Anna Bardavelidze, Max Böttcher und Henning Mittwollen
Regie: Jonas Weber
Dramaturgie: Antonia Zeich und Leon Post
Komposition: Vincent Michalke
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Erzählungen romantischer Liebesbeziehungen sind allgegenwärtig. Die Liebe gilt als Heilsversprechen, Sinnstiftung, wildes Naturereignis, als Suche, als Institution und Illusion. Wie eigenes Begehren erlebt, begriffen und nacherzählt wird, Rollen konstruiert und Vorstellungen gelebt, hängt von gesellschaftlichen Narrativen ab. Was befindet sich jenseits dieser (hetero-)normativen Denkmuster? Es beginnt eine Suche nach dem eigenen Begehren und dem Überwinden der vorgeschrieben Muster und Pfade.
Text: Maria Babusch, Pia Epping, Giorgio Ferretti
Regie: Pia Epping
Es spielen: Melissa Breitenbach, Liane Genenz
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Was tun, wenn morgen alles anders ist? Gesellschaftliche Zwänge, einengende Rollenbilder und die permanente Angst vor dem Scheitern. Nicht nur für die Bürger:innen der Weimarer Republik ist Johannes Pinneberg eine Identifikationsfigur.
„Nur nicht arbeitslos werden“ Gemeinsam mit seiner Frau und dem Murkel sucht der „kleine Mann“ nach ihrem Platz in der Welt. Aber was, wenn man sich den garnicht leisten kann ? - „Rechnen wir nochmal!“.
Regie & Bühne: Jette Büshel
Kostüm: Kati Stubbe
Es spielen: Jonas Götzinger und Emil Gutheil
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Eine schwesterliche Entwicklung nach Jane Austen
Die Regie- Studentin Malin Lamparter begibt sich mit ihren vier Schwestern auf die Bühne, um gemeinsam die Geschichte des Klassikers “Stolz und Vorurteil” an der eigenen Schwesternschaft zu messen. Es geht um Frauengemeinschaft, die eigene Welt die in jeder Familie entsteht und wer am langsamsten Mousse au Chocolat essen kann. Die 5 jungen Frauen im Alter von 13 bis 28 betrachten Austens berühmte Geschichte von den Bennetts mit eigenen Fragen, Traditionen und Vorstellungen davon, was es heißt Frau zu sein, und was Familie eigentlich bedeutet.
Regie: Malin Lamparter
Bühne: Hannah Borghese
Dramaturgie: Kundry Reiff
Es spielen: Eva-Lotta Röhm, Hannah Vogelsänger, Rebecca Lamparter, Lea Lamparter, Malin Lamparter
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Spam: Typ der von Klang das einer ist ungeteilte großer sich ist einnimmt dass zu eingeschlichen wahrgenommen Walfisch so Raum erdrückt auf Zeit viel der den kaum hat wirklich Deine spricht rumkriegen ihm Einfallenden Spam ist Moderne wird Du ein die nervige laufen inhaltslose Rede Spam mehr der ganze erwartet und des und werden will Aufmerksamkeit dass letzten ein Floskeln gleichzeitig nun in sich der Hintergrundrauschen der selbst verbliebenen Spam Spam alle irgendwie ist ist unkontrollierbar sind aber Spam Party schenkst Gefahr dich eine Instanzen anderen. Auf der Suche nach einem Phänomen.
Performance: Anna Bardavelidze, Max Böttcher und Henning Mittwollen
Regie: Jonas Weber
Dramaturgie: Antonia Zeich und Leon Post
Komposition: Vincent Michalke
Ein Studienprojekt Regie der HfMDK Frankfurt
Kartenreservierung bis einen Tag vor der Vorstellung unter: studienprojekt3_at_web.de
Das Kartenkontingent ist begrenzt.
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Von Sara Trawöger (ATW)
"I Am a Strange Loop" is an online radio show curated and presented by Monica Vlad for Black Rhino Music, a radio station based in Bucharest, happening twice a month. Sara Trawöger aka Abrupt got invited to do a 1 hour mix containing her own produced music on the 14th of September.
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Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Von Nina DeLudemann (ATW)
Performance als Wiederkehr / Ein Moment in Stille / Origami / „...in diesem Moment bin ich dabei, mir selbst Theater vorzuspielen. Ich weiß ganz genau, daß ich nichts tun will:“ (Sartre)
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


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Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


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Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Sie kommen nach Hause, betreten Ihre Wohnung. Und: Niemand ist da. Niemand ist Ihnen unbekannt. Niemand versteckt sich im Schrank, unter Ihrem Bett oder vielleicht hinter einem Vorhang. Und: Sie sind mit der Anwesenheit von Niemandem einverstanden, Sie lassen Niemanden gewähren. – Das Künstlerpaar Hofmann&Lindholm lädt Frankfurter Bürger:innen zu einem abseitigen Versteckspiel ein. Dabei erlauben die Beteiligten einer unbekannten Person, Niemandem, in den eigenen Privaträumen unentdeckt zu bleiben oder sie können sich in einer fremden Wohnung zu verbergen. „Nobody’s there“ ist ein Kammerspiel im privaten Raum, bei dem mindestens zwei Personen zueinander in Beziehung treten, ohne füreinander zum sprichwörtlich greifbaren Gegenüber zu werden. Sie sind schlicht eingeladen – unter besonderen Bedingungen – miteinander Zeit zu verbringen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf die existentielle Frage: Ist jemand da?
Nähere Informationen und Anmeldung unter: nobodysthere_at_hofmannundlindholm.de / 0176 – 52 59 60 64
Mit: Frankfurter Bürger*innen, denen Anonymität zugesichert wird
Konzept / Realisation: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Produktionskoordination: Myriam Pechan
Produktionsassistenz: Svenja Polonji (Studentin der ATW)
Ausstattung: Hagen Bonifer


Nur mit Anmeldung
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.
Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Das Kollektiv aus zwei Szenografinnen und zwei Kunsthistorikerinnen hat das Projekt what we observe ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine begehbare Installation, in Form einer freistehenden Holzkonstruktion, welche in den Stadtraum Frankfurt interveniert und nur für Frauen zugänglich ist. Hiermit laden wir Sie herzlich dazu ein, die Installation zu besuchen und darüber zu berichten. Vom 23.09. bis 10.10.2021 wird diese am Römerberg in Frankfurt tagsüber geöffnet sein.
Hintergrund des Projekts ist die Manifestation sozialer Ungleichheiten in dem größtenteils mann-gemachten Stadtraum. So gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen. Daher wächst bei jungen Frauen das Bedürfnis nach öffentlichen Orten, an denen sie verweilen und ihre Umgebung beobachten können, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Um mit dieser Asymmetrie des Beobachtens zu experimentieren, wird der männliche dezidiert ausgeschlossen. Die Intervention in den öffentlichen Raum bietet für uns eine Möglichkeit, sich im Hinblick auf diese strukturellen Missstände künstlerisch zu positionieren.
Von und mit: Josefine Köhler, Ina Trenk (beides HfG-Studentinnen), Sophie Schattner, Lina Parisius

Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT thematisiert lustvoll und zugleich schmerzhaft Klischees von weiblicher Autorschaft, Depression und Selbstmord anhand der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Ich versuche mich selbst als Teil eben dieser Rezeptionsgeschichte frei zu machen von jedem Klischee, und werde daran scheitern, weil die Perspektiven, die ich als Autorin meiner eigenen Geschichte habe, um dieses Stück zu machen, geprägt ist von dem, was die Gesellschaft über die Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk tradiert haben will. Und weil ich ein Teil dieser Gesellschaft bin, bin ich auch ein Teil der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Es wäre schön, wenn ich zum Zwecke der Demaskierung dieser Klischees eine kontextleere Luftblase erzeugen und mich in diese begeben könnten, aber wer wären ich dann außer die, die am Rand steht und versucht, ihre eigene Geschichte zu schreiben und nicht gehört wird. Während ich also versuche, nicht am Rand dieser Gesellschaft zu stehen und gehört zu werden, versuche ich auch, mit den Tabuthemen Depression und Suizid bei Frauen zu brechen, indem ich das tue, was meine Strategie geworden ist, um in dieser Welt zu funktionieren: Nichts hergeben (Du), zu viel hergeben (ich) oder alles in Worte zu fassen, um mich selbst zu hören (Autorin meiner eigenen Geschichte.)
BUCH Hannah Schassner
REGIE Hannah Schassner
MIT Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie) & Léa Zehaf (Alumna HfMDK Schauspiel)
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
MUSIK Thomas Buchenauer
TECHNIK Nina Koempel
Eine Produktion von Hannah Schassner im Rahmen von 20.21 KANE innen.

Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN
Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen?
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.
Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN
Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen?
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.
Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.
Die Choreografie Cotton Flowers Exist bringt das Wirkliche mit dem Virtuellen in Dialog und verbindet die Materialität der Welt mit der Fähigkeit, nichtexistierende Landschaften zu erschaffen.
Genauer gesagt ist es ein Versuch zu erforschen, was die Praxis des Zeichnens, Choreographierens und Gehens verbindet.
Es bringt drei verschiedene Formen des Schreibens in drei unterschiedlichen Maßstäben miteinander ins Gespräch: das beschreiben eines Notizbuches durch Zeichnen, das beschreiben der Bühne durch Choreografie/Tanz und das Geschriebene auf Körpern die sich im Freien bewegen.
Tsitroudi‘s Absicht ist es, diese höchst eigenwilligen, in ihre Zeichnungen eingeschriebenen inneren Landschaften ans Licht zu bringen und in künstliche Landschaften/Rauminstallationen zu übersetzen. Mit ihren Zeichnungen als Partituren versuchte sie, die zweidimensionalen Bilder in bewegte Bilder zu übersetzen.
Die Beziehung des Körpers zur Baumwolle ist dabei das entscheidende Element. In der choreografischen Arbeit Cotton Flowers Exist wird Baumwolle als Material verwendet, dessen ästhetischer Wert zum Erlebnis der Performance wird.
Aber Baumwolle ist auch ein Symbol mit wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung. Es ist ein Material, das Klasse und Rasse symbolisiert. Es ist Symbol des Kampfes. Daher war es eine zwingende ethische Verantwortung, den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext der Baumwollproduktion in die Aufführung einzubringen, um die Hyperästhetisierung der Baumwolle zu vermeiden.
Im Oktober 2020 besuchte Maria Tsitroudi zusammen mit der Filmemacherin Artemis Anastasiadou Nordgriechenland, wo der Baumwollanbau sehr verbreitet ist. Dort haben sie die Baumwollproduzenten der Nachbarschaft, in der Tsitroudi aufgewachsen ist, interviewt und gefilmt. Der Fokus der Forschung lag darauf, den Baumwollproduzenten dreier Generationen, die über die sozioökonomischen und politischen Bedingungen ihrer Mikrogesellschaft reflektieren, eine Stimme zu geben.
Konzept, Choreografie, Raum: Maria Tsitroudi
Mit: Kai Er Eng, Maria Tsitroudi
Ton: Vincent Viala
Licht/Video: Simon Lenzen
Fotoausstellung & Zeichnungen: Maria Tsitroudi
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie (HTA) und die Stadt Frankfurt am Main
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT thematisiert lustvoll und zugleich schmerzhaft Klischees von weiblicher Autorschaft, Depression und Selbstmord anhand der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Ich versuche mich selbst als Teil eben dieser Rezeptionsgeschichte frei zu machen von jedem Klischee, und werde daran scheitern, weil die Perspektiven, die ich als Autorin meiner eigenen Geschichte habe, um dieses Stück zu machen, geprägt ist von dem, was die Gesellschaft über die Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk tradiert haben will. Und weil ich ein Teil dieser Gesellschaft bin, bin ich auch ein Teil der Rezeptionsgeschichte von Sarah Kanes Werk. Es wäre schön, wenn ich zum Zwecke der Demaskierung dieser Klischees eine kontextleere Luftblase erzeugen und mich in diese begeben könnten, aber wer wären ich dann außer die, die am Rand steht und versucht, ihre eigene Geschichte zu schreiben und nicht gehört wird. Während ich also versuche, nicht am Rand dieser Gesellschaft zu stehen und gehört zu werden, versuche ich auch, mit den Tabuthemen Depression und Suizid bei Frauen zu brechen, indem ich das tue, was meine Strategie geworden ist, um in dieser Welt zu funktionieren: Nichts hergeben (Du), zu viel hergeben (ich) oder alles in Worte zu fassen, um mich selbst zu hören (Autorin meiner eigenen Geschichte.)
BUCH Hannah Schassner
REGIE Hannah Schassner
MIT Antigone Akgün (Studierende HTA-Dramaturgie) & Léa Zehaf (Alumna HfMDK Schauspiel)
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
MUSIK Thomas Buchenauer
TECHNIK Nina Koempel
Eine Produktion von Hannah Schassner im Rahmen von 20.21 KANE innen.

Der 2. Jahrgang präsentiert sein Studienprojekt II im Kleinen Saal der HfMDK.
Im Süden Italiens begegnen sich ein Kommandant dem schon lange keiner mehr zuhört und der Graf F…, Oberstleutnant vom t...n Jägerkorps. Inmitten sich verschiebender Größen- und Machtverhältnisse entspinnt sich ein Kampf um Schuld, Ehre und Konventionen. Dabei treffen die chronisch gespaltenen Figuren Kleists auf eigene und fremde Projektionsbilder - die mächtigste Projektionsfläche bietet jedoch die Marquise selbst.
Als sich ihre Schwangerschaft nicht länger verleugnen lässt, gerät der Graf in eine Zerreißprobe. Er, Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden, und sowieso eigentlich nur auf der Durchreise, ist jetzt auch Täter.
Aber wo ist eigentlich die Marquise? Immer noch ohnmächtig?
Jakob Dobers und Florian Loycke von Das Helmi laufen mit ihren Schaumstoffpuppen durch Süditalien und stoßen dabei auf die alte Ordnung der Dinge, das Schweigen und einen Schwan.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 19:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 18:00 Uhr
Grausam, mit der Zerfleischung Achills, endet diese Geschichte des Trojanischen Kriegs. Und nur wenige können davon berichten. Prothoe, Penthesileas engste Vertraute und Geliebte, muss mit dieser Erfahrung, wenn die Handlung schon längst abgeschlossen, das Stück schon längst beendet ist weiter leben und weiter tragen, was sich in jenen Schlachten vor Trojas Mauern zutrug: Ein letzter Botenbericht.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 20:30 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 19:30 Uhr
Zwei Fremde treffen sich auf einer Parkbank. Einer musiziert. Eine erzählt eine Geschichte von einer Frau, die ohne ihr Wissen geschwängert wurde. Ein Trauma erscheint.
Premiere: Freitag, 15.10.2021 um 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 16.10.2021, um 22:00 Uhr & Sonntag, 17.10.2021, um 21:00 Uhr
Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.
Von ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Kostüm & Bühne: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien
Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.
Von ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Kostüm & Bühne: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien
Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.
Von ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien
Konzept & Performance: ASJA
Musik & Performance: Max Smirzitz
Video, Licht & Performance: Felix Schwarzrock
Kostüm & Bühne: Nora Schneider
Ausstattung: Nikolas Stäudte
Dramaturgie: Anne Mahlow
Produktion: Martin Bien
Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Die Stücke von Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um fließende Übergänge zwischen Sinnesebenen zu schaffen. In ihrem neuem Stück warp, das Tingskog zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell entwickelt hat, steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir sehen und was passiert, wenn nichts zu sehen ist. Dafür stellt die Choreografin das Theater auf den Kopf. Das Publikum sitzt in pulsierendem Licht, während die Bühne im Dunkeln bleibt. Zwischen reflektierenden Geweben bewegen sich Körper, die durch ihr Verhalten und ihre Berührungen geleitet werden. Finger gleiten über Körper, Materialien, Texturen und Technologien. DIY-E-Textilien, Sounds, Codes und Körper verbinden sich zu Choreografien, die zugleich die von ihnen geschaffenen Realitäten verzerren und in die die Vorstellungskraft des Publikums eingewoben ist.
Konzept: Gry Tingskog
Stoffproduktion: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Programmierung und Verkabelung: Gry Tingskog
Sound: Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Rodrigo Andreolli
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Eine Produktion von Gry Tingskog, in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Hessischen Theaterakademie mit Unterstützung des Kulturamts Gießen.

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
Nach den Monaten der Distanz ist es Ende Oktober endlich soweit: Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffnet ein Wochenende lang ihre Türen für den Rundgang, der sich zum nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt entwickelt hat. »Hands On!« lautet das Motto dieses 23. HfG-Rundgangs, der in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, nicht, wie in »gewöhnlichen« Jahren, zum Ende des Sommersemesters. Ganz bewusst bezieht sich die HfG mit dem Titel auf all das, was während der Coronapandemie nicht möglich war: auf das analoge Leben, auf ein Zusammenkommen im physischen Raum nach langer Abstinenz.
Die Studierenden aller Fachrichtungen der Hochschule zeigen ihre in den vergangenen knapp zwei Studienjahren entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.
Der diesjährige Rundgang wird ein besonderer, soviel steht fest. Nicht nur, weil die Pandemie und die Verlegung in den Herbst gewisse Modifikationen verlangen, sondern auch, weil sich viel Kreatives angestaut hat. Im vergangenen Jahr musste der Rundgang pandemiebedingt komplett abgesagt werden, der Lehrbetrieb in den beiden Fachbereichen Kunst und Design fand über ein Jahr hinweg fast ausschließlich digital statt, auch analoge Ausstellungen waren kaum möglich.

Die Stücke von Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um fließende Übergänge zwischen Sinnesebenen zu schaffen. In ihrem neuem Stück warp, das Tingskog zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell entwickelt hat, steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir sehen und was passiert, wenn nichts zu sehen ist. Dafür stellt die Choreografin das Theater auf den Kopf. Das Publikum sitzt in pulsierendem Licht, während die Bühne im Dunkeln bleibt. Zwischen reflektierenden Geweben bewegen sich Körper, die durch ihr Verhalten und ihre Berührungen geleitet werden. Finger gleiten über Körper, Materialien, Texturen und Technologien. DIY-E-Textilien, Sounds, Codes und Körper verbinden sich zu Choreografien, die zugleich die von ihnen geschaffenen Realitäten verzerren und in die die Vorstellungskraft des Publikums eingewoben ist.
Konzept: Gry Tingskog
Stoffproduktion: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Programmierung und Verkabelung: Gry Tingskog
Sound: Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Rodrigo Andreolli
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Eine Produktion von Gry Tingskog, in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Hessischen Theaterakademie mit Unterstützung des Kulturamts Gießen.

Nach den Monaten der Distanz ist es Ende Oktober endlich soweit: Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffnet ein Wochenende lang ihre Türen für den Rundgang, der sich zum nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt entwickelt hat. »Hands On!« lautet das Motto dieses 23. HfG-Rundgangs, der in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, nicht, wie in »gewöhnlichen« Jahren, zum Ende des Sommersemesters. Ganz bewusst bezieht sich die HfG mit dem Titel auf all das, was während der Coronapandemie nicht möglich war: auf das analoge Leben, auf ein Zusammenkommen im physischen Raum nach langer Abstinenz.
Die Studierenden aller Fachrichtungen der Hochschule zeigen ihre in den vergangenen knapp zwei Studienjahren entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.
Der diesjährige Rundgang wird ein besonderer, soviel steht fest. Nicht nur, weil die Pandemie und die Verlegung in den Herbst gewisse Modifikationen verlangen, sondern auch, weil sich viel Kreatives angestaut hat. Im vergangenen Jahr musste der Rundgang pandemiebedingt komplett abgesagt werden, der Lehrbetrieb in den beiden Fachbereichen Kunst und Design fand über ein Jahr hinweg fast ausschließlich digital statt, auch analoge Ausstellungen waren kaum möglich.

EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN
Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen?
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.
Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz
Die Stücke von Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um fließende Übergänge zwischen Sinnesebenen zu schaffen. In ihrem neuem Stück warp, das Tingskog zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell entwickelt hat, steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir sehen und was passiert, wenn nichts zu sehen ist. Dafür stellt die Choreografin das Theater auf den Kopf. Das Publikum sitzt in pulsierendem Licht, während die Bühne im Dunkeln bleibt. Zwischen reflektierenden Geweben bewegen sich Körper, die durch ihr Verhalten und ihre Berührungen geleitet werden. Finger gleiten über Körper, Materialien, Texturen und Technologien. DIY-E-Textilien, Sounds, Codes und Körper verbinden sich zu Choreografien, die zugleich die von ihnen geschaffenen Realitäten verzerren und in die die Vorstellungskraft des Publikums eingewoben ist.
Konzept: Gry Tingskog
Stoffproduktion: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Programmierung und Verkabelung: Gry Tingskog
Sound: Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Rodrigo Andreolli
Performance: Gry Tingskog, Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli, Chloe Chignell
Eine Produktion von Gry Tingskog, in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Hessischen Theaterakademie mit Unterstützung des Kulturamts Gießen.

Nach den Monaten der Distanz ist es Ende Oktober endlich soweit: Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffnet ein Wochenende lang ihre Türen für den Rundgang, der sich zum nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt entwickelt hat. »Hands On!« lautet das Motto dieses 23. HfG-Rundgangs, der in diesem Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, nicht, wie in »gewöhnlichen« Jahren, zum Ende des Sommersemesters. Ganz bewusst bezieht sich die HfG mit dem Titel auf all das, was während der Coronapandemie nicht möglich war: auf das analoge Leben, auf ein Zusammenkommen im physischen Raum nach langer Abstinenz.
Die Studierenden aller Fachrichtungen der Hochschule zeigen ihre in den vergangenen knapp zwei Studienjahren entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.
Der diesjährige Rundgang wird ein besonderer, soviel steht fest. Nicht nur, weil die Pandemie und die Verlegung in den Herbst gewisse Modifikationen verlangen, sondern auch, weil sich viel Kreatives angestaut hat. Im vergangenen Jahr musste der Rundgang pandemiebedingt komplett abgesagt werden, der Lehrbetrieb in den beiden Fachbereichen Kunst und Design fand über ein Jahr hinweg fast ausschließlich digital statt, auch analoge Ausstellungen waren kaum möglich.

Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“
Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot
Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).
EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN
Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen?
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.
Von und mit Studierenden der ATW:
Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz
Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“
Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot
Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).
Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“
Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot
Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).
Der Tänzer und Choreograf Lee Mun Wai lebt zwischen Deutschland und Singapur. In seinem neuen Stück lädt er das Publikum ein, aktiv an dessen Entstehung teilzuhaben und gemeinsam mit ihm einen intensiven und zugleich zarten Strom sich wandelnder Bilder, wechselnder Gefühlszustände und Situationen zu erleben. „Ich, du, das Objekt und die Distanz, die zwischen uns allen steht.“ so beschreibt Lee Mun Wai seine Choreografie „Ich frage: Welches Dasein macht welches sichtbar? Die Entfernung durch die wir uns aufeinander beziehen? Der Abstand durch den wir füreinander sichtbar werden. Die Aufmerksamkeit, die wir uns gegenseitig schenken, ständig in Veränderung, mit der wir uns beschäftigen während wir in Bereitschaft sind. Wir warten darauf etwas zusammen zu tun. Eine Teilhabe in Konstruktion.“
Choreografie & Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgische Assistenz: Jee Chan
Design Stoffobjekt: Dinu Bodiciu
Lichtdesign: Anna Rouhu
Beratung Licht & Produktion: Patrick Faurot
Eine Kooperation von Lee Mun Wai, Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA). Unterstützt durch Dance Nucleus (Singapur).
Gangstas, Pimps und Hoes: Die Welt des US-amerikanischen Hip-Hop ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Denn die afroamerikanischen Rapper verkörperten perfekt die rassifizierten Zuschreibungen von Heterosexualität, Hypermaskulinität und Aggressivität. Mit „Being Pink Ain’t Easy“ nimmt die Choreografin Joana Tischkau erneut das unstillbare weiße Begehren nach Schwarzen Ausdrucksformen in den Blick. Im Performer Rudi Natterer findet sie dafür einen kongenialen Partner. Mal kraftstrotzend posierend, dann weinerlich fragil, erfährt dieser eine Hypermarkierung: Er kann seinem Pinksein nicht entfliehen und ist mit der schwer aushaltbaren Tatsache konfrontiert, Profiteur der weißen Machtmatrix zu sein. Auf analytisch scharfe und zugleich humorvolle Weise sucht das Stück nach den Ambivalenzen, die zwischen den Abwehrmechanismen wie „White Fragility“ (Robin DiAngelo) und Formen kultureller Aneignung verwoben sind.
Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Natterer
Sound Design: Frieder Blume
Dramaturgie & künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir & Elisabeth Hampe
Kostüm: Nadine Bakota
Bühne: Inga Danysz
Licht: Juri Rendler
Produktionsleitung: Lisa Gehring
Gangstas, Pimps und Hoes: Die Welt des US-amerikanischen Hip-Hop ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Denn die afroamerikanischen Rapper verkörperten perfekt die rassifizierten Zuschreibungen von Heterosexualität, Hypermaskulinität und Aggressivität. Mit „Being Pink Ain’t Easy“ nimmt die Choreografin Joana Tischkau erneut das unstillbare weiße Begehren nach Schwarzen Ausdrucksformen in den Blick. Im Performer Rudi Natterer findet sie dafür einen kongenialen Partner. Mal kraftstrotzend posierend, dann weinerlich fragil, erfährt dieser eine Hypermarkierung: Er kann seinem Pinksein nicht entfliehen und ist mit der schwer aushaltbaren Tatsache konfrontiert, Profiteur der weißen Machtmatrix zu sein. Auf analytisch scharfe und zugleich humorvolle Weise sucht das Stück nach den Ambivalenzen, die zwischen den Abwehrmechanismen wie „White Fragility“ (Robin DiAngelo) und Formen kultureller Aneignung verwoben sind.
Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Natterer
Sound Design: Frieder Blume
Dramaturgie & künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir & Elisabeth Hampe
Kostüm: Nadine Bakota
Bühne: Inga Danysz
Licht: Juri Rendler
Produktionsleitung: Lisa Gehring
Gangstas, Pimps und Hoes: Die Welt des US-amerikanischen Hip-Hop ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Denn die afroamerikanischen Rapper verkörperten perfekt die rassifizierten Zuschreibungen von Heterosexualität, Hypermaskulinität und Aggressivität. Mit „Being Pink Ain’t Easy“ nimmt die Choreografin Joana Tischkau erneut das unstillbare weiße Begehren nach Schwarzen Ausdrucksformen in den Blick. Im Performer Rudi Natterer findet sie dafür einen kongenialen Partner. Mal kraftstrotzend posierend, dann weinerlich fragil, erfährt dieser eine Hypermarkierung: Er kann seinem Pinksein nicht entfliehen und ist mit der schwer aushaltbaren Tatsache konfrontiert, Profiteur der weißen Machtmatrix zu sein. Auf analytisch scharfe und zugleich humorvolle Weise sucht das Stück nach den Ambivalenzen, die zwischen den Abwehrmechanismen wie „White Fragility“ (Robin DiAngelo) und Formen kultureller Aneignung verwoben sind.
Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Natterer
Sound Design: Frieder Blume
Dramaturgie & künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir & Elisabeth Hampe
Kostüm: Nadine Bakota
Bühne: Inga Danysz
Licht: Juri Rendler
Produktionsleitung: Lisa Gehring
In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
„Zu verschenken“ ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.
Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov
Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza
Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

„Zu verschenken“ ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.
Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov
Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza
Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

„Zu verschenken“ ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.
Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov
Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza
Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digi-logen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination.
Regie, Konzept, Bühne: Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem, Rupert Jaud (Alumnis ATW)
Mitarbeit Digital-Art: Paula Reissig
Sprecherin: Ana Berkenhoff
Interaction-Design: Robert Läßig
Programmierung: Benedikt Göpfert
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel
In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.
Regie, Text, Konzept: Marion Schneider und Susanne Zaun
Mit: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
Raum, Kostüm: J.F. Schmidt-Colinet
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Produktionsleitung, Assistenz: Myriam Pecha

So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.
Regie, Text, Konzept: Marion Schneider und Susanne Zaun
Mit: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
Raum, Kostüm: J.F. Schmidt-Colinet
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Produktionsleitung, Assistenz: Myriam Pecha

So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.
Regie, Text, Konzept: Marion Schneider und Susanne Zaun
Mit: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
Raum, Kostüm: J.F. Schmidt-Colinet
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Produktionsleitung, Assistenz: Myriam Pecha

Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
Welche Körper wollen wir sein? Ich wäre lieber eine Cyborg als eine Göttin – hat eine Wissenschaftlerin gesagt. Ich bin ein Gespenst – sagt Judith. Wir wollen Hexen sein – sagen Swoosh Lieu.
Körper werden erforscht. Forschung macht Geschlecht. Geschlecht weist uns Rollen in der Gesellschaft zu. Hexen sammeln seit Jahrhunderten anderes Wissen über den Körper und erproben sich an Lebensformen jenseits der Kleinfamilie. Haecksen verstehen Geschlecht als Technologie und forschen an dessen Umcodierung. Swoosh Lieu beschwören das Theater als einen Ort, an dem sich Hexen und Haecksen mit den Gespenstern der Zukunft und Vergangenheit treffen. Sie suchen nach neuen Mensch-Maschine-Verbindungen, die auf Sorge basieren. Sie hacken Körperbilder, Erzählweisen, Blickachsen und bühnentechnische Systeme, knüpfen neue Netze und entwerfen queerfeministische Verwandtschaftskonzepte. Dea Ex Machina ist die Göttin aus der Maschine, das Gespenst der Befreiung, der Fehler als Chance und der Glitch in unserer Vorstellungskraft.
Ein Projekt von Swoosh Lieu
Konzept / Licht: Johanna Castell
Konzept / Sound: Katharina Pelosi
Konzept / Video: Rosa Wernecke
Raum: Magdalena Emmerig
Performance / Puppenspiel: Frieder Miller
Technische Leitung: Jones Seitz
Fachliche Beratung: Hannah Fitsch
Outside Eye: Friederike Thielmann
Assistenz: Felix Giesler
Ausstattungsassistenz: Katharina Olt
Produktionsleitung: Annett Hardegen / Vierte Welt Produktion
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit

Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
Welche Körper wollen wir sein? Ich wäre lieber eine Cyborg als eine Göttin – hat eine Wissenschaftlerin gesagt. Ich bin ein Gespenst – sagt Judith. Wir wollen Hexen sein – sagen Swoosh Lieu.
Körper werden erforscht. Forschung macht Geschlecht. Geschlecht weist uns Rollen in der Gesellschaft zu. Hexen sammeln seit Jahrhunderten anderes Wissen über den Körper und erproben sich an Lebensformen jenseits der Kleinfamilie. Haecksen verstehen Geschlecht als Technologie und forschen an dessen Umcodierung. Swoosh Lieu beschwören das Theater als einen Ort, an dem sich Hexen und Haecksen mit den Gespenstern der Zukunft und Vergangenheit treffen. Sie suchen nach neuen Mensch-Maschine-Verbindungen, die auf Sorge basieren. Sie hacken Körperbilder, Erzählweisen, Blickachsen und bühnentechnische Systeme, knüpfen neue Netze und entwerfen queerfeministische Verwandtschaftskonzepte. Dea Ex Machina ist die Göttin aus der Maschine, das Gespenst der Befreiung, der Fehler als Chance und der Glitch in unserer Vorstellungskraft.
Ein Projekt von Swoosh Lieu
Konzept / Licht: Johanna Castell
Konzept / Sound: Katharina Pelosi
Konzept / Video: Rosa Wernecke
Raum: Magdalena Emmerig
Performance / Puppenspiel: Frieder Miller
Technische Leitung: Jones Seitz
Fachliche Beratung: Hannah Fitsch
Outside Eye: Friederike Thielmann
Assistenz: Felix Giesler
Ausstattungsassistenz: Katharina Olt
Produktionsleitung: Annett Hardegen / Vierte Welt Produktion
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit

Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
Welche Körper wollen wir sein? Ich wäre lieber eine Cyborg als eine Göttin – hat eine Wissenschaftlerin gesagt. Ich bin ein Gespenst – sagt Judith. Wir wollen Hexen sein – sagen Swoosh Lieu.
Körper werden erforscht. Forschung macht Geschlecht. Geschlecht weist uns Rollen in der Gesellschaft zu. Hexen sammeln seit Jahrhunderten anderes Wissen über den Körper und erproben sich an Lebensformen jenseits der Kleinfamilie. Haecksen verstehen Geschlecht als Technologie und forschen an dessen Umcodierung. Swoosh Lieu beschwören das Theater als einen Ort, an dem sich Hexen und Haecksen mit den Gespenstern der Zukunft und Vergangenheit treffen. Sie suchen nach neuen Mensch-Maschine-Verbindungen, die auf Sorge basieren. Sie hacken Körperbilder, Erzählweisen, Blickachsen und bühnentechnische Systeme, knüpfen neue Netze und entwerfen queerfeministische Verwandtschaftskonzepte. Dea Ex Machina ist die Göttin aus der Maschine, das Gespenst der Befreiung, der Fehler als Chance und der Glitch in unserer Vorstellungskraft.
Ein Projekt von Swoosh Lieu
Konzept / Licht: Johanna Castell
Konzept / Sound: Katharina Pelosi
Konzept / Video: Rosa Wernecke
Raum: Magdalena Emmerig
Performance / Puppenspiel: Frieder Miller
Technische Leitung: Jones Seitz
Fachliche Beratung: Hannah Fitsch
Outside Eye: Friederike Thielmann
Assistenz: Felix Giesler
Ausstattungsassistenz: Katharina Olt
Produktionsleitung: Annett Hardegen / Vierte Welt Produktion
Technische Produktion: Gefährliche Arbeit

Würde die Zukunft anders aussehen, wenn alte weiße Männer öfters weinen? Wann ist Weinen Platz einnehmend, wann befreiend und wie müssen Umstände imaginiert werden, um Gefühlsausbrüche von geschlechtlichen Zuschreibungen unabhängiger zu machen? An welchen gesellschaftlich wunden Punkten könnte mehr Tränenflüssigkeit tatsächlich etwas verändern und welche solidarische Praxis erwächst daraus? Mit „HOW TO CRY” lädt das Kollektiv &sistig zum Schluchzen ein, zuhause auf der Couch und öffentlich im Theater, heimlich und gemeinsam, hinter den Kulissen, in der Garderobe und ganz vorn an der Rampe im Scheinwerferlicht. Im Sumpf aufgeweichter Erwartungshaltungen richten sich die fünf Performer:innen wohnlich ein, rufen die „Society of Being Sad All the Time” aus und testen die Widerstandsfähigkeit von Tränen.
Performance und Co-Autor*innenschaft: Çağlar Yiğitoğulları, Johannes Storks, Juliana Oliveira, Lisa Heinrici und Richard Gonlag
Konzept, Text & Regie: Bastian Sistig (Alumnus Regie - HfMDK)
Konzept & Dramaturgie: Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Josephine Hans
Handkamera: Jonas Fischer
Sound: burgund t brandt
Licht: Florian Fink
Regieassistenz: Kim-Manuel Walz
Produktionsleitung: Julia Klinkert
Bild-Regie & Video-Design: Brian Karp & Sebastian Hajman
Kamera: Leonard Leesch & Pablo Hassmann
Fotos: André Simonow
von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)
Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.
von Konrad Amrhein (Regie - Jahrgang II)
Die Geschichte vom Soldaten ist eine Geschichte vom Zeit verlieren. Wenn Joseph im Originaltext seine Seele gegen unermessliche Reichtümer tauscht, sind es heute wohl die persönlichen Daten, die man bereitwillig für ein paar Minuten Anerkennung, Dopamin und globale Vernetzung hergibt. Vier Stunden Bildschirmzeit pro Tag, zwei Drittel davon auf sozialen Netzwerken. Ein Alltag ohne Instagram, TikTok und WhatsApp scheint kaum noch vorstellbar und längst zahlen die ersten Menschen für Digitalen Detox in luxuriösen Alpenressorts. Ein guter Zeitpunkt für die führenden Tech-Konzerne über die Zukunft nachzudenken. Ende Oktober 2021 benenn sich Facebook in META um und setzt damit Kurs auf das Internet 3.0. Willkommen im Metaversum. Der Traum von einem komplett animierten und über blockchain vernetzten, virtuellen Raum soll in den nächsten Jahren den Kurs unseres digitalen, wie virtuellen Alltag prägen. Bleibt zu fragen: Was bedeutet das? Wollen wir das überhaupt?
von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)
Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.
1999 gewann der 17 jährige Jascha Froer das Preisausschreiben zur Schließung der bis dahin größten bekannten Lücke in der deutschen Sprache. Ausgehend von diesem realen Ereignis stellen wir Fragen nach Heldentum, wie auch die Frage nach Greifbarkeit und Entwicklung von Sprache.
Als Held*innen qua aufgezwungener Utopie Bühnenraum wollen wir die fiktonalisierte Geschichte Jascha Froers behandeln, über die Bedeutung der Sprache sprechen und diese den Zuschauenden ab- oder zusprechen, darbieten, stehlen oder schenken. Die zentralen Frage, was eine*n Held*in erschafft, und warum, von wem und wo eigentlich von Held*innen erzählt wird, löst sich in ständigen Selbstbehauptungen auf, die den Bühnenraum absichern, anzweifeln und erlebbar machen. Und draußen sitzen Sascha und echte Kleinfamilien und Zeitungen und Viva, und irgendwann kommen sie vielleicht sogar rein.
von Konrad Amrhein (Regie - Jahrgang II)
Die Geschichte vom Soldaten ist eine Geschichte vom Zeit verlieren. Wenn Joseph im Originaltext seine Seele gegen unermessliche Reichtümer tauscht, sind es heute wohl die persönlichen Daten, die man bereitwillig für ein paar Minuten Anerkennung, Dopamin und globale Vernetzung hergibt. Vier Stunden Bildschirmzeit pro Tag, zwei Drittel davon auf sozialen Netzwerken. Ein Alltag ohne Instagram, TikTok und WhatsApp scheint kaum noch vorstellbar und längst zahlen die ersten Menschen für Digitalen Detox in luxuriösen Alpenressorts. Ein guter Zeitpunkt für die führenden Tech-Konzerne über die Zukunft nachzudenken. Ende Oktober 2021 benenn sich Facebook in META um und setzt damit Kurs auf das Internet 3.0. Willkommen im Metaversum. Der Traum von einem komplett animierten und über blockchain vernetzten, virtuellen Raum soll in den nächsten Jahren den Kurs unseres digitalen, wie virtuellen Alltag prägen. Bleibt zu fragen: Was bedeutet das? Wollen wir das überhaupt?
von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)
Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.
What if we think of a performance as an anthology? A florilegium.
What if we opened up our backpacks and looked at what we found there as one big collection?
What if we went on an expedition and all we did was listen while we waited for something to happen? For something to appear.
What if we told you a story but weren’t sure which one to tell?
In the performance ‘on holes’ three performers and one musician, Amélie, Herbert, Merthe and Sara are temporarily getting lost in the mists of time, they let themselves sink deep down into a hole in the middle of the earth where they encounter different creatures, sounds and long forgotten parts of themselves.
All the while they are remembering that darkness is nothing but a product of our own retina, created by our eyes turning to themselves.
On the one hand ‘on holes’ contemplates about the notion of the hole as a possibility for fiction(s) to emerge and on the other hand it tries to find ways of how to position our human bodies within a story or rather in relation to what and who we meet down there in the hole.
A performance from and with:
Amélie Haller (concept, text, performance, objects)
Herbert Graf (performance, objects)
Merthe Wulf (performance, lights)
Sara Trawöger (sound and composition)
What if we think of a performance as an anthology? A florilegium.
What if we opened up our backpacks and looked at what we found there as one big collection?
What if we went on an expedition and all we did was listen while we waited for something to happen? For something to appear.
What if we told you a story but weren’t sure which one to tell?
In the performance ‘on holes’ three performers and one musician, Amélie, Herbert, Merthe and Sara are temporarily getting lost in the mists of time, they let themselves sink deep down into a hole in the middle of the earth where they encounter different creatures, sounds and long forgotten parts of themselves.
All the while they are remembering that darkness is nothing but a product of our own retina, created by our eyes turning to themselves.
On the one hand ‘on holes’ contemplates about the notion of the hole as a possibility for fiction(s) to emerge and on the other hand it tries to find ways of how to position our human bodies within a story or rather in relation to what and who we meet down there in the hole.
A performance from and with:
Amélie Haller (concept, text, performance, objects)
Herbert Graf (performance, objects)
Merthe Wulf (performance, lights)
Sara Trawöger (sound and composition)
Vernetzungstools: Zurück in die Zukunft und wie geht es weiter?
von und mit Wicki Bernhardt & Janna Pinsker (Alumnae ATW)
Wir schauen zurück auf das, was wir schon gesammelt und erfahren haben. Welche Bedürfnisse wurden formuliert? Welche Leerstellen gefunden? Ausgehend von der Präsentation des bisher Erarbeiteten wird in Kleingruppen an einer zukünftigen Vernetzung gearbeitet und ein zukünftiges Tool angelegt und befüllt.

In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
Der 2. Jahrgang des Ausbildungsbereichs Schauspiel spielt im Rahmen des Szenischen Vordiploms Horváth-Skizzen.
Horváths Helden und Heldinnen sind oft perspektivlose Kleinbürger und Kleinbürgerinnen, die ihre Abhängigkeiten nicht wahrhaben wollen, die einerseits aus Selbstschutz lügen und sich verstellen, andererseits sehnsüchtig um Anerkennung und gesellschaftliches Ansehen buhlen. Diese Diskrepanz führt zu schmerzhaften Missverständnissen im zwischenmenschlichen Kontakt: Menschen schweigen, wo sie miteinander sprechen sollten - und sie reden miteinander in Sätzen, die wie Kalenderweisheiten klingen. So findet bei Horváth oft im Nicht-Gesagten, in der berühmten Stille, das eigentliche Drama statt: es sind Szenen voller Sehnsucht, voller Verlogenheit und der Unfähigkeit einander zu vertrauen.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsbereichs Schauspiel – „Special guest“: John Sander, 4. Jahrgang Schauspiel
Alicia Bischoff, Schürzinger
Johanna Engel, Erna
Miguel Klein Medina, Alfred
John Sander, Oskar
Miriam Schiweck, Karoline
Silivia Schwinger, Marianne
Cedric Stern, Kasimir
Yannick Sturm, Merkl Franz
Christoph Unger, Horn
Prof. Silke Rüdinger, Sprache
Prof. Martin Nachbar, Körperarbeit
Björn Breckheimer, Komposition und Musikalische Einstudierung
Prof. Werner Wölbern, Szenische Arbeit und Spielleitung
Viktoria Schrott und Lina Stein, Ausstattung
Der 2. Jahrgang des Ausbildungsbereichs Schauspiel spielt im Rahmen des Szenischen Vordiploms Horváth-Skizzen.
Horváths Helden und Heldinnen sind oft perspektivlose Kleinbürger und Kleinbürgerinnen, die ihre Abhängigkeiten nicht wahrhaben wollen, die einerseits aus Selbstschutz lügen und sich verstellen, andererseits sehnsüchtig um Anerkennung und gesellschaftliches Ansehen buhlen. Diese Diskrepanz führt zu schmerzhaften Missverständnissen im zwischenmenschlichen Kontakt: Menschen schweigen, wo sie miteinander sprechen sollten - und sie reden miteinander in Sätzen, die wie Kalenderweisheiten klingen. So findet bei Horváth oft im Nicht-Gesagten, in der berühmten Stille, das eigentliche Drama statt: es sind Szenen voller Sehnsucht, voller Verlogenheit und der Unfähigkeit einander zu vertrauen.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsbereichs Schauspiel – „Special guest“: John Sander, 4. Jahrgang Schauspiel
Alicia Bischoff, Schürzinger
Johanna Engel, Erna
Miguel Klein Medina, Alfred
John Sander, Oskar
Miriam Schiweck, Karoline
Silivia Schwinger, Marianne
Cedric Stern, Kasimir
Yannick Sturm, Merkl Franz
Christoph Unger, Horn
Prof. Silke Rüdinger, Sprache
Prof. Martin Nachbar, Körperarbeit
Björn Breckheimer, Komposition und Musikalische Einstudierung
Prof. Werner Wölbern, Szenische Arbeit und Spielleitung
Viktoria Schrott und Lina Stein, Ausstattung
Der 2. Jahrgang des Ausbildungsbereichs Schauspiel spielt im Rahmen des Szenischen Vordiploms Horváth-Skizzen.
Horváths Helden und Heldinnen sind oft perspektivlose Kleinbürger und Kleinbürgerinnen, die ihre Abhängigkeiten nicht wahrhaben wollen, die einerseits aus Selbstschutz lügen und sich verstellen, andererseits sehnsüchtig um Anerkennung und gesellschaftliches Ansehen buhlen. Diese Diskrepanz führt zu schmerzhaften Missverständnissen im zwischenmenschlichen Kontakt: Menschen schweigen, wo sie miteinander sprechen sollten - und sie reden miteinander in Sätzen, die wie Kalenderweisheiten klingen. So findet bei Horváth oft im Nicht-Gesagten, in der berühmten Stille, das eigentliche Drama statt: es sind Szenen voller Sehnsucht, voller Verlogenheit und der Unfähigkeit einander zu vertrauen.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsbereichs Schauspiel – „Special guest“: John Sander, 4. Jahrgang Schauspiel
Alicia Bischoff, Schürzinger
Johanna Engel, Erna
Miguel Klein Medina, Alfred
John Sander, Oskar
Miriam Schiweck, Karoline
Silivia Schwinger, Marianne
Cedric Stern, Kasimir
Yannick Sturm, Merkl Franz
Christoph Unger, Horn
Prof. Silke Rüdinger, Sprache
Prof. Martin Nachbar, Körperarbeit
Björn Breckheimer, Komposition und Musikalische Einstudierung
Prof. Werner Wölbern, Szenische Arbeit und Spielleitung
Viktoria Schrott und Lina Stein, Ausstattung
Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft / Dramaturgie
Vortrag Nicholas Johnson (Dublin)
Externe Gäste wenden sich bei Interesse bitte zeitnah bei theater_at_tfm.uni-frankfurt.de
von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren
Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.
MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)
von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)
Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.
von Pia Epping (Regie -Jahrgang III)
Das um 1940 entstandene Volksstück zeigt nach Brechts Notizen zufolge die Ausformung des Klassenantagonismus zwischen Puntila und Matti und macht darüber hinaus die Verlogenheit und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse deutlich. Im Kapitalismus sei der Mensch gezwungen seine gute Natur zu leugnen. Dem Wesen Puntilas ist eine Schizophrenie, ein ambivalentes Dasein inne. Diese Ambivalenz zwischen Vernunft und Hedonismus, der Spaltung zwischen Arm und Reich, die Undurchsichtigkeit der Herrschaftsverhältnisse erfährt auch heute noch große Aktualität. Das Stück stellt Fragen nach der Überwindbarkeit der Schranken der Klassengesellschaft, nach Authentizität im Handeln eines "guten" Menschen und der Frage Gutmenschlichkeit in ausbeuterischen Systemen.
In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
von Laura Nikolich (Regie - Jahrgang III)
Hier das erste Brecht-Stück mit der Brecht Gardine, dem halbhohen Vorhang, der Umbauten nur halb verdeckt. ‚Mann ist Mann' ist ein eigensinniges Stück, das uns weiß machen will, dass Identitäten sich erst im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen als solche fassen lassen. Der Irische Packer Galy Gay verwandelt sich vor unseren Augen in einen Soldaten und auch andere Figuren wechseln, verschieden motiviert, ihre Identität. Dabei wenden sich die Figuren auch hier schon gelegentlich an das Publikum und brechen die Illusion, wenn es je eine gab, wie das Zitat oben beweist.
von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren
Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.
MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)
von Laura Nikolich (Regie - Jahrgang III)
Hier das erste Brecht-Stück mit der Brecht Gardine, dem halbhohen Vorhang, der Umbauten nur halb verdeckt. ‚Mann ist Mann' ist ein eigensinniges Stück, das uns weiß machen will, dass Identitäten sich erst im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen als solche fassen lassen. Der Irische Packer Galy Gay verwandelt sich vor unseren Augen in einen Soldaten und auch andere Figuren wechseln, verschieden motiviert, ihre Identität. Dabei wenden sich die Figuren auch hier schon gelegentlich an das Publikum und brechen die Illusion, wenn es je eine gab, wie das Zitat oben beweist.
Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.
Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen
Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller
von Laura Nikolich (Regie - Jahrgang III)
Hier das erste Brecht-Stück mit der Brecht Gardine, dem halbhohen Vorhang, der Umbauten nur halb verdeckt. ‚Mann ist Mann' ist ein eigensinniges Stück, das uns weiß machen will, dass Identitäten sich erst im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen als solche fassen lassen. Der Irische Packer Galy Gay verwandelt sich vor unseren Augen in einen Soldaten und auch andere Figuren wechseln, verschieden motiviert, ihre Identität. Dabei wenden sich die Figuren auch hier schon gelegentlich an das Publikum und brechen die Illusion, wenn es je eine gab, wie das Zitat oben beweist.
Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.
Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen
Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller
In der radikalen Selbstfürsorge, der Antidiskriminierung und den antirassistischen körperbasierten Praktiken der Konfliktbewältigung und Heilung ist das settling des Körpers einer der wichtigsten Aspekte, um den Prozess der Rückkehr zum Körper zu beginnen. Auch in performativen und tänzerischen Praktiken ist das settling ein entscheidender Moment in der Arbeit mit dem Körper.
Diese Praktiken des settling the body, so privat und intim sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, haben eine (mikro-)politische Bedeutung. Sie legen auch körperbasierte Verbindungen zwischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken offen. Die Möglichkeit, to settle, ist ungleich verteilt, sodass manche Körper gewaltsam ihrer grundlegenden Fähigkeiten beraubt werden, sich selbst zu erhalten: zu atmen, aufmerksam zu sein, sich in Raum und Zeit einzurichten, usw. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass die Praxis des settling the body als ein verkörperter und viszeraler Prozess mit dem politischen und sozialen Feld verbunden ist. Es scheint das Schlachtfeld verschiedener aktueller Konflikte um den Schutz und die Sicherheit der Körper zu sein, wo einige Körper durch ständige Gewalt, Aufregung und Aggression (sozial, wirtschaftlich, ökologisch) systematisch aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während anderen die Fähigkeit to settle im Übermaß angeboten wird.
Die Vortragsreihe fragt nach verschiedenen Aspekten und Dimensionen des Einlebens (in der Welt, in der Gemeinschaft, in Beziehungen, in Umgebungen) sowie nach verschiedenen Modalitäten der Verunsicherung der Körper (durch mangelnden Schutz, aufgrund von Rassismus und Sexismus). Es werden die Folgen der Verweigerung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsinhaftierung oder Internierung untersucht, um die Funktionsweise der aktuellen Politik der Unsicherheit durch ihr Wirken auf einer intimen und viszeralen Ebene zu skizzieren.
Ausgehend von diesem soziopolitischen Hintergrund werden die Vorträge auch Fragen zur Rolle künstlerischer Praktiken behandeln. Können Kunst und Performance die körperbasierte Ungleichheit und die ungleiche Verteilung der Fähigkeit, einen Körper zu sein/zu haben, herausfordern? Was braucht es, to settle in the body, um sich im Körper einzurichten und ihn - auch angesichts von Erfahrungen der Ausgesetztheit und des Zerfalls - durch die Beziehung zu anderen aufrechtzuerhalten? Wie kann Performance nicht nur die Normativität und Hierarchie von Verkörperungen in Frage stellen, sondern uns auch auf die Erfahrung von Körpern einstimmen und sensibler machen - to be more settled?
Weitere Informationen: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Weitere Informationen zur HTA-Ringvorlesung:
https://hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Zoom-Einwahldaten:
https://hfmdk-frankfurt.zoom.us/j/82192661889?pwd=WWhma2s0VXFEOG9iNXgxRU9hTW5lQT09
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612
Auf 2,7 Mio. Jahre angehäufte Dinge und eigentümliche Bedürfnisse können die Menschen zurückblicken. Alle Dinge, die zu uns gehören, alle Dinge, die verloren sind, alle Dinge, die wir wahrscheinlich niemals brauchen, die uns aber retten könnten. Und noch eins und noch eins und noch eins. Unsere Körper sind unter den Dingen. Auf der Suche nach neuen Verhältnissen versammelt sich die Gruppe äöü zur Anfertigung einer utopischen Bestandsliste. Im Zentrum steht eine niemals versiegende Heilsquelle, ein unwahrscheinlicher Ort an dem sich alle, wirklich alle Dinge treffen.
Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl - Studierende der ATW)
Dramaturgie: Franziska Schneeberger
Performance: Sarah Wessels
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Bühne & Kostüm: Eunsung Yang
Produktionsleitung: Carina Graf
Technik: Ruth Süpple, Simon Lenzen
Bühnenbau: Simon Lenzen
Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft / Dramaturgie
Jour Fixe mit Marta Keil
Externe Gäste wenden sich bei Interesse bitte zeitnah bei theater_at_tfm.uni-frankfurt.de
von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren
Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.
MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)
IN HER FACE ODER DIE AUTORIN IST TOT ist eine Stückentwicklung von AKGÜN/SCHASSNER/ZEHAF, die sich zum einen mit der Rezeptionsgeschichte der britischen Dramatikerin Sarah Kane und zum anderen mit Depression beschäftigt. Das Stück fragt danach, inwieweit es überhaupt möglich ist, über Sarah Kane und ihre Stücke zu sprechen, ohne ihre persönliche Geschichte zu beurteilen, zu vermarkten und sich selbst dazu zu positionieren. Finden wir Sarah Kanes Stücke nur so faszinierend, weil wir über sie wissen, was die Welt wollte, das wir über sie wissen? Und das Stück zeigt: Eine Autorin, die versucht, die Geschichte einer anderen zu erzählen, ohne dabei in ihrer eigenen verloren zu gehen.
MIT Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA) & Léa Zehaf (Alumna Schauspiel HfMDK)
REGIE Hannah Schassner
DRAMATURGIE Julius Ohlemann
KOSTÜM Marijke Wehrmann
BÜHNE Anna Hasche
SOUNDDESIGN Thomas Buchenauer
von PINSKER+BERNHARDT (Alumnae ATW)
Dieser Moment, in dem alles aus dem Ruder läuft: wo Du am liebsten abhauen oder in einem Lavasee untertauchen willst. Wenn die Ohren heiß werden, der Kopf rot anläuft und die Hände nicht mehr wissen, wohin. Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn das behaarte Bein eine klare Ansage machen könnte, wie die Arme ganz lässig in den Hosentaschen verschwinden. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.
Mit: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl (Ehemalige der ATW)
Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.
Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen
Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller
Nach einem Sturz vom Pferd liegt Jeanne im Koma. In diesem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod trifft sie auf ihre Eltern und sich selbst. Erinnerungen gehen ineinander über: Konkrete Bilder aus der Vergangenheit treffen auf philosophische Passagen, die das Leben selbst befragen. So stehen assoziative Texte neben Familiengesprächen. Während der Vater immer wieder den Sturz beschreibt, versucht die Mutter Jeanne ins Leben zurückzurufen. Erinnerungen an ihre Kindheit verweben sich dabei mit einem Nachdenken über die eigene Erziehung, den Spracherwerb, aber auch mit Aspekten von Religion. Es entsteht ein dichter, vielschichtiger Text, der Jeanne zunehmend um die Frage kreisen lässt, ob sie die Welt in einem neuen Licht sehen und alles anders machen kann. Und dann steht da auch noch etwas Unbekanntes neben ihrem Bett.
Jonathan Lutz (Schauspielstudent HfMDK)
Antigone Akgün (Dramaturgiestudentin HTA)
Alexander Chico-Bonet
Marlene-Sophie Haagen
Regie: Kornelius Eich
Bühnenbild: Philip Bußmann
Kostümbild: Mareike Wehrmann
Produktionsleitung: Sophie Osburg
Produktionsfotograf: Christian Schuller
von Wajdi Mouawad/ Regie: Martha Kottwitz
Studiojahr Schauspiel, Klassenzimmerstück ab 15 Jahren
Ein junger Mann macht sich in einer Schneesturmnacht auf den Weg ins Krankenhaus, wo seine Mutter im Sterben liegt. Diese Nacht, in der das Erzählen einsetzt, wird sein Leben fortan in ein Früher und Danach gliedern. Ein sehr persönlicher Text des libanesisch-kanadischen Autors Wajdi Mouawad, der von Trauma-Bewältigung ebenso erzählt wie vom Erwachsenwerden.
MIT Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider (Studierende Schauspiel HfMDK)
Auf 2,7 Mio. Jahre angehäufte Dinge und eigentümliche Bedürfnisse können die Menschen zurückblicken. Alle Dinge, die zu uns gehören, alle Dinge, die verloren sind, alle Dinge, die wir wahrscheinlich niemals brauchen, die uns aber retten könnten. Und noch eins und noch eins und noch eins. Unsere Körper sind unter den Dingen. Auf der Suche nach neuen Verhältnissen versammelt sich die Gruppe äöü zur Anfertigung einer utopischen Bestandsliste. Im Zentrum steht eine niemals versiegende Heilsquelle, ein unwahrscheinlicher Ort an dem sich alle, wirklich alle Dinge treffen.
Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl - Studierende der ATW)
Dramaturgie: Franziska Schneeberger
Performance: Sarah Wessels
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Bühne & Kostüm: Eunsung Yang
Produktionsleitung: Carina Graf
Technik: Ruth Süpple, Simon Lenzen
Bühnenbau: Simon Lenzen
- HTA-Abschlussinszenierung von Anna Renner (ATW Gießen) -
Wie äußert sich meine Wut, wie darf sie sich äußern? Wie brutal, wie lustvoll darf eine Frau sein? Was, wenn eine Mutter ihr Kind konditioniert? Was, wenn eine Generation ihre Kinder konditioniert? Welches Ideal von Mutterschaft wohnt in meinem Kopf? Wie stehen Frauen zwischen 35 und 60 zu Mutterschaft? Mit welchen Idealen von Frau- oder Mutter-Sein sind sie konfrontiert? Sind sie meine Zukunft?
MUTTERWERK führt die Zuschauenden in einen Rundgang, der bei Klyteimnestras entfesselter Wut beginnt, der auf Erziehungsmethoden der NS-Zeit und deren Folgen zurückschaut und der schließlich Frauen zuhört, die Stellung beziehen, zu sich als Frau, Partnerin und Mutter. Eine audiovisuelle Installation zwischen Dokumentation und Inszenierung.
Eine Arbeit von Anna Renner mit Unterstützung von Olivia Ronzani (Szenische Begleitung), Tanja Höhne (Dramaturgie), Johannes Kühn (Sound-Begleitung) und Felipe dos Santos Boquimpani (Lichtkonzept). Mit Ursula Maurer, Jessica B., Dörthe Krohn, Joyce C., Cathleen, Luciana M., Arzu Ergün-Demir, Moni Schumm und anderen.
Danke an Linda Kagerbauer, Katharina Schröck, Annette Eidmann, Livia Andrea Piazza, Jörn Ahrens, Pinar Gümüs Mantu, Bernhard Siebert, Gerald Siegmund, Jan Deck, Elisabeth Schweeger, Franziska von Blarer, Eva-Maria Höhne, Hannah und Ben, Jonas, Herbert, Sven, Alice, Flo, Sina und Olli, Chris und das studioNAXOS-Team.


- HTA-Abschlussinszenierung von Anna Renner (ATW Gießen) -
Wie äußert sich meine Wut, wie darf sie sich äußern? Wie brutal, wie lustvoll darf eine Frau sein? Was, wenn eine Mutter ihr Kind konditioniert? Was, wenn eine Generation ihre Kinder konditioniert? Welches Ideal von Mutterschaft wohnt in meinem Kopf? Wie stehen Frauen zwischen 35 und 60 zu Mutterschaft? Mit welchen Idealen von Frau- oder Mutter-Sein sind sie konfrontiert? Sind sie meine Zukunft?
MUTTERWERK führt die Zuschauenden in einen Rundgang, der bei Klyteimnestras entfesselter Wut beginnt, der auf Erziehungsmethoden der NS-Zeit und deren Folgen zurückschaut und der schließlich Frauen zuhört, die Stellung beziehen, zu sich als Frau, Partnerin und Mutter. Eine audiovisuelle Installation zwischen Dokumentation und Inszenierung.
Eine Arbeit von Anna Renner mit Unterstützung von Olivia Ronzani (Szenische Begleitung), Tanja Höhne (Dramaturgie), Johannes Kühn (Sound-Begleitung) und Felipe dos Santos Boquimpani (Lichtkonzept). Mit Ursula Maurer, Jessica B., Dörthe Krohn, Joyce C., Cathleen, Luciana M., Arzu Ergün-Demir, Moni Schumm und anderen.
Danke an Linda Kagerbauer, Katharina Schröck, Annette Eidmann, Livia Andrea Piazza, Jörn Ahrens, Pinar Gümüs Mantu, Bernhard Siebert, Gerald Siegmund, Jan Deck, Elisabeth Schweeger, Franziska von Blarer, Eva-Maria Höhne, Hannah und Ben, Jonas, Herbert, Sven, Alice, Flo, Sina und Olli, Chris und das studioNAXOS-Team.


- HTA-Abschlussinszenierung von Anna Renner (ATW Gießen) -
Wie äußert sich meine Wut, wie darf sie sich äußern? Wie brutal, wie lustvoll darf eine Frau sein? Was, wenn eine Mutter ihr Kind konditioniert? Was, wenn eine Generation ihre Kinder konditioniert? Welches Ideal von Mutterschaft wohnt in meinem Kopf? Wie stehen Frauen zwischen 35 und 60 zu Mutterschaft? Mit welchen Idealen von Frau- oder Mutter-Sein sind sie konfrontiert? Sind sie meine Zukunft?
MUTTERWERK führt die Zuschauenden in einen Rundgang, der bei Klyteimnestras entfesselter Wut beginnt, der auf Erziehungsmethoden der NS-Zeit und deren Folgen zurückschaut und der schließlich Frauen zuhört, die Stellung beziehen, zu sich als Frau, Partnerin und Mutter. Eine audiovisuelle Installation zwischen Dokumentation und Inszenierung.
Eine Arbeit von Anna Renner mit Unterstützung von Olivia Ronzani (Szenische Begleitung), Tanja Höhne (Dramaturgie), Johannes Kühn (Sound-Begleitung) und Felipe dos Santos Boquimpani (Lichtkonzept). Mit Ursula Maurer, Jessica B., Dörthe Krohn, Joyce C., Cathleen, Luciana M., Arzu Ergün-Demir, Moni Schumm und anderen.
Danke an Linda Kagerbauer, Katharina Schröck, Annette Eidmann, Livia Andrea Piazza, Jörn Ahrens, Pinar Gümüs Mantu, Bernhard Siebert, Gerald Siegmund, Jan Deck, Elisabeth Schweeger, Franziska von Blarer, Eva-Maria Höhne, Hannah und Ben, Jonas, Herbert, Sven, Alice, Flo, Sina und Olli, Chris und das studioNAXOS-Team.


In ihrem Projekt im Rahmen des dritten Studienjahrs arbeiten Regiestudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt szenisch forschend an und mit eigenen Themenbereichen und theatralen Fragestellungen. Gil Hoz-Klemme diskutiert mit der Be- und Verarbeitung des Gründgens-Komplexes die aktuelle Frage nach dem Zusammenhang von Theater und politischer Verantwortung und Laura Nikolich geht der Frage nach, wie individuelle und kollektive traumatische Strukturen erzähl- und teilbar werden.
In der Performance „How Freud made us believe” vollzieht das Team um die Regisseurin Laura Nikolich eine Annäherung an das Trauma als biografisches und kollektives Phänomen. Dabei soll die psychologische und soziologische Ideengeschichte kritisch befragt werden.
1963 wird eines der wenigen Interviews mit dem sowohl als „Nazi-Paktierer“ als auch als „Theatergenie“ bezeichneten Schauspieler und Regisseur Gustaf Gründgens ausgestrahlt. Zwei Schauspieler:innen re-enacten dieses Interview – das vielleicht paradigmatisch für ein deutsches Theater steht –, um sich erneut dem Spannungsfeld zwischen Theater und Politik auszusetzen.

In ihrem Projekt im Rahmen des dritten Studienjahrs arbeiten Regiestudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt szenisch forschend an und mit eigenen Themenbereichen und theatralen Fragestellungen. Gil Hoz-Klemme diskutiert mit der Be- und Verarbeitung des Gründgens-Komplexes die aktuelle Frage nach dem Zusammenhang von Theater und politischer Verantwortung und Laura Nikolich geht der Frage nach, wie individuelle und kollektive traumatische Strukturen erzähl- und teilbar werden.
In der Performance „How Freud made us believe” vollzieht das Team um die Regisseurin Laura Nikolich eine Annäherung an das Trauma als biografisches und kollektives Phänomen. Dabei soll die psychologische und soziologische Ideengeschichte kritisch befragt werden.
1963 wird eines der wenigen Interviews mit dem sowohl als „Nazi-Paktierer“ als auch als „Theatergenie“ bezeichneten Schauspieler und Regisseur Gustaf Gründgens ausgestrahlt. Zwei Schauspieler:innen re-enacten dieses Interview – das vielleicht paradigmatisch für ein deutsches Theater steht –, um sich erneut dem Spannungsfeld zwischen Theater und Politik auszusetzen.

In ihrem Projekt im Rahmen des dritten Studienjahrs arbeiten Regiestudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt szenisch forschend an und mit eigenen Themenbereichen und theatralen Fragestellungen. Gil Hoz-Klemme diskutiert mit der Be- und Verarbeitung des Gründgens-Komplexes die aktuelle Frage nach dem Zusammenhang von Theater und politischer Verantwortung und Laura Nikolich geht der Frage nach, wie individuelle und kollektive traumatische Strukturen erzähl- und teilbar werden.
In der Performance „How Freud made us believe” vollzieht das Team um die Regisseurin Laura Nikolich eine Annäherung an das Trauma als biografisches und kollektives Phänomen. Dabei soll die psychologische und soziologische Ideengeschichte kritisch befragt werden.
1963 wird eines der wenigen Interviews mit dem sowohl als „Nazi-Paktierer“ als auch als „Theatergenie“ bezeichneten Schauspieler und Regisseur Gustaf Gründgens ausgestrahlt. Zwei Schauspieler:innen re-enacten dieses Interview – das vielleicht paradigmatisch für ein deutsches Theater steht –, um sich erneut dem Spannungsfeld zwischen Theater und Politik auszusetzen.

Von der Decke ist über Nacht ein riesiges Objekt gewachsen. Und es kündigen sich noch weitere Veränderungen an im Theaterraum! Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen, um endlich die Bühne für das an diesem Abend geplante Tanzsolo freizumachen.
KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (Alumnae ATW)
PERFORMANCE Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl, Maria Werner
KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Maria Werner
BÜHNE UND OBJEKTE Arnita Jaunsubrēna
KOSTÜME Martha Pinsker
LICHT Stine Hertel
MUSIK Jan Preißler
SOUND Max Smirzitz
ZUSÄTZLICHE SOUND-EFFEKTE Antonia Alessia Virginia Beeskow
PRODUKTIONSLEITUNG Jeyan Kültür
Von der Decke ist über Nacht ein riesiges Objekt gewachsen. Und es kündigen sich noch weitere Veränderungen an im Theaterraum! Willkommen im Universum der fucking P*b*rt*t. Wäre echt nett, wenn mal jemand helfen würde. Wenn die wachsenden Körperteile, Flüssigkeiten und Stimmungsschwankungen mal eine klare Ansage machen könnten, wie man mit ihnen umgehen soll. Aber nein, eh alles zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder merkwürdig verfärbt. Ja, glotzt Ihr nur! PINSKER+BERNHARDT laden (wirklich!) alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen, um endlich die Bühne für das an diesem Abend geplante Tanzsolo freizumachen.
KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG Janna Pinsker und Wicki Bernhardt (Alumnae ATW)
PERFORMANCE Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl, Maria Werner
KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Maria Werner
BÜHNE UND OBJEKTE Arnita Jaunsubrēna
KOSTÜME Martha Pinsker
LICHT Stine Hertel
MUSIK Jan Preißler
SOUND Max Smirzitz
ZUSÄTZLICHE SOUND-EFFEKTE Antonia Alessia Virginia Beeskow
PRODUKTIONSLEITUNG Jeyan Kültür
Hey. Verzeihung. Tut mir leid. Sorry not sorry. Eigentlich passiert ständig etwas, für das Menschen um Verzeihung bitten. Und so machen sich Max Brands, Bastian Sistig (Alumnus Regie/HfMDK) und Hanna Steinmair (Alumna ATW) auf in die unendlichen Weiten des Entschuldigens. Ein Sorry fürs Zuspätkommen, ein paar Sorrys für kleinere Vergehen, einige für ganz persönliche Missetaten und jede Menge für all die globalen Ungerechtigkeiten. Der Counter klickt, der Druck steigt. 1001 Mal muss Sorry gesagt werden. Vorher ist nicht Schluss! In einer Gratwanderung zwischen dreister Sammelwut und der haarigen Angelegenheit von Schuld und Vergebung fragt „1001 Sorrys” nach all den Gründen für Entschuldigungen und ob, wann und wem sie letztlich helfen.
Konzept & Performance: Max Brands, Bastian Sistig, Hanna Steinmair
Mitarbeit Kostüm: Josephine Hans (Alumna Bühnenbild / HfG)
Outside Eye: Susanne Zaun & Caroline Creutzuburg (Alumnae ATW)
Produktion: Tine Elbel
Hey. Verzeihung. Tut mir leid. Sorry not sorry. Eigentlich passiert ständig etwas, für das Menschen um Verzeihung bitten. Und so machen sich Max Brands, Bastian Sistig (Alumnus Regie/HfMDK) und Hanna Steinmair (Alumna ATW) auf in die unendlichen Weiten des Entschuldigens. Ein Sorry fürs Zuspätkommen, ein paar Sorrys für kleinere Vergehen, einige für ganz persönliche Missetaten und jede Menge für all die globalen Ungerechtigkeiten. Der Counter klickt, der Druck steigt. 1001 Mal muss Sorry gesagt werden. Vorher ist nicht Schluss! In einer Gratwanderung zwischen dreister Sammelwut und der haarigen Angelegenheit von Schuld und Vergebung fragt „1001 Sorrys” nach all den Gründen für Entschuldigungen und ob, wann und wem sie letztlich helfen.
Konzept & Performance: Max Brands, Bastian Sistig, Hanna Steinmair
Mitarbeit Kostüm: Josephine Hans (Alumna Bühnenbild / HfG)
Outside Eye: Susanne Zaun & Caroline Creutzuburg (Alumnae ATW)
Produktion: Tine Elbel
Hey. Verzeihung. Tut mir leid. Sorry not sorry. Eigentlich passiert ständig etwas, für das Menschen um Verzeihung bitten. Und so machen sich Max Brands, Bastian Sistig (Alumnus Regie/HfMDK) und Hanna Steinmair (Alumna ATW) auf in die unendlichen Weiten des Entschuldigens. Ein Sorry fürs Zuspätkommen, ein paar Sorrys für kleinere Vergehen, einige für ganz persönliche Missetaten und jede Menge für all die globalen Ungerechtigkeiten. Der Counter klickt, der Druck steigt. 1001 Mal muss Sorry gesagt werden. Vorher ist nicht Schluss! In einer Gratwanderung zwischen dreister Sammelwut und der haarigen Angelegenheit von Schuld und Vergebung fragt „1001 Sorrys” nach all den Gründen für Entschuldigungen und ob, wann und wem sie letztlich helfen.
Konzept & Performance: Max Brands, Bastian Sistig, Hanna Steinmair
Mitarbeit Kostüm: Josephine Hans (Alumna Bühnenbild / HfG)
Outside Eye: Susanne Zaun & Caroline Creutzuburg (Alumnae ATW)
Produktion: Tine Elbel
Im Rahmen eines Erasmus-Austauschs mit der ESADIB (Escola Superior d’Art Dramàtìc des les Illes Balears) erarbeiten drei Regiestudierende der HfMDK der höheren Semester mit spanischen Schauspielern drei Stücke zum Thema Wasser. Aufführungen sind auf Mallorca sowie in Frankfurt geplant. Vorstellungen auf Mallorca am 11., 12. sowie 13. März 2022.
Im Rahmen eines Erasmus-Austauschs mit der ESADIB (Escola Superior d’Art Dramàtìc des les Illes Balears) erarbeiten drei Regiestudierende der HfMDK der höheren Semester mit spanischen Schauspielern drei Stücke zum Thema Wasser. Aufführungen sind auf Mallorca sowie in Frankfurt geplant. Vorstellungen auf Mallorca am 11., 12. sowie 13. März 2022.
Im Rahmen eines Erasmus-Austauschs mit der ESADIB (Escola Superior d’Art Dramàtìc des les Illes Balears) erarbeiten drei Regiestudierende der HfMDK der höheren Semester mit spanischen Schauspielern drei Stücke zum Thema Wasser. Aufführungen sind auf Mallorca sowie in Frankfurt geplant. Vorstellungen auf Mallorca am 11., 12. sowie 13. März 2022.
Rear Windows erforscht die Beziehung zwischen Theater, Liveness und Kino und verhandelt die Möglichkeiten der Interaktion mit der Kinoleinwand. Im Sinne des Künstlers, Kurators und Schriftstellers Ian White (1971–2013) sowie Siegfried Kracauers teilweise ethnographischen Methode der Kritik, die er insbesondere in Die Angestellten (1930) erarbeitete, geht Rear Windows der Frage nach, wie das, was wir sehen, von dem geprägt wird, womit wir es sehen. Daraus folgt eine essayistische Reflexion über Kino und Performance als jeweils spezifische physische Räume und Kunstformen.
Mit Kurzfilmen von: Peggy Ahwesh, Chantal Akerman, Dominique Gonzalez-Foerster und Klara Lidén
Kuration und Performance von: Anneliese Ostertag, Amina Szecsödy und Lena Appel - Studierende der ATW
Wer macht eigentlich im Internet sauber, wenn die Trolle wüten? Ausgehend von der Behauptung ›Im Internet gibt es keine Mädchen‹ stellt sich der Chor der zaungäste einmal mehr die Frage, in welcher Tonlage gesprochen werden muss, um gehört zu werden und wem welche Räume offenstehen – on- wie offline. Wann verwandelt sich aufgestaute Wut in Hass und wer hat das Privileg, sich zu verweigern und trotzdem nicht unsichtbar zu sein? Basierend auf Interviews mit Frauen, die auf unterschiedliche Weise beruflich mit dem Thema Unsichtbarkeit zu tun haben, Texten von Autor*innen, Internetaktivist*innen und Cyberfeminist*innen arbeiten sich die zaungäste an einer Hasstirade auf die alltäglichen Hasstiraden ab.
REGIE, TEXT, KONZEPT Marion Schneider, Susanne Zaun und zaungäste-Ensemble
MIT Judith Altmeyer, ASJA, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier (Alumnae ATW)
RAUM J.F. Schmidt-Colinet
KOSTÜM Nora Schneider
LICHT Camilla Vetters
SOUND Max Smirzitz
DRAMATURGISCHE MITARBEIT Philipp Schulte
PRODUKTIONSLEITUNG, ASSISTENZ Myriam Pechan
Wer macht eigentlich im Internet sauber, wenn die Trolle wüten? Ausgehend von der Behauptung ›Im Internet gibt es keine Mädchen‹ stellt sich der Chor der zaungäste einmal mehr die Frage, in welcher Tonlage gesprochen werden muss, um gehört zu werden und wem welche Räume offenstehen – on- wie offline. Wann verwandelt sich aufgestaute Wut in Hass und wer hat das Privileg, sich zu verweigern und trotzdem nicht unsichtbar zu sein? Basierend auf Interviews mit Frauen, die auf unterschiedliche Weise beruflich mit dem Thema Unsichtbarkeit zu tun haben, Texten von Autor*innen, Internetaktivist*innen und Cyberfeminist*innen arbeiten sich die zaungäste an einer Hasstirade auf die alltäglichen Hasstiraden ab.
REGIE, TEXT, KONZEPT Marion Schneider, Susanne Zaun und zaungäste-Ensemble
MIT Judith Altmeyer, ASJA, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier (Alumnae ATW)
RAUM J.F. Schmidt-Colinet
KOSTÜM Nora Schneider
LICHT Camilla Vetters
SOUND Max Smirzitz
DRAMATURGISCHE MITARBEIT Philipp Schulte
PRODUKTIONSLEITUNG, ASSISTENZ Myriam Pechan
Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
Das Kollektiv „May_fly“ hat sich nach der Eintagsfliege benannt. Die kurze Lebensdauer des Insekts wird zum Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einer Entfremdung des Menschen von der Natur und, damit einhergehend, seinem eigenen Tod. Natur zu sein heißt auch vergänglich sein; Lebendigkeit heißt, das Leben verletzlich und fragil zu führen. Wenn die Zeit kommt, werden wir uns auflösen – „endlich“ werden wir wieder Teil der Natur. Ist dieser Moment zu fürchten oder zu ersehnen?
Die klangbasierte Performance „Antenne 2.0“ schafft durch Live-Modulation kinetischer Installationselemente und Kostüme einen symbiotischen Kreislauf. Die Bewegungsabläufe entstehen im Zusammenwirken aller Beteiligten als dezentraler „Cyber-Organismus“. Dem inhaltlichen Konzept liegt eine Recherche zum Thema des Sterbens inmitten einer in vielerlei Hinsicht bedrohten und ressourcenknappen Welt zugrunde, die in einem Austausch über persönliche Erfahrungen mündete. Das Prinzip des Teilens ist konstitutiv in allen Aspekten des Projekts.
Das in der Gruppe entwickelte Ritual – Metapher für den Kreislauf von Leben und Vergehen – stellt das Kommunizieren und Interagieren, untereinander sowie mit dem Tod und den fragileren Anteilen unseres Selbst, in den Mittelpunkt. Ängstigt uns tatsächlich das, was nach dem Tod eintritt und nicht von uns vorherzusehen ist? Oder fürchten wir den Gedanken, zu Lebzeiten so vieles nicht getan oder erreicht zu haben? Haben wir Angst nicht vor dem Tod, sondern vor dem Nicht-zu-leben?
Mit: Fan-Yu Pu Florian Lukas SchmidtAlicia Stefanie Schmitz Barnabas VollmarKerstin Weiss-Gonzalez - HfG Offenbach, Kunsthochschule Mainz, Goethe-Universität Frankfurt
Improvisation ist wie ein Fallschirmsprung: als befändest Du Dich im freien Fall, umgeben von Schwerkraft und Luftwiderstand. Ein neuer Raum von Gegenwärtigkeit eröffnet sich – weder Leere noch Beengung. Wer sich in der künstlerischen Improvisation auf dieses Gefühl einlässt, sich selbst einen neuen Boden unter den Füßen schaffen zu können, der wiederum dazu dient, sich erneut davon abzustoßen, kann ganz neue und unerwartete Kooperationspartner:innen finden.
So wie bereits Musiker wie Glenn Gould oder Roland Kirk auf Interaktionen mit Tieren setzten und das individuelle künstlerische Ego zurückstellten, gilt die Aufmerksamkeit in der performativen Installation „Transitions of Transmissions“ ebenfalls einer speziesübergreifenden Empathie.
Den experimentelle Bühnenraum bildet ein Netzwerk aus Pflanzen, Pilzen und elektronischem Gerät, das die bio-elektrischen Felder ersterer hörbar zu machen vermag. In dieser laborartigen Versuchsanordnung findet ein Dialog der nicht-menschlichen „Stimmen“ mit den menschlichen Performer:innen statt – eine Jam-Session mit Klavier und anderen Musikinstrumenten. Die Performance versteht sich als Übersetzungsarbeit zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. Pflanzen und Pilze geben den „Ton“ an und nehmen mit ihren technisch amplifizierten Impulsen eine gestalterische Rolle ein. Eine immersive 3D-animierte Wandprojektion soll die Betrachter durch Landschaften führen, die versucht, eine nicht-menschliche Ästhetik visuell nachzuempfinden.
Mit: Prashant Chavan Sarah Melz Stefan MaierBalduin Mund Joëlle Pidoux - Städelschule Frankfurt, HfG Offenbach
„Tension“ ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle zwischen musikalischer Performance und analoger Fotografie. Eine Fließbandkamera arbeitet mit direkter Belichtung und wird zudem selbst zum Musikinstrument. Die Arbeit thematisiert so das Verhältnis von Mensch und Maschine und erforscht neue gemeinsame Ausdrucksformen für bildende und darstellende Künste.
Im Einsatz sind sowohl „klassische“ Instrumente wie Violine und Klarinette als auch Synthesizer, die, wie die Performer:innen, mit der Kamera verbunden sind. Die musikalischen Klänge, aber auch die Körperbewegungen der Interpret:innen, steuern und lenken das Licht, welches auf Fotopapier übertragen wird. So hinterlässt die Musik farbige Spuren — die Kamera notiert ihre eigene Partitur. Zum installativen und klanglichen Bild fügt sich in einer Gesamtkomposition das vor Ort in der Apparatur entwickelte fotografische.
Der Raum oszilliert zwischen Atelier, Proberaum, Labor und Bühne. In einem improvisatorischen Work-In-Progress werden räumliche und zeitliche Parameter bei jeder Aufführung variiert und ständig neue Ideen körperlich integriert. Mit jeder Performance entsteht ein eigenes Abbild der Kollaboration der Künstler:innen. Es suggeriert eine Wiederholbarkeit der flüchtigen Live-Aufführung, die doch nur in unserer Imagination möglich ist. In der Aufzeichnung des Moments wachsen Übung und Probe über sich selbst hinaus und öffnen unser Verständnis vom „Werk“ auf fortlaufende Prozesse künstlerischen Austauschs.
Mit: Nefeli Galani Tobias Hagedorn Raphaël LanguillatPaul Pape Felix Pape Moritz SchneidewendtAgnes Storch-Pape Veerle Vervliet Nathan Watts - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
„Tension“ ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle zwischen musikalischer Performance und analoger Fotografie. Eine Fließbandkamera arbeitet mit direkter Belichtung und wird zudem selbst zum Musikinstrument. Die Arbeit thematisiert so das Verhältnis von Mensch und Maschine und erforscht neue gemeinsame Ausdrucksformen für bildende und darstellende Künste.
Im Einsatz sind sowohl „klassische“ Instrumente wie Violine und Klarinette als auch Synthesizer, die, wie die Performer:innen, mit der Kamera verbunden sind. Die musikalischen Klänge, aber auch die Körperbewegungen der Interpret:innen, steuern und lenken das Licht, welches auf Fotopapier übertragen wird. So hinterlässt die Musik farbige Spuren — die Kamera notiert ihre eigene Partitur. Zum installativen und klanglichen Bild fügt sich in einer Gesamtkomposition das vor Ort in der Apparatur entwickelte fotografische.
Der Raum oszilliert zwischen Atelier, Proberaum, Labor und Bühne. In einem improvisatorischen Work-In-Progress werden räumliche und zeitliche Parameter bei jeder Aufführung variiert und ständig neue Ideen körperlich integriert. Mit jeder Performance entsteht ein eigenes Abbild der Kollaboration der Künstler:innen. Es suggeriert eine Wiederholbarkeit der flüchtigen Live-Aufführung, die doch nur in unserer Imagination möglich ist. In der Aufzeichnung des Moments wachsen Übung und Probe über sich selbst hinaus und öffnen unser Verständnis vom „Werk“ auf fortlaufende Prozesse künstlerischen Austauschs.
Mit: Nefeli Galani Tobias Hagedorn Raphaël LanguillatPaul Pape Felix Pape Moritz SchneidewendtAgnes Storch-Pape Veerle Vervliet Nathan Watts - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
„Die Matten im Klub AB federten und fingen ab, was für den Aufprall bestimmt war.“
Während der Corona-Pandemie fielen gerade für junge Menschen und Angehörige von Subkulturen wichtige Safe Spaces weg. Clubs blieben geschlossen, Tanzveranstaltungen waren untersagt. Für ihre Installation und Performance bringen Lisa Nürnberger und Laura Hrgota-Jannene die Überbleibsel dieser Veranstaltungen in Form von Matten aus dem illegalen ‘Klub AB’ in den Ausstellungsraum. Aus diesen Matten entsteht ein „Dance Cage“, gleichermaßen Installation wie Performanceraum.
Die besondere Spannung dieser Situation beschreiben sie so: „Durch ihre Benutzung in der Vergangenheit stehen die Matten symbolisch für das Ausleben des Verbotenen, für eine dreckige Freiheit, für eine Szene von Menschen, welche zu diesem Zeitpunkt wieder zu sich zurückkehrte. Dargestellt wird ein weiches Miteinander, betitelt aber als Kampf mit sich und seinen Gedanken. Der Klub AB wird in der Performance als Käfig, in dem Kämpfe ausgetragen werden, dargestellt. Der Kampf im Käfig wird sich in repetitiven Tanzbewegungen visualisieren. Man erkennt durch die Tänzer (= „Kämpfer“) mit Trainern (= „Managern“) und die Tänzer, welche allein in ihrer Ecke stehen, Machtstrukturen und das Ungleichgewicht, welche auch in einem Klub oder in einer Gesellschaft herrschen. Es ist ein Schauplatz und genau dieser Schauplatz soll als performative Installation im Kunstverein Frankfurt dargestellt werden.“
Mit: Guillermo de la Chica López Jan LäkemäkerLisa Ingrid Nürnberger Linus RiemannPaula Schulenburg Markus Vennen - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
„Tension“ ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle zwischen musikalischer Performance und analoger Fotografie. Eine Fließbandkamera arbeitet mit direkter Belichtung und wird zudem selbst zum Musikinstrument. Die Arbeit thematisiert so das Verhältnis von Mensch und Maschine und erforscht neue gemeinsame Ausdrucksformen für bildende und darstellende Künste.
Im Einsatz sind sowohl „klassische“ Instrumente wie Violine und Klarinette als auch Synthesizer, die, wie die Performer:innen, mit der Kamera verbunden sind. Die musikalischen Klänge, aber auch die Körperbewegungen der Interpret:innen, steuern und lenken das Licht, welches auf Fotopapier übertragen wird. So hinterlässt die Musik farbige Spuren — die Kamera notiert ihre eigene Partitur. Zum installativen und klanglichen Bild fügt sich in einer Gesamtkomposition das vor Ort in der Apparatur entwickelte fotografische.
Der Raum oszilliert zwischen Atelier, Proberaum, Labor und Bühne. In einem improvisatorischen Work-In-Progress werden räumliche und zeitliche Parameter bei jeder Aufführung variiert und ständig neue Ideen körperlich integriert. Mit jeder Performance entsteht ein eigenes Abbild der Kollaboration der Künstler:innen. Es suggeriert eine Wiederholbarkeit der flüchtigen Live-Aufführung, die doch nur in unserer Imagination möglich ist. In der Aufzeichnung des Moments wachsen Übung und Probe über sich selbst hinaus und öffnen unser Verständnis vom „Werk“ auf fortlaufende Prozesse künstlerischen Austauschs.
Mit: Nefeli Galani Tobias Hagedorn Raphaël LanguillatPaul Pape Felix Pape Moritz SchneidewendtAgnes Storch-Pape Veerle Vervliet Nathan Watts - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
„Tension“ ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle zwischen musikalischer Performance und analoger Fotografie. Eine Fließbandkamera arbeitet mit direkter Belichtung und wird zudem selbst zum Musikinstrument. Die Arbeit thematisiert so das Verhältnis von Mensch und Maschine und erforscht neue gemeinsame Ausdrucksformen für bildende und darstellende Künste.
Im Einsatz sind sowohl „klassische“ Instrumente wie Violine und Klarinette als auch Synthesizer, die, wie die Performer:innen, mit der Kamera verbunden sind. Die musikalischen Klänge, aber auch die Körperbewegungen der Interpret:innen, steuern und lenken das Licht, welches auf Fotopapier übertragen wird. So hinterlässt die Musik farbige Spuren — die Kamera notiert ihre eigene Partitur. Zum installativen und klanglichen Bild fügt sich in einer Gesamtkomposition das vor Ort in der Apparatur entwickelte fotografische.
Der Raum oszilliert zwischen Atelier, Proberaum, Labor und Bühne. In einem improvisatorischen Work-In-Progress werden räumliche und zeitliche Parameter bei jeder Aufführung variiert und ständig neue Ideen körperlich integriert. Mit jeder Performance entsteht ein eigenes Abbild der Kollaboration der Künstler:innen. Es suggeriert eine Wiederholbarkeit der flüchtigen Live-Aufführung, die doch nur in unserer Imagination möglich ist. In der Aufzeichnung des Moments wachsen Übung und Probe über sich selbst hinaus und öffnen unser Verständnis vom „Werk“ auf fortlaufende Prozesse künstlerischen Austauschs.
Mit: Nefeli Galani Tobias Hagedorn Raphaël LanguillatPaul Pape Felix Pape Moritz SchneidewendtAgnes Storch-Pape Veerle Vervliet Nathan Watts - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
Das Kollektiv „May_fly“ hat sich nach der Eintagsfliege benannt. Die kurze Lebensdauer des Insekts wird zum Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einer Entfremdung des Menschen von der Natur und, damit einhergehend, seinem eigenen Tod. Natur zu sein heißt auch vergänglich sein; Lebendigkeit heißt, das Leben verletzlich und fragil zu führen. Wenn die Zeit kommt, werden wir uns auflösen – „endlich“ werden wir wieder Teil der Natur. Ist dieser Moment zu fürchten oder zu ersehnen?
Die klangbasierte Performance „Antenne 2.0“ schafft durch Live-Modulation kinetischer Installationselemente und Kostüme einen symbiotischen Kreislauf. Die Bewegungsabläufe entstehen im Zusammenwirken aller Beteiligten als dezentraler „Cyber-Organismus“. Dem inhaltlichen Konzept liegt eine Recherche zum Thema des Sterbens inmitten einer in vielerlei Hinsicht bedrohten und ressourcenknappen Welt zugrunde, die in einem Austausch über persönliche Erfahrungen mündete. Das Prinzip des Teilens ist konstitutiv in allen Aspekten des Projekts.
Das in der Gruppe entwickelte Ritual – Metapher für den Kreislauf von Leben und Vergehen – stellt das Kommunizieren und Interagieren, untereinander sowie mit dem Tod und den fragileren Anteilen unseres Selbst, in den Mittelpunkt. Ängstigt uns tatsächlich das, was nach dem Tod eintritt und nicht von uns vorherzusehen ist? Oder fürchten wir den Gedanken, zu Lebzeiten so vieles nicht getan oder erreicht zu haben? Haben wir Angst nicht vor dem Tod, sondern vor dem Nicht-zu-leben?
Mit: Fan-Yu Pu Florian Lukas SchmidtAlicia Stefanie Schmitz Barnabas VollmarKerstin Weiss-Gonzalez - HfG Offenbach, Kunsthochschule Mainz, Goethe-Universität Frankfurt
Improvisation ist wie ein Fallschirmsprung: als befändest Du Dich im freien Fall, umgeben von Schwerkraft und Luftwiderstand. Ein neuer Raum von Gegenwärtigkeit eröffnet sich – weder Leere noch Beengung. Wer sich in der künstlerischen Improvisation auf dieses Gefühl einlässt, sich selbst einen neuen Boden unter den Füßen schaffen zu können, der wiederum dazu dient, sich erneut davon abzustoßen, kann ganz neue und unerwartete Kooperationspartner:innen finden.
So wie bereits Musiker wie Glenn Gould oder Roland Kirk auf Interaktionen mit Tieren setzten und das individuelle künstlerische Ego zurückstellten, gilt die Aufmerksamkeit in der performativen Installation „Transitions of Transmissions“ ebenfalls einer speziesübergreifenden Empathie.
Den experimentelle Bühnenraum bildet ein Netzwerk aus Pflanzen, Pilzen und elektronischem Gerät, das die bio-elektrischen Felder ersterer hörbar zu machen vermag. In dieser laborartigen Versuchsanordnung findet ein Dialog der nicht-menschlichen „Stimmen“ mit den menschlichen Performer:innen statt – eine Jam-Session mit Klavier und anderen Musikinstrumenten. Die Performance versteht sich als Übersetzungsarbeit zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. Pflanzen und Pilze geben den „Ton“ an und nehmen mit ihren technisch amplifizierten Impulsen eine gestalterische Rolle ein. Eine immersive 3D-animierte Wandprojektion soll die Betrachter durch Landschaften führen, die versucht, eine nicht-menschliche Ästhetik visuell nachzuempfinden.
Mit: Prashant Chavan Sarah Melz Stefan MaierBalduin Mund Joëlle Pidoux - Städelschule Frankfurt, HfG Offenbach
Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
Das Kollektiv „May_fly“ hat sich nach der Eintagsfliege benannt. Die kurze Lebensdauer des Insekts wird zum Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einer Entfremdung des Menschen von der Natur und, damit einhergehend, seinem eigenen Tod. Natur zu sein heißt auch vergänglich sein; Lebendigkeit heißt, das Leben verletzlich und fragil zu führen. Wenn die Zeit kommt, werden wir uns auflösen – „endlich“ werden wir wieder Teil der Natur. Ist dieser Moment zu fürchten oder zu ersehnen?
Die klangbasierte Performance „Antenne 2.0“ schafft durch Live-Modulation kinetischer Installationselemente und Kostüme einen symbiotischen Kreislauf. Die Bewegungsabläufe entstehen im Zusammenwirken aller Beteiligten als dezentraler „Cyber-Organismus“. Dem inhaltlichen Konzept liegt eine Recherche zum Thema des Sterbens inmitten einer in vielerlei Hinsicht bedrohten und ressourcenknappen Welt zugrunde, die in einem Austausch über persönliche Erfahrungen mündete. Das Prinzip des Teilens ist konstitutiv in allen Aspekten des Projekts.
Das in der Gruppe entwickelte Ritual – Metapher für den Kreislauf von Leben und Vergehen – stellt das Kommunizieren und Interagieren, untereinander sowie mit dem Tod und den fragileren Anteilen unseres Selbst, in den Mittelpunkt. Ängstigt uns tatsächlich das, was nach dem Tod eintritt und nicht von uns vorherzusehen ist? Oder fürchten wir den Gedanken, zu Lebzeiten so vieles nicht getan oder erreicht zu haben? Haben wir Angst nicht vor dem Tod, sondern vor dem Nicht-zu-leben?
Mit: Fan-Yu Pu Florian Lukas SchmidtAlicia Stefanie Schmitz Barnabas VollmarKerstin Weiss-Gonzalez - HfG Offenbach, Kunsthochschule Mainz, Goethe-Universität Frankfurt
Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
In 23.000 Atemzügen durchströmen jeden Tag rund 12,5 Kubikmeter Luft unseren Körper. Unsichtbar und meist unbemerkt, denn der Atemreflex sorgt dafür, dass dieser Prozess auch dann funktioniert, wenn wir uns nicht auf ihn konzentrieren. Wie eine tragende Säule zwischen Atlas und Kreuzbein hält er uns aufrecht und lebendig, trägt uns durch eine Welt, in der immer schneller reagiert werden muss und Wörter wie Burnout und Sabatical schon wie selbstverständlich dazugehören. Zwischen Leistungsgesellschaft, einem sich verändernden Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Maschine und mit Blick auf eine Lungenkrankheit, die uns seit nun fast zwei Jahren den Atem nimmt, schafft das Projekt „Atmen“ Raum für die Begegnung zwischen Atem und Atmenden.
Die „technische Lunge“ – eine Kostüm- und Bühnenkonstruktion, die über Sensoren den Atem der Performenden in Licht übersetzt – wird Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Liederzyklus, der die Unregelmäßigkeit der Atemfrequenz unserer Zeit räumlich erfahrbar macht. Das transdisziplinäre Team erarbeitet sieben Gesänge als szenisch-performatives Duett zwischen Mensch und Bühnenmaschine. Das physisch miteinander verknüpfte Zusammenspiel aus Musik, Gesang und Szene wird Spielraum für die sängerisch-experimentelle Erforschung des Atems und Verhandlungsfeld für aktuelle Gefühle und Spannungen.
Mit: Konrad Amrhein Lydia Balz Firmian Fischer, Alina Huppertz Isabella Koeters - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
Vögel: Sie tanzen, sie streiten und träumen von Barockarien. »Bookpink« – Plattdeutsch für Buchfink – von Caren Jeß besteht aus mehreren gefiederten Miniaturstücken. Der Dreckspfau (er/ihm) schreibt seine Memoiren, die Taube (sie/ihr) fühlt sich auf dem Campingplatz eingesperrt und die Sumpfmeise (er/ ihm) hinterfragt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. 13 Vögel, denen die Freiheit eigentlich in den Federn steckt, die aber alle in sich selbst oder durch äußere Umstände gefangen sind – ob durch Gendernormen, den vermeintlich falschen Geburtsort oder einen Glaskasten. In der Box schlüpft der Versuch eines Neuanfangs. »Ich liebe den weiten Horizont. Und ich möchte ihn noch erweitern.«
Mit: Leon Bornemann (Regie/Studierender ATW Gießen), Tanja Merlin Graf (Spielerin), Lotte Schubert (Spielerin), Vincent Krafft (Bühne), Lucia Bushart (Kostüme), Mia Germer (Dramaturgie)
Thema der Performance ist Sexualität. Eingereiht in die Werke von feministischen Autor:innen, Künstler:innen und Musiker:innen diesen und letzten Jahrhunderts untersuchen die Künstler:innen toxische Männlich- und Weiblichkeitsbilder, die in der Sexualität häufig reproduziert werden – oder auch solche Vorstellungen, die eben keine Darstellung finden. Es ist die Suche nach kollektiven Erfahrungen, die immer noch tabuisiert werden und die manchmal schmerzhaft sind, genauer anzusehen.
Die Produktion widmet sich einmal mehr der Frage, warum (private) Sexualität politisch ist und welche Rolle Machtbeziehungen hier spielen. Im Zeitalter des Kapitalismus, in dem wir jeden Bereich unseres Lebens optimieren und kontrollieren wollen, wird von Sex vor allem eines erwartet: Loslassen, unkontrolliert und wild sein. Wie befreit aber kann Sex in diesem Rahmen von inneren und äußeren Ansprüchen wirklich sein? Welche Bedeutung haben das Vor- und Nachspiel?
Die Produktion verbindet theoretischen Diskurs, private Erlebnisse in Form von anonymisierten Interviews, sowie die Erwartungshaltungen an Liebe und Sexualität aus Romanen und Filmen. Zu einer von Musik und bewegten Bildern begleiteten Textfläche verbunden, gehen diese drei Stränge alltäglicher Erfahrungen, Hoffnungen und Ängste ein Spiel miteinander ein, das Widersprüche und Gemeinsames vereint. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ein Schöpfen aus und Laben an dem grenzenlosen Pool des bereits existierenden Materials zur Sexualität, neu zusammengesetzt und frei assoziiert.
Mit: Leo Ahlers Pia Epping Laureen LaserLina Schonebeck - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt
„I Am Everybody, I Am Every Body“ ist eine experimentelle Performance und ein audiovisuelles Stück, das eine gebrochene Semiautobiografie von MARQUE-Lin als Tochter vietnamesischer Flüchtlinge nachzeichnet. Unter Verwendung von Ausschnitten aus ihrem Leben als Filmmaterial wird MARQUE-Lins Stimme live auf der Bühne moduliert und neu arrangiert, wodurch sie sich in <s*he> verwandelt – ein weibliches Wesen ohne Nation, geschaffen von einer künstlichen Intelligenz.
Fragen der Nationalität, des generationsübergreifenden Erbes, historischer und persönlicher Traumata überschlagen sich, während <s*he> das allgegenwärtige Gefühl der Unruhe und ständige Fehlfunktionen in ihrem Körper hinterfragt. Etwas ruft sie vom Rande ihres Selbstverständnisses her. Aus dem Inneren der Black Box – einem Raum, in dem unbekannte Codes und verborgene Schichten ihre Identität kategorisieren und bestimmen – taucht sie auf.
„I Am Everybody, I am Every Body“ ist eine kontinuierliche Untersuchung und ein Performance-Experiment, das die Überschneidungen von algorithmischer Potenzialität und diasporischer Identität erforscht. Das Projekt will neue Arten des Wissens und tiefere Diskurse darüber anstoßen, wie sich eine diasporische Identität durch den hochgradig unbestimmten Prozess der Identitätsbildung navigiert.
Mit: Felix Ansmann Kai Er Eng Ly NguyenMarque-Lin Pham Maurice Wald - Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität-Gießen
Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
„Die Matten im Klub AB federten und fingen ab, was für den Aufprall bestimmt war.“
Während der Corona-Pandemie fielen gerade für junge Menschen und Angehörige von Subkulturen wichtige Safe Spaces weg. Clubs blieben geschlossen, Tanzveranstaltungen waren untersagt. Für ihre Installation und Performance bringen Lisa Nürnberger und Laura Hrgota-Jannene die Überbleibsel dieser Veranstaltungen in Form von Matten aus dem illegalen ‘Klub AB’ in den Ausstellungsraum. Aus diesen Matten entsteht ein „Dance Cage“, gleichermaßen Installation wie Performanceraum.
Die besondere Spannung dieser Situation beschreiben sie so: „Durch ihre Benutzung in der Vergangenheit stehen die Matten symbolisch für das Ausleben des Verbotenen, für eine dreckige Freiheit, für eine Szene von Menschen, welche zu diesem Zeitpunkt wieder zu sich zurückkehrte. Dargestellt wird ein weiches Miteinander, betitelt aber als Kampf mit sich und seinen Gedanken. Der Klub AB wird in der Performance als Käfig, in dem Kämpfe ausgetragen werden, dargestellt. Der Kampf im Käfig wird sich in repetitiven Tanzbewegungen visualisieren. Man erkennt durch die Tänzer (= „Kämpfer“) mit Trainern (= „Managern“) und die Tänzer, welche allein in ihrer Ecke stehen, Machtstrukturen und das Ungleichgewicht, welche auch in einem Klub oder in einer Gesellschaft herrschen. Es ist ein Schauplatz und genau dieser Schauplatz soll als performative Installation im Kunstverein Frankfurt dargestellt werden.“
Mit: Guillermo de la Chica López Jan LäkemäkerLisa Ingrid Nürnberger Linus RiemannPaula Schulenburg Markus Vennen - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
Von Jean-Noël Lenhard (ATW Gießen)
Die Verbindung zwischen Bild∫image, Blick und Identität im Feld der Psychoanalyse sind von wenigen Autor:innen so kontinuierlich erforscht worden wie von Jacques Lacan. Im Großrhythmus seiner Theorien zeigt er immer wieder das Zusammenspiel zwischen Identifikation, veritablen Spiegeln, symbolischen Spiegeln und blickenden Objekten wie Subjekten.
Die Videoinstallation »le grand stade de l'objet a« lädt dazu ein, Lacans Blicktheorie spielerisch zu erfahren: „Du willst also sehen. Nun gut, dann sieh das!“
Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
Improvisation ist wie ein Fallschirmsprung: als befändest Du Dich im freien Fall, umgeben von Schwerkraft und Luftwiderstand. Ein neuer Raum von Gegenwärtigkeit eröffnet sich – weder Leere noch Beengung. Wer sich in der künstlerischen Improvisation auf dieses Gefühl einlässt, sich selbst einen neuen Boden unter den Füßen schaffen zu können, der wiederum dazu dient, sich erneut davon abzustoßen, kann ganz neue und unerwartete Kooperationspartner:innen finden.
So wie bereits Musiker wie Glenn Gould oder Roland Kirk auf Interaktionen mit Tieren setzten und das individuelle künstlerische Ego zurückstellten, gilt die Aufmerksamkeit in der performativen Installation „Transitions of Transmissions“ ebenfalls einer speziesübergreifenden Empathie.
Den experimentelle Bühnenraum bildet ein Netzwerk aus Pflanzen, Pilzen und elektronischem Gerät, das die bio-elektrischen Felder ersterer hörbar zu machen vermag. In dieser laborartigen Versuchsanordnung findet ein Dialog der nicht-menschlichen „Stimmen“ mit den menschlichen Performer:innen statt – eine Jam-Session mit Klavier und anderen Musikinstrumenten. Die Performance versteht sich als Übersetzungsarbeit zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. Pflanzen und Pilze geben den „Ton“ an und nehmen mit ihren technisch amplifizierten Impulsen eine gestalterische Rolle ein. Eine immersive 3D-animierte Wandprojektion soll die Betrachter durch Landschaften führen, die versucht, eine nicht-menschliche Ästhetik visuell nachzuempfinden.
Mit: Prashant Chavan Sarah Melz Stefan MaierBalduin Mund Joëlle Pidoux - Städelschule Frankfurt, HfG Offenbach
„Die Matten im Klub AB federten und fingen ab, was für den Aufprall bestimmt war.“
Während der Corona-Pandemie fielen gerade für junge Menschen und Angehörige von Subkulturen wichtige Safe Spaces weg. Clubs blieben geschlossen, Tanzveranstaltungen waren untersagt. Für ihre Installation und Performance bringen Lisa Nürnberger und Laura Hrgota-Jannene die Überbleibsel dieser Veranstaltungen in Form von Matten aus dem illegalen ‘Klub AB’ in den Ausstellungsraum. Aus diesen Matten entsteht ein „Dance Cage“, gleichermaßen Installation wie Performanceraum.
Die besondere Spannung dieser Situation beschreiben sie so: „Durch ihre Benutzung in der Vergangenheit stehen die Matten symbolisch für das Ausleben des Verbotenen, für eine dreckige Freiheit, für eine Szene von Menschen, welche zu diesem Zeitpunkt wieder zu sich zurückkehrte. Dargestellt wird ein weiches Miteinander, betitelt aber als Kampf mit sich und seinen Gedanken. Der Klub AB wird in der Performance als Käfig, in dem Kämpfe ausgetragen werden, dargestellt. Der Kampf im Käfig wird sich in repetitiven Tanzbewegungen visualisieren. Man erkennt durch die Tänzer (= „Kämpfer“) mit Trainern (= „Managern“) und die Tänzer, welche allein in ihrer Ecke stehen, Machtstrukturen und das Ungleichgewicht, welche auch in einem Klub oder in einer Gesellschaft herrschen. Es ist ein Schauplatz und genau dieser Schauplatz soll als performative Installation im Kunstverein Frankfurt dargestellt werden.“
Mit: Guillermo de la Chica López Jan LäkemäkerLisa Ingrid Nürnberger Linus RiemannPaula Schulenburg Markus Vennen - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
Von Jean-Noël Lenhard (ATW Gießen)
Die Verbindung zwischen Bild∫image, Blick und Identität im Feld der Psychoanalyse sind von wenigen Autor:innen so kontinuierlich erforscht worden wie von Jacques Lacan. Im Großrhythmus seiner Theorien zeigt er immer wieder das Zusammenspiel zwischen Identifikation, veritablen Spiegeln, symbolischen Spiegeln und blickenden Objekten wie Subjekten.
Die Videoinstallation »le grand stade de l'objet a« lädt dazu ein, Lacans Blicktheorie spielerisch zu erfahren: „Du willst also sehen. Nun gut, dann sieh das!“
Mit unzählbaren Beats treibt Techno den Puls globaler Club- und Protestkulturen in die Höhe und wird in der neuen Choreografie von Paula Rosolen (Alumna CuP) zum hypnotischen Motor einer großen Choreografie. Gemeinsam mit sechs Tänzer:innen taucht Rosolen in die Entwicklung dieser einmaligen Musik zwischen Kunst und sozialem Phänomen ab. Hervorgegangen aus einem jahrzehntelangen transatlantischen Kulturaustausch hat Techno marginalisierten Gemeinschaften eine Stimme und eine Ausdrucksform gegeben, wissenschaftliche Experimente angestoßen und durch technologische und kulturelle Revolutionen die Avantgarde beeinflusst. Techno stand als afro-futuristischer Ausdruck für die Schwarze Gemeinschaft in Detroit und für Befreiung und Wiedervereinigung, als die Berliner Mauer fiel. Rosolens Stück folgt den verschiedenen Daseinsformen des Techno, von der unbestimmten DIY-Landschaft der elektronischen Musik der 1980er Jahre bis hin zum weltweit anerkannten Genre der frühen 90er Jahre. Voller Energie und hypnotischer Kraft gibt sich die Performance dem Sog des Techno hin, der die Welt auch jenseits der Tanzfläche verändert hat.

Die performative Installation beschäftigt sich mit dem Phantasma des „Feminin-Monströsen“ – einer Projektionsfläche, auf der feminin gedeutete Eigenschaften zu Gefahr und Verderben für das Männliche verzerrt werden. Viele gesellschaftliche Zuschreibungen an weiblich sozialisierten Personen gehen noch immer von mythischen oder historischen Extrem- oder Idealvorstellungen aus. Feminine Rollenbilder verteilen sich auf die Pole des Fürsorglichen auf der einen und des verführerisch Fatalen auf der anderen Seite. Besonders zugespitzt erscheint letzteres in Figuren wie der Sirene, die Seemänner hypnotisch in den Tod lockt, lesbischen Vampir:innen mit angeblich animalischer Blutlust wie auch Hexen – alleinlebenden Personen, deren Bildung und Emanzipation oft als unheimlich-bedrohlich empfunden wurden. Nicht selten wurden und werden mit diesen problematisch vereinfachenden Vorannahmen äußerliche Merkmale verbunden: So stehen etwa engelsgleichem blondem Haar nymphomanisch übersexualisierte „weibliche Kurven“ und lange Nägel als „Waffen des Körpers“ gegenüber.
Was passiert nun also, wenn „feminin“ gelesene und queere* Personen sich dieses „monströse“ Bild aneignen und Geschichten neu erzählen? Die multimediale Arbeit nutzt queere* Codes, Make-up, Kleidung und künstliche Acryl-Nägel, aber auch Masken und Haartracht aus kulturellen Bezugspunkten der Performenden. Angeeignet und ausgelebt zu einer neuen vieldeutigen Kombination der Ausdrucksmittel, werden diese Elemente im Sinne einer queeren Vielfältigkeit interpretiert.
Mit: Selina Hammer Aaron Nora KappenbergerIonatan Schindler Nadine Wagner - Kunsthochschule Mainz, HfG Offenbach
Das Kollektiv „May_fly“ hat sich nach der Eintagsfliege benannt. Die kurze Lebensdauer des Insekts wird zum Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einer Entfremdung des Menschen von der Natur und, damit einhergehend, seinem eigenen Tod. Natur zu sein heißt auch vergänglich sein; Lebendigkeit heißt, das Leben verletzlich und fragil zu führen. Wenn die Zeit kommt, werden wir uns auflösen – „endlich“ werden wir wieder Teil der Natur. Ist dieser Moment zu fürchten oder zu ersehnen?
Die klangbasierte Performance „Antenne 2.0“ schafft durch Live-Modulation kinetischer Installationselemente und Kostüme einen symbiotischen Kreislauf. Die Bewegungsabläufe entstehen im Zusammenwirken aller Beteiligten als dezentraler „Cyber-Organismus“. Dem inhaltlichen Konzept liegt eine Recherche zum Thema des Sterbens inmitten einer in vielerlei Hinsicht bedrohten und ressourcenknappen Welt zugrunde, die in einem Austausch über persönliche Erfahrungen mündete. Das Prinzip des Teilens ist konstitutiv in allen Aspekten des Projekts.
Das in der Gruppe entwickelte Ritual – Metapher für den Kreislauf von Leben und Vergehen – stellt das Kommunizieren und Interagieren, untereinander sowie mit dem Tod und den fragileren Anteilen unseres Selbst, in den Mittelpunkt. Ängstigt uns tatsächlich das, was nach dem Tod eintritt und nicht von uns vorherzusehen ist? Oder fürchten wir den Gedanken, zu Lebzeiten so vieles nicht getan oder erreicht zu haben? Haben wir Angst nicht vor dem Tod, sondern vor dem Nicht-zu-leben?
Mit: Fan-Yu Pu Florian Lukas SchmidtAlicia Stefanie Schmitz Barnabas VollmarKerstin Weiss-Gonzalez - HfG Offenbach, Kunsthochschule Mainz, Goethe-Universität Frankfurt
„Tension“ ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle zwischen musikalischer Performance und analoger Fotografie. Eine Fließbandkamera arbeitet mit direkter Belichtung und wird zudem selbst zum Musikinstrument. Die Arbeit thematisiert so das Verhältnis von Mensch und Maschine und erforscht neue gemeinsame Ausdrucksformen für bildende und darstellende Künste.
Im Einsatz sind sowohl „klassische“ Instrumente wie Violine und Klarinette als auch Synthesizer, die, wie die Performer:innen, mit der Kamera verbunden sind. Die musikalischen Klänge, aber auch die Körperbewegungen der Interpret:innen, steuern und lenken das Licht, welches auf Fotopapier übertragen wird. So hinterlässt die Musik farbige Spuren — die Kamera notiert ihre eigene Partitur. Zum installativen und klanglichen Bild fügt sich in einer Gesamtkomposition das vor Ort in der Apparatur entwickelte fotografische.
Der Raum oszilliert zwischen Atelier, Proberaum, Labor und Bühne. In einem improvisatorischen Work-In-Progress werden räumliche und zeitliche Parameter bei jeder Aufführung variiert und ständig neue Ideen körperlich integriert. Mit jeder Performance entsteht ein eigenes Abbild der Kollaboration der Künstler:innen. Es suggeriert eine Wiederholbarkeit der flüchtigen Live-Aufführung, die doch nur in unserer Imagination möglich ist. In der Aufzeichnung des Moments wachsen Übung und Probe über sich selbst hinaus und öffnen unser Verständnis vom „Werk“ auf fortlaufende Prozesse künstlerischen Austauschs.
Mit: Nefeli Galani Tobias Hagedorn Raphaël LanguillatPaul Pape Felix Pape Moritz SchneidewendtAgnes Storch-Pape Veerle Vervliet Nathan Watts - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
Von Jean-Noël Lenhard (ATW Gießen)
Die Verbindung zwischen Bild∫image, Blick und Identität im Feld der Psychoanalyse sind von wenigen Autor:innen so kontinuierlich erforscht worden wie von Jacques Lacan. Im Großrhythmus seiner Theorien zeigt er immer wieder das Zusammenspiel zwischen Identifikation, veritablen Spiegeln, symbolischen Spiegeln und blickenden Objekten wie Subjekten.
Die Videoinstallation »le grand stade de l'objet a« lädt dazu ein, Lacans Blicktheorie spielerisch zu erfahren: „Du willst also sehen. Nun gut, dann sieh das!“
Mit unzählbaren Beats treibt Techno den Puls globaler Club- und Protestkulturen in die Höhe und wird in der neuen Choreografie von Paula Rosolen (Alumna CuP) zum hypnotischen Motor einer großen Choreografie. Gemeinsam mit sechs Tänzer:innen taucht Rosolen in die Entwicklung dieser einmaligen Musik zwischen Kunst und sozialem Phänomen ab. Hervorgegangen aus einem jahrzehntelangen transatlantischen Kulturaustausch hat Techno marginalisierten Gemeinschaften eine Stimme und eine Ausdrucksform gegeben, wissenschaftliche Experimente angestoßen und durch technologische und kulturelle Revolutionen die Avantgarde beeinflusst. Techno stand als afro-futuristischer Ausdruck für die Schwarze Gemeinschaft in Detroit und für Befreiung und Wiedervereinigung, als die Berliner Mauer fiel. Rosolens Stück folgt den verschiedenen Daseinsformen des Techno, von der unbestimmten DIY-Landschaft der elektronischen Musik der 1980er Jahre bis hin zum weltweit anerkannten Genre der frühen 90er Jahre. Voller Energie und hypnotischer Kraft gibt sich die Performance dem Sog des Techno hin, der die Welt auch jenseits der Tanzfläche verändert hat.

Improvisation ist wie ein Fallschirmsprung: als befändest Du Dich im freien Fall, umgeben von Schwerkraft und Luftwiderstand. Ein neuer Raum von Gegenwärtigkeit eröffnet sich – weder Leere noch Beengung. Wer sich in der künstlerischen Improvisation auf dieses Gefühl einlässt, sich selbst einen neuen Boden unter den Füßen schaffen zu können, der wiederum dazu dient, sich erneut davon abzustoßen, kann ganz neue und unerwartete Kooperationspartner:innen finden.
So wie bereits Musiker wie Glenn Gould oder Roland Kirk auf Interaktionen mit Tieren setzten und das individuelle künstlerische Ego zurückstellten, gilt die Aufmerksamkeit in der performativen Installation „Transitions of Transmissions“ ebenfalls einer speziesübergreifenden Empathie.
Den experimentelle Bühnenraum bildet ein Netzwerk aus Pflanzen, Pilzen und elektronischem Gerät, das die bio-elektrischen Felder ersterer hörbar zu machen vermag. In dieser laborartigen Versuchsanordnung findet ein Dialog der nicht-menschlichen „Stimmen“ mit den menschlichen Performer:innen statt – eine Jam-Session mit Klavier und anderen Musikinstrumenten. Die Performance versteht sich als Übersetzungsarbeit zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. Pflanzen und Pilze geben den „Ton“ an und nehmen mit ihren technisch amplifizierten Impulsen eine gestalterische Rolle ein. Eine immersive 3D-animierte Wandprojektion soll die Betrachter durch Landschaften führen, die versucht, eine nicht-menschliche Ästhetik visuell nachzuempfinden.
Mit: Prashant Chavan Sarah Melz Stefan MaierBalduin Mund Joëlle Pidoux - Städelschule Frankfurt, HfG Offenbach
Das Kollektiv „May_fly“ hat sich nach der Eintagsfliege benannt. Die kurze Lebensdauer des Insekts wird zum Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einer Entfremdung des Menschen von der Natur und, damit einhergehend, seinem eigenen Tod. Natur zu sein heißt auch vergänglich sein; Lebendigkeit heißt, das Leben verletzlich und fragil zu führen. Wenn die Zeit kommt, werden wir uns auflösen – „endlich“ werden wir wieder Teil der Natur. Ist dieser Moment zu fürchten oder zu ersehnen?
Die klangbasierte Performance „Antenne 2.0“ schafft durch Live-Modulation kinetischer Installationselemente und Kostüme einen symbiotischen Kreislauf. Die Bewegungsabläufe entstehen im Zusammenwirken aller Beteiligten als dezentraler „Cyber-Organismus“. Dem inhaltlichen Konzept liegt eine Recherche zum Thema des Sterbens inmitten einer in vielerlei Hinsicht bedrohten und ressourcenknappen Welt zugrunde, die in einem Austausch über persönliche Erfahrungen mündete. Das Prinzip des Teilens ist konstitutiv in allen Aspekten des Projekts.
Das in der Gruppe entwickelte Ritual – Metapher für den Kreislauf von Leben und Vergehen – stellt das Kommunizieren und Interagieren, untereinander sowie mit dem Tod und den fragileren Anteilen unseres Selbst, in den Mittelpunkt. Ängstigt uns tatsächlich das, was nach dem Tod eintritt und nicht von uns vorherzusehen ist? Oder fürchten wir den Gedanken, zu Lebzeiten so vieles nicht getan oder erreicht zu haben? Haben wir Angst nicht vor dem Tod, sondern vor dem Nicht-zu-leben?
Mit: Fan-Yu Pu Florian Lukas SchmidtAlicia Stefanie Schmitz Barnabas VollmarKerstin Weiss-Gonzalez - HfG Offenbach, Kunsthochschule Mainz, Goethe-Universität Frankfurt
In 23.000 Atemzügen durchströmen jeden Tag rund 12,5 Kubikmeter Luft unseren Körper. Unsichtbar und meist unbemerkt, denn der Atemreflex sorgt dafür, dass dieser Prozess auch dann funktioniert, wenn wir uns nicht auf ihn konzentrieren. Wie eine tragende Säule zwischen Atlas und Kreuzbein hält er uns aufrecht und lebendig, trägt uns durch eine Welt, in der immer schneller reagiert werden muss und Wörter wie Burnout und Sabatical schon wie selbstverständlich dazugehören. Zwischen Leistungsgesellschaft, einem sich verändernden Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Maschine und mit Blick auf eine Lungenkrankheit, die uns seit nun fast zwei Jahren den Atem nimmt, schafft das Projekt „Atmen“ Raum für die Begegnung zwischen Atem und Atmenden.
Die „technische Lunge“ – eine Kostüm- und Bühnenkonstruktion, die über Sensoren den Atem der Performenden in Licht übersetzt – wird Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Liederzyklus, der die Unregelmäßigkeit der Atemfrequenz unserer Zeit räumlich erfahrbar macht. Das transdisziplinäre Team erarbeitet sieben Gesänge als szenisch-performatives Duett zwischen Mensch und Bühnenmaschine. Das physisch miteinander verknüpfte Zusammenspiel aus Musik, Gesang und Szene wird Spielraum für die sängerisch-experimentelle Erforschung des Atems und Verhandlungsfeld für aktuelle Gefühle und Spannungen.
Mit: Konrad Amrhein Lydia Balz Firmian Fischer, Alina Huppertz Isabella Koeters - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt
Mit unzählbaren Beats treibt Techno den Puls globaler Club- und Protestkulturen in die Höhe und wird in der neuen Choreografie von Paula Rosolen (Alumna CuP) zum hypnotischen Motor einer großen Choreografie. Gemeinsam mit sechs Tänzer:innen taucht Rosolen in die Entwicklung dieser einmaligen Musik zwischen Kunst und sozialem Phänomen ab. Hervorgegangen aus einem jahrzehntelangen transatlantischen Kulturaustausch hat Techno marginalisierten Gemeinschaften eine Stimme und eine Ausdrucksform gegeben, wissenschaftliche Experimente angestoßen und durch technologische und kulturelle Revolutionen die Avantgarde beeinflusst. Techno stand als afro-futuristischer Ausdruck für die Schwarze Gemeinschaft in Detroit und für Befreiung und Wiedervereinigung, als die Berliner Mauer fiel. Rosolens Stück folgt den verschiedenen Daseinsformen des Techno, von der unbestimmten DIY-Landschaft der elektronischen Musik der 1980er Jahre bis hin zum weltweit anerkannten Genre der frühen 90er Jahre. Voller Energie und hypnotischer Kraft gibt sich die Performance dem Sog des Techno hin, der die Welt auch jenseits der Tanzfläche verändert hat.

Thema der Performance ist Sexualität. Eingereiht in die Werke von feministischen Autor:innen, Künstler:innen und Musiker:innen diesen und letzten Jahrhunderts untersuchen die Künstler:innen toxische Männlich- und Weiblichkeitsbilder, die in der Sexualität häufig reproduziert werden – oder auch solche Vorstellungen, die eben keine Darstellung finden. Es ist die Suche nach kollektiven Erfahrungen, die immer noch tabuisiert werden und die manchmal schmerzhaft sind, genauer anzusehen.
Die Produktion widmet sich einmal mehr der Frage, warum (private) Sexualität politisch ist und welche Rolle Machtbeziehungen hier spielen. Im Zeitalter des Kapitalismus, in dem wir jeden Bereich unseres Lebens optimieren und kontrollieren wollen, wird von Sex vor allem eines erwartet: Loslassen, unkontrolliert und wild sein. Wie befreit aber kann Sex in diesem Rahmen von inneren und äußeren Ansprüchen wirklich sein? Welche Bedeutung haben das Vor- und Nachspiel?
Die Produktion verbindet theoretischen Diskurs, private Erlebnisse in Form von anonymisierten Interviews, sowie die Erwartungshaltungen an Liebe und Sexualität aus Romanen und Filmen. Zu einer von Musik und bewegten Bildern begleiteten Textfläche verbunden, gehen diese drei Stränge alltäglicher Erfahrungen, Hoffnungen und Ängste ein Spiel miteinander ein, das Widersprüche und Gemeinsames vereint. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ein Schöpfen aus und Laben an dem grenzenlosen Pool des bereits existierenden Materials zur Sexualität, neu zusammengesetzt und frei assoziiert.
Mit: Leo Ahlers Pia Epping Laureen LaserLina Schonebeck - HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt
„I Am Everybody, I Am Every Body“ ist eine experimentelle Performance und ein audiovisuelles Stück, das eine gebrochene Semiautobiografie von MARQUE-Lin als Tochter vietnamesischer Flüchtlinge nachzeichnet. Unter Verwendung von Ausschnitten aus ihrem Leben als Filmmaterial wird MARQUE-Lins Stimme live auf der Bühne moduliert und neu arrangiert, wodurch sie sich in <s*he> verwandelt – ein weibliches Wesen ohne Nation, geschaffen von einer künstlichen Intelligenz.
Fragen der Nationalität, des generationsübergreifenden Erbes, historischer und persönlicher Traumata überschlagen sich, während <s*he> das allgegenwärtige Gefühl der Unruhe und ständige Fehlfunktionen in ihrem Körper hinterfragt. Etwas ruft sie vom Rande ihres Selbstverständnisses her. Aus dem Inneren der Black Box – einem Raum, in dem unbekannte Codes und verborgene Schichten ihre Identität kategorisieren und bestimmen – taucht sie auf.
„I Am Everybody, I am Every Body“ ist eine kontinuierliche Untersuchung und ein Performance-Experiment, das die Überschneidungen von algorithmischer Potenzialität und diasporischer Identität erforscht. Das Projekt will neue Arten des Wissens und tiefere Diskurse darüber anstoßen, wie sich eine diasporische Identität durch den hochgradig unbestimmten Prozess der Identitätsbildung navigiert.
Mit: Felix Ansmann Kai Er Eng Ly NguyenMarque-Lin Pham Maurice Wald - Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität-Gießen
Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

Antrittsvorlesung der Friedrich Hölderlin-Gastprofessur
Diego Rotman (Hebrew University Jerusalem): Fragile Structures of Knowledge: The Dramaturgy of an Art Based Research Project on Contemporary Sukkot.
Acquiring and moving temporary structures, building unauthorized replicas, transporting homes in order to build an architecture of political collective and individual historical criticism, thinking through landscape, being attached to an unattached home, aiming at a portable sovereignty. Those and other thoughts were first formulated, (de-)constructed and smuggled through a series of Art Based Research Projects about a temporary dwelling structure charged with symbolic meaning of remembrance – the sukkah – the huts in which the Israelites lived in the desert during their exodus from Egypt.
Since 2014 the Sala-manca Group collaborates with other artists in a series of projects on sukkot (plural of sukkah). They bought an “illegal” structure from the al-Korshan family of the Jahalin Bedouin tribe, a community uprooted from its lands in southern Israel in 1948 and relocated to the West Bank as refugees. The group of artists dismantled and smuggled the hut into Israel as construction waste and reassembled it as a public Jewish sukkah in the garden of the Hansen House in Jerusalem for the duration of the Sukkot holiday. The Bedouin “home” originally destined for demolition changed its status. Disguised as a legal Jewish structure it became an object of divergence between different places, traditions and stories.
Diego Rotman is Senior Lecturer, researcher, multidisciplinary artist, and curator. His work focuses on performative practices as related to local historiography, Yiddish theater, contemporary art and folklore. Since July 2019 he is the Head of the Department of Theater Studies at the Hebrew University in Jerusalem. In 2000, Rotman and Lea Mauas founded the Sala-manca Group, which is active in contemporary art, performance and public art. In 2009, they founded the Mamuta Art and Research Center, today based at the Hansen House, Jerusalem, as a center for research, production, and presentation of art. In 2021 Rotman published The Yiddish Stage as a Temporary Home – Dzigan and Shumacher’s Satirical Theater (1927-1980). Possession and Dispossession: Performing Jewish Ethnography in Jerusalem (co-edited with Lea Mauas and Michelle MacQueen is forthcoming in 2022.
Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft / Dramaturgie Frankfurt am Main.
Im Herbst 2022 findet in Frankfurt das Festival „Politik im Freien Theater“ statt, das von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG, einem Netzwerk der lokalen Freien Szene in Frankfurt veranstaltet wird.
Das Festivalmotto von „Politik im Freien Theater“ lautet „Macht“ und stellt in der Doppelbedeutung des Begriffs „Akteur:innen und Aktivitäten in den Mittelpunkt, die sich kritisch, fordernd und auch kämpferisch akuten gesellschaftlichen Krisen und globalen Herausforderungen widmen“, so der Ausschreibungstext.
Die HTA Ringvorlesung „Macht ?! Theater“ geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutieren muss, Handlungsmöglichkeiten und –strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Der Doppelbedeutung des Begriffs Macht (!) folgend werden an drei Donnerstagabenden jeweils 4 Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit zusammentreffen und in Bezugnahme auf die eigenen Praxen und Arbeitsbeziehungen Machtfragen diskutieren und nach dem Machen fragen. Die Reihe widmet sich den drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. An jedem Abend soll eine Bezugnahme zu lokalen/regionalen Strukturen geschaffen werden.
Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm und lockt nun zum dritten Mal tanzbegeisterte Menschen ins Frankfurt LAB, die bereit sind, sich von der unbändigen Bewegungslust und Experimentierfreude der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. Das Programm gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Simon Mayer und Anton Valdbauer (Alumnus der Tanzabteilung), die zum ersten Mal künstlerische Projekte mit Studierenden des BAtanz entwickeln, sowie ein neues Stück von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung), Ausschnitte aus „Exhausting Space” von Iván Pérez und „Revisiting concepts and materials from N.N.N.N. (William Forsythe)” von Cyril Baldy. Durch die Arbeit mit verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch.


Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm und lockt nun zum dritten Mal tanzbegeisterte Menschen ins Frankfurt LAB, die bereit sind, sich von der unbändigen Bewegungslust und Experimentierfreude der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. Das Programm gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Simon Mayer und Anton Valdbauer (Alumnus der Tanzabteilung), die zum ersten Mal künstlerische Projekte mit Studierenden des BAtanz entwickeln, sowie ein neues Stück von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung), Ausschnitte aus „Exhausting Space” von Iván Pérez und „Revisiting concepts and materials from N.N.N.N. (William Forsythe)” von Cyril Baldy. Durch die Arbeit mit verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch.


Schauspieldiplominszenierung von Nora Solcher (HfMDK - Schauspiel)
Zum Scannen von Ware braucht es Rotlicht. Lässt sich ein Laufhaus mit einem Kaufhaus vergleichen? Warum können nur Männer einkaufen gehen? Guten Morgen Patriarchat! Sex-Arbeit oder Prostitution?
Menschenhandel im 21. Jahrhundert trifft auf Befreiungsfeminismus.
Welche Geschichten und welche Ziffern bleiben im Dunkeln? Und wieso beleuchtet niemand die geschätzten 1.2 Millionen Freier pro Tag in Deutschland? Hat mal jemand Licht?
Ausschnitte aus ”Entmenschlicht” verwoben mit auf Biographien,
Dokumentationen und Artikeln basierenden Texten zwischen Musik und Tanz.
Konzept & Performance: Nora Solcher
Text: Nora Solcher, Huschke Mau
Cello: Jakob Boyny
Klavier & Stimme: Lioba Brändle
Tanz: Clara Valdera
Bühnen- & Kostümbild: Isabella Koeters

Auf unserem hybriden Spielplatz kombinieren wir digitales und analoges Zeichenmaterial, Berührung und Sicht, Sprechen und Hören -
Distanz und Nähe werden synonym; und wir fragen uns: wie nachhaltig sind Begegnungen zwischen Teilnehmern einer Performance?
Während öffentliche Räume immer unzugänglicher wurden, haben wir in einer wöchentlichen digitalen Praxis untersucht, welche Potentiale online Konferenzräume für Unvorhersehbares, Phantasie und Gemeinschaft bieten.
Teilnehmer vor verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen, haben dieser Praxis beigewohnt.
Einem Versteckspiel mit dem Sichtbaren, bei dem unerwartete Perspektiven uns durch räumliche Distanz näher zusammenbringt. Im gemeinsamen Zeichnen konnten wir Klanglandschaften, Temperaturen und Erinnerungen teilen - unabhängig von Fähigkeiten oder Aussehen!
Aus den gesammelten Zeichnungen werden wir nun eine tatsächliche Plattform bauen.
Sie bietet Platz für Reflektion, Ausblick und Begegnung - mit der (virtuellen) Präsenz all jener, die zu diesem gemeinsamen Raum beigetragen haben.
Wir laden dazu ein vorsichtig Fuß auf den vielen Gesichtern zu fassen, und zu lauschen wohin ihre Blicke tragen.
Von und mit: Josephine P. Rudolph, Kanade Hamawaki, Mara M. Kirchberg, Nina DeLudemann (Studierende der ATW Gießen)
Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm und lockt nun zum dritten Mal tanzbegeisterte Menschen ins Frankfurt LAB, die bereit sind, sich von der unbändigen Bewegungslust und Experimentierfreude der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. Das Programm gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Simon Mayer und Anton Valdbauer (Alumnus der Tanzabteilung), die zum ersten Mal künstlerische Projekte mit Studierenden des BAtanz entwickeln, sowie ein neues Stück von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung), Ausschnitte aus „Exhausting Space” von Iván Pérez und „Revisiting concepts and materials from N.N.N.N. (William Forsythe)” von Cyril Baldy. Durch die Arbeit mit verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch.


Schauspieldiplominszenierung von Nora Solcher (HfMDK - Schauspiel)
Zum Scannen von Ware braucht es Rotlicht. Lässt sich ein Laufhaus mit einem Kaufhaus vergleichen? Warum können nur Männer einkaufen gehen? Guten Morgen Patriarchat! Sex-Arbeit oder Prostitution?
Menschenhandel im 21. Jahrhundert trifft auf Befreiungsfeminismus.
Welche Geschichten und welche Ziffern bleiben im Dunkeln? Und wieso beleuchtet niemand die geschätzten 1.2 Millionen Freier pro Tag in Deutschland? Hat mal jemand Licht?
Ausschnitte aus ”Entmenschlicht” verwoben mit auf Biographien,
Dokumentationen und Artikeln basierenden Texten zwischen Musik und Tanz.
Konzept & Performance: Nora Solcher
Text: Nora Solcher, Huschke Mau
Cello: Jakob Boyny
Klavier & Stimme: Lioba Brändle
Tanz: Clara Valdera
Bühnen- & Kostümbild: Isabella Koeters

Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

Seit 1988 veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung das Festival Politik im Freien Theater, das im Herbst erstmals in Frankfurt stattfinden wird. Beteiligt sind das Künstlerhaus Mousonturm, das Schauspiel Frankfurt und die Festival-AG, ein Netzwerk aus der regionalen Freien Szene, in dem ID_Frankfurt e.V., laPROF Hessen e.V. (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen) sowie das Produktionshaus Naxos. Gezeigt werden Arbeiten der professionellen freien Szene, die entweder auf inhaltlicher Ebene ein politisches Thema verhandeln oder deren Entstehungsprozess selbst ein politisches Handeln darstellt, ergänzt um ein umfangreiches Workshop- und Diskursprogramm. Im Ausblick auf das Festival wollen wir mit drei der Macher:innen der diesjährigen Ausgabe ins Gespräch kommen.
Marcus Droß studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er arbeitete als Regisseur, Dramaturg und künstlerischer Mentor mit Künstler:innen und Kollektiven in den Bereichen Musiktheater, Performance und Choreographie sowie für Festivals, Residenzprogramme, Koproduktionshäuser und in der künstlerischen Ausbildung. Seit 2012 ist er als Dramaturg am Künstler:innenhaus Mousonturm tätig und übernimmt dort ab September 2022 zusammen mit Anna Wagner die Intendanz und Geschäftsführung.
Katja Herlemann war in der Freien Szene in Belgien und am Goethe-Institut in München und Prag tätig. Sie leitete den Heidelberger Stückemarkt und die Sparte Gegenwartsdramatik am Schauspiel Leipzig. Seit 2019 ist sie Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt. 2022 Ko-Leiterin von Politik im Freien Theater.
Jan Philipp Stange lebt und arbeitet in Frankfurt am Main als Regisseur, Autor und Kurator. Er studierte Literatur, Philosophie, Regie und Theaterwissenschaft in Hamburg und Frankfurt. Seit 2013 inszeniert er Arbeiten zwischen Theater und Performance im deutschsprachigen Raum, u.a. im Thalia Theater Hamburg, Mousonturm Frankfurt, Schauspielhaus Wien und im Deutschen Theater Göttingen. Seit 2015 ist er im Leitungsteam des Frankfurter Theaters studioNAXOS tätig.
Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft / Dramaturgie Frankfurt am Main.
Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

Vögel: Sie tanzen, sie streiten und träumen von Barockarien. »Bookpink« – Plattdeutsch für Buchfink – von Caren Jeß besteht aus mehreren gefiederten Miniaturstücken. Der Dreckspfau (er/ihm) schreibt seine Memoiren, die Taube (sie/ihr) fühlt sich auf dem Campingplatz eingesperrt und die Sumpfmeise (er/ ihm) hinterfragt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. 13 Vögel, denen die Freiheit eigentlich in den Federn steckt, die aber alle in sich selbst oder durch äußere Umstände gefangen sind – ob durch Gendernormen, den vermeintlich falschen Geburtsort oder einen Glaskasten. In der Box schlüpft der Versuch eines Neuanfangs. »Ich liebe den weiten Horizont. Und ich möchte ihn noch erweitern.«
Mit: Leon Bornemann (Regie/Studierender ATW Gießen), Tanja Merlin Graf (Spielerin), Lotte Schubert (Spielerin), Vincent Krafft (Bühne), Lucia Bushart (Kostüme), Mia Germer (Dramaturgie)
Ein site-specific AudioDate für jeweils eine*n Zuschauer*in und Wald.
Der Wald ist in Deutschland vieles: Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum urbanen Leben, finanzielle Ressource, patriotisch aufgeladenes Symbol, Freizeit- und Erholungsort, essentielles Ökosystem. Wie wäre es, mit diesem Wald ein Date zu haben? Nur du und der Wald, mitten in der Stadt. Vielleicht wird es romantisch, vielleicht habt ihr einfach nur eine gute Zeit, vielleicht merkt ihr, dass es doch nicht so wirklich passt. „Dating a Forest“ lädt dazu ein, mit dem Wald neue Verbindungen einzugehen und miteinander zu verwachsen. Und wie in einer guten Annäherung mit falschen Vorstellungen aufzuräumen. Wie könnte man dem Wald so begegnen, das man ihn als Partner*in ernst nimmt? Ob aus dem Date am Ende mehr wird, kannst du selbst bestimmen.
KONZEPT UND UMSETZUNG: PINSKER+BERNHARDT (Alumnae ATW Gießen)
SOUNDDESIGN UND MASTERING: Antonia Alessia Virginia Beeskow (Alumna ATW Gießen)
AUSSTATTUNG: Martha Pinsker
DRAMATURGIE: Sumana Roy
ASSISTENZ: Maria Werner
PRODUKTION: Jeyan Kültür
INTERVIEWPARTNER*INNEN: Daniel Cremer, Sophia Klink, Johannes Litschel, Therese Palm, Sumana Roy
PRAKTIKANTIN: Lindita Bucher
VIELEN DANK AN: Elisabeth Sophie Maubach

Ein site-specific AudioDate für jeweils eine*n Zuschauer*in und Wald.
Der Wald ist in Deutschland vieles: Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum urbanen Leben, finanzielle Ressource, patriotisch aufgeladenes Symbol, Freizeit- und Erholungsort, essentielles Ökosystem. Wie wäre es, mit diesem Wald ein Date zu haben? Nur du und der Wald, mitten in der Stadt. Vielleicht wird es romantisch, vielleicht habt ihr einfach nur eine gute Zeit, vielleicht merkt ihr, dass es doch nicht so wirklich passt. „Dating a Forest“ lädt dazu ein, mit dem Wald neue Verbindungen einzugehen und miteinander zu verwachsen. Und wie in einer guten Annäherung mit falschen Vorstellungen aufzuräumen. Wie könnte man dem Wald so begegnen, das man ihn als Partner*in ernst nimmt? Ob aus dem Date am Ende mehr wird, kannst du selbst bestimmen.
KONZEPT UND UMSETZUNG: PINSKER+BERNHARDT (Alumnae ATW Gießen)
SOUNDDESIGN UND MASTERING: Antonia Alessia Virginia Beeskow (Alumna ATW Gießen)
AUSSTATTUNG: Martha Pinsker
DRAMATURGIE: Sumana Roy
ASSISTENZ: Maria Werner
PRODUKTION: Jeyan Kültür
INTERVIEWPARTNER*INNEN: Daniel Cremer, Sophia Klink, Johannes Litschel, Therese Palm, Sumana Roy
PRAKTIKANTIN: Lindita Bucher
VIELEN DANK AN: Elisabeth Sophie Maubach

Ein site-specific AudioDate für jeweils eine*n Zuschauer*in und Wald.
Der Wald ist in Deutschland vieles: Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum urbanen Leben, finanzielle Ressource, patriotisch aufgeladenes Symbol, Freizeit- und Erholungsort, essentielles Ökosystem. Wie wäre es, mit diesem Wald ein Date zu haben? Nur du und der Wald, mitten in der Stadt. Vielleicht wird es romantisch, vielleicht habt ihr einfach nur eine gute Zeit, vielleicht merkt ihr, dass es doch nicht so wirklich passt. „Dating a Forest“ lädt dazu ein, mit dem Wald neue Verbindungen einzugehen und miteinander zu verwachsen. Und wie in einer guten Annäherung mit falschen Vorstellungen aufzuräumen. Wie könnte man dem Wald so begegnen, das man ihn als Partner*in ernst nimmt? Ob aus dem Date am Ende mehr wird, kannst du selbst bestimmen.
KONZEPT UND UMSETZUNG: PINSKER+BERNHARDT (Alumnae ATW Gießen)
SOUNDDESIGN UND MASTERING: Antonia Alessia Virginia Beeskow (Alumna ATW Gießen)
AUSSTATTUNG: Martha Pinsker
DRAMATURGIE: Sumana Roy
ASSISTENZ: Maria Werner
PRODUKTION: Jeyan Kültür
INTERVIEWPARTNER*INNEN: Daniel Cremer, Sophia Klink, Johannes Litschel, Therese Palm, Sumana Roy
PRAKTIKANTIN: Lindita Bucher
VIELEN DANK AN: Elisabeth Sophie Maubach

Ein site-specific AudioDate für jeweils eine*n Zuschauer*in und Wald.
Der Wald ist in Deutschland vieles: Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum urbanen Leben, finanzielle Ressource, patriotisch aufgeladenes Symbol, Freizeit- und Erholungsort, essentielles Ökosystem. Wie wäre es, mit diesem Wald ein Date zu haben? Nur du und der Wald, mitten in der Stadt. Vielleicht wird es romantisch, vielleicht habt ihr einfach nur eine gute Zeit, vielleicht merkt ihr, dass es doch nicht so wirklich passt. „Dating a Forest“ lädt dazu ein, mit dem Wald neue Verbindungen einzugehen und miteinander zu verwachsen. Und wie in einer guten Annäherung mit falschen Vorstellungen aufzuräumen. Wie könnte man dem Wald so begegnen, das man ihn als Partner*in ernst nimmt? Ob aus dem Date am Ende mehr wird, kannst du selbst bestimmen.
KONZEPT UND UMSETZUNG: PINSKER+BERNHARDT (Alumnae ATW Gießen)
SOUNDDESIGN UND MASTERING: Antonia Alessia Virginia Beeskow (Alumna ATW Gießen)
AUSSTATTUNG: Martha Pinsker
DRAMATURGIE: Sumana Roy
ASSISTENZ: Maria Werner
PRODUKTION: Jeyan Kültür
INTERVIEWPARTNER*INNEN: Daniel Cremer, Sophia Klink, Johannes Litschel, Therese Palm, Sumana Roy
PRAKTIKANTIN: Lindita Bucher
VIELEN DANK AN: Elisabeth Sophie Maubach

Die Frankfurter Performance- und Videokünstlerin Ayla Pierrot Arendt (Alumna CuP Gießen) ruft zu einer außergewöhnlichen Versammlung. Gaia, Mutter Erde, ist tot. Im Schatten des Chaos besingen und verhandeln fünf Video-Göttinnen und ihre musikalischen Inkarnationen im Theatersaal das Schicksal ihrer Welt und den Umgang mit Macht und Entscheidungsgewalt. Als Revision zu Platons gleichnamigen Dialogen bringt die multimediale Oper Stimmen und Körper zusammen, die sich gegenseitig ermächtigen und hörbar machen. Rap trifft auf Cyborg-Stimmen, krautige Gesänge auf elektronische Melodien, und flirrende Arien, Performance, Live-Musik und Videokunst verschmelzen zu einem sinnlichen Amalgam. Durch die Abnabelung von Gaia als ausschließliche Ernährerin, die die Menschen ausgebeutet haben, müssen sich die projizierten Video-Göttinnen den Konsequenzen der Endlichkeit stellen, Stellung beziehen und Verantwortung für ein gemeinsames Überleben übernehmen. Arendts „Politeia” projiziert den griechischen Mythos auf gegenwärtige Körperideale und Rollenbilder, um gesellschaftliche Werte aufzubrechen und diese von der Idee einer Norm abzulösen. Ein apokalyptisches und hoffnungsvolles Abenteuer, das zugleich Ende und Anfang ist.

Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

Die Frankfurter Performance- und Videokünstlerin Ayla Pierrot Arendt (Alumna CuP Gießen) ruft zu einer außergewöhnlichen Versammlung. Gaia, Mutter Erde, ist tot. Im Schatten des Chaos besingen und verhandeln fünf Video-Göttinnen und ihre musikalischen Inkarnationen im Theatersaal das Schicksal ihrer Welt und den Umgang mit Macht und Entscheidungsgewalt. Als Revision zu Platons gleichnamigen Dialogen bringt die multimediale Oper Stimmen und Körper zusammen, die sich gegenseitig ermächtigen und hörbar machen. Rap trifft auf Cyborg-Stimmen, krautige Gesänge auf elektronische Melodien, und flirrende Arien, Performance, Live-Musik und Videokunst verschmelzen zu einem sinnlichen Amalgam. Durch die Abnabelung von Gaia als ausschließliche Ernährerin, die die Menschen ausgebeutet haben, müssen sich die projizierten Video-Göttinnen den Konsequenzen der Endlichkeit stellen, Stellung beziehen und Verantwortung für ein gemeinsames Überleben übernehmen. Arendts „Politeia” projiziert den griechischen Mythos auf gegenwärtige Körperideale und Rollenbilder, um gesellschaftliche Werte aufzubrechen und diese von der Idee einer Norm abzulösen. Ein apokalyptisches und hoffnungsvolles Abenteuer, das zugleich Ende und Anfang ist.

Die Frankfurter Performance- und Videokünstlerin Ayla Pierrot Arendt (Alumna CuP Gießen) ruft zu einer außergewöhnlichen Versammlung. Gaia, Mutter Erde, ist tot. Im Schatten des Chaos besingen und verhandeln fünf Video-Göttinnen und ihre musikalischen Inkarnationen im Theatersaal das Schicksal ihrer Welt und den Umgang mit Macht und Entscheidungsgewalt. Als Revision zu Platons gleichnamigen Dialogen bringt die multimediale Oper Stimmen und Körper zusammen, die sich gegenseitig ermächtigen und hörbar machen. Rap trifft auf Cyborg-Stimmen, krautige Gesänge auf elektronische Melodien, und flirrende Arien, Performance, Live-Musik und Videokunst verschmelzen zu einem sinnlichen Amalgam. Durch die Abnabelung von Gaia als ausschließliche Ernährerin, die die Menschen ausgebeutet haben, müssen sich die projizierten Video-Göttinnen den Konsequenzen der Endlichkeit stellen, Stellung beziehen und Verantwortung für ein gemeinsames Überleben übernehmen. Arendts „Politeia” projiziert den griechischen Mythos auf gegenwärtige Körperideale und Rollenbilder, um gesellschaftliche Werte aufzubrechen und diese von der Idee einer Norm abzulösen. Ein apokalyptisches und hoffnungsvolles Abenteuer, das zugleich Ende und Anfang ist.

Vögel: Sie tanzen, sie streiten und träumen von Barockarien. »Bookpink« – Plattdeutsch für Buchfink – von Caren Jeß besteht aus mehreren gefiederten Miniaturstücken. Der Dreckspfau (er/ihm) schreibt seine Memoiren, die Taube (sie/ihr) fühlt sich auf dem Campingplatz eingesperrt und die Sumpfmeise (er/ ihm) hinterfragt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. 13 Vögel, denen die Freiheit eigentlich in den Federn steckt, die aber alle in sich selbst oder durch äußere Umstände gefangen sind – ob durch Gendernormen, den vermeintlich falschen Geburtsort oder einen Glaskasten. In der Box schlüpft der Versuch eines Neuanfangs. »Ich liebe den weiten Horizont. Und ich möchte ihn noch erweitern.«
Mit: Leon Bornemann (Regie/Studierender ATW Gießen), Tanja Merlin Graf (Spielerin), Lotte Schubert (Spielerin), Vincent Krafft (Bühne), Lucia Bushart (Kostüme), Mia Germer (Dramaturgie)
Im Herbst 2022 findet in Frankfurt das Festival „Politik im Freien Theater“ statt, das von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG, einem Netzwerk der lokalen Freien Szene in Frankfurt veranstaltet wird.
Das Festivalmotto von „Politik im Freien Theater“ lautet „Macht“ und stellt in der Doppelbedeutung des Begriffs „Akteur:innen und Aktivitäten in den Mittelpunkt, die sich kritisch, fordernd und auch kämpferisch akuten gesellschaftlichen Krisen und globalen Herausforderungen widmen“, so der Ausschreibungstext.
Die HTA Ringvorlesung „Macht ?! Theater“ geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutieren muss, Handlungsmöglichkeiten und –strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Der Doppelbedeutung des Begriffs Macht (!) folgend werden an drei Donnerstagabenden jeweils 4 Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit zusammentreffen und in Bezugnahme auf die eigenen Praxen und Arbeitsbeziehungen Machtfragen diskutieren und nach dem Machen fragen. Die Reihe widmet sich den drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. An jedem Abend soll eine Bezugnahme zu lokalen/regionalen Strukturen geschaffen werden.
Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Von elena rose light; Alice Pacheco Nogueira, Fan-Yu Pu a.k.a. Lady Bubu Tea, Isaak Kudaschov Jiji Jonathan Schmidt-Colinet, Ramona Lena; Ariana Battaglia (Ehemalige der ATW)
In Frankfurt, seven people (a choreographer, a dramaturg, and five performers) come together to mine our expertise in being radically ourselves. As trans and nonbinary folks, we wake up everyday ready to thwart reality, choosing to shape our bodies and identities through self-determined improvisation—even in the face of systems that threaten to pathologize or erase us. Ours is a double negation: of the systems that structure life, and the need to inhabit them.
In the rehearsal studio, we develop physical practices out of our unique daily routines. We write, talk, move, sing. One of us bathes in her dance of trying on dresses; another giddily wrestles with his own biceps. We choreograph our own existence, deciding how, where, and when we want to be witnessed. We invite you to do the same.
Konzept & Performance: Deepfake Situations (Felix Falczyk/Johanna Herschel - Alumnae der ATW)
“Deepfake Situations” sind Zweckentfremdungen alltäglicher Situationen, mit dem Ziel nach den Grundlagen unseres Zusammenkommens zu fragen. Im Gegensatz zu den durch KI erzeugten Illusionen geht es bei „Deepfake Situations“ um die Weiterentwicklung menschlicher Fähigkeiten, neue Situationen zu konstruieren. Die produzierten “Deepfakes” nutzen dafür u.a. Methoden des Readymades, der Intervention und des Lehrstücks. “Deepfake Situations” entstand am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, zeigte verschiedene Projekte u.a. in Frankfurt (Main), Mannheim, Bochum, Berlin, Stockholm und Skopje und besteht aus Felix Falczyk und Johanna Herschel.
Konzept & Performance: Deepfake Situations (Felix Falczyk/Johanna Herschel - Alumnae der ATW)
“Deepfake Situations” sind Zweckentfremdungen alltäglicher Situationen, mit dem Ziel nach den Grundlagen unseres Zusammenkommens zu fragen. Im Gegensatz zu den durch KI erzeugten Illusionen geht es bei „Deepfake Situations“ um die Weiterentwicklung menschlicher Fähigkeiten, neue Situationen zu konstruieren. Die produzierten “Deepfakes” nutzen dafür u.a. Methoden des Readymades, der Intervention und des Lehrstücks. “Deepfake Situations” entstand am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, zeigte verschiedene Projekte u.a. in Frankfurt (Main), Mannheim, Bochum, Berlin, Stockholm und Skopje und besteht aus Felix Falczyk und Johanna Herschel.
Von elena rose light; Alice Pacheco Nogueira, Fan-Yu Pu a.k.a. Lady Bubu Tea, Isaak Kudaschov Jiji Jonathan Schmidt-Colinet, Ramona Lena; Ariana Battaglia (Ehemalige der ATW)
In Frankfurt, seven people (a choreographer, a dramaturg, and five performers) come together to mine our expertise in being radically ourselves. As trans and nonbinary folks, we wake up everyday ready to thwart reality, choosing to shape our bodies and identities through self-determined improvisation—even in the face of systems that threaten to pathologize or erase us. Ours is a double negation: of the systems that structure life, and the need to inhabit them.
In the rehearsal studio, we develop physical practices out of our unique daily routines. We write, talk, move, sing. One of us bathes in her dance of trying on dresses; another giddily wrestles with his own biceps. We choreograph our own existence, deciding how, where, and when we want to be witnessed. We invite you to do the same.
Von elena rose light; Alice Pacheco Nogueira, Fan-Yu Pu a.k.a. Lady Bubu Tea, Isaak Kudaschov Jiji Jonathan Schmidt-Colinet, Ramona Lena; Ariana Battaglia (Ehemalige der ATW)
In Frankfurt, seven people (a choreographer, a dramaturg, and five performers) come together to mine our expertise in being radically ourselves. As trans and nonbinary folks, we wake up everyday ready to thwart reality, choosing to shape our bodies and identities through self-determined improvisation—even in the face of systems that threaten to pathologize or erase us. Ours is a double negation: of the systems that structure life, and the need to inhabit them.
In the rehearsal studio, we develop physical practices out of our unique daily routines. We write, talk, move, sing. One of us bathes in her dance of trying on dresses; another giddily wrestles with his own biceps. We choreograph our own existence, deciding how, where, and when we want to be witnessed. We invite you to do the same.
Daphna Ben-Shaul (Tel Aviv University): Unsettled Rope-Dancers: Performing on Sites of Heightened Sovereignty
The street show of the Seiltänzer, the rope-dancer, in Thus Spoke Zarathustra is performed by two performer-types moving between two towers, embodying Nietzsche’s metaphorical rhetoric – the tamed rope-dancer and the transgressive, creative trickster. About a century later, in De Certeau’s urban theory, the agency of the rope-dancer is present in the distinction made between the point of view from the World Trade Center, and the “walking rhetorics” in the city’s maze. The elevated position is also the one that – physically or symbolically – characterizes areas of increased sovereignty. Among them, border zones charged with differences, flooded with power by means of urban planning. Having taken place in these areas, did the performances that will be discussed create an alternative to this super-imposition? Is Philippe Petit’s walk above the abyss between West and East Jerusalem in 1987 equivalent to the trespassing of his 1974 walk between the WTC towers in New York? How do contemporary on-site performances taking place in Israel transgress heightened sovereignty, or rather place themselves between the heightened gaze and the unsettled maze?
Daphna Ben-Shaul is a Senior Lecturer at the Department of Theatre Arts, Tel Aviv University. She heads the Multidisciplinary and the Interdisciplinary Programs in the Arts at the Faculty of the Arts, TAU, as well as the Actor-Creator-Researcher MFA Track, and teaches at the School of Visual Theatre (SVT). Her theatre and performance research addresses civic and political issues, reflexive performance, performative voiding, creative collectives, and spatial thought and practices. She has published an extensive book on the collective Zik Group, and articles in major periodicals. Her research of contemporary site-specific performances in Israel was supported by the Israel Science Foundation (ISF).
Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft / Dramaturgie Frankfurt am Main.
von Hanna Steinmair (Alumna ATW)
Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Iman Tekle und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. RAGE fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. RAGE rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.
Ausstellung von J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian (Alumnae ATW)
Landschaft wird oft verstanden als Szenerie, als Hintergrund für menschliches Handeln. Sie existiert vermeintlich außerhalb von uns, ist einfach da, stumm um uns herum. J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian haben im Rahmen der HTA-Postgraduiertenförderung die Konstruktion von Landschaft und Gender untersucht mittels einer Auseinandersetzung mit Bild- und Buchformaten als performativem Raum. Sie haben performative Vorgänge, sowohl beim Produzieren als auch beim Anschauen und Durchblättern von Bildern und Büchern erforscht und untersucht, wie unterschiedliche Interaktionen queere Les- und Sichtweisen auf Landschaft und Gender eröffnen können.
Die Installation zeigt einen Ausschnitt der künstlerischen Arbeit, die im Rahmen des Forschungsprozesses entstanden ist, und bietet einen Einblick mit mannigfaltigen Ausblicken.
Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater im Februar und den dances for a new era im Frankfurt LAB im Mai, freuen wir uns sehr, dass auch das „grand finale“ des Studiengangs BAtanz - der tanzmarathon 2022 - zum Abschluss des Studienjahres 2021/22 live im Kleinen Saal der HfMDK stattfinden kann.
Der tanzmarathon 2022 gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreographische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind Choreographien von Jean-Hugues Assohoto, Sade Mamedova und Dieter Heitkamp mit dem 1. Jahr BAtanz, Simon Mayer, Ivan Perez und Menghan Lou mit dem 2. Jahr, sowie Anton Valdbauers ADRIFT und Revisiting Concepts and Material from NNNN by William Forsythe von Cyril Baldy mit Studierenden des 3. Jahres, die auch eigene Arbeiten zeigen, die mit Studierenden der Cello Klasse von Prof. Jan Ickert zu Kompositionen von Gilead Mishory entstanden sowie Ballett Variationen und weitere studentische Eigenarbeiten.
Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographinnen und Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
von äöü (Patricia Bechtold/Johannes Karl: Studierende ATW Gießen)
Staub ist überall. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern deiner Yucca-Palme, im Gewebe deines schicksten Fummels. Egal wie und wie oft wir Staub entfernen, er kommt immer wieder zurück. Später finden wir im Innern des Staubsaugerbeutels: das schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Aus wem und was besteht es? Werden große Gefühle am Ende auch zu Staub? Wie lässt sich der Verfall zurückverfolgen? Wer ist dafür zuständig? Ja genau, wer putzt eigentlich dieses Theater und was hat das Ganze mit der Operette zu tun? In elektromagnetischen Operettenkostümen präsentiert äöü im großen Staubsaugerbeutel des Fabrikats »Black Box« ein Stück Theaterentwicklung über die ganz großen Fragen nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurswesen, Theatertheater und Performancetheater.
Fotografische Tanz-Szenogramme von Paul Pape & Team (Studierende der HfG Offenbach)
Tänzer:innen und Musiker:innen erschaffen im performativen Dialog mit einer selbst entwickelten Kamera ganz eigene neue Bewegungschiffren. Ihr Rhythmus und die Dynamik der entstehenden Klang- und Bildräume reagieren mit der lichtempfindlichen Emulsion des Bildträgers und verdichten sich in Form einer Langzeitbelichtung. Auf dem Fotopapier zeichnet sich sowohl eine schemenhafte, figürliche Abbildung der Situation ab, als auch die zur Linienzeichnung gewordene Spur der Bewegungen. Möglich wird diese Abbildung durch eine 3D-gedruckte Kamerakonstruktion, welche über Fäden mit den Gliedmaßen der Tanzenden verbunden ist.
Ausstellung von J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian (Alumnae ATW)
Landschaft wird oft verstanden als Szenerie, als Hintergrund für menschliches Handeln. Sie existiert vermeintlich außerhalb von uns, ist einfach da, stumm um uns herum. J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian haben im Rahmen der HTA-Postgraduiertenförderung die Konstruktion von Landschaft und Gender untersucht mittels einer Auseinandersetzung mit Bild- und Buchformaten als performativem Raum. Sie haben performative Vorgänge, sowohl beim Produzieren als auch beim Anschauen und Durchblättern von Bildern und Büchern erforscht und untersucht, wie unterschiedliche Interaktionen queere Les- und Sichtweisen auf Landschaft und Gender eröffnen können.
Die Installation zeigt einen Ausschnitt der künstlerischen Arbeit, die im Rahmen des Forschungsprozesses entstanden ist, und bietet einen Einblick mit mannigfaltigen Ausblicken.
von Romuald Krężel & René Alejandro Huari Mateus (Studierende CuP)
Ausgehend von Fragen zur Nachhaltigkeit inmitten einer Umweltkrise und deren Auswirkungen auf den heimischen Wohnraum, widmet sich die Performance den Ambivalenzen und Ambiguitäten der Beziehung zwischen dem Menschen und der kleinen Dosis Natur, die man zu Hause finden kann: Zimmerpflanzen. Indem die Künstler:innen die Pflanzen einladen, ihre Arbeit spekulativ mitzugestalten, suchen sie nach Möglichkeiten, das Unsichtbare – das Klima und seine Veränderungen – mit performativen Mitteln sichtbar zu machen.
Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater im Februar und den dances for a new era im Frankfurt LAB im Mai, freuen wir uns sehr, dass auch das „grand finale“ des Studiengangs BAtanz - der tanzmarathon 2022 - zum Abschluss des Studienjahres 2021/22 live im Kleinen Saal der HfMDK stattfinden kann.
Der tanzmarathon 2022 gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreographische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind Choreographien von Jean-Hugues Assohoto, Sade Mamedova und Dieter Heitkamp mit dem 1. Jahr BAtanz, Simon Mayer, Ivan Perez und Menghan Lou mit dem 2. Jahr, sowie Anton Valdbauers ADRIFT und Revisiting Concepts and Material from NNNN by William Forsythe von Cyril Baldy mit Studierenden des 3. Jahres, die auch eigene Arbeiten zeigen, die mit Studierenden der Cello Klasse von Prof. Jan Ickert zu Kompositionen von Gilead Mishory entstanden sowie Ballett Variationen und weitere studentische Eigenarbeiten.
Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographinnen und Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

von Aran Kleebaur (ATW Gießen)
Es ist eine Woche nach der sogenannten Krawallnacht vom 18. Juli 2020. Es ist der Tag, an dem OB Feldmann seinen PR-Auftritt haben wird, während in der unmittelbaren Umgebung Black-Lives-Matter-Aktivist:innen rassistische Polizeikontrollen dokumentieren und damit gleichzeitig zum Widerstand in Echtzeit aufrufen. Wie bei so vielen politischen Aktionen der letzten Jahre spielt sich das Drama dieser Nächte gefühlt genauso sehr auf Screens und in Feeds ab wie auf den Straßen: zwischen schwitzendem Asphalt, Feuer-Emojis, Lautsprecher-Feedback und verbrauchtem Datenvolumen, verwaschenen Pixeln und dem Entsetzen, das in ihnen zum Ausdruck kommen soll. In seiner Solo-Performance stellt sich Aran Kleebaur anhand der Ereignisse jener Woche und deren Medialitäten die Frage, wie sich die Kommunikationsnetzwerke digitaler Interfaces und die Formen physischen Zusammenkommens auf Straßen, Plätzen und vor den jeweiligen Bildschirmen wechselseitig affizieren und in Bewegung bringen.
Ausstellung von J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian (Alumnae ATW)
Landschaft wird oft verstanden als Szenerie, als Hintergrund für menschliches Handeln. Sie existiert vermeintlich außerhalb von uns, ist einfach da, stumm um uns herum. J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian haben im Rahmen der HTA-Postgraduiertenförderung die Konstruktion von Landschaft und Gender untersucht mittels einer Auseinandersetzung mit Bild- und Buchformaten als performativem Raum. Sie haben performative Vorgänge, sowohl beim Produzieren als auch beim Anschauen und Durchblättern von Bildern und Büchern erforscht und untersucht, wie unterschiedliche Interaktionen queere Les- und Sichtweisen auf Landschaft und Gender eröffnen können.
Die Installation zeigt einen Ausschnitt der künstlerischen Arbeit, die im Rahmen des Forschungsprozesses entstanden ist, und bietet einen Einblick mit mannigfaltigen Ausblicken.
von Sahar Rezaei (Regie HfMDK)
In HAPPY BIRTHDAY, einem Stück von und mit Sahar Rezaei, steht die Regisseurin alleine auf der Bühne. Mit dem Auftreten des Publikums, wird alles, was es auf der Bühne gibt, zu einem Bild: selbst die Figur, die auf der Bühne steht und auf die Zuschauer:innen wartet, wird zum Teil dieses gerahmten Bildes. Aus existentiellen Gründen fragt sie sich, was dieses Bild sei und erinnert sich an Erfahrungen, die sie in ihrem Leben mit Bildern hatte. Durch ihre persönliche Geschichte, die am Ende nicht mehr so persönlich erscheint, sind wir Zeug:innen einer Reise durch die letzten dreißig Jahre: Von Teheran über Prag nach Frankfurt begleiten wir die Figur auf der Bühne bei ihrer Suche nach irgendeiner Art Befreiung aus den Rahmen.
Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater im Februar und den dances for a new era im Frankfurt LAB im Mai, freuen wir uns sehr, dass auch das „grand finale“ des Studiengangs BAtanz - der tanzmarathon 2022 - zum Abschluss des Studienjahres 2021/22 live im Kleinen Saal der HfMDK stattfinden kann.
Der tanzmarathon 2022 gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreographische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind Choreographien von Jean-Hugues Assohoto, Sade Mamedova und Dieter Heitkamp mit dem 1. Jahr BAtanz, Simon Mayer, Ivan Perez und Menghan Lou mit dem 2. Jahr, sowie Anton Valdbauers ADRIFT und Revisiting Concepts and Material from NNNN by William Forsythe von Cyril Baldy mit Studierenden des 3. Jahres, die auch eigene Arbeiten zeigen, die mit Studierenden der Cello Klasse von Prof. Jan Ickert zu Kompositionen von Gilead Mishory entstanden sowie Ballett Variationen und weitere studentische Eigenarbeiten.
Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreographinnen und Choreographen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!
von Li Lorian (ATW)
Ich sitze in der Bibliothek in Jerusalem und versuche mich auf meine Semesterarbeit zu konzentrieren. Kleine Tropfen salzigen Schweißes laufen mir aus der Achselhöhle, obwohl ich bewegungslos vor Butlers Schriften über subversive mimetische Praxis sitze. Handelt es sich dabei um den peformativen Ausdruck von Lesen? Ein Aufsatz mit dem Titel Diaspora: Generation and the Ground of Jewish Identity zwinkert mir unter einem Stapel Notizen zu, während Arkadi Zaides Dokumentation ARCHIVE in einem neuen Tab geöffnet ist. Vielleicht ist es auch nur die Sommerhitze im Nahen Osten.
Ein Aufsatz und eine Performance, eine theoretische verkörperte Forschung, Rede und Handlung.
Ausstellung von J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian (Alumnae ATW)
Landschaft wird oft verstanden als Szenerie, als Hintergrund für menschliches Handeln. Sie existiert vermeintlich außerhalb von uns, ist einfach da, stumm um uns herum. J.F. Schmidt-Colinet und Li Lorian haben im Rahmen der HTA-Postgraduiertenförderung die Konstruktion von Landschaft und Gender untersucht mittels einer Auseinandersetzung mit Bild- und Buchformaten als performativem Raum. Sie haben performative Vorgänge, sowohl beim Produzieren als auch beim Anschauen und Durchblättern von Bildern und Büchern erforscht und untersucht, wie unterschiedliche Interaktionen queere Les- und Sichtweisen auf Landschaft und Gender eröffnen können.
Die Installation zeigt einen Ausschnitt der künstlerischen Arbeit, die im Rahmen des Forschungsprozesses entstanden ist, und bietet einen Einblick mit mannigfaltigen Ausblicken.
Produktion mit dem Studiojahr Schauspiel
Leerstehende Häuser, der Mann der alten Frau Hitschke und nun auch noch ihr Hund Power – aus dem Dorf verschwinden Familien, Menschen, Tiere. Das elfjährige Mädchen Kerze ist fest entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es ihr, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln. Im Verlauf ihrer Suche nach Power kehren sie der Welt der Erwachsenen den Rücken und beginnen ein Leben als Hunderudel im Wald.
Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spieler:innen aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.
Mit: Amaru Albancando, Luise Ehl, Lenz Moretti, Philipp Alexej Voigtländer, Abdul Aziz Al Khayat, Toni Pitschmann

Im Herbst 2022 findet in Frankfurt das Festival „Politik im Freien Theater“ statt, das von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG, einem Netzwerk der lokalen Freien Szene in Frankfurt veranstaltet wird.
Das Festivalmotto von „Politik im Freien Theater“ lautet „Macht“ und stellt in der Doppelbedeutung des Begriffs „Akteur:innen und Aktivitäten in den Mittelpunkt, die sich kritisch, fordernd und auch kämpferisch akuten gesellschaftlichen Krisen und globalen Herausforderungen widmen“, so der Ausschreibungstext.
Die HTA Ringvorlesung „Macht ?! Theater“ geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutieren muss, Handlungsmöglichkeiten und –strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Der Doppelbedeutung des Begriffs Macht (!) folgend werden an drei Donnerstagabenden jeweils 4 Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit zusammentreffen und in Bezugnahme auf die eigenen Praxen und Arbeitsbeziehungen Machtfragen diskutieren und nach dem Machen fragen. Die Reihe widmet sich den drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. An jedem Abend soll eine Bezugnahme zu lokalen/regionalen Strukturen geschaffen werden.
Weitere Informationen unter: hessische-theaterakademie.de/de/ringvorlesung/
Das hungry eyes festival ist ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Bildender Kunst und findet eineinhalb-jährlich im hessischen Gießen statt.
Gemeinsam mit Künstler:innen aus der ganzen Welt und dem Publikum erkunden wir, wie Film abseits vom traditionellen Kinosaal geschaut und über ihn auch in anderen künstlerischen Disziplinen nachgedacht werden kann.
Programm und Veranstaltungsorte werden noch angekündigt unter: hungryeyesfestival.de
Das Performance-Kollektiv MAXIMA - bestehend aus Studierenden der ATW Gießen - sucht in der Performance FITNESS 2.0 zusammen mit den performenden Pflanzen und Fitnessgeräten neue Trainingsziele und Bewegungen. Mit technischen und tänzerischen Mitteln wird das Fitnessstudio untersucht und ein utopischer Ort entworfen, in dem alle Akteur:innen gemeinsam trainieren.
Performer:innen: Marlene Helling, Kat Heß, Ania Pachura
Dramaturgie: Laura Zielinski
Bühne: Marei Dierßen
Kostüm: Meike Kurella
Musik: Julian Grönefeld
Technische Leitung: Hannah Brown
Kartenreservierung unter: fitness.performance_at_gmx.de
Das hungry eyes festival ist ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Bildender Kunst und findet eineinhalb-jährlich im hessischen Gießen statt.
Gemeinsam mit Künstler:innen aus der ganzen Welt und dem Publikum erkunden wir, wie Film abseits vom traditionellen Kinosaal geschaut und über ihn auch in anderen künstlerischen Disziplinen nachgedacht werden kann.
Programm und Veranstaltungsorte werden noch angekündigt unter: hungryeyesfestival.de
Das hungry eyes festival ist ein Festival an der Schnittstelle von Film, Performance und Bildender Kunst und findet eineinhalb-jährlich im hessischen Gießen statt.
Gemeinsam mit Künstler:innen aus der ganzen Welt und dem Publikum erkunden wir, wie Film abseits vom traditionellen Kinosaal geschaut und über ihn auch in anderen künstlerischen Disziplinen nachgedacht werden kann.
Programm und Veranstaltungsorte werden noch angekündigt unter: hungryeyesfestival.de
„Hörst du das?“: Für drei Tage implantieren sich die Künstler:innen in das Festival Politik im Freien Theater, ausgestattet mit einem Mischpult, zwei Lautsprechern, Kabeln sowie Aufnahme- und Effektgeräten. Sounds aus dem immanenten als auch erweiterten Umfeld des Festivals werden in dieser Zeit gesammelt und mit dem Publikum erweitert. Dieses Konglomerat an Klängen wird ausgespielt und mit live improvisierten Interventionen verfremdet und collagiert: Alternative Rhythmen überlagern sich, das Rauschen im Hintergrund wird verstärkt und die auditive Wahrnehmung unserer Zusammenkünfte in den Vordergrund gerückt.
MIT: Antonia Beeskow, Aran Kleebaur und Chiara Marcassa (ATW)
„Hörst du das?“: Für drei Tage implantieren sich die Künstler:innen in das Festival Politik im Freien Theater, ausgestattet mit einem Mischpult, zwei Lautsprechern, Kabeln sowie Aufnahme- und Effektgeräten. Sounds aus dem immanenten als auch erweiterten Umfeld des Festivals werden in dieser Zeit gesammelt und mit dem Publikum erweitert. Dieses Konglomerat an Klängen wird ausgespielt und mit live improvisierten Interventionen verfremdet und collagiert: Alternative Rhythmen überlagern sich, das Rauschen im Hintergrund wird verstärkt und die auditive Wahrnehmung unserer Zusammenkünfte in den Vordergrund gerückt.
MIT: Antonia Beeskow, Aran Kleebaur und Chiara Marcassa (ATW)
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
In ihrem zweiten Studienprojekt erproben Regiestudierende eine Bühnensprache mit Texten von Marieluise Fleißer. Fleißer, die „größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts“ (Elfriede Jelinek), entwickelte sowohl mit als auch an autobiografischem Material eine berührende (Kunst-)Sprache in bestechender Präzision. Gesprochen wird hier in humorvoll-distanzierender, aber auch brutaler Offenheit über das Toxische, Abgründige und Gewaltsame des Mitmenschlichen im katholischen Ingolstadt der 20er Jahre.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
In ihrem zweiten Studienprojekt erproben Regiestudierende eine Bühnensprache mit Texten von Marieluise Fleißer. Fleißer, die „größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts“ (Elfriede Jelinek), entwickelte sowohl mit als auch an autobiografischem Material eine berührende (Kunst-)Sprache in bestechender Präzision. Gesprochen wird hier in humorvoll-distanzierender, aber auch brutaler Offenheit über das Toxische, Abgründige und Gewaltsame des Mitmenschlichen im katholischen Ingolstadt der 20er Jahre.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
In ihrem zweiten Studienprojekt erproben Regiestudierende eine Bühnensprache mit Texten von Marieluise Fleißer. Fleißer, die „größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts“ (Elfriede Jelinek), entwickelte sowohl mit als auch an autobiografischem Material eine berührende (Kunst-)Sprache in bestechender Präzision. Gesprochen wird hier in humorvoll-distanzierender, aber auch brutaler Offenheit über das Toxische, Abgründige und Gewaltsame des Mitmenschlichen im katholischen Ingolstadt der 20er Jahre.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Being on Stage (Off the Record)
Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste
Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Benjamin Radjaipour absolvierte sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin. Im Anschluss arbeitete er als Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Matthias Lilienthal u. a. mit Susanne Kennedy, Trajal Harrell, Leonie Böhm, Toshiki Okada, Anta Helena Recke und Christopher Rüping zusammen. Für seine Arbeit in Rüpings zehnstündigem Antiken-Projekt „Dionysos Stadt“ wurde er 2019 in der Kritiker-Umfrage der Theater Heute zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. Für seine Leistung in „Futur Drei“ erhielt er im selben Jahr, gemeinsam mit seinen Mitspieler:innen Banafshe Hourmazdi und Eidin Jalali, den Götz-George-Nachwuchsdarstellerpreis der First-Steps-Awards und wurde für den Deutschen Schauspielpreis nominiert.
Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de
Die Performance »Werwolfkommandos« beschäftigt sich mit dem Thema der rechtsextremistischen Gewalt in Deutschland und den Formen juristischer Aufarbeitung. Im Zentrum stehen dabei zwei Strafprozesse und die Prozessbeobachtungen des künstlerischen Teams: der Gerichtsprozess um die Ermordung Walter Lübckes und den rechtsextremen Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.
Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit. Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse. Mit welcher Sprache kann auf der Bühne rechten Positionen künstlerisch begegnet werden?
Chorische Textflächen werden durch Soundcollagen von dokumentarischen Pressestatements abgelöst, die Sprache geht in Rauschen über, das Rauschen in Klang, der Klang in einen Rhythmus, der Rhythmus gibt den Impuls für eine neue Textfläche. Dann eine Unterbrechung und Stille. Aus der Stille heraus ein erneuter Impuls, der uns wieder einen Schritt weiterführt in der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, Rechtsextremismus zu begegnen.
Konzept, Text und Regie: Marie Schwesinger (Alumna Regie)
Konzept und Dramaturgie: Fabiola Eidloth & Julia Just (Studierende der Dramaturgie)
Bühnen- und Kostümbild: Marion Schindler
Performance: Nicolai Gonther, Florian Mania (Alumnus Schauspiel HfMDK), Anabel Möbius (Alumna Schauspiel HfMDK) & Rosanna Ruo
Komposition und Sounddesign: Milan Loewy & Tim Roth
Produktionsleitung: Lisa Bühler & Dörthe Krohn
Licht & Technik: Nina Koempel
Fotografie: Christian Schuller
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Die Performance »Werwolfkommandos« beschäftigt sich mit dem Thema der rechtsextremistischen Gewalt in Deutschland und den Formen juristischer Aufarbeitung. Im Zentrum stehen dabei zwei Strafprozesse und die Prozessbeobachtungen des künstlerischen Teams: der Gerichtsprozess um die Ermordung Walter Lübckes und den rechtsextremen Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.
Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit. Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse. Mit welcher Sprache kann auf der Bühne rechten Positionen künstlerisch begegnet werden?
Chorische Textflächen werden durch Soundcollagen von dokumentarischen Pressestatements abgelöst, die Sprache geht in Rauschen über, das Rauschen in Klang, der Klang in einen Rhythmus, der Rhythmus gibt den Impuls für eine neue Textfläche. Dann eine Unterbrechung und Stille. Aus der Stille heraus ein erneuter Impuls, der uns wieder einen Schritt weiterführt in der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, Rechtsextremismus zu begegnen.
Konzept, Text und Regie: Marie Schwesinger (Alumna Regie)
Konzept und Dramaturgie: Fabiola Eidloth & Julia Just (Studierende der Dramaturgie)
Bühnen- und Kostümbild: Marion Schindler
Performance: Nicolai Gonther, Florian Mania (Alumnus Schauspiel HfMDK), Anabel Möbius (Alumna Schauspiel HfMDK) & Rosanna Ruo
Komposition und Sounddesign: Milan Loewy & Tim Roth
Produktionsleitung: Lisa Bühler & Dörthe Krohn
Licht & Technik: Nina Koempel
Fotografie: Christian Schuller
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Die Performance »Werwolfkommandos« beschäftigt sich mit dem Thema der rechtsextremistischen Gewalt in Deutschland und den Formen juristischer Aufarbeitung. Im Zentrum stehen dabei zwei Strafprozesse und die Prozessbeobachtungen des künstlerischen Teams: der Gerichtsprozess um die Ermordung Walter Lübckes und den rechtsextremen Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.
Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit. Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse. Mit welcher Sprache kann auf der Bühne rechten Positionen künstlerisch begegnet werden?
Chorische Textflächen werden durch Soundcollagen von dokumentarischen Pressestatements abgelöst, die Sprache geht in Rauschen über, das Rauschen in Klang, der Klang in einen Rhythmus, der Rhythmus gibt den Impuls für eine neue Textfläche. Dann eine Unterbrechung und Stille. Aus der Stille heraus ein erneuter Impuls, der uns wieder einen Schritt weiterführt in der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, Rechtsextremismus zu begegnen.
Konzept, Text und Regie: Marie Schwesinger (Alumna Regie)
Konzept und Dramaturgie: Fabiola Eidloth & Julia Just (Studierende der Dramaturgie)
Bühnen- und Kostümbild: Marion Schindler
Performance: Nicolai Gonther, Florian Mania (Alumnus Schauspiel HfMDK), Anabel Möbius (Alumna Schauspiel HfMDK) & Rosanna Ruo
Komposition und Sounddesign: Milan Loewy & Tim Roth
Produktionsleitung: Lisa Bühler & Dörthe Krohn
Licht & Technik: Nina Koempel
Fotografie: Christian Schuller
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
„Hörst du das?“: Für drei Tage implantieren sich die Künstler:innen in das Festival Politik im Freien Theater, ausgestattet mit einem Mischpult, zwei Lautsprechern, Kabeln sowie Aufnahme- und Effektgeräten. Sounds aus dem immanenten als auch erweiterten Umfeld des Festivals werden in dieser Zeit gesammelt und mit dem Publikum erweitert. Dieses Konglomerat an Klängen wird ausgespielt und mit live improvisierten Interventionen verfremdet und collagiert: Alternative Rhythmen überlagern sich, das Rauschen im Hintergrund wird verstärkt und die auditive Wahrnehmung unserer Zusammenkünfte in den Vordergrund gerückt.
MIT: Antonia Beeskow, Aran Kleebaur und Chiara Marcassa (ATW)
Being on Stage (Off the Record)
Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste
Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Barbara Nüsse steht seit mehr als 60 Jahren auf der Bühne, zuletzt als Pippi Langstrumpf am Thalia Theater Hamburg. Sie kennt nicht nur alle wichtigen Positionen des Regietheaters, sondern hat vielfach bei ausgezeichneten Aufführungen mitgespielt und erhielt dafür 2009 den begehrten Eysoldt-Ring. Trotz unzähliger Film- und Hörspielerfahrungen ist sie vor allem dem Theater treu geblieben. Sie arbeitete mit den großen Regisseuren wie Hans Lietzau, Hansgünther Heyme, Niels-Peter Rudolph, Wilfried Minks, Werner Schroeter und in den letzten zwei Jahrzenten mit Christoph Marthaler, Luk Perceval, Johan Simons, Nicolas Stemann, Jette Steckel und unzähligen anderen an vielen großen Häusern, so dass sie die Entwicklung des deutschsprachigen Theaters in den letzten Jahrzehnten hautnah miterleben konnte. Was hat sich alles verändert?
Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de
Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Öffentliches Einzel- und Duoszenenvorspiel des 4. Jahrgangs Schauspiels für Intendantinnen und Intendanten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZAV-Künstlervermittlung.
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Mit dem Motto smash|pause|trash wollen wir in der Ausgabe 2022 gemeinsam über eine Neuorientierung sozialer und künstlerischer Praktiken nachdenken. Wir zerstören was war (smash), wir halten inne und denken darüber nach, was war oder sein könnte (pause) und kreieren aus den kaputten Teilen etwas Neues (trash). Was von dem Alten ist verwertbar und wie schaffen wir aus einzelnen Teilen Neues? An welcher Stelle bedarf es der Schließung entstandener Leerstellen oder dem Ersatz einzelner Teile durch Neue? Die Entschleunigung soll dem DISKURS Festival 2022 als Mittel zur Inklusion dienen. Für uns ist es wichtig, Hürden zu verringern, die den Zugang zu unserer Veranstaltung erschweren könnten. Neben dem Konsumieren und Präsentieren soll auch ein Raum für Diskussionen über das Gesehene, über aktuelle politische Themen und kulturpolitische Debatten gegeben werden. Auch soll ein Raum für den Austausch zwischen Performenden verschiedener Theater- und Kunstbereiche und den Zuschauenden geschaffen werden.
Wenn der Orient eine Erfindung des Westens ist, gehört der Bauchtanz zum europäischen Kulturerbe. Nach dem Erfolg des Solos „Danzös” setzten die Tänzerin und Choreografin Tümay Kılınçel sowie die Dramaturgin Berna Kurt ihre Auseinandersetzung mit Raqs, dem sogenannten Bauchtanz bzw. orientalischen Tanz, fort. Orientalischer Tanz, Tribal Fusion, American Tribal Style, Fusion, Voguing, Baladi und zeitgenössischer Tanz – auf Einladung von Kılınçel interpretieren die Tänzer*innen Dina Abdelhafez, The Darvish, Lia Pavlidis, Suzan Demircan, Marilyn Nova White sehr unterschiedliche Genres und lassen einen kollektiven Raqs-Körper entstehen. Begleitet von einer Liveband um die Musikerin und Produzentin Leila Moon dekonstruiert „We ♥ 2 raqs” koloniale Bildstrukturen und rekontextualisiert Tanz als eine feministische, selbstermächtigende Praxis, die als Kunstform auf institutionellen Bühnen sichtbar wird.
Von und mit: Tümay Kılınçel (Alumna CuP Gießen)
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Wenn der Orient eine Erfindung des Westens ist, gehört der Bauchtanz zum europäischen Kulturerbe. Nach dem Erfolg des Solos „Danzös” setzten die Tänzerin und Choreografin Tümay Kılınçel sowie die Dramaturgin Berna Kurt ihre Auseinandersetzung mit Raqs, dem sogenannten Bauchtanz bzw. orientalischen Tanz, fort. Orientalischer Tanz, Tribal Fusion, American Tribal Style, Fusion, Voguing, Baladi und zeitgenössischer Tanz – auf Einladung von Kılınçel interpretieren die Tänzer*innen Dina Abdelhafez, The Darvish, Lia Pavlidis, Suzan Demircan, Marilyn Nova White sehr unterschiedliche Genres und lassen einen kollektiven Raqs-Körper entstehen. Begleitet von einer Liveband um die Musikerin und Produzentin Leila Moon dekonstruiert „We ♥ 2 raqs” koloniale Bildstrukturen und rekontextualisiert Tanz als eine feministische, selbstermächtigende Praxis, die als Kunstform auf institutionellen Bühnen sichtbar wird.
Von und mit: Tümay Kılınçel (Alumna CuP Gießen)
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Being on Stage (Off the Record)
Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste
Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Der Schauspieler, Performer und Regisseur Martin Clausen ist aus der freien Szene in Berlin nicht wegzudenken. Mit seinen Compagnien „TWO FISH” (2000-2012) und „Martin Clausen und Kollegen“ (2013-2019) spielte er u. a. am HAU Hebbel am Ufer, an den Sophiensaelen, dem Theater an der Parkaue sowie site specific in Wohnungen, Treppenhäusern, Parkplätzen oder Wiesen. 2001-2012 bespielte er zusammen mit Lajos Talamonti in Reisebussen diverse Städte im In- und Ausland. Er kollaborierte mit unterschiedlichen Kollektiven und freien Gruppen wie Gob Squad, She She Pop und Nico & the Navigators. Seit 2014 arbeitet er regelmäßig beim inklusiven Theater Thikwa. Wie ist das, in so vielen verschiedenen Kontexten und an so verschiedenen Orten aufzutreten? Worin liegen Vorzüge des Autodidaktischen? Und was braucht es, um ein Vierteljahrhundert mit voller Energie dabeizubleiben?
Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de
Wenn der Orient eine Erfindung des Westens ist, gehört der Bauchtanz zum europäischen Kulturerbe. Nach dem Erfolg des Solos „Danzös” setzten die Tänzerin und Choreografin Tümay Kılınçel sowie die Dramaturgin Berna Kurt ihre Auseinandersetzung mit Raqs, dem sogenannten Bauchtanz bzw. orientalischen Tanz, fort. Orientalischer Tanz, Tribal Fusion, American Tribal Style, Fusion, Voguing, Baladi und zeitgenössischer Tanz – auf Einladung von Kılınçel interpretieren die Tänzer*innen Dina Abdelhafez, The Darvish, Lia Pavlidis, Suzan Demircan, Marilyn Nova White sehr unterschiedliche Genres und lassen einen kollektiven Raqs-Körper entstehen. Begleitet von einer Liveband um die Musikerin und Produzentin Leila Moon dekonstruiert „We ♥ 2 raqs” koloniale Bildstrukturen und rekontextualisiert Tanz als eine feministische, selbstermächtigende Praxis, die als Kunstform auf institutionellen Bühnen sichtbar wird.
Von und mit: Tümay Kılınçel (Alumna CuP Gießen)
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Die Performance »Werwolfkommandos« beschäftigt sich mit dem Thema der rechtsextremistischen Gewalt in Deutschland und den Formen juristischer Aufarbeitung. Im Zentrum stehen dabei zwei Strafprozesse und die Prozessbeobachtungen des künstlerischen Teams: der Gerichtsprozess um die Ermordung Walter Lübckes und den rechtsextremen Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.
Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit. Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse. Mit welcher Sprache kann auf der Bühne rechten Positionen künstlerisch begegnet werden?
Chorische Textflächen werden durch Soundcollagen von dokumentarischen Pressestatements abgelöst, die Sprache geht in Rauschen über, das Rauschen in Klang, der Klang in einen Rhythmus, der Rhythmus gibt den Impuls für eine neue Textfläche. Dann eine Unterbrechung und Stille. Aus der Stille heraus ein erneuter Impuls, der uns wieder einen Schritt weiterführt in der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, Rechtsextremismus zu begegnen.
Konzept, Text und Regie: Marie Schwesinger (Alumna Regie)
Konzept und Dramaturgie: Fabiola Eidloth & Julia Just (Studierende der Dramaturgie)
Bühnen- und Kostümbild: Marion Schindler
Performance: Nicolai Gonther, Florian Mania (Alumnus Schauspiel HfMDK), Anabel Möbius (Alumna Schauspiel HfMDK) & Rosanna Ruo
Komposition und Sounddesign: Milan Loewy & Tim Roth
Produktionsleitung: Lisa Bühler & Dörthe Krohn
Licht & Technik: Nina Koempel
Fotografie: Christian Schuller
Die Performance »Werwolfkommandos« beschäftigt sich mit dem Thema der rechtsextremistischen Gewalt in Deutschland und den Formen juristischer Aufarbeitung. Im Zentrum stehen dabei zwei Strafprozesse und die Prozessbeobachtungen des künstlerischen Teams: der Gerichtsprozess um die Ermordung Walter Lübckes und den rechtsextremen Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.
Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit. Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse. Mit welcher Sprache kann auf der Bühne rechten Positionen künstlerisch begegnet werden?
Chorische Textflächen werden durch Soundcollagen von dokumentarischen Pressestatements abgelöst, die Sprache geht in Rauschen über, das Rauschen in Klang, der Klang in einen Rhythmus, der Rhythmus gibt den Impuls für eine neue Textfläche. Dann eine Unterbrechung und Stille. Aus der Stille heraus ein erneuter Impuls, der uns wieder einen Schritt weiterführt in der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, Rechtsextremismus zu begegnen.
Konzept, Text und Regie: Marie Schwesinger (Alumna Regie)
Konzept und Dramaturgie: Fabiola Eidloth & Julia Just (Studierende der Dramaturgie)
Bühnen- und Kostümbild: Marion Schindler
Performance: Nicolai Gonther, Florian Mania (Alumnus Schauspiel HfMDK), Anabel Möbius (Alumna Schauspiel HfMDK) & Rosanna Ruo
Komposition und Sounddesign: Milan Loewy & Tim Roth
Produktionsleitung: Lisa Bühler & Dörthe Krohn
Licht & Technik: Nina Koempel
Fotografie: Christian Schuller
Wir bitten um Anmeldung bis zum 28.10.2022 an info_at_hessische-theaterakademie.de.
“I wish that I could wake up with amnesia
And forget about the stupid little things
Like the way it felt to fall asleep next to you
And memories I never can escape”
Amnesia, 5 Seconds of Summer
Woran wir uns erinnern, ändert sich. Traumata sind weiße Flecken in der Landkarte. Einige Erinnerungen verblassen mit der Zeit, andere verschwinden komplett und manche könnten wir gar nicht abschütteln, selbst wenn wir es versuchten. Manchmal können Erinnerungen überschrieben werden, sobald wir neue Informationen erhalten. In „Forget-me-not“ untersuchen wir Erinnerungen und wie deren Narrative sich wandeln. Die Arbeit erforscht mit Hilfe von autobiographischem und pop-kulturellem Material die Grenzen und Fragilität dessen, was wir erinnern.
Dauer: 90 Min., keine Pause
Performance mit Sara Esturillo Sanchez und Laura Nikolich (Studiengang Regie)
Triggerwarnung: Drogenmissbrauch, Essstörungen, Körperbilder, Sexuelle Gewalt, Selbstverletzung, Selbstmord.

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“I wish that I could wake up with amnesia
And forget about the stupid little things
Like the way it felt to fall asleep next to you
And memories I never can escape”
Amnesia, 5 Seconds of Summer
Woran wir uns erinnern, ändert sich. Traumata sind weiße Flecken in der Landkarte. Einige Erinnerungen verblassen mit der Zeit, andere verschwinden komplett und manche könnten wir gar nicht abschütteln, selbst wenn wir es versuchten. Manchmal können Erinnerungen überschrieben werden, sobald wir neue Informationen erhalten. In „Forget-me-not“ untersuchen wir Erinnerungen und wie deren Narrative sich wandeln. Die Arbeit erforscht mit Hilfe von autobiographischem und pop-kulturellem Material die Grenzen und Fragilität dessen, was wir erinnern.
Dauer: 90 Min., keine Pause
Performance mit Sara Esturillo Sanchez und Laura Nikolich (Studiengang Regie)
Triggerwarnung: Drogenmissbrauch, Essstörungen, Körperbilder, Sexuelle Gewalt, Selbstverletzung, Selbstmord.

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During Samuel Beckett’s lifetime, he crafted works for a wide range of media, as well as referencing and incorporating multimedia elements within his texts. A sustained interest and engagement with analogue technology is indexed in his oeuvre: his narratives often include a fascination with glitches, repetition, distant voices, recording, and the dynamics of control over production and reception of text. These interests are mirrored in Beckett’s directing practice as well, rendered visible especially as he brought his texts to the stage and screen, developed intermedial translations of his own work, or suggested adaptation possibilities for his prose.
The human subject, in the era in which Beckett was producing his work, was already a technological subject, whose embodiment either affected, or was affected by, machines. Three decades after Beckett’s death, both technology and embodiment have evolved, with substantial implications for the ongoing production and reception of his texts. The shift from the analogue to the digital in technology has resulted in what Matthew Causey has called a shift from “simulation” to “embeddedness” in the human. In this context, translation and reception of Beckett’s texts automatically integrates the technological, and contemporary performance practice largely bears this out: new uses of the stage technologies of sound, light, and video, not to mention the role of internet/ computer-based and VR/AR disseminations of Beckett’s texts, show that the evolution of the technological is bound to alter both individuals (making/receiving the text) and the social context (the market of performance, the community of scholars). This lecture blends historical and contemporary examples of Beckett in praxis, in order to establish both the “evolutionary” dynamics of the techno-human interface and the “embodied” dimension of translations across medium or “genre” in Beckett. The dynamic model proposed in this talk will be of interest not only to Beckett specialists, but also to scholars and students of adaptation and intermediality.
Nicholas Johnson is Associate Professor of Drama at Trinity College Dublin, where he convenes the Creative Arts Practice research theme and co-founded the Trinity Centre for Beckett Studies. Recent publications include Experimental Beckett (Cambridge UP), BertoltBrecht’s David Fragments (Bloomsbury), Influencing Beckett / Beckett Influencing(L’Harmattan), Beckett’s Voices / Voicing Beckett (Brill), and the “Pedagogy Issue” of the Journal of Beckett Studies (29.1, Edinburgh UP). He works as a dramaturg with Pan Pan, Dead Centre, and OT Platform. Directing credits include Virtual Play (1st prize, New European Media awards), The David Fragments (after Brecht), Enemy of the Stars (after Lewis). He has held visiting research positions at FU Berlin and Yale.
http://hoelderlin-gastprofessur.de
Die Revision ist, für die Prozessparteien, in unserem Rechtsstaat die Möglichkeit und das Recht, das, was das erstinstanzliche Gericht entschieden hat, auf Verfahrensfehler zu überprüfen. „revision. Beobachtungen aus dem Saal 165C” hält sich nicht an das juristische Protokoll, sondern unterzieht das Gericht und dessen Darstellung einer Überprüfung. Ausgehend von Beobachtungen aus dem Gerichtssaal und der Begleitung des Prozesses, der die Ermordung Walter Lübckes und den versuchten Mord an Ahmed I. verhandelte, sucht die Performance nach neuen Formen des Erzählens. Sie versucht sich an anderen Erzählungen über Anklage, Urteil, Verhandlung und an dem Dazwischen, den Alltäglichkeiten, den Monotonien, dem Warten. Wie ist das Beobachtete einzuordnen? Welche Lücken ergeben sich? Welche Rolle spielt das Gericht in unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit und wie lässt sich Gerichtsbarkeit vor dem Hintergrund einer rechtsterroristischen Tat befragen?
Von und mit: Romanowski/Schilling/Stamer/calendal (Big Image Collectice) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Die Revision ist, für die Prozessparteien, in unserem Rechtsstaat die Möglichkeit und das Recht, das, was das erstinstanzliche Gericht entschieden hat, auf Verfahrensfehler zu überprüfen. „revision. Beobachtungen aus dem Saal 165C” hält sich nicht an das juristische Protokoll, sondern unterzieht das Gericht und dessen Darstellung einer Überprüfung. Ausgehend von Beobachtungen aus dem Gerichtssaal und der Begleitung des Prozesses, der die Ermordung Walter Lübckes und den versuchten Mord an Ahmed I. verhandelte, sucht die Performance nach neuen Formen des Erzählens. Sie versucht sich an anderen Erzählungen über Anklage, Urteil, Verhandlung und an dem Dazwischen, den Alltäglichkeiten, den Monotonien, dem Warten. Wie ist das Beobachtete einzuordnen? Welche Lücken ergeben sich? Welche Rolle spielt das Gericht in unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit und wie lässt sich Gerichtsbarkeit vor dem Hintergrund einer rechtsterroristischen Tat befragen?
Von und mit: Romanowski/Schilling/Stamer/calendal (Big Image Collectice) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Die Revision ist, für die Prozessparteien, in unserem Rechtsstaat die Möglichkeit und das Recht, das, was das erstinstanzliche Gericht entschieden hat, auf Verfahrensfehler zu überprüfen. „revision. Beobachtungen aus dem Saal 165C” hält sich nicht an das juristische Protokoll, sondern unterzieht das Gericht und dessen Darstellung einer Überprüfung. Ausgehend von Beobachtungen aus dem Gerichtssaal und der Begleitung des Prozesses, der die Ermordung Walter Lübckes und den versuchten Mord an Ahmed I. verhandelte, sucht die Performance nach neuen Formen des Erzählens. Sie versucht sich an anderen Erzählungen über Anklage, Urteil, Verhandlung und an dem Dazwischen, den Alltäglichkeiten, den Monotonien, dem Warten. Wie ist das Beobachtete einzuordnen? Welche Lücken ergeben sich? Welche Rolle spielt das Gericht in unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit und wie lässt sich Gerichtsbarkeit vor dem Hintergrund einer rechtsterroristischen Tat befragen?
Von und mit: Romanowski/Schilling/Stamer/calendal (Big Image Collectice) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Being on Stage (Off the Record)
Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste
Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Antony Rizzi arbeitete viele Jahre lang beim Frankfurter Ballett mit William Forsythe sowie mit dem Avantgarde-Theaterregisseur Jan Fabre zusammen. Seit dreißig Jahren kreiert er Performances, seit seinem 23. Lebensjahr – u. a. für das Royal Ballet, das Boston Ballet, das Frankfurt Ballett und das Scapino Ballet, und immer wieder für seine eigene Kompanie Tony Rizzi and the Bad Habits. Antonys Inszenierungen setzen sich dabei immer wieder auseinander mit autobiographischem Material und stellen radikal und humorvoll die Frage nach der verschwimmenden Grenze zwischen der Darstellung des Selbst auf und jenseits der Bühne.
Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de
Als Kind brauchte nur das Licht im Zuschauerraum auszugehen und schon stellte sich ein gewisser Grusel ein, ein mulmiges, unheimliches Gefühl. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Blick aufs Theater. Unheimlichkeit nimmt ab, Langeweile nimmt zu. Ausgehend von Texten über das Unheimliche und das Gespenstische von Freud und Mark Fisher begeben sich die Performerinnen der zaungäste in Situationen, die laut Theorie unheimlich sein müssten und untersuchen, in welche Ritze des Bühnenbodens der Grusel in der Praxis verschwindet, bevor man ihn zu spüren bekommt. Puppenmord, Gespensterspiel, Blick in fremde Fenster. Dabei stellen sie sich die Frage, ob und wie man Ängste so transformieren kann, dass sie nicht lähmen, sondern in altmodischer Theatertradition eine Art Katharsis einläuten. Angstlust als Wellness-Strategie, ein entspanntes Gruselformat zur Geisterstunde.
Von und mit: zaungäste (ASJA, Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Marion Schneider, Susanne Zaun, Isabelle Zinsmaier) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Als Kind brauchte nur das Licht im Zuschauerraum auszugehen und schon stellte sich ein gewisser Grusel ein, ein mulmiges, unheimliches Gefühl. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Blick aufs Theater. Unheimlichkeit nimmt ab, Langeweile nimmt zu. Ausgehend von Texten über das Unheimliche und das Gespenstische von Freud und Mark Fisher begeben sich die Performerinnen der zaungäste in Situationen, die laut Theorie unheimlich sein müssten und untersuchen, in welche Ritze des Bühnenbodens der Grusel in der Praxis verschwindet, bevor man ihn zu spüren bekommt. Puppenmord, Gespensterspiel, Blick in fremde Fenster. Dabei stellen sie sich die Frage, ob und wie man Ängste so transformieren kann, dass sie nicht lähmen, sondern in altmodischer Theatertradition eine Art Katharsis einläuten. Angstlust als Wellness-Strategie, ein entspanntes Gruselformat zur Geisterstunde.
Von und mit: zaungäste (ASJA, Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Marion Schneider, Susanne Zaun, Isabelle Zinsmaier) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Als Kind brauchte nur das Licht im Zuschauerraum auszugehen und schon stellte sich ein gewisser Grusel ein, ein mulmiges, unheimliches Gefühl. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Blick aufs Theater. Unheimlichkeit nimmt ab, Langeweile nimmt zu. Ausgehend von Texten über das Unheimliche und das Gespenstische von Freud und Mark Fisher begeben sich die Performerinnen der zaungäste in Situationen, die laut Theorie unheimlich sein müssten und untersuchen, in welche Ritze des Bühnenbodens der Grusel in der Praxis verschwindet, bevor man ihn zu spüren bekommt. Puppenmord, Gespensterspiel, Blick in fremde Fenster. Dabei stellen sie sich die Frage, ob und wie man Ängste so transformieren kann, dass sie nicht lähmen, sondern in altmodischer Theatertradition eine Art Katharsis einläuten. Angstlust als Wellness-Strategie, ein entspanntes Gruselformat zur Geisterstunde.
Von und mit: zaungäste (ASJA, Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Marion Schneider, Susanne Zaun, Isabelle Zinsmaier) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Als Kind brauchte nur das Licht im Zuschauerraum auszugehen und schon stellte sich ein gewisser Grusel ein, ein mulmiges, unheimliches Gefühl. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Blick aufs Theater. Unheimlichkeit nimmt ab, Langeweile nimmt zu. Ausgehend von Texten über das Unheimliche und das Gespenstische von Freud und Mark Fisher begeben sich die Performerinnen der zaungäste in Situationen, die laut Theorie unheimlich sein müssten und untersuchen, in welche Ritze des Bühnenbodens der Grusel in der Praxis verschwindet, bevor man ihn zu spüren bekommt. Puppenmord, Gespensterspiel, Blick in fremde Fenster. Dabei stellen sie sich die Frage, ob und wie man Ängste so transformieren kann, dass sie nicht lähmen, sondern in altmodischer Theatertradition eine Art Katharsis einläuten. Angstlust als Wellness-Strategie, ein entspanntes Gruselformat zur Geisterstunde.
Von und mit: zaungäste (ASJA, Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Marion Schneider, Susanne Zaun, Isabelle Zinsmaier) - Studierende und Ehemalige der ATW.

Being on Stage (Off the Record)
Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste
Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Stefanie Reinsberger stammt aus Österreich, hat dort ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar 2011 abgeschlossen und wurde dann festes Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2014 wechselte sie ans Burgtheater, nach zwei Jahren an das Volkstheater in Wien und ist seit 2017 am Berliner Ensemble engagiert. Seit 2021 gehört sie auch als Kommissarin zum Tatort-Ermittlerteam Dortmund. Mit ihrer unbändigen Spielenergie hat sie von Anfang an viele Hauptrollen in sehr unterschiedlichen, vielfach ausgezeichneten Inszenierungen gespielt, obgleich sie nicht den gängigen Rollenerwartungen entsprach. In diesem Jahr erschien ihr erstes Buch Ganz schön wütend, in dem sie schonungslos über ihre Bodyshaming-Erfahrungen spricht. Sie kämpft für ein Theater, das sich gegen ästhetische Normen auflehnt und alle Gesellschaftsschichten erreichen will.
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Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste
Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
,„I am not here to convince, I am here to confuse“: Die Choreographin und Performancekünstlerin Joana Tischkau nimmt eine wichtige künstlerische Position ein, indem sie sub- und populärkulturelle, theatrale und choreographische Formen mit analytischer Schärfe, aktivistischer Dringlichkeit sowie einer nicht zu unterschätzenden unterhaltsamen Leichtigkeit in die Diskursfelder von Rassismus, Feminismus, Populärkultur und Schwarzer Deutscher Identität einbringt. Studiert hat sie in am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Masterprogramm für „Choreographie und Performance“.
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Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Elias Eilinghoff hat bis 2015 Schauspiel an der HfMDK Frankfurt am Main studiert und danach sein Erstengagement am Theater Basel unter der Intendanz von Andreas Beck wahrgenommen. 2019 ging er mit Beck ans Residenztheater München, 2021 wechselte er an das Volkstheater Wien unter der Intendanz von Kai Voges. In seinen bisherigen Theaterjahren arbeitete er mit vielen bekannten Regiekräften zusammen, die das zeitgenössische Schauspiel nachhaltig prägen: Claudia Bauer, Sebastian Baumgarten, Thom Luz, Julia Hölscher, Nora Schlocker, Simon Stone und in diesem Jahr auch mit dem Nature Theatre of Oklahoma. Als Alumnus kann er aus seiner Perspektive sehr genau reflektieren, ob die Ausbildung ihn gut für das Berufsleben vorbereitet hat und wie einschneidend der Eintritt in die Arbeitsrealität tatsächlich war.
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Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Lisa Lucassen ist Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs She She Pop. In diesem Zusammenhang hat sie zahlreiche Produktionen vom Konzept über Textentwicklung, Proben, Kostümherstellung, Bühnenbildentwurf, technische Einrichtung bis zur Abrechnung begleitet. Und in den meisten Stücken der Gruppe stand sie als Performerin auf der Bühne, was unmittelbar die Frage aufwirft, welche Modi der Entscheidung notwendig, ratsam oder eher nicht empfehlenswert sind, wenn es darum geht, im Kollektiv vor Publikum zu agieren. Lisa Lucassen hat Angewandte Theaterwissenschaft am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen studiert und ist derzeit Vertretungsprofessorin für Regie an der HfMDK Frankfurt.
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Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Frank Häusermann, geboren 1992, absolvierte von 2010 bis Sommer 2012 die Schauspiel-Ausbildung von Theater HORA und ist seitdem festes Ensemblemitglied. Mit Jérôme Bels Produktion DISABLED THEATER wurde Theater HORA 2012 als eine der zehn besten Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Verleihung des «Alfred-Kerr-Darstellerpreis für die herausragende Leistung einer jungen Schauspielerin» an Frank Häusermann. 2014 wurde er zudem für den New Yorker «Bessie Award» nominiert. Seit 2011 wird Frank Häusermann von der Dokumentarfilmerin Andrea Pfalzgraf begleitet und war Protagonist der Filme “Goethe, Faust und Julia” und “I love me”. Als Schauspieler wirkt er in zahlreichen HORA-Produktionen und -Projekten mit und erarbeitet Solo-Performances wie „No Gambling“ (mit Simone Aughertlony) und “Ich bin´s Frank“ (mit Nele Jahnke). Dazu kommen noch eigene Regiearbeiten wie “Das ist Tanz”, “Dschungelbuch” und “Gott”, zusammen mit 14 anderen HORA-Regisseur*innen.
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Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas.
Die Sopranistin Maren Schwier schloss 2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bei Prof. Ursula Targler-Sell ihren Master in Operngesang ab, etablierte sich aber bereits während ihrer Studienzeit als gefragte Interpretin von Klassik bis zur zeitgenössischen Moderne. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Schwiers Leidenschaft gilt besonders zeitgenössischen Kompositionen, die ihre wandlungsfähige Stimme und ihre darstellerische Stärke fordern und fördern. So ist sie regelmäßig an Uraufführungen zeitgenössischer Werke beteiligt, entwickelt und bietet eigene Soloperformances dar und arbeitet mit Komponist:innen sowie verschiedenen Instrumentalensembles zusammen. Auch in eigenen Ensembles treibt sie die Entwicklung und Konzeption neuer Stücke und Performances voran.
Anmeldung unter info_at_hessische-theaterakademie.de
Das Konzept der historischen Handlungsfähigkeit (historical agency) zielt auf eine alternative Performance-Theorie ab, die sich mit dem emanzipatorischen Potential subalterner Körper auseinandersetzt. Diese Theorie soll als Teil eines onto-epistemologischen Projekts verstanden werden, das sich von demjenigen unterscheidet, das mit der Entwicklung von Kapitalismus, euro-amerikanischer Moderne und westlicher Wissenschaften verbunden ist. In meinem Vortrag möchte ich ein performatives Geschichtsverständnis vorschlagen, das sich nicht auf die logozentrische Historiografie stützt, sondern auf gelebte Erfahrung und körperliche Vermittlung als Manifestationsformen der Kulturen.
Zum Ausgangspunkt meiner kritisch-theoretischen Überlegungen nehme ich ein Ritual, das man durchaus als theatralische Tätigkeit, Aufführungspraxis bzw. tänzerisches Tun beschreiben kann, das aber westliche Begriffsvorstellungen von Theater- und Performancekunst überschreitet. Als Beispiel dient mir die Vodun-Zeremonie des Bois Caïman, die in den oralen Traditionen und kommemorativen Festen, sowie in haitianischer Kunst, Musik, Literatur als Katalysator für die Haitianische Revolution (1791–1804) und somit als prägendes Ereignis in der Geschichte des unabhängigen Haiti anerkannt wird. An diesem Beispiel möchte ich theoretische Konsequenzen aufzeigen, die mit der Notwendigkeit einer Dekolonisierung europäischer Theaterwissenschaft sowie amerikanischer Performance Studies zusammenhängen. Nichtdestotrotz betrachte ich diese historische Szene als „Performance“, um den Bezug zwischen rituellem und darstellerischem Handeln herzustellen, um das Ritual als eine körperliche Form des kulturellen Gedächtnisses zu erfassen und um seine Wirkung in der Geschichte trotz der Diskontinuität und Hybridität der haitianischen Diaspora zu untersuchen.
Indem ich den Schwerpunkt von der Wirksamkeit (efficacy) des Rituals auf die Handlungsfähigkeit (agency) der daran Beteiligten verlagere, schlage ich vor, die Überlegungen zur Performance weniger auf die Singularität eines Ereignisses und unmittelbare Effizienz eines Aktes als vielmehr auf die gemeinschaftliche Erfahrung verschiedener Zeitlichkeiten im Handeln und dynamische Interkonnektivität menschlicher und nicht-menschlicher Akteure zu fokussieren.
Dorota Sajewska ist Kulturtheoretikerin, Theater- und Performanceforscherin sowie Theater- und Tanzdramaturgin. Sie ist Assistenzprofessorin für Interart an der Universität Zürich und ehemalige Juniorprofessorin für Theater und Performanz an der Universität Warschau. Von 2008 bis 2012 war sie Chefdramaturgin und stellvertretende künstlerische Leiterin von TeatrDramatyczny in Warschau. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kulturwissenschaften, Performativen Studien und Körperanthropologie. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen zu Performance, Theater und bildender Kunst sowie zu Kulturtheorie und -geschichte (auf Polnisch, Deutsch, Englisch und Französisch). Zu den letzten wichtigen Veröffentlichungen gehören die Monographie Necroperformance. Cultural Reconstruction of the War Body (2019) und die Herausgabe des thematischen Hefts Theatreand Communitas (2021). Derzeit leitet sie ein vom SNF gefördertes Projekt Crisis andCommunitas (2018-2023, www.crisisandcommunitas.com). Ab Februar 2023 wird sie Professorin für Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum sein.
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Mit und durch den Körper zu schreiben – dazu fordert der Essay „Das Lachen der Medusa” (1975) der Schriftstellerin und Philosophin Hélène Cixous auf. Doch wie lässt sich ein solches Schreiben realisieren? Unterliegt ihm eine bestimmte Methode oder ist nicht jedes Schreiben ein körperlicher Vorgang? Und wie wird eine Schreibweise zur Philosophie? Geleitet von diesen Fragen lädt der Vortrag zu einer gemeinsamen Betrachtung von poetischen, visuellen und akustischen Einschreibungen des Körpers sowie von (Re-)Inszenierungen des Schreibens bei Cixous ein.
Annika Haas ist Medientheoretikerin. Sie forscht und lehrt am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung an der Universität der Künste Berlin, wo sie 2022 mit der Arbeit „Avant-Theorie. Hélène Cixous’ écriture du corps” promoviert wurde.
Die Zukunft der Kritik formuliert Senthuran Varatharajah als eine Frage nach der Form und plädiert für einen ausgebildten Sinn einer poetischen Kritik, mehr noch für eine vorbehaltlose Bereitschaft genau hin- und zuzuhören, wie ein Text etwas zu uns gesagt haben wird. Es handelt sich um eine Kritik, deren Aufgabe es sein wird, in einer Überblendung von Literatur und Theorie an der Seite der Form zu stehen, jeden Text als Textkörper zu begreifen, in diesem um Körper-Buchstaben und Seelen-Buchstaben zu wissen und Sprache als ein Mittel zu verstehen, ins Schweigen zu übersetzen, – der Unverständlichkeit der Wörter verpflichtet.
Senthuran Varatharajah, geboren 1984 in Jaffna, Sri Lanka, ist Schriftsteller, Philosoph und Theologe. 2016 erschien sein erster Roman "Vor der Zunahme der Zeichen" im S. Fischer Verlag, sein zweiter Roman "Rot (Hunger)" wurde 2022 veröffentlicht, ebenfalls bei S. Fischer. Varatharajahs Romane wurden vielfach ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Varatharajah lebt in Berlin.
Getanzte und gesprochene Geschichten kommentieren und kontaminieren einander im Performance-Duett Shown and Told (2016) von Meg Stuart und Tim Etchells. Was hier ironisch-melancholisch gezeigt und gesagt wird, sind pointiert unentschiedene Körper- und Sprachgesten, die die Unentscheidbarkeit selbst ausstellen, vielleicht. Megs und Tims Geschichten kommen zusammen, indem sie jeder Eindeutigkeit entkommen, sie werden zusammen erst in ihrer gegenseitigen Kon-fusion: Ein becoming together als uneasy going anstatt als anything goes, ein Hindurchkommen, ohne darüber hinwegzukommen, ein Durcheinander-Hindurchstreuen, ohne einander einfach zu reflektieren. Es sind Geschichten, die aneinander entlang und aneinander vorbei gehen. Dieser Vortrag wird es auch versuchen.
Krassimira Kruschkova ist Theater-, Tanz- und Performance-Theoretikerin und -Kuratorin. Sie unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste und an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Nach Studium in Sofia, Dissertation und Habilitation in Wien war sie u.a. 15 Jahre Leiterin des Theorie-Zentrums am Tanzquartier Wien und 4 Jahre Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin.
Der Vortrag nimmt das Problem der Sinnkonstitution in der kulturellen Semantik im Licht eines Begriffes aus der antiken Rhetorik in den Blick: des Begriffes der Metalepsis. Die Metalepsis stellt eine rhetorische Figur dar, in der die Ursache-Wirkungs-Relation vertauscht ist: „Die Metalepse ist eine Art von Metonymie, mit der man das Folgende erklärt, um das Vorhergegangene verständlich zu machen (Cesar Chesneau Du Marsais). Über diese engere rhetorischen Bedeutung hinaus steht die Figur des Metaleptischen in verschiedenen epistemologischen, zeichen- und medientheoretischen Kontexten für ein Szenario, das durch die ›paradoxe‹ Situation bestimmt ist, dass das Nachträgliche zu einem Konstituens des Vorgängigen wird.
Daniel Dennett etwa stützt sich in seiner Kritik der cartesianische Bewusstseinstheorie auf experimentelle Befunde der Psychologie zum Problem des ›Metakontrastes‹ (Paul A. Kolers), mit denen gezeigt werden kann, dass das Gehirn in der Lage ist, ›retrospektive Inhaltselemente in seinen narrativen Strom einzubauen‹. Für Dennett zeigt sich hier, „daß die subjektive Abfolge bewußter Erfahrungen sich nicht immer mit der objektiven Abfolge der für die subjektiven Erfahrungen verantwortlichen Ereignisse im Gehirn deckt“. Nelson Goodman spricht in seinem Buch ›Weisen der Welterzeugung‹ im Anschluss an Dennett von einer ›Theorie der retrospektiven Konstruktion‹. Jacques Derrida versteht in seiner Analyse der Freud’schen Traumdeutung die ›Umschrift‹ des Traums als einen ›Nachtrag der hier ursprünglich ist‹, eine Umschrift, die insofern keine wirkliche Umschrift darstellt: „Weil der Übergang zum Bewußtsein keine abgeleitete und wiederholende Schrift ist, erzeugt sie sich in ursprunghafter Weise und ist eben in ihrer Sekundarität ursprünglich“.
Der Vortrag vertritt im Anschluss an solche Befunde aus einem interdisziplinären Spektrum die These, dass Prozesse der Sinnkonstitution in der kulturellen Semantik prinzipiell einer Logik der ›retrospektiven Konstruktion‹ folgen, einer Logik, die transkriptiv genannt wird. Wilhelm von Humboldt hat sie in der Maxime formuliert, dass in der Sprache „die Bezeichnung erst das Entstehen des zu Bezeichnenden vor dem Geiste vollendet“.
Ludwig Jäger hatte von 1982 bis 2011 den Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der RWTH Aachen inne. Von 1991-1994 war er Vorsitzender des Deutschen Germanistenverbandes, von 2002 bis 2009 Geschäftsführender Direktor des SFB/FK 427 „Medien und kulturelle Kommunikation“ der Universitäten Aachen, Bonn und Köln. Von 2010 bis 2022 war er Mitglied des Hochschulrats der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist Mitglied des Cercle Ferdinand de Saussure in Genf sowie der Société de linguistique de Paris. Er hatte Senior Fellowships inne am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien, am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), sowie am Internationalen Kolleg Morphomata der Universität zu Köln, dessen Senior Advisor er war. Er ist gegenwärtig Senior Advisor des Kompetenzzentrums für Gestik und Gebärdensprache (SignGes) RWTH Aachen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Zeichen- und Medientheorie sowie Theorie- und Fachgeschichte der Sprachwissenschaft.
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How do you set up conditions for the work to come about? How do you create a shared ground for exploring the unfamiliar in pursuit of making sense? These questions are at the heart of And then it got legs: Notes on dance dramaturgy (2022), in which Jeroen Peeters discusses dramaturgy as an experimental, collaborative practice and a material form of thinking. What if we were to apply these ideas to the practice of writing? Peeters will discuss his writerly poetics as it came about in dialogue with dance and performance – including writing along, documenting the languages of making, and exploring the arts of not writing.
Jeroen Peeters is an essayist, dramaturg and performer based in Brussels. He has published widely on contemporary dance and performance and writes about matters such as ecologies of attention, material literacy, readership, commoning and sustainable development. Books include Are we here yet? (2010) on the work of choreographer Meg Stuart; Through the Back: Situating Vision between Moving Bodies (2014), on spectatorship in contemporary dance; the essays Reseeding the library, gleaning readership (2018) and Bookmarks of sorts (2021); and And then it got legs: Notes on dance dramaturgy (2022). Together with Mette Edvardsen he runs the publishing house Varamo Press. Peeters is a research fellow at Hasselt University, Faculty of Architecture and Arts, and PXL-MAD School of Arts.
*Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.*
*This lecture is held in english.*
Der Workshop richtet sich an alle HTA-Studierende, genauso wie Studierende aus Kunst und Design sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen sind. Es wird darum gebeten, dass jede*r ein Material zur Schreibwerkstatt mitbringt. Dies können besonders beliebte Werkstoffe sein, aber auch solche die ambivalente Gefühle auslösen. Materialien, die bereits eine persönliche Geschichte erzählen oder solche, die zunächst wenig zugänglich erscheinen.
Saskia Nitsche lebt als Autorin in Berlin. Studium des Szenischen Schreibens an der Universität der Künste Berlin und des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, währenddessen intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Disziplinen der Gestaltung. Seit 2015 lehrt sie an verschiedenen Hochschulen in den Bereichen Literarisches Schreiben und Design. Sie schreibt Dramatik und Prosa.
Hans-Thies Lehmanns (1944-2022) hat mit seinem Buch „Postdramatisches Theater“, einer Dramaturgie des experimentellen Gegenwartstheater am Ende des 20. Jahrhunderts, weltweit Epoche gemacht. Aber wo stehen wir heute, knapp 25 Jahre nach seinem Erscheinen? Diese Frage soll im Anschluss an den Auftakt des Festivals „Theater der Welt“ von Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Theaterstudierenden im Rahmen eines Vormittags gemeinsamen Nachdenkens über die Dramaturgie des 21. Jahrhunderts gestellt und diskutiert werden. Dabei soll weniger ein Rückblick auf die von Lehmann auf den Begriff gebrachte Zeit des späten 20. Jahrhunderts geworfen, als vielmehr von dort aus über die seither zu beobachtenden Veränderungen nachgedacht werden: Postkoloniale Fragestellungen unterschiedlichster Art und die Dekolonisierung, Gender- und Queer-Theory sowie deren Befragung der binär kodierten Normierungen, eine neue Sensibilität für nicht-menschliche Agency, die den westlichen Gesellschaften inhärente Transkulturalität, neue Formen des Nachdenkens über die Institution, deren Technik und Organisation, kollektive Arbeits- und Präsentationsweisen, strategische Allianzen und eine auf das Theater bezogene öko-kritische Befragung – eine Vielzahl neuer Probleme und Fragestellungen knüpfen zum Teil an Lehmanns Überlegungen an, beleuchten sie vielmals aber auch vollkommen neu. Deutlicher stellt sich heute die Frage, wer von wo aus worüber nachdenkt, wer wen auf der Bühne repräsentiert und wie die geschichtlich kurze Phase des im 17. und 18. Jahrhundert erfundenen modernen bürgerlichen Theaters westlicher Prägung es vermocht hat, alle anderen Theaterformen innerhalb wie außerhalb Europas zu dominieren und zu unterdrücken. Nicht zuletzt erscheinen der Theaterbegriff wie auch der Weltbegriff nicht länger als gegeben.
https://www.mousonturm.de/events/thaeter-theorie/
BABYLON war Sünde, BABYLON war Paradies. BABYLON geht es um Babys oder eben darum, keine Babys, sondern etwas anderes zu erschaffen. Fantasien eines anderen Lebens oder dieses Lebens. BABYLON ist eine Welt in dieser Welt. Wir singen und schreien und es sieht aus wie in einer Kirche, nur sind Trans-Körper auf dem Altar, sie spielen Mutter, Hure und Braut. BABYLON gebiert die Aufmerksamkeit diesen Ehrenmitgliedern, diesen Menschen, die alles für uns bedeuten, Liebe und Ehre diesen Menschen, eine Feier des Liebens und ihrer Care Arbeit. Dann geht es plötzlich um Nazis in SS-Stiefeln und die Mala smutna Krolewna, es geht also um alles, um militante Forschungsarbeit, um die Frage, was bleibt, wenn die Menschheit queer und im Gebärstreik ist. Wer braucht den Ödipus Komplex, wenn mensch BABYLON hat? Mach dich bereit für die Welt von BABYLON, die Hölle und die Himmel ist. Lass alles stehen und liegen, es wird sich lohnen, komm mit nach BABYLON.
Produktionsbeteiligte:
Konzept/ Text/ Bühnenbild: Jäckie Rydz
Performance: Martix Navrot, Jäckie Rydz, Nikolas Stäudte
Musik: Martix Navrot
Kostüm: Nikolas Stäudte
Dramaturgie/ Text Gesangbuch: Teresa Fazan
Visuals: Mateusz Korsak
Künstlerische Assistenz: Ada Branecka
Produktion Warschau: Angelika Mizinska, Zuzanna Kubiak
Produktion Frankfurt: Greta Katharina Klein
PR nowy teatr: Igor Sekuła
Gefördert von:
Erasmus+ im Rahmen des ChangeNOW! Programms der Aleksander Zelwerowicz Theaterakademie Warschau,Institut für polnisch-deutsche Zusammenarbeit, Kulturamt Giessen, Internationales Theater Institut - GermanCentre im Rahmen der ITI Academy
In Kooperation mit:
Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen
Koproduktion: Nowy Teatr Warschau (Premiere im April 2023)
Die Performance findet dreisprachig (Deutsch/Englisch/Polnisch) statt
https://studionaxos.de/de/produktionen/babylon
Der Rundgang der Hochschule für Gestaltung Offenbach zeigt Arbeiten der Studierenden des Instituts. Arbeiten der Bühnenbildstudierenden sind Teil der Präsentation.
Medusa und Narziss unterhalten sich. Narziss ist, anders als Medusa, kein Gott. Aber er sei „der Letzte der das zugeben würde,” wenn man Medusa glaubt. Sie selbst setzt sich kritisch mit ihrer mythischen Geschichte auseinander – damit, wie sie Sinnbild für sexuellen Missbrauch, die Boderline Persönlichkeitsstörung und letztlich der weiblichen Rache wurde. Narziss setzt sich naturgemäß nur mit sich selbst auseinander. Und doch ist da etwas, das die beiden verbindet: die Sehnsucht, nicht alleine mit dem Schmerz zu sein.
Die einstündige Lecture Performance sucht mit Textmaterial und Klangkonstruktionen zwischenmenschliche Dynamiken einzufangen und sie ihrer mythischen Tradition nach aufzuschlüsseln.
Produktionsbeteiligte:
Von: Pia Epping, Laura Nikolich
Performer:innen: Pia Epping, Jakob Boyny, Ruth Externbrink, Laura Nikolich
Mit freundlicher Unterstützung durch KunstPAKT, ein Projektförderfonds für studentische interdisziplinäre Projekte an der HfMDK Frankfurt.
https://frankfurt-lab.com/en/home/unmaking-medusa
Eine Serie in sich verschachtelter Alpträume
5,97 x 10²⁴ kg oder die Masse der Welt ist ein Versuch die Komplexität der Welt zu umarmen. Der homöostatische Zustand der Welt scheint gestört und so machen wir unsere Alpträume zum Material für eine Begegnung mit der Cyborg-Erde und durchstoßen dabei die Grenzen zwischen Mikro und Makro, zwischen Außen und Innen, zwischen Natur und Technologie. Bei Tag eine interaktiv erfahrbare Installation, wird sie bei Nacht zum Schauplatz und Instrument für eine Konzert-Performance von drei insektenhaften Kreaturen und einer neugeborenen Androidin.
Idee, Regie, Text, Szenografie, Visuals: Lisa Horvath
Musik, Performance: Kristin Gerwien
Musik, Interaction-Design: Valerio Zanini, Nick Acorne
Dramaturgie: Victoria Fux

Eine Serie in sich verschachtelter Alpträume
5,97 x 10²⁴ kg oder die Masse der Welt ist ein Versuch die Komplexität der Welt zu umarmen. Der homöostatische Zustand der Welt scheint gestört und so machen wir unsere Alpträume zum Material für eine Begegnung mit der Cyborg-Erde und durchstoßen dabei die Grenzen zwischen Mikro und Makro, zwischen Außen und Innen, zwischen Natur und Technologie. Bei Tag eine interaktiv erfahrbare Installation, wird sie bei Nacht zum Schauplatz und Instrument für eine Konzert-Performance von drei insektenhaften Kreaturen und einer neugeborenen Androidin.
Idee, Regie, Text, Szenografie, Visuals: Lisa Horvath
Musik, Performance: Kristin Gerwien
Musik, Interaction-Design: Valerio Zanini, Nick Acorne
Dramaturgie: Victoria Fux

Konzept: Leo Schenkel (BA Regie an der HfMDK), Leona Koldehoff
Regie: Leo Schenkel
Spiel: Julius Gruner, Jonas Weber
Bühne und Kostüm: Luca Punke
Dramaturgie: Leona Koldehoff
Roy & Siegfried: Liebhaber der Illusionskünste und Amateure aus der deutschen Provinz treffen sich regelmäßig in Roys Einzimmerappartement, um sich Kunststücke vorzuführen, die manchmal sogar gelingen. Außerdem planen die beiden Freunde ihr Herzensprojekt: eine erste gemeinsame Show. Nur für Mo, Sissy und Ebru. Roy & Siegfried wagt den Versuch, jenseits der bekannten Erfolgsgeschichten Erzählenswertes zu finden. Wie verlässt man die konventionellen Muster des Storytellings im Theater und im Leben und schafft eigene Erzählungen? In neuneinhalb Szenen wird das Potential von Freundschaft erforscht und als Gegenangebot zur Berühmtheit gedacht.
Unterstützt von der Probebühne im Gängeviertel, HfMDK, HTA, TNT
Konzept: Leo Schenkel (BA Regie an der HfMDK), Leona Koldehoff
Regie: Leo Schenkel
Spiel: Julius Gruner, Jonas Weber
Bühne und Kostüm: Luca Punke
Dramaturgie: Leona Koldehoff
Roy & Siegfried: Liebhaber der Illusionskünste und Amateure aus der deutschen Provinz treffen sich regelmäßig in Roys Einzimmerappartement, um sich Kunststücke vorzuführen, die manchmal sogar gelingen. Außerdem planen die beiden Freunde ihr Herzensprojekt: eine erste gemeinsame Show. Nur für Mo, Sissy und Ebru. Roy & Siegfried wagt den Versuch, jenseits der bekannten Erfolgsgeschichten Erzählenswertes zu finden. Wie verlässt man die konventionellen Muster des Storytellings im Theater und im Leben und schafft eigene Erzählungen? In neuneinhalb Szenen wird das Potential von Freundschaft erforscht und als Gegenangebot zur Berühmtheit gedacht.
Unterstützt von der Probebühne im Gängeviertel, HfMDK, HTA, TNT
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Eine Kooperation von Julia Gudi (Studiengang Regie) und Christina Schulte (Studiengang Dramaturgie).
Regie: Julia Gudi
Schauspielerinnen: Shirin Ali, Alicia Bischoff, Dominika Hebel
Sängerin: Milena Böhm
Musikalische Leiterin: Rebecca Gärtner
Kostüm & Bühne: Hülya Christin Braasch, Rosa Thiemer, Elisa Maria Zeisler
Dramaturgin & Outside Eye: Christina Schulte
Pianistin: Lilian Zhou
Überall, sagt die 19-jährige Else, werden Frauen verkauft oder verkaufen sich selbst: Im Kindesalter verinnerlichen sie Care- und Fürsorgearbeit, als Geliebte lassen sie sich von reichen Männern aushalten, im Alter bleibt statistisch gesehen den meisten die finanzielle Abhängigkeit. Ist es da wirklich so schlimm, wenn man für finanzielle Unterstützung eine sexuelle Gegenleistung verlangt? Else ist sich da nicht sicher…
Fräulein Else stellt Fragen nach der „problematischen Heldin“ und bewegt sich zwischen Femme fatale und der Inszenierung von Feminismus in der Popkultur.
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, den Projektförderfond KunstPAKT und die HfMDK Frankfurt.
http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,4945
A cooperation between Julia Gudi (Directing) and Christina Schulte (Dramaturgy).
Director: Julia Gudi
Actresses: Shirin Ali, Alicia Bischoff, Dominika Hebel
Singer: Milena Böhm
Musical director: Rebecca Gärtner
Costume & Stage: Hülya Christin Braasch, Rosa Thiemer, Elisa Maria Zeisler
Dramaturg & Outside Eye: Christina Schulte
Pianist: Lilian Zhou
Everywhere, says 19-year-old Else, women are sold or sell themselves: In childhood they internalize care and welfare work, as mistresses they let themselves be kept by rich men, in old age statistically most are left with financial dependence. Is it really so bad to demand a sexual quid pro quo for financial support? Else is not sure...
Fräulein Else asks questions about the "problematic heroine" and moves between femme fatale and the staging of feminism in pop culture.
Supported by the Hessische Theaterakademie, the Projektförderfond KunstPAKT and the HfMDK Frankfurt.
http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,4945
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Eine Kooperation von Julia Gudi (Studiengang Regie) und Christina Schulte (Studiengang Dramaturgie).
Regie: Julia Gudi
Schauspielerinnen: Shirin Ali, Alicia Bischoff, Dominika Hebel
Sängerin: Milena Böhm
Musikalische Leiterin: Rebecca Gärtner
Kostüm & Bühne: Hülya Christin Braasch, Rosa Thiemer, Elisa Maria Zeisler
Dramaturgin & Outside Eye: Christina Schulte
Pianistin: Lilian Zhou
Überall, sagt die 19-jährige Else, werden Frauen verkauft oder verkaufen sich selbst: Im Kindesalter verinnerlichen sie Care- und Fürsorgearbeit, als Geliebte lassen sie sich von reichen Männern aushalten, im Alter bleibt statistisch gesehen den meisten die finanzielle Abhängigkeit. Ist es da wirklich so schlimm, wenn man für finanzielle Unterstützung eine sexuelle Gegenleistung verlangt? Else ist sich da nicht sicher…
Fräulein Else stellt Fragen nach der „problematischen Heldin“ und bewegt sich zwischen Femme fatale und der Inszenierung von Feminismus in der Popkultur.
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, den Projektförderfond KunstPAKT und die HfMDK Frankfurt.
http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,4945
A cooperation between Julia Gudi (Directing) and Christina Schulte (Dramaturgy).
Director: Julia Gudi
Actresses: Shirin Ali, Alicia Bischoff, Dominika Hebel
Singer: Milena Böhm
Musical director: Rebecca Gärtner
Costume & Stage: Hülya Christin Braasch, Rosa Thiemer, Elisa Maria Zeisler
Dramaturg & Outside Eye: Christina Schulte
Pianist: Lilian Zhou
Everywhere, says 19-year-old Else, women are sold or sell themselves: In childhood they internalize care and welfare work, as mistresses they let themselves be kept by rich men, in old age statistically most are left with financial dependence. Is it really so bad to demand a sexual quid pro quo for financial support? Else is not sure...
Fräulein Else asks questions about the "problematic heroine" and moves between femme fatale and the staging of feminism in pop culture.
Supported by the Hessische Theaterakademie, the Projektförderfond KunstPAKT and the HfMDK Frankfurt.
http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,4945
Produktionsbeteiligte: Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Produktionsbeteiligte: Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
„Vollendet ist das große Werk. Der Schöpfer sieht‘s und freuet sich.“
Ein Chor, ein Orchester und ein Solist ringen mit Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ und
bewegen sich dabei rückwärts durch die biblische Schöpfungsgeschichte, einem der größten
anthropozentrischen Mythen über die Entstehung von Natur und Mensch.
Als interdisziplinäres Team freischaffender Künstler:innen bringen wir ein experimentelles
Musiktheater auf die Bühne, das die Grenzen zwischen elektronischer Komposition, Licht- und
Videoinstallation und szenischem Oratorium-Spektakel verwischt und mit Vorstellungen über das
Verhältnis von Mensch und Natur spielt. Dabei beziehen wir kritische Perspektiven im
wissenschaftlichen Diskurs um das sogenannte Anthropozän ein, das den Menschen als Hauptakteur
unseres globalen Ökosystems beschreibt. Können wir den Mythos vom Menschen als Krone der
Schöpfung so hinter uns lassen?
MUSIK VON: Julia Mihály und Joseph Haydn
IN KOOPERATION MIT: MainVokal (Leitung: Katharina Blattmann) und dem Clara-Schumann-Orchester
(Leitung: Lukas Rommelspacher)
SOLIST: Harald Hieronymus Hein
KONZEPT, REGIE: Alina Huppertz
REGIEASSISTENZ: Jakob Boyny
DRAMATURGIE: Antonia Keßler, Sahar Rezaei
BÜHNE, LICHT: Simon Möllendorf
VIDEO: Dominik Keggenhoff
KOSTÜM: Iggi Bühler
MITARBEIT AUSSTATTUNG: Isabella Koeters
PRODUKTION: Veronika Wagner
ORGANISATORISCHE MITARBEIT, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: Paula Noack
KORREPETITION: Nikolaus Labusch, Ortrun Sommerweiß
Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Eintritt: solidarischesr Preis, zahl was du kannst!
Gefördert von:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
(Ottilie-Roederstein-Stipendium), Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Aventis Foundation (Klangwert),
Stiftung Kulturelle Erneuerung, Stiftung Polytechnische Gesellschat, Hessische Theaterakademie

"The great work is finished. The Creator sees it and rejoices."
A choir, orchestra and soloist wrestle with Joseph Haydn's oratorio "The Creation," moving moving backwards through the biblical story of creation, one of the greatest anthropocentric myths about the origins of nature and man.
As an interdisciplinary team of freelance artists, we bring an experimental musical theater to the stage. experimental music theater that blurs the boundaries between electronic composition, light and video installation and video installation and scenic oratorio spectacle, and plays with ideas about the relationship relationship between man and nature. In doing so, we include critical perspectives in the discourse around the so-called Anthropocene, which describes man as the main actor of our global ecosystem. of our global ecosystem. Can we thus leave behind the myth of man as the crown of creation behind us in this way?
MUSIC BY: Julia Mihály and Joseph Haydn
IN COOPERATION WITH: MainVokal (Conductor: Katharina Blattmann) and the Clara-Schumann-Orchestra
(conductor: Lukas Rommelspacher)
SOLIST: Harald Hieronymus Hein
CONCEPT, DIRECTION: Alina Huppertz
ASSISTANT DIRECTOR: Jakob Boyny
DRAMATURGY: Antonia Keßler, Sahar Rezaei
STAGE, LIGHTING: Simon Möllendorf
VIDEO: Dominik Keggenhoff
COSTUME: Iggi Bühler
COSTUME: Isabella Koeters
PRODUCTION: Veronika Wagner
ORGANIZATIONAL COOPERATION, PUBLICITY WORK: Paula Noack
CORRECTION: Nikolaus Labusch, Ortrun Sommerweiß
Reservations at www.studionaxos.de/produktionen
Admission: solidarity price, pay what you can!
Sponsored by:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessian Ministry of Science and Art
(Ottilie-Roederstein-Stipendium), Cultural Office of the City of Frankfurt am Main, Aventis Foundation (Klangwert),
Stiftung Kulturelle Erneuerung, Stiftung Polytechnische Gesellschat, Hessische Theaterakademie

Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
„Vollendet ist das große Werk. Der Schöpfer sieht‘s und freuet sich.“
Ein Chor, ein Orchester und ein Solist ringen mit Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ und
bewegen sich dabei rückwärts durch die biblische Schöpfungsgeschichte, einem der größten
anthropozentrischen Mythen über die Entstehung von Natur und Mensch.
Als interdisziplinäres Team freischaffender Künstler:innen bringen wir ein experimentelles
Musiktheater auf die Bühne, das die Grenzen zwischen elektronischer Komposition, Licht- und
Videoinstallation und szenischem Oratorium-Spektakel verwischt und mit Vorstellungen über das
Verhältnis von Mensch und Natur spielt. Dabei beziehen wir kritische Perspektiven im
wissenschaftlichen Diskurs um das sogenannte Anthropozän ein, das den Menschen als Hauptakteur
unseres globalen Ökosystems beschreibt. Können wir den Mythos vom Menschen als Krone der
Schöpfung so hinter uns lassen?
MUSIK VON: Julia Mihály und Joseph Haydn
IN KOOPERATION MIT: MainVokal (Leitung: Katharina Blattmann) und dem Clara-Schumann-Orchester
(Leitung: Lukas Rommelspacher)
SOLIST: Harald Hieronymus Hein
KONZEPT, REGIE: Alina Huppertz
REGIEASSISTENZ: Jakob Boyny
DRAMATURGIE: Antonia Keßler, Sahar Rezaei
BÜHNE, LICHT: Simon Möllendorf
VIDEO: Dominik Keggenhoff
KOSTÜM: Iggi Bühler
MITARBEIT AUSSTATTUNG: Isabella Koeters
PRODUKTION: Veronika Wagner
ORGANISATORISCHE MITARBEIT, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: Paula Noack
KORREPETITION: Nikolaus Labusch, Ortrun Sommerweiß
Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Eintritt: solidarischesr Preis, zahl was du kannst!
Gefördert von:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
(Ottilie-Roederstein-Stipendium), Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Aventis Foundation (Klangwert),
Stiftung Kulturelle Erneuerung, Stiftung Polytechnische Gesellschat, Hessische Theaterakademie

"The great work is finished. The Creator sees it and rejoices."
A choir, orchestra and soloist wrestle with Joseph Haydn's oratorio "The Creation," moving moving backwards through the biblical story of creation, one of the greatest anthropocentric myths about the origins of nature and man.
As an interdisciplinary team of freelance artists, we bring an experimental musical theater to the stage. experimental music theater that blurs the boundaries between electronic composition, light and video installation and video installation and scenic oratorio spectacle, and plays with ideas about the relationship relationship between man and nature. In doing so, we include critical perspectives in the discourse around the so-called Anthropocene, which describes man as the main actor of our global ecosystem. of our global ecosystem. Can we thus leave behind the myth of man as the crown of creation behind us in this way?
MUSIC BY: Julia Mihály and Joseph Haydn
IN COOPERATION WITH: MainVokal (Conductor: Katharina Blattmann) and the Clara-Schumann-Orchestra
(conductor: Lukas Rommelspacher)
SOLIST: Harald Hieronymus Hein
CONCEPT, DIRECTION: Alina Huppertz
ASSISTANT DIRECTOR: Jakob Boyny
DRAMATURGY: Antonia Keßler, Sahar Rezaei
STAGE, LIGHTING: Simon Möllendorf
VIDEO: Dominik Keggenhoff
COSTUME: Iggi Bühler
COSTUME: Isabella Koeters
PRODUCTION: Veronika Wagner
ORGANIZATIONAL COOPERATION, PUBLICITY WORK: Paula Noack
CORRECTION: Nikolaus Labusch, Ortrun Sommerweiß
Reservations at www.studionaxos.de/produktionen
Admission: solidarity price, pay what you can!
Sponsored by:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessian Ministry of Science and Art
(Ottilie-Roederstein-Stipendium), Cultural Office of the City of Frankfurt am Main, Aventis Foundation (Klangwert),
Stiftung Kulturelle Erneuerung, Stiftung Polytechnische Gesellschat, Hessische Theaterakademie

„Vollendet ist das große Werk. Der Schöpfer sieht‘s und freuet sich.“
Ein Chor, ein Orchester und ein Solist ringen mit Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ und
bewegen sich dabei rückwärts durch die biblische Schöpfungsgeschichte, einem der größten
anthropozentrischen Mythen über die Entstehung von Natur und Mensch.
Als interdisziplinäres Team freischaffender Künstler:innen bringen wir ein experimentelles
Musiktheater auf die Bühne, das die Grenzen zwischen elektronischer Komposition, Licht- und
Videoinstallation und szenischem Oratorium-Spektakel verwischt und mit Vorstellungen über das
Verhältnis von Mensch und Natur spielt. Dabei beziehen wir kritische Perspektiven im
wissenschaftlichen Diskurs um das sogenannte Anthropozän ein, das den Menschen als Hauptakteur
unseres globalen Ökosystems beschreibt. Können wir den Mythos vom Menschen als Krone der
Schöpfung so hinter uns lassen?
MUSIK VON: Julia Mihály und Joseph Haydn
IN KOOPERATION MIT: MainVokal (Leitung: Katharina Blattmann) und dem Clara-Schumann-Orchester
(Leitung: Lukas Rommelspacher)
SOLIST: Harald Hieronymus Hein
KONZEPT, REGIE: Alina Huppertz
REGIEASSISTENZ: Jakob Boyny
DRAMATURGIE: Antonia Keßler, Sahar Rezaei
BÜHNE, LICHT: Simon Möllendorf
VIDEO: Dominik Keggenhoff
KOSTÜM: Iggi Bühler
MITARBEIT AUSSTATTUNG: Isabella Koeters
PRODUKTION: Veronika Wagner
ORGANISATORISCHE MITARBEIT, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: Paula Noack
KORREPETITION: Nikolaus Labusch, Ortrun Sommerweiß
Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Eintritt: solidarischesr Preis, zahl was du kannst!
Gefördert von:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
(Ottilie-Roederstein-Stipendium), Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Aventis Foundation (Klangwert),
Stiftung Kulturelle Erneuerung, Stiftung Polytechnische Gesellschat, Hessische Theaterakademie

"The great work is finished. The Creator sees it and rejoices."
A choir, orchestra and soloist wrestle with Joseph Haydn's oratorio "The Creation," moving moving backwards through the biblical story of creation, one of the greatest anthropocentric myths about the origins of nature and man.
As an interdisciplinary team of freelance artists, we bring an experimental musical theater to the stage. experimental music theater that blurs the boundaries between electronic composition, light and video installation and video installation and scenic oratorio spectacle, and plays with ideas about the relationship relationship between man and nature. In doing so, we include critical perspectives in the discourse around the so-called Anthropocene, which describes man as the main actor of our global ecosystem. of our global ecosystem. Can we thus leave behind the myth of man as the crown of creation behind us in this way?
MUSIC BY: Julia Mihály and Joseph Haydn
IN COOPERATION WITH: MainVokal (Conductor: Katharina Blattmann) and the Clara-Schumann-Orchestra
(conductor: Lukas Rommelspacher)
SOLIST: Harald Hieronymus Hein
CONCEPT, DIRECTION: Alina Huppertz
ASSISTANT DIRECTOR: Jakob Boyny
DRAMATURGY: Antonia Keßler, Sahar Rezaei
STAGE, LIGHTING: Simon Möllendorf
VIDEO: Dominik Keggenhoff
COSTUME: Iggi Bühler
COSTUME: Isabella Koeters
PRODUCTION: Veronika Wagner
ORGANIZATIONAL COOPERATION, PUBLICITY WORK: Paula Noack
CORRECTION: Nikolaus Labusch, Ortrun Sommerweiß
Reservations at www.studionaxos.de/produktionen
Admission: solidarity price, pay what you can!
Sponsored by:
Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessian Ministry of Science and Art
(Ottilie-Roederstein-Stipendium), Cultural Office of the City of Frankfurt am Main, Aventis Foundation (Klangwert),
Stiftung Kulturelle Erneuerung, Stiftung Polytechnische Gesellschat, Hessische Theaterakademie

Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Produktionsbeteiligte: Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Abschlussarbeit ATW Gießen
"Was hält uns hier unter Menschen, die uns nicht verstehen, nicht lieben? Ohne Hass lass uns fliehen. In Amerika leuchtet eine ebenso freundliche Sonne, strahlt ein ebenso reiner Himmel. Laß uns dahin!" Sophie Mereau Texas, Juli 1847: In der Mittagsstunde schleppt sich eine Gruppe unter der prallen Sonne durch die Prärie. Flinten und Pistolen hängen von den Körpern und behindern ihr Vorankommen. Auch im Bild: ein Sarg, ein Kreuz, ein Pferd, ein Klavier, Holz und Vorräte. Dann bricht ein Streit aus. Jemand verirrt sich. Jemand verliebt sich. Jemand diskutiert über eine gerechte Aufteilung der Arbeit. Jemand prügelt sich um das kollektive Eigentum der Produktionsmittel. Es sind die Darmstädter Vierziger. „Bettina“ ist von der wahren Geschichte der gleichnamigen hessischen Reformkolonie inspiriert, welche von 1847 bis 1848 auf Initiative eines Mainzer Adelsvereins gegründet wurde – und infolge verschiedener Unstimmigkeiten zwischen den Auswandernden rasch wieder aufgelöst wurde.
Text & Regie Chiara Marcassa
Musik & Performance Antonia Alessia Virginia Beeskow, Nicolas Gerling, Jonas Harksen
Video Frithjof Gawenda
Bühne & Kostüme Nikolas Stäudte
Produktion & Outside-Eye Svenja Polonji
Dramaturgie Romy Dins
Gefördert vom Gießener Kulturamt, der Gießener Hochschulgesellschaft und der Naspa Stiftung, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie.
Von und mit: Kristin Gerwien, Rolf Michenfelder, Arnita Jaunsubrena, René Alejandro Huari Mateus, Ida Daniel
Technik: Siggi Ulm, Tontechnik: Lukas Scholl
Es ist ein seltsamer Ort mit seltsamen Dingen, gleichzeitig vermoost und verkabelt. Niemand weiß, wo sich dieser Ort befindet, vielleicht am Ende der Welt oder am Rande der Zivilisation. Niemand weiß, ob die fünf Menschen hier wohnen, ob sie nicht hinaus können oder nicht hinaus wollen. Und auch nicht, wie lange sie schon hier sind. Es werden seltsame Geschichten erzählt, sie scheinen wütend zu sein, traurig, manchmal seltsam optimistisch. Sie haben sich eine Art Studio gebaut und senden unentwegt Nachrichten. Nach draußen, sagen sie. Niemand weiß, ob irgendjemand sie hört. Du hast keine Chance, aber nutze sie, sagen sie. Also senden sie ihre Worte, ihre Songs, ihre Gedanken, ihre Appelle und ihre Ermutigungen. Für Menschen am Limit, sagen sie, für Menschen, die nicht schlafen können, für Menschen, die standhalten müssen. Niemand hat sie jemals gefragt, warum sie hier sind und warum sie das tun. Wir können es nicht nicht tun, hätten sie wahrscheinlich gesagt.
Anlässlich 40 Jahre Freien Theaters in Marburg begibt sich ein Mehr-Generationen-Team um Rolf Michenfelder und Kristin Gerwien mit einer musikalischen Performance auf eine Reise, die dem naheliegenden Pessimismus angesichts der Abgründe unserer Zeit standhält und am Prinzip des nahenden Sonnenaufgangs festhält.
Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Universitätsstadt Marburg.
Produktionsbeteiligte: Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Von und mit: Kristin Gerwien, Rolf Michenfelder, Arnita Jaunsubrena, René Alejandro Huari Mateus, Ida Daniel
Technik: Siggi Ulm, Tontechnik: Lukas Scholl
Es ist ein seltsamer Ort mit seltsamen Dingen, gleichzeitig vermoost und verkabelt. Niemand weiß, wo sich dieser Ort befindet, vielleicht am Ende der Welt oder am Rande der Zivilisation. Niemand weiß, ob die fünf Menschen hier wohnen, ob sie nicht hinaus können oder nicht hinaus wollen. Und auch nicht, wie lange sie schon hier sind. Es werden seltsame Geschichten erzählt, sie scheinen wütend zu sein, traurig, manchmal seltsam optimistisch. Sie haben sich eine Art Studio gebaut und senden unentwegt Nachrichten. Nach draußen, sagen sie. Niemand weiß, ob irgendjemand sie hört. Du hast keine Chance, aber nutze sie, sagen sie. Also senden sie ihre Worte, ihre Songs, ihre Gedanken, ihre Appelle und ihre Ermutigungen. Für Menschen am Limit, sagen sie, für Menschen, die nicht schlafen können, für Menschen, die standhalten müssen. Niemand hat sie jemals gefragt, warum sie hier sind und warum sie das tun. Wir können es nicht nicht tun, hätten sie wahrscheinlich gesagt.
Anlässlich 40 Jahre Freien Theaters in Marburg begibt sich ein Mehr-Generationen-Team um Rolf Michenfelder und Kristin Gerwien mit einer musikalischen Performance auf eine Reise, die dem naheliegenden Pessimismus angesichts der Abgründe unserer Zeit standhält und am Prinzip des nahenden Sonnenaufgangs festhält.
Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Universitätsstadt Marburg.
Internationales Festival in Gießen
In diesem Jahr werft das Festivalteam einen Blick "zurück", zum einen auf unsere konzeptionellen Wurzeln - das Interesse am experimentellen Kurzfilm - und zum anderen auf die Einreichungen der letzten Jahre. So konzentrieren sie sich für diese Ausgabe auf eine der sonst drei Kunstformen - Film - und das Festival findet in Form einer dreiteiligen Filmreihe im Kinocenter Gießen statt. An jedem Abend werden zwischen vier und sechs Kurzfilme gezeigt, ein Abend dauert circa 90 Minuten und beginnt um 19 Uhr. Anschließend lädt das Festivalteam zum ungezwungenen Gespräch über das Gesehene in die ‘anschlussverwendung’ ein.
Tickets können unter tickets_at_hungryeyesfestival.de reserviert oder an der Abendkasse erworben werden. Solidarisches Preissystem: 3-10 EUR.

Produktionsbeteiligte: Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Zur Perspektive des Vortrags als Performance aus queerer, behinderter, Tauber, chronischer kranker Perspektive
Was sind Themen, die queere, behinderte Menschen derzeit umtreiben? Was ist Wissen von und über Behinderung, wie wird es generiert, archiviert und weitergegeben? Wie haben behinderte oder chronisch erkrankte Künstler*innen derzeit Teil an der Wissensproduktion bezogen auf Behinderung? Welche Barrieren stellen sich Ihnen in der Wissenschaft, welche in Theater und Performance? Was ist eine Lecture Performance? Lässt sich Letztere „crippen“? Was bedeutet eigentlich die Methode des „cripping“? (Wie) öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und (wie) lässt sich durch diese performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich die sechsteilige Online-Vorlesungsreihe, unter der künstlerischen Leitung von Steven Solbrig. Nichtbehinderte, behinderte, Taube und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen sind eingeladen die “klassische Vorlesungszeit” (90 Minuten) sich anzueignen in crip time & space zu nutzen und ihre(n) Online-Talks und Vorträge performativ zu rahmen.
Anmeldung unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Im Rahmen der international und interdisziplinär angelegten Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft wird die Theaterwissenschaft im größeren Kontext jener philosophischen, politischen und sprachphilosophischen Fragen verortet, die immer mit im Spiel sind, wenn man über Theater nachdenkt – die aber häufig ausgeblendet werden. Neben den Fragen, die das Theater im engeren Sinne betreffen, geht es in den Beiträgen der eingeladenen Gäste auch um theatertheoretische Fragen. Es soll ein Begriff von Theaterwissenschaft entwickelt werden, der diese aus dem Kontext ihrer nationalphilologischen Begründung im Deutschland der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts herauslöst und auch aus der Begrenzung auf die „Aufführung”, welche ihr Begründer im deutschsprachigen Raum, Max Hermann, um die Jahrhundertwende vom 19. Zum 20. Jahrhundert vorgeschlagen hatte. Denn Theater ist nicht nur das flüchtige Produkt eines Abends, sondern auch Prozess, Interaktion, Handlung und v. a. kritische Praxis. Mit der Wahl Hölderlins als Namenspatron der Reihe soll daran erinnert werden, dass der zeitweilig in Frankfurt lebende Hölderlin nicht nur ein großer Dichter, sondern auch ein großer Theatertheoretiker und dramaturgischer Denker war. Mit seinen Sophokles-Übersetzungen, Stückfragmenten und Anmerkungen zum Ödipus und zur Antigone eröffnete er das Denken des modernen Theaters.
weitere Informationen finden Sie hier
Veranstalter: Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und dem Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften
Im Rahmen des Tanzfestivals zeigt Eslam Elnebishy Student "Choreography and performance (CUP)" seine Arbeit „205 Questions about Dance“.
Diese Choreografie ist mehr als eine Grundsatzfrage an den Tanz. Dabei untersuchen die Tänzer*innen, wie der Tanz selbst als Frage in Erscheinung treten kann. Über Mittel der Wiederholung, Variationen und Neuanordnung von Bewegungen überlagern sich nach und nach die Bedeutungsebenen. In seiner Abschlussarbeit des Masterstudiums „Choreografie und Performance“ an der Universität Gießen blickt der junge Choreograf Eslam Elnebishy auf seine eigene Tanzpraxis zurück und befragt die Grundannahmen der eigenen Ausbildung. Dabei stellt er Tanz und Choreografie nicht in Frage, sondern hebt die bewussten und unbewussten Entscheidungen hervor, die den Tanz als Bühnenperformance prägen und im jeweiligen Kontext als Kunst markieren.
Es ist eine Kooperation zwischen Künstler*innenhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und durch das Kulturamt der Stadt Gießen.
Im Rahmen des Tanzfestivals zeigt Eslam Elnebishy Student "Choreography and performance (CUP)" seine Arbeit „205 Questions about Dance“.
Diese Choreografie ist mehr als eine Grundsatzfrage an den Tanz. Dabei untersuchen die Tänzer*innen, wie der Tanz selbst als Frage in Erscheinung treten kann. Über Mittel der Wiederholung, Variationen und Neuanordnung von Bewegungen überlagern sich nach und nach die Bedeutungsebenen. In seiner Abschlussarbeit des Masterstudiums „Choreografie und Performance“ an der Universität Gießen blickt der junge Choreograf Eslam Elnebishy auf seine eigene Tanzpraxis zurück und befragt die Grundannahmen der eigenen Ausbildung. Dabei stellt er Tanz und Choreografie nicht in Frage, sondern hebt die bewussten und unbewussten Entscheidungen hervor, die den Tanz als Bühnenperformance prägen und im jeweiligen Kontext als Kunst markieren.
Es ist eine Kooperation zwischen Künstler*innenhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und durch das Kulturamt der Stadt Gießen.
Im Rahmen des Tanzfestivals zeigt Eslam Elnebishy Student "Choreography and performance (CUP)" seine Arbeit „205 Questions about Dance“.
Diese Choreografie ist mehr als eine Grundsatzfrage an den Tanz. Dabei untersuchen die Tänzer*innen, wie der Tanz selbst als Frage in Erscheinung treten kann. Über Mittel der Wiederholung, Variationen und Neuanordnung von Bewegungen überlagern sich nach und nach die Bedeutungsebenen. In seiner Abschlussarbeit des Masterstudiums „Choreografie und Performance“ an der Universität Gießen blickt der junge Choreograf Eslam Elnebishy auf seine eigene Tanzpraxis zurück und befragt die Grundannahmen der eigenen Ausbildung. Dabei stellt er Tanz und Choreografie nicht in Frage, sondern hebt die bewussten und unbewussten Entscheidungen hervor, die den Tanz als Bühnenperformance prägen und im jeweiligen Kontext als Kunst markieren.
Es ist eine Kooperation zwischen Künstler*innenhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und durch das Kulturamt der Stadt Gießen.
Produktionsbeteiligte: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Internationales Festival in Gießen
In diesem Jahr werft das Festivalteam einen Blick "zurück", zum einen auf unsere konzeptionellen Wurzeln - das Interesse am experimentellen Kurzfilm - und zum anderen auf die Einreichungen der letzten Jahre. So konzentrieren sie sich für diese Ausgabe auf eine der sonst drei Kunstformen - Film - und das Festival findet in Form einer dreiteiligen Filmreihe im Kinocenter Gießen statt. An jedem Abend werden zwischen vier und sechs Kurzfilme gezeigt, ein Abend dauert circa 90 Minuten und beginnt um 19 Uhr. Anschließend lädt das Festivalteam zum ungezwungenen Gespräch über das Gesehene in die ‘anschlussverwendung’ ein.
Tickets können unter tickets_at_hungryeyesfestival.de reserviert oder an der Abendkasse erworben werden. Solidarisches Preissystem: 3-10 EUR.

Zur Perspektive des Vortrags als Performance aus queerer, behinderter, Tauber, chronischer kranker Perspektive
Was sind Themen, die queere, behinderte Menschen derzeit umtreiben? Was ist Wissen von und über Behinderung, wie wird es generiert, archiviert und weitergegeben? Wie haben behinderte oder chronisch erkrankte Künstler*innen derzeit Teil an der Wissensproduktion bezogen auf Behinderung? Welche Barrieren stellen sich Ihnen in der Wissenschaft, welche in Theater und Performance? Was ist eine Lecture Performance? Lässt sich Letztere „crippen“? Was bedeutet eigentlich die Methode des „cripping“? (Wie) öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und (wie) lässt sich durch diese performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich die sechsteilige Online-Vorlesungsreihe, unter der künstlerischen Leitung von Steven Solbrig. Nichtbehinderte, behinderte, Taube und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen sind eingeladen die “klassische Vorlesungszeit” (90 Minuten) sich anzueignen in crip time & space zu nutzen und ihre(n) Online-Talks und Vorträge performativ zu rahmen.
Anmeldung unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Produktionsbeteiligte: Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
Wie aus einem unerfahrenen, jungen Lord eine selbstbewusste, erfolgreiche Schriftstellerin wird – Orlandos bemerkenswerte Biografie spannt weite Bögen. Virginia Woolf, stets Grenzgängerin, hat diese Lebensgeschichte im Herbst des Jahres 1928 geschrieben; Zeit, Geschlecht und Stand sind hier mit Witz demontierte Behauptungen. Jessica Glause hat den Roman neu gelesen und untersucht, was er einem Publikum fast 100 Jahre später über Identitäten erzählen kann.
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Zur Perspektive des Vortrags als Performance aus queerer, behinderter, Tauber, chronischer kranker Perspektive
Was sind Themen, die queere, behinderte Menschen derzeit umtreiben? Was ist Wissen von und über Behinderung, wie wird es generiert, archiviert und weitergegeben? Wie haben behinderte oder chronisch erkrankte Künstler*innen derzeit Teil an der Wissensproduktion bezogen auf Behinderung? Welche Barrieren stellen sich Ihnen in der Wissenschaft, welche in Theater und Performance? Was ist eine Lecture Performance? Lässt sich Letztere „crippen“? Was bedeutet eigentlich die Methode des „cripping“? (Wie) öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und (wie) lässt sich durch diese performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich die sechsteilige Online-Vorlesungsreihe, unter der künstlerischen Leitung von Steven Solbrig. Nichtbehinderte, behinderte, Taube und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen sind eingeladen die “klassische Vorlesungszeit” (90 Minuten) sich anzueignen in crip time & space zu nutzen und ihre(n) Online-Talks und Vorträge performativ zu rahmen.
Anmeldung unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Zur Perspektive des Vortrags als Performance aus queerer, behinderter, Tauber, chronischer kranker Perspektive
Was sind Themen, die queere, behinderte Menschen derzeit umtreiben? Was ist Wissen von und über Behinderung, wie wird es generiert, archiviert und weitergegeben? Wie haben behinderte oder chronisch erkrankte Künstler*innen derzeit Teil an der Wissensproduktion bezogen auf Behinderung? Welche Barrieren stellen sich Ihnen in der Wissenschaft, welche in Theater und Performance? Was ist eine Lecture Performance? Lässt sich Letztere „crippen“? Was bedeutet eigentlich die Methode des „cripping“? (Wie) öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und (wie) lässt sich durch diese performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich die sechsteilige Online-Vorlesungsreihe, unter der künstlerischen Leitung von Steven Solbrig. Nichtbehinderte, behinderte, Taube und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen sind eingeladen die “klassische Vorlesungszeit” (90 Minuten) sich anzueignen in crip time & space zu nutzen und ihre(n) Online-Talks und Vorträge performativ zu rahmen.
Anmeldung unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Internationales Festival in Gießen
In diesem Jahr werft das Festivalteam einen Blick "zurück", zum einen auf unsere konzeptionellen Wurzeln - das Interesse am experimentellen Kurzfilm - und zum anderen auf die Einreichungen der letzten Jahre. So konzentrieren sie sich für diese Ausgabe auf eine der sonst drei Kunstformen - Film - und das Festival findet in Form einer dreiteiligen Filmreihe im Kinocenter Gießen statt. An jedem Abend werden zwischen vier und sechs Kurzfilme gezeigt, ein Abend dauert circa 90 Minuten und beginnt um 19 Uhr. Anschließend lädt das Festivalteam zum ungezwungenen Gespräch über das Gesehene in die ‘anschlussverwendung’ ein.
Tickets können unter tickets_at_hungryeyesfestival.de reserviert oder an der Abendkasse erworben werden. Solidarisches Preissystem: 3-10 EUR.

In einem dynamischen Wechselspiel zwischen Körper(n), Raum, Musikinstrumenten und -objekten, lebendigen Skulpturen und bewegten wie unbewegten Dingen, wird Klang in der Performance als unantastbar angesehen, durch den der Körper physische Spannungen, emotionale Verbindungen und Veränderungen erfahren kann. Während Tetta den Dingen Raum gibt sich zu bewegen, ihren Platz zu wechseln und neue Formen anzunehmen, komponiert Tetta zusammen mit der Musikerin Marina Cyrino und den Materialien akustische Unterhaltungen. Durch Zuhören und gleichzeitiges Reagieren des Körpers, bewegt dieser sich entsprechend der jeweiligen Begegnungen und positioniert die Sinne und Wahrnehmungen im Verhältnis zu etablierten Blickhierarchien neu. Zustände der Schwingung, die Zuweisungen entwerten. Sensorische Ökologie. Was, wenn alle Tiere fliehen würden?
Tetta (MA CuP Gießen), Laura Salerno, Joana Ferraz, Annu Koetter, Rene Alejandro Huari Matteus (MA CuP Gießen)
In einer Welt, in der wir im Irrglauben an unendliche Ressourcen leben, in der wir die Welt bis aufs Letzte aussaugen, wie können wir in so einer Welt weiterpumpen? Das Pumpen, also Dinge von einem Ort an einen anderen zu bewegen, scheint integraler Prozess sowohl von Produktion wie auch von Reproduktion zu sein. Wir entleeren den Erdkörper durch schöpfen, saugen und entlocken, um unser eigenes Leben zu bereichern und leeren damit unsere Zukunft. Währenddessen saugen, stärken, injizieren und pumpen wir unsere Körper – über deren Leistungsfähigkeit hinaus. Paradoxerweise kann pumpen gleichzeitig sowohl kapitalistische Praxis der Ausbeutung als auch feministische Praxis der Bereicherung und Erweiterung sein. Wenn auf einer Seite gepumpt wird, wird auf der anderen gesaugt. Vielleicht, irgendwann, wird dieses Stück mit Verschwendung, Entleerung und Verbrauch beschäftigt sein. Eine Sache ist sicher, I Need a New Body wird im Dazwischen stattfinden: zwischen einem Körper als Anschauungsobjekt und einem Körper als Ressource, dort, wo diese beiden sich überschneiden.
Konzeption und Choreographie: Viktorija Ilioska in Zusammenarbeit mit Nastya Dzyuban, Laura Stellacci
Performance: Viktorija Ilioska and Nastya Dzyuban
Mit den Stimmen von: Amélie Haller and Maren Küpper
Sound Design: Laura Stellacci
Im Rahmen der international und interdisziplinär angelegten Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft wird die Theaterwissenschaft im größeren Kontext jener philosophischen, politischen und sprachphilosophischen Fragen verortet, die immer mit im Spiel sind, wenn man über Theater nachdenkt – die aber häufig ausgeblendet werden. Neben den Fragen, die das Theater im engeren Sinne betreffen, geht es in den Beiträgen der eingeladenen Gäste auch um theatertheoretische Fragen. Es soll ein Begriff von Theaterwissenschaft entwickelt werden, der diese aus dem Kontext ihrer nationalphilologischen Begründung im Deutschland der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts herauslöst und auch aus der Begrenzung auf die „Aufführung”, welche ihr Begründer im deutschsprachigen Raum, Max Hermann, um die Jahrhundertwende vom 19. Zum 20. Jahrhundert vorgeschlagen hatte. Denn Theater ist nicht nur das flüchtige Produkt eines Abends, sondern auch Prozess, Interaktion, Handlung und v. a. kritische Praxis. Mit der Wahl Hölderlins als Namenspatron der Reihe soll daran erinnert werden, dass der zeitweilig in Frankfurt lebende Hölderlin nicht nur ein großer Dichter, sondern auch ein großer Theatertheoretiker und dramaturgischer Denker war. Mit seinen Sophokles-Übersetzungen, Stückfragmenten und Anmerkungen zum Ödipus und zur Antigone eröffnete er das Denken des modernen Theaters.
weitere Informationen finden Sie hier
Veranstalter: Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und dem Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften
Zur Perspektive des Vortrags als Performance aus queerer, behinderter, Tauber, chronischer kranker Perspektive
Was sind Themen, die queere, behinderte Menschen derzeit umtreiben? Was ist Wissen von und über Behinderung, wie wird es generiert, archiviert und weitergegeben? Wie haben behinderte oder chronisch erkrankte Künstler*innen derzeit Teil an der Wissensproduktion bezogen auf Behinderung? Welche Barrieren stellen sich Ihnen in der Wissenschaft, welche in Theater und Performance? Was ist eine Lecture Performance? Lässt sich Letztere „crippen“? Was bedeutet eigentlich die Methode des „cripping“? (Wie) öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und (wie) lässt sich durch diese performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich die sechsteilige Online-Vorlesungsreihe, unter der künstlerischen Leitung von Steven Solbrig. Nichtbehinderte, behinderte, Taube und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen sind eingeladen die “klassische Vorlesungszeit” (90 Minuten) sich anzueignen in crip time & space zu nutzen und ihre(n) Online-Talks und Vorträge performativ zu rahmen.
Anmeldung unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
BLUE BEYOND ist eine Tanzperformance über Zeit. Sie spürt den Atmosphären und Eindrücken des Morgen nach, die im Meer des Jetzt treiben. Sie nimmt den Widerhall, die Bewegungen, die Vibrationen dessen auf, dass noch nicht da ist, aber bereits in uns und im in der Entstehung begriffenen Tanz existiert. Ist in der Gegenwart, durch den sich bewegenden Körper, bereits ein Echo der Zukunft enthalten, durch den Tanz kurz bevor er das Licht der Welt erblickt?
Bezugnehmend auf Olaf Stapledons Sci-Fi-Roman „Die letzen und die ersten Menschen“, untersucht BLUE BEYOND Körperlichkeiten, Kartografien und Bilder einer Vorstellung, in der die Zukunft in die Gegenwart eindringt und die Gegenwart zur Zukunft wird, so dass überlappende Zeitebenen geschaffen werden.
Die Bühne wird zu einem hybriden Ort, in dem Bewegungen, Objekte, Klänge und Wörter eine lebendige, bewegte Zeitkapsel aus Bildern und Visionen entstehen lassen, die Erinnerungen für:von der Zukunft bilden und ein zyklisches Zeitverständnis repräsentieren.
Das Stück nutzt dramaturgische Montagetechniken, um Variationen in der non-linearen Performance aufzuzeigen. Diesen Eindruck verstärkt das interaktive Sound-Design – das in Echtzeit mit Live-Verstärkung und Techniken für Aufnahmen innerhalb von Aufnahmen, Klangräumen die entstehen und verschwinden, aufgenommener Stille und punktuellen Geräuschen sowie einer Installation aus Boden- und freistehenden Mikrophonen operiert.
BLUE BEYOND gehört zu einer Reihe von Siaravas Arbeiten über Zeit: “The Body and the Other~” (2020) feierte am Tanzhaus NRW im Festival “Temps D 'Images” Premiere und “Who knows where the time goes – potential destination #1” (2021) wurde vom griechischen Kultusministerium und durch eine Residenz bei SE.S.TA Centre for Choreographing Development/Interdisciplinary Incubator (Prag) gefördert.
Konzeption, Choreographie, Künstlerische Leitung: Eleonora Siarava
Tanz, Co-Creation: Eftychia Stefanou
Interaktives Sound Design: Yiannis Tsirikoglou
Bühnenbild: Eleonora Siarava
Lichtdesign: Eliza Alexandropoulou
Dramaturgische Beratung: Betina Panagiotara
Bühnenbau: Christofili Kodolefa, Athina Koubarouli
Kostüm: Georgia Dipla
Produktionsassistenz: Nefeli Vlachouli
Produktion: Per_Dance Choreographic Research Platform
„Erinnern heißt vergessen“, das wusste schon Christoph Schlingensief. Was aber passiert, wenn man sich an das eigene Leben erinnert? Verschwimmt die Biografie, wenn man sie sich selbst oder anderen erzählt? „Morgen bin ich gestern anders gewesen“ erforscht mit vier Performerinnen zwischen 64 und 76 Jahren die Perspektiven auf die eigenen Lebenswege und wie sich diese Perspektiven mit der Zeit verändern. Im Zentrum stehen die Selbst(v)erzählungen vierer Lebensentwürfe, die körperlich präsent in Choreografie und Wort hervorgeholt und ausgebreitet werden, um mit ihnen mögliche Zukunftsräume zu beziehen. Dabei folgt die Performance der Frage nach einem genuin weiblichen Blickwinkel auf das eigene Leben und nach den Spannungen zwischen den Generationen weiblich gelesener Personen. Das dreiköpfige Theaterhandwerker*innenteam erarbeitet einen Abend aus Interviews und authentischem sowie fingiertem biografischem Material.
Regie, Konzept: Pia Epping
Dramaturgie, Konzept: Lina Schonebeck, Leon Post
Bühne: Valeria Castaño Moreno
Choreografie: Magdalena Dzeco
Sound und Musik: Leon Post
Performance: Elisabeth Krenzien, Maria Tepper, Ramona Nieveler, Chris L.
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie und durch die Stadt Frankfurt im Rahmen der Theaterförderung.
BLUE BEYOND ist eine Tanzperformance über Zeit. Sie spürt den Atmosphären und Eindrücken des Morgen nach, die im Meer des Jetzt treiben. Sie nimmt den Widerhall, die Bewegungen, die Vibrationen dessen auf, dass noch nicht da ist, aber bereits in uns und im in der Entstehung begriffenen Tanz existiert. Ist in der Gegenwart, durch den sich bewegenden Körper, bereits ein Echo der Zukunft enthalten, durch den Tanz kurz bevor er das Licht der Welt erblickt?
Bezugnehmend auf Olaf Stapledons Sci-Fi-Roman „Die letzen und die ersten Menschen“, untersucht BLUE BEYOND Körperlichkeiten, Kartografien und Bilder einer Vorstellung, in der die Zukunft in die Gegenwart eindringt und die Gegenwart zur Zukunft wird, so dass überlappende Zeitebenen geschaffen werden.
Die Bühne wird zu einem hybriden Ort, in dem Bewegungen, Objekte, Klänge und Wörter eine lebendige, bewegte Zeitkapsel aus Bildern und Visionen entstehen lassen, die Erinnerungen für:von der Zukunft bilden und ein zyklisches Zeitverständnis repräsentieren.
Das Stück nutzt dramaturgische Montagetechniken, um Variationen in der non-linearen Performance aufzuzeigen. Diesen Eindruck verstärkt das interaktive Sound-Design – das in Echtzeit mit Live-Verstärkung und Techniken für Aufnahmen innerhalb von Aufnahmen, Klangräumen die entstehen und verschwinden, aufgenommener Stille und punktuellen Geräuschen sowie einer Installation aus Boden- und freistehenden Mikrophonen operiert.
BLUE BEYOND gehört zu einer Reihe von Siaravas Arbeiten über Zeit: “The Body and the Other~” (2020) feierte am Tanzhaus NRW im Festival “Temps D 'Images” Premiere und “Who knows where the time goes – potential destination #1” (2021) wurde vom griechischen Kultusministerium und durch eine Residenz bei SE.S.TA Centre for Choreographing Development/Interdisciplinary Incubator (Prag) gefördert.
Konzeption, Choreographie, Künstlerische Leitung: Eleonora Siarava
Tanz, Co-Creation: Eftychia Stefanou
Interaktives Sound Design: Yiannis Tsirikoglou
Bühnenbild: Eleonora Siarava
Lichtdesign: Eliza Alexandropoulou
Dramaturgische Beratung: Betina Panagiotara
Bühnenbau: Christofili Kodolefa, Athina Koubarouli
Kostüm: Georgia Dipla
Produktionsassistenz: Nefeli Vlachouli
Produktion: Per_Dance Choreographic Research Platform
„Erinnern heißt vergessen“, das wusste schon Christoph Schlingensief. Was aber passiert, wenn man sich an das eigene Leben erinnert? Verschwimmt die Biografie, wenn man sie sich selbst oder anderen erzählt? „Morgen bin ich gestern anders gewesen“ erforscht mit vier Performerinnen zwischen 64 und 76 Jahren die Perspektiven auf die eigenen Lebenswege und wie sich diese Perspektiven mit der Zeit verändern. Im Zentrum stehen die Selbst(v)erzählungen vierer Lebensentwürfe, die körperlich präsent in Choreografie und Wort hervorgeholt und ausgebreitet werden, um mit ihnen mögliche Zukunftsräume zu beziehen. Dabei folgt die Performance der Frage nach einem genuin weiblichen Blickwinkel auf das eigene Leben und nach den Spannungen zwischen den Generationen weiblich gelesener Personen. Das dreiköpfige Theaterhandwerker*innenteam erarbeitet einen Abend aus Interviews und authentischem sowie fingiertem biografischem Material.
Regie, Konzept: Pia Epping
Dramaturgie, Konzept: Lina Schonebeck, Leon Post
Bühne: Valeria Castaño Moreno
Choreografie: Magdalena Dzeco
Sound und Musik: Leon Post
Performance: Elisabeth Krenzien, Maria Tepper, Ramona Nieveler, Chris L.
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie und durch die Stadt Frankfurt im Rahmen der Theaterförderung.
„Erinnern heißt vergessen“, das wusste schon Christoph Schlingensief. Was aber passiert, wenn man sich an das eigene Leben erinnert? Verschwimmt die Biografie, wenn man sie sich selbst oder anderen erzählt? „Morgen bin ich gestern anders gewesen“ erforscht mit vier Performerinnen zwischen 64 und 76 Jahren die Perspektiven auf die eigenen Lebenswege und wie sich diese Perspektiven mit der Zeit verändern. Im Zentrum stehen die Selbst(v)erzählungen vierer Lebensentwürfe, die körperlich präsent in Choreografie und Wort hervorgeholt und ausgebreitet werden, um mit ihnen mögliche Zukunftsräume zu beziehen. Dabei folgt die Performance der Frage nach einem genuin weiblichen Blickwinkel auf das eigene Leben und nach den Spannungen zwischen den Generationen weiblich gelesener Personen. Das dreiköpfige Theaterhandwerker*innenteam erarbeitet einen Abend aus Interviews und authentischem sowie fingiertem biografischem Material.
Regie, Konzept: Pia Epping
Dramaturgie, Konzept: Lina Schonebeck, Leon Post
Bühne: Valeria Castaño Moreno
Choreografie: Magdalena Dzeco
Sound und Musik: Leon Post
Performance: Elisabeth Krenzien, Maria Tepper, Ramona Nieveler, Chris L.
Gefördert durch die Hessische Theaterakademie und durch die Stadt Frankfurt im Rahmen der Theaterförderung.
Es ist wie weggehen. Wie weggehen und sich verirren. Wie weggehen, sich verirren und eine Spur hinterlassen. Weggehen, den Weg verlieren, die Spur hinterlassen, sich umdrehen, zurückblicken, sich wiederfinden, aus der Reihe, aus dem Raum. "Back as in backwards" berührt die Dinge, die hinter unserem Rücken bleiben, die wir mit uns tragen oder zurücklassen. Entlang der Desorientierung des Heimatgefühls hinterfragen wir, wie wir uns als Migrantenkörper orientieren und wie wir an den Orten ankommen, wenn wir überhaupt ankommen.
Recherche-, Konzeptions- und Choreografiephase: Nastya Dzyuban, Viktorija Ilioska, Lee Mun Wai Aufgeführt von: Nastya Dzyuban Dramaturgie: Anneliese Ostertag Kostüm: Nikolas Stäudte Unterstützung Technik und Sound: Aran Kleebaur Ein herzliches Dankeschön an Biljana Tanurovska Kjulavkovski, Emilija Cockova und Lokomotiva; Frida Laux und die lieben Menschen von ProsorziTé; Ida Kaufmann und Laurin Thomas vom Zukunft Tanzt Festival. Projekt gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main - Dezentrat für Kultur und Wissenschaft und das Kulturamt der Stadt Gießen Forschungsresidenz organisiert von Lokomotiva – Centre for New Initiative in Arts and Culture in Zusammenarbeit mit Movement Research, and Dance Department, Film Academy at UGD als Teil von Projekt Non Aligned Movement. Forschungsresidenz unterstützt von Trust for Mutual Understanding, National Arts Council of Singapore, Goethe Institute und kofinanziert durch das Kreativprogramm der Europäischen Union.
Weitere Infos bald auf https://kvfm.de/
Es ist wie weggehen. Wie weggehen und sich verirren. Wie weggehen, sich verirren und eine Spur hinterlassen. Weggehen, den Weg verlieren, die Spur hinterlassen, sich umdrehen, zurückblicken, sich wiederfinden, aus der Reihe, aus dem Raum. "Back as in backwards" berührt die Dinge, die hinter unserem Rücken bleiben, die wir mit uns tragen oder zurücklassen. Entlang der Desorientierung des Heimatgefühls hinterfragen wir, wie wir uns als Migrantenkörper orientieren und wie wir an den Orten ankommen, wenn wir überhaupt ankommen.
Recherche-, Konzeptions- und Choreografiephase: Nastya Dzyuban, Viktorija Ilioska, Lee Mun Wai Aufgeführt von: Nastya Dzyuban Dramaturgie: Anneliese Ostertag Kostüm: Nikolas Stäudte Unterstützung Technik und Sound: Aran Kleebaur Ein herzliches Dankeschön an Biljana Tanurovska Kjulavkovski, Emilija Cockova und Lokomotiva; Frida Laux und die lieben Menschen von ProsorziTé; Ida Kaufmann und Laurin Thomas vom Zukunft Tanzt Festival. Projekt gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main - Dezentrat für Kultur und Wissenschaft und das Kulturamt der Stadt Gießen Forschungsresidenz organisiert von Lokomotiva – Centre for New Initiative in Arts and Culture in Zusammenarbeit mit Movement Research, and Dance Department, Film Academy at UGD als Teil von Projekt Non Aligned Movement. Forschungsresidenz unterstützt von Trust for Mutual Understanding, National Arts Council of Singapore, Goethe Institute und kofinanziert durch das Kreativprogramm der Europäischen Union.
Weitere Infos bald auf https://kvfm.de/
Es ist wie weggehen. Wie weggehen und sich verirren. Wie weggehen, sich verirren und eine Spur hinterlassen. Weggehen, den Weg verlieren, die Spur hinterlassen, sich umdrehen, zurückblicken, sich wiederfinden, aus der Reihe, aus dem Raum. "Back as in backwards" berührt die Dinge, die hinter unserem Rücken bleiben, die wir mit uns tragen oder zurücklassen. Entlang der Desorientierung des Heimatgefühls hinterfragen wir, wie wir uns als Migrantenkörper orientieren und wie wir an den Orten ankommen, wenn wir überhaupt ankommen.
Recherche-, Konzeptions- und Choreografiephase: Nastya Dzyuban, Viktorija Ilioska, Lee Mun Wai Aufgeführt von: Nastya Dzyuban Dramaturgie: Anneliese Ostertag Kostüm: Nikolas Stäudte Unterstützung Technik und Sound: Aran Kleebaur Ein herzliches Dankeschön an Biljana Tanurovska Kjulavkovski, Emilija Cockova und Lokomotiva; Frida Laux und die lieben Menschen von ProsorziTé; Ida Kaufmann und Laurin Thomas vom Zukunft Tanzt Festival. Projekt gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main - Dezentrat für Kultur und Wissenschaft und das Kulturamt der Stadt Gießen Forschungsresidenz organisiert von Lokomotiva – Centre for New Initiative in Arts and Culture in Zusammenarbeit mit Movement Research, and Dance Department, Film Academy at UGD als Teil von Projekt Non Aligned Movement. Forschungsresidenz unterstützt von Trust for Mutual Understanding, National Arts Council of Singapore, Goethe Institute und kofinanziert durch das Kreativprogramm der Europäischen Union.
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Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
Produktionsbeteiligter: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
Produktionsbeteiligter: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
Produktionsbeteiligte Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
Produktionsbeteiligte Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Mit »CORE« hinterfragt der portugiesische Choreograf Rui Horta nichts Geringeres als die Essenz unseres menschlichen Zusammenseins: Was macht unser Miteinander aus? Wie lässt sich dieses gestalten? Welche Rollen spielen Stimme, Gesang, Körper oder Bewegung? In dem Partizipationsprojekt lädt Horta 40 Menschen aus der Rhein-Main-Region mit und ohne Vorerfahrungen im Tanz und auf der Bühne ein, diese Fragen rezitierend, singend, musizierend und tanzend mit ihm zu ergründen. Dabei entsteht eine Klanglandschaft aus Stimme und Körper, die Publikum und Darsteller:innen gleichermaßen bewegt.
Anica Haubrich, als Teil eines 40-köpfigen Ensembles
„Hätte man nicht drei, vier, gar unzählige Male auf die Welt kommen müssen, damit man seinen Wünschen gerecht würde, den Möglichkeiten dieser Welt?”
(„Das achte Leben“)
Acht Menschen stehen an Wendepunkten ihres Lebens, ihre Biographien berühren sich einen schicksalhaften Moment lang und sind von da an unlösbar ineinander verschränkt. Es ist ein einziger Tag, an dem jeder von ihnen in eine Ausnahmesituation gerät, die eine Entscheidung abfordert – die Wahrheit zu sagen oder sie zu verleugnen, sich zum Leben oder zum Tod zu bekennen, Stärke zu zeigen oder Schwäche zuzulassen.
Im eigenen, kleinen Radius erproben Haratischwilis Figuren, wie es ist, sich nicht mehr abzufinden und einmal konsequent zu sein: Celia und Adam, die ihren Sohn vermissen; die erfolgreiche Fernsehproduzentin Martha; Rafael, der Terroristenjäger; die sterbenskranke Rula, die ihrem Kind eine bessere Zukunft bieten will; Oskar, der mit Butterfahrten zum "Verkäufer des Jahres" avanciert; sowie Anton und Antonia, ein junges Paar, die sich beide nicht zurecht finden in der Welt, wie sie ist, und die am Ende doch als einzige einen Entschluss fassen.
https://www.frankfurt-lab.com
Im Rahmen des Szenischen Vordiploms 2024 wird Prof. Werner Wölbern als verantwortlicher Spielleiter zusammen mit Prof. Martin Nachbar (Körperarbeit) und Philipp Weigand (Stimme und Sprechen) das Ensemblestück „Zorn“ von Nino Haratischwili für das szenische Vordiplom 2024 realisieren.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsgbereichs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK).
Mit Friedrich Brückner, Lisa Freiberger, Anneke Gies, Dominika Hebel, Franz Kempter, Daniel Krimsky, Simion Martin, Noémie Ney
Ausstattung: Flavia Stein.
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
„Hätte man nicht drei, vier, gar unzählige Male auf die Welt kommen müssen, damit man seinen Wünschen gerecht würde, den Möglichkeiten dieser Welt?”
(„Das achte Leben“)
Acht Menschen stehen an Wendepunkten ihres Lebens, ihre Biographien berühren sich einen schicksalhaften Moment lang und sind von da an unlösbar ineinander verschränkt. Es ist ein einziger Tag, an dem jeder von ihnen in eine Ausnahmesituation gerät, die eine Entscheidung abfordert – die Wahrheit zu sagen oder sie zu verleugnen, sich zum Leben oder zum Tod zu bekennen, Stärke zu zeigen oder Schwäche zuzulassen.
Im eigenen, kleinen Radius erproben Haratischwilis Figuren, wie es ist, sich nicht mehr abzufinden und einmal konsequent zu sein: Celia und Adam, die ihren Sohn vermissen; die erfolgreiche Fernsehproduzentin Martha; Rafael, der Terroristenjäger; die sterbenskranke Rula, die ihrem Kind eine bessere Zukunft bieten will; Oskar, der mit Butterfahrten zum "Verkäufer des Jahres" avanciert; sowie Anton und Antonia, ein junges Paar, die sich beide nicht zurecht finden in der Welt, wie sie ist, und die am Ende doch als einzige einen Entschluss fassen.
https://www.frankfurt-lab.com
Im Rahmen des Szenischen Vordiploms 2024 wird Prof. Werner Wölbern als verantwortlicher Spielleiter zusammen mit Prof. Martin Nachbar (Körperarbeit) und Philipp Weigand (Stimme und Sprechen) das Ensemblestück „Zorn“ von Nino Haratischwili für das szenische Vordiplom 2024 realisieren.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsgbereichs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK).
Mit Friedrich Brückner, Lisa Freiberger, Anneke Gies, Dominika Hebel, Franz Kempter, Daniel Krimsky, Simion Martin, Noémie Ney
Ausstattung: Flavia Stein.
„Hätte man nicht drei, vier, gar unzählige Male auf die Welt kommen müssen, damit man seinen Wünschen gerecht würde, den Möglichkeiten dieser Welt?”
(„Das achte Leben“)
Acht Menschen stehen an Wendepunkten ihres Lebens, ihre Biographien berühren sich einen schicksalhaften Moment lang und sind von da an unlösbar ineinander verschränkt. Es ist ein einziger Tag, an dem jeder von ihnen in eine Ausnahmesituation gerät, die eine Entscheidung abfordert – die Wahrheit zu sagen oder sie zu verleugnen, sich zum Leben oder zum Tod zu bekennen, Stärke zu zeigen oder Schwäche zuzulassen.
Im eigenen, kleinen Radius erproben Haratischwilis Figuren, wie es ist, sich nicht mehr abzufinden und einmal konsequent zu sein: Celia und Adam, die ihren Sohn vermissen; die erfolgreiche Fernsehproduzentin Martha; Rafael, der Terroristenjäger; die sterbenskranke Rula, die ihrem Kind eine bessere Zukunft bieten will; Oskar, der mit Butterfahrten zum "Verkäufer des Jahres" avanciert; sowie Anton und Antonia, ein junges Paar, die sich beide nicht zurecht finden in der Welt, wie sie ist, und die am Ende doch als einzige einen Entschluss fassen.
https://www.frankfurt-lab.com
Im Rahmen des Szenischen Vordiploms 2024 wird Prof. Werner Wölbern als verantwortlicher Spielleiter zusammen mit Prof. Martin Nachbar (Körperarbeit) und Philipp Weigand (Stimme und Sprechen) das Ensemblestück „Zorn“ von Nino Haratischwili für das szenische Vordiplom 2024 realisieren.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsgbereichs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK).
Mit Friedrich Brückner, Lisa Freiberger, Anneke Gies, Dominika Hebel, Franz Kempter, Daniel Krimsky, Simion Martin, Noémie Ney
Ausstattung: Flavia Stein.
Wir sind an einem Ort, wir teilen Raum und Zeit. Wir erschaffen den Ort, nähern ihn aus unseren Träumen, Erinnerungen und Reisen. Wir sind ein Übergang von einem Zustand zum anderen. Wir sind auf der Durchreise. Wir kommen aus verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche Lebensansichten. Wir sprechen verschiedene Sprachen und eine gemeinsame Sprache. Wir verkleiden uns, umhüllen uns in Schichten. Wir begegnen einander. Bezugnehmend auf das erste Kapitel von Julie Otsuka Buch "Wovon wir träumen" stellten wir uns einen Ort als einen Übergang vor, ein treibendes Boot, einen sich ständig verändernden und wachsenden Organismus, in dem Körperlichkeiten, Kartografien und Visionen unserer vergangenen und zukünftigen Reisen und Begegnungen auftauchen und zu einem hybriden Zwischenraum werden. In 5 Bildern gehen die verschiedenen Zeitlichkeiten ineinander über. Die Textilien und Kleidungsstücke rufen die Erinnerungen an die Stimmen und Atmosphären wach, die wir in unseren Körpern mit uns tragen.
Künstlerische Leitung: Olga Popova Mit und von Olga Popova, Xdzunúm Danae Trejo, Ira Lily Wichert Idee Bühnenbild: Nina DeLudemann Dramaturgische Unterstützung: Maria Tsitroudi Bühnenbildbau, Schneiderin: Anja Berge Live-Musik und Tontechnik: sad sinʞ society (Linda Jiayun Gao-Lenders, Josephine Pascale Rudolph, Jannis Wulle) Licht: Elisabeth Dimigen, Charlotte Skolik
Wir sind an einem Ort, wir teilen Raum und Zeit. Wir erschaffen den Ort, nähern ihn aus unseren Träumen, Erinnerungen und Reisen. Wir sind ein Übergang von einem Zustand zum anderen. Wir sind auf der Durchreise. Wir kommen aus verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche Lebensansichten. Wir sprechen verschiedene Sprachen und eine gemeinsame Sprache. Wir verkleiden uns, umhüllen uns in Schichten. Wir begegnen einander. Bezugnehmend auf das erste Kapitel von Julie Otsuka Buch "Wovon wir träumen" stellten wir uns einen Ort als einen Übergang vor, ein treibendes Boot, einen sich ständig verändernden und wachsenden Organismus, in dem Körperlichkeiten, Kartografien und Visionen unserer vergangenen und zukünftigen Reisen und Begegnungen auftauchen und zu einem hybriden Zwischenraum werden. In 5 Bildern gehen die verschiedenen Zeitlichkeiten ineinander über. Die Textilien und Kleidungsstücke rufen die Erinnerungen an die Stimmen und Atmosphären wach, die wir in unseren Körpern mit uns tragen.
Künstlerische Leitung: Olga Popova Mit und von Olga Popova, Xdzunúm Danae Trejo, Ira Lily Wichert Idee Bühnenbild: Nina DeLudemann Dramaturgische Unterstützung: Maria Tsitroudi Bühnenbildbau, Schneiderin: Anja Berge Live-Musik und Tontechnik: sad sinʞ society (Linda Jiayun Gao-Lenders, Josephine Pascale Rudolph, Jannis Wulle) Licht: Elisabeth Dimigen, Charlotte Skolik
„Hätte man nicht drei, vier, gar unzählige Male auf die Welt kommen müssen, damit man seinen Wünschen gerecht würde, den Möglichkeiten dieser Welt?”
(„Das achte Leben“)
Acht Menschen stehen an Wendepunkten ihres Lebens, ihre Biographien berühren sich einen schicksalhaften Moment lang und sind von da an unlösbar ineinander verschränkt. Es ist ein einziger Tag, an dem jeder von ihnen in eine Ausnahmesituation gerät, die eine Entscheidung abfordert – die Wahrheit zu sagen oder sie zu verleugnen, sich zum Leben oder zum Tod zu bekennen, Stärke zu zeigen oder Schwäche zuzulassen.
Im eigenen, kleinen Radius erproben Haratischwilis Figuren, wie es ist, sich nicht mehr abzufinden und einmal konsequent zu sein: Celia und Adam, die ihren Sohn vermissen; die erfolgreiche Fernsehproduzentin Martha; Rafael, der Terroristenjäger; die sterbenskranke Rula, die ihrem Kind eine bessere Zukunft bieten will; Oskar, der mit Butterfahrten zum "Verkäufer des Jahres" avanciert; sowie Anton und Antonia, ein junges Paar, die sich beide nicht zurecht finden in der Welt, wie sie ist, und die am Ende doch als einzige einen Entschluss fassen.
https://www.frankfurt-lab.com
Im Rahmen des Szenischen Vordiploms 2024 wird Prof. Werner Wölbern als verantwortlicher Spielleiter zusammen mit Prof. Martin Nachbar (Körperarbeit) und Philipp Weigand (Stimme und Sprechen) das Ensemblestück „Zorn“ von Nino Haratischwili für das szenische Vordiplom 2024 realisieren.
Es spielt der 2. Jahrgang des Ausbildungsgbereichs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK).
Mit Friedrich Brückner, Lisa Freiberger, Anneke Gies, Dominika Hebel, Franz Kempter, Daniel Krimsky, Simion Martin, Noémie Ney
Ausstattung: Flavia Stein.
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Als die italienischen Autonomiebewegungen in den 1960er und 70er Jahren die
klassischen Formen der gewerkschaftlichen Organisation ablehnten, gab ihr
kollektiver Widerstand der feministischen Bewegung und der streikenden
Arbeiter*innenbewegung Auftrieb. Ein dezentrales Netz freier Radiosender im
ganzen Land informierte und politisierte die Zuhörenden.
Radio Donna ist eine Tanzperformance, die auf diese volatile Vergangenheit Bezug nimmt und Bewegung zu einer Art des Sehens, Gestaltens und Verbindens macht. Wie ein unmögliches Lied windet sich das Stück durch Szenen und Sequenzen und komponiert aus einer Reihe von Verweisen, verspielter Gesten und Manipulationen eine fiktive Sendung. Abbiam' delle belle buone lingue singen die Performerinnen, wir haben schöne Zungen und sie erwidern, sie widerstehen, sie verweigern. “Der Kontrast zwischen abstrakter Bewegung, die mit Fakten und Geschichte verknüpft wird, bleibt eine Herausforderung", sagte die Tanzrevolutionärin Yvonne Rainer in einem Interview. Radio Donna weitet den Rahmen dieser Frage aus, indem es mit einer Körpersprache der Widersprüche, der Zweifel und der Freude operiert.
Ein Stück von: Laura Stellacci
Mit: Liza Baliasnaja, Dorsey Bushnell, Katja Cheraneva, Laura Stellacci
Lichtdesign: Carina Premer
Sprachfassung: Englisch/Italiensch
Als die italienischen Autonomiebewegungen in den 1960er und 70er Jahren die
klassischen Formen der gewerkschaftlichen Organisation ablehnten, gab ihr
kollektiver Widerstand der feministischen Bewegung und der streikenden
Arbeiter*innenbewegung Auftrieb. Ein dezentrales Netz freier Radiosender im
ganzen Land informierte und politisierte die Zuhörenden.
Radio Donna ist eine Tanzperformance, die auf diese volatile Vergangenheit Bezug nimmt und Bewegung zu einer Art des Sehens, Gestaltens und Verbindens macht. Wie ein unmögliches Lied windet sich das Stück durch Szenen und Sequenzen und komponiert aus einer Reihe von Verweisen, verspielter Gesten und Manipulationen eine fiktive Sendung. Abbiam' delle belle buone lingue singen die Performerinnen, wir haben schöne Zungen und sie erwidern, sie widerstehen, sie verweigern. “Der Kontrast zwischen abstrakter Bewegung, die mit Fakten und Geschichte verknüpft wird, bleibt eine Herausforderung", sagte die Tanzrevolutionärin Yvonne Rainer in einem Interview. Radio Donna weitet den Rahmen dieser Frage aus, indem es mit einer Körpersprache der Widersprüche, der Zweifel und der Freude operiert.
Ein Stück von: Laura Stellacci
Mit: Liza Baliasnaja, Dorsey Bushnell, Katja Cheraneva, Laura Stellacci
Lichtdesign: Carina Premer
Sprachfassung: Englisch/Italiensch
„Es ist die Passivität, die das Gefühl abstumpft.“
Susan Sonntag
Kurz vor ihrem Studienabschluss in der Großstadt kommt Ana zurück in ihren Heimatort. Hier betreibt ihr Vater Fritz inmitten einer Plattenbausiedlung mit großer Hingabe eine mehr schlecht als recht laufende Pommesbude – auf der manischen Suche nach der perfekten Pommes-Zubereitung. Seine Lebensgefährtin Mimi, Aushilfe im Imbiss, zeigt für diese verzweifelte Goldsuche nur wenig Verständnis, hat sie sich doch ein anderes Leben erhofft. Ähnliches gilt für Juli, Anas alte Freundin, die nie rausgekommen ist.
Fabienne Dürs Theatertext zeigt mit viel Liebe zur Schrulligkeit eine Welt, in der Lähmung und Aufbruch, Komik und Krisen die Figuren zueinander hin und voneinander weg führen. So begegnen sie sich unter der Weite des Himmels, in der kleinbürgerlichen Enge, vor dem Hintergrund der wartenden Abrisskräne und immer eingehüllt in den Geruch von heißem Fett.
Infos und Karten
https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/gelbes-gold/
Telefon: 0641-7957 60/61, E-Mail: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Stadttheater Gießen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA).
Im Rahmen der international und interdisziplinär angelegten Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft wird die Theaterwissenschaft im größeren Kontext jener philosophischen, politischen und sprachphilosophischen Fragen verortet, die immer mit im Spiel sind, wenn man über Theater nachdenkt – die aber häufig ausgeblendet werden. Neben den Fragen, die das Theater im engeren Sinne betreffen, geht es in den Beiträgen der eingeladenen Gäste auch um theatertheoretische Fragen. Es soll ein Begriff von Theaterwissenschaft entwickelt werden, der diese aus dem Kontext ihrer nationalphilologischen Begründung im Deutschland der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts herauslöst und auch aus der Begrenzung auf die „Aufführung”, welche ihr Begründer im deutschsprachigen Raum, Max Hermann, um die Jahrhundertwende vom 19. Zum 20. Jahrhundert vorgeschlagen hatte. Denn Theater ist nicht nur das flüchtige Produkt eines Abends, sondern auch Prozess, Interaktion, Handlung und v. a. kritische Praxis. Mit der Wahl Hölderlins als Namenspatron der Reihe soll daran erinnert werden, dass der zeitweilig in Frankfurt lebende Hölderlin nicht nur ein großer Dichter, sondern auch ein großer Theatertheoretiker und dramaturgischer Denker war. Mit seinen Sophokles-Übersetzungen, Stückfragmenten und Anmerkungen zum Ödipus und zur Antigone eröffnete er das Denken des modernen Theaters.
weitere Informationen finden Sie hier
Veranstalter: Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und dem Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften
Im Rahmen der international und interdisziplinär angelegten Friedrich Hölderlin-Gastvorträge in Allgemeiner und Vergleichender Theaterwissenschaft wird die Theaterwissenschaft im größeren Kontext jener philosophischen, politischen und sprachphilosophischen Fragen verortet, die immer mit im Spiel sind, wenn man über Theater nachdenkt – die aber häufig ausgeblendet werden. Neben den Fragen, die das Theater im engeren Sinne betreffen, geht es in den Beiträgen der eingeladenen Gäste auch um theatertheoretische Fragen. Es soll ein Begriff von Theaterwissenschaft entwickelt werden, der diese aus dem Kontext ihrer nationalphilologischen Begründung im Deutschland der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts herauslöst und auch aus der Begrenzung auf die „Aufführung”, welche ihr Begründer im deutschsprachigen Raum, Max Hermann, um die Jahrhundertwende vom 19. Zum 20. Jahrhundert vorgeschlagen hatte. Denn Theater ist nicht nur das flüchtige Produkt eines Abends, sondern auch Prozess, Interaktion, Handlung und v. a. kritische Praxis. Mit der Wahl Hölderlins als Namenspatron der Reihe soll daran erinnert werden, dass der zeitweilig in Frankfurt lebende Hölderlin nicht nur ein großer Dichter, sondern auch ein großer Theatertheoretiker und dramaturgischer Denker war. Mit seinen Sophokles-Übersetzungen, Stückfragmenten und Anmerkungen zum Ödipus und zur Antigone eröffnete er das Denken des modernen Theaters.
Veranstalter: Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und dem Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften
Zur Perspektive des Vortrags als Performance aus queerer, behinderter, Tauber, chronischer kranker Perspektive
Was sind Themen, die queere, behinderte Menschen derzeit umtreiben? Was ist Wissen von und über Behinderung, wie wird es generiert, archiviert und weitergegeben? Wie haben behinderte oder chronisch erkrankte Künstler*innen derzeit Teil an der Wissensproduktion bezogen auf Behinderung? Welche Barrieren stellen sich Ihnen in der Wissenschaft, welche in Theater und Performance? Was ist eine Lecture Performance? Lässt sich Letztere „crippen“? Was bedeutet eigentlich die Methode des „cripping“? (Wie) öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und (wie) lässt sich durch diese performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich die sechsteilige Online-Vorlesungsreihe, unter der künstlerischen Leitung von Steven Solbrig. Nichtbehinderte, behinderte, Taube und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen sind eingeladen die “klassische Vorlesungszeit” (90 Minuten) sich anzueignen in crip time & space zu nutzen und ihre(n) Online-Talks und Vorträge performativ zu rahmen.
Anmeldung unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Anlässlich der Hölderlin-Gastprofessur von Krassimira Kruschkova veranstaltet die Professur für Theaterwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am 09./10.02. eine zweitägige Master Class bei der Studierende und Promovierende im Rahmen von kurzen Impulsbeitrag das Theater in allen seinen Erscheinungsformen wie die in ihm verhandelten Probleme kritisch hinterfragen.
Das Programm kann hier eingesehen werden. Die Veranstaltung ist öffentlich, um eine Voranmeldung bis 07.02.2024 wird jedoch unter weise_at_tfm.uni-frankfurt.de gebeten.
Die Lehrgebiete Bühnenbild/Szenischer Raum und Performance präsentieren Arbeiten zum Thema MONSTER/ UNTERGRUND (AT) in den Kellerräumen des Hauptgebäudes und des Isenburger Schlosses

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Schlossstraße 31, 63065 Offenbach/M
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Gallus Theater und der BAtanz Abteilung der HfMDK präsentiert sich mit dem Wintertanzprojekt 2024 in seiner 23. Ausgabe.
Die Studierenden haben mit weltbekannten Künstler*innen recherchiert und kreiert, um Themen wie neue Balance, Risiko und Zusammengehörigkeit zu erforschen. Der Abend ist geprägt von der Energie dieser nächsten Generation junger Künstler*innen, die mit Mut und Feingefühl neue Wege in der Kunstform Tanz beschreiten.
Die Studierenden werden in drei Uraufführungen auftreten, die von und mit der Künstlerin und Choreografin Kristel van Issum, der Regisseurin und Choreografin Nicole Beutler und dem neuen Professor und Leiter der Tanzabteilung Damian Gmür geschaffen wurden. Darüber hinaus hat Alan Barnes Material und Konzepte von workwithinwork, choreografiert von Honorarprofessor William Forsythe, neu inszeniert und überarbeitet. Der Abend bietet eine abwechslungsreiche Auswahl an Musik, die von Maurice Ravel und Luciano Berio bis zu neuen Kompositionen von Fabian Schulz und Gary Shepard reicht.
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie.

Eintritt jeweils Eur. 17/12
Kartenvorbestellung 069 758060-20 oder unter www.gallustheater.de
Anlässlich der Hölderlin-Gastprofessur von Krassimira Kruschkova veranstaltet die Professur für Theaterwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am 09./10.02. eine zweitägige Master Class bei der Studierende und Promovierende im Rahmen von kurzen Impulsbeitrag das Theater in allen seinen Erscheinungsformen wie die in ihm verhandelten Probleme kritisch hinterfragen.
Das Programm kann hier eingesehen werden. Die Veranstaltung ist öffentlich, um eine Voranmeldung bis 07.02.2024 wird jedoch unter weise_at_tfm.uni-frankfurt.de gebeten.
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Gallus Theater und der BAtanz Abteilung der HfMDK präsentiert sich mit dem Wintertanzprojekt 2024 in seiner 23. Ausgabe.
Die Studierenden haben mit weltbekannten Künstler*innen recherchiert und kreiert, um Themen wie neue Balance, Risiko und Zusammengehörigkeit zu erforschen. Der Abend ist geprägt von der Energie dieser nächsten Generation junger Künstler*innen, die mit Mut und Feingefühl neue Wege in der Kunstform Tanz beschreiten.
Die Studierenden werden in drei Uraufführungen auftreten, die von und mit der Künstlerin und Choreografin Kristel van Issum, der Regisseurin und Choreografin Nicole Beutler und dem neuen Professor und Leiter der Tanzabteilung Damian Gmür geschaffen wurden. Darüber hinaus hat Alan Barnes Material und Konzepte von workwithinwork, choreografiert von Honorarprofessor William Forsythe, neu inszeniert und überarbeitet. Der Abend bietet eine abwechslungsreiche Auswahl an Musik, die von Maurice Ravel und Luciano Berio bis zu neuen Kompositionen von Fabian Schulz und Gary Shepard reicht.
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie.

Eintritt jeweils Eur. 17/12
Kartenvorbestellung 069 758060-20 oder unter www.gallustheater.de
„Es ist die Passivität, die das Gefühl abstumpft.“
Susan Sonntag
Kurz vor ihrem Studienabschluss in der Großstadt kommt Ana zurück in ihren Heimatort. Hier betreibt ihr Vater Fritz inmitten einer Plattenbausiedlung mit großer Hingabe eine mehr schlecht als recht laufende Pommesbude – auf der manischen Suche nach der perfekten Pommes-Zubereitung. Seine Lebensgefährtin Mimi, Aushilfe im Imbiss, zeigt für diese verzweifelte Goldsuche nur wenig Verständnis, hat sie sich doch ein anderes Leben erhofft. Ähnliches gilt für Juli, Anas alte Freundin, die nie rausgekommen ist.
Fabienne Dürs Theatertext zeigt mit viel Liebe zur Schrulligkeit eine Welt, in der Lähmung und Aufbruch, Komik und Krisen die Figuren zueinander hin und voneinander weg führen. So begegnen sie sich unter der Weite des Himmels, in der kleinbürgerlichen Enge, vor dem Hintergrund der wartenden Abrisskräne und immer eingehüllt in den Geruch von heißem Fett.
Infos und Karten
https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/gelbes-gold/
Telefon: 0641-7957 60/61, E-Mail: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Stadttheater Gießen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA).
Ein Oratorium vom Scheitern (at least we tried; but we will dance anyways)
Manchmal muss man sich die Räume selbst schaffen, die man sucht, aber nirgends findet. Das gilt besonders in Zeiten, in denen alles vor die Hunde zu gehen scheint.
Oder für die Katz ist. Naja. Unseren Lieblings-Freizeit-Orten geht es jedenfalls nicht anders. Ein Grund mehr, sich mal produktiv und versucht kritisch den Clubs der Frankfurter Techno-Szene und ihrer Geschichte mit unserem Handwerkszeug, dem Theater, zu nähern. Deshalb erwartet euch das Beste aus zwei Welten, die unterschiedlicher und doch auch ähnlicher nicht sein könnten: Performance und Rave. Gemeinsam bekommen wir Zugang zu längst vergessenen Club-Spaces in Frankfurt, beste Oral History führt uns zurück zu den wildesten Party-Nächten, bevor alles den Bach runtergegangen ist und vielleicht schaffen wir zusammen einen ganz neuen Raum, der uns wieder etwas Hoffnung auf ein Morgen verspricht. Macht mit uns die Nacht zum Tag und den Sound of Frankfurt zum Herzschlag unserer Körper. United we stand.
Infos auf https://frankfurt-lab.com/ls/home/the-sound-of-frankfurt
Gefördert durch den Projektförderfonds KunstPAKT.
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Gallus Theater und der BAtanz Abteilung der HfMDK präsentiert sich mit dem Wintertanzprojekt 2024 in seiner 23. Ausgabe.
Die Studierenden haben mit weltbekannten Künstler*innen recherchiert und kreiert, um Themen wie neue Balance, Risiko und Zusammengehörigkeit zu erforschen. Der Abend ist geprägt von der Energie dieser nächsten Generation junger Künstler*innen, die mit Mut und Feingefühl neue Wege in der Kunstform Tanz beschreiten.
Die Studierenden werden in drei Uraufführungen auftreten, die von und mit der Künstlerin und Choreografin Kristel van Issum, der Regisseurin und Choreografin Nicole Beutler und dem neuen Professor und Leiter der Tanzabteilung Damian Gmür geschaffen wurden. Darüber hinaus hat Alan Barnes Material und Konzepte von workwithinwork, choreografiert von Honorarprofessor William Forsythe, neu inszeniert und überarbeitet. Der Abend bietet eine abwechslungsreiche Auswahl an Musik, die von Maurice Ravel und Luciano Berio bis zu neuen Kompositionen von Fabian Schulz und Gary Shepard reicht.
Eine Veranstaltung mit Studierenden des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie.

Eintritt jeweils Eur. 17/12
Kartenvorbestellung 069 758060-20 oder unter www.gallustheater.de
Macbeth kann Herrscher werden und will es. In der Inszenierung des russischen Regisseurs Timofej Kuljabin gibt es keine Unheilsschwestern, keinen Glauben an Magie und Mystik, dafür aber einen Mann, dessen unstillbares Verlangen nach Macht ihn zum Tyrannen und Mörder werden lässt. Bei Kuljabin ist Duncan, der König, Macbeth‘ Vater, Banquo und Macduff seine Brüder. Macbeth begeht also einen Vater- und Brudermord, um sein Ziel zu erreichen. Es ist das Psychogramm eines Zerrissenen, der Lust am Bösen hat, der allerorts Angst verbreitet und alles, was sich ihm in den Weg stellt, auslöscht. Und sei es seine eigene Frau, Lady Macbeth. Es bleibt die beunruhigende Frage: Was kommt danach?
Produktionsbeteiligte Marie Julie Bretschneider, Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/macbeth/
Ever wondered why horror stories are so often told as love stories? Then come to our scenic reading of a tale as old as time… / the work in progress showing of a tale as old as time. CHOOSE YOUR FIGHTER in our scary, sexy heterofatalistic Schauermärchen soap opera blockbuster in space about everything that ever was and ever will be!
Am Donnerstag, 15.02.2024, von 16:00 bis 17:30 Uhr und am Donnerstag, 21.03.2024, von 12:00 bis 13:30 Uhr findet jeweils eine digitale Q&A-Session für Studieninteressierte statt. Die HFMDK lädt herzlich zu einem Infogespräch über die Eignungsprüfung und das Studium des BA Regie ein. An der Q&A-Session nehmen Lehrende und Studierende der Regie teil.
Link (Meeting-ID 823 2706 8314, Kenncode 459611)
Die Bewerbungsfrist für Studienbeginn im Wintersemester 2024/25 endet am 01.04.2024.
Die HfMDK Frankfurt legt Wert auf Vielfalt und Toleranz. Der Studiengang BA Regie heißt Bewerbungen willkommen unabhängig von Geschlecht und ethnischer und sozialer Herkunft.
Informationen zum Aufbau und Anforderungen der Eignungsprüfung des BA Regie der HfMDK Frankfurt finden Sie auf https://www.hfmdk-frankfurt.de/studiengang/regie-bachelor.
Am Donnerstag, 15.02.2024, von 16:00 bis 17:30 Uhr und am Donnerstag, 21.03.2024, von 12:00 bis 13:30 Uhr findet jeweils eine digitale Q&A-Session für Studieninteressierte statt. Die HFMDK lädt herzlich zu einem Infogespräch über die Eignungsprüfung und das Studium des BA Regie ein. An der Q&A-Session nehmen Lehrende und Studierende der Regie teil.
Link (Meeting-ID 823 2706 8314, Kenncode 459611)
Die Bewerbungsfrist für Studienbeginn im Wintersemester 2024/25 endet am 01.04.2024.
Die HfMDK Frankfurt legt Wert auf Vielfalt und Toleranz. Der Studiengang BA Regie heißt Bewerbungen willkommen unabhängig von Geschlecht und ethnischer und sozialer Herkunft.
Informationen zum Aufbau und Anforderungen der Eignungsprüfung des BA Regie der HfMDK Frankfurt finden Sie auf https://www.hfmdk-frankfurt.de/studiengang/regie-bachelor.
Ein Mädchen läuft an einem Fluss entlang, der Fluss fließt.
Die Natur schön und unnahbar, das Mädchen auch.
Was wird sie tun?
Der Tod romantisiert, die Natur eine Gefahr. Die Gefahr so schön.
Der Soundtrack einer Entscheidung, eine wohlklingende Melodie.
Ein Raum, ein Film und das glitzernde Wogen des Todes.
A girl walks along a river, the river flows.
The nature beautiful and unapproachable, the girl alike.
What will she do?
Death romanticized nature a threat. The threat so beautiful.
The Soundtrack of a decision, an euphonious melody.
A room, a film and the glittering surge of death.
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
Produktionsbeteiligter: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
Produktionsbeteiligter: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
„Es ist die Passivität, die das Gefühl abstumpft.“
Susan Sonntag
Kurz vor ihrem Studienabschluss in der Großstadt kommt Ana zurück in ihren Heimatort. Hier betreibt ihr Vater Fritz inmitten einer Plattenbausiedlung mit großer Hingabe eine mehr schlecht als recht laufende Pommesbude – auf der manischen Suche nach der perfekten Pommes-Zubereitung. Seine Lebensgefährtin Mimi, Aushilfe im Imbiss, zeigt für diese verzweifelte Goldsuche nur wenig Verständnis, hat sie sich doch ein anderes Leben erhofft. Ähnliches gilt für Juli, Anas alte Freundin, die nie rausgekommen ist.
Fabienne Dürs Theatertext zeigt mit viel Liebe zur Schrulligkeit eine Welt, in der Lähmung und Aufbruch, Komik und Krisen die Figuren zueinander hin und voneinander weg führen. So begegnen sie sich unter der Weite des Himmels, in der kleinbürgerlichen Enge, vor dem Hintergrund der wartenden Abrisskräne und immer eingehüllt in den Geruch von heißem Fett.
Infos und Karten
https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/gelbes-gold/
Telefon: 0641-7957 60/61, E-Mail: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Stadttheater Gießen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA).
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
Produktionsbeteiligter: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Wie unterscheiden sich Geburtstagskuchen in Taiwan und Deutschland? Wie ist das Wetter in Frankfurt und Minsk? Spielt man in Russland bei Kindergeburtstagen auch Topfschlagen? Was wünschen sich Hongkonger, wenn sie die Geburtstagskerzen auspusten? Wenn wir uns über den Kuchen und das Wetter unterhalten, vermeiden wir damit, über Wichtigeres zu sprechen?
Dieses Projekt handelt von den Grenzen der Sprache und der Unmöglichkeit, den perfekten Kuchen zu backen. In diesem besonderen Jahr laden wir Dich dazu ein, einen geselligen Abend mit uns zu verbringen. Wir schmeißen eine Party mit elektronischer Musik und teilen Kuchenrezepte aus unserer Heimat, die so mehrschichtig sind, wie auch die Sprache funktionieren kann.
Happy birthday to me!
Sprache: Englisch
Von und mit:
Ching Wen, Crisis Hevonen, Vera Boitcova, Hanna Lau, Jonas Harksen, Linda Gao-Lenders, Laura-Marie Preßmar, Michelle Koprow, Anton Svoboda
Weitere Informationen und Ticket-Reservierung unter:
Wie unterscheiden sich Geburtstagskuchen in Taiwan und Deutschland? Wie ist das Wetter in Frankfurt und Minsk? Spielt man in Russland bei Kindergeburtstagen auch Topfschlagen? Was wünschen sich Hongkonger, wenn sie die Geburtstagskerzen auspusten? Wenn wir uns über den Kuchen und das Wetter unterhalten, vermeiden wir damit, über Wichtigeres zu sprechen?
Dieses Projekt handelt von den Grenzen der Sprache und der Unmöglichkeit, den perfekten Kuchen zu backen. In diesem besonderen Jahr laden wir Dich dazu ein, einen geselligen Abend mit uns zu verbringen. Wir schmeißen eine Party mit elektronischer Musik und teilen Kuchenrezepte aus unserer Heimat, die so mehrschichtig sind, wie auch die Sprache funktionieren kann.
Happy birthday to me!
Sprache: Englisch
Von und mit:
Ching Wen, Crisis Hevonen, Vera Boitcova, Hanna Lau, Jonas Harksen, Linda Gao-Lenders, Laura-Marie Preßmar, Michelle Koprow, Anton Svoboda
Weitere Informationen und Ticket-Reservierung unter:
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Wie unterscheiden sich Geburtstagskuchen in Taiwan und Deutschland? Wie ist das Wetter in Frankfurt und Minsk? Spielt man in Russland bei Kindergeburtstagen auch Topfschlagen? Was wünschen sich Hongkonger, wenn sie die Geburtstagskerzen auspusten? Wenn wir uns über den Kuchen und das Wetter unterhalten, vermeiden wir damit, über Wichtigeres zu sprechen?
Dieses Projekt handelt von den Grenzen der Sprache und der Unmöglichkeit, den perfekten Kuchen zu backen. In diesem besonderen Jahr laden wir Dich dazu ein, einen geselligen Abend mit uns zu verbringen. Wir schmeißen eine Party mit elektronischer Musik und teilen Kuchenrezepte aus unserer Heimat, die so mehrschichtig sind, wie auch die Sprache funktionieren kann.
Happy birthday to me!
Sprache: Englisch
Von und mit:
Ching Wen, Crisis Hevonen, Vera Boitcova, Hanna Lau, Jonas Harksen, Linda Gao-Lenders, Laura-Marie Preßmar, Michelle Koprow, Anton Svoboda
Weitere Informationen und Ticket-Reservierung unter:
Und so wurde entschieden, dass Leslie Lachlan ihre Anerkennungsjahre auf einer Solo-Mission verbringen sollte, weit weg in einem Gebirge, das ihr unbekannt war. Dort angekommen, schlägt sie ihr Lager auf, praktiziert ihre Magie, überlebt alleine in der Wildnis. Ihre Geschichte erzählt von Reisen, von Verletzung und tief liegenden Gefühlen – und wir lesen sie, rauchen, schauen auf unsere Handys, leisten ihr Gesellschaft. Die Performance ist eine performative und literarische Studie über den Begriff der Solitude, das künstlerische Solo, sowie den Trost und die Bitternis, die in der Gesellschaft fiktionaler Charaktere gefunden werden können. Als Reaktion auf die Performance entwickelt Felix Schwarzrock in seiner Video-Installation ‘Leslie wanted to return’ Leslie Lachlans Welt in Text und Animation weiter. An diesem Abend werden beide Arbeiten zum ersten Mal gemeinsam gezeigt.
Performance ‚O Solitude‘ von Maren Ada Küpper. Zusammen mit Herbert Graf, Jil Dreyer, Josef Mehling. Bilder im Buch und analoge Fotodokumentation: Merthe Wulf. Video-Installation ‚Leslie wanted to return‘ von Felix Schwarzrock.
Weitere Informationen:
Koležnik findet in Molières aberwitziger Komödie das Thema menschlicher Verfehlung. Während Molière die Hauptfigur, Harpagon, in den charakterlichen Verrenkungen, die seine Liebe zum Geld mit sich bringen, zeigt, erkennt Koležnik kaum moralische Unterschiede der beteiligten Personen. Ein Verwirrspiel um Sehnsüchte und deren Erlangung kann beginnen!
Produktionsbeteiligter: Yannick Sturm (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/der-geizige/
Und so wurde entschieden, dass Leslie Lachlan ihre Anerkennungsjahre auf einer Solo-Mission verbringen sollte, weit weg in einem Gebirge, das ihr unbekannt war. Dort angekommen, schlägt sie ihr Lager auf, praktiziert ihre Magie, überlebt alleine in der Wildnis. Ihre Geschichte erzählt von Reisen, von Verletzung und tief liegenden Gefühlen – und wir lesen sie, rauchen, schauen auf unsere Handys, leisten ihr Gesellschaft. Die Performance ist eine performative und literarische Studie über den Begriff der Solitude, das künstlerische Solo, sowie den Trost und die Bitternis, die in der Gesellschaft fiktionaler Charaktere gefunden werden können. Als Reaktion auf die Performance entwickelt Felix Schwarzrock in seiner Video-Installation ‘Leslie wanted to return’ Leslie Lachlans Welt in Text und Animation weiter. An diesem Abend werden beide Arbeiten zum ersten Mal gemeinsam gezeigt.
Performance ‚O Solitude‘ von Maren Ada Küpper. Zusammen mit Herbert Graf, Jil Dreyer, Josef Mehling. Bilder im Buch und analoge Fotodokumentation: Merthe Wulf. Video-Installation ‚Leslie wanted to return‘ von Felix Schwarzrock.
Weitere Informationen:
Und so wurde entschieden, dass Leslie Lachlan ihre Anerkennungsjahre auf einer Solo-Mission verbringen sollte, weit weg in einem Gebirge, das ihr unbekannt war. Dort angekommen, schlägt sie ihr Lager auf, praktiziert ihre Magie, überlebt alleine in der Wildnis. Ihre Geschichte erzählt von Reisen, von Verletzung und tief liegenden Gefühlen – und wir lesen sie, rauchen, schauen auf unsere Handys, leisten ihr Gesellschaft. Die Performance ist eine performative und literarische Studie über den Begriff der Solitude, das künstlerische Solo, sowie den Trost und die Bitternis, die in der Gesellschaft fiktionaler Charaktere gefunden werden können. Als Reaktion auf die Performance entwickelt Felix Schwarzrock in seiner Video-Installation ‘Leslie wanted to return’ Leslie Lachlans Welt in Text und Animation weiter. An diesem Abend werden beide Arbeiten zum ersten Mal gemeinsam gezeigt.
Performance ‚O Solitude‘ von Maren Ada Küpper. Zusammen mit Herbert Graf, Jil Dreyer, Josef Mehling. Bilder im Buch und analoge Fotodokumentation: Merthe Wulf. Video-Installation ‚Leslie wanted to return‘ von Felix Schwarzrock.
Weitere Informationen:
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
tchau, chào (Ausgesprochen ʧaʊ, ʧaʊ) beschreibt die Verständnislücken zwischen einer brasilianischen Enkelin, ihrer vietnamesischen Großmutter und den Orten und Generationen die zwischen ihnen liegen. Die Frau in Deutschland ohne Brüste ist eine fiktive Person unserer realen Phantasie. In Briefen an sie begeben wir uns auf eine Reise an Orte vertrauter Fremdheit. Als Töchter, Mütter und Mitmenschen nähern wir uns Fragen nach Vertreibung, Flucht und Umsiedlung und fragen uns, welche Spuren sie über Generationen hinweg hinterlassen. Können wir unseren vererbten Krankheiten und Traumata als Amazonen begegnen; und können wir uns als solche Kriegen widersetzen, in denen wir nicht kämpfen wollen?
Beteiligte: Marina Ludemann, Sven Rausch, Nina DeLudemann
Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
„A cor dos olhos de minha mãe era cor de olhos d’água” – the colour of my mother’s eyes was the colour of water – Conceição Evaristo
Die Bewegung der Flüsse, der Rhythmus der Gezeiten und die Zyklen von Wasserüberfluss und -knappheit bilden den Ausgangspunkt für Bárbara Luci Carvalhos Arbeit. Ihre Choreografie basiert darauf, den historischen und ästhetischen Erfahrungen Schwarzer Frauen auf der Flucht zu lauschen – in einem partizipativen Format bestehend aus Wahrnehmung, Dialog, Schweigen und dem Aufruf zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. Sie lädt dazu ein, über den Heilungsprozess des Körpers aus einer Schwarzen feministischen Perspektive nachzudenken, die durch die politischen Bewegungen im Nordosten Brasiliens entsteht.
Dauer: 60 Min.
Sprache: Englisch, Portugiesisch
In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 7 / € 11 / € 20 / € 35
Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/460211
„A cor dos olhos de minha mãe era cor de olhos d’água” – the colour of my mother’s eyes was the colour of water – Conceição Evaristo
Die Bewegung der Flüsse, der Rhythmus der Gezeiten und die Zyklen von Wasserüberfluss und -knappheit bilden den Ausgangspunkt für Bárbara Luci Carvalhos Arbeit. Ihre Choreografie basiert darauf, den historischen und ästhetischen Erfahrungen Schwarzer Frauen auf der Flucht zu lauschen – in einem partizipativen Format bestehend aus Wahrnehmung, Dialog, Schweigen und dem Aufruf zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. Sie lädt dazu ein, über den Heilungsprozess des Körpers aus einer Schwarzen feministischen Perspektive nachzudenken, die durch die politischen Bewegungen im Nordosten Brasiliens entsteht.
Dauer: 60 Min.
Sprache: Englisch, Portugiesisch
In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 7 / € 11 / € 20 / € 35
Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/460211
„A cor dos olhos de minha mãe era cor de olhos d’água” – the colour of my mother’s eyes was the colour of water – Conceição Evaristo
Die Bewegung der Flüsse, der Rhythmus der Gezeiten und die Zyklen von Wasserüberfluss und -knappheit bilden den Ausgangspunkt für Bárbara Luci Carvalhos Arbeit. Ihre Choreografie basiert darauf, den historischen und ästhetischen Erfahrungen Schwarzer Frauen auf der Flucht zu lauschen – in einem partizipativen Format bestehend aus Wahrnehmung, Dialog, Schweigen und dem Aufruf zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. Sie lädt dazu ein, über den Heilungsprozess des Körpers aus einer Schwarzen feministischen Perspektive nachzudenken, die durch die politischen Bewegungen im Nordosten Brasiliens entsteht.
Dauer: 60 Min.
Sprache: Englisch, Portugiesisch
In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 7 / € 11 / € 20 / € 35
Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/460211
Eine Performance des Alle Achtung Kollektivs
Zwei Performerinnen, eine Künstliche Intelligenz und die Frage: „Wann hättest du gerne eine lautere Stimme?“ Wenn Frauen° ihre Stimme erheben, werden sie oft nicht gehört. Sie verstummen, weil sie nicht durchdringen, oder weil sie das, was ihnen widerfahren ist, nicht in Worte fassen können. Frauenstimmen werden oft als zu schrill, zu zaghaft, zu leise oder zu laut abgetan. In „widerstimmen“ experimentieren zwei Performerinnen mit einer K.I.-Sprachprothese, versuchen die Kontrolle über ihre Stimmen zurückzugewinnen und suchen nach neuen Stimmen, die sie für sich nutzen können. Sie lassen sich weder von den vielzähligen Zuschreibungen, die die Geschichte für Frauen° bereithält, noch von gut gemeinten Ratschlägen beirren. Kann uns Künstliche Intelligenz helfen, die Zukunft geschlechtergerechter zu gestalten?
Konzept/Text: Annika Müller, Ann-Kathrin Pfahler
Regie: Annika Müller
Performerinnen: Michelle Koprow, Ann-Kathrin Pfahler
Musikdesign: Julian Koptisch
Digital Creative: Johannes Höfler
Kommunikationsdesign: Maria Kamperidis
Technik und Lichtdesign: Finn Panschar
Bühnenbild: Panni Somody
Tickets:
Eine Performance des Alle Achtung Kollektivs
Zwei Performerinnen, eine Künstliche Intelligenz und die Frage: „Wann hättest du gerne eine lautere Stimme?“ Wenn Frauen° ihre Stimme erheben, werden sie oft nicht gehört. Sie verstummen, weil sie nicht durchdringen, oder weil sie das, was ihnen widerfahren ist, nicht in Worte fassen können. Frauenstimmen werden oft als zu schrill, zu zaghaft, zu leise oder zu laut abgetan. In „widerstimmen“ experimentieren zwei Performerinnen mit einer K.I.-Sprachprothese, versuchen die Kontrolle über ihre Stimmen zurückzugewinnen und suchen nach neuen Stimmen, die sie für sich nutzen können. Sie lassen sich weder von den vielzähligen Zuschreibungen, die die Geschichte für Frauen° bereithält, noch von gut gemeinten Ratschlägen beirren. Kann uns Künstliche Intelligenz helfen, die Zukunft geschlechtergerechter zu gestalten?
Konzept/Text: Annika Müller, Ann-Kathrin Pfahler
Regie: Annika Müller
Performerinnen: Michelle Koprow, Ann-Kathrin Pfahler
Musikdesign: Julian Koptisch
Digital Creative: Johannes Höfler
Kommunikationsdesign: Maria Kamperidis
Technik und Lichtdesign: Finn Panschar
Bühnenbild: Panni Somody
Tickets:
Eine Performance des Alle Achtung Kollektivs
Zwei Performerinnen, eine Künstliche Intelligenz und die Frage: „Wann hättest du gerne eine lautere Stimme?“ Wenn Frauen° ihre Stimme erheben, werden sie oft nicht gehört. Sie verstummen, weil sie nicht durchdringen, oder weil sie das, was ihnen widerfahren ist, nicht in Worte fassen können. Frauenstimmen werden oft als zu schrill, zu zaghaft, zu leise oder zu laut abgetan. In „widerstimmen“ experimentieren zwei Performerinnen mit einer K.I.-Sprachprothese, versuchen die Kontrolle über ihre Stimmen zurückzugewinnen und suchen nach neuen Stimmen, die sie für sich nutzen können. Sie lassen sich weder von den vielzähligen Zuschreibungen, die die Geschichte für Frauen° bereithält, noch von gut gemeinten Ratschlägen beirren. Kann uns Künstliche Intelligenz helfen, die Zukunft geschlechtergerechter zu gestalten?
Konzept/Text: Annika Müller, Ann-Kathrin Pfahler
Regie: Annika Müller
Performerinnen: Michelle Koprow, Ann-Kathrin Pfahler
Musikdesign: Julian Koptisch
Digital Creative: Johannes Höfler
Kommunikationsdesign: Maria Kamperidis
Technik und Lichtdesign: Finn Panschar
Bühnenbild: Panni Somody
Tickets:
Internationale Tagung mit Beiträgen aus Wissenschaft und Kunst
weitere Infos: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/wissenschaft/forschungsproj/monstertagung
Hinzufügend, folgendes Workshopangebot:
Da Antonias Kurs bereits am 5.4. mit einem Vorbereitungstermin startet, läuft die Anmeldung über den unten genannten Link.
Antonia Beeskow wird einen Praktischen Kurs anbieten, in welchem die Tagung zum Anlass genommen wird, einen Podcast aufzunehmen und zu produzieren. In der Woche zuvor gibt es eine Einleitung in Mikrofonierung und Sounddesign, denn neben der Aufnahme der Vorträge werden Zwischenklänge und Jingles produziert. Am 14.04. treffen wir uns abschließend für die Planung des Podcasts und eine Einarbeitung in die Post-Produktion. Die Podcasts sollen bei Wilsonstraße FM veröffentlicht werden (https://www.wilsonstrassefm.com/). (Deutschkenntnisse sind von Vorteil, weil es für den Schnitt der Sprachaufnahmen unter Umständen notwendig ist.) Termine (in Gießen): Vorbereitungstreffen: Fr 5.4.24 11:00-12:00 // Tagung Do-Sa: 11.4.24 14:00-19:15, 12.4.24 9:30-18:30, 13.4.24 9:30-14:00 // Nachbereitung: So 14.4.25 10:00-13:00
Anmeldung zum Kurs HIER: https://sync.academiccloud.de/index.php/s/fy2ZpDVUP2yRkhV
Internationale Tagung mit Beiträgen aus Wissenschaft und Kunst
weitere Infos: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/wissenschaft/forschungsproj/monstertagung
Hinzufügend, folgendes Workshopangebot:
Da Antonias Kurs bereits am 5.4. mit einem Vorbereitungstermin startet, läuft die Anmeldung über den unten genannten Link.
Antonia Beeskow wird einen Praktischen Kurs anbieten, in welchem die Tagung zum Anlass genommen wird, einen Podcast aufzunehmen und zu produzieren. In der Woche zuvor gibt es eine Einleitung in Mikrofonierung und Sounddesign, denn neben der Aufnahme der Vorträge werden Zwischenklänge und Jingles produziert. Am 14.04. treffen wir uns abschließend für die Planung des Podcasts und eine Einarbeitung in die Post-Produktion. Die Podcasts sollen bei Wilsonstraße FM veröffentlicht werden (https://www.wilsonstrassefm.com/). (Deutschkenntnisse sind von Vorteil, weil es für den Schnitt der Sprachaufnahmen unter Umständen notwendig ist.) Termine (in Gießen): Vorbereitungstreffen: Fr 5.4.24 11:00-12:00 // Tagung Do-Sa: 11.4.24 14:00-19:15, 12.4.24 9:30-18:30, 13.4.24 9:30-14:00 // Nachbereitung: So 14.4.25 10:00-13:00
Anmeldung zum Kurs HIER: https://sync.academiccloud.de/index.php/s/fy2ZpDVUP2yRkhV
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
Internationale Tagung mit Beiträgen aus Wissenschaft und Kunst
weitere Infos: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/wissenschaft/forschungsproj/monstertagung
Hinzufügend, folgendes Workshopangebot:
Da Antonias Kurs bereits am 5.4. mit einem Vorbereitungstermin startet, läuft die Anmeldung über den unten genannten Link.
Antonia Beeskow wird einen Praktischen Kurs anbieten, in welchem die Tagung zum Anlass genommen wird, einen Podcast aufzunehmen und zu produzieren. In der Woche zuvor gibt es eine Einleitung in Mikrofonierung und Sounddesign, denn neben der Aufnahme der Vorträge werden Zwischenklänge und Jingles produziert. Am 14.04. treffen wir uns abschließend für die Planung des Podcasts und eine Einarbeitung in die Post-Produktion. Die Podcasts sollen bei Wilsonstraße FM veröffentlicht werden (https://www.wilsonstrassefm.com/). (Deutschkenntnisse sind von Vorteil, weil es für den Schnitt der Sprachaufnahmen unter Umständen notwendig ist.) Termine (in Gießen): Vorbereitungstreffen: Fr 5.4.24 11:00-12:00 // Tagung Do-Sa: 11.4.24 14:00-19:15, 12.4.24 9:30-18:30, 13.4.24 9:30-14:00 // Nachbereitung: So 14.4.25 10:00-13:00
Anmeldung zum Kurs HIER: https://sync.academiccloud.de/index.php/s/fy2ZpDVUP2yRkhV
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
Hendry/Rotach
Wir lechzen nach anders sein und zelebrieren woke Sprache. Trotzdem werden wir feucht, wenn wir einen Körper auf einem Auto grinden sehen oder eigens das Gaspedal durchdrücken. Befinden wir uns hier am tiefsten Abgrund der kapitalistischen Konsumwelt oder sind diese Lüste subtile Drag-Momente? Wieso sind toxische Stone Butches dermaßen hot und was hat das alles mit der Krise rund um Männlichkeit zu tun? Gibt es einen Youtube-Channel, der uns noch helfen kann?In der Performance Car Guys Gay Trucks and Oil In der Performance Car Guys Gay Trucks and Oil entsteht ein Spiel mit masculinities: von caring, über toxic zu petromasculinity. Wir flirten mit Fäusten, Motorhauben und Stereotypen. Wir tauchen ein in das Meer aus Benzin, das uns glitzern lässt, bis es uns zum Auflösen zwingt.
Von und Mit: Leander Albin, Irina Amstutz, Ariana Battaglia, Asa Hendry, Maj Lilith Hemmesmann, Rosanna Rotach, kemelo nozipho sehlapelo, Ruth Süpple
Dauer ca. 75 Minuten
Sprache: Englisch
Tickets: https://www.frankfurt-lab.com
Fotocredits: Magdalena Suchocka
Hendry/Rotach
Wir lechzen nach anders sein und zelebrieren woke Sprache. Trotzdem werden wir feucht, wenn wir einen Körper auf einem Auto grinden sehen oder eigens das Gaspedal durchdrücken. Befinden wir uns hier am tiefsten Abgrund der kapitalistischen Konsumwelt oder sind diese Lüste subtile Drag-Momente? Wieso sind toxische Stone Butches dermaßen hot und was hat das alles mit der Krise rund um Männlichkeit zu tun? Gibt es einen Youtube-Channel, der uns noch helfen kann?In der Performance Car Guys Gay Trucks and Oil In der Performance Car Guys Gay Trucks and Oil entsteht ein Spiel mit masculinities: von caring, über toxic zu petromasculinity. Wir flirten mit Fäusten, Motorhauben und Stereotypen. Wir tauchen ein in das Meer aus Benzin, das uns glitzern lässt, bis es uns zum Auflösen zwingt.
Von und Mit: Leander Albin, Irina Amstutz, Ariana Battaglia, Asa Hendry, Maj Lilith Hemmesmann, Rosanna Rotach, kemelo nozipho sehlapelo, Ruth Süpple
Dauer ca. 75 Minuten
Sprache: Englisch
Tickets: https://www.frankfurt-lab.com
Fotocredits: Magdalena Suchocka
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
"Das monotone Surren eines Diaprojektors, langsam wird eine Fotografie sichtbar. Darauf zu sehen ist ein Mann mit schwerem Mantel, Handschuhen, Mütze und einer Kamera in der Hand. Er schaut in die Weite. Hinter ihm das wogende Meer mit kleinen Segelbooten, über ihm der wolkenbehangene Himmel. Eine romantische Landschaftsaufnahme, würde da nicht an einem der Segelboote eine Hakenkreuzflagge hängen." Bildunterschrift: „Papa in Norwegen 1943“.
Deutschland 2024. 81 Jahre, nachdem die Fotografie entstand, ist eine rechtsradikale Partei zweitstärkste Fraktion im Hessischen Landtag. Die Künstlerin Nana Melling nimmt das kürzlich geerbte Fotoarchiv ihres Urgroßvaters als Ausgangspunkt für eine Aufarbeitung: Ein Urgroßvater, der als Fotograf im Nationalsozialismus Karriere machte und für die Propagandaeinheit im Zweiten Weltkrieg tätig war. Eine Großmutter, aufgewachsen im Krieg, die die Geschichte eines liebend großmütigen Vaters erzählt. Ein Entwicklungsprozess zwischen Belichtung und Stoppbad.
Das Publikum wohnt einem Experiment bei. In einer performativen Anordnung wird die Bühne zur Dunkelkammer. Das Fotoarchiv, das Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten war, wird geöffnet und erneut belichtet: Wie prägen uns diese Bilder? Was taucht darin nicht auf, was wird verschwiegen? Wer ist am Abzug und erzählt die Geschichte? Wie können wir den Blick zurück werfen und Geschichte anders erzählen?
Anhand einer persönlichen Familienerzählung nähert sich die Performance generationsübergreifenden Privilegien und dem Umgang mit kultureller Erbschaft. Die Bühne dient dabei als eine Dunkelkammer, die verschüttete Erzählungen belichtet und in verschiedenen Entwicklungsbädern neue Prozesse anstößt. Im Rauschen der Fotografien wird die hegemoniale Erinnerung auf Risse und weiße Flecken untersucht. Zwischen künstlerischer Recherche, Performance und Dia-Vortrag verdichtet sich eine Erzählung, die so einwandfrei in die deutsche Geschichte passt, dass es weh tut.
Weitere Infos und Tickets hier
Mit freundlicher Unterstützung durch: Fonds Darstellende Künste, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Polytechnische Stiftung
von Nino Haratischwili
Die Studioinszenierung der HFMDK Frankfurt 2024 am Hessischen Landestheater Marburg
Während ihr Ehemann eine erfolgreiche politische Karriere macht, bleibt Marinas Kinderwunsch unerfüllt. Deborahs Projekt, der Welt gute Nachrichten zu erzählen, zwingt sie schmerzlich oft, ein Auge zu zudrücken. Als Winnie ihre Nachbarin Una in die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann verwickelt, finden zwei Personen eine Schnittmenge, die bisher einen weiten Bogen umeinander gemacht haben.
Neun Figuren sind in ständiger Bewegung. Sie sind nicht dort, wo sie sein wollen, suchen ein zu Hause, jagen unerfüllten Träumen nach oder wollen Anderen Träume erfüllen. Haben sie an einem Tag Erfolg, stürzen sie am nächsten ab, zweifeln an einmal getroffenen Entscheidungen oder stehen vor einem privaten Scherbenhaufen.
Mit: Shirin Ali*, Sven Brormann, Alex Kapl*, Lennart Klappstein*, Rokhaya Müller*, Arsalan Naimi*, Olivia Salm*, Anastasiia Struzhak*, Yannick Maximilian Sturm*, Larissa Voulgarelis*
*dritter Jahrgang für Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert von der Aventis und Crespo Foundation
"Das monotone Surren eines Diaprojektors, langsam wird eine Fotografie sichtbar. Darauf zu sehen ist ein Mann mit schwerem Mantel, Handschuhen, Mütze und einer Kamera in der Hand. Er schaut in die Weite. Hinter ihm das wogende Meer mit kleinen Segelbooten, über ihm der wolkenbehangene Himmel. Eine romantische Landschaftsaufnahme, würde da nicht an einem der Segelboote eine Hakenkreuzflagge hängen." Bildunterschrift: „Papa in Norwegen 1943“.
Deutschland 2024. 81 Jahre, nachdem die Fotografie entstand, ist eine rechtsradikale Partei zweitstärkste Fraktion im Hessischen Landtag. Die Künstlerin Nana Melling nimmt das kürzlich geerbte Fotoarchiv ihres Urgroßvaters als Ausgangspunkt für eine Aufarbeitung: Ein Urgroßvater, der als Fotograf im Nationalsozialismus Karriere machte und für die Propagandaeinheit im Zweiten Weltkrieg tätig war. Eine Großmutter, aufgewachsen im Krieg, die die Geschichte eines liebend großmütigen Vaters erzählt. Ein Entwicklungsprozess zwischen Belichtung und Stoppbad.
Das Publikum wohnt einem Experiment bei. In einer performativen Anordnung wird die Bühne zur Dunkelkammer. Das Fotoarchiv, das Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten war, wird geöffnet und erneut belichtet: Wie prägen uns diese Bilder? Was taucht darin nicht auf, was wird verschwiegen? Wer ist am Abzug und erzählt die Geschichte? Wie können wir den Blick zurück werfen und Geschichte anders erzählen?
Anhand einer persönlichen Familienerzählung nähert sich die Performance generationsübergreifenden Privilegien und dem Umgang mit kultureller Erbschaft. Die Bühne dient dabei als eine Dunkelkammer, die verschüttete Erzählungen belichtet und in verschiedenen Entwicklungsbädern neue Prozesse anstößt. Im Rauschen der Fotografien wird die hegemoniale Erinnerung auf Risse und weiße Flecken untersucht. Zwischen künstlerischer Recherche, Performance und Dia-Vortrag verdichtet sich eine Erzählung, die so einwandfrei in die deutsche Geschichte passt, dass es weh tut.
Weitere Infos und Tickets hier
Mit freundlicher Unterstützung durch: Fonds Darstellende Künste, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Polytechnische Stiftung
von Nino Haratischwili
Die Studioinszenierung der HFMDK Frankfurt 2024 am Hessischen Landestheater Marburg
Während ihr Ehemann eine erfolgreiche politische Karriere macht, bleibt Marinas Kinderwunsch unerfüllt. Deborahs Projekt, der Welt gute Nachrichten zu erzählen, zwingt sie schmerzlich oft, ein Auge zu zudrücken. Als Winnie ihre Nachbarin Una in die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann verwickelt, finden zwei Personen eine Schnittmenge, die bisher einen weiten Bogen umeinander gemacht haben.
Neun Figuren sind in ständiger Bewegung. Sie sind nicht dort, wo sie sein wollen, suchen ein zu Hause, jagen unerfüllten Träumen nach oder wollen Anderen Träume erfüllen. Haben sie an einem Tag Erfolg, stürzen sie am nächsten ab, zweifeln an einmal getroffenen Entscheidungen oder stehen vor einem privaten Scherbenhaufen.
Mit: Shirin Ali*, Sven Brormann, Alex Kapl*, Lennart Klappstein*, Rokhaya Müller*, Arsalan Naimi*, Olivia Salm*, Anastasiia Struzhak*, Yannick Maximilian Sturm*, Larissa Voulgarelis*
*dritter Jahrgang für Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert von der Aventis und Crespo Foundation
"Das monotone Surren eines Diaprojektors, langsam wird eine Fotografie sichtbar. Darauf zu sehen ist ein Mann mit schwerem Mantel, Handschuhen, Mütze und einer Kamera in der Hand. Er schaut in die Weite. Hinter ihm das wogende Meer mit kleinen Segelbooten, über ihm der wolkenbehangene Himmel. Eine romantische Landschaftsaufnahme, würde da nicht an einem der Segelboote eine Hakenkreuzflagge hängen." Bildunterschrift: „Papa in Norwegen 1943“.
Deutschland 2024. 81 Jahre, nachdem die Fotografie entstand, ist eine rechtsradikale Partei zweitstärkste Fraktion im Hessischen Landtag. Die Künstlerin Nana Melling nimmt das kürzlich geerbte Fotoarchiv ihres Urgroßvaters als Ausgangspunkt für eine Aufarbeitung: Ein Urgroßvater, der als Fotograf im Nationalsozialismus Karriere machte und für die Propagandaeinheit im Zweiten Weltkrieg tätig war. Eine Großmutter, aufgewachsen im Krieg, die die Geschichte eines liebend großmütigen Vaters erzählt. Ein Entwicklungsprozess zwischen Belichtung und Stoppbad.
Das Publikum wohnt einem Experiment bei. In einer performativen Anordnung wird die Bühne zur Dunkelkammer. Das Fotoarchiv, das Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten war, wird geöffnet und erneut belichtet: Wie prägen uns diese Bilder? Was taucht darin nicht auf, was wird verschwiegen? Wer ist am Abzug und erzählt die Geschichte? Wie können wir den Blick zurück werfen und Geschichte anders erzählen?
Anhand einer persönlichen Familienerzählung nähert sich die Performance generationsübergreifenden Privilegien und dem Umgang mit kultureller Erbschaft. Die Bühne dient dabei als eine Dunkelkammer, die verschüttete Erzählungen belichtet und in verschiedenen Entwicklungsbädern neue Prozesse anstößt. Im Rauschen der Fotografien wird die hegemoniale Erinnerung auf Risse und weiße Flecken untersucht. Zwischen künstlerischer Recherche, Performance und Dia-Vortrag verdichtet sich eine Erzählung, die so einwandfrei in die deutsche Geschichte passt, dass es weh tut.
Weitere Infos und Tickets hier
Mit freundlicher Unterstützung durch: Fonds Darstellende Künste, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Polytechnische Stiftung
von Nino Haratischwili
Die Studioinszenierung der HFMDK Frankfurt 2024 am Hessischen Landestheater Marburg
Während ihr Ehemann eine erfolgreiche politische Karriere macht, bleibt Marinas Kinderwunsch unerfüllt. Deborahs Projekt, der Welt gute Nachrichten zu erzählen, zwingt sie schmerzlich oft, ein Auge zu zudrücken. Als Winnie ihre Nachbarin Una in die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann verwickelt, finden zwei Personen eine Schnittmenge, die bisher einen weiten Bogen umeinander gemacht haben.
Neun Figuren sind in ständiger Bewegung. Sie sind nicht dort, wo sie sein wollen, suchen ein zu Hause, jagen unerfüllten Träumen nach oder wollen Anderen Träume erfüllen. Haben sie an einem Tag Erfolg, stürzen sie am nächsten ab, zweifeln an einmal getroffenen Entscheidungen oder stehen vor einem privaten Scherbenhaufen.
Mit: Shirin Ali*, Sven Brormann, Alex Kapl*, Lennart Klappstein*, Rokhaya Müller*, Arsalan Naimi*, Olivia Salm*, Anastasiia Struzhak*, Yannick Maximilian Sturm*, Larissa Voulgarelis*
*dritter Jahrgang für Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert von der Aventis und Crespo Foundation
von Nino Haratischwili
Die Studioinszenierung der HFMDK Frankfurt 2024 am Hessischen Landestheater Marburg
Während ihr Ehemann eine erfolgreiche politische Karriere macht, bleibt Marinas Kinderwunsch unerfüllt. Deborahs Projekt, der Welt gute Nachrichten zu erzählen, zwingt sie schmerzlich oft, ein Auge zu zudrücken. Als Winnie ihre Nachbarin Una in die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann verwickelt, finden zwei Personen eine Schnittmenge, die bisher einen weiten Bogen umeinander gemacht haben.
Neun Figuren sind in ständiger Bewegung. Sie sind nicht dort, wo sie sein wollen, suchen ein zu Hause, jagen unerfüllten Träumen nach oder wollen Anderen Träume erfüllen. Haben sie an einem Tag Erfolg, stürzen sie am nächsten ab, zweifeln an einmal getroffenen Entscheidungen oder stehen vor einem privaten Scherbenhaufen.
Mit: Shirin Ali*, Sven Brormann, Alex Kapl*, Lennart Klappstein*, Rokhaya Müller*, Arsalan Naimi*, Olivia Salm*, Anastasiia Struzhak*, Yannick Maximilian Sturm*, Larissa Voulgarelis*
*dritter Jahrgang für Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert von der Aventis und Crespo Foundation
Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
von Nino Haratischwili
Die Studioinszenierung der HFMDK Frankfurt 2024 am Hessischen Landestheater Marburg
Während ihr Ehemann eine erfolgreiche politische Karriere macht, bleibt Marinas Kinderwunsch unerfüllt. Deborahs Projekt, der Welt gute Nachrichten zu erzählen, zwingt sie schmerzlich oft, ein Auge zu zudrücken. Als Winnie ihre Nachbarin Una in die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann verwickelt, finden zwei Personen eine Schnittmenge, die bisher einen weiten Bogen umeinander gemacht haben.
Neun Figuren sind in ständiger Bewegung. Sie sind nicht dort, wo sie sein wollen, suchen ein zu Hause, jagen unerfüllten Träumen nach oder wollen Anderen Träume erfüllen. Haben sie an einem Tag Erfolg, stürzen sie am nächsten ab, zweifeln an einmal getroffenen Entscheidungen oder stehen vor einem privaten Scherbenhaufen.
Mit: Shirin Ali*, Sven Brormann, Alex Kapl*, Lennart Klappstein*, Rokhaya Müller*, Arsalan Naimi*, Olivia Salm*, Anastasiia Struzhak*, Yannick Maximilian Sturm*, Larissa Voulgarelis*
*dritter Jahrgang für Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert von der Aventis und Crespo Foundation
Jasper Delbecke (Gent): Tracing the Essay in Performing Arts. Five Essay Pieces
The talk will expand on the emergence of “the essay” as a form, concept, and method within the field of performing arts during the mid-2010s. Drawing inspiration from the rich tradition of the literary essay and informed by the contemporary proliferation of the essay form across cinematic (essay film), photographic (photographic essay), installation-based (essay-installation), and exhibition-related (essay-exhibition) domains, Delbecke dissects the
reasons behind and manifestations of this form within the field of performing arts during this specific era. Through the lens of five distinct artistic practices – those of Muraya Ogutu, Silke Huysmans & Hannes Dereere, Ho Rui An, Mobile Akademie Berlin, and Jozef Wouters/Decoratelier – Delbecke scrutinizes the formal elements present in
these works. Furthermore, he examines in study how artists turn to the essay form and/or adopt an essayistic mode of working in response to the activist imperative prevalent in socially and politically engaged forms of theatre, performance, and the broader arts landscape since the turn of the millennium.
Jasper Delbecke is an art and theatre scholar and parttime guest professor at the Department of Art History, Musicology, and Theatre Studies at Gent University.
Weitere Informationen HIER
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
In der Performance "Demonstration mit Geld" simulieren wir eine Demonstration, die es (noch) nicht gibt. Wir üben eine Geste ein, die unseren alltäglichen Umgang mit Geld radikal auf den Kopf stellt.
In der Performance zweckentfremden wir die im Geld akkumulierte Kraft, sich einen von der Realität verschiedenen Raum und eine andere Zeit vorzustellen. Wir nutzen die Kraft der Abstraktion, die Geld zugrunde liegt, für die Simulation einer neuen Situation. Wir versuchen, die im Geld gespeicherten Interaktionen, Bewegungen und Wünsche (wieder-)anzueignen und spekulieren auf ein anderes kollektives Interesse. Die Kaufkraft des Geldes wird zur Kraft einer Versammlung, ein Medium der Trennung zu einem Medium des Zusammenkommens.
Für die Übung werden Geldscheine ausgeteilt.
von:
weitere Infos hier
In der Performance "Demonstration mit Geld" simulieren wir eine Demonstration, die es (noch) nicht gibt. Wir üben eine Geste ein, die unseren alltäglichen Umgang mit Geld radikal auf den Kopf stellt.
In der Performance zweckentfremden wir die im Geld akkumulierte Kraft, sich einen von der Realität verschiedenen Raum und eine andere Zeit vorzustellen. Wir nutzen die Kraft der Abstraktion, die Geld zugrunde liegt, für die Simulation einer neuen Situation. Wir versuchen, die im Geld gespeicherten Interaktionen, Bewegungen und Wünsche (wieder-)anzueignen und spekulieren auf ein anderes kollektives Interesse. Die Kaufkraft des Geldes wird zur Kraft einer Versammlung, ein Medium der Trennung zu einem Medium des Zusammenkommens.
Für die Übung werden Geldscheine ausgeteilt.
von:
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von Nino Haratischwili
Die Studioinszenierung der HFMDK Frankfurt 2024 am Hessischen Landestheater Marburg
Während ihr Ehemann eine erfolgreiche politische Karriere macht, bleibt Marinas Kinderwunsch unerfüllt. Deborahs Projekt, der Welt gute Nachrichten zu erzählen, zwingt sie schmerzlich oft, ein Auge zu zudrücken. Als Winnie ihre Nachbarin Una in die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann verwickelt, finden zwei Personen eine Schnittmenge, die bisher einen weiten Bogen umeinander gemacht haben.
Neun Figuren sind in ständiger Bewegung. Sie sind nicht dort, wo sie sein wollen, suchen ein zu Hause, jagen unerfüllten Träumen nach oder wollen Anderen Träume erfüllen. Haben sie an einem Tag Erfolg, stürzen sie am nächsten ab, zweifeln an einmal getroffenen Entscheidungen oder stehen vor einem privaten Scherbenhaufen.
Mit: Shirin Ali*, Sven Brormann, Alex Kapl*, Lennart Klappstein*, Rokhaya Müller*, Arsalan Naimi*, Olivia Salm*, Anastasiia Struzhak*, Yannick Maximilian Sturm*, Larissa Voulgarelis*
*dritter Jahrgang für Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie. Gefördert von der Aventis und Crespo Foundation
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
In der Performance "Demonstration mit Geld" simulieren wir eine Demonstration, die es (noch) nicht gibt. Wir üben eine Geste ein, die unseren alltäglichen Umgang mit Geld radikal auf den Kopf stellt.
In der Performance zweckentfremden wir die im Geld akkumulierte Kraft, sich einen von der Realität verschiedenen Raum und eine andere Zeit vorzustellen. Wir nutzen die Kraft der Abstraktion, die Geld zugrunde liegt, für die Simulation einer neuen Situation. Wir versuchen, die im Geld gespeicherten Interaktionen, Bewegungen und Wünsche (wieder-)anzueignen und spekulieren auf ein anderes kollektives Interesse. Die Kaufkraft des Geldes wird zur Kraft einer Versammlung, ein Medium der Trennung zu einem Medium des Zusammenkommens.
Für die Übung werden Geldscheine ausgeteilt.
von:
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In der Performance "Demonstration mit Geld" simulieren wir eine Demonstration, die es (noch) nicht gibt. Wir üben eine Geste ein, die unseren alltäglichen Umgang mit Geld radikal auf den Kopf stellt.
In der Performance zweckentfremden wir die im Geld akkumulierte Kraft, sich einen von der Realität verschiedenen Raum und eine andere Zeit vorzustellen. Wir nutzen die Kraft der Abstraktion, die Geld zugrunde liegt, für die Simulation einer neuen Situation. Wir versuchen, die im Geld gespeicherten Interaktionen, Bewegungen und Wünsche (wieder-)anzueignen und spekulieren auf ein anderes kollektives Interesse. Die Kaufkraft des Geldes wird zur Kraft einer Versammlung, ein Medium der Trennung zu einem Medium des Zusammenkommens.
Für die Übung werden Geldscheine ausgeteilt.
von:
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in der temporären Spielstätte des TNT vom 24. Mai - 1. Juni
Neustadt 1, Oberstadt Marburg
Nearly Close Enough to Kiss ist ein Geschenk vom TNT (Theater neben dem Turm) an die Bürger*innen der Stadt Marburg: Ein Theater- und Performancefestival zieht zum fünften Mal in ein leerstehendes Lokal in der Marburger Innenstadt ein. Die Besucher*innen erwarten 11 verschiedene Performances, Theaterstücke, Choreografien und Stories von jeweils 15 Minuten, unter anderem von Eva Streit (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen) und Carlos Franke (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen). Außerdem Abendprogramm durchs Schaufenster, Audiowalk durch Marburg und zwei Silent Discos. Der Eintritt ist frei
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Was bedeutet Europa für uns hier? Gibt es ein Zusammen? Fühlen wir Gemeinschaft, Solidarität, Zukunft, Krieg? Oder ist jeder auf sich gestellt? Was macht uns aus? Welche Rolle spielt Europa für die Menschen weit weg von Brüssel? Drei Junge Autor*innen haben sich in Schwaben, mit einer Residenz in Günzburg, auf die Suche gemacht, haben sich von Gesprächen mit Menschen, Orten, historischen Ereignissen und ihrem eigenem Erleben von EUROPA inspirieren lassen. Entstanden sind drei Stücke so subjektiv und vielfältig wie Europa selbst, mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, Formaten und Themen, die an einem Abend zu sehen sein werden.
Beteiligte:
Judith Bethke, Anton August Dudda, Marie-Christin Janssen, Paula Regine Erb, Junjie Li, Madita Scülfort, Delia Rachel Bauen, Sebastian Egger, Levi Roberta Kuhr, Michael Naroditski, Linda Prinz, Tim Woody Haake, Almut Kohnle
Tanz x Performance von Marie-Lena Kaiser
Mit englischer Sprache
UA
Premiere: 14. Juni 2024, 20:00 Uhr, Kleines Haus, Stadttheater Gießen
Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen.
Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie.
Tickets:
Online: https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/heat-up/
Analog: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telefon: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
in der temporären Spielstätte des TNT vom 24. Mai - 1. Juni
Neustadt 1, Oberstadt Marburg
Nearly Close Enough to Kiss ist ein Geschenk vom TNT (Theater neben dem Turm) an die Bürger*innen der Stadt Marburg: Ein Theater- und Performancefestival zieht zum fünften Mal in ein leerstehendes Lokal in der Marburger Innenstadt ein. Die Besucher*innen erwarten 11 verschiedene Performances, Theaterstücke, Choreografien und Stories von jeweils 15 Minuten, unter anderem von Eva Streit (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen) und Carlos Franke (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen). Außerdem Abendprogramm durchs Schaufenster, Audiowalk durch Marburg und zwei Silent Discos. Der Eintritt ist frei
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in der temporären Spielstätte des TNT vom 24. Mai - 1. Juni
Neustadt 1, Oberstadt Marburg
Nearly Close Enough to Kiss ist ein Geschenk vom TNT (Theater neben dem Turm) an die Bürger*innen der Stadt Marburg: Ein Theater- und Performancefestival zieht zum fünften Mal in ein leerstehendes Lokal in der Marburger Innenstadt ein. Die Besucher*innen erwarten 11 verschiedene Performances, Theaterstücke, Choreografien und Stories von jeweils 15 Minuten, unter anderem von Eva Streit (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen) und Carlos Franke (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen). Außerdem Abendprogramm durchs Schaufenster, Audiowalk durch Marburg und zwei Silent Discos. Der Eintritt ist frei
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in der temporären Spielstätte des TNT vom 24. Mai - 1. Juni
Neustadt 1, Oberstadt Marburg
Nearly Close Enough to Kiss ist ein Geschenk vom TNT (Theater neben dem Turm) an die Bürger*innen der Stadt Marburg: Ein Theater- und Performancefestival zieht zum fünften Mal in ein leerstehendes Lokal in der Marburger Innenstadt ein. Die Besucher*innen erwarten 11 verschiedene Performances, Theaterstücke, Choreografien und Stories von jeweils 15 Minuten, unter anderem von Eva Streit (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen) und Carlos Franke (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen). Außerdem Abendprogramm durchs Schaufenster, Audiowalk durch Marburg und zwei Silent Discos. Der Eintritt ist frei
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in der temporären Spielstätte des TNT vom 24. Mai - 1. Juni
Neustadt 1, Oberstadt Marburg
Nearly Close Enough to Kiss ist ein Geschenk vom TNT (Theater neben dem Turm) an die Bürger*innen der Stadt Marburg: Ein Theater- und Performancefestival zieht zum fünften Mal in ein leerstehendes Lokal in der Marburger Innenstadt ein. Die Besucher*innen erwarten 11 verschiedene Performances, Theaterstücke, Choreografien und Stories von jeweils 15 Minuten, unter anderem von Eva Streit (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen) und Carlos Franke (MA Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen). Außerdem Abendprogramm durchs Schaufenster, Audiowalk durch Marburg und zwei Silent Discos. Der Eintritt ist frei
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Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
Dieses Jahr lädt das Institut Angewandte Theaterwissenschaft zum 29. Mal zum Werkschau-Festival Theatermaschine ein. Unter dem Titel Strahlende Zukunft werden studentische Projekte und Performances gezeigt und durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Im kleinen Haus des Stadttheaters soll zusätzlich Gelegenheit bestehen, die am Vortag gesehenen Produktionen im Nachgespräch bei einem Getränk zu diskutieren.Diese Nachgespräche werden durch das Jour-fixe Team moderiert, welches auch außerhalb der Theatermaschineregelmäßig Nachbesprechungen für Arbeiten von Studierenden organisiert. Für nähere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website: www.theatermaschine-giessen.de oder auf dem Instagramkanal @theatermaschine24.
Organisation:
Dieses Jahr lädt das Institut Angewandte Theaterwissenschaft zum 29. Mal zum Werkschau-Festival Theatermaschine ein. Unter dem Titel Strahlende Zukunft werden studentische Projekte und Performances gezeigt und durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Im kleinen Haus des Stadttheaters soll zusätzlich Gelegenheit bestehen, die am Vortag gesehenen Produktionen im Nachgespräch bei einem Getränk zu diskutieren.Diese Nachgespräche werden durch das Jour-fixe Team moderiert, welches auch außerhalb der Theatermaschineregelmäßig Nachbesprechungen für Arbeiten von Studierenden organisiert. Für nähere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website: www.theatermaschine-giessen.de oder auf dem Instagramkanal @theatermaschine24.
Organisation:
Dieses Jahr lädt das Institut Angewandte Theaterwissenschaft zum 29. Mal zum Werkschau-Festival Theatermaschine ein. Unter dem Titel Strahlende Zukunft werden studentische Projekte und Performances gezeigt und durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Im kleinen Haus des Stadttheaters soll zusätzlich Gelegenheit bestehen, die am Vortag gesehenen Produktionen im Nachgespräch bei einem Getränk zu diskutieren.Diese Nachgespräche werden durch das Jour-fixe Team moderiert, welches auch außerhalb der Theatermaschineregelmäßig Nachbesprechungen für Arbeiten von Studierenden organisiert. Für nähere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website: www.theatermaschine-giessen.de oder auf dem Instagramkanal @theatermaschine24.
Organisation:
Was passiert, wenn man sich an das eigene Leben erinnert? Verschwimmt die Biografie, wenn man sie sich selbst oder anderen erzählt? Morgen bin ich gestern anders gewesen erforscht mit vier Performerinnen zwischen 64 und 76 Jahren die Perspektiven auf die eigenen Lebenswege, und wie sich diese Perspektiven mit der Zeit verändern. Im Zentrum stehen die Selbsterzählungen von vier Lebensentwürfen, die körperlich präsent in Choreografie und Wort hervorgeholt, ausgebreitet und aufgeräumt werden. Die Performance folgt Fragen nach einem genuin weiblichen Blickwinkel auf das eigene Leben, nach dem Umgang mit dem Älterwerden, der eigenen sozialen Rolle und nach den Spannungen zwischen den Generationen weiblich gelesener Personen. Grundlage des Textes sind mehrere mehrstündige, narrative Interviews mit den Performerinnen.
Hinweis: Stroboskop, extreme Lichtveränderungen
In Kooperation mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen der Hessischen Theater-Akademie (HTA), gefördert von der Stadt Frankfurt im Rahmen der Theaterförderung.
Dieses Jahr lädt das Institut Angewandte Theaterwissenschaft zum 29. Mal zum Werkschau-Festival Theatermaschine ein. Unter dem Titel Strahlende Zukunft werden studentische Projekte und Performances gezeigt und durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Im kleinen Haus des Stadttheaters soll zusätzlich Gelegenheit bestehen, die am Vortag gesehenen Produktionen im Nachgespräch bei einem Getränk zu diskutieren.Diese Nachgespräche werden durch das Jour-fixe Team moderiert, welches auch außerhalb der Theatermaschineregelmäßig Nachbesprechungen für Arbeiten von Studierenden organisiert. Für nähere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website: www.theatermaschine-giessen.de oder auf dem Instagramkanal @theatermaschine24.
Organisation:
Der Regisseur kommt herein und sagt laut in den Raum: „Ich hatte schon zwei Stunden Sitzung heute Morgen! Sehr erfolgreich. Strukturen! Strukturen und Menschen!“ Er hat nichts verstanden. Ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Performerin als Regiehospitantin thematisiert die Lecture Performance die Funktionsweisen von Macht und Hierarchie am Theater aus einer radikal persönlichen Perspektive. Die individuelle Geschichte verweist dabei stets auf etwas Größeres, auf ein System: Tagebucheinträge und Sprachnachrichten wechseln sich ab mit feministischer Analyse und struktureller Kritik. Eine Hospitantin hat genug Kaffee gekocht und fängt an zu sprechen.
Der erste Jahrgang des Programms „Kunst als soziale Praxis“ lädt zu einem Tag des kollektiven "Sozialen Träumens" ein! Den ganzen Tag über könnt Ihr an einer Reihe von offenen Angeboten, Gesprächen und Aktivitäten teilnehmen, die sich um die Kraft des gemeinsamen Träumens und Vorstellens drehen. Freut euch auf Nagelkunst, Spiel- knete, Tanzen, Singen, Schauspielen, Rezepte und ihre Geschichten, Wunschgärtnern, Lichtmalerei, kritische Bewegungen und andere Süßigkeiten. Alle sind willkommen, auch Kinder jeden Alters!
Dieses Jahr lädt das Institut Angewandte Theaterwissenschaft zum 29. Mal zum Werkschau-Festival Theatermaschine ein. Unter dem Titel Strahlende Zukunft werden studentische Projekte und Performances gezeigt und durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Im kleinen Haus des Stadttheaters soll zusätzlich Gelegenheit bestehen, die am Vortag gesehenen Produktionen im Nachgespräch bei einem Getränk zu diskutieren.Diese Nachgespräche werden durch das Jour-fixe Team moderiert, welches auch außerhalb der Theatermaschineregelmäßig Nachbesprechungen für Arbeiten von Studierenden organisiert. Für nähere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website: www.theatermaschine-giessen.de oder auf dem Instagramkanal @theatermaschine24.
Organisation:
von Harold Pinter
The Dumb Waiter, 1957 / Deutsch von Michael Walter
Gus und Ben sind Profikiller. Ihr Job so simpel wie drastisch und vor allem immer der Gleiche. Sie warten: Auf Anweisungen und den nächsten Auftrag, der jeden Moment das Leben eines namenlosen Unbekannten beenden kann. In heruntergekommenen Hotelzimmern harren sie aus, bis ihre anonymen Auftraggeber das nächste Opfer ausrufen, erledigen kurz und schmerzlos ihren Job und verschwinden so unauffällig wie sie kamen in die nächste Stadt, zur nächsten Instruktion. Doch dieses Mal scheint etwas anders zu sein. Während der schier endlosen Warterei erhalten Gus und Ben plötzlich sonderbare Anweisungen über einen Speiseaufzug. Auf unbedingte Befehlstreue getrimmt, versuchen sie die Wünsche der unbekannten Bittsteller zu befriedigen. Da empfängt Ben den erwarteten Befehl, der jeweils die Ankunft des Opfers meldet, er zielt auf den Eintretenden und…
Nobelpreisträger Harold Pinter schrieb dieses Gangsterdrama, das gerade durch seine Komik immer bitterer wird, im Stil des absurden Theaters. Dabei gelingt ihm eine minutiöse Darstellung des Alltäglichen und gleichzeitig eine kraftvolle Allegorie auf eine Gesellschaft der Hörigkeit, die sich der Frage stellen muss: Wer bestimmt mein Handeln?
Ein Studienprojekt des BA Regie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA).
„Ist der Käfig das eigene Anspruchsdenken, ist der Käfig der ständige Druck von außen?“, überlegt Oliver Kahn, als ihm während eines Interviews Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Panther“ vorgelegt wird. Darin heißt es: „Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.“ Rilkes Zeilen führen Kahn zu der beinahe lapidaren Bemerkung: „Ich habe noch selten erlebt, dass ich bei dem, was ich tue, wirklich echte Freiheit erlebt hätte.“ Ein überraschendes Eingeständnis der Torwartlegende, die für ikonische Momente auf dem Platz gesorgt hat. Mit der Stückentwicklung „Titan!“ stellen sich die Regisseurin Jette Büshel und ihr Ensemble die Frage: Was ist wirkliche Freiheit, und in welchen Momenten erleben wir sie in unserem Leben? Mit einem einfühlsamen Blick auf Oliver Kahn begibt sich der Abend auf die ewige Suche nach Glück.
Es gilt ein solidarisches Preissystem.
Dauer: ca. 90 Minuten
Eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie (HTA).
„Ist der Käfig das eigene Anspruchsdenken, ist der Käfig der ständige Druck von außen?“, überlegt Oliver Kahn, als ihm während eines Interviews Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Panther“ vorgelegt wird. Darin heißt es: „Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.“ Rilkes Zeilen führen Kahn zu der beinahe lapidaren Bemerkung: „Ich habe noch selten erlebt, dass ich bei dem, was ich tue, wirklich echte Freiheit erlebt hätte.“ Ein überraschendes Eingeständnis der Torwartlegende, die für ikonische Momente auf dem Platz gesorgt hat. Mit der Stückentwicklung „Titan!“ stellen sich die Regisseurin Jette Büshel und ihr Ensemble die Frage: Was ist wirkliche Freiheit, und in welchen Momenten erleben wir sie in unserem Leben? Mit einem einfühlsamen Blick auf Oliver Kahn begibt sich der Abend auf die ewige Suche nach Glück.
Es gilt ein solidarisches Preissystem.
Dauer: ca. 90 Minuten
Eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie (HTA).
„Ist der Käfig das eigene Anspruchsdenken, ist der Käfig der ständige Druck von außen?“, überlegt Oliver Kahn, als ihm während eines Interviews Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Panther“ vorgelegt wird. Darin heißt es: „Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.“ Rilkes Zeilen führen Kahn zu der beinahe lapidaren Bemerkung: „Ich habe noch selten erlebt, dass ich bei dem, was ich tue, wirklich echte Freiheit erlebt hätte.“ Ein überraschendes Eingeständnis der Torwartlegende, die für ikonische Momente auf dem Platz gesorgt hat. Mit der Stückentwicklung „Titan!“ stellen sich die Regisseurin Jette Büshel und ihr Ensemble die Frage: Was ist wirkliche Freiheit, und in welchen Momenten erleben wir sie in unserem Leben? Mit einem einfühlsamen Blick auf Oliver Kahn begibt sich der Abend auf die ewige Suche nach Glück.
Es gilt ein solidarisches Preissystem.
Dauer: ca. 90 Minuten
Eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie (HTA).
Athens Herrscher Theseus hat unlängst verkündigt, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra versinkt in gelangweilter Ohnmacht innerhalb der engen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Um die Thronfolge vorzubereiten, wird eine Hochzeit für den erstgeborenen Sohn Demophon arrangiert. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, beginnt die auserkorene Braut Persea eine leidenschaftliche Affäre mit Phädra und bringt damit die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik.
Regisseur Max Lindemann zeigt in seiner Inszenierung ein System im Umbruch, in dem progressive und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen.
Produktionsbeteiligte Miguel Klein Medina (ehem. Studiojahr Schauspiel)
Weitere Informationen und Tickets:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/phaedra-in-flammen-/
Von der Mannwerdung zur Frauwerdung –
Orlando, ein junger, englischer Lord, wird Geliebter der Königin Elizabeth I., geht als Gesandter an den Hof des Sultans in Konstantinopel und verwandelt sich dort über Nacht in eine Frau. Über 400 Jahre hinweg, vom 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert, durchstreift Orlando die Zeit. Aus dem unbeholfenen Dichter wird schließlich eine erfolgreiche, alleinerziehende, autofahrende Schriftstellerin. Virginia Woolf, selbst zwischen den Welten wandelnd, hat diese »Biografie« 1928 ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Mit Witz demontiert Woolf darin scheinbar Unverrückbares: Stand, Status, Geschlecht und Macht. Der fluide Wechsel zwischen den Geschlechtern birgt für Woolf nicht etwa die Identitätskrise, sondern die größtmögliche Freiheit.
Produktionsbeteiligte Rokhi Müller (Studiojahr Schauspiel)
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/orlando-eine-biografie/
Tanz x Performance von Marie-Lena Kaiser
Mit englischer Sprache
UA
Premiere: 14. Juni 2024, 20:00 Uhr, Kleines Haus, Stadttheater Gießen
Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen.
Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie.
Tickets:
Online: https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/heat-up/
Analog: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telefon: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
von Harold Pinter
The Dumb Waiter, 1957 / Deutsch von Michael Walter
Gus und Ben sind Profikiller. Ihr Job so simpel wie drastisch und vor allem immer der Gleiche. Sie warten: Auf Anweisungen und den nächsten Auftrag, der jeden Moment das Leben eines namenlosen Unbekannten beenden kann. In heruntergekommenen Hotelzimmern harren sie aus, bis ihre anonymen Auftraggeber das nächste Opfer ausrufen, erledigen kurz und schmerzlos ihren Job und verschwinden so unauffällig wie sie kamen in die nächste Stadt, zur nächsten Instruktion. Doch dieses Mal scheint etwas anders zu sein. Während der schier endlosen Warterei erhalten Gus und Ben plötzlich sonderbare Anweisungen über einen Speiseaufzug. Auf unbedingte Befehlstreue getrimmt, versuchen sie die Wünsche der unbekannten Bittsteller zu befriedigen. Da empfängt Ben den erwarteten Befehl, der jeweils die Ankunft des Opfers meldet, er zielt auf den Eintretenden und…
Nobelpreisträger Harold Pinter schrieb dieses Gangsterdrama, das gerade durch seine Komik immer bitterer wird, im Stil des absurden Theaters. Dabei gelingt ihm eine minutiöse Darstellung des Alltäglichen und gleichzeitig eine kraftvolle Allegorie auf eine Gesellschaft der Hörigkeit, die sich der Frage stellen muss: Wer bestimmt mein Handeln?
Ein Studienprojekt des BA Regie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA).
Richard Gough ist künstlerischer Leiter des Centre for Performance Research (CPR), Chefredakteur der Zeitschrift Performance Research, von Performance Books und Black Mountain Press. Er lehrte als Professor für Performance Research an den Universitäten Falmouth und Aberystwyth und war Gründungspräsident (1997-2001) von Performance Studies international (PSi). Er führte Regie bei mehr als siebzig Produktionen, die häufig durch ganz Europa tourten und hat zahlreiche internationale Theaterprojekte kuratiert und organisiert. Im Jour Fixe der Theaterwissenschaft stellt er seine Arbeit vor und zur Diskussion.
Ein zweiter Teil seines Besuchs in Frankfurt wird der Präsentation des kürzlich in einer von ihm herausgegebenen Reihe erschienenen Buches „In Praise of Sideways“ gewidmet sein, der ersten umfassenden Publikation über die virtuose Aufführungspraxis der Ruth Kanner Theatre Group (Tel Aviv), die eine einzigartige Form des Erzähltheaters perfektioniert hat. Ihre Theaterpraxis, in dunklen politischen Zeiten entstanden, trägt Spuren der katastrophalen Situation, die sie umgibt. Und doch hält sie gegen alle Widerstände an der Hoffnung fest - einer Hoffnung, die in Elementen der Gegenwart Bestand hat, die sich nicht auf Sinn und Bedeutung reduzieren lassen und deshalb als Gesten im Sinne Kafkas und Benjamins in eine andere Zukunft weisen. Die Regisseurin Ruth Kanner und der am Buch beteiligte Theaterwissenschaftler Freddie Rokem werden für die Hybrid-Veranstaltung aus Tel Aviv bzw. Jerusalem zugeschaltet.
“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.
Beteiligte:
“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.
Beteiligte:
“Sex is not an action but a mood, a filter over the landscape. Sex is a trap, a labyrinth, a matrix that engulfs you. An intense focus and then sensual amnesia.” Für Lena Appels Adaption von Don Quixote malt Maria Moritz eine Utopie. Nikki Buzzi spielt psychoakustische Phänomene. annu koetter und Joana Ferraz demonstrieren eine Transformation. Carla Loose maskiert ihre Körper. Leonie Emeka und Lena Appel halten alles zusammen. Die in GIANTS aufgegriffenen Don Quixotes der Autor*innen Miguel de Cervantes, Kathy Acker und Monique Wittig kämpfen gegen Windmühlen: Imperialismus, Patriarchat und eine irrsinnige Wirklichkeit. Gleichzeitig unterliegen sie dem Wahn der gesellschaftlichen Normen, der Undurchschaubarkeit von Fantasien, Fiktionen und Fakten. In dieser Fassung sind Don Quixote und Panza ein Paar. Dafür müssen sie jedoch einiges hinter sich lassen. GIANTS ist ein Schattenspiel. Es ist ein Dialog zwischen Symbolik, Organ und Erscheinung. Am Ende ist Panza, die Liebe Don Quixotes, vielleicht doch nur eine Illusion, jedoch eine, die ein Stück Fantasie mit in die Realität nehmen lässt.
Beteiligte:
Wie unterscheiden sich Geburtstagskuchen in Taiwan und Deutschland? Wie ist das Wetter in Frankfurt und Minsk? Spielt man in Russland bei Kindergeburtstagen auch Topfschlagen? Was wünschen sich Hongkonger, wenn sie die Geburtstagskerzen auspusten? Wenn wir uns über den Kuchen und das Wetter unterhalten, vermeiden wir damit, über Wichtigeres zu sprechen?
Dieses Projekt handelt von den Grenzen der Sprache und der Unmöglichkeit, den perfekten Kuchen zu backen. In diesem besonderen Jahr laden wir Dich dazu ein, einen geselligen Abend mit uns zu verbringen. Wir schmeißen eine Party mit elektronischer Musik und teilen Kuchenrezepte aus unserer Heimat, die so mehrschichtig sind, wie auch die Sprache funktionieren kann.
Happy birthday to me!
Sprache: Englisch
Von und mit:
Ching Wen, Crisis Hevonen, Vera Boitcova, Hanna Lau, Jonas Harksen, Linda Gao-Lenders, Laura-Marie Preßmar, Michelle Koprow, Anton Svoboda
Weitere Informationen und Ticket-Reservierung unter:
1925 feiert DER FRÖHLICHE WEINBERG Premiere – im selben Jahr, in dem Adolf Hitlers Hassschrift MEIN KAMPF erscheint. Theaterautor Carl Zuckmayer besingt in diesem Lustspiel die deutsche Gemütlichkeit, erwähnt die faschistische Gefahr jedoch kaum. „Damals glaubten wir noch, sie aus vollem Halse mit der souveränen Gewalt des Humors weglachen zu können – bis es eines Tags nichts mehr zu lachen gab“, stellte er 1961 fest. Im geschichtlichen Zusammenhang bleibt das Stück ein Unterhaltungsschlager, der bis heute in deutschen Theatern mit viel Gesang und Folklore inszeniert wird. 100 Jahre später nimmt die Performancegruppe Boys* in Sync unter der Regie von Simon David Zeller Zuckmayers Weinberg-Idylle zum Anlass, um über das Theater und die Lust am Lachen nachzudenken. Wieder sind in Europa rechte Regierungen an der Macht, wieder melden in Deutschland rechte Politiker*innen ihren gesellschaftlichen Führungsanspruch an. Doch anstatt das Lustspiel einfach nachzustellen, präsentieren Boys* in Sync einen offenen Erzählscore: Ohne das Stück live gesehen zu haben, imaginieren die vier Künstler*innen aus Polen, Dänemark, Norwegen und Deutschland ihr ganz eigenes "Lustspiel"... Mit Unterstützung von Kulturradet Norway, Hessische Theaterakademie, Nationaltheater Mannheim, Theater neben dem Turm Marburg, FFUK Norway & Kulturamt Giessen. Gastspiel im Rahmen von Hessische Theatertage 2024.
Beteiligte
Mit / With: Ragni Halle, Gregers Hansen, Jakob Schnack Krog und Simon David Zeller. Choreografie / Choreography: René Alejandro Huari Mateus Assistenz: Jonah Helfert
We are the inhabitants of Yidderland, actors in communication with the ancestors of the present-past-future. We channel a model of Jewishness - one that understands Judaism as a diaspora tradition of constantly changing practices that emerge from intracultural relationships. Our performance is based in its structure on a Jewish funeral procession: a moving and sounding body that stops seven times for contemplation. But instead of reciting the prayer according to tradition, every pause is a ritual act spoken in Yidderish; a language that arises from the decomposition and embodiment of Yiddish without having learned the language. Do we hold a funeral for Yiddish? We don't believe. We express the echo of the diaspora. UNDYING IN YIDDERLAND uses the invisible legacy of gestures, emotions and instincts to move towards a newly designed future. We are the inhabitants of Yidderland, actors in communication with ancestors in the present-past-future. We channel a model of Jewishness – one that understands Judaism as a diasporic tradition of ever-changing practices that emerge out of intra-cultural relationships. Our performance borrows its structure from a Jewish funeral procession: a moving and sounding body that pauses 7 times for contemplation. But instead of reciting the prayer per tradition, each pause is a ritual act spoken in Yidderish; a language built through the dissection and embodiment of Yiddish without learning the language. Are we holding a funeral for Yiddish? We don’t think so. We are voicing the echo of diaspora. UNDYING IN YIDDERLAND uses the invisible inheritances of gesture, emotion, and instinct to move towards a reimagined future.
Beteiligte
Eli Berman, Raha Dehghani Vinicheh, Jerry „Aer“ Lieblich, Anna Lublina, lim mui, Laura Stellacci, Gry Tingskog
Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater im Februar und the TIMES / the DEPTHS im Künstler*innenhaus Mousonturm im Juni, freuen wir uns sehr, dass zum zweiten Mal das Format des Studiengangs BAtanz – FRESHHH 2024 – zum Abschluss des Studienjahres 2023/24 live im Kleinen Saal der HfMDK stattfinden kann. FRESHHH 2024 präsentiert neue Werke von Studierenden des dritten Studienjahres sowie drei Wiederaufnahmen von the TIMES / the DEPTHS, von internationalen Gastchoreograph*innen Rena Butler, Kristian Lever und Sade Mamedova (BAtanz- Alumna). Während des gesamten Studienjahres 23/24 haben BAtanz-Studierende ihre choreografischen Erkundungen im informellen Format „Showings“ vorgestellt und dabei mit Bewegung, Klang und Licht experimentiert, Jahrgänge gemischt und interdisziplinär gearbeitet. FRESHHH bietet die Möglichkeit, diese Forschung zu vertiefen und ihre Arbeit auf der Bühne des Kleinen Saals zu präsentieren. Die Werke sind noch nie zuvor zu sehen gewesen. Sie sind absolut FRESHHH!
Rough Proposals is an experimental platform for the presentation of artistic works by students of the international Master's programme in Choreography and Performance at the Institute of Applied Theatre Studies in Giessen and the students of the MA CDPR at the Goethe University in Frankfurt.
We are the inhabitants of Yidderland, actors in communication with the ancestors of the present-past-future. We channel a model of Jewishness - one that understands Judaism as a diaspora tradition of constantly changing practices that emerge from intracultural relationships. Our performance is based in its structure on a Jewish funeral procession: a moving and sounding body that stops seven times for contemplation. But instead of reciting the prayer according to tradition, every pause is a ritual act spoken in Yidderish; a language that arises from the decomposition and embodiment of Yiddish without having learned the language. Do we hold a funeral for Yiddish? We don't believe. We express the echo of the diaspora. UNDYING IN YIDDERLAND uses the invisible legacy of gestures, emotions and instincts to move towards a newly designed future. We are the inhabitants of Yidderland, actors in communication with ancestors in the present-past-future. We channel a model of Jewishness – one that understands Judaism as a diasporic tradition of ever-changing practices that emerge out of intra-cultural relationships. Our performance borrows its structure from a Jewish funeral procession: a moving and sounding body that pauses 7 times for contemplation. But instead of reciting the prayer per tradition, each pause is a ritual act spoken in Yidderish; a language built through the dissection and embodiment of Yiddish without learning the language. Are we holding a funeral for Yiddish? We don’t think so. We are voicing the echo of diaspora. UNDYING IN YIDDERLAND uses the invisible inheritances of gesture, emotion, and instinct to move towards a reimagined future.
Beteiligte
Eli Berman, Raha Dehghani Vinicheh, Jerry „Aer“ Lieblich, Anna Lublina, lim mui, Laura Stellacci, Gry Tingskog
SPHEARES untersucht die Ontologie des Hören als Sensor alternativer Realitäten, als Katalysator physischer Handlungen. Hören als Werkzeug zur Wahrnehmung des Unsichtbaren jenseits bloß Akustischem, Hören als Forschungsrahmen sowie politischer und philosophischer Vorschlag. In einer Welt, die von der Gewalt des unmittelbaren Bildes beherrscht wird, dem Gewicht von Wortäußerungen und Meinungen oder von dem, was semantisch oder physisch fassbar ist und somit das manifestiert, was wir als Realität wahrnehmen, kann Hören als eine transformative Praxis angesehen werden, die die Grenzen des Vertrauten und Bekannten verschiebt. Im Gegensatz zum zielgerichteten, relationalen Zu-hören ist Hören dabei (in enger Anlehnung an Nancy) ein ganzheitlicher Bewusstseinszustand, ein Sensor des Ephemeren. Zwischen Assoziationen an Yutori (jap. Konzept) und Prinzipien aus Qi Gong steht letztlich die Frage nach der Fähigkeit zur Re-Sensibilisierung in einer vom Lärm betäubten Welt. SPHEARES ist ein installativer, audiovisueller HörRaum, der das Publikum einlädt, diesen Zustand zu erleben.
Beteiligte
Konzept, Regie, Film, Musik: Johannes Schropp Tanz: Raquel Nevado Ramos Trompete: Ines Hartmuth Assistenz Konzeption, Dramaturgie: Leander Ruprecht Dramaturgische Beratung: Ching-Wen Peng
Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater im Februar und the TIMES / the DEPTHS im Künstler*innenhaus Mousonturm im Juni, freuen wir uns sehr, dass zum zweiten Mal das Format des Studiengangs BAtanz – FRESHHH 2024 – zum Abschluss des Studienjahres 2023/24 live im Kleinen Saal der HfMDK stattfinden kann. FRESHHH 2024 präsentiert neue Werke von Studierenden des dritten Studienjahres sowie drei Wiederaufnahmen von the TIMES / the DEPTHS, von internationalen Gastchoreograph*innen Rena Butler, Kristian Lever und Sade Mamedova (BAtanz- Alumna). Während des gesamten Studienjahres 23/24 haben BAtanz-Studierende ihre choreografischen Erkundungen im informellen Format „Showings“ vorgestellt und dabei mit Bewegung, Klang und Licht experimentiert, Jahrgänge gemischt und interdisziplinär gearbeitet. FRESHHH bietet die Möglichkeit, diese Forschung zu vertiefen und ihre Arbeit auf der Bühne des Kleinen Saals zu präsentieren. Die Werke sind noch nie zuvor zu sehen gewesen. Sie sind absolut FRESHHH!
SPHEARES untersucht die Ontologie des Hören als Sensor alternativer Realitäten, als Katalysator physischer Handlungen. Hören als Werkzeug zur Wahrnehmung des Unsichtbaren jenseits bloß Akustischem, Hören als Forschungsrahmen sowie politischer und philosophischer Vorschlag. In einer Welt, die von der Gewalt des unmittelbaren Bildes beherrscht wird, dem Gewicht von Wortäußerungen und Meinungen oder von dem, was semantisch oder physisch fassbar ist und somit das manifestiert, was wir als Realität wahrnehmen, kann Hören als eine transformative Praxis angesehen werden, die die Grenzen des Vertrauten und Bekannten verschiebt. Im Gegensatz zum zielgerichteten, relationalen Zu-hören ist Hören dabei (in enger Anlehnung an Nancy) ein ganzheitlicher Bewusstseinszustand, ein Sensor des Ephemeren. Zwischen Assoziationen an Yutori (jap. Konzept) und Prinzipien aus Qi Gong steht letztlich die Frage nach der Fähigkeit zur Re-Sensibilisierung in einer vom Lärm betäubten Welt. SPHEARES ist ein installativer, audiovisueller HörRaum, der das Publikum einlädt, diesen Zustand zu erleben.
Beteiligte
Konzept, Regie, Film, Musik: Johannes Schropp Tanz: Raquel Nevado Ramos Trompete: Ines Hartmuth Assistenz Konzeption, Dramaturgie: Leander Ruprecht Dramaturgische Beratung: Ching-Wen Peng
Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater im Februar und the TIMES / the DEPTHS im Künstler*innenhaus Mousonturm im Juni, freuen wir uns sehr, dass zum zweiten Mal das Format des Studiengangs BAtanz – FRESHHH 2024 – zum Abschluss des Studienjahres 2023/24 live im Kleinen Saal der HfMDK stattfinden kann. FRESHHH 2024 präsentiert neue Werke von Studierenden des dritten Studienjahres sowie drei Wiederaufnahmen von the TIMES / the DEPTHS, von internationalen Gastchoreograph*innen Rena Butler, Kristian Lever und Sade Mamedova (BAtanz- Alumna). Während des gesamten Studienjahres 23/24 haben BAtanz-Studierende ihre choreografischen Erkundungen im informellen Format „Showings“ vorgestellt und dabei mit Bewegung, Klang und Licht experimentiert, Jahrgänge gemischt und interdisziplinär gearbeitet. FRESHHH bietet die Möglichkeit, diese Forschung zu vertiefen und ihre Arbeit auf der Bühne des Kleinen Saals zu präsentieren. Die Werke sind noch nie zuvor zu sehen gewesen. Sie sind absolut FRESHHH!
SPHEARES untersucht die Ontologie des Hören als Sensor alternativer Realitäten, als Katalysator physischer Handlungen. Hören als Werkzeug zur Wahrnehmung des Unsichtbaren jenseits bloß Akustischem, Hören als Forschungsrahmen sowie politischer und philosophischer Vorschlag. In einer Welt, die von der Gewalt des unmittelbaren Bildes beherrscht wird, dem Gewicht von Wortäußerungen und Meinungen oder von dem, was semantisch oder physisch fassbar ist und somit das manifestiert, was wir als Realität wahrnehmen, kann Hören als eine transformative Praxis angesehen werden, die die Grenzen des Vertrauten und Bekannten verschiebt. Im Gegensatz zum zielgerichteten, relationalen Zu-hören ist Hören dabei (in enger Anlehnung an Nancy) ein ganzheitlicher Bewusstseinszustand, ein Sensor des Ephemeren. Zwischen Assoziationen an Yutori (jap. Konzept) und Prinzipien aus Qi Gong steht letztlich die Frage nach der Fähigkeit zur Re-Sensibilisierung in einer vom Lärm betäubten Welt. SPHEARES ist ein installativer, audiovisueller HörRaum, der das Publikum einlädt, diesen Zustand zu erleben.
Beteiligte
Konzept, Regie, Film, Musik: Johannes Schropp Tanz: Raquel Nevado Ramos Trompete: Ines Hartmuth Assistenz Konzeption, Dramaturgie: Leander Ruprecht Dramaturgische Beratung: Ching-Wen Peng
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuß- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenlandschaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? »Geh zur Ruh’« ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen. Tired are you? We cordially invite you to a celebration of exhaustion. Yours, mine, that of the German healthcare system and of the worn-out utopias of the past decades. Where, until the mid-1990s, state provision was still made for the exhausted, with footbaths and sunbaths, forest walks, healing waters, hay wraps and theatre on prescription, today there are only commercial thermal spas and rehabilitation clinics. The cure has been abolished. Exhaustion has taken its place. How can we face it? What practices can we learn collectively in order not to run after our strength, but to establish a preventative practice? «Geh zur Ruh’» is a theatre evening of pause and revolution, between staying in bed and healing demonstration. I am tired. That’s okay. Lie down and rest. I’ll lick your wounds. I’ll put you in a cast. I’ll listen to you. I’ll build you a cave. That’s where we’ll lie down. That’s where we’ll rest.
Beteiligte
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne, Kostüm & Inside Eye: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound Art & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign, Technik, Bühnenbau & Videodreh im Kurort: Simon Lenzen Produktion: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum Fotos: Talisa Frenschkowski Videodokumentation & Trailer: Julian Paul
Solidarisches Preissystem / Pay what you can Ticketreservierung unter post_at_aeoeue.de Weitere Informationen auf der Homepage: https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuß- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenlandschaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? »Geh zur Ruh’« ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen. Tired are you? We cordially invite you to a celebration of exhaustion. Yours, mine, that of the German healthcare system and of the worn-out utopias of the past decades. Where, until the mid-1990s, state provision was still made for the exhausted, with footbaths and sunbaths, forest walks, healing waters, hay wraps and theatre on prescription, today there are only commercial thermal spas and rehabilitation clinics. The cure has been abolished. Exhaustion has taken its place. How can we face it? What practices can we learn collectively in order not to run after our strength, but to establish a preventative practice? «Geh zur Ruh’» is a theatre evening of pause and revolution, between staying in bed and healing demonstration. I am tired. That’s okay. Lie down and rest. I’ll lick your wounds. I’ll put you in a cast. I’ll listen to you. I’ll build you a cave. That’s where we’ll lie down. That’s where we’ll rest.
Beteiligte
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne, Kostüm & Inside Eye: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound Art & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign, Technik, Bühnenbau & Videodreh im Kurort: Simon Lenzen Produktion: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum Fotos: Talisa Frenschkowski Videodokumentation & Trailer: Julian Paul
Solidarisches Preissystem / Pay what you can Ticketreservierung unter post_at_aeoeue.de Weitere Informationen auf der Homepage: https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/
Tanz x Performance von Marie-Lena Kaiser
Mit englischer Sprache
UA
Premiere: 14. Juni 2024, 20:00 Uhr, Kleines Haus, Stadttheater Gießen
Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen.
Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie.
Tickets:
Online: https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/heat-up/
Analog: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telefon: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Dreht’ am Rad – verdreht’ den Platz! Das „Wheel of Riem“ ist ein riesengroßes Glücksrad, bei dem Ihr eine Wahrnehmungsveränderung gewinnen könnt! Die kleinen Geschehnisse unterbrechen den Alltag und lassen Euch kurz in eine Zwischenwelt eintauchen: mit Kunstwerken in verschiedenen Formen, wie Objekttheater, Zirkus oder auch Musik. Spin the wheel – turn the square! In the “Wheel of Riem” project, a giant wheel of fortune offers a chance to change your perception. Small events interrupt everyday life and allow you to step into another world for a moment. Works of art appear in various forms, such as object theatre, circus, or music
Beteiligte
Hemmesmann & Lovers Konzept & Regie: Maj Lilith Hemmesmann Konzept & Musik: Anton Fuchs Dramaturgie und Produktion: Julian Kämper Bühne: Rosanna Rotach Kostüm: Veronika Angloher Performance: Bella Enderlein, Tabea Below, Pia Louise Jahn, Chris Hermann, Antonia Dering, Clarissa Schneider, Moritz Eckert, Audiodeskription: Manuela Schemm und Tim Huber
Tanz x Performance von Marie-Lena Kaiser
Mit englischer Sprache
UA
Premiere: 14. Juni 2024, 20:00 Uhr, Kleines Haus, Stadttheater Gießen
Aufwärmen ist tägliche Routine als Tänzer*in. Die dabei freigesetzte Hitze spiegelt einen dynamischen Energieaustausch auf physikalischer Ebene wider: die Übertragung von Bewegung, das Versetzen von Stillstand in Schwingung. „Heat up“ nimmt dies zum Ausgangspunkt, um über menschliches Miteinander nachzudenken, das Unterschiede als Rhythmen feiert. Wie ändert sich die Wahrnehmung erhitzender Körper, und wie werden dadurch unsere Beziehungen zu anderen beeinflusst? Dabei nimmt die Performance das Publikum via Kopfhörer mit in die persönlichen Innenansichten der Tänzer*innen.
Eine Koproduktion mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der Hessischen Theaterakademie.
Tickets:
Online: https://stadttheater-giessen.de/de/veranstaltungen/stuecke/heat-up/
Analog: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telefon: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Dreht’ am Rad – verdreht’ den Platz! Das „Wheel of Riem“ ist ein riesengroßes Glücksrad, bei dem Ihr eine Wahrnehmungsveränderung gewinnen könnt! Die kleinen Geschehnisse unterbrechen den Alltag und lassen Euch kurz in eine Zwischenwelt eintauchen: mit Kunstwerken in verschiedenen Formen, wie Objekttheater, Zirkus oder auch Musik. Spin the wheel – turn the square! In the “Wheel of Riem” project, a giant wheel of fortune offers a chance to change your perception. Small events interrupt everyday life and allow you to step into another world for a moment. Works of art appear in various forms, such as object theatre, circus, or music
Beteiligte
Hemmesmann & Lovers Konzept & Regie: Maj Lilith Hemmesmann Konzept & Musik: Anton Fuchs Dramaturgie und Produktion: Julian Kämper Bühne: Rosanna Rotach Kostüm: Veronika Angloher Performance: Bella Enderlein, Tabea Below, Pia Louise Jahn, Chris Hermann, Antonia Dering, Clarissa Schneider, Moritz Eckert, Audiodeskription: Manuela Schemm und Tim Huber
Mit dem Ziel, multidisziplinäre zeitgenössische Kunstproduktion zu stärken, kreative Nachwuchstalente individuell zu fördern und interkulturellen Austausch anzuregen, lädt das Residenzprogramm „Frankfurt Moves!“ Künstleraus dem globalen Süden nach Frankfurt ein. Eine öffentliche Werkstattpräsentation der Ergebnisse der Residenzen findet am 24. August im Frankfurt LAB statt.
"Frankfurt Moves!" ist eine Initiative der KfW Stiftung zur Förderung von künstlerischem Austausch und interkulturellem Dialog.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Website Frankfurt LAB
Der Tanzkünstler und derzeitige MA-Student in Choreografie und Performance, Santiago Mariño, wird sein neuestes Werk "Bodies in Fugue" im Rahmen des DanceNexus Festivals präsentieren. Das Werk behandelt das Drama der Migranten, die die Amerikas zu Fuß überqueren, um die Vereinigten Staaten zu erreichen. Besonders im Mittelpunkt steht die Migrationsroute durch den Darien-Dschungel, zwischen Panama und Kolumbien. Mit dieser Aufführung wollen Santiago Mariño und Juan Camilo Rojas der Diaspora auf dieser gefährlichen Pilgerreise Tribut zollen.
Das DanceNexus Festival wird von der Gemeinschaft der Freiberuflichen Tanzkünstler_innen Wiesbaden & Mainz organisiert, zu der auch der MA Choreografie und Performance Student Johannes Schropp gehört. Dies wird die erste Ausgabe des Festivals sein.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Instagram des Festivals, Instagram des Choreografen
Das Projekt "Female Friendship" wurde ins Leben gerufen, als zwei Künstlerinnen aus völlig unterschiedlichen Kulturen in einer kleinen Stadt in Deutschland zusammentrafen. In dieser Begegnung teilten sie Erfahrungen zu Themen wie Einwanderung, Feminismus, Gewalt, Herzschmerz und Ausgrenzung. Die Unterstützung, die sie zu diesen Themen fanden, war nur aus einem Grund möglich: Weibliche Freundschaft.

Co-Produktion und Premiere im ARENA Festival 2024 Erlangen
Tickets: Frankfurt LAB
Das Projekt "Female Friendship" wurde ins Leben gerufen, als zwei Künstlerinnen aus völlig unterschiedlichen Kulturen in einer kleinen Stadt in Deutschland zusammentrafen. In dieser Begegnung teilten sie Erfahrungen zu Themen wie Einwanderung, Feminismus, Gewalt, Herzschmerz und Ausgrenzung. Die Unterstützung, die sie zu diesen Themen fanden, war nur aus einem Grund möglich: Weibliche Freundschaft.

Co-Produktion und Premiere im ARENA Festival 2024 Erlangen
Tickets: Frankfurt LAB
In "The Left Hand of The Dark" wenden wir uns der Bühne auch als Theaterhörende zu und machen Formen der künstlerischen Audiodeskription zum Ausgangspunkt der szenischen Überlegungen. Das Studienprojekt des BA Regie beschäftigt sich mit der Frage, wie sich ein Bühnengeschehen kommuniziert, wenn es nicht nur gesehen wird.
Ein Studienprojekt des BA Regie mit Studierenden der HTA in Kooperation mit dem TNT Marburg im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
The Video Opera DEATH IN PEACE, directed by Ayla Pierrot Arendt, was created over the past two years through dialogue with Georgians, Russians in exile, Germans, and an Israeli. It formulates the questions of our time through opulent, multilayered video imagery, choreography and polyphonic singing: What kind of peace and whose peace are we talking about? What conflicts arise from the personal perspectives of different nationalities? Is diplomacy more important than ever, or have its limits already been reached?
The story follows five characters repesenting our national differences who become involved in a fictitious murder. A shot is fired during a reception at the German embassy in Tbilisi, Georgia. Who will take care of the corpse? Where can it find peace? Will the incident shake the fragile balance between East and West?
Language: English, Georgian
Further Information here: https://www.mousonturm.
Alles fließt. Der Körper wird von Wasser umschlossen, weicht ein, wellt sich. Die Glieder schweben im Wasser, sind leicht, entspannen sich. Ich treibe dahin, bis ich selbst flüssig werde. Müde bist du? Herzliche Einladung zum Fest auf Erschöpfungen. Deine, meine, die des deutschen Gesundheitssystems und ausgeleierter Utopien der vergangenen Jahrzehnte. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuss- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenland-schaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren? «Geh zur Ruh’» ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Müde bin ich. Das ist okay. Leg dich hin und ruh dich aus. Ich lecke deine Wunden. Ich gips dich ein. Ich hör dir zu. Ich bau dir eine Höhle. Da legen wir uns rein. Da wollen wir ausruhen.
Künstlerische Leitung & Performance: äöü (Patricia Bechtold & Johannes Karl) Bühne & Kostüm: Sofia Falsone Text: Sina Ahlers Dramaturgie: Franziska Schneeberger Sound & Digitales: Matthias Erian Lichtdesign & Technik: Simon Lenzen Produktionsleitung: Carina Graf Outside Eye: Fanti Baum
Tickets:
https://aeoeue.de/was/geh-zur-ruh/ https://theaterimdepot.de/de/programm/kalender/geh-zur-ruh
The Video Opera DEATH IN PEACE, directed by Ayla Pierrot Arendt, was created over the past two years through dialogue with Georgians, Russians in exile, Germans, and an Israeli. It formulates the questions of our time through opulent, multilayered video imagery, choreography and polyphonic singing: What kind of peace and whose peace are we talking about? What conflicts arise from the personal perspectives of different nationalities? Is diplomacy more important than ever, or have its limits already been reached?
The story follows five characters repesenting our national differences who become involved in a fictitious murder. A shot is fired during a reception at the German embassy in Tbilisi, Georgia. Who will take care of the corpse? Where can it find peace? Will the incident shake the fragile balance between East and West?
Language: English, Georgian
Further Information here: https://www.mousonturm.
Geld setzt unterschiedliche Emotionen und Affekte frei. Geld ist Objekt der Fixierung und der Projektion, alltägliche Neurose und Mittel zur Wunscherfüllung. Es bestimmt bis ins Letzte unser gesellschaftliches Zusammenleben.
In der “Psychoanalyse des Geldes” verkehren wir Geld in sein Gegenteil. Im Prozess der Analyse begeben sich die Teilnehmer*innen in die Tiefenstrukturen des Geld-Komplexes. Gemeinsam als Gruppe untersuchen wir Geld als Verdrängung unserer gesellschaftlichen Abhängigkeiten und konfrontieren uns mit dem Unbewussten des Geldes. In spekulativen Übungen fragen wir nach dem Ursprung des Geldes und suchen dabei nach neuen Formen des Zusammenkommens. Unser alltäglicher und natürlich erscheinender Gebrauch von Geld wird in der “Psychoanalyse des Geldes” auf die Probe gestellt. Geld wird zum Mittel der Therapie.
Für die Analyse wird Geld zur Verfügung gestellt.
“Psychoanalyse des Geldes” ist eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Implantieren '24 is a performing art festival of learning with and from each other. Held at the former Bockenheim university campus in Frankfurt, Neu-Isenburg and Offenbach, it reimagines learning “On the Ruins of the University." Over three months, 13 projects will offer engaging learning and performative experiences, with three weekends featuring intensive gatherings of lectures, performances, screenings and discussions.
Organized by: ID_Frankfurt in Koop mit Festivalfriends
To find more workshops, performances, gatherings and events in September , please check our Implantieren Website : https://2024.implantieren-

Geld setzt unterschiedliche Emotionen und Affekte frei. Geld ist Objekt der Fixierung und der Projektion, alltägliche Neurose und Mittel zur Wunscherfüllung. Es bestimmt bis ins Letzte unser gesellschaftliches Zusammenleben.
In der “Psychoanalyse des Geldes” verkehren wir Geld in sein Gegenteil. Im Prozess der Analyse begeben sich die Teilnehmer*innen in die Tiefenstrukturen des Geld-Komplexes. Gemeinsam als Gruppe untersuchen wir Geld als Verdrängung unserer gesellschaftlichen Abhängigkeiten und konfrontieren uns mit dem Unbewussten des Geldes. In spekulativen Übungen fragen wir nach dem Ursprung des Geldes und suchen dabei nach neuen Formen des Zusammenkommens. Unser alltäglicher und natürlich erscheinender Gebrauch von Geld wird in der “Psychoanalyse des Geldes” auf die Probe gestellt. Geld wird zum Mittel der Therapie.
Für die Analyse wird Geld zur Verfügung gestellt.
“Psychoanalyse des Geldes” ist eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Improvisationstheater in Echtzeit – Kreative Prozesse live erleben. Die Aufführungen sind das Ergebnis eines Konzeptionsseminars, in dem die Ideen dafür entwickelt wurden. Die improvisierten Szenen bieten ein breites Spektrum an Emotionen und Themen, die aus der kollektiven Vorstellungskraft und dem Zusammenspiel der Studierenden mit den Spielern und Spielerinnen entstehen.
Implantieren '24 is a performing art festival of learning with and from each other. Held at the former Bockenheim university campus in Frankfurt, Neu-Isenburg and Offenbach, it reimagines learning “On the Ruins of the University." Over three months, 13 projects will offer engaging learning and performative experiences, with three weekends featuring intensive gatherings of lectures, performances, screenings and discussions.
Organized by: ID_Frankfurt in Koop mit Festivalfriends
To find more workshops, performances, gatherings and events in September , please check our Implantieren Website : https://2024.implantieren-

Implantieren '24 is a performing art festival of learning with and from each other. Held at the former Bockenheim university campus in Frankfurt, Neu-Isenburg and Offenbach, it reimagines learning “On the Ruins of the University." Over three months, 13 projects will offer engaging learning and performative experiences, with three weekends featuring intensive gatherings of lectures, performances, screenings and discussions.
Organized by: ID_Frankfurt in Koop mit Festivalfriends
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Geleitet von der Erfahrung in Deutschland im Exil zu leben, stellt sich die DJ, Performance- und Klangkünstlerin Hanna Launikovich existentielle Fragen nach der eigenen aber auch der belarussischen Vergangenheit und Zukunft. Sie sagt: „Woher komme ich? Aus dem Nirgendwo, der Peripherie der Peripherie. Meine Heimat ist die Vergangenheit. Die Gegenwart ist ein fremdes Land, in dem ich nicht leben will, und die Zukunft existiert nicht mehr.“ In Erinnerungen zu schwelgen, bedeutet sich in einer Traumwelt aus alten, verpixelten Bildern, kitschigen Fernsehsendungen und minderwertiger Popmusik zu bewegen. Eine Kompilation dieser Klänge begleitet als Soundtrack Launikovich auf ihrer imaginären Reise nach Hause. Unterwegs teilt sie Geschichten – solche, die schon passiert sind oder solche, die noch geschehen werden.
Von und mit: Nastya Dzyuban, Linda Jiayun Gao-Lenders, Nargess Behruozian, Dana Maxim
Abschlussstück von: Hanna Launikovich
Tickets und Informationen hier.
Geleitet von der Erfahrung in Deutschland im Exil zu leben, stellt sich die DJ, Performance- und Klangkünstlerin Hanna Launikovich existentielle Fragen nach der eigenen aber auch der belarussischen Vergangenheit und Zukunft. Sie sagt: „Woher komme ich? Aus dem Nirgendwo, der Peripherie der Peripherie. Meine Heimat ist die Vergangenheit. Die Gegenwart ist ein fremdes Land, in dem ich nicht leben will, und die Zukunft existiert nicht mehr.“ In Erinnerungen zu schwelgen, bedeutet sich in einer Traumwelt aus alten, verpixelten Bildern, kitschigen Fernsehsendungen und minderwertiger Popmusik zu bewegen. Eine Kompilation dieser Klänge begleitet als Soundtrack Launikovich auf ihrer imaginären Reise nach Hause. Unterwegs teilt sie Geschichten – solche, die schon passiert sind oder solche, die noch geschehen werden.
Von und mit: Nastya Dzyuban, Linda Jiayun Gao-Lenders, Nargess Behruozian, Dana Maxim
Abschlussstück von: Hanna Launikovich
Tickets und Informationen hier.
Das F°LAB Festival for Performing Arts findet vom 11. bis 16. Oktober 2024 in Frankfurt statt. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Dresden Frankfurt Dance Company, dem Künstlerinnenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Hessischen Theaterakademie. Auf dem Programm stehen Theater, Performance, Tanz, Konzerte und Installationen. Die Besucherinnen erwartet eine Vielfalt an Inszenierungen, darunter große Koproduktionen, Projekte der freien Szene und studentische Arbeiten. An sechs Tagen werden 40 Programmpunkte von rund 20 Gruppen und Solo-Künstler*innen an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert.
Das Programm ist hier einsehrbar. 
Das F°LAB Festival for Performing Arts findet vom 11. bis 16. Oktober 2024 in Frankfurt statt. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Dresden Frankfurt Dance Company, dem Künstlerinnenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Hessischen Theaterakademie. Auf dem Programm stehen Theater, Performance, Tanz, Konzerte und Installationen. Die Besucherinnen erwartet eine Vielfalt an Inszenierungen, darunter große Koproduktionen, Projekte der freien Szene und studentische Arbeiten. An sechs Tagen werden 40 Programmpunkte von rund 20 Gruppen und Solo-Künstler*innen an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert.
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Das F°LAB Festival for Performing Arts findet vom 11. bis 16. Oktober 2024 in Frankfurt statt. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Dresden Frankfurt Dance Company, dem Künstlerinnenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Hessischen Theaterakademie. Auf dem Programm stehen Theater, Performance, Tanz, Konzerte und Installationen. Die Besucherinnen erwartet eine Vielfalt an Inszenierungen, darunter große Koproduktionen, Projekte der freien Szene und studentische Arbeiten. An sechs Tagen werden 40 Programmpunkte von rund 20 Gruppen und Solo-Künstler*innen an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert.
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Das F°LAB Festival for Performing Arts findet vom 11. bis 16. Oktober 2024 in Frankfurt statt. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Dresden Frankfurt Dance Company, dem Künstlerinnenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Hessischen Theaterakademie. Auf dem Programm stehen Theater, Performance, Tanz, Konzerte und Installationen. Die Besucherinnen erwartet eine Vielfalt an Inszenierungen, darunter große Koproduktionen, Projekte der freien Szene und studentische Arbeiten. An sechs Tagen werden 40 Programmpunkte von rund 20 Gruppen und Solo-Künstler*innen an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert.
Das Programm ist hier einsehrbar. 
Das F°LAB Festival for Performing Arts findet vom 11. bis 16. Oktober 2024 in Frankfurt statt. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Dresden Frankfurt Dance Company, dem Künstlerinnenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Hessischen Theaterakademie. Auf dem Programm stehen Theater, Performance, Tanz, Konzerte und Installationen. Die Besucherinnen erwartet eine Vielfalt an Inszenierungen, darunter große Koproduktionen, Projekte der freien Szene und studentische Arbeiten. An sechs Tagen werden 40 Programmpunkte von rund 20 Gruppen und Solo-Künstler*innen an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert.
Das Programm ist hier einsehrbar. 
Das F°LAB Festival for Performing Arts findet vom 11. bis 16. Oktober 2024 in Frankfurt statt. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Dresden Frankfurt Dance Company, dem Künstlerinnenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Hessischen Theaterakademie. Auf dem Programm stehen Theater, Performance, Tanz, Konzerte und Installationen. Die Besucherinnen erwartet eine Vielfalt an Inszenierungen, darunter große Koproduktionen, Projekte der freien Szene und studentische Arbeiten. An sechs Tagen werden 40 Programmpunkte von rund 20 Gruppen und Solo-Künstler*innen an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert.
Das Programm ist hier einsehrbar. 
"we burn books, we hunt witch, [...] we turn truth to silence" (CocoRosie) hexen tragen wissen in sich und tragen es weiter. wissen ist macht und hexen sind mächtig. sie treten in austausch: kooperieren statt rivalisieren. hexen sind nicht verstummt, sie flüstern nur. und so tun wir es ihnen gleich. viele künstler*innen vor uns haben hexen ins licht gerückt. wir sprachen mit unseren vorreiter*innen. sie teilten ihr wissen mit uns, schenkten uns abgespieltes, liehen uns eingelagertes und vollzogen rituale mit uns. in sharing witchcraft spinnt sich ein netz aus dem gesammelten und nimmt die gestalt einer lecture performance mit video, sound und magischen momenten an. ein raum voll von übereinandergeschichtetem und verwobenem. hex hex, xoxo.
Tickets und Informationen hier
Abschlussstück von Bella Enderlein
"we burn books, we hunt witch, [...] we turn truth to silence" (CocoRosie) hexen tragen wissen in sich und tragen es weiter. wissen ist macht und hexen sind mächtig. sie treten in austausch: kooperieren statt rivalisieren. hexen sind nicht verstummt, sie flüstern nur. und so tun wir es ihnen gleich. viele künstler*innen vor uns haben hexen ins licht gerückt. wir sprachen mit unseren vorreiter*innen. sie teilten ihr wissen mit uns, schenkten uns abgespieltes, liehen uns eingelagertes und vollzogen rituale mit uns. in sharing witchcraft spinnt sich ein netz aus dem gesammelten und nimmt die gestalt einer lecture performance mit video, sound und magischen momenten an. ein raum voll von übereinandergeschichtetem und verwobenem. hex hex, xoxo.
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Abschlussstück von Bella Enderlein
"we burn books, we hunt witch, [...] we turn truth to silence" (CocoRosie) hexen tragen wissen in sich und tragen es weiter. wissen ist macht und hexen sind mächtig. sie treten in austausch: kooperieren statt rivalisieren. hexen sind nicht verstummt, sie flüstern nur. und so tun wir es ihnen gleich. viele künstler*innen vor uns haben hexen ins licht gerückt. wir sprachen mit unseren vorreiter*innen. sie teilten ihr wissen mit uns, schenkten uns abgespieltes, liehen uns eingelagertes und vollzogen rituale mit uns. in sharing witchcraft spinnt sich ein netz aus dem gesammelten und nimmt die gestalt einer lecture performance mit video, sound und magischen momenten an. ein raum voll von übereinandergeschichtetem und verwobenem. hex hex, xoxo.
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Abschlussstück von Bella Enderlein
In dieser Aufführung präsentieren neun zukünftige Schauspieler*innen des Studiengangs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ihr Können. Unter dem Motto „Geben Sie acht – nehmen Sie neun!“ laden sie das Publikum ein, einen Einblick in ihre Abschlussarbeiten zu gewinnen.
Informationen finden Sie hier.
In dieser Aufführung präsentieren neun zukünftige Schauspieler*innen des Studiengangs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ihr Können. Unter dem Motto „Geben Sie acht – nehmen Sie neun!“ laden sie das Publikum ein, einen Einblick in ihre Abschlussarbeiten zu gewinnen.
Informationen finden Sie hier.
Geld setzt unterschiedliche Emotionen und Affekte frei. Geld ist Objekt der Fixierung und der Projektion, alltägliche Neurose und Mittel zur Wunscherfüllung. Es bestimmt bis ins Letzte unser gesellschaftliches Zusammenleben.
In der “Psychoanalyse des Geldes” verkehren wir Geld in sein Gegenteil. Im Prozess der Analyse begeben sich die Teilnehmer*innen in die Tiefenstrukturen des Geld-Komplexes. Gemeinsam als Gruppe untersuchen wir Geld als Verdrängung unserer gesellschaftlichen Abhängigkeiten und konfrontieren uns mit dem Unbewussten des Geldes. In spekulativen Übungen fragen wir nach dem Ursprung des Geldes und suchen dabei nach neuen Formen des Zusammenkommens. Unser alltäglicher und natürlich erscheinender Gebrauch von Geld wird in der “Psychoanalyse des Geldes” auf die Probe gestellt. Geld wird zum Mittel der Therapie.
Für die Analyse wird Geld zur Verfügung gestellt.
“Psychoanalyse des Geldes” ist eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Geld setzt unterschiedliche Emotionen und Affekte frei. Geld ist Objekt der Fixierung und der Projektion, alltägliche Neurose und Mittel zur Wunscherfüllung. Es bestimmt bis ins Letzte unser gesellschaftliches Zusammenleben.
In der “Psychoanalyse des Geldes” verkehren wir Geld in sein Gegenteil. Im Prozess der Analyse begeben sich die Teilnehmer*innen in die Tiefenstrukturen des Geld-Komplexes. Gemeinsam als Gruppe untersuchen wir Geld als Verdrängung unserer gesellschaftlichen Abhängigkeiten und konfrontieren uns mit dem Unbewussten des Geldes. In spekulativen Übungen fragen wir nach dem Ursprung des Geldes und suchen dabei nach neuen Formen des Zusammenkommens. Unser alltäglicher und natürlich erscheinender Gebrauch von Geld wird in der “Psychoanalyse des Geldes” auf die Probe gestellt. Geld wird zum Mittel der Therapie.
Für die Analyse wird Geld zur Verfügung gestellt.
“Psychoanalyse des Geldes” ist eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Ein etwas uriger Privatdetektiv mit voyeuristischen Tendenzen, verfolgt von Nachfragen seiner vernachlässigten Klient*innen, gefördert durch einen anonym bleibenden Mäzen, ist der (Anti-)Held dieses Films. Mit seiner Super-8 Kamera taucht er ein in den Mief der 1970er Jahre, während er sich immer weiter in den seltsamen Geschichten seiner Aufträge verstrickt. In dieser experimentell-dilettantischen Welt, inspiriert von historischen Filmen der Exploitation, Softerotik und vor allem durch das frühe queere Kino der BRD, entstehen visuell-sinnliche Bezüge zwischen Figuren, Musik und Schaukelschweinen. Eine Prügelei darf es aber schon noch geben? Ja! Allerdings nur mit anschließender Aussprache: “Die Gesichterhütte - Gesichter unter sich”, einmal wöchentlich ab 23:30 im TV. Gefördert durch das Kulturamt Gießen und die Hessische Theaterakademie.
Beteiligte
Maxence Leveugle, Johanna Engel, Marie Kübler, Lois Hess, Tina Muffler, Anna Maria Pahlke, Stephan Hirschpointner, Max Böttcher, Lara Marie Weine, Daniel Naujack, Greta Katharina Klein, Marlene-Sophie Haagen, Bernhard Siebert, Kathrin Frech, Sophia Scherer, Nikolas Stäudte, Carlos Franke, Jesper Fransson
Das Abschlussstück ist von Anna Maria Pahlke
Tickets und Informationen hier.
Dieser Doppelabend ist eine Untersuchung und Konfrontation von und mit der Schwarzen Diaspora. Er erzählt von Konstruktionen von Schwarzsein und Weißsein und dem Surrealismus, zwischen beiden schwanken zu müssen. Die südafrikanische Tanzkünstlerin, Performerin und Autorin kemelo nozipho sehlapelo zeigt als Abschlussarbeit ihres Masterstudiengangs Choreografie und Performance in Gießen gleich zwei Stücke, die einen Resonanzraum bilden.
"Coconut" stellt die Erfahrungen von Diaspora und diasporische Tänze ins Zentrum. Ausgehend von den individuellen Körperarchiven der Performer*innen prallen unterschiedliche Erfahrungen des Afro-Seins in Tänzen, Texten und Liedern aufeinander und schaffen eine hybride Welt. In dieser Hybridität entsteht eine Art Afro-Surrealismus, der die Performance zu einem Versuch werden lässt, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu versöhnen.
In "the new white aesthetic" werden Bilder kanonischer Marmorstatuen nachgestellt. Als Verkörperung eines zerschmetterten Balletts durchqueren die Körper den Raum. Indem sie von Bild zu Bild wechseln, tanzen sie eine ausgelöschte polychromatische Geschichte, die den Zerfall des Imperiums und der neuen weißen Ästhetik verkörpert.
Sprache: IsiZulu, Englisch, Deutsch
→ Tickets
17 € / ermäßigt 8 €
Dieser Doppelabend ist eine Untersuchung und Konfrontation von und mit der Schwarzen Diaspora. Er erzählt von Konstruktionen von Schwarzsein und Weißsein und dem Surrealismus, zwischen beiden schwanken zu müssen. Die südafrikanische Tanzkünstlerin, Performerin und Autorin kemelo nozipho sehlapelo zeigt als Abschlussarbeit ihres Masterstudiengangs Choreografie und Performance in Gießen gleich zwei Stücke, die einen Resonanzraum bilden.
"Coconut" stellt die Erfahrungen von Diaspora und diasporische Tänze ins Zentrum. Ausgehend von den individuellen Körperarchiven der Performer*innen prallen unterschiedliche Erfahrungen des Afro-Seins in Tänzen, Texten und Liedern aufeinander und schaffen eine hybride Welt. In dieser Hybridität entsteht eine Art Afro-Surrealismus, der die Performance zu einem Versuch werden lässt, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu versöhnen.
In "the new white aesthetic" werden Bilder kanonischer Marmorstatuen nachgestellt. Als Verkörperung eines zerschmetterten Balletts durchqueren die Körper den Raum. Indem sie von Bild zu Bild wechseln, tanzen sie eine ausgelöschte polychromatische Geschichte, die den Zerfall des Imperiums und der neuen weißen Ästhetik verkörpert.
Sprache: IsiZulu, Englisch, Deutsch
→ Tickets
17 € / ermäßigt 8 €
online series in English spoken language with English subtitles
ASSEMBLE: TOOLS NOT ARTEFACTS // Talk
The talk will explore the way in which Assemble have employed and appropriated the tools of architecture, art and social practice in their work with communities and organisations in Glasgow, Liverpool and Oslo.
For more information, visit the website: kunstalssozialepraxis.de
Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
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Das war das erste Ergebnis als Programmiererin Janelle Shane vor ein paar Jahren KI den Prompt gab, einen "knock knock“-Witz zu schreiben. Nur eine Tasse Kaffee später fand Shane auf ihrem Bildschirm einen von KI generierten wahrhaftigen „knock knock“-Witz vor, der ihr sogar ein Schmunzeln entlocken konnte und den Anschein erweckte, menschengemacht zu sein. Schon Jahrzehnte vorher veröffentlichte Informatiker Alan Turing mit IMITATION GAME einen Test, der ermitteln sollte, ob Maschinen denken können und trug so maßgeblich zur Entwicklung der künstlichen Intelligenz bei. Heute wird KI als Bedrohung diskutiert, die ganze Branchen auf den Kopf stellt. In ihrer Spielshow-Variante THE IMITATION GAME fordert Judith Altmeyer KI heraus und fragt: Wie wollen wir uns in einer Welt, in der Mensch und Maschine immer enger miteinander verflochten sind, positionieren?
Der Abend ist Teil der seriellen Unterwanderung von männerdominierten Show-Formaten und schließt an die Arbeit ESCA-LATE NIGHT SHOW. The show must go down (2023) an.
IDEE/KONZEPT: Judith Altmeyer (ATW-Alumna)
REGIE: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze
PERFORMANCE: Judith Altmeyer (ATW-Alumna)
KOMPOSITION/SOUND DESIGN: Jacob Bussmann (ATW-Alumnus)
CHOREOGRAFIE: Ekaterine Giorgadze
AUSSTATTUNG: Nora Schneider (ATW-Alumna)
TECHNIK/LICHT: Felix Schwarzrock (ATW)
DRAMATURGISCHES OUTSIDE EYE: Susanne Zaun (ATW-Alumna)
ORGANISATORISCHE MITARBEIT: Niki Stäudte (ATW-Alumni)
PRODUKTION: Martin Bien (ATW)
VIDEO: Tillmann Zizka, Tim Seger, Armin Arndt
DOKUMENTATION: Tillmann Zizka
TYPOGRAFIE: Lilly Urbat
SPECIAL GUEST: Michael Leopold
TONTECHNIK: Jannis Wulle (ATW)
Weitere Informationen und Ticketreservierung hier
Eine Produktion von Judith Altmeyer in Zusammenarbeit mit dem Produktionshaus NAXOS. Gefördert von: Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung Kunst und Kultur. Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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Der Abend ist Teil der seriellen Unterwanderung von männerdominierten Show-Formaten und schließt an die Arbeit ESCA-LATE NIGHT SHOW. The show must go down (2023) an.
IDEE/KONZEPT: Judith Altmeyer (ATW-Alumna)
REGIE: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze
PERFORMANCE: Judith Altmeyer (ATW-Alumna)
KOMPOSITION/SOUND DESIGN: Jacob Bussmann (ATW-Alumnus)
CHOREOGRAFIE: Ekaterine Giorgadze
AUSSTATTUNG: Nora Schneider (ATW-Alumna)
TECHNIK/LICHT: Felix Schwarzrock (ATW)
DRAMATURGISCHES OUTSIDE EYE: Susanne Zaun (ATW-Alumna)
ORGANISATORISCHE MITARBEIT: Niki Stäudte (ATW-Alumni)
PRODUKTION: Martin Bien (ATW)
VIDEO: Tillmann Zizka, Tim Seger, Armin Arndt
DOKUMENTATION: Tillmann Zizka
TYPOGRAFIE: Lilly Urbat
SPECIAL GUEST: Michael Leopold
TONTECHNIK: Jannis Wulle (ATW)
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Eine Produktion von Judith Altmeyer in Zusammenarbeit mit dem Produktionshaus NAXOS. Gefördert von: Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung Kunst und Kultur. Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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Das war das erste Ergebnis als Programmiererin Janelle Shane vor ein paar Jahren KI den Prompt gab, einen "knock knock“-Witz zu schreiben. Nur eine Tasse Kaffee später fand Shane auf ihrem Bildschirm einen von KI generierten wahrhaftigen „knock knock“-Witz vor, der ihr sogar ein Schmunzeln entlocken konnte und den Anschein erweckte, menschengemacht zu sein. Schon Jahrzehnte vorher veröffentlichte Informatiker Alan Turing mit IMITATION GAME einen Test, der ermitteln sollte, ob Maschinen denken können und trug so maßgeblich zur Entwicklung der künstlichen Intelligenz bei. Heute wird KI als Bedrohung diskutiert, die ganze Branchen auf den Kopf stellt. In ihrer Spielshow-Variante THE IMITATION GAME fordert Judith Altmeyer KI heraus und fragt: Wie wollen wir uns in einer Welt, in der Mensch und Maschine immer enger miteinander verflochten sind, positionieren?
Der Abend ist Teil der seriellen Unterwanderung von männerdominierten Show-Formaten und schließt an die Arbeit ESCA-LATE NIGHT SHOW. The show must go down (2023) an.
IDEE/KONZEPT: Judith Altmeyer (ATW-Alumna)
REGIE: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze
PERFORMANCE: Judith Altmeyer (ATW-Alumna)
KOMPOSITION/SOUND DESIGN: Jacob Bussmann (ATW-Alumnus)
CHOREOGRAFIE: Ekaterine Giorgadze
AUSSTATTUNG: Nora Schneider (ATW-Alumna)
TECHNIK/LICHT: Felix Schwarzrock (ATW)
DRAMATURGISCHES OUTSIDE EYE: Susanne Zaun (ATW-Alumna)
ORGANISATORISCHE MITARBEIT: Niki Stäudte (ATW-Alumni)
PRODUKTION: Martin Bien (ATW)
VIDEO: Tillmann Zizka, Tim Seger, Armin Arndt
DOKUMENTATION: Tillmann Zizka
TYPOGRAFIE: Lilly Urbat
SPECIAL GUEST: Michael Leopold
TONTECHNIK: Jannis Wulle (ATW)
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Eine Produktion von Judith Altmeyer in Zusammenarbeit mit dem Produktionshaus NAXOS. Gefördert von: Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung Kunst und Kultur. Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Dance x Performance by Marie-Lena Kaiser
In English with German translation
World Premiere
Warming up is part of the daily routine as a dancer. The heat released in this process reflects a dynamic exchange of energy on a physical level: the transfer of movement, the transformation of stillness into vibration, the friction between different states. "Heat up" takes this as a starting point to reflect on human interaction and togetherness that celebrates differences as rhythms. How does the perception of heating bodies change and how does this influence our relationships with others? The dancers move in landscapes with ever-changing rules in which they try to endure the tension of rhythms and maintain it for as long as possible. Via headphones, the performance gives an insight into the dancer's inner thoughts and observations.
More Info & Tickets here
Analogue: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telephone: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Die Publikation »terrain vague« versammelt Texte, Fotografien, Visuals und Zeichnungen, die auf einer Exkursion nach Griechenland (Elefsina, Korinth, Epidauros, Nafplio, Hydra, Athen) entstanden sind. Sie kreisen um das Thema der Leerstelle; – was es bedeuten könnte, Erinnerungen und Leerstellen im Reisegepäck zu haben, vor Ort oder zurück in Offenbach Übersetzungen für diese zu (er-)finden oder eine lückenhafte Gestaltung als künstlerische Methode zu begreifen. »Eine Farbe scheint dafür entscheidend« – Texte, Bilder und Zeichnungen sind in einem gemeinschftlichen Prozess entstanden. Die Publikation haben Camie Klein und Ella Pechechian gestaltet. Der Abend wird von Fanti Baum und Tatjana Stürmer moderiert.
Das Projekt »Disappaerance II – Towards the Resurgence of Elefsina as the European Capital of Culture 2023« und die daraus entstandene Publikation »terrain vague« wurde gefördert im DAAD-Programm Hochschuldialog mit Südeuropa und der Hessischen Theaterakadmie (HTA).

Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
In dieser „Zusammenarbeit mit einem Toten/Współpraca ze zmarłym” unternehme ich den Versuch, mit meinem vor meiner Geburt verstorbenen Vater Ryszard Romanowski in Kontakt zu treten. Dabei lote ich zusammen mit ihm aus, was wir uns zu erzählen haben und verhandele die polnisch-deutsche Geschichte anhand seiner und der Biografie meiner Mutter, die 1986 zusammen aus Polen nach Deutschland flohen. Gemeinsam mit der Puppenspielerin Suse Wächter und dem Frankfurter Jodlklub, unter der Anleitung des Komponisten Jacob Bussmann sowie mit den 3D-Animationen von Alexander Bauer klopfen wir in der Unterwelt an und lernen so den Unbekannten kennen.
Beteiligte:
Konzept/Regie: Arthur Romanowski
Performance/Gesang/Puppenspiel: Jacob Bussmann, Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz, Arthur Romanowski, Suse Wächter
Dramaturgie: Iwona Nowacka
Bühne/Kostüm: Viviane Niebling Musikalische
Leitung: Jacob Bussmann
3D-Animation: Alexander Bauer
Künstlerische Produzentinnen: take the money and run Gbr
Wissenschaftliche Mitarbeit: Marta Bryś
Regieassistenz: Christina Ullrich
Bühnenbildassistenz: Alexa Glaser
Untertitelung: Jäckie Rydz
„Zusammenarbeit mit einem Toten/ Współpraca ze zmarłym” ist eine Koproduktion von Arthur Romanowski mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt. Gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Geld setzt unterschiedliche Emotionen und Affekte frei. Geld ist Objekt der Fixierung und der Projektion, alltägliche Neurose und Mittel zur Wunscherfüllung. Es bestimmt bis ins Letzte unser gesellschaftliches Zusammenleben.
In der “Psychoanalyse des Geldes” verkehren wir Geld in sein Gegenteil. Im Prozess der Analyse begeben sich die Teilnehmer*innen in die Tiefenstrukturen des Geld-Komplexes. Gemeinsam als Gruppe untersuchen wir Geld als Verdrängung unserer gesellschaftlichen Abhängigkeiten und konfrontieren uns mit dem Unbewussten des Geldes. In spekulativen Übungen fragen wir nach dem Ursprung des Geldes und suchen dabei nach neuen Formen des Zusammenkommens. Unser alltäglicher und natürlich erscheinender Gebrauch von Geld wird in der “Psychoanalyse des Geldes” auf die Probe gestellt. Geld wird zum Mittel der Therapie.
Für die Analyse wird Geld zur Verfügung gestellt.
“Psychoanalyse des Geldes” ist eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Antje und ihre namenlose Aushilfe stehen in einer Fleischerei und bereiten Wurstwaren zu. Hier ist es überschaubar, das Geld stimmt, die Leute sind nett. Geplant war es trotzdem nicht. Eigentlich mochte Antje ihren bisherigen Job als Fahrkartenkontrolleurin, ehe sie rausgeworfen wurde. Zu sehr hatte sie sich zum Big-Moon-Joker hingezogen gefühlt, einem Spielautomaten, der sich nicht satt schlucken konnte an ihren Münzen. Antjes Kollegin ist noch nicht lang hier. Eigentlich wollte sie einmal Schauspielerin werden, bevor das Kind in ihren Bauch einzog. Wer bei all dem immer schon zugesehen hat, ist der Mond. Auch jetzt, wo sie lustige Sandwiches mit Wurst belegen. Für wen, wissen sie nicht so genau – und als auch hier die Kündigung kommt, bleibt nur der Griff nach den Sternen.
Anaïs Clerc schreibt melancholisch und mit skurrilem Witz von zwei sehr unterschiedlichen Frauen, die doch vieles gemeinsam haben. Vom Leben enttäuscht waten sie durch die Dunkelheit, kommen vom Weg ab, und fallen den Versprechungen einer Partei anheim. Aber dann ist da ja noch der Ausweg hoch zum Himmel.
HTA-Beteiligte: Noémie Ney
In dieser „Zusammenarbeit mit einem Toten/Współpraca ze zmarłym” unternehme ich den Versuch, mit meinem vor meiner Geburt verstorbenen Vater Ryszard Romanowski in Kontakt zu treten. Dabei lote ich zusammen mit ihm aus, was wir uns zu erzählen haben und verhandele die polnisch-deutsche Geschichte anhand seiner und der Biografie meiner Mutter, die 1986 zusammen aus Polen nach Deutschland flohen. Gemeinsam mit der Puppenspielerin Suse Wächter und dem Frankfurter Jodlklub, unter der Anleitung des Komponisten Jacob Bussmann sowie mit den 3D-Animationen von Alexander Bauer klopfen wir in der Unterwelt an und lernen so den Unbekannten kennen.
Beteiligte:
Konzept/Regie: Arthur Romanowski
Performance/Gesang/Puppenspiel: Jacob Bussmann, Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz, Arthur Romanowski, Suse Wächter
Dramaturgie: Iwona Nowacka
Bühne/Kostüm: Viviane Niebling Musikalische
Leitung: Jacob Bussmann
3D-Animation: Alexander Bauer
Künstlerische Produzentinnen: take the money and run Gbr
Wissenschaftliche Mitarbeit: Marta Bryś
Regieassistenz: Christina Ullrich
Bühnenbildassistenz: Alexa Glaser
Untertitelung: Jäckie Rydz
„Zusammenarbeit mit einem Toten/ Współpraca ze zmarłym” ist eine Koproduktion von Arthur Romanowski mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt. Gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Dance x Performance by Marie-Lena Kaiser
In English with German translation
World Premiere
Warming up is part of the daily routine as a dancer. The heat released in this process reflects a dynamic exchange of energy on a physical level: the transfer of movement, the transformation of stillness into vibration, the friction between different states. "Heat up" takes this as a starting point to reflect on human interaction and togetherness that celebrates differences as rhythms. How does the perception of heating bodies change and how does this influence our relationships with others? The dancers move in landscapes with ever-changing rules in which they try to endure the tension of rhythms and maintain it for as long as possible. Via headphones, the performance gives an insight into the dancer's inner thoughts and observations.
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Analogue: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telephone: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
In dieser „Zusammenarbeit mit einem Toten/Współpraca ze zmarłym” unternehme ich den Versuch, mit meinem vor meiner Geburt verstorbenen Vater Ryszard Romanowski in Kontakt zu treten. Dabei lote ich zusammen mit ihm aus, was wir uns zu erzählen haben und verhandele die polnisch-deutsche Geschichte anhand seiner und der Biografie meiner Mutter, die 1986 zusammen aus Polen nach Deutschland flohen. Gemeinsam mit der Puppenspielerin Suse Wächter und dem Frankfurter Jodlklub, unter der Anleitung des Komponisten Jacob Bussmann sowie mit den 3D-Animationen von Alexander Bauer klopfen wir in der Unterwelt an und lernen so den Unbekannten kennen.
Beteiligte:
Konzept/Regie: Arthur Romanowski
Performance/Gesang/Puppenspiel: Jacob Bussmann, Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz, Arthur Romanowski, Suse Wächter
Dramaturgie: Iwona Nowacka
Bühne/Kostüm: Viviane Niebling Musikalische
Leitung: Jacob Bussmann
3D-Animation: Alexander Bauer
Künstlerische Produzentinnen: take the money and run Gbr
Wissenschaftliche Mitarbeit: Marta Bryś
Regieassistenz: Christina Ullrich
Bühnenbildassistenz: Alexa Glaser
Untertitelung: Jäckie Rydz
„Zusammenarbeit mit einem Toten/ Współpraca ze zmarłym” ist eine Koproduktion von Arthur Romanowski mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt. Gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Die Intendantin des Staatstheaters Wiesbaden Beate Heine arbeitete als Dramaturgin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Bremer Theater, am Maxim-Gorki-Theater Berlin, an der Schaubühne am Lehniner Platz, als Chefdramaturgin am Staatstheater Hannover und am Thalia Theater in Hamburg sowie als Stellvertretende Intendantin in Dresden, Köln und am Hamburger Schauspielhaus. Wir sprechen mit ihr über ihre Pläne für das Staatstheater in Wiesbaden und allgemeiner über die Frage, wie ein Staatstheater sich heute weiterentwickeln muss und welche konkreten Pläne sie dafür hat.
Eintritt frei.
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Dance x Performance by Marie-Lena Kaiser
In English with German translation
World Premiere
Warming up is part of the daily routine as a dancer. The heat released in this process reflects a dynamic exchange of energy on a physical level: the transfer of movement, the transformation of stillness into vibration, the friction between different states. "Heat up" takes this as a starting point to reflect on human interaction and togetherness that celebrates differences as rhythms. How does the perception of heating bodies change and how does this influence our relationships with others? The dancers move in landscapes with ever-changing rules in which they try to endure the tension of rhythms and maintain it for as long as possible. Via headphones, the performance gives an insight into the dancer's inner thoughts and observations.
More Info & Tickets here
Analogue: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telephone: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
In ihrem Vortrag fragt Gritzner anhand der künstlerischen Arbeiten von Romeo Castellucci, Howard Barker und Jan Fabre, inwiefern zeitgenössische Theaterarbeiten ein Denken ermöglichen, das sich der philosophisch-ästhetischen Erfahrung des Erhabenen annähert, sie herausfordert, unterbricht und weiterentwickeln kann.
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Am 17. Dezember gibt die Hessische Theaterakademie in Kooperation mit dem Frankfurt LAB und dem Kolloquium der Theaterwissenschaft/Dramaturgie der Goethe-Universität Studierenden die Gelegenheit, die nur wenig reflektierte Rolle von Einsteiger:innen ins Theater in Form einer theoretischen und künstlerischen institutional critique zu reflektieren. Martin Brüggemann (TFM, GU) berichtet im – an diesem Tag für interessierte Studierende aus HTA und Goethe-Universität geöffneten – Kolloquium (16-18 Uhr) von seinem auf Interviews gestützten Forschungsprojekt zur Rolle der Regieassistierenden im Theater. Hannah Helbig (ATW, JLU Gießen) stellt ihre Lecture Performance „Strukturen und Menschen – Tagebuch einer Hospitantin 2.0“ vor, die beim Körber-Studio in Hamburg den Publikumspreis erhielt. Im Anschluss daran schließt ein von Dr. Philipp Schulte moderiertes Künstlerinnengespräch den Abend ab. (18-20 Uhr)
Das Kolloquium ist für Studierende des Instituts für TFM sowie der HTA geöffnet. Wer nicht ohnehin daran teilnimmt, meldet sich dafür an bei: schulte_at_hessische-theaterakademie.de Die Performance ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Der Regisseur kommt herein und sagt laut in den Raum: „Ich hatte schon zwei Stunden Sitzung heute Morgen! Sehr erfolgreich. Strukturen! Strukturen und Menschen!“ Er hat nichts verstanden.
Ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Performerin als Regiehospitantin thematisiert die Lecture Performance die Funktionsweisen von Macht und Hierarchie am Theater aus einer radikal persönlichen Perspektive. Die individuelle Geschichte verweist dabei stets auf etwas Größeres, auf ein System: Tagebucheinträge und Sprachnachrichten wechseln sich ab mit feministischer Analyse und struktureller Kritik. Eine Hospitantin hat genug Kaffee gekocht und fängt an zu sprechen.
Text, Konzept und Performance: Hannah Helbig
Technische Unterstützung: Elisabeth Dimigen
Dank an Xavier Le Roy und den Kurs Lecture Performance? im Sommersemester 2023 an der ATW Gießen sowie an die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger für die Beratung und Unterstützung.
„BLÜTEZEIT – it’s time to breed” (AT) ist ein Theaterprojekt von Studierenden des Studiengangs „Angewandte Theaterwissenschaft“ und „Choreografie und Performance“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Performativ erforschen sie den gesellschaftlichen Umgang mit dem gebärfähigen Körper und Reproduktion. Wo haben gesellschaftliche Zuschreibungen, produzierte Körper(bilder) und eine Diskriminierung unproduktiver und unfruchtbarer Körper ihren Ursprung? Diesen Fragen wird sich aus verschiedenen Perspektiven genähert. In welchem Verhältnis stehen etwa Eigentumsverhältnisse und Kapitalismus zur Reproduktionsfähigkeit des Körpers? Und welche Rolle spielen Hexen, die im Verlauf der Performance immer wieder in verschiedener Gestalt, mal als Schwestern, als Mitstreiter*innen oder als Vorgänger*innen auftauchen? Der Begriff der „Blütezeit“, schwebt dabei als Bezeichnung für einen besonders fruchtbaren Lebensabschnitt und den zu ihm gehörenden Implikationen, über allem. Die Performenden befinden sich nicht nur in einem historischen Spannungsverhältnis, das Hintergründe und Kontinuitäten sichtbar macht, sondern auch in einem persönlichen, in dem sie sich immer wieder selbst befragen müssen: was sagt die Theorie und was fühle ich, wie betroffen bin ich wirklich? Wo care ich, wo will ich das leisten und wo nicht?
Beteiligte: Emma Kommert, Rhea Battaglia, Sophie Feuchtenböck, jonah helfert, Luise Steinbach, Marie-Luise Wenzel, Laura Salerno, Kevin Zimmer
Antje und ihre namenlose Aushilfe stehen in einer Fleischerei und bereiten Wurstwaren zu. Hier ist es überschaubar, das Geld stimmt, die Leute sind nett. Geplant war es trotzdem nicht. Eigentlich mochte Antje ihren bisherigen Job als Fahrkartenkontrolleurin, ehe sie rausgeworfen wurde. Zu sehr hatte sie sich zum Big-Moon-Joker hingezogen gefühlt, einem Spielautomaten, der sich nicht satt schlucken konnte an ihren Münzen. Antjes Kollegin ist noch nicht lang hier. Eigentlich wollte sie einmal Schauspielerin werden, bevor das Kind in ihren Bauch einzog. Wer bei all dem immer schon zugesehen hat, ist der Mond. Auch jetzt, wo sie lustige Sandwiches mit Wurst belegen. Für wen, wissen sie nicht so genau – und als auch hier die Kündigung kommt, bleibt nur der Griff nach den Sternen.
Anaïs Clerc schreibt melancholisch und mit skurrilem Witz von zwei sehr unterschiedlichen Frauen, die doch vieles gemeinsam haben. Vom Leben enttäuscht waten sie durch die Dunkelheit, kommen vom Weg ab, und fallen den Versprechungen einer Partei anheim. Aber dann ist da ja noch der Ausweg hoch zum Himmel.
HTA-Beteiligte: Noémie Ney
Der zwölfjährige Branko ist ganz alleine in der Welt. Seine Mutter ist gestorben und er hat kein Zuhause mehr. Niemand kann ihn bei sich aufnehmen, weil sie alle zu arm sind, um noch ein Kind zu ernähren. Seine Großmutter weist ihn an der Tür ab und sagt ihm: Er soll Stehlen lernen, wenn er hungrig ist. Ein fremdes Mädchen kommt dem armen Branko unverhofft zu Hilfe. Sie heißt Zora und lebt mit ihrer Bande auf einer Burg. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben. Sie genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihre Freundschaft erschüttern. Doch dann entschließen sich die Menschen in der Stadt dazu, dem wilden Treiben der Bande ein Ende zu setzen. Zora und ihre Bande sollen hinter Gitter. Doch die ergeben sich nicht ohne Widerstand.
Beteiligte der HTA: Đuro: Noémie Ney
The recipe of canning tomatoes in gelatin has survived over generations and changes of regime in my family in Latvia, the former Soviet republic in Baltic states. I belong to the first generation of freedom, which comes together with broader life possibilities. This allows me to reflect on my origin through the geographical distance and at the same time have a closer look to some every day life phenomena. While documenting the process of preservation and the surroundings it is being done, I am questioning, what does this "jelly" hold together or what kind of gaps does it fill in? Is it the interconnection of mother- daughter relationships and the entire female family line? Does it sooth the emotional issues caused by the patriarchal family structure, the past oppression regime, and the dangers in the current geopolitical context? The question of what throughout it all is an essential part of one’s identity maintains. Video and sound elements, combined with live performance create an audiovisual realm that falls in between memories and fiction.
Dace Steinerte, Olen Mamai
Abschlussstück von Dace Steinerte, MA ATW 
Dance x Performance by Marie-Lena Kaiser
In English with German translation
World Premiere
Warming up is part of the daily routine as a dancer. The heat released in this process reflects a dynamic exchange of energy on a physical level: the transfer of movement, the transformation of stillness into vibration, the friction between different states. "Heat up" takes this as a starting point to reflect on human interaction and togetherness that celebrates differences as rhythms. How does the perception of heating bodies change and how does this influence our relationships with others? The dancers move in landscapes with ever-changing rules in which they try to endure the tension of rhythms and maintain it for as long as possible. Via headphones, the performance gives an insight into the dancer's inner thoughts and observations.
More Info & Tickets here
Analogue: Haus der Karten, Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Telephone: 0641 7957-60/-61
Email: theaterkasse_at_stadttheater-giessen.de
Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
The recipe of canning tomatoes in gelatin has survived over generations and changes of regime in my family in Latvia, the former Soviet republic in Baltic states. I belong to the first generation of freedom, which comes together with broader life possibilities. This allows me to reflect on my origin through the geographical distance and at the same time have a closer look to some every day life phenomena. While documenting the process of preservation and the surroundings it is being done, I am questioning, what does this "jelly" hold together or what kind of gaps does it fill in? Is it the interconnection of mother- daughter relationships and the entire female family line? Does it sooth the emotional issues caused by the patriarchal family structure, the past oppression regime, and the dangers in the current geopolitical context? The question of what throughout it all is an essential part of one’s identity maintains. Video and sound elements, combined with live performance create an audiovisual realm that falls in between memories and fiction.
Dace Steinerte, Olen Mamai
Abschlussstück von Dace Steinerte, MA ATW 
Conzept, Video, Performance: Dace Šteinerte
Performance, HMU: Vita Malahova
Sound: Markus Aebersold
Stage: Andris Kaļiņins
Outside-Eye: Olen Mamai
Technical supervision: Reinaldo Verde
The recipe of canning tomatoes in gelatin has survived over generations and changes of regime in my family in Latvia, the former Soviet republic in Baltic states. I belong to the first generation of freedom, which comes together with broader life possibilities. This allows me to reflect on my origin through the geographical distance and at the same time have a closer look to some every day life phenomena. While documenting the process of preservation and the surroundings it is being done, I am questioning, what does this "jelly" hold together or what kind of gaps does it fill in? Is it the interconnection of mother- daughter relationships and the entire female family line? Does it sooth the emotional issues caused by the patriarchal family structure, the past oppression regime, and the dangers in the current geopolitical context? The question of what throughout it all is an essential part of one’s identity maintains. Video and sound elements, combined with live performance create an audiovisual realm that falls in between memories and fiction.


The recipe of canning tomatoes in gelatin has survived over generations and changes of regime in my family in Latvia, the former Soviet republic in Baltic states. I belong to the first generation of freedom, which comes together with broader life possibilities. This allows me to reflect on my origin through the geographical distance and at the same time have a closer look to some every day life phenomena. While documenting the process of preservation and the surroundings it is being done, I am questioning, what does this "jelly" hold together or what kind of gaps does it fill in? Is it the interconnection of mother- daughter relationships and the entire female family line? Does it sooth the emotional issues caused by the patriarchal family structure, the past oppression regime, and the dangers in the current geopolitical context? The question of what throughout it all is an essential part of one’s identity maintains. Video and sound elements, combined with live performance create an audiovisual realm that falls in between memories and fiction.
Dace Steinerte, Olen Mamai
Abschlussstück von Dace Steinerte, MA ATW 
Conzept, Video, Performance: Dace Šteinerte
Performance, HMU: Vita Malahova
Sound: Markus Aebersold
Stage: Andris Kaļiņins
Outside-Eye: Olen Mamai
Technical supervision: Reinaldo Verde
The recipe of canning tomatoes in gelatin has survived over generations and changes of regime in my family in Latvia, the former Soviet republic in Baltic states. I belong to the first generation of freedom, which comes together with broader life possibilities. This allows me to reflect on my origin through the geographical distance and at the same time have a closer look to some every day life phenomena. While documenting the process of preservation and the surroundings it is being done, I am questioning, what does this "jelly" hold together or what kind of gaps does it fill in? Is it the interconnection of mother- daughter relationships and the entire female family line? Does it sooth the emotional issues caused by the patriarchal family structure, the past oppression regime, and the dangers in the current geopolitical context? The question of what throughout it all is an essential part of one’s identity maintains. Video and sound elements, combined with live performance create an audiovisual realm that falls in between memories and fiction.






Im Wintersemester 24/25 widmet sich die HTA-Ringvorlesungsreihe, die donnerstagabends online stattfindet, der komplexen Frage nach den Möglichkeiten nachhaltiger Produktion in Theatern und ähnlichen Produktionszusammenhängen. Künstler:innen und Expert:innen sind eingeladen, im Sinne des Aufzeigens und Sammelns von Best-Practice-Beispielen ihre Positionen und Praktiken zu reflektieren und einer vielleicht utopischen Frage nachzugehen, die für uns sehr relevant ist: Was, wenn der Kultursektor ein Vorbild für die Transformation durch nachhaltige Betriebsökologie wäre?
ANMELDUNG/REGISTRATION: Bitte anmelden für die Online-Veranstaltungen unter weine_at_hessische-theaterakademie.de
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Gallus Theater und der BAtanz-Abteilung der HfMDK präsentiert sich mit dem Wintertanzprojekt 2025 in ihrer 24. Ausgabe. Die Studierenden haben mit international bekannten Künstler*innen für die neuen Stücke recherchiert und waren am Kreationsprozess beteiligt.
BAtanz-Studierende der Jahrgänge 1 - 3 in Zusammenarbeit mit der Choreografin Heidi Vierthaler, der Choreografin und Tanzdirektorin von Tanz Münster, Lillian Stillwell, dem Tänzer und Choreographen Alan Barnes sowie Prof. Damian Gmür, Ausbildungsdirektor Tanz an der HfMDK.
Weitere Informationen hier.

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Gallus Theater und der BAtanz-Abteilung der HfMDK präsentiert sich mit dem Wintertanzprojekt 2025 in ihrer 24. Ausgabe. Die Studierenden haben mit international bekannten Künstler*innen für die neuen Stücke recherchiert und waren am Kreationsprozess beteiligt.
BAtanz-Studierende der Jahrgänge 1 - 3 in Zusammenarbeit mit der Choreografin Heidi Vierthaler, der Choreografin und Tanzdirektorin von Tanz Münster, Lillian Stillwell, dem Tänzer und Choreographen Alan Barnes sowie Prof. Damian Gmür, Ausbildungsdirektor Tanz an der HfMDK.
Weitere Informationen hier.

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Gallus Theater und der BAtanz-Abteilung der HfMDK präsentiert sich mit dem Wintertanzprojekt 2025 in ihrer 24. Ausgabe. Die Studierenden haben mit international bekannten Künstler*innen für die neuen Stücke recherchiert und waren am Kreationsprozess beteiligt.
BAtanz-Studierende der Jahrgänge 1 - 3 in Zusammenarbeit mit der Choreografin Heidi Vierthaler, der Choreografin und Tanzdirektorin von Tanz Münster, Lillian Stillwell, dem Tänzer und Choreographen Alan Barnes sowie Prof. Damian Gmür, Ausbildungsdirektor Tanz an der HfMDK.
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The piece is a choreographic conversation with the things that are bound to disappear and the things that persist as I recall them in dance. It is a dialogue with remains that can’t be touched, with ghosts and wounds who dance between memory and forgetting. My body is the flesh manifestation of ancestral genealogies who have meshed through centuries of hybridization. My ancestors and I bear the ongoing injury of colonization, and my mestizaje in the world webs itself among southamerican cosmologies, western performativities of masculinity, and dance imaginaries. To acknowledge my body as a construct of mestizaje, is to recognize the layers of history, politics and poetics that reside within it. The work is about loss… letting go, learning to cope with the disappearance of things, what is no longer there, what dies a little, oblivion.
Concept, direction, performance: Santiago Mariño Music, mixing and sound design: Tomás Ripoll Light design: Dana Maxim Costume design: Johanne Schröder Dramaturgical Support: Morteza Zarei and Nargess Behrouzian Vocal coaching: Marcelo Lucero Graphic design: Christian Robles Photo: Nargess Behrouzian Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier le Roy, kemelo nozipho sehlapelo, Antje Cordes, Simon Möllendorf, Alexandra Hennig, Aleksandar Dojcinovic.
This is the master project by MA Choreography and Performance student Santiago Mariño.


The piece is a choreographic conversation with the things that are bound to disappear and the things that persist as I recall them in dance. It is a dialogue with remains that can’t be touched, with ghosts and wounds who dance between memory and forgetting. My body is the flesh manifestation of ancestral genealogies who have meshed through centuries of hybridization. My ancestors and I bear the ongoing injury of colonization, and my mestizaje in the world webs itself among southamerican cosmologies, western performativities of masculinity, and dance imaginaries. To acknowledge my body as a construct of mestizaje, is to recognize the layers of history, politics and poetics that reside within it. The work is about loss… letting go, learning to cope with the disappearance of things, what is no longer there, what dies a little, oblivion.
Concept, direction, performance: Santiago Mariño Music, mixing and sound design: Tomás Ripoll Light design: Dana Maxim Costume design: Johanne Schröder Dramaturgical Support: Morteza Zarei and Nargess Behrouzian Vocal coaching: Marcelo Lucero Graphic design: Christian Robles Photo: Nargess Behrouzian Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier le Roy, kemelo nozipho sehlapelo, Antje Cordes, Simon Möllendorf, Alexandra Hennig, Aleksandar Dojcinovic.
This is the master project by MA Choreography and Performance student Santiago Mariño.

Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach lädt ein zum Tag der offenen Türen! Werkstätten und Lehrgebiete aus den Fachbereichen Kunst und Design öffnen ihre Türen für interessierte Schüler_innen und Lehrende und geben Einblicke in Lehre und Leben an der HfG. Der Tag findet im Rahmen der Erstsemesterpräsentation statt, die abends ebenfalls besucht werden kann. Für Verpflegung wird gesorgt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Am Abend findet die Ausstellung mit den Arbeiten der Studierenden aus derm ersten Semester statt.

The piece is a choreographic conversation with the things that are bound to disappear and the things that persist as I recall them in dance. It is a dialogue with remains that can’t be touched, with ghosts and wounds who dance between memory and forgetting. My body is the flesh manifestation of ancestral genealogies who have meshed through centuries of hybridization. My ancestors and I bear the ongoing injury of colonization, and my mestizaje in the world webs itself among southamerican cosmologies, western performativities of masculinity, and dance imaginaries. To acknowledge my body as a construct of mestizaje, is to recognize the layers of history, politics and poetics that reside within it. The work is about loss… letting go, learning to cope with the disappearance of things, what is no longer there, what dies a little, oblivion.
Concept, direction, performance: Santiago Mariño Music, mixing and sound design: Tomás Ripoll Light design: Dana Maxim Costume design: Johanne Schröder Dramaturgical Support: Morteza Zarei and Nargess Behrouzian Vocal coaching: Marcelo Lucero Graphic design: Christian Robles Photo: Nargess Behrouzian Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier le Roy, kemelo nozipho sehlapelo, Antje Cordes, Simon Möllendorf, Alexandra Hennig, Aleksandar Dojcinovic.
This is the master project by MA Choreography and Performance student Santiago Mariño.


Abschlussstück MA CuP
Die Bilder hängen, die Beschriftungen sind an der Wand und das Personal steht bereit, um bei der Führung Anekdoten aus dem Leben des Künstlers zu erzählen. Aber der Künstler ist nirgendwo zu entdecken. Ist er an der Grenze aufgehalten worden? In einem Bombenattentat gestorben? Hat er sein Leben in einem Kampf gelassen? Wie dem auch sei, die Geschichte ist bereit erzählt zu werden. Denn es gibt jemanden, der weiß, wie man vermitteln muss, um das künstlerische Werk zugänglicher zu machen – und intellektuell leichter verdaubar. Dieser Jemand kennt die richtigen Worte, besitzt die perfekte Artikulation und weiß, wen er mit seinen Worten erreichen muss. Achtung, da bleibt jeder sprachlos zurück: Der Kurator kommt. Wenn man die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Schichten abstreift – was bleibt dann von dem Künstler? Kann ein Künstler aus dem krisengeschüttelten Osten nicht in der Übersetzung, sondern in der Interpretation verloren gehen? Oder grundsätzlich – kann man jemals seine eigene Geschichte kontrollieren? OVER THE TOP ist eine multimediale Performance, die Elemente von Theater, Video, bildender Kunst und Drag miteinander verbindet. Sie untersucht Imperialismus, toxische Männlichkeit und Queerness. Dabei handelt es sich um das Abschlussprojekt von Olen Mamai aus der Ukraine im Studiengang Choreography and Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Beteiligte: Directing, performance, video: Olen Mamai Performance, video: Linda Gao-Lenders Performance, sound: Hanna Launikovich Performance: Nastya Dzyuban Video: Daria Maiier, Vladislava Shuster Costume & Stage Design: Ruth Süpple Outside eye: Xdzunum Danae Trejo, Paula More Helping hand: Eszter Sonnevend Support project management: Marie Kübler Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier Le Roy, Ruth Schmidt, Martina Ruhsam, Claire Sobottke, Giulia Casartelli, Jonas Harksen
Mit freundlicher Unterstützung von: Hessische Theaterakademie, Frankfurt Kulturamt, Naspa Stiftung, Gesellschaft der Freunde internationales Theater Frankfurt e.V., Gießener Hochschulgesellschaft, Bürgerstiftung Sparkasse Gießen
"and counting" sets up a performance arena that answers to synthetic rules and is filled by synthetically expanded bodies. In this arena, words become numbers, numbers become agents of measuring, of direction, of grasping something that is otherwise unspeakable but constantly present. Inflatable costumes from recycled materials become choreographers of movement, of (im)possible interactions with a world out of proportions, in which two performers are trying to situate themselves and their words, to make sense of it all. If we understand human bodies as a volumen of numbers, then how can they position themselves in a world that heavily relies on numbers in creating meaning and value? An experiment in choreographic writing, "and counting" is an attempt to capture states of motion, meaning and communication in a world that is increasingly difficult to count on. A performance inviting both audience and performers to enter a state of logical delirium, where 1+1 can equal 3, if only you are willing to believe in it.
Beteiligte: Antje Cordes, annu koetter, Vicente Antunes Ramos, Till Bürgin, Amparo Lippek
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Abschlussstück MA CuP
Die Bilder hängen, die Beschriftungen sind an der Wand und das Personal steht bereit, um bei der Führung Anekdoten aus dem Leben des Künstlers zu erzählen. Aber der Künstler ist nirgendwo zu entdecken. Ist er an der Grenze aufgehalten worden? In einem Bombenattentat gestorben? Hat er sein Leben in einem Kampf gelassen? Wie dem auch sei, die Geschichte ist bereit erzählt zu werden. Denn es gibt jemanden, der weiß, wie man vermitteln muss, um das künstlerische Werk zugänglicher zu machen – und intellektuell leichter verdaubar. Dieser Jemand kennt die richtigen Worte, besitzt die perfekte Artikulation und weiß, wen er mit seinen Worten erreichen muss. Achtung, da bleibt jeder sprachlos zurück: Der Kurator kommt. Wenn man die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Schichten abstreift – was bleibt dann von dem Künstler? Kann ein Künstler aus dem krisengeschüttelten Osten nicht in der Übersetzung, sondern in der Interpretation verloren gehen? Oder grundsätzlich – kann man jemals seine eigene Geschichte kontrollieren? OVER THE TOP ist eine multimediale Performance, die Elemente von Theater, Video, bildender Kunst und Drag miteinander verbindet. Sie untersucht Imperialismus, toxische Männlichkeit und Queerness. Dabei handelt es sich um das Abschlussprojekt von Olen Mamai aus der Ukraine im Studiengang Choreography and Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Beteiligte: Directing, performance, video: Olen Mamai Performance, video: Linda Gao-Lenders Performance, sound: Hanna Launikovich Performance: Nastya Dzyuban Video: Daria Maiier, Vladislava Shuster Costume & Stage Design: Ruth Süpple Outside eye: Xdzunum Danae Trejo, Paula More Helping hand: Eszter Sonnevend Support project management: Marie Kübler Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier Le Roy, Ruth Schmidt, Martina Ruhsam, Claire Sobottke, Giulia Casartelli, Jonas Harksen
Mit freundlicher Unterstützung von: Hessische Theaterakademie, Frankfurt Kulturamt, Naspa Stiftung, Gesellschaft der Freunde internationales Theater Frankfurt e.V., Gießener Hochschulgesellschaft, Bürgerstiftung Sparkasse Gießen
Abschlussstück MA CuP
Die Bilder hängen, die Beschriftungen sind an der Wand und das Personal steht bereit, um bei der Führung Anekdoten aus dem Leben des Künstlers zu erzählen. Aber der Künstler ist nirgendwo zu entdecken. Ist er an der Grenze aufgehalten worden? In einem Bombenattentat gestorben? Hat er sein Leben in einem Kampf gelassen? Wie dem auch sei, die Geschichte ist bereit erzählt zu werden. Denn es gibt jemanden, der weiß, wie man vermitteln muss, um das künstlerische Werk zugänglicher zu machen – und intellektuell leichter verdaubar. Dieser Jemand kennt die richtigen Worte, besitzt die perfekte Artikulation und weiß, wen er mit seinen Worten erreichen muss. Achtung, da bleibt jeder sprachlos zurück: Der Kurator kommt. Wenn man die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Schichten abstreift – was bleibt dann von dem Künstler? Kann ein Künstler aus dem krisengeschüttelten Osten nicht in der Übersetzung, sondern in der Interpretation verloren gehen? Oder grundsätzlich – kann man jemals seine eigene Geschichte kontrollieren? OVER THE TOP ist eine multimediale Performance, die Elemente von Theater, Video, bildender Kunst und Drag miteinander verbindet. Sie untersucht Imperialismus, toxische Männlichkeit und Queerness. Dabei handelt es sich um das Abschlussprojekt von Olen Mamai aus der Ukraine im Studiengang Choreography and Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Beteiligte: Directing, performance, video: Olen Mamai Performance, video: Linda Gao-Lenders Performance, sound: Hanna Launikovich Performance: Nastya Dzyuban Video: Daria Maiier, Vladislava Shuster Costume & Stage Design: Ruth Süpple Outside eye: Xdzunum Danae Trejo, Paula More Helping hand: Eszter Sonnevend Support project management: Marie Kübler Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier Le Roy, Ruth Schmidt, Martina Ruhsam, Claire Sobottke, Giulia Casartelli, Jonas Harksen
Mit freundlicher Unterstützung von: Hessische Theaterakademie, Frankfurt Kulturamt, Naspa Stiftung, Gesellschaft der Freunde internationales Theater Frankfurt e.V., Gießener Hochschulgesellschaft, Bürgerstiftung Sparkasse Gießen
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Nach dem Roman von Annika Büsing
„Zwischen uns lagen gute zwanzig Meter, doch ich spürte ihn bereits auf meiner Haut.” Einer Begegnung im Park folgen sieben Tage. Es sind Tage der Liebe, des aneinander Aufreibens, aber auch der Nähe und des blinden Vertrauens. Oder kurz: Ein Roadtrip der Gefühle.
Anika Büsing beschreibt nach ihrem Erfolgsdebüt Nordstadt eine berührende und warmherzige Liebesgeschichte, die ihre Protagonisten quer durch die Republik führt. Während des Roadtrips weicht die Faszination für den anderen allmählich der Realität ihres Vorlebens. Büsing entfernt die rosarote Brille und tauscht sie gegen die Wirklichkeit ein. So lässt sie Chris und Koller die Frage nach einer gemeinsamen Zukunft immer wieder neu ausfechten. Nach State of the Union,
seinem erfolgreichen Debüt, wird Regisseur Jonas Weber zum zweiten Mal am Theater Oberhausen inszenieren und Büsings einfühlsame Road-Novel für die Bühne adaptieren.
Altersempfehlung: Für alle ab fünfzehn Jahren
Regie: Jonas Weber
Besetzung: David Lau, Tim Weckenbrock, Franziska Roth, Susanne Burkhard
Bühne: Marlena Gundlach
Kostüme: Antonia Karnetzky
Musik und Sounddesign: Fiete Wachholtz
Dramaturgie: Jascha Fendel
Theaterpädagogik: Anke Weingarte
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Nach dem Roman von Annika Büsing
„Zwischen uns lagen gute zwanzig Meter, doch ich spürte ihn bereits auf meiner Haut.” Einer Begegnung im Park folgen sieben Tage. Es sind Tage der Liebe, des aneinander Aufreibens, aber auch der Nähe und des blinden Vertrauens. Oder kurz: Ein Roadtrip der Gefühle.
Anika Büsing beschreibt nach ihrem Erfolgsdebüt Nordstadt eine berührende und warmherzige Liebesgeschichte, die ihre Protagonisten quer durch die Republik führt. Während des Roadtrips weicht die Faszination für den anderen allmählich der Realität ihres Vorlebens. Büsing entfernt die rosarote Brille und tauscht sie gegen die Wirklichkeit ein. So lässt sie Chris und Koller die Frage nach einer gemeinsamen Zukunft immer wieder neu ausfechten. Nach State of the Union,
seinem erfolgreichen Debüt, wird Regisseur Jonas Weber zum zweiten Mal am Theater Oberhausen inszenieren und Büsings einfühlsame Road-Novel für die Bühne adaptieren.
Altersempfehlung: Für alle ab fünfzehn Jahren
Regie: Jonas Weber
Besetzung: David Lau, Tim Weckenbrock, Franziska Roth, Susanne Burkhard
Bühne: Marlena Gundlach
Kostüme: Antonia Karnetzky
Musik und Sounddesign: Fiete Wachholtz
Dramaturgie: Jascha Fendel
Theaterpädagogik: Anke Weingarte
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Regie: Redjep Hajder
Zu Beginn der Belagerung von Sarajevo ist Tijan zehn Jahre alt. Die Realität des Krieges birgt ihre eigenen Herausforderungen, unter denen er schnell erwachsen werden muss. Zwischen Scharfschützen, die den Schulweg kontrollieren, eigenartigen Ersatzlehrer*innen in der Schule und der ausweglosen Langeweile im Schutz der eigenen vier Wände erzählt „Radio Sarajevo“ von den ganz privaten kleinen und großen Geschichten, die im Vordergrund der Kriegsgeschichte in Vergessenheit zu geraten drohen. Tijan Silas Roman ist eine feinsinnige und zugleich brutale Erzählung über das Erwachsenwerden in Zeiten eines Krieges.
Die Uraufführung des Romans des derzeitigen Bachmannpreisträgers Tina Sina von Regiedebütant Redjep Hajder kommt zum Gastspiel ans Hessische Landestheater Marburg - in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung der HTA und HfMDK in Frankfurt am Main.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Nach dem Roman von Annika Büsing
„Zwischen uns lagen gute zwanzig Meter, doch ich spürte ihn bereits auf meiner Haut.” Einer Begegnung im Park folgen sieben Tage. Es sind Tage der Liebe, des aneinander Aufreibens, aber auch der Nähe und des blinden Vertrauens. Oder kurz: Ein Roadtrip der Gefühle.
Anika Büsing beschreibt nach ihrem Erfolgsdebüt Nordstadt eine berührende und warmherzige Liebesgeschichte, die ihre Protagonisten quer durch die Republik führt. Während des Roadtrips weicht die Faszination für den anderen allmählich der Realität ihres Vorlebens. Büsing entfernt die rosarote Brille und tauscht sie gegen die Wirklichkeit ein. So lässt sie Chris und Koller die Frage nach einer gemeinsamen Zukunft immer wieder neu ausfechten. Nach State of the Union,
seinem erfolgreichen Debüt, wird Regisseur Jonas Weber zum zweiten Mal am Theater Oberhausen inszenieren und Büsings einfühlsame Road-Novel für die Bühne adaptieren.
Altersempfehlung: Für alle ab fünfzehn Jahren
Regie: Jonas Weber
Besetzung: David Lau, Tim Weckenbrock, Franziska Roth, Susanne Burkhard
Bühne: Marlena Gundlach
Kostüme: Antonia Karnetzky
Musik und Sounddesign: Fiete Wachholtz
Dramaturgie: Jascha Fendel
Theaterpädagogik: Anke Weingarte
Die Hessische Theaterakademie lädt herzlich ein zur Werkschau 2025 mit aktuellen Produktionen von Studierenden aus den Bereichen Schauspiel, Regie, Bühnenbild, Tanz, Choreograpie und Performance sowie Angewandte Theaterwissenschaft. Dazwischen Werkstattgespräche, Terrassenzauber und vieles mehr. Am 26. und 27.4. jeweils ab 17h am Frankfurt LAB.
26.4.
12-15h: Get-together für alle HTA-Studierenden
17h: „I will be that Man“ von Ramon Ferracane
18h: „It will be over soon“ von Carlos Franke
19.15/21h: „Bestecksprache“ von Ramón Jeronimo Wirtz
19.30h: „Water, Baby!“ von Lara Epp, Katerina Kalantranaki, Charlotte Pfingsten und Nuria Zechlin
20h: „Moving Through Imperfect Time“ von und mit Adi Einecke, Mica Haubrich, Elisa Künast, Johanne Schröder, Rodrigo Andreolli de Campos, Sharon Jamila Hutchinson
21.30h: „I:Am Momo“ von Balint Barabas Szigeti
27.4.
17h: „In dubio pro Satan“ von und mit Pia Epping, David Schmidt, Nuria Zechlin
18h: „Sächsisch lernen am Vorabend“ von und mit Max Böttcher und Johanna Engel
19.30h: „TEIRESIAS“ von und mit Annika Molke, Julia Gudi, Daniel Krimsky
20.30h: „Giacometti’s Figure“ von Vicente Antunes Ramos
22h: „All the Clothes of a Life in the World“ von Rike Zöllner
Die Hessische Theaterakademie lädt herzlich ein zur Werkschau 2025 mit aktuellen Produktionen von Studierenden aus den Bereichen Schauspiel, Regie, Bühnenbild, Tanz, Choreograpie und Performance sowie Angewandte Theaterwissenschaft. Dazwischen Werkstattgespräche, Terrassenzauber und vieles mehr. Am 26. und 27.4. jeweils ab 17h am Frankfurt LAB.
26.4.
12-15h: Get-together für alle HTA-Studierenden
17h: „I will be that Man“ von Ramon Ferracane
18h: „It will be over soon“ von Carlos Franke
19.15/21h: „Bestecksprache“ von Ramón Jeronimo Wirtz
19.30h: „Water, Baby!“ von Lara Epp, Katerina Kalantranaki, Charlotte Pfingsten und Nuria Zechlin
20h: „Moving Through Imperfect Time“ von und mit Adi Einecke, Mica Haubrich, Elisa Künast, Johanne Schröder, Rodrigo Andreolli de Campos, Sharon Jamila Hutchinson
21.30h: „I:Am Momo“ von Balint Barabas Szigeti
27.4.
17h: „In dubio pro Satan“ von und mit Pia Epping, David Schmidt, Nuria Zechlin
18h: „Sächsisch lernen am Vorabend“ von und mit Max Böttcher und Johanna Engel
19.30h: „TEIRESIAS“ von und mit Annika Molke, Julia Gudi, Daniel Krimsky
20.30h: „Giacometti’s Figure“ von Vicente Antunes Ramos
22h: „All the Clothes of a Life in the World“ von Rike Zöllner
Gefördert vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und von der Stadt Marburg.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Gefördert vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und von der Stadt Marburg.
Gefördert vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und von der Stadt Marburg.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Gefördert von der Universitätsstadt Marburg und der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Gefördert von der Universitätsstadt Marburg und der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Gefördert von der Universitätsstadt Marburg und der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
BA-Inszenierung
Juli sagt immer: „Ich liebe dich.“ Lia antwortet jedes Mal: „Ich dich nicht.“ Warum das so ist, wissen sie beide nicht. Warum wird nicht immer zurückgeliebt? Auf einer spielerischen Suche ergründen sie, was das ist – Liebe. Was zeichnet sie aus? Ist die Liebe zu Zitroneneis die gleiche Liebe wie zu einem Haustier oder einem Menschen? Was ist das Gegenstück zur Liebe? Warum merken wir Liebe manchmal erst, wenn die, die wir lieben, nicht mehr da sind? Warum hört bei Julis geschiedenen Eltern die Liebe auf? Und wenn Liebe vergeht, ist sie dann überhaupt echt? Ohne einfache Antworten zu geben, untersucht der Dramatiker Kristo Šagor in seinem mit dem Mühlheimer KinderStückePreis sowie dem Preis der Jugendjury ausgezeichneten Stück „Ich lieb dich“ mit großer Spiellust die vielleicht wichtigsten drei Worte und das größte Gefühl der Welt. Mit feinem Gespür für die Komplexität von Emotionen entsteht eine berührend philosophische Befragung der Liebe.
Kinderstück von Kristo Šagor
Ab 8+
Inszenierung: Gil Hoz-Klemme
Bühne & Kostüm: Yvonne Schäfer
Dramaturgie: Christine Richter-Nilsson (PhD), Max Sauer
Regieassistenz: Janneke Crienitz
Theaterpädagogik: Mirijam Kälberer
Besetzung
Juli: Toni Pitschmann
Lia: Anna Golde, Fenna Benetz
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Foto (c) Andreas Etter
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Foto (c) Andreas Etter
Foto (c) Andreas Etter
Studienprojekte BA Regie, HfMDK
Werkraum Junge Regie II
„Oh, ich bin so jung und die Welt ist so alt“ – Leonce und Lena (1836)
In Büchners Worten schwingt die Spaltung zwischen aufkeimendem Frohsinn und einer von Zerrissenheit geprägten Welt mit, die in ihrer Entfremdung den Individuen keine klare Orientierung mehr bietet. Blutiges Eisen, Guckkasten der Seele oder Gedanken an eine Revolution - Büchner Variationen widmet sich der Grausamkeit des Märchens, sozialer Desintegration und revolutionären
Möglichkeiten. Drei verschiedene künstlerische Zugänge von drei Registudierenden und Spielerinnen des Staatstheater Saarbrücken konfrontieren uns mit sozialen Abgründen, inneren Konflikten und gesellschaftlichen Zwängen in einer politisch instabilen Zeit. In den überschriebenen, collagierten und extrahierten Variationen wird Fatalismus und Hoffnung mit aktuellem Blick diskutiert.
Ein blutig Eisen
Regie: Jonathan Reuter
Zwei merkwürdige Automaten erzählen sich Geschichten von Träumen, Leben, Sterben und Revolution. Sie kämpfen mit ihrer Hoffnungslosigkeit und dem Drang nach politischer Veränderung und fragen sich: was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Gedanken an eine Revolution
Regie: Tristan Steeg
Im Zentrum von „mit gedanken spielen an eine revolution“ steht der Weg, den die Worte Georg Büchners in unsere heutige Zeit zurücklegen müssen.
Was hat Büchners Begriff von Revolution und gesellschaftlicher Umwälzung mit unseren heutigen Umständen zu tun? Können wir seine Wut und seine Empörung für uns heute nutzen und uns emotional damit verbinden und anknüpfen? Dabei fungieren wir, das Team, als Filter und Transmitter, rollen die Worte hin und her, antworten, streichen, verwerfen und befragen und suchen immer danach, was unsere Revolution ist oder sein kann? Die Leichtigkeit des
Narrentums, auf das Büchner viel referiert, motiviert uns, spielerisch mit Begriffen von Gewalt und Revolution und Umsturz in einen Dialog zu treten. Wer ist unsere Aristokratie, wo ist die Unterdrückung in unseren Leben und in unseren Körpern, in den internalisierten Mechanismen?
Außerdem stellen wir die Fragen, inwieweit das spielen an sich, also das Theater spielen, eine Rolle spielt für politische Veränderungen, ob wir stellvertretend auf einer Bühne mit und für Menschen eine Aushandlung erspielen können, aus der wir Kraft ziehen für Positionierung und politische Meinungsbildung.
Spielend und singend und schreibend nähern wir uns an und versuchen einzukreisen, was nicht zu fassen ist: das alles änderbar ist und wir uns entscheiden zu sein und uns entscheiden Widerstand zu leisten.
Mit Texten und Gedanken von Georg Büchner, Heiner Müller, Lutz Hübner, Bini Adamczak, Walter Benjamin, Waving the Guns, Hannah Arendt, Funny van Dannen, Bakar sowie Lea Ostrovskiy, Anna Jörgens, Jennifer Hörr, Tristan Steeg uvm.
Mir selbst ein Traum
Regie: Aurélie Feucht
In Leo drängt es. Dey sucht nach etwas, wie nach verlorenen Träumen. Immer wieder überkommen Leo Ahnungen von einer anderen Zeit, von einem Lenz. Oliv will helfen, versucht zuzuhören, da zu sein. Gleichzeitig gibt Oliv immer mehr von sich auf.
Inspiriert von Büchners Erzählung hält "Mir selbst ein Traum" eine Lupe auf die
Beziehung einer mental kranken Person und einer Person, die im Helfen aufgeht. Büchners Texte werden zu Ausdrucksmittel der Gefühlswelten und der Krankheit.
Wie viel Halt kann eine einzelne Person geben? Welche Grenzen müssen gewahrt werden? Wann wird eine solche Beziehung ko-dependent?
Inszenierungen: Aurélie Feucht, Jonathan Reuter, Tristan Steeg
Mit: Anna Jörgens, Lea Ostrovskiy
Ausstattung: Jennifer Hörr
Musik & Sounddesign: Arpen Daks
Dramaturgie: Julia Gudi, Horst Busch
Technik/Ton: Nils Fiene, Philipp Kaminski
Regie- und Dramaturgieassistenz/Abenspielleitung: Fred Kakuschke
FSJ: Lilli Diane Weiß
Kostümhospitanz: Nele Yasmin Rebmann
Betreuung: Christoph Mehler, Friederike Thielmann
Theaterkasse: Telefon 0681 3092-486, kasse_at_staatstheater.saarland
Eine Kooperation des Studiengangs BA Regie der HfMDK Frankfurt mit dem Saarländischen
Staatstheater.
Die Performer dieses Abends heißen alle Jonas Weber – ein deutscher Durchschnittsname, dessen Beliebtheitswerte aber sinken. Um diese Schieflage zu korrigieren, versammeln sich Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber und Jonas Weber in ihrer fiktiven Jonas-Weber-
Hauptzentrale: Der erste Tag der offenen Tür soll frischen Wind in die eigene Identität bringen, sich nach außen hin öffnen und befragen, wie man sich für die Zukunft aufstellen möchte. Doch mit jedem Jonas Weber, der seinen Beitrag leisten will, gerät die Veranstaltung weiter in die Krise: Woraus besteht die Jonas-Weber-Persönlichkeit, wie unterscheidet man sich und was macht weiße, cis-männliche Identität überhaupt grundsätzlich aus?
Jonas Weber *1995 in Nürtingen, kam über die Regieassistenz zum Theater und studierte anschließend Regie an der HfMDK Frankfurt am Main und der Theaterakademie Helsinki, Finnland. Er war Stipendiat der Akademie Musiktheater heute und erhielt das Deutschlandstipendium. Seine Arbeit ist geprägt davon, Disziplinen und Menschen herauszufordern und zu verknüpfen, weshalb seine Theaterabende jeweils recht unterschiedlich ausfallen – und doch landet er immer wieder bei Quatsch und Melancholie.
Regie: Jonas Weber
Musik: Jonas Weber
Dramaturgie: Leon Post
Audiotechnik: Jonas Weber
Videotechnik: Felix Orf
Lichttechnik: Felix Dörnfeld
Performance: Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber, Jonas Weber Herrera
Dauer: 60 Minuten
In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und dem Künstler*innenhaus Mousonturm
Aufführungsrechte Jonas Weber
Hinweis: blinkende, helle Lichteffekte, laute Musik
„I See Red“ – unter diesem Motto lädt die diesjährige THEATERMASCHINE herzlich ein.
Das Theaterfestival versteht sich als Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studierende präsentieren hier ihre künstlerischen Arbeiten in Form von Performances, Tanz, Theaterstücken, Workshops sowie Nachgesprächen mit den beteiligten Künstler*innen.
Alle Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt.
Vom 4. bis 8. Juni erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um das Festivalzentrum im Theaterlabor (Bismarckstraße 24a).
THEATERMASCHINE lädt zu einem lebendigen Festival ein – zu Austausch, Begegnung und gemeinsamen Erleben unter der Gießener Sommersonne.
Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf Instagram unter @theatermaschine25 sowie auf der offiziellen Webseite zu finden.

„I See Red“ – unter diesem Motto lädt die diesjährige THEATERMASCHINE herzlich ein.
Das Theaterfestival versteht sich als Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studierende präsentieren hier ihre künstlerischen Arbeiten in Form von Performances, Tanz, Theaterstücken, Workshops sowie Nachgesprächen mit den beteiligten Künstler*innen.
Alle Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt.
Vom 4. bis 8. Juni erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um das Festivalzentrum im Theaterlabor (Bismarckstraße 24a).
THEATERMASCHINE lädt zu einem lebendigen Festival ein – zu Austausch, Begegnung und gemeinsamen Erleben unter der Gießener Sommersonne.
Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf Instagram unter @theatermaschine25 sowie auf der offiziellen Webseite zu finden.

Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Foto (c) Andreas Etter
„I See Red“ – unter diesem Motto lädt die diesjährige THEATERMASCHINE herzlich ein.
Das Theaterfestival versteht sich als Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studierende präsentieren hier ihre künstlerischen Arbeiten in Form von Performances, Tanz, Theaterstücken, Workshops sowie Nachgesprächen mit den beteiligten Künstler*innen.
Alle Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt.
Vom 4. bis 8. Juni erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um das Festivalzentrum im Theaterlabor (Bismarckstraße 24a).
THEATERMASCHINE lädt zu einem lebendigen Festival ein – zu Austausch, Begegnung und gemeinsamen Erleben unter der Gießener Sommersonne.
Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf Instagram unter @theatermaschine25 sowie auf der offiziellen Webseite zu finden.

„I See Red“ – unter diesem Motto lädt die diesjährige THEATERMASCHINE herzlich ein.
Das Theaterfestival versteht sich als Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studierende präsentieren hier ihre künstlerischen Arbeiten in Form von Performances, Tanz, Theaterstücken, Workshops sowie Nachgesprächen mit den beteiligten Künstler*innen.
Alle Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt.
Vom 4. bis 8. Juni erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um das Festivalzentrum im Theaterlabor (Bismarckstraße 24a).
THEATERMASCHINE lädt zu einem lebendigen Festival ein – zu Austausch, Begegnung und gemeinsamen Erleben unter der Gießener Sommersonne.
Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf Instagram unter @theatermaschine25 sowie auf der offiziellen Webseite zu finden.

„I See Red“ – unter diesem Motto lädt die diesjährige THEATERMASCHINE herzlich ein.
Das Theaterfestival versteht sich als Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studierende präsentieren hier ihre künstlerischen Arbeiten in Form von Performances, Tanz, Theaterstücken, Workshops sowie Nachgesprächen mit den beteiligten Künstler*innen.
Alle Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt.
Vom 4. bis 8. Juni erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um das Festivalzentrum im Theaterlabor (Bismarckstraße 24a).
THEATERMASCHINE lädt zu einem lebendigen Festival ein – zu Austausch, Begegnung und gemeinsamen Erleben unter der Gießener Sommersonne.
Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf Instagram unter @theatermaschine25 sowie auf der offiziellen Webseite zu finden.

Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Foto (c) Andreas Etter
In Fortunate Shortcuts übernimmt eine KI die Regie eines musikalischen Objekttheaters, das Bühnenbild wird zu ihrem Ensemble: Ein selbst trainierter Algorithmus steuert den Einsatz von Musik, Licht und Motoren und choreografiert die Kulissen – an jedem Abend aufs Neue. Ästhetische Störmomente, in denen die Entscheidungen der KI unseren Sehgewohnheiten entgegenlaufen, sind vorprogrammiert. Barocke Theatermaschinerie trifft auf maschinelles Lernen. Gloria in excelsis Deo ex Machina!
KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG, BÜHNENBILD, TRAINING KI: Marie Meyer
REGIE, CHOREOGRAFIE: Künstliche Intelligenz
MITARBEIT BÜHNENBILD, DRAMATURGIE, PROGRAMMIERUNG UND DIGITALES INTERFACE : Declan Hurley
ROBOTIK, LICHTDESIGN: Simon Lenzen
MITARBEIT PRODUKTION: Svenja Polonji
Infos und Karten hier.
Gefördert von: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, und dem Kulturamt Frankfurt am Main
Mit freundlicher Unterstützung durch: Aventis Foundation
Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – Ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
In Fortunate Shortcuts übernimmt eine KI die Regie eines musikalischen Objekttheaters, das Bühnenbild wird zu ihrem Ensemble: Ein selbst trainierter Algorithmus steuert den Einsatz von Musik, Licht und Motoren und choreografiert die Kulissen – an jedem Abend aufs Neue. Ästhetische Störmomente, in denen die Entscheidungen der KI unseren Sehgewohnheiten entgegenlaufen, sind vorprogrammiert. Barocke Theatermaschinerie trifft auf maschinelles Lernen. Gloria in excelsis Deo ex Machina!
KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG, BÜHNENBILD, TRAINING KI: Marie Meyer
REGIE, CHOREOGRAFIE: Künstliche Intelligenz
MITARBEIT BÜHNENBILD, DRAMATURGIE, PROGRAMMIERUNG UND DIGITALES INTERFACE : Declan Hurley
ROBOTIK, LICHTDESIGN: Simon Lenzen
MITARBEIT PRODUKTION: Svenja Polonji
Infos und Karten hier.
Gefördert von: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, und dem Kulturamt Frankfurt am Main
Mit freundlicher Unterstützung durch: Aventis Foundation
Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – Ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
Beteiligte
Ekaterina Trachsel und VOLL:MILCH

Gefördert von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
Eine Koproduktion zwischen dem Stadttheater Gießen, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. In Kooperation mit dem Polnischen Insitut Düsseldorf. Gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und das Kulturamt der Stadt Gießen.
In Fortunate Shortcuts übernimmt eine KI die Regie eines musikalischen Objekttheaters, das Bühnenbild wird zu ihrem Ensemble: Ein selbst trainierter Algorithmus steuert den Einsatz von Musik, Licht und Motoren und choreografiert die Kulissen – an jedem Abend aufs Neue. Ästhetische Störmomente, in denen die Entscheidungen der KI unseren Sehgewohnheiten entgegenlaufen, sind vorprogrammiert. Barocke Theatermaschinerie trifft auf maschinelles Lernen. Gloria in excelsis Deo ex Machina!
KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG, BÜHNENBILD, TRAINING KI: Marie Meyer
REGIE, CHOREOGRAFIE: Künstliche Intelligenz
MITARBEIT BÜHNENBILD, DRAMATURGIE, PROGRAMMIERUNG UND DIGITALES INTERFACE : Declan Hurley
ROBOTIK, LICHTDESIGN: Simon Lenzen
MITARBEIT PRODUKTION: Svenja Polonji
Infos und Karten hier.
Gefördert von: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, und dem Kulturamt Frankfurt am Main
Mit freundlicher Unterstützung durch: Aventis Foundation
Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – Ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
Glücklich zu sein erscheint zuweilen als ein bescheidener Anspruch an das eigene Dasein. Dabei ist eine hohe Lebenszufriedenheit statistisch gesehen an eine Vielzahl von Privilegien geknüpft.
Je näher man an den Glücksbegriff herantritt, desto mehr verschwimmt dieser und zerfasert in verschiedenste Facetten dessen, was mit Positivität verbunden werden kann. Generationen, biografische Hintergründe und kulturelle Erzählungen prägen unsere Vorstellung davon, welches Glück überhaupt erstrebenswert ist. Und was, wenn eigentlich alles stimmt und das Glücksgefühl dennoch ausbleibt?
Entlang einer der ältesten abendländischen Geschichten zu diesem Thema, dem Märchen von Hans im Glück, exploriert Ramón Jeronimo Wirtz in der Regie mit Performerin Hannah Lindner und Sängerin Mascha Melts die Vielgestaltigkeit eines Gefühls, das Diskurse um Kapitalismus und Mental Health verbindet. Hans tauscht im Märchen fröhlich und naiv alles, was er hat, bis ihm nichts mehr bleibt. Inwieweit ist dies noch immer die Erzählung einer Figur, der wir in der
Auseinandersetzung mit dem Glück etwas abgewinnen können?
Besetzung:
Hans - Hannah Lindner
Hans - Mascha Melts
Interview - Mathilda Hoffmann
Regieteam:
Konzept und Text: Florian Briegl, Hannah Lindner, Hannah Meyer-Scharenberg, Mascha Melts, Ramón Jeronimo Wirtz
Regie: Ramón Jeronimo Wirtz
Musikalische Leitung: Florian Briegl
Dramaturgie: Hannah Meyer-Scharenberg
Ein Projekt der KunstPAKT Projektförderung an der HfMDK Frankfurt
Glücklich zu sein erscheint zuweilen als ein bescheidener Anspruch an das eigene Dasein. Dabei ist eine hohe Lebenszufriedenheit statistisch gesehen an eine Vielzahl von Privilegien geknüpft.
Je näher man an den Glücksbegriff herantritt, desto mehr verschwimmt dieser und zerfasert in verschiedenste Facetten dessen, was mit Positivität verbunden werden kann. Generationen, biografische Hintergründe und kulturelle Erzählungen prägen unsere Vorstellung davon, welches Glück überhaupt erstrebenswert ist. Und was, wenn eigentlich alles stimmt und das Glücksgefühl dennoch ausbleibt?
Entlang einer der ältesten abendländischen Geschichten zu diesem Thema, dem Märchen von Hans im Glück, exploriert Ramón Jeronimo Wirtz in der Regie mit Performerin Hannah Lindner und Sängerin Mascha Melts die Vielgestaltigkeit eines Gefühls, das Diskurse um Kapitalismus und Mental Health verbindet. Hans tauscht im Märchen fröhlich und naiv alles, was er hat, bis ihm nichts mehr bleibt. Inwieweit ist dies noch immer die Erzählung einer Figur, der wir in der
Auseinandersetzung mit dem Glück etwas abgewinnen können?
Besetzung:
Hans - Hannah Lindner
Hans - Mascha Melts
Interview - Mathilda Hoffmann
Regieteam:
Konzept und Text: Florian Briegl, Hannah Lindner, Hannah Meyer-Scharenberg, Mascha Melts, Ramón Jeronimo Wirtz
Regie: Ramón Jeronimo Wirtz
Musikalische Leitung: Florian Briegl
Dramaturgie: Hannah Meyer-Scharenberg
Ein Projekt der KunstPAKT Projektförderung an der HfMDK Frankfurt

Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Ein musikalischer Bodenbericht
Wie könnte ein Stück Acker in einem Theater auftreten – nicht als Landschaft im Hintergrund, sondern als gleichberechtigte Akteurin neben Menschen und anderen Lebewesen? Dieser Herausforderung stellt sich die vielstimmige „feldfuge“. Ihre Protagonist*innen folgen der Einladung eines Runkelrübenackers. Sie graben sich durch unterschiedliche Bodenhorizonte, knüpfen ein gegenseitiges Sorgenetzwerk und kommen so der Erde immer näher. Doch leicht
kippt die ökologische Harmonie in völkische Fantasie …
Mit Hilfe von Bodenmikrofonen, einer neu erfundenen Sprache und Erinnerungen aus einem alten hessischen Dorf wird das Rätsel des Feldes ergründet. Dabei sickern Text- und Klangkörner vom Autobahnausbau bis zur Wetterchronik in ständiger Entschleunigung mit. Zwischen Ritualen, Interviews und Arien entsteht ein philosophisches wie unterhaltsames Experiment.
Inszenierung: Konrad Amrhein
Komposition: Lara Bäucker
Bühne: Mascha Dilger
Kostüme: Felizitas Wiesner
Dramaturgie: Hanna Kneißler
Regieassistenz: Kilian Bohnensack
Musikalische Einstudierung: Holger Reinhardt/Miyeon Eom
Inspizienz: Franziska von Knoblauch
Gesant: Jonathan Macker
Spiel: Laura Talenti
Klarinette: Miximilian Breinich
Akkordeon: Elisabeth Müller
Ein musikalischer Bodenbericht
Wie könnte ein Stück Acker in einem Theater auftreten – nicht als Landschaft im Hintergrund, sondern als gleichberechtigte Akteurin neben Menschen und anderen Lebewesen? Dieser Herausforderung stellt sich die vielstimmige „feldfuge“. Ihre Protagonist*innen folgen der Einladung eines Runkelrübenackers. Sie graben sich durch unterschiedliche Bodenhorizonte, knüpfen ein gegenseitiges Sorgenetzwerk und kommen so der Erde immer näher. Doch leicht
kippt die ökologische Harmonie in völkische Fantasie …
Mit Hilfe von Bodenmikrofonen, einer neu erfundenen Sprache und Erinnerungen aus einem alten hessischen Dorf wird das Rätsel des Feldes ergründet. Dabei sickern Text- und Klangkörner vom Autobahnausbau bis zur Wetterchronik in ständiger Entschleunigung mit. Zwischen Ritualen, Interviews und Arien entsteht ein philosophisches wie unterhaltsames Experiment.
Inszenierung: Konrad Amrhein
Komposition: Lara Bäucker
Bühne: Mascha Dilger
Kostüme: Felizitas Wiesner
Dramaturgie: Hanna Kneißler
Regieassistenz: Kilian Bohnensack
Musikalische Einstudierung: Holger Reinhardt/Miyeon Eom
Inspizienz: Franziska von Knoblauch
Gesant: Jonathan Macker
Spiel: Laura Talenti
Klarinette: Miximilian Breinich
Akkordeon: Elisabeth Müller
Rough Proposals is an experimental platform for the presentation of artistic works by students of the international Master's programme in Choreography and Performance at the Institute of Applied Theatre Studies in Giessen and the students of the MA CDPR at the Goethe University in Frankfurt.
Rough Proposals ist eine Plattform für künstlerische Arbeiten von Studierenden des internationalen Masterstudiengangs Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Die Veranstaltung findet im Theaterlabor (PB3) und im Strahlenzentrum statt.
Es gibt derzeit keinen Konsens darüber, was diese Veranstaltung eigentlich ist. Deshalb haben wir uns entschieden, sie nicht länger „Festival“ zu nennen. Es gibt keine Worte, die der aktuellen globalen Konfliktsituation gerecht werden. Wir sind verwirrt, nicht in der Lage, einen Rahmen zu setzen.
Wir möchten das mit euch teilen und den Raum für das Unbekannte öffnen.
Wir würden uns sehr freuen, euch dort zu sehen.
Rough Proposals 2024 wurde im Rahmen des Kurses und unter der Anleitung von Gastdozentinnen entwickelt: Catalina Insignares, Carolina Mendoça, mit technischer Unterstützung von Carlos Franke. Und mit der Unterstützung von Mila Pavićević und Prof. Dr. Bojana Kunst.Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, Justus-Liebig-Universität Gießen MA Comparative Dramaturgy and Performance Research, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt TANZ Gießen am Stadttheater Gießen.
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Rough Proposals is an experimental platform for the presentation of artistic works by students of the international Master's programme in Choreography and Performance at the Institute of Applied Theatre Studies in Giessen and the students of the MA CDPR at the Goethe University in Frankfurt.
Rough Proposals ist eine Plattform für künstlerische Arbeiten von Studierenden des internationalen Masterstudiengangs Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Die Veranstaltung findet im Theaterlabor (PB3) und im Strahlenzentrum statt.
Es gibt derzeit keinen Konsens darüber, was diese Veranstaltung eigentlich ist. Deshalb haben wir uns entschieden, sie nicht länger „Festival“ zu nennen. Es gibt keine Worte, die der aktuellen globalen Konfliktsituation gerecht werden. Wir sind verwirrt, nicht in der Lage, einen Rahmen zu setzen.
Wir möchten das mit euch teilen und den Raum für das Unbekannte öffnen.
Wir würden uns sehr freuen, euch dort zu sehen.
Rough Proposals 2024 wurde im Rahmen des Kurses und unter der Anleitung von Gastdozentinnen entwickelt: Catalina Insignares, Carolina Mendoça, mit technischer Unterstützung von Carlos Franke. Und mit der Unterstützung von Mila Pavićević und Prof. Dr. Bojana Kunst.Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, Justus-Liebig-Universität Gießen MA Comparative Dramaturgy and Performance Research, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt TANZ Gießen am Stadttheater Gießen.

Rough Proposals is an experimental platform for the presentation of artistic works by students of the international Master's programme in Choreography and Performance at the Institute of Applied Theatre Studies in Giessen and the students of the MA CDPR at the Goethe University in Frankfurt.
Rough Proposals ist eine Plattform für künstlerische Arbeiten von Studierenden des internationalen Masterstudiengangs Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Die Veranstaltung findet im Theaterlabor (PB3) und im Strahlenzentrum statt.
Es gibt derzeit keinen Konsens darüber, was diese Veranstaltung eigentlich ist. Deshalb haben wir uns entschieden, sie nicht länger „Festival“ zu nennen. Es gibt keine Worte, die der aktuellen globalen Konfliktsituation gerecht werden. Wir sind verwirrt, nicht in der Lage, einen Rahmen zu setzen.
Wir möchten das mit euch teilen und den Raum für das Unbekannte öffnen.
Wir würden uns sehr freuen, euch dort zu sehen.
Rough Proposals 2024 wurde im Rahmen des Kurses und unter der Anleitung von Gastdozentinnen entwickelt: Catalina Insignares, Carolina Mendoça, mit technischer Unterstützung von Carlos Franke. Und mit der Unterstützung von Mila Pavićević und Prof. Dr. Bojana Kunst.Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, Justus-Liebig-Universität Gießen MA Comparative Dramaturgy and Performance Research, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt TANZ Gießen am Stadttheater Gießen.
Foto (c) Andreas Etter

Rough Proposals ist eine Plattform für künstlerische Arbeiten von Studierenden des internationalen Masterstudiengangs Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Die Veranstaltung findet im Theaterlabor (PB3) und im Strahlenzentrum statt.
Es gibt derzeit keinen Konsens darüber, was diese Veranstaltung eigentlich ist. Deshalb haben wir uns entschieden, sie nicht länger „Festival“ zu nennen. Es gibt keine Worte, die der aktuellen globalen Konfliktsituation gerecht werden. Wir sind verwirrt, nicht in der Lage, einen Rahmen zu setzen.
Wir möchten das mit euch teilen und den Raum für das Unbekannte öffnen.
Wir würden uns sehr freuen, euch dort zu sehen.
Rough Proposals 2024 wurde im Rahmen des Kurses und unter der Anleitung von Gastdozentinnen entwickelt: Catalina Insignares, Carolina Mendoça, mit technischer Unterstützung von Carlos Franke. Und mit der Unterstützung von Mila Pavićević und Prof. Dr. Bojana Kunst.Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, Justus-Liebig-Universität Gießen MA Comparative Dramaturgy and Performance Research, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt TANZ Gießen am Stadttheater Gießen.

Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Wie sieht Macht aus? Wie steht sie, wie bewegt sie sich? Wer wird gehört, wer wird gesehen? Und lässt sich Fürsorge auch als Führungsprinzip denken? In “Hertopia” begegnen drei Performerinnen den Geschichten von elf Frauen in Führungspositionen. Deren Körper, Stimmen und Erzählungen werden zum Ausgangspunkt einer performativen Recherche über Führungsmacht und deren Spielregeln. Die Performance verwebt persönliche Erfahrungen mit choreografischer Forschung, stellt intime und politische Fragen über Vorbilder und Zweifel, Körpersprache und Sprachcodes, Anpassung und Widerstand.
PERFORMANCE: Sandra Domnick, Camilla Fiumara, Nora Solcher
REGIE: Pia Epping
DRAMATURGIE: Nuria Zechlin
BÜHNE: Paul Dorgerloh
MUSIK, SOUND, OUTSIDE EYE: Leon Post
BETREUT DURCH: Leonie Böhm und Monika Gysel
Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main, Hessische Theaterakademie
Eintritt: solidarischer Preis; zahl, was du kannst!
Wie sieht Macht aus? Wie steht sie, wie bewegt sie sich? Wer wird gehört, wer wird gesehen? Und lässt sich Fürsorge auch als Führungsprinzip denken? In “Hertopia” begegnen drei Performerinnen den Geschichten von elf Frauen in Führungspositionen. Deren Körper, Stimmen und Erzählungen werden zum Ausgangspunkt einer performativen Recherche über Führungsmacht und deren Spielregeln. Die Performance verwebt persönliche Erfahrungen mit choreografischer Forschung, stellt intime und politische Fragen über Vorbilder und Zweifel, Körpersprache und Sprachcodes, Anpassung und Widerstand.
PERFORMANCE: Sandra Domnick, Camilla Fiumara, Nora Solcher
REGIE: Pia Epping
DRAMATURGIE: Nuria Zechlin
BÜHNE: Paul Dorgerloh
MUSIK, SOUND, OUTSIDE EYE: Leon Post
BETREUT DURCH: Leonie Böhm und Monika Gysel
Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main, Hessische Theaterakademie
Eintritt: solidarischer Preis; zahl, was du kannst!
Wie sieht Macht aus? Wie steht sie, wie bewegt sie sich? Wer wird gehört, wer wird gesehen? Und lässt sich Fürsorge auch als Führungsprinzip denken? In “Hertopia” begegnen drei Performerinnen den Geschichten von elf Frauen in Führungspositionen. Deren Körper, Stimmen und Erzählungen werden zum Ausgangspunkt einer performativen Recherche über Führungsmacht und deren Spielregeln. Die Performance verwebt persönliche Erfahrungen mit choreografischer Forschung, stellt intime und politische Fragen über Vorbilder und Zweifel, Körpersprache und Sprachcodes, Anpassung und Widerstand.
PERFORMANCE: Sandra Domnick, Camilla Fiumara, Nora Solcher
REGIE: Pia Epping
DRAMATURGIE: Nuria Zechlin
BÜHNE: Paul Dorgerloh
MUSIK, SOUND, OUTSIDE EYE: Leon Post
BETREUT DURCH: Leonie Böhm und Monika Gysel
Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main, Hessische Theaterakademie
Eintritt: solidarischer Preis; zahl, was du kannst!
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.
Ringvorlesung der Hessischen Theater Akademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
Konflikte aushalten! - Die Unfähigkeit, Widersprüche auszuhalten, so Else Frenkel-Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter, sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen. Check your privileges! Diese Forderung zielt auf die Problematik der Repräsentation und der Positionalität in den gegenwärtigen
gesellschaftlichen Konfliktzonen. In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen, die in Theorie, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern, Schutz, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet.
Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick
nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche
Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency,
doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.
Koordination: Susanne Komfort-Hein (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik), Nikolaus Müller-Schöll (Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU) der Goethe-Universität und der
Hessischen Theaterakademie.


Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
→ Zur Anmeldung & Begleitseminar
Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)
Das internationale Filmkunstfestival hungry eyes kehrt nach Gießen zurück! Nach Stationen in Berlin und Linz präsentiert die nächste Festivalausgabe vom 24. Oktober bis 2. November 2025 ein vielschichtiges Programm mit 13 Kurzfilmen und zwei Installationen aus 11 Ländern.
Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
Kontakt:
E-Mail: presse_at_hungryeyesfestival.de
Ansprechpartnerinnen: Anna Maria Pahlke, Niki Stäudte


Das internationale Filmkunstfestival hungry eyes kehrt nach Gießen zurück! Nach Stationen in Berlin und Linz präsentiert die nächste Festivalausgabe vom 24. Oktober bis 2. November 2025 ein vielschichtiges Programm mit 13 Kurzfilmen und zwei Installationen aus 11 Ländern.
Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
Kontakt:
E-Mail: presse_at_hungryeyesfestival.de
Ansprechpartnerinnen: Anna Maria Pahlke, Niki Stäudte



Das internationale Filmkunstfestival hungry eyes kehrt nach Gießen zurück! Nach Stationen in Berlin und Linz präsentiert die nächste Festivalausgabe vom 24. Oktober bis 2. November 2025 ein vielschichtiges Programm mit 13 Kurzfilmen und zwei Installationen aus 11 Ländern.
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Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
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Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
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Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
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Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
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Ansprechpartnerinnen: Anna Maria Pahlke, Niki Stäudte

Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
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Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)
Das internationale Filmkunstfestival hungry eyes kehrt nach Gießen zurück! Nach Stationen in Berlin und Linz präsentiert die nächste Festivalausgabe vom 24. Oktober bis 2. November 2025 ein vielschichtiges Programm mit 13 Kurzfilmen und zwei Installationen aus 11 Ländern.
Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
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von Valeria Gordeev
Eine ASMR-Performance
von Marie Schleef & Team
Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden kehrt die vielbeachtete ASMR-Performance „ER PUTZT“ von Marie Schleef zurück ins Programm! Noch zweimal kann man die bildstarke Inszenierung, die 2025 zu den Autor*innentheatertagen ans Deutsche Theater Berlin und zum Radikal-jung-Festival für junge Regie ans Münchner Volkstheater eingeladen war, im Kleinen Haus erleben.
Konstantin kümmert sich nicht nur um seine kleine Schwester, wenn seine Mutter wieder bis spät in die Nacht arbeitet, sondern putzt auch ihre Küche. Hingebungsvoll und akribisch. Ist es Kontemplation? Obsession? Oder der Versuch, in einer Welt des Fremdseins Ordnung zu schaffen?
Die Tübinger Autorin Valeria Gordeev erhielt für ihren detailverliebten Text „ER PUTZT“ 2023 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die junge, soeben für den NESTROY-Preis 2025 nominierte Regisseurin Marie Schleef setzte den Text erstmals auf der Bühne um und entwickelte eine ASMR-Performance, die sich jenseits des gesprochenen Wortes auf eine sinnliche Suche nach Care-Arbeit, Selbstliebe und alternativer Männlichkeit begibt.
Weitere Informationen hier.

Studierende erhalten gegen Vorlage Ihres Studierendenausweises 50 % Ermäßigung auf Tickets aller Preiskategorien.
Das internationale Filmkunstfestival hungry eyes kehrt nach Gießen zurück! Nach Stationen in Berlin und Linz präsentiert die nächste Festivalausgabe vom 24. Oktober bis 2. November 2025 ein vielschichtiges Programm mit 13 Kurzfilmen und zwei Installationen aus 11 Ländern.
Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
Kontakt:
E-Mail: presse_at_hungryeyesfestival.de
Ansprechpartnerinnen: Anna Maria Pahlke, Niki Stäudte

Das internationale Filmkunstfestival hungry eyes kehrt nach Gießen zurück! Nach Stationen in Berlin und Linz präsentiert die nächste Festivalausgabe vom 24. Oktober bis 2. November 2025 ein vielschichtiges Programm mit 13 Kurzfilmen und zwei Installationen aus 11 Ländern.
Das interdisziplinäre Festival widmet sich den Grenzgängen zwischen Film, Performance und bildender Kunst und bespielt verschiedene Orte in der Gießener Innenstadt.
Teilnehmende Künstler*innen sind u. a.: Paula Ábalos, Laurien Bachmann & Sebastian Six, Amélie Cabocel, Zirui Chen, Helena Gouveia Monteiro, Emma Hütt, Sarah Lasley, Aran Kleebaur, Michał Kucharski, Natalia del Mar Kašik, Intizor Otaniyozova, Sacha Rey, Ovsanna Shekoyan, Dawn Woolley, Anastasiya Yavtushenko.
Kontakt:
E-Mail: presse_at_hungryeyesfestival.de
Ansprechpartnerinnen: Anna Maria Pahlke, Niki Stäudte

DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder im Abstand von zwei Jahren am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.
Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
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Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)
DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder im Abstand von zwei Jahren am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.

DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder im Abstand von zwei Jahren am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.

DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder im Abstand von zwei Jahren am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.




Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
→ Zur Anmeldung & Begleitseminar
Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg) Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg)

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg) Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg)
Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
→ Zur Anmeldung & Begleitseminar
Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)



von Valeria Gordeev
Eine ASMR-Performance
von Marie Schleef & Team
Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden kehrt die vielbeachtete ASMR-Performance „ER PUTZT“ von Marie Schleef zurück ins Programm! Noch zweimal kann man die bildstarke Inszenierung, die 2025 zu den Autor*innentheatertagen ans Deutsche Theater Berlin und zum Radikal-jung-Festival für junge Regie ans Münchner Volkstheater eingeladen war, im Kleinen Haus erleben.
Konstantin kümmert sich nicht nur um seine kleine Schwester, wenn seine Mutter wieder bis spät in die Nacht arbeitet, sondern putzt auch ihre Küche. Hingebungsvoll und akribisch. Ist es Kontemplation? Obsession? Oder der Versuch, in einer Welt des Fremdseins Ordnung zu schaffen?
Die Tübinger Autorin Valeria Gordeev erhielt für ihren detailverliebten Text „ER PUTZT“ 2023 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die junge, soeben für den NESTROY-Preis 2025 nominierte Regisseurin Marie Schleef setzte den Text erstmals auf der Bühne um und entwickelte eine ASMR-Performance, die sich jenseits des gesprochenen Wortes auf eine sinnliche Suche nach Care-Arbeit, Selbstliebe und alternativer Männlichkeit begibt.
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Studierende erhalten gegen Vorlage Ihres Studierendenausweises 50 % Ermäßigung auf Tickets aller Preiskategorien.
Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
→ Zur Anmeldung & Begleitseminar
Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)
Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
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Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)



Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
→ Zur Anmeldung & Begleitseminar
Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)










Final Piece of Mikosch Loutsenko (MA ATW, Gießen)
Beteiligte:
Concept: Mikosch Loutsenko and partners-in-crime
Performance: Lélia Brigatti, Till Bürgin, Mikosch Loutsenko
Dramaturgy & Production: Lagha Ghavam and Dana Maxim
Outside-eye: Eslam Elnebishy and kemelo nozipho sehlapelo
Scenography: Julia Urech
Costumes: Rhea Lia Battaglia and Emma Kommert
Sound design: Till Bürgin
Lighting design: Karl Gierth
Graphic design: Zoë Langner
In challenging and intensifying times, times of exacerbating climate change and mass extinction, geopolitical wars and the rise of authoritarian regimes, emotions arise. On one hand: overwhelm, disturbance and and a feeling of futility. On the other hand, this situation encourages people to tackle change and embrace responsibility in social movements.
In Electrifying Sadness, we move around a weeping willow on stage, which serves us as an archive of sorrow and resilience. Through letters that sometimes tell of exhaustion and sometimes confidence, and throughlamentations and movements, we explore the weeping willow's many branches. A tense web of visible and audible emotions fills the space between the stage and the audience. We explore the connection between hidden and shared sentiments of grief, disruption and unrest. We ask ourselves what kind of creative, political and transformative potential is stored in our feelings?
Language: English
Sensory stimuli and content notes: strobe lighting.
Admission by donation / pay what you can.

Final Piece of Mikosch Loutsenko (MA ATW, Gießen)
Beteiligte:
Concept: Mikosch Loutsenko and partners-in-crime
Performance: Lélia Brigatti, Till Bürgin, Mikosch Loutsenko
Dramaturgy & Production: Lagha Ghavam and Dana Maxim
Outside-eye: Eslam Elnebishy and kemelo nozipho sehlapelo
Scenography: Julia Urech
Costumes: Rhea Lia Battaglia and Emma Kommert
Sound design: Till Bürgin
Lighting design: Karl Gierth
Graphic design: Zoë Langner
In challenging and intensifying times, times of exacerbating climate change and mass extinction, geopolitical wars and the rise of authoritarian regimes, emotions arise. On one hand: overwhelm, disturbance and and a feeling of futility. On the other hand, this situation encourages people to tackle change and embrace responsibility in social movements.
In Electrifying Sadness, we move around a weeping willow on stage, which serves us as an archive of sorrow and resilience. Through letters that sometimes tell of exhaustion and sometimes confidence, and throughlamentations and movements, we explore the weeping willow's many branches. A tense web of visible and audible emotions fills the space between the stage and the audience. We explore the connection between hidden and shared sentiments of grief, disruption and unrest. We ask ourselves what kind of creative, political and transformative potential is stored in our feelings?
Language: English
Sensory stimuli and content notes: strobe lighting.
Admission by donation / pay what you can.

Die HTA-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 widmet sich dem Thema Geld – verstanden als gesellschaftsprägende Infrastruktur, die auch Theaterarbeit, Ausbildungsstätten und die Freie Szene durchdringt. Unter dem Titel „Sprechen wir über Geld! Institutioneller Wandel, Theater und die Kosten“ beleuchten Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen in Vorträgen und Gesprächen die Bedeutung von Geld für Theater, Finanzierung und institutionellen Wandel.
Begleitseminar:
An den übrigen Donnerstagen (16.10., 13.11., 20.11., 22.01., 12.02.) findet zur selben Zeit ein offenes Begleitseminar unter Leitung von Dr. Ekaterina Trachsel statt.
Anmeldung & Infos:
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Konzeption & Kuration:
Dr. Ekaterina Trachsel (JLU Gießen) & Dr. Philipp Schulte (HTA)

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg) Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg)

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg) Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Friedrich Stiftung, Aktion Mensch e.V., die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Gießen, Freundliche Unterstützung durch das Produktionshaus NAXOS; Koproduktion: kunstrasen giessen e.V., POWERHOUSE Kulturbulenzen e.V. Dankeschön an die Veranstalter: Frankfurt LAB, Theater neben dem Turm (Marburg)
Funded by HTA and Institut der Angewandten Theaterwissenschaft. Rehearsed in the spaces of ID Frankfurt and Frankfurt LAB. Thanks to Vo Lam Zen Dao Regensburg, Dr. Livia Andrea Piazza, Prof. Dr. Xavier Le Roy, Dr. Giulia Casartelli, Dr. Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Patrick Henschen, Nicole Horny, Stephan Hirschpointner, Jenny Flügge, Mia Constantine.
Funded by HTA and Institut der Angewandten Theaterwissenschaft. Rehearsed in the spaces of ID Frankfurt and Frankfurt LAB. Thanks to Vo Lam Zen Dao Regensburg, Dr. Livia Andrea Piazza, Prof. Dr. Xavier Le Roy, Dr. Giulia Casartelli, Dr. Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Patrick Henschen, Nicole Horny, Stephan Hirschpointner, Jenny Flügge, Mia Constantine.
Förder*innen: Hessische Theaterakademie, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Wider Sense Partner*innen: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, kunstrasen giessen e.V
Die Hochschule für Gestaltung in Offenbach lädt zum Tag der offenen Türen ein. Der Titel ist Programm: Werkstätten und Lehrgebiete aus den beiden Fachbereichen Kunst und Design öffnen ihre Türen für interessierte Schüler_innen sowie Lehrer_innen und geben Einblicke ist das Lernen, Forschen und Leben an der HfG. Parallel zum Tag der offenen Türen findet die Erstsemestershow der neuen Studierenden der Fachbereiche Kunst und Design statt.

Förder*innen: Hessische Theaterakademie, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Wider Sense Partner*innen: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, kunstrasen giessen e.V

Gefördert von: Kulturamt Stadt Frankfurt, Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt, Hessische Theater Akademie

Gefördert von: Kulturamt Stadt Frankfurt, Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt, Hessische Theater Akademie
Im Exil sammelten Bertolt Brecht und Ruth Berlau Fotos und Texte zum Zweiten Weltkrieg aus Zeitungen und montierten sie mit vierzeiligen Epigrammen. Es entsteht ein Buch, das das Lesen von Kriegsbildern und ihren ideologischen Einschreibungen lehren soll und 1955 unter dem Titel „Kriegsfibel“ veröffentlicht wird. Ausgehend von einer Recherche zur „Kriegsfibel“ haben sich Studierende des BA Regie (HfMDK) und MA Dramaturgie (Goethe Universität) auf eigene Weise szenisch mit Bildern des Krieges auseinandergesetzt. Entstanden sind vier Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedenen Kontexten widmen. Dabei wird die Verschmelzung von privatem Alltag und politischer Katastrophe betrachtet und nach Strategien der Solidarität und Sprachfindung gesucht. Konstrukte wie Zuhause, Identität und Erinnerung werden reflektiert und die Implikationen für unsere Freund:innenschaften beleuchtet. Es werden Versuche unternommen, der Stigmatisierung von Gewalterfahrungen entgegenzuwirken. Mediale Darstellungen werden diskutiert und immer wieder tauchen Fragen nach Verständigung, Annäherung und Handlungsmacht auf. Beschäftigt wird sich vor allem mit den Kriegen und der Gewaltgeschichte in der Ukraine/Russland und im Gebiet Israel/Palästina. Dabei werden sexualisierte Gewalt und psychische Folgen von Gewalterfahrung thematisiert.
Von und mit: Julia Chaplygina, Joris Domogalski, Dascha Dumont, Aurélie Feucht, Kati Kiraly, Hündin Luna, Hannah Lindner, Eva Stallbaum, Tristan Steeg, Yevheniia Vidishcheva und Kompliz:innen
Betreuung: Monika Gysel, Friederike Thielmann
Technische Leitung: Daniela Kabs
Produktionsleitung: Jonas Weber
Technik: Paul Peusser
"Krieg und Bilder" ist ein Projekt des BA Regie der HfMDK Frankfurt im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
Sprache: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch und mit englischen Übertiteln
Der Eintritt an der Abendkasse ist frei, Ticketreservierungen über Platzkarten (1 €) werden jedoch empfohlen. Dieses Ticket gilt für alle Vorstellungen des Abends. Bitte wenden sich an die Abendkasse, und geben Sie Bescheid, welche Vorstellung Sie wahrnehmen wollen.
Frankfurt LAB Schmidtstr. 12,60326 Frankfurt am Main
Im Exil sammelten Bertolt Brecht und Ruth Berlau Fotos und Texte zum Zweiten Weltkrieg aus Zeitungen und montierten sie mit vierzeiligen Epigrammen. Es entsteht ein Buch, das das Lesen von Kriegsbildern und ihren ideologischen Einschreibungen lehren soll und 1955 unter dem Titel „Kriegsfibel“ veröffentlicht wird. Ausgehend von einer Recherche zur „Kriegsfibel“ haben sich Studierende des BA Regie (HfMDK) und MA Dramaturgie (Goethe Universität) auf eigene Weise szenisch mit Bildern des Krieges auseinandergesetzt. Entstanden sind vier Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedenen Kontexten widmen. Dabei wird die Verschmelzung von privatem Alltag und politischer Katastrophe betrachtet und nach Strategien der Solidarität und Sprachfindung gesucht. Konstrukte wie Zuhause, Identität und Erinnerung werden reflektiert und die Implikationen für unsere Freund:innenschaften beleuchtet. Es werden Versuche unternommen, der Stigmatisierung von Gewalterfahrungen entgegenzuwirken. Mediale Darstellungen werden diskutiert und immer wieder tauchen Fragen nach Verständigung, Annäherung und Handlungsmacht auf. Beschäftigt wird sich vor allem mit den Kriegen und der Gewaltgeschichte in der Ukraine/Russland und im Gebiet Israel/Palästina. Dabei werden sexualisierte Gewalt und psychische Folgen von Gewalterfahrung thematisiert.
Von und mit: Julia Chaplygina, Joris Domogalski, Dascha Dumont, Aurélie Feucht, Kati Kiraly, Hündin Luna, Hannah Lindner, Eva Stallbaum, Tristan Steeg, Yevheniia Vidishcheva und Kompliz:innen
Betreuung: Monika Gysel, Friederike Thielmann
Technische Leitung: Daniela Kabs
Produktionsleitung: Jonas Weber
Technik: Paul Peusser
"Krieg und Bilder" ist ein Projekt des BA Regie der HfMDK Frankfurt im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
Sprache: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch und mit englischen Übertiteln
Der Eintritt an der Abendkasse ist frei, Ticketreservierungen über Platzkarten (1 €) werden jedoch empfohlen. Dieses Ticket gilt für alle Vorstellungen des Abends. Bitte wenden sich an die Abendkasse, und geben Sie Bescheid, welche Vorstellung Sie wahrnehmen wollen.
Frankfurt LAB Schmidtstr. 12,60326 Frankfurt am Main
Im Exil sammelten Bertolt Brecht und Ruth Berlau Fotos und Texte zum Zweiten Weltkrieg aus Zeitungen und montierten sie mit vierzeiligen Epigrammen. Es entsteht ein Buch, das das Lesen von Kriegsbildern und ihren ideologischen Einschreibungen lehren soll und 1955 unter dem Titel „Kriegsfibel“ veröffentlicht wird. Ausgehend von einer Recherche zur „Kriegsfibel“ haben sich Studierende des BA Regie (HfMDK) und MA Dramaturgie (Goethe Universität) auf eigene Weise szenisch mit Bildern des Krieges auseinandergesetzt. Entstanden sind vier Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedenen Kontexten widmen. Dabei wird die Verschmelzung von privatem Alltag und politischer Katastrophe betrachtet und nach Strategien der Solidarität und Sprachfindung gesucht. Konstrukte wie Zuhause, Identität und Erinnerung werden reflektiert und die Implikationen für unsere Freund:innenschaften beleuchtet. Es werden Versuche unternommen, der Stigmatisierung von Gewalterfahrungen entgegenzuwirken. Mediale Darstellungen werden diskutiert und immer wieder tauchen Fragen nach Verständigung, Annäherung und Handlungsmacht auf. Beschäftigt wird sich vor allem mit den Kriegen und der Gewaltgeschichte in der Ukraine/Russland und im Gebiet Israel/Palästina. Dabei werden sexualisierte Gewalt und psychische Folgen von Gewalterfahrung thematisiert.
Von und mit: Julia Chaplygina, Joris Domogalski, Dascha Dumont, Aurélie Feucht, Kati Kiraly, Hündin Luna, Hannah Lindner, Eva Stallbaum, Tristan Steeg, Yevheniia Vidishcheva und Kompliz:innen
Betreuung: Monika Gysel, Friederike Thielmann
Technische Leitung: Daniela Kabs
Produktionsleitung: Jonas Weber
Technik: Paul Peusser
"Krieg und Bilder" ist ein Projekt des BA Regie der HfMDK Frankfurt im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
Sprache: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch und mit englischen Übertiteln
Der Eintritt an der Abendkasse ist frei, Ticketreservierungen über Platzkarten (1 €) werden jedoch empfohlen. Dieses Ticket gilt für alle Vorstellungen des Abends. Bitte wenden sich an die Abendkasse, und geben Sie Bescheid, welche Vorstellung Sie wahrnehmen wollen.
Frankfurt LAB Schmidtstr. 12,60326 Frankfurt am Main
Im Exil sammelten Bertolt Brecht und Ruth Berlau Fotos und Texte zum Zweiten Weltkrieg aus Zeitungen und montierten sie mit vierzeiligen Epigrammen. Es entsteht ein Buch, das das Lesen von Kriegsbildern und ihren ideologischen Einschreibungen lehren soll und 1955 unter dem Titel „Kriegsfibel“ veröffentlicht wird. Ausgehend von einer Recherche zur „Kriegsfibel“ haben sich Studierende des BA Regie (HfMDK) und MA Dramaturgie (Goethe Universität) auf eigene Weise szenisch mit Bildern des Krieges auseinandergesetzt. Entstanden sind vier Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedenen Kontexten widmen. Dabei wird die Verschmelzung von privatem Alltag und politischer Katastrophe betrachtet und nach Strategien der Solidarität und Sprachfindung gesucht. Konstrukte wie Zuhause, Identität und Erinnerung werden reflektiert und die Implikationen für unsere Freund:innenschaften beleuchtet. Es werden Versuche unternommen, der Stigmatisierung von Gewalterfahrungen entgegenzuwirken. Mediale Darstellungen werden diskutiert und immer wieder tauchen Fragen nach Verständigung, Annäherung und Handlungsmacht auf. Beschäftigt wird sich vor allem mit den Kriegen und der Gewaltgeschichte in der Ukraine/Russland und im Gebiet Israel/Palästina. Dabei werden sexualisierte Gewalt und psychische Folgen von Gewalterfahrung thematisiert.
Von und mit: Julia Chaplygina, Joris Domogalski, Dascha Dumont, Aurélie Feucht, Kati Kiraly, Hündin Luna, Hannah Lindner, Eva Stallbaum, Tristan Steeg, Yevheniia Vidishcheva und Kompliz:innen
Betreuung: Monika Gysel, Friederike Thielmann
Technische Leitung: Daniela Kabs
Produktionsleitung: Jonas Weber
Technik: Paul Peusser
"Krieg und Bilder" ist ein Projekt des BA Regie der HfMDK Frankfurt im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
Sprache: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch und mit englischen Übertiteln
Der Eintritt an der Abendkasse ist frei, Ticketreservierungen über Platzkarten (1 €) werden jedoch empfohlen. Dieses Ticket gilt für alle Vorstellungen des Abends. Bitte wenden sich an die Abendkasse, und geben Sie Bescheid, welche Vorstellung Sie wahrnehmen wollen.
Frankfurt LAB Schmidtstr. 12,60326 Frankfurt am Main
Im Exil sammelten Bertolt Brecht und Ruth Berlau Fotos und Texte zum Zweiten Weltkrieg aus Zeitungen und montierten sie mit vierzeiligen Epigrammen. Es entsteht ein Buch, das das Lesen von Kriegsbildern und ihren ideologischen Einschreibungen lehren soll und 1955 unter dem Titel „Kriegsfibel“ veröffentlicht wird. Ausgehend von einer Recherche zur „Kriegsfibel“ haben sich Studierende des BA Regie (HfMDK) und MA Dramaturgie (Goethe Universität) auf eigene Weise szenisch mit Bildern des Krieges auseinandergesetzt. Entstanden sind vier Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedenen Kontexten widmen. Dabei wird die Verschmelzung von privatem Alltag und politischer Katastrophe betrachtet und nach Strategien der Solidarität und Sprachfindung gesucht. Konstrukte wie Zuhause, Identität und Erinnerung werden reflektiert und die Implikationen für unsere Freund:innenschaften beleuchtet. Es werden Versuche unternommen, der Stigmatisierung von Gewalterfahrungen entgegenzuwirken. Mediale Darstellungen werden diskutiert und immer wieder tauchen Fragen nach Verständigung, Annäherung und Handlungsmacht auf. Beschäftigt wird sich vor allem mit den Kriegen und der Gewaltgeschichte in der Ukraine/Russland und im Gebiet Israel/Palästina. Dabei werden sexualisierte Gewalt und psychische Folgen von Gewalterfahrung thematisiert.
Von und mit: Julia Chaplygina, Joris Domogalski, Dascha Dumont, Aurélie Feucht, Kati Kiraly, Hündin Luna, Hannah Lindner, Eva Stallbaum, Tristan Steeg, Yevheniia Vidishcheva und Kompliz:innen
Betreuung: Monika Gysel, Friederike Thielmann
Technische Leitung: Daniela Kabs
Produktionsleitung: Jonas Weber
Technik: Paul Peusser
"Krieg und Bilder" ist ein Projekt des BA Regie der HfMDK Frankfurt im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
Sprache: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch und mit englischen Übertiteln
Der Eintritt an der Abendkasse ist frei, Ticketreservierungen über Platzkarten (1 €) werden jedoch empfohlen. Dieses Ticket gilt für alle Vorstellungen des Abends. Bitte wenden sich an die Abendkasse, und geben Sie Bescheid, welche Vorstellung Sie wahrnehmen wollen.
Frankfurt LAB Schmidtstr. 12,60326 Frankfurt am Main
Karten und weitere Informationen hier.

initiiert von Nastya Dzyuban, geschaffen und aufgeführt in Zusammenarbeit zwischen Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich, Andrii Punko
Kostüm: Delphina O. Hennig, Andrii Punko
Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager
Weitergabe des Volksgesangs & Anleitung: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary
Tonmischung: Hanna Launikovich
Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock
Großer herzlicher Dank an Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und das Frankfurt Lab Team, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder der Weaving group, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und das Mania collective, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko
Gefördert von Kulturamt Frankfurt, Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt
initiiert von Nastya Dzyuban, geschaffen und aufgeführt in Zusammenarbeit zwischen Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich, Andrii Punko
Kostüm: Delphina O. Hennig, Andrii Punko
Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager
Weitergabe des Volksgesangs & Anleitung: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary
Tonmischung: Hanna Launikovich
Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock
Großer herzlicher Dank an Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und das Frankfurt Lab Team, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder der Weaving group, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und das Mania collective, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko
Gefördert von Kulturamt Frankfurt, Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt
Karten und weitere Informationen hier.